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Remixing Kafkas "Die Verwandlung": Verwandlung als Motiv der Kulturgeschichte

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zu Franz Kafkas Erzählung "Die Verwandlung" setzen sich die Schülerinnen und Schüler performativ mit der Verwandlung als einem Motiv der Kulturgeschichte auseinander. Sie gehen mehreren Fragen nach: Wer verwandelt wen zu was aus welchen Motiven? Mit welchen Mitteln wird verwandelt? Welche Wirkungen ergeben sich für die Verwandelten, die Umwelt oder die Gesellschaft? Anhand von ihnen bekannten Beispielen aus Literatur, Film und Fernsehen bearbeiten die Schülerinnen und Schüler das Thema Verwandlung kreativ und setzen es mit Mitteln der Foto- und Videobearbeitung um.In dieser Unterrichtseinheit erkennen die Schülerinnen und Schüler, dass sich in Verwandlungsmotiven Ängste und Wünsche von Gesellschaften spiegeln. Nach einem kurzen motivgeschichtlichen Rückgriff in Form eines performativen Vortrags sollen die Schülerinnen und Schüler ein eigenes Verwandlungsmotiv gestalten und darin ihre Zukunftswünsche oder -ängste kreativ mithilfe von Video- und Fotobearbeitung zum Ausdruck bringen. Voraussetzungen Die Unterrichtseinheit "Remixing Kafkas 'Die Verwandlung': Verwandlung als Motiv der Kulturgeschichte" ist im Rahmen des Programms Generation K entstanden und wurde mit der Methode Learning Through The Arts (LTTA) in Kooperation der Künstlerin Sabine Felker und des Künstlers Jürgen Waldmann mit dem Gymnasiallehrer Gerd Kremer gestaltet. Die Unterrichtseinheit ist dementsprechend als Tandem-Unterricht zwischen einer Lehrkraft und mit der Schule kooperierenden Künstlerinnen und Künstlern konzipiert. Falls an Ihrer Schule keine Kooperationen mit freischaffenden Künstlerinnen und Künstlern bestehen, kann die Unterrichtseinheit auch von mehreren Lehrkräften im Team durchgeführt werden (idealerweise sollte eine der Lehrkräfte eine Affinität zu der hier angewendeten Kunstform Performance aufweisen). Es ist auch denkbar, ein oder zwei Schülerinnen und Schüler für die Performance einzubinden. Benötigtes Material Videoprojektor Laptop (für die Zuspielung der Fotos in den Videomischer) Videokamera und Stativ Videomischer mit Chroma-Key-Funktion oder vorinstallierte Software für Chroma-Key-Effekte Greenscreen-Hintergrund (Stoff oder Pappe), wenn eine Bildfreistellung mittels Live-Greensreen umgesetzt wird einführender Text zum Thema Verwandlung ein Aufgabenblatt pro Gruppentisch Bildmaterial zum Thema Verwandlung (beispielsweise Wolverine, Gollum, Vampir, Arachne, Käfer aus "Die Verwandlung", Werwolf, Spiderman, Die Schöne und das Biest et cetera) Die Kostüme für die Performerinnen beziehungsweise Performer sind frei wählbar. Es bietet sich an, eins der im einführenden Text genannten Wesen darzustellen. Hier: zwei Personen in weißen (Arzt-)Kitteln, eine trägt nach der Verwandlung zusätzlich eine Eselsmaske. Raumvorbereitung Vor der Tafel wird ein "Rednerpult" inszeniert. Die Tische sind zu Vierer-Gruppentischen zusammengestellt. Didaktisch-methodische Überlegungen Mithilfe der Unterrichtseinheit "Remixing Kafkas 'Die Verwandlung': Verwandlung als Motiv der Kulturgeschichte" werden die kontextuelle Abhängigkeit und die kulturgeschichtliche Bedeutung des Verwandlungmotivs erkennbar. Durch die künstlerische Auseinandersetzung in Gruppenarbeiten wird die eigene Haltung zur Disposition gestellt und geschärft. Das kreative Spiel mit der Verwandlung und Veränderung auf der visuellen Ebene sind wesentliche Aspekte von Videobearbeitung im Medienkunstkontext. Video- und Fotobearbeitung sind zudem Bestandteil der alltäglichen Kulturpraxis von Kindern und Jugendlichen. Diese Form eignet sich daher besonders, das Thema "Verwandlung" ästhetisch aufzugreifen. Die zusätzliche Integration von Performance in die Bearbeitung des Themas ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern, sich mittels darstellender Kunst zum Inhalt in Beziehung zu setzen. Vorkenntnisse Die Unterrichtseinheit ist eingebettet in eine Unterrichtsreihe zu Franz Kafka. Dabei ist es von Vorteil, wenn Kafkas Erzählung "Die Verwandlung" den Schülerinnen und Schülern vor der Durchführung dieser Doppelstunde bereits bekannt ist. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wenden einen kreativ-künstlerischen Umgang mit Themen der Lektüre beziehungsweise Gesellschaftsthemen an. erkennen, welche kulturgeschichtliche Bedeutung das Motiv der Verwandlung hat. lernen künstlerische Formen und Präsentationsmöglichkeiten kennen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entwickeln ein Inszenierungskonzept / einen performativen Vortrag unter Einbeziehung von Medien. erarbeiten sich die Möglichkeiten, Funktionsweise und Anwendung digitaler Foto- und Videosoftware. lernen den künstlerischen Prozess des "Remixes" kennen: Vorhandenes künstlerisches Material (wie hier bekannte verwandelte Figuren aus Film, Fernsehen und Literatur) wird neu angeordnet und kontextualisiert. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen, kreative Prozesse mit anderen abzustimmen und zu gestalten. entwickeln eigene Ideen, formulieren und präsentieren diese. entwickeln eigene Haltungen zu Themen und stellen diese zur Diskussion.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe II

Apps für den Chemieunterricht

Fachartikel

In diesem Fachartikel werden verschiedene Apps für den Chemieunterricht vorgestellt und hinsichtlich wichtiger Kriterien für den Einsatz im Unterricht beurteilt. Die Kriterienkataloge Die Kriterienkataloge umfassen drei große Bereiche: Content , Usability und Performance . Content Dieser Testabschnitt wurde individuell für die unterschiedlichen Anforderungsbereiche zugeschnitten. Hier soll vor allem der Inhalt der jeweiligen Anwendung dargestellt werden. Ist der zuvor festgelegte Inhalt abrufbar, wird dies mit einem "Ja" bewertet. Usability Dieser Abschnitt beschäftigt sich mit der Nutzerfreundlichkeit der Anwendung. Eine intuitive Bedienung und ein "roter Faden" sind hier genauso wichtig wie gut leserliche Textpassagen und optimal positionierte Auswahlfelder. Performance Hier steht die Frage im Vordergrund, ob die Anwendung flüssig in der täglichen Lernumgebung der Lernenden läuft. Sofern nicht anders angegeben, wurde die jeweilige Anwendung für alle Betriebssysteme getestet. Anwendungsbereich: Erstellen von chemischen Formeln Content-Empfehlung Wenn man nur den Inhalt betrachtet, liegt das kostenlose Windows Programm ChemSketch sehr gut im Rennen. Es bietet eine 3D-Ansicht des dargestellten Moleküls und kann zudem ganze Reaktionsgleichungen und -mechanismen erstellen. Darüber hinaus besitzt es eine Vielzahl von bereits vorgefertigten Strukturen. Usability-Empfehlung Insgesamt schnitten drei Anwendungen mit 5 von 5 Sternen ab. KingDraw Chemical Structure Editor bekam 5 Sterne und schneidet vor allem wegen der intuitiv-selbsterklärenden Bedienung und des hervorragenden Einführungstutorials gut ab. Ebenso sind alle Textpassagen sehr gut lesbar und die Auswahlfelder sind gut positioniert. Performance-Empfehlung Während der Untersuchung zeigten nahezu alle Anwendungen Werte im 5-Sterne-Bereich. Daher ist hier keine klare Empfehlung auszusprechen. Anwendungsbereich: Erstellen von Versuchsaufbauten Content-Empfehlung Insgesamt schlossen sowohl ChemSketch als auch Edraw mit 4 von 5 Sternen ab. Das Visualisierungsprogramm Edraw zeigt seine Stärken in einer sehr ansprechenden Darstellung der einzelnen Gefäße und Apparaturen. ChemSketch hingegen ist kostenlos, bietet nahezu den gleichen Inhaltsumfang, ist jedoch nur auf Windows-Rechnern nutzbar. Usability-Empfehlung Insgesamt schlossen sowohl Chemix als auch Edraw mit 5 Sternen ab. Chemix zeigte sich hier von seiner besten Seite. Es bietet nicht nur eine einfache und intuitive Nutzung, sondern auch nahezu perfekt platzierte Auswahlfelder und Inhalte. Pluspunkte bringt auch die plattformübergreifende Anwendung dieses kleinen Tools. Performance-Empfehlung Alle drei untersuchten Programme schlossen mit 5 Sternen ab. Sie sind einfach und intuitiv zu nutzen und die Inhalte und Auswahlfelder sind sehr übersichtlich platziert. Anwendungsbereich: Erstellen von chemischen Animationen Sehr gut abgeschnitten in dieser Kategorie hat FlipaClip . Unterschiedliche Hintergründe und Grundformen können eingefügt beziehungsweise nachgezeichnet werden. Die Schülerinnen und Schüler können eine Art digitales Daumenkino erstellen. Dabei können Formen bunt eingefärbt werden und es können unterschiedliche Schichten erstellt werden, sodass auch Formen in Bewegung leicht darstellbar sind. Usability-Empfehlung Im Test schnitten zwei Anwendungen mit 5 Sternen ab: zum einen FlipaClip und zum anderen Stop Motion Studio . Diese App stellt eine Erweiterung der bereits im Smartphone verbauten Kamera dar und ermöglicht den Schülerinnen und Schülern, mithilfe von selbst gebastelten oder ausgeschnittenen Abbildungen eigene Videos zu erstellen. Performance-Empfehlung Auch in diesem Test schneidet FlipaClip sehr gut ab. Ebenso überzeugen konnte FlipPad . Beide Programme decken die gängigen Auflösungen von SD(480p) bis FHD (1080p) ab. Auch die Framerate ist mit 1 bis 30 Frames pro Sekunde sehr gut.

  • Chemie / Natur & Umwelt

Sound-Produktion im Musikunterricht: hoerspielbox.de

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit werden Soundclips vorgestellt. Ob Hörspielproduktion oder Schultheater, Radioarbeit oder Multimedia-Live-Performance – Soundclips für die kreative Arbeit kann man eigentlich nie genug haben. Soundclips - Geräusche und Klänge aus dem Internet Am spannendsten ist es natürlich, sich mit Mikrofon und handlichem Aufnahmegerät selbst auf den Weg zu machen und Geräusche für die Medienproduktionen oder für Einspielungen bei Livedarbietungen aufzunehmen. Aber wie soll man zum Beispiel das Brüllen eines Elefanten aufnehmen, wenn nicht gerade ein Zoo um die Ecke zu finden ist oder ein Zirkus in der Stadt gastiert? Viel Sound-Material für die kreative Medienarbeit findet man natürlich im Internet, stellt sich nur wieder die Frage: Wo? Bevor man sich auf die mühsame Suche mit Hilfe von Yahoo und Co. begibt, lohnt sich ein Besuch bei einer Adresse, die umfangreiche Sammlungen an Soundclips bereithält. hoerspielbox.de: "Alles rund um Sounds im Netz" Die hoerspielbox.de ist ein gemeinsames Projekt des Festival "Z 2000" (Akademie der Künste Berlin) und der Hörspielabteilung des SFB. Zentrales Angebot sind 1000 lizenzfreie und qualitativ hochwertige MP3-Sounds: Geräusche und Stimmen, Instrumente und Atmos stehen zum Anhören und Mitnehmen bereit. Die Sounds können mit Hilfe einer eigenen Suchmaschine durchforstet werden, man kann sich aber auch eine Übersicht als Text herunterladen und offline lesen. Die hoerspielbox.de wendet sich direkt an Kinder und Jugendliche, die bei der kreativen Arbeit mit dem Computer unterstützt werden sollen. Dazu bietet die hoerspielbox neben den MP3-Files auch notwendiges Know-how für die Arbeit mit Sounds am Computer (Programme, ihre Bedienung, Anleitung zur Produktion einer eigenen Audiominiatur etc.) und einen Theoriebereich mit Texten zu den Themen Audio, Radio, Hörspiel und Klangkunst. Im Pool können dann eigene Ergebnisse vorgestellt werden und man kann sich über die Chatbox mit anderen austauschen.

  • Musik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

"Fußball von A bis Z": einen Fußball-Song schreiben

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Fußball von A bis Z" können Schülerinnen und Schüler einen eigenen Fußball-Song, zum Beispiel zu einer anstehenden Fußball-WM oder Fußball-EM, schreiben, komponieren und begleiten. Der Refrain: "Fußball von A bis Z".Was bringt gute Stimmung beim Public Viewing? Fahnenschwenken, La-Ola-Welle und ...? Richtig! Ein Fußball-Song. Offene Formen bereichern den Musikunterricht, denn sie bieten die Gelegenheit, in heterogenen Gruppen auf höchst differenzierte Weise zu arbeiten. Eine Fußball-Weltmeisterschaft oder Europameisterschaft bietet Ihren Schülerinnen und Schülern einen schönen Anlass, einen eigenen Song zu schreiben. In dieser Unterrichtseinheit können sie einen Instrumentalbreak komponieren oder eine Improvisation arrangieren. Der Song "Fußball von A bis Z", der dieser Unterrichtseinheit zugrunde liegt, besteht aus einem Halbplayback und einem komponierten und getexteten Refrain. Die Strophen sollen von den Schülerinnen und Schülern in Gruppenarbeit geschrieben werden, ebenso ein instrumentales Zwischenstück (Bridge). Der Song kann sowohl mit erweitertem Orff- als auch mit Alltagsinstrumentarium oder Stadioninstrumenten begleitet werden.Wohl kaum ein Aspekt im Musikunterricht spricht Kinder derart stark an wie das Klassenmusizieren. Kombiniert mit eigenem (beziehungsweise Weiter-)Schreiben und Singen von Liedern finden sich gerade in diesem Bereich die meisten Möglichkeiten, um mehrstimmiges Singen, Musizieren auf vielfältig differenziertem Instrumentarium und Bewegung (Performance) miteinander zu verbinden. Außerdem bietet sich fächerübergreifendes Arbeiten in den Bereichen Sport, Kunst, Darstellendes Spiel und Sprachen an. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten einen Refrain. schreiben eigene Strophen. füllen einen Zwischenteil mit stadiontypischen Rhythmen und musizieren diesen mehrstimmig. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nehmen beim Schreiben der Strophen, falls erforderlich, Online-Reimlexika zuhilfe. spielen mit Alltagsgegenständen, Boomwhackers und/oder stadiontypischen Instrumenten. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in Gruppen. akzeptieren Gruppenentscheidungen.

  • Musik / Sport / Bewegung
  • Sekundarstufe I

Cartoon der Woche: Kinofreaks im Schuldienst: Dirty Dancing beim Abiball

Cartoon

Haben Sie auch schon überlegt, wie Sie sich zum nächsten Abiball Zutritt verschaffen, wenn endlich wieder groß gefeiert werden darf? Unser Cartoon der Woche liefert da eine Anregung! Was bei Baby Houseman damals geklappt hat, wird ja sicher auch bei Ihnen funktionieren. Sie müssen nur hoffen, dass Sie nicht spontan aufgefordert werden, eine Tanz-Performance hinzulegen! ;-)

  • Fächerübergreifend

Überwachungsstaat in George Orwells Roman "1984" und heute: fächerübergreifend lehren und lernen

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Überwachungsstaat im Roman 1984 und heute" sollen die Schülerinnen und Schüler eine Überwachungssituation sinnlich erleben, reflektieren und künstlerisch gestalten. Der eigene Beitrag soll die Übertragung der Lektüre "1984" von George Orwell auf gegenwärtige Probleme digitaler Überwachungsmechanismen fokussieren. Die Unterrichtseinheit eignet sich daher für eine fächerübergreifende Arbeit am Thema, zum Beispiel mit den Fächern Geschichte und Politik.In dieser Unterrichtseinheit zum Roman "1984" sollen die Schülerinnen und Schüler eine Überwachungssituation sinnlich erleben, reflektieren und künstlerisch gestalten. Durch diesen Fokus auf das eigene Erleben wird die künstlerische Gestaltung subjektiver Erfahrungen gefördert, und der Gegenwartsbezug der Lektüre wird zum Diskussionsgegenstand. Die Unterrichtseinheit ist im Rahmen von "Generation K" entstanden und wurde mit der Methode "Learning Through The Arts" (LTTA) in Kooperation einer Künstlerin und eines Künstlers mit einer Englisch-Lehrkraft gestaltet. Das Thema "Überwachung und Überwachungsstaat in der Gesellschaft" im Unterricht Durch die Digitalisierung entstehen neue Formen der Überwachung: Datenkontrolle durch Unternehmen (zum Beispiel Facebook), Überwachung durch den Staat (wie in China), transparenter Konsument und individualisierte Informationsflüsse (zum Beispiel Google-Suchmaschine) et cetera. Diese Themen sind von hoher Relevanz in den Fächern Geschichte und Politik; eine fächerübergreifende Zusammenarbeit bietet sich daher besonders an und die vorliegende Unterrichtseinheit eignet sich dafür sehr gut. Im Fach Englisch wird im Rahmen der Unterrichtseinheit "Überwachungsstaat im Roman 1984 und heute: fächerübergreifend lehren und lernen" über die Lektüre des Romans "1984" von George Orwell ein Bezug zu diesen aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen hergestellt. Vorkenntnisse Die Schülerinnen und Schüler sollten den Roman "1984" bereits gelesen haben. Auch der Themenbereich "Dystopian Novel" sollte bereits im Unterricht behandelt worden sein. Die Lehrkraft benötigt für die Unterrichtseinheit keine spezifischen Vorkenntnisse. Sie sollte sich allerdings im Vorfeld mit dem Thema Überwachung in den heutigen Gesellschaften beschäftigt haben. Didaktisch-methodische Analyse Überwachen und Überwachtwerden werden in dieser Unterrichtseinheit sinnlich erfahrbar und der emotional-subjektive Zugang zum Thema wird verstärkt. Durch die künstlerische Auseinandersetzung in Einzel- und Gruppenarbeiten wird die eigene Haltung zur Disposition gestellt und geschärft. Die Unterrichtseinheit ist als Tandem-Unterricht zwischen Lehrkraft und den mit der Schule kooperierenden Künstlerinnen und Künstlern konzipiert. Falls an Ihrer Schule keine Kooperationen mit freischaffenden Künstlerinnen und Künstlern vorhanden sind, kann die Unterrichtseinheit auch von zwei Lehrkräften durchgeführt werden. Idealerweise sollte eine der Lehrkräfte eine Affinität zu den hier angewendeten Kunstformen – Performance und Installation – sowie Videotechnik aufweisen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen den kreativ-künstlerischen Umgang mit Themen des Romans beziehungsweise mit Gesellschaftsthemen kennen. befassen sich mit den psychosomatischen Auswirkungen, die Überwachung auf das Individuum hat. lernen künstlerische Formen und Präsentationsmöglichkeiten kennen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten mit der Kameratechnik. entwickeln ein Inszenierungskonzept unter Einbeziehung von Medien. bewerten die Gefahren analoger und digitaler Überwachungsmedien. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen, kreative Prozesse mit anderen abzustimmen und zu gestalten. entwickeln, formulieren und präsentieren eigene Ideen. entwickeln eigene Haltungen zu Themen und stellen diese zur Diskussion.

  • Englisch / Politik / WiSo / SoWi / Geschichte / Früher & Heute
  • Sekundarstufe II

Filmmusik: Geschichte

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema Filmmusik erhalten die Schülerinnen und Schüler einen groben Überblick über die Geschichte der Filmmusik anhand ausgewählter, stiltypischer Beispiele. So erfahren die Lernenden, wie sich die Filmmusik von den Anfängen des Stummfilms bis in die 1960er Jahre entwickelte und können sich mithilfe von QR-Codes originale Filmclips ansehen. Schwerpunkte der Einheit In dieser Unterrichtseinheit lernen die Schülerinnen und Schüler die Geschichte der Filmmusik in groben Zügen anhand ausgewählter Filmbeispiele kennen. Sie lernen berühmte Persönlichkeiten wie beispielsweise Charlie Chaplin kennen, einen wichtigen Vertreter der Stummfilmzeit. Die Klasse erfährt den Übergang des Stummfilms in die Tonfilmzeit, sowie den Übergang von der "Hollywood-Sinfonik" zur Filmmusik in der Nachkriegszeit, die gerne mit den Popstars der damaligen Zeit besetzt wurde. Zielsetzung Das Thema Filmmusik ist bei Schülerinnen und Schülern ein durchaus willkommenes Thema. Filme und Serien erfreuen sich großer Beliebtheit und die dazugehörige Filmmusik ist ein wichtiger Bestandteil. Somit sollte die Motivation der Lernenden hoch sein, obwohl es sich um ein geschichtliches Thema handelt. Diese Unterrichtseinheit gibt einen groben Überblick, beginnend mit dem Übergang vom Stumm- zum Tonfilm und endet mit der modernen Filmmusik der Nachkriegszeit. Sie kann eigenständig verwendet werden, aber auch im Anschluss an die Unterrichtseinheit "Filmmusik: Einführung" . Am Ende der Unterrichtseinheit kennt die Klasse Namen wie Charlie Chaplin oder Filme, wie beispielsweise "The Jazz Singer", "King Kong" oder "Frühstück bei Tiffany". Kompetenzerwerb Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihren musikalischen Horizont und lernen nicht nur wichtige Etappen in der Geschichte der Filmmusik kennen, sondern erhalten Einblicke in ausgewählte Filmszenen, die wichtig für die Entwicklung des Films waren. Dabei kommen moderne Medien und technische Geräte, wie das iPad oder das Smartphone zum Einsatz. Im Zentrum dieser Unterrichtseinheit steht das Ansehen von ausgewählten Filmclips und das Hören von stilprägender Filmmusik. Relevanz des Themas Das Thema "Filmmusik" ist ein wesentlicher Bestandteil des Lehrplans im Fach Musik in der neunten oder zehnten Jahrgangsstufe. Dieser Themenkomplex umfasst auch geschichtliche Zusammenhänge. Dies geschieht auf eine interessante, abwechslungsreiche Art und Weise mit zahlreichen, anschaulichen Videos. Vorkenntnisse Grundsätzlich sind keine speziellen Vorkenntnisse notwendig. Die Schülerinnen und Schüler kennen möglicherweise aus einer Vorstunde verschiedene Filmmusiken und sind bereits aus dem privaten Umfeld mit dem Stummfilm vertraut. Weitere Stationen der Geschichte der Filmmusik (beginnend mit dem Übergang vom Stummfilm zum Tonfilm, bis hin zur modernen Filmmusik in den Nachkriegsjahren) sind einem Großteil der Lernenden vermutlich nicht bewusst bekannt. Didaktisch-methodische Analyse Mit diesem Unterrichtsmaterial zum Thema Geschichte der Filmmusik kann auf vielfältige, moderne Weise die unglaubliche Bandbreite der Entwicklung der Musik in Filmen beginnend vom Stummfilm bis hin zu der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg aufgezeigt werden. Manche der verwendeten Beispielfilme könnten den Schülerinnen und Schülern bereits bekannt sein, einige, insbesondere sehr alte Beispiele, jedoch eher nicht. Umso interessanter sollte es für die Klasse sein, in diese Historie der Filmgeschichte einzutauchen und mit "The Great Train Robbery" aus dem Jahr 1903 einen der ersten Filme überhaupt zu sehen zu bekommen. Die Klasse macht Bekanntschaft mit einem Star dieser Zeit: Charlie Chaplin. Ein wichtiger Bestandteil ist der Film "The Jazz Singer" aus dem Jahr 1927. Dieser stellt mit dem ersten gesprochenen Dialog nicht nur den Übergang vom Stummfilm zum Tonfilm dar, sondern zeigt die damals übliche "Black Face Performance". Die filmische Reise geht über die "Hollywood-Sinfonik" bis zu den Stars der Nachkriegsjahre: Elvis Presley und die Beatles. Ein motivierender Anreiz für die Lernenden ist die Möglichkeit, durch das Einscannen bereitgestellter QR-Codes ausgewählte Szenen – auch zu Hause – erneut ansehen zu können. Am Ende der Unterrichtseinheit haben die Schülerinnen und Schüler einen groben Überblick über die Geschichte der Filmmusik erhalten und üben außerdem den Umgang mit QR-Codes. Das gemeinsame Erarbeiten verschiedener Epochen der Geschichte der Filmmusik steht im Vordergrund. Der Umgang mit Filmen und modernen Medien wie dem Smartphone und QR-Codes weckt das Interesse und hält die Begeisterung für das Fach Musik aufrecht. So knüpft die Unterrichtseinheit trotz manch älterer Hörbeispiele an die aktuelle Lebenswelt der Lernenden an. Zudem wechseln sich verschiedene Sozialformen in dieser Unterrichtseinheit ab, wenngleich der Lehrkräftevortrag auch ein Baustein ist und für Abwechslung sorgt. Vorbereitung Für die Lehrkraft ist es sinnvoll, dass sie sich die entsprechenden Videos im Vorfeld angesehen und sich in die Thematik - falls notwendig - eingelesen hat. Gerade die Phase "Lehrkräftevortrag" bedarf etwas an Einarbeitungszeit. Auf Arbeitsblatt 6 finden sich einige zusätzliche Filmbeispiele, die sich lohnen, in den Stunde mit eingebaut zu werden. Es ist auch ratsam, dass die technischen Voraussetzungen für den Einsatz von QR-Codes im Unterricht gegeben sind (Installation einer QR-Code-App, falls nötig). Grundsätzlich sollte sich die Lehrkraft vorab im Klaren darüber sein, ob die Stunde eher analog oder digital stattfinden soll. Damit die Filmplakate geladen werden können, ist eine mobile Datenverbindung oder WLAN im Klassenzimmer erforderlich. Die Unterrichtsstunde funktioniert aber genauso gut, ohne dass man die QR-Codes scannt – die Schülerinnen und Schüler können dies dann gegebenenfalls zu Hause im eigenen WLAN machen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler aktivieren ihr Vorwissen und lernen anhand von Texten und originalen Videoclips die Geschichte der Filmmusik in Grobzügen kennen. lernen den Übergang von Stummfilm mit Charlie Chaplin zum Tonfilm "The Jazz Singer" kennen und erfahren etwas über die "Hollywood-Sinfonik". gewinnen Einblicke in zahlreiche historische Filme und ihre Musikstücke. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen den Umgang mit dem iPad und dem Betrachten von Videos auf YouTube. lernen den Umgang mit Smartphones und QR-Codes im Unterricht. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler halten sich an Gesprächsregeln im Unterrichtsgespräch. sind diszipliniert beim Betrachten von Videos. arbeiten gut und respektvoll innerhalb der Gruppe. halten sich an die Regeln zur Verwendung von Smartphones im Unterricht.

  • Musik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Den HDI und seine Aussagekraft mit WebGIS untersuchen

Unterrichtseinheit

Ob nun die Weltbank, die UNO oder andere Organisationen – sie alle versuchen die Welt zu kategorisieren. Dabei werden unterschiedliche Systeme verwendet. Während die Weltbank lediglich die Wirtschaftsleistung als Abgrenzungskriterium verwendet, hat die UNO den Human Development Index (HDI) eingeführt, um neben wirtschaftlichen auch soziale Daten in die Bewertung einzubeziehen.In der Unterrichtseinheit soll der HDI untersucht werden. Dabei geht es um die Aussagekraft der Indikatoren, um die Schärfe der Abgrenzung von Ländern unterschiedlichen Entwicklungsstandes und die Vergleichbarkeit von Ländern mit gleichem Entwicklungsstand. Für diese Untersuchungen wird das WebGIS Sachsen eingesetzt. Den Schülerinnen und Schülern soll verdeutlicht werden, dass dieser Index trotz des Einbeziehens mehrerer Daten den Entwicklungsstand eines Landes nur bedingt abbildet. Die Individualität eines Landes wird dadurch nicht abgebildet, genauso wie auch regionale Disparitäten aufgrund der Durchschnittswerte nicht abgebildet werden können. Hier müssen sich daher weitere Untersuchungen anschließen.Die Nutzung von WebGIS setzt sich zunehmend durch. In immer mehr Lehr- und Rahmenplänen der Bundesländer sind dafür auch verpflichtende Anweisungen gegeben. Die spezifischen Möglichkeiten eines WebGIS eröffnen für die Recherche und Analyse eine Vielzahl von Optionen, die mit herkömmlichen Mitteln, wie Atlas oder reiner Internet-Recherche, nur bedingt machbar sind. Technische Hinweise und Unterrichtsverlauf Hier finden Sie technische Hinweise zur Nutzung von WebGIS Sachsen und Vorschläge, wie Sie das Tool im Unterricht nutzen können. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen die Vorteile des HDI gegenüber der alleinigen Betrachtung der Wirtschaftsleistung eines Landes herausarbeiten. anhand des HDI regionale Disparitäten erkennen und räumlich beschreiben können. anhand von Abfragen Grenzwerte und deren "Schärfe" ermitteln. Länder mit gleichem HDI vergleichen. die Aussagekraft des HDI kritisch bewerten. die Notwendigkeit der konkreten Untersuchung eines Landes erkennen. Medienkompetentz Die Schülerinnen und Schüler sollen die Arbeit am Computer als kommunikative und interaktive Gruppenarbeit verstehen. das WebGIS Sachsen als Informationsquelle nutzen. Systemvoraussetzungen Als Systemvoraussetzungen reichen ein aktueller Browser sowie das Zulassen von Java Script und Popups. Letzteres kann browserseitig auf die website "www.sn.schule.de" eingeschränkt werden. Vor der Arbeit mit einer Schülergruppe sollte unbedingt die Performance des Systems im Computer-Raum getestet werden. Im allgemeinen sollte es damit keine Schwierigkeiten geben, Probleme sind dem Autor nur von Räumen mit W-LAN bekannt. Funktionen des WebGIS-Dienstes kennen lernen Damit die Lernenden eine differenziertere Skalierung mithilfe des WebGIS Sachsen selbstständig durchführen können, müssen vorher wesentliche Eigenschaften des Karteneditors gemeinsam oder selbstständig mit der Online-Hilfe des WebGIS-Dienstes erarbeitet werden. Dies kann auch zuhause erfolgen. Abb. 1 (zum Vergrößern bitte anklicken) zeigt eine Kurzanleitung des WebGIS Sachsen. Diese Kurzanleitung kann auch als PDF-Dokument heruntergeladen werden (siehe Download auf der Startseite dieses Artikels): Besonderheiten des Abfragemanagers Zur Arbeit mit dem Abfragemanager ist zu beachten, dass bei Abfragen nach Zahlen diese nicht in Anführungszeichen stehen dürfen. Manche Browser setzen diese automatisch, was dann per Hand korrigiert werden muss. Werden hingegen Länder verglichen, ist das Setzen der Anführungszeichen notwendig. Aktualität der Daten Alle Werte auf den Arbeitsblättern sowie der Lösungen sind der Fortschreibung unterlegen. Insofern kann nicht garantiert werden, dass zum Beispiel der Iran und Armenien auch in Zukunft noch den gleichen HDI Wert haben. Organisatorische Hinweise Da die Zielgruppe zwischen der achten und elften Klasse liegt, muss auf den Arbeitsblättern die persönliche Ansprache in den Fragestellungen geprüft und gegebenenfalls verändert werden. Die Arbeit an der Karte kann aufgrund der serverseitigen Speichermöglichkeit auch als Hausaufgabe gegeben werden. Sicherung des Ausgangsniveaus Bevor die Schülerinnen und Schüler die Arbeitsblätter bearbeiten, sollten inhaltlich der HDI und die damit verbundene erweiterte Aussagekraft gegenüber dem Einzelindikator Wirtschaftsleistung erarbeitet sein. Zur Sicherung des Ausgangsniveaus wird daher auf dem Arbeitsblatt in der ersten Aufgabe nach den Kriterien und der Abgrenzung des HDI gefragt. Nutzung des Karteneditors Im weiteren Verlauf wird per Mouseklick die thematische Karte zum HDI genutzt. Die grobe Einteilung der UN kann mithilfe des Karteneditors verfeinert werden. Hier wird dies am Beispiel Asiens verlangt, da in der UN-Einteilung lediglich zwei Entwicklungsstände angezeigt werden. Die sich ergebenden Aussagen sind auf dem Lösungsblatt vermerkt. Deutlich wird zum Beispiel eine Differenzierung zwischen Süd- und Ostasien. Mögliche Gruppenaufteilung Es können auch gruppenweise unterschiedliche Kontinente bearbeitet und dann in der Klasse verglichen werden. Hierfür müssten die selbst erstellten Karten entweder serverseitig gespeichert oder nach Nutzung des Druckbefehls in eine lokale Anwendung kopiert werden. Anzuzeigende Indikatoren auswählen Für die Untersuchung der Grenzwerte der Länder mit einem HDI unter 0,5 sollte der Übersichtlichkeit halber vorher mit der Indikatorauswahl die Auswahl der anzuzeigenden Indikatoren auf Landname, HDI, Lebenserwartung, Alphabeten und BNE eingestellt sein. In den jeweiligen Wertetabellen (siehe Abb. 3, zum Vergrößern bitte anklicken) können die gesuchten Daten dann wesentlich schneller, weil übersichtlicher, ermittelt werden. Grenzen der Klassifizierung Der Vergleich mit Deutschland erleichtert die Einschätzung. Diese Daten sind mit dem Identify-Werkzeug leicht zu ermitteln. Die sich anschließende Abfrage lautet HDI > 0,5 AND Lebenserwartung < 59,8 und ergibt als Ergebnis die Länder, deren Einwohner eine Lebenserwartung unter dem oberen Grenzwert derer der unterentwickelten Länder haben. Für die Schülerinnen und Schüler wird deutlich, dass aufgrund der Indexberechnung die Grenzen nicht "starr" sein können, sondern dass durch die Einbeziehung der anderen Teilindizes "Defizite" ausgeglichen werden können. Ländervergleich verdeutlicht Defizite des HDI Diese Erkenntnis wird durch den Ländervergleich verstärkt. Deutliche Unterschiede zwischen dem Iran und Armenien führen nach Berechnung dennoch zum gleichen HDI. In der abschließenden Betrachtung zur Aussagekraft sollten die Verbesserungen gegenüber einem Einzelindikator, aber auch die Grenzen in der Vergleichbarkeit aufgezeigt werden.

  • Geographie / Jahreszeiten
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II
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