Tipp der Redaktion

Feuer und Verbrennung

Kerze mit Flamme
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Feuer und Verbrennung

In dieser Unterrichtssequenz lernen die Schülerinnen und Schüler den Aufbau einer Flamme am Beispiel einer Kerzenflamme kennen.

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Isotope und 14C-Altersbestimmung

Ötzi
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Isotope und 14C-Altersbestimmung

Die Unterrichtseinheit handelt von der Radiokarbonmethode und den Isotopen des Elements Kohlenstoff.

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Feuer und Verbrennung

Feuer beim Bunsenbrenner im Chemie-Unterricht
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Feuer und Verbrennung

In dieser Unterrichtssequenz lernen die Schülerinnen und Schüler die Voraussetzungen für eine Verbrennung kennen und trainieren das sichere Experimentieren.

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CleanTok: Säure-Base-Reaktionen im Experiment​

Kopiervorlage

Das Arbeitsblatt für das Fach Chemie der Klassen 8–9 nutzt einen viralen CleanTok-Hack zur Kalkentfernung als Ausgangspunkt, um Säure-Base-Reaktionen und Stoffeigenschaften experimentell zu erarbeiten. Die Lernenden prüfen, welche Stoffe Kalk tatsächlich lösen und woran sich eine chemische Reaktion erkennen lässt. Sie dokumentieren ihre Beobachtungen, ziehen Schlussfolgerungen und bewerten, ob spektakuläre Effekte auch wirksam sind. Zudem reflektieren sie Sicherheitsaspekte beim Umgang mit Reinigungsmitteln und Gefahrstoffkennzeichnung. Das Arbeitsblatt greift das lebensweltnahe Phänomen viraler Reinigungs-Hacks aus sozialen Medien auf und verbindet es mit chemischem Fachwissen sowie handlungs- und praxisorientierten Bezügen zum Gebäudereiniger-Handwerk. Ausgangspunkt ist ein CleanTok-Hack zur Entfernung von Kalkflecken. Unter „CleanTok" versteht man Inhalte auf TikTok und anderen sozialen Medien, in denen Reinigungstipps, Reinigungsmethoden und sichtbare Vorher-nachher-Effekte präsentiert werden. Derartige Beiträge können aufgrund ihrer visuellen Wirkung, etwa durch besonders viel Schaum oder scheinbar schnelle Reinigungserfolge, überzeugend erscheinen. Die Lernenden hinterfragen diesen ersten Eindruck und überprüfen die tatsächliche Wirksamkeit des Hacks mithilfe eines Experiments. Im Zentrum steht die Frage, welche Stoffe Kalk tatsächlich lösen können und woran sich eine chemische Reaktion erkennen lässt. Dazu untersuchen die Schülerinnen und Schüler die Wirkung von Spülmittel, Zitronensäure, Natron sowie einer Kombination aus Zitronensäure und Natron auf Kalk. Sie formulieren zunächst Vermutungen, führen Beobachtungen durch, dokumentieren ihre Ergebnisse und leiten daraus begründete Schlussfolgerungen ab. So erkennen sie, dass nicht jeder spektakuläre Effekt automatisch eine wirksame Reinigung bedeutet. Der Bezug zum Gebäudereiniger-Handwerk wird hergestellt, weil die Auswahl und der sachgerechte Einsatz von Reinigungsmitteln zu den zentralen Aufgaben von Gebäudereinigerinnen und Gebäudereinigern gehören und so direkt einen Anwendungsfall für das neu erworbene Wissen dargestellt wird. Fachkräfte müssen die Verschmutzung und das Material der zu reinigenden Oberfläche berücksichtigen und geeignete Reinigungsmittel auswählen. Die untersuchten Stoffe veranschaulichen, dass Reinigungsmittel aufgrund ihrer chemischen Eigenschaften unterschiedlich wirken und nicht beliebig miteinander kombiniert werden dürfen. Neben der Reinigungswirkung spielen auch Sicherheitsaspekte eine wichtige Rolle: Das Arbeitsblatt thematisiert die Gefahren beim unüberlegten Mischen von Reinigungsmitteln, etwa am Beispiel von Essig und Chlorreiniger. Dadurch werden chemische Fachinhalte mit Medienkritik, Verbraucherbildung und Arbeitssicherheit verknüpft. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beschreiben die Eigenschaften ausgewählter Reinigungsstoffe wie Zitronensäure, Natron und Spülmittel im Zusammenhang mit Kalkentfernung. erklären die Reaktion von Säuren mit Kalk anhand beobachtbarer Phänomene wie Bläschenbildung oder Stoffumwandlung. vergleichen die Wirksamkeit verschiedener Stoffe und Stoffkombinationen auf Grundlage experimenteller Beobachtungen. beurteilen die chemische Sinnhaftigkeit eines CleanTok-Hacks unter Berücksichtigung von Stoffeigenschaften und Reinigungswirkung. kennen und beurteilen die Gefahren von hausgemachten Reinigungsmitteln. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler analysieren die Inszenierung eines Social-Media-Hacks hinsichtlich visueller Effekte, Überzeugungsstrategien und Informationsgehalt. unterscheiden zwischen scheinbarer Wirkung und nachweisbarer Funktion eines im Internet gezeigten Reinigungsverfahrens. prüfen digitale Inhalte kritisch mithilfe naturwissenschaftlicher Erkenntnisse und experimenteller Ergebnisse. reflektieren die Verantwortung von Personen, die Reinigungs-Hacks online veröffentlichen und verbreiten. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler formulieren begründete Vermutungen zur Wirkung verschiedener Chemikalien auf Kalk. führen ein angeleitetes Experiment unter Beachtung von Materialien, Chemikalien und Sicherheitsregeln durch. dokumentieren Beobachtungen strukturiert in Tabellen und nutzen sie als Grundlage für die Auswertung. leiten fachlich begründete Schlussfolgerungen aus Versuchsergebnissen zur Bewertung einer Ausgangshypothese ab. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kooperieren bei der Vorbereitung, Durchführung und Auswertung des Experiments in Partner- oder Gruppenarbeit. kommunizieren Beobachtungen und Deutungen sachlich im Austausch mit Mitschülerinnen und Mitschülern. diskutieren unterschiedliche Einschätzungen zur Wirksamkeit und Sicherheit von Reinigungs-Hacks respektvoll und faktenbasiert. übernehmen Verantwortung für sicherheitsbewusstes Verhalten beim Umgang mit Reinigungsmitteln und Chemikalien.

  • Chemie
  • Sekundarstufe I

Struktur und Eigenschaften von Kunststoffen

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit für das Fach Chemie der Klassen 12–13 vermittelt den Schülerinnen und Schülern grundlegendes Wissen über Kunststoffklassen, Materialeigenschaften und Struktur-Eigenschafts-Beziehungen. Sie unterscheiden Thermoplaste, Duroplaste und Elastomere und erklären, wie strukturelle Merkmale die Eignung von Kunststoffen für verschiedene Anwendungen beeinflussen. Die Unterrichtseinheit liefert einen Einblick in die Welt der Kunststoffe und vermittelt dabei ein weitreichendes Wissen über die Klassifizierung der Kunststoffe sowie deren Eigenschaften. Es wird hierbei zwischen Thermoplasten, Duroplasten und Elastomeren unterschieden ( Arbeitsblatt 1 ). Die Schülerinnen und Schüler befassen sich mit der Leitfrage, warum sich unterschiedliche Kunststoffe für verschiedene Anwendungsbereiche, insbesondere für Aufgaben im Flachdach, eignen und thematisieren hierfür das Struktur-Eigenschafts-Prinzip im Detail. Sie beschäftigen sich mit dem Einfluss verschiedener struktureller Merkmale wie der Kettenlänge, dem Vernetzungsgrad oder der Polarität der Bindungen auf die Materialeigenschaften ( Arbeitsblatt 2 ). Darüber hinaus kann ergänzend auf die Besonderheiten des Polymers Polyurethan eingegangen werden. Im weiteren Verlauf der Unterrichtseinheit wird dann die Synthese dieser organischen Makromoleküle besprochen. Es wird zunächst auf die verschiedenen Reaktionstypen der Polymerisation eingegangen und daraufhin der Reaktionsmechanismus der radikalischen Polymerisation von Polyethylen eingehend betrachtet ( Arbeitsblatt 3 ). Im Anschluss an die einzelnen Unterrichtsstunden können optional fächerübergreifende Aufgabenstellungen eingebaut und dadurch ein Bezug zur gegenwärtig immer relevanter werdenden Nachhaltigkeitsthematik geschaffen werden. Dabei werden die Schülerinnen und Schüler zum Nachdenken angeregt und für einen verantwortungsbewussten Umgang mit Kunststoffen sowie der Wertschätzung von Werkstoffen im Allgemeinen sensibilisiert. Da Kunststoffe aus dem Alltag eines jeden Menschen nicht mehr wegzudenken sind, ist dieses Thema äußerst relevant. Insbesondere in Hinblick auf einen gesellschaftlichen Wunsch nach mehr Nachhaltigkeit, ist es auch deshalb wichtig, die Lernenden mit diesem Thema zu konfrontieren und bewertende Aspekte einzubauen. Die Unterrichtseinheit ist Teil der bundesweiten Rahmenlehrpläne und lässt sich für die Qualifikationsphase der gymnasialen Oberstufe im Fach Chemie nutzen. Mit Hilfe dieses Unterrichtsmaterials erhalten die Schülerinnen und Schüler ein weitreichendes Verständnis der Struktur-Eigenschafts-Beziehungen von Kunststoffen und wenden dieses auf ein reales Anwendungsfeld – das Flachdach – an. Das Material besitzt dabei fächerübergreifende Aspekte und ermöglicht so das Konzept Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in den Unterricht zu integrieren. Bei der radikalischen Polymerisation auf Teilchenebene handelt es sich um eine Thematik auf fortgeschrittenem Niveau und könnte bei Bedarf durch das Zeigen eines erklärenden Videos vertieft werden. Der komplexe Sachverhalt könnte dadurch vereinfacht und das Verständnis für chemische Reaktionsmechanismen verbessert werden. Ein gewisses Basiswissen in Bezug auf die organische Chemie ( funktionelle Gruppen , Kohlenwasserstoffe, dreidimensionale Struktur von Molekülen) wird vorausgesetzt. Erste in der Sekundarstufe I vermittelte Kenntnisse über die Struktur-Eigenschafts-Beziehungen sind hilfreich, können bei Bedarf und als Vorbereitung auf die Bearbeitung des zweiten Arbeitsblattes aber kurz wiederholt werden. Die Wahl verschiedener Sozialformen und Methoden erlaubt es den Unterricht interessant zu gestalten, sodass eine höhere Schülerzentrierung und -aktivität erreicht werden kann. So bietet beispielsweise das Gruppenpuzzle (Arbeitsblatt 2) die Möglichkeit die eigene Recherche- und Kommunikationsfähigkeit zu verbessern, indem die Informationen zunächst selbstständig erarbeitet und dann mittels Think-Pair-Share in Expertengruppen sowie anschließend im Plenum weitergegeben werden. Um das Thema zu vertiefen, kann im Anschluss die gemeinsame Bearbeitung von Anwendungsaufgaben erfolgen. Auch das Durchführen eines Lehrerversuchs zur Demonstrierung der Synthese eines Kunststoffs vertieft das zuvor erlernte Wissen und steigert außerdem das Interesse der Lernenden. Zudem wird das genaue Beobachten geschult und eine Verbindung zur Theorie geschaffen, was wiederum das tiefere Verständnis fördert. Um den Unterricht darüber hinaus abwechslungsreicher zu gestalten und die Medienkompetenz sowie einen kritisch-reflektierten Umgang mit Medien zu fördern, muss in einigen Aufgaben eigenständig recherchiert werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler… definieren Kunststoffe fachlich korrekt und unterscheiden zwischen Thermoplasten, Duroplasten und Elastomeren. ordnen den drei Kunststoffklassen charakteristische Eigenschaften zu. erhalten einen Überblick über die charakteristischen Merkmale verschiedener Polymerisationsreaktionen. beschreiben das Prinzip der radikalischen Polymerisation anhand des Reaktionsmechanismus auf Teilchenebene. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler… nutzen verschiedene Medien für ihre Recherche. wählen digitale Inhalte und Informationen selbständig aus. hinterfragen verschiedene Medien kritisch-reflektiert. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler… wenden verschiedene Lerntechniken selbstständig an. planen die Erarbeitungsphase einer Aufgabe selbstständig. präsentieren ihre Ergebnisse strukturiert. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler… kommunizieren sachlich. bearbeiten Aufgaben in Zusammenarbeit mit anderen Lernenden. teilen ihr zuvor erarbeitetes Wissen und geben dieses an ihre Mitschüler/innen weiter

  • Chemie
  • Sekundarstufe II

Redox-Reaktionen bei Korrosion interaktiv

Interaktives

Die interaktive Übung für das Fach Chemie der Klassen 11–13 vermittelt den Schülerinnen und Schülern zentrale Inhalte der elektrochemischen Korrosion und des Korrosionsschutzes. Fachbegriffe definieren, Prozesse erklären, Einflussfaktoren analysieren sowie Schutzverfahren zuordnen und bewerten stehen im Fokus. Praxisnahe Beispiele aus dem technischen Kontext unterstützen die Anwendung des Wissens. Die interaktive Übung führt Lernende der Sekundarstufe II anhand eines realistischen Szenarios aus dem Gerüstbauer-Handwerk in die chemischen Grundlagen der Korrosion und des Korrosionsschutzes ein. Dabei kann die interaktive Übung als Vertiefung zur Unterrichtseinheit “ Korrosionsschutz – Herausforderungen und Lösungsansätze " oder als eigenständiges Konzept eingesetzt werden. Ausgangspunkt ist der Bau eines Einkaufszentrums direkt an der Nordsee: Eine Gerüstbau-Fachfirma soll ein Stahlgerüst errichten, das durch salzhaltige Küstenluft und hohe Feuchtigkeit besonders rostgefährdet ist. Daraus ergibt sich die zentrale Fragestellung, was beim Rosten von Stahl chemisch geschieht, welche Standortbedingungen die Korrosion beschleunigen, wie sich Korrosion verhindern lässt und ob regelmäßige Wartung oder vorausschauender Korrosionsschutz wirtschaftlich sinnvoller ist. Inhaltlich arbeiten sich die Lernenden in vier Blöcken vom Experiment zur Anwendung vor: Sie untersuchen die Sauerstoffkorrosion von Eisenwolle, vergleichen Sauerstoff- und Säurekorrosion am Beispiel der Kupferoxidation, erschließen die Bildung von Lokalelementen bei der Kontaktkorrosion verschiedener Metalle und übertragen die Erkenntnisse schließlich auf den passiven und aktiven Korrosionsschutz im Gerüstbau. Dabei deuten sie Beobachtungen, vervollständigen Reaktionsgleichungen, erklären Redox-Vorgänge und beurteilen praxisnahe Schutzmaßnahmen wie Feuerverzinkung, Schutzanstriche oder die Isolierung verschiedener Metalle. Der durchgängige Lebensweltbezug zum Handwerk – von der Wasserlinie am Gerüst über Streusalz und Industrieabgase bis hin zu Lagerung und Transport von Gerüstteilen – macht abstrakte elektrochemische Prozesse greifbar. Die Übung eignet sich daher besonders gut, um Fachwissen aus dem Chemieunterricht mit dem Lernfeld Gerüstbau zu verknüpfen und naturwissenschaftliche Konzepte anwendungsbezogen zu vertiefen. In der interaktiven Übung werden außerdem drei Experimente dargestellt. Diese können im Unterricht durchgeführt werden. Hierbei sollte darauf geachtet, werden, dass die Experimente frühzeitig von den Lernenden oder von der Lehrkraft vorbereitet werden. Damit die Bearbeitung der Übungen auch ohne die Durchführung im Unterricht möglich ist, wurden die Beobachtungen ebenfalls bei den Experimentieranleitungen aufgenommen. Auf die Auswertung und Deutung wurde an dieser Stelle verzichtet, da sich die Lernenden diese im Rahmen der Übungen eigenständig erarbeiten. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beschreiben die chemischen Vorgänge bei der Sauerstoff- und Säurekorrosion von Metallen und stellen die zugehörigen Reaktionsgleichungen auf. erklären Oxidation und Reduktion als Elektronenübergänge und identifizieren Anode, Kathode sowie Oxidations- und Reduktionsmittel. erläutern die Entstehung von Lokalelementen beim Kontakt unterschiedlich edler Metalle in einer Elektrolytlösung anhand der elektrochemischen Spannungsreihe. beurteilen Maßnahmen des passiven und aktiven Korrosionsschutzes und übertragen sie auf praxisnahe Situationen im Gerüstbau. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten interaktive H5P-Übungen selbstständig und nutzen das unmittelbare Feedback zur Überprüfung des eigenen Lernstands. entnehmen Informationen aus digital aufbereiteten Texten, Abbildungen und Aufgabenformaten und werten diese sachgerecht aus. nutzen digitale Lernumgebungen zielgerichtet zur Erarbeitung naturwissenschaftlicher Inhalte. reflektieren ihren Lernprozess mithilfe der digitalen Selbstkontrolle und korrigieren Fehlvorstellungen eigenständig. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wenden digitale Werkzeuge zur Lösung fachlicher Problemstellungen an. bewerten die Verlässlichkeit von Informationen aus digitalen Quellen. präsentieren Arbeitsergebnisse adressatengerecht mit digitalen Mitteln. gehen verantwortungsbewusst und sicher mit digitalen Lernangeboten um. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler übernehmen eigenverantwortlich Verantwortung für ihren individuellen Lernprozess und arbeiten die Übung selbstständig durch. gehen konstruktiv mit eigenen Fehlern um und nutzen das Feedback zur selbstständigen Korrektur, ohne sich entmutigen zu lassen. organisieren ihre Arbeitszeit und ihr Vorgehen bei der Einzelarbeit eigenständig und zielgerichtet. schätzen ihren eigenen Lernstand realistisch ein und entwickeln Ausdauer bei der Lösung anspruchsvoller Aufgaben.

  • Chemie
  • Sekundarstufe II

Beautiful Chemical Reactions: So schön kann Chemie sein!

Tool-Tipp

Auch naturwissenschaftliche Inhalte lassen sich auf äußerst kreative und ansehnliche Weise vermitteln, wie unser Fundstück zeigt. Fast wie Kunst! Dass Chemie nicht nur interessant, sondern auch schön sein kann, zeigen die Videos, die in Zusammenarbeit der Tsinghua University Press und der University of Science and Technology of China entstanden sind. In "Beautiful Chemical Reactions" sehen wir chemische Reaktionen in Großaufnahme. Es blubbert, funkelt, raucht und Eiskristall ähnliche Gebilde entfalten sich. Damit wollen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler das Interesse auch derjenigen an Chemie wecken, die am liebsten einen großen Bogen um chemische Formeln machen. Es könnte helfen: Allzu gerne möchte man wissen, wie diese Reaktionen zustande kommen, die solch ein schönes Bild abgeben. Schauen Sie selbst!

  • Chemie

Bau deinen eigenen Elektrolyseur

Kopiervorlage

Ein selbst gebauter Elektrolyseur macht Chemie greifbar: Begeistern Sie Ihre Schülerinnen und Schüler mit praktischem Experimentieren und fördern Sie ihr Verständnis für nachhaltige Energien! In diesem praxisorientierten Projekt bauen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihren eigenen Elektrolyseur und führen spannende Experimente durch, um die Wasserelektrolyse hautnah zu erleben. Der Fokus liegt dabei auf der praktischen Wissensvermittlung zur Elektrolyse als nachhaltiger Energietechnologie und dem sicheren Umgang mit dem Energieträger Wasserstoff . Das Projekt beginnt mit einer übersichtlichen Materialliste und hilfreichen Hinweisen zur einfachen Beschaffung der erforderlichen Komponenten. Eine ausführlich bebilderte Schritt-für-Schritt-Anleitung ermöglicht es den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, den Bauprozess eigenständig und in ihrem eigenen Tempo erfolgreich zu durchlaufen. Ergänzend dazu gibt es einen umfassenden Sicherheitshinweis, der potenzielle Risiken beim Umgang mit Wasserstoff aufzeigt und konkrete Maßnahmen beschreibt, um Gefahren zu vermeiden. Für Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die ihr Wissen vertiefen möchten, steht ein kompakter Theorieteil zur Verfügung. Dieser bietet eine verständliche Einführung in die grundlegenden Prinzipien der Wasserelektrolyse und vermittelt einen Überblick über das Element Wasserstoff mit seiner spannenden Geschichte und seinen einzigartigen Eigenschaften. Insgesamt kombiniert das Projekt praktisches Lernen mit Sicherheitsbewusstsein und schafft ein fundiertes Verständnis für diese zukunftsweisende Technologie. Es ist für den Einsatz in den Fächern Technik, Chemie, Physik und Elektrochemie rund ums Thema Umwelt- und Klimaschutz geeignet. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen den chemischen Prozess der Elektrolyse. erlernen den Umgang mit Netzgeräten (Spannung, Stromstärke). kennen Risiken von Wasserstoff. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beweisen Teamfähigkeit. arbeiten sorgfältig und genau. zeigen Verantwortungsbewusstsein.

  • Chemie / Natur & Umwelt / Technik / Sache & Technik
  • Sekundarstufe II, Berufliche Bildung, Hochschule

Säurestärke – pKs-Wert, Dissoziation und Einflussfaktoren

Video

Dieses Erklärvideo zur Säurestärke unterstützt Sie dabei, zentrale Inhalte wie pKs-Wert und Dissoziation verständlich zu vermitteln. Komplexe chemische Zusammenhänge werden anschaulich reduziert und so aufbereitet, dass Schülerinnen und Schüler ein tragfähiges Konzept von starken und schwachen Säuren entwickeln können. Ideal zur Einführung, Wiederholung oder zur eigenständigen Erarbeitung im Unterricht. In diesem Erklärvideo setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Konzept der Säurestärke auseinander. Sie lernen, wodurch sich starke und schwache Säuren unterscheiden und welche Rolle der pKs-Wert spielen. Dabei wird deutlich, dass die Säurestärke nicht nur vom pH-Wert abhängt, sondern vor allem durch die Fähigkeit einer Säure bestimmt wird, Protonen abzugeben. Anhand anschaulicher Beispiele wird das chemische Gleichgewicht der Dissoziation verständlich gemacht und in einen alltagsnahen Kontext eingeordnet. Das Video eignet sich zur Einführung oder Wiederholung zentraler Inhalte im Chemieunterricht der Sekundarstufe I und II. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erklären den Begriff Säurestärke auf Teilchenebene. unterscheiden zwischen starken und schwachen Säuren. beschreiben die Dissoziation von Säuren als Gleichgewichtsreaktion. erläutern den Zusammenhang zwischen Säurestärke und pKs-Wert. ordnen den pH-Wert als Maß für die Konzentration von Oxoniumionen ein. wenden ihr Wissen auf Beispiele aus Alltag und Labor an. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entnehmen einem Erklärvideo gezielt Fachinformationen. strukturieren und sichern Inhalte aus audiovisuellen Medien (zum Beispiel Notizen, Schaubilder). reflektieren die Darstellung komplexer Inhalte in digitalen Formaten. nutzen das Video zur selbstständigen Wiederholung und Vertiefung.

  • Chemie / Natur & Umwelt
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Säurestärke - Induktiver Effekt

Video

Warum ist Salzsäure stärker als Essigsäure – und was hat das mit Elektronen zu tun? In diesem Video tauchen Schülerinnen und Schüler in die Welt der Säurestärke ein und entdecken, wie der induktive Effekt die Eigenschaften von Molekülen beeinflusst. Das Erklärvideo vermittelt zentrale Grundlagen zur Säurestärke und zum induktiven Effekt im Kontext der organischen Chemie. Ausgehend von der Frage, warum sich Säuren in ihrer Stärke unterscheiden, lernen die Schülerinnen und Schüler den Zusammenhang zwischen Molekülstruktur, Elektronenverteilung und Protonenabgabe kennen. Ein besonderer Fokus liegt auf dem induktiven Effekt, also der Verschiebung von Elektronendichte innerhalb eines Moleküls durch elektronegative Atome oder Atomgruppen. Anhand anschaulicher Beispiele (zum Beispiel Halogensubstitutionen bei Carbonsäuren) wird gezeigt, wie dieser Effekt die Stabilität der konjugierten Base beeinflusst – und damit direkt die Säurestärke bestimmt. Das Video eignet sich zur Einführung oder Wiederholung und unterstützt das Verständnis für struktur-reaktionsbezogene Zusammenhänge in der Chemie. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erläutern den induktiven Effekt als Ursache für Elektronenverschiebungen im Molekül. erklären den Einfluss elektronegativer Substituenten auf die Säurestärke. unterscheiden den Begriff Säurestärke erklären und von der Konzentration. beurteilen die Stabilität konjugierter Basen in Abhängigkeit von Molekülstrukturen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten zentrale Inhalte eines Erklärvideos gezielt heraus und strukturieren diese. deuten Fachbegriffe und Visualisierungen (zum Beispiel Elektronenverschiebung) korrekt. erkennen Vereinfachungen und Modelle im Video und einordnen diese ein. bewerten die Aussagekraft von Visualisierungen (zum Beispiel Pfeildiagramme, Ladungsverteilungen).

  • Chemie / Natur & Umwelt
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Lehrerhandreichung Fliegen: Luftfahrt im Unterricht praxisnah vermitteln

Kopiervorlage

Fliegen dient nicht nur der Fortbewegung, sondern ist ein komplexes Zusammenspiel von Naturwissenschaften, Technik, Wirtschaft und Umwelt. Das Arbeitsbuch "Fliegen" bietet vielfältige Materialien, um in Ihrem MINT-Unterricht abzuheben. Durch praxisnahe Aktivitäten und anschauliche Experimente erforschen Schülerinnen und Schüler die physikalischen Grundlagen des Fliegens, verstehen die Technik moderner Flugzeuge und analysieren die wirtschaftlichen sowie ökologischen Auswirkungen des Luftverkehrs. Ob Aerodynamik, Meterologie, Flugrouten oder Emissionsvermeidung: Das Arbeitsbuch "Fliegen" bietet spannende, handlungsorientierte, lehrplankonforme und fächerübergreifende Unterrichtsmaterialien. Nicht allein für das Fach Physik werden Sie viele Anregungen für den Unterricht finden, sondern auch für die Fächer Biologie, Geographie, Englisch, Wirtschaftskunde, Technik oder Chemie. Das Arbeitsbuch ist zugeschnitten auf Gymnasien und Gesamtschulen mit gymnasialer Oberstufe. Aufbau des Arbeitsbuchs "Fliegen" Kapitel 1: Geschichte (Geschichte des Fliegens, Geschichte der Flugsicherung) Kapitel 2: Geographie (Flugbewegungen, Flugrouten und Flugzeit, Zeit und Zeitzonen, Navigation) Kapitel 3: Englisch – Sprache der Luftfahrt (Funkverkehr, Phraseologie) Kapitel 4: Flugverkehr (Flugverkehr – ein gigantisches Unterfangen, Pilot und Tower am Start / bei der Landung, Kontrolle des Luftraums) Kapitel 5: Fluggeräte und Technik (Impuls, Impulserhaltung, Hubschrauber, Flugzeuge, Wir bauen ein Flugmodell, Navigationssysteme (ILS) und Radar) Kapitel 6: Biologie (Biologie des Fliegens, Vogelflug – die größte Flugschau der Welt, Insekten als fliegende Liebesboten, Pollenflug, Sporenverbreitung durch die Luft) Kapitel 7: Strömungslehre (Einführung in die Strömungslehre, Dynamischer Auftrieb, Luftwiderstand, Profilpolare, Wirbel) Kapitel 8: Meteorologie (Alle reden vom Wetter, Enteisung, Luftdruck, Fronten, Vulkanismus und Luftfahrt, Luftlöcher) Kapitel 9: Chemie (Chemie des Fliegens, Federn: Leichtgewichte mit Potenzial, Der Stoff, aus dem die Flügel sind, High Tech – Low Weight, Schweben – leichter als Luft) Kapitel 10: Human Factors (Fähigkeiten für die Karriere, Teamfähigkeit, Leistungsvermögen, Eigenanalyse der Schwächen und Stärken, Selbstbewusstsein stärken, Körpersprache – Eigenregie – Resilienz, Stressbewältigung, Zeitmanagement) Kapitel 11: Flugphysik (Die Mechanik des Fliegens, Kräfte und Bewegungsphasen, Leitwerke und Ruder, Fahrwerk, Steuerorgane – Flugverhalten, Trimmung, Flugfiguren) Kapitel 12: Fliegen und Umwelt (Fliegen und Umwelt – ein Widerspruch in sich?, Zero Emission – Wasserstoff im Tank, CO 2 – Das Unsichtbare sichtbar machen, Bio-Kerosin – Aufwind durch Rapsfelder?, Billigflieger – Vom Monopol zur Marktwirtschaft, "Greenwashing" – Ökomeilen statt Bonusmeilen?, Fliegen und Lärm – der Kampf um die Dezibels (dB)) Kapitel 13: Biology (Biology of Flight, Bird flight, Insects, Pollen flight, Air-borne spore dispersal) Kapitel 14: Human Factors (career capabilities, Mutual respect and disregarding your own feelings, Human performance, Body language – self-assurance – resilience, Stress management) Zu allen Themen finden Sie Bauanleitungen, Versuchsbeschreibungen, Aufgaben, Lösungen, Fotos und Grafiken sowie Zusatzmaterialien. Luftfahrt als Lern- und Arbeitsfeld der Zukunft entdecken Der Flugverkehr ist ein wesentlicher Bestandteil des modernen Lebens und der globalen Konnektivität. Er stellt nicht nur einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor dar, sondern spielt auch eine zentrale Rolle in der globalen Mobilität und im internationalen Handel. Daher ist es sinnvoll, junge Menschen für die verschiedenen Themengebiete und Aufgaben in der Luftfahrt zu interessieren. Während Naturwissenschaften und Technik (Flugphysik, Meteorologie, Strömungslehre) eine grundlegende Rolle spielen, sind auch viele soziale, wirtschaftliche und umweltpolitische Fragen relevant. Zu allen genannten Punkten finden sich Unterrichtsideen im vorliegenden Handbuch. Obwohl die Deutsche Flugsicherung eine breite Palette an Berufsmöglichkeiten für Fluglostinnen und Fluglotsen , Ingenieurinnen und Ingenieure und Informatikerinnen und Informatiker bietet, ist sie als Ausbildungsstätte weitgehend unbekannt. Deshalb ist es umso wichtiger, jungen Menschen diese attraktive und sichere berufliche Perspektive näherzubringen.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Chemie / Natur & Umwelt / Geographie / Jahreszeiten / Physik / Astronomie / Technik / Sache & Technik / Geschichte / Früher & Heute / Wirtschaft
  • Sekundarstufe II

Reinstoffe, Stoffgemische und einfache Trennverfahren im Anfangsunterricht

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtssequenz zum Themenbereich "Mischen und Trennen" lernen die Schülerinnen und Schüler verschiedene Trennverfahren in Lernendenversuchen kennen und trainieren das sichere Experimentieren. Einfache Trennverfahren gehören zu den Grundlagen im naturwissenschaftlichen Unterricht. Sie tauchen in vielen chemischen Versuchen auf und sind Voraussetzung für das Verständnis komplexerer Vorgänge. In der Unterrichtseinheit "Reinstoffe, Stoffgemische und einfache Trennverfahren im Anfangsunterricht" erfahren die Lernenden durch eigenes Handeln und genaues Hinschauen den Unterschied zwischen Reinstoffen und Stoffgemischen. Anschließend arbeiten sie über mehrere Stunden in Stammgruppen zusammen, um verschiedene einfache Trennverfahren kennenzulernen. Dabei kommt es nicht nur auf die Durchführung der Trennverfahren an, sondern auch auf die Sicherheit bei Versuchen, die Beachtung der Versuchsanleitungen und die Zusammenarbeit in einer Gruppe. Das Thema "Trennverfahren" im Chemie-Unterricht Trennverfahren gehören zu den ersten Themen im Anfangsunterricht und können sehr handlungsorientiert bearbeitet werden, da die fachlichen Inhalte überschaubar und verständlich sind, das Gefahrenpotential niedrig ist und die Lernenden gleichzeitig an eine sichere und konstruktive Gruppenarbeitsweise herangeführt werden. Vorkenntnisse Das Untersuchen und Erkennen von charakteristischen Stoffeigenschaften sowie die wichtigsten Laborgeräte müssen den Schülerinnen und Schülern bekannt sein. Sicherer Umgang mit dem Gasbrenner und Kenntnis der Sicherheitsregeln im Chemieraum werden vorausgesetzt. Didaktische Analyse Der Unterschied zwischen Reinstoffen und Stoffgemischen ist den Lernenden grundsätzlich bekannt, wenn auch nicht bewusst. Sie kennen einen großen Teil der verwendeten Stoffe und Trennverfahren aus ihrem Alltag, zum Beispiel vom Kochen und von der Mülltrennung. Die Betonung der Eigenaktivität sowie die verständlichen Inhalte der Unterrichtseinheit motivieren die Schülerinnen und Schüler zur Mitarbeit. Methodische Analyse Die Gruppenarbeit wird durch die Lehrkraft anfangs eng begleitet. Durch die wiederholten Abläufe über mehrere Stunden entsteht eine Ritualisierung und wachsende Selbstständigkeit bei den Lernenden. Die deutlich beschriebenen Aufgaben und Versuchsanleitungen beugen Verständnisproblemen vor; lange Erklärungsphasen durch die Lehrkraft können so vermieden werden. Umgang mit Fachwissen Die Schülerinnen und Schüler nennen Ordnungsprinzipien für Stoffe und teilen diese aufgrund ihrer Zusammensetzung in Reinstoffe und Stoffgemische ein. nutzen charakteristische Stoffeigenschaften zur Unterscheidung beziehungsweise Identifizierung von Stoffen. Erkenntnisgewinnung Die Schülerinnen und Schüler planen einfache Versuche zur Trennung von Stoffen in Stoffgemischen und führen sie sachgerecht durch. Kommunikation Die Schülerinnen und Schüler erstellen einfache Zeichnungen von Versuchsaufbauten. übernehmen Initiative und Verantwortung in Kleingruppen und erfüllen diese im verabredeten Zeitrahmen. lesen Texte mit chemierelevanten Inhalten Sinn entnehmend. Bewertung Die Schülerinnen und Schüler nennen geeignete Maßnahmen zum sicheren und umweltbewussten Umgang mit Stoffen und setzen diese um. beurteilen Trennverfahren nach ihrer Angemessenheit.

  • Chemie / Natur & Umwelt
  • Sekundarstufe I

Kleine Teilchen im Modell: Vertiefung am "Karton-Versuch"

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zum Teilchenmodell gehen die Lernenden durch einen Versuch Schuhkartons der Frage nach, wie kleine Teilchen aussehen und ob das überhaupt festzustellen ist, wenn diese Teilchen doch für uns nicht sichtbar sind. Dabei erkennen sie, dass ein Modell im Chemie-Unterricht wie das der kleinen Teilchen eine Hilfe zur Vorstellung ist, aber nicht die Wirklichkeit zeigt. Mit diesem Unterrichtsmaterial vertiefen die Schülerinnen und Schüler im Anschluss an die Einheit " Einführung in das Teilchenmodell: kleine Teilchen " ihre Kenntnisse zum Aufbau der Stoffe. Die Lernenden finden im "Karton-Versuch" so viel wie möglich über einen Gegenstand im Karton heraus, ohne dass sie diesen sehen können. Dabei merken sie, dass sie nach dem Versuch viel, aber nicht alles über diesen Gegenstand wissen. Ihre Beschreibung des nicht sichtbaren Teils stimmt nicht genau, aber sie reicht aus, um sich den Gegenstand genauer vorzustellen. Dieses Verständnis wird übertragen auf das Thema "Kleine Teilchen", um zu vermitteln, dass das Teilchenmodell im Chemie-Unterricht nicht zeigt, wie kleine Teilchen tatsächlich aussehen, sondern eine Hilfe für die Vorstellung sein soll. Es werden dazu verschiedene Gegenstände wie kleine und große Kugeln aus unterschiedlichem Material (zum Beispiel Würfel, ein kleiner quadratischer Karton, runde und eckige Stifte, Lineal…) in Schuhkartons versteckt. Wichtig ist, dass die Lernenden einige Eigenschaften der Gegenstände erkennen beziehungsweise vergleichen können (ungefähre Form, Masse, Länge…) und andere nicht (Farbe, Beschaffenheit der Oberfläche, genaue Form…). In Gruppen versuchen sie dann möglichst genau zu beschreiben, was sich wohl in dem Karton verbergen könnte. Die Schülerinnen und Schüler erkennen in dieser Einheit, dass alles aus kleinen Teilchen besteht. Im Anschluss an den Versuch zeichnen sie kleine Teilchen von Salz, Eisen und Wasser selbst auf einem Arbeitsblatt und vertiefen damit ihr Modell-Verständnis. Das Thema "Kleine Teilchen" im Unterricht Die Struktur der Materie begreiflich zu machen ist eine der schwierigen Aufgaben des Chemie-Unterrichts der Sekundarstufe. Die kleinen Teilchen können nur mit Modellen vorstellbar gemacht werden. Allerdings wird über die Vermittlung von Modellvorstellungen kontrovers diskutiert, unter anderem da bei den Lernenden Modelle und Wirklichkeit oft vermischt werden und die Modelle im Verlauf des Unterrichts stark verändert werden (müssen). Zumindest sollte also allen Lernenden klar sein, dass das Teilchenmodell nicht zeigt, wie diese Teilchen tatsächlich aussehen, sondern eine Hilfe für die Vorstellung sein soll. Dann ist es für den Anfangsunterricht im Fach Chemie ein brauchbares Modell. Vorkenntnisse Die Lernenden kennen verschiedene Eigenschaften von Stoffen und ihre Untersuchung. Didaktische Analyse Die selbst hergestellten Knet-Modelle der Einheit " Einführung in das Teilchenmodell: kleine Teilchen " motivieren die Lernenden dazu, herauszufinden, ob eines der Modelle der Wirklichkeit entspricht. Eine wissenschaftlich korrekte Antwort auf diese Frage ist zu diesem Zeitpunkt des Chemie-Unterrichts leider unmöglich, stattdessen muss jede Lehrkraft für sich überlegen, wie sie sich der Antwort nähern kann und gleichzeitig die Grenzen des Zeit- und Lehrplans nicht sprengt. Dieser Versuch mit Schuhkartons bringt den Lernenden daher näher, dass sie nicht sichtbare Dinge auch nicht vollständig beschreiben können, jedoch eine grobe Vorstellung entstehen kann. Diese Erkenntnis wird anschließend auf die Vorstellung der kleinen Teilchen übertragen. Methodische Analyse Die Knet-Modelle der oben genannten Einheit können als Einstieg dienen und die Erinnerung an das Ergebnis der vergangenen Stunde aktivieren. Daraus entsteht die Frage, wie die kleinen Teilchen von Zucker denn wirklich aussehen und ob eines der Knet-Modelle "richtig" ist. Der Versuch in dieser Stunde und die entsprechende Auswertung bringen eine Annäherung an die Antwort. Am Ende steht die Einigung auf ein Modell für die kleinen Teilchen, mit dem im Chemie-Unterricht vorerst gearbeitet werden kann, auch wenn es nicht vollständig der Wirklichkeit entspricht. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beschreiben Phänomene und Vorgänge mit einfachen naturwissenschaftlichen Konzepten. verwenden bei der Beschreibung naturwissenschaftlicher Sachverhalte Fachbegriffe angemessen und korrekt. beobachten Phänomene nach vorgegebenen Kriterien und unterscheiden zwischen der Beschreibung und der Deutung einer Beobachtung. beschreiben einfache Modelle zur Veranschaulichung naturwissenschaftlicher Zusammenhänge und geben Abweichungen der Modelle von der Realität an. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lesen altersgemäße Texte mit naturwissenschaftlichen Inhalten wie die Informationen zum Thema "Kleine Teilchen" Sinn entnehmend und fassen sie sinnvoll zusammen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten bei dem "Karton-Versuch" mit einer Partnerin, einem Partner oder in einer Gruppe gleichberechtigt, zielgerichtet und zuverlässig zusammen.

  • Chemie / Natur & Umwelt / Physik / Astronomie
  • Sekundarstufe I

Kleine Teilchen: Einführung in das Teilchenmodell

Unterrichtseinheit
14,99 €

Mit diesem Unterrichtsmaterial zum Teilchenmodell beobachten die Lernenden, was mit einem Zuckerwürfel in einem Glas Wasser passiert. Dann modellieren sie kleine Teilchen aus Knete so, wie sie in ihrer Fantasie aussehen und entwickeln eine erste Vorstellung vom Aufbau der Stoffe. Diese motivierende und praxisnahe Einführung in das Teilchenmodell hilft den Schülerinnen und Schülern dabei, den Aufbau der Materie aus kleinen Teilchen im Chemie-Unterricht oder Physik-Unterricht zu begreifen. Die Lernenden beobachten bei einem Versuch, wie ein Zuckerwürfel in Wasser in immer kleinere Kristalle zerfällt und sich schließlich ganz auflöst. Vermutlich ist ihnen klar, dass der Zucker trotzdem noch im Glas ist, was man durch Probieren oder Eindampfen beweisen kann. Sie müssen nun überlegen, was mit dem Zucker passiert sein könnte. An dieser Stelle geht es darum, eine Vorstellung davon zu entwickeln, dass alles aus unsichtbaren Teilchen aufgebaut ist. Es ist hier zunächst nicht wichtig, ob es sich um Moleküle oder Atome handelt und wie diese genau aussehen. Dieses Wissen wird im weiteren Verlauf des Unterrichts schrittweise erarbeitet und ergänzt. Vielmehr wird also ein Grundverständnis vermittelt, dass alles aus "kleinen Teilchen" besteht. Durch die Einheit Kleine Teilchen im Modell: Vertiefung am "Karton-Versuch" kann diese Einführung sinnvoll im Unterricht fortgesetzt werden. Das Thema "Teilchenmodell" im Unterricht Die Struktur der Materie begreiflich zu machen ist eine der schwierigen Aufgaben im Chemie-Unterricht beziheungsweise Physik-Unterricht. Die kleinen Teilchen können immer nur mit Modellen erklärt werden. Diese Modelle entwickeln sich während des Chemie-Unterrichts und Physik-Unterricht zunehmend weiter und nähern sich der Wirklichkeit an. Damit die Lernenden diese Entwicklung nachvollziehen können, sollte das Teilchenmodell nicht zu schnell und abstrakt eingeführt werden. Vorkenntnisse Die Lernenden kennen verschiedene Stoffeigenschaften und ihre Untersuchung. Didaktische Analyse Die Lernenden schließen aus dem, was sie im Versuch sehen können, auf das, was passiert, auch wenn sie es nicht mehr sehen können. Dadurch kann ihre Vorstellung auf Beobachtungen aufbauen, anders als wenn das erste Teilchenmodel rein informierend eingeführt wird. Die Idee, dass der Zucker irgendwann nicht mehr zerfällt und seine "kleinen Teilchen" erreicht sind, kann spontan von den Lernenden kommen oder in der Besprechung von der Lehrkraft erwähnt werden. Durch das Darstellen der kleinen Teilchen mit Knete wird das Teilchenmodell wieder von einer abstrakten Idee auf eine konkretere Ebene gebracht und zudem bietet es einen Anknüpfungspunkt für die Weiterentwicklung des Teilchenmodells zu einem Kugelteilchenmodell in der folgenden Stunde. Mit diesem Modell kann im naturwissenschaftlichen Unterricht lange Zeit gearbeitet werden, um Sachverhalte zu erklären. Methodische Analyse Die Aussicht auf einen Versuch in der Gruppe motiviert die Lernenden erfahrungsgemäß ausreichend, sodass ein ausführlicher Einstieg in das Thema entfallen kann. Vielmehr stellt der Versuch ja schon einen Einstieg dar. In der Gruppe (und durch gezielte Anregungen und Denkanstöße durch die Lehrkraft) entsteht beim Beobachten eine Vorstellung davon, was beim Versuch passiert, auch wenn die Lernenden es nicht sehen können. Der Ideenaustausch in der Gruppe während des Versuchs stellt sicher, dass alle Lernenden mitbekommen, was passiert. Durch einen kurzen Eintrag im Heft wird der Sachverhalt geordnet dargestellt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beschreiben Phänomene und Vorgänge am Beispiel des Teilchenmodells mit einfachen naturwissenschaftlichen Konzepten. begründen Vermutungen zu naturwissenschaftlichen Fragestellungen mithilfe von Alltagswissen und einfachen fachlichen Konzepten, indem sie überlegen, was mit dem Zucker im Wasser bei dem Versuch passiert sein könnte. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler benennen auf der Grundlage vorgegebener Informationen Handlungsmöglichkeiten. beschreiben naturwissenschaftliche Sachverhalte für andere nachvollziehbar.

  • Chemie / Natur & Umwelt / Physik / Astronomie
  • Sekundarstufe I

Struktur organischer Moleküle

Kopiervorlage / Interaktives

Die Präsentation virtueller 3D-Moleküle auf einer digitalen Tafel, auf Tablets oder Computerbildschirmen liefert Schülerinnen und Schülern einen tieferen Einblick in den Aufbau und die Struktur von Molekülen. Mit geeigneten digitalen Werkzeugen werden Strukturen analysiert und Eigenschaften ableitbar. Molekülmodelle werden im Unterricht in der organischen Chemie notwendig, wenn den Schülerinnen und Schülern eine räumliche Vorstellung vom Molekülbau vermittelt werden soll. Dies kann sehr gut über Molekülbaukästen erfolgen. Schülerinnen und Schüler haben damit die Möglichkeit, selbstständig 3D-Modelle aufzubauen und gleichzeitig ein Verständnis für die räumliche Organisation der Atome in Molekülen zu entwickeln. Im Unterrichtsgespräch wird der Aufbau von Molekülen in Bezug auf ihre äußere und innere Struktur verbalisiert. Die Visualisierung durch die "klassische" Verfahrensweise, das Hochhalten von Molekülmodellen oder Kugelgitter-Modellen zur Verknüpfung des konkreten Objektes mit entsprechenden Begriffen, ist in seiner Wirkung durch die geringe Größe der Modelle jedoch begrenzt. Eine wirksamere Alternative bietet hier die großflächige Projektion virtueller und dynamischer (manipulierbarer) 3D-Moleküle per Beamer auf einer Leinwand oder auf der digitalen Tafel. Dadurch rückt das Objekt im Unterrichtsgespräch visuell und kognitiv stärker in den Fokus der Schülerinnen und Schüler. Gemeinsam am gleichen Objekt und unter gleichem Blickwinkel zu arbeiten, erhöht die Motivation, die Konzentration und Kommunikation in der Lerngruppe. Der hier vorgestellte Molekül-Viewer läuft im Browser auf einem Tablet oder PC. Die Oberfläche ist zweigeteilt. Sie besteht aus der Präsentationsfläche und einer rechts angeordneten Werkzeugleiste. In einer kleinen Molekülsammlung wurden Standardvertreter der Alkane, Alkene, Alkine, Alkanole, Alkanone, Carbonsäuren, Aromaten, Komplexverbindungen, Biomoleküle und einige wenige anorganische Verbindungen aufgenommen. Wurde ein Molekül über die Stoffauswahl ins Präsentationsfenster geladen, kann man mit den Werkzeugen die Darstellung des jeweiligen Moleküls verändern. Hierzu gehören zum Beispiel die Vergrößerung der Atome (Kalottenmodell), die Ergänzung einer Moleküloberfläche, das Hinzufügen von Transparenz oder zum Beispiel das Anzeigen von Symbolen. Bei Molekülen mit Heteroatomen oder Mehrfachbindungen lässt sich ein elektrostatisches Potential in Form einer farbigen Oberfläche berechnen und anzeigen. Für einige Moleküle sind konkrete Zusatzfunktionen installiert. Diese findet man rechts unten in einem Zusatzfenster. Damit lassen sich geometrische Strukturen, Bindungselektronen, vereinfachte Orbitaldarstellungen, Winkel unter anderem bei den folgenden Molekülen hervorheben: Methan, Ethan, Ethen, Ethin, Benzol, Wasser, Ammoniak, EDTA-Ca-Komplex, Hexaaquacobalt(II)-Komplex; für die Darstellung eines DNA-Abschnitts existiert eine Einzeldarstellung (siehe Menüleiste oben). Technische Informationen zum Molekülviewer Für den Einsatz im Unterricht sind ein Computer oder Tablet mit Internetzugang erforderlich. Der Molekülviewer wird im Browser dargestellt. Die Bedienung kann mittels Maus, Zeichenstift oder Finger erfolgen. Ein Link zu Bedienungshinweisen findet man rechts unten am Bildschirmrand. Moleküle, die nicht in Molekül-Sammlung enthalten sind, findet man eventuell in Moleküldatenbanken im Internet, kann sie downloaden und in den Molekül-Viewer laden. Alternativ kann man mit dem kostenlosen Programm Chemsketch Moleküle zeichnen und als mol-Dateien abspeichern. Sollte man bestimmte Funktionen, zum Beispiel das Selektieren von Atomen oder Atomgruppen und gezielte Veränderungen zum Beispiel für Lernenden-Vorträge oder Präsentationen von Facharbeiten benötigen, kann über die Werkzeugleiste die "Konsole" aufgerufen werden. Über diese lassen sich mit JSMOL-Befehlen (Dokumentationen im Internet) konkrete Manipulationen durchführen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen den Aufbau und die dreidimensionale Struktur einfacher organischer Moleküle kennen. erkennen, dass Moleküle nicht aus "Kugeln" und "Stäbchen" bestehen, sondern raumerfüllte Objekte sind. erkennen, dass sich die räumliche Anordnung der Atome in Molekülen mit dem Elektronenpaar-Abstoßungsmodell begründen lässt. analysieren beispielhaft die Moleküle von Methan, Ammoniak und Wasser und begründen die geometrischen Formen mit dem EPA-Modell. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können nach Linkvorgabe eine Online-Animation aufrufen und starten. analysieren und erklären mithilfe digitaler Moleküldarstellungen dreidimensionale Molekülstrukturen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten konstruktiv beim Umgang mit digitalen Molekül-Viewer zusammen und analysieren gemeinsam unter Beachtung der Fachsprache und formal-chemischen Gesichtspunkten Molekülstrukturen.

  • Chemie / Natur & Umwelt
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Unterrichtsmaterial und News für das Fach Chemie

Hier finden Lehrkräfte der Sekundarstufen I und II kostenlose und kostenpflichtige Arbeitsblätter, Kopiervorlagen, Unterrichtsmaterialien und interaktive Übungen mit Lösungsvorschlägen zum Download und für den direkten Einsatz im Chemie-Unterricht oder in Vertretungsstunden. Ob Materialien zu Periodensystem, Säuren, Basen, Thermodynamik, Redoxreaktionen oder Umweltchemie und Nachhaltigkeit: Dieses Fachportal bietet Lehrerinnen und Lehrern jede Menge lehrplanorientierte Unterrichtsideen, Bildungsnachrichten sowie Tipps zu Apps und Tools für ihren Chemieunterricht an Gymnasien, Gesamt-, Real-, Haupt- und Mittelschulen.  

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