Bleiben Sie neugierig: Entdecken Sie unsere Fachartikel zu praxisnahen Themen und lernen Sie neue Methoden und Werkzeuge kennen, um die täglichen Herausforderungen im Schulalltag zu meistern. 

  • Fach
  • Schulform
  • Schulstufe
  • Fortbildungsthema
  • Materialtyp
Sortierung nach Datum
Kacheln     Liste

"Scheiße" sagt man nicht!

Fall des Monats

Im virtuellen Gästebuch auf der Schulhomepage der Adam-Riese-Realschule hat ein Schüler seinen Gedanken in beleidigender Weise Luft gemacht. Darf oder muss die Äußerung aus dem Gästebuch der Schule gelöscht werden? Die Adam-Riese-Realschule in Jena betreibt seit langem eine eigene Homepage, in deren Gästebuch sich die Schülerinnen und Schüler verewigen können. Ein unbekannter Schüler der Abgangsklasse 10b nutzt die Gelegenheit, um seinem Ärger Luft zu machen. Er schreibt über den Lehrer Felix K.: "Immer diese Diskussionen um den Lehrer Felix K. - über so einen Haufen Sch..ße spricht man doch nicht andauernd." Der Schulleiter stellt die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklasse zur Rede. Die berufen sich auf ihr Recht auf freie Meinungsäußerung. Der Schulleiter ist sich unsicher: darf oder muss die Äußerung des Schülers aus dem Gästebuch der Schule gelöscht werden und besteht die Gefahr, wegen solcher Äußerungen zu haften?

  • Fächerübergreifend

Orthografietrainer: Portal zum Training der Rechtschreibung

Fachartikel

Dieser Fachartikel stellt ein Portal zum Training der Rechtschreibung vor. Orthografietrainer.de will Lehrkräften die lästige Korrekturarbeit abnehmen und den Lernenden gleichzeitig eine Übungsumgebung bereitstellen, in der sie an der Verbesserung ihrer Rechtschreibleistung arbeiten können, ohne die Probleme klassischer Rechtschreibübungen in Kauf nehmen zu müssen. Rechtschreibkompetenz ist nicht nur Regelkenntnis, sondern erfordert auch regelmäßige und gezielte Übung. Leider unterstützen viele Rechtschreibübungen den Lernprozess nicht optimal, weil zwischen der Bearbeitung und der Rückmeldung meist längere Zeit vergeht, die der Lehrer oder die Lehrerin zur aufwändigen und oft ermüdenden Korrektur benötigt. Dabei werden die Korrekturen von den Lernenden häufig gar nicht nachhaltig zur Kenntnis genommen, sodass Fehler oft immer wieder auftreten und der Übungseffekt gerade in den fehlerträchtigen Bereichen gering bleibt. Orthografietrainer.de versucht, beide Probleme auf einen Schlag zu lösen, indem das Portal die Fehlerkorrektur automatisiert. Die Schülerinnen und Schüler erhalten so ein unmittelbares Feedback, während Lehrkräften die Korrekturarbeit abgenommen wird.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / DaF / DaZ

Kein interaktives Whiteboard ohne Methodik und Didaktik

Fachartikel

Der Run auf die interaktiven Whiteboards hat begonnen. Zahlreiche Klassenzimmer werden derzeit mit digitalen Tafeln ausgestattet, und Lehrkräfte erhalten Einführungen in die individuelle Boardsoftware. Doch die methodisch-didaktische Ausbildung am neuen Medium bleibt bislang gänzlich auf der Strecke. Das interaktive Whiteboard ist zweifelsohne das multimediale Werkzeug der Zukunft für Lehrende und Lernende gleichermaßen. Ein Medium, das alle bisher eingesetzten Medien vereint. Es bietet unerschöpfliche Möglichkeiten, einen zeitgemäßen Unterricht und gleichzeitig eine neue Art der Wissensvermittlung anzugehen. Doch wie sollen Lehrerinnen und Lehrer diese Form der Wissensvermittlung umsetzen, wenn es bisher keinerlei methodisch-didaktische Ausbildungskonzepte und Anleitungen dazu gibt? Neue Medien fordern neue Lehr- und Lernmethoden in der Aus- und Weiterbildung von Pädagoginnen und Pädagogen. Surfen, chatten und E-Mails schreiben allein genügt nicht Traurig aber wahr: Der Großteil unserer Lehramtsstudierenden erfährt während der gesamten Ausbildung kaum etwas über den Einsatz digitaler Medien im Unterricht im jeweiligen Studienfach oder in den fachübergreifenden Disziplinen - geschweige denn etwas über den Einsatz interaktiver Whiteboards. Die digitale Tafel ist aber ein neues, zentrales Medium, das in allen fachdidaktischen und schulpädagogischen Lehrstühlen schon längst Beachtung hätte finden müssen. Hier sind Universitäten und Pädagogische Hochschulen gleichermaßen gefordert, Medienkompetenzen von unseren zukünftigen Pädagoginnen und Pädagogen zu fordern und diese zu fördern. Referendarinnen und Referendare ans Board Ähnlich wie im Studium verhält es sich in der zweiten Phase der Lehrerausbildung. Interaktive Whiteboards gehören auch hier nicht mit ins Ausbildungskonzept. Doch gerade hier bestünde eine gute Chance, das interaktive Medium im Einsatz an den Schulen oder gemeinsam im Seminar zu erproben und neue methodisch-didaktische Möglichkeiten für einen im konstruktivistischen Sinne vielschichtigen und abwechslungsreichen Unterricht in Hinsicht auf die Lehr- und Lernmethoden zu erarbeiten. Auch wenn die Schulen noch nicht damit ausgestattet sind, so sollten zumindest die Lehrerseminare mit diesem Medium arbeiten, um für den zukünftigen Unterricht vorbereitet zu sein. Denn früher oder später kommt das Whiteboard in das Klassenzimmer. Softwareschulung und dann Schluss? Schulen, die in der glücklichen Lage sind, sich heute ein oder mehrere Boards anschaffen zu dürfen, erhalten in der Regel vom Hersteller oder Händler eine Einführung in das interaktive Whiteboard für die Lehrerinnen und Lehrer. Das sind Schulungen, die die Hardware und die Bedienung der mitgelieferten Software anbelangen und einen ersten Einstieg in das Medium geben können. Anhand von Beispielen werden einzelne Funktionen der Software erklärt und demonstriert. Doch oftmals sind diese Beispiele völlig losgelöst vom Lehrplan, Unterricht, und von der Methodik und Didaktik. Das soll kein Vorwurf gegen die Boardhersteller sein - das ist auch nicht ihre Aufgabe. Hier sind die länderspezifischen Institute und Einrichtungen der Lehrerausbildung gefragt, Konzepte und Angebote schnellstmöglich zu erstellen und anzubieten. Bislang werden Lehrerinnen und Lehrer alleine gelassen. Projekte wie in Thüringen und zukünftig auch in Hamburg sind diesbezüglich Ausnahmen und gelten als Leuchttürme, die uns Hoffnung geben. Keinen zweiten Sprachlabor-Effekt verursachen, bitte! Was sich nicht entwickeln darf, sind Zustände, wie wir sie bei den Anschaffungen von teuren Sprachlabors in den 1970er Jahren und Klassenzimmer-Computern Anfang der 1990er Jahren erlebt haben. Diese Medien wurden gekauft und später entweder nicht mehr genutzt oder die Lehrerinnen und Lehrer mit der Frage allein gelassen, wie sie den Computer sinnvoll in ihren Unterricht integrieren sollten. Der Computer hat zwischenzeitlich eine Renaissance erlebt, wird ernst genommen und gehört mittlerweile zum Schulalltag - wenn auch noch nicht in allen Schularten und Klassen. Doch bei den interaktiven Whiteboards sind wir noch Lichtjahre davon entfernt, von einer überzeugten Akzeptanz und einem methodisch-didaktischen Weg zu sprechen. Auch die Medienkompetenz der Lehrerinnen und Lehrer muss hierfür neu angebahnt, gestärkt und gefestigt werden, damit ein für den Lernprozess gewinnbringender Einsatz des interaktiven Whiteboards zukünftig gelingen kann.

  • Fächerübergreifend

Interaktives am Board

Fachartikel

Dieser Fachartikel zum Thema "Interaktives am Board" stellt das Arbeiten mit Whiteboards vor und gibt Tipps zur Gestaltung interaktiver Unterrichtsinhalte. Besonders interaktive Übungen an der digitalen Tafel ermöglichen einen zunehmend schülerzentrierten und abwechslungsreichen Unterricht und erhöhen zudem die Motivation der Kinder und Jugendlichen, am Whiteboard zu arbeiten. Das Angebot dieser Medien ist noch sehr gering, daher muss die Lehrkraft oftmals selbst ans Werk. Die ersten Fingerübungen an der digitalen Tafel bestehen in der Regel aus Präsentationen und dem herkömmlichen Schreiben und Zeichnen darauf. Die Hohe Schule am interaktiven Whiteboard besteht allerdings darin, Unterrichtsinhalte durch interaktive Übungen zu ergänzen. Die einfachsten Möglichkeiten bestehen durch die Zuordnung von Wörtern oder Bildern durch Linien oder Pfeile. Dabei werden die zusammengehörenden Texte und Bilder, Texte mit Texten oder Bilder mit Bildern verbunden. Die verschiedenen Begriffe und Grafiken oder Fotos sind dabei statisch.

  • Pädagogik

Tafelbilder am interaktiven Whiteboard

Fachartikel

Dieser Fachartikel erklärt die Erstellung von Tafelbildern am interaktiven Whiteboard. Sie kennen das aus der klassischen Arbeit an der Tafel: Soll ein ansprechendes Tafelbild im Unterricht entstehen, dann müssen Sie bereits einige Elemente mühsam vorbereiten und diese nach und nach auf der Tafel anbringen, anschreiben oder einzelne Elemente abdecken. Viel einfacher funktionieren diese Arbeit und deren Vorbereitung am interaktiven Whiteboard. Egal, mit welchem interaktiven Whiteboard Sie arbeiten, welche Board-Software Sie nutzen - jede dieser Softwarelösungen ermöglicht es Ihnen, alle Medien in digitalisierter Form in Ihr Tafelbild zu integrieren. Doch auch wie beim herkömmlichen Tafelbild gilt: Weniger ist mehr. Wichtig bei allen Tafelbildern ist die Verwendung einer nicht zu kleinen Schriftgröße. Nutzen Sie zudem keine Serifenschrift. Vermeiden Sie zudem bunte Hintergründe, und nutzen Sie den Kontrast von dunkler Schrift auf weißem Hintergrund. Arbeiten Sie mit Farbe, aber am besten so, dass Sie diese dezent einsetzen. Letztendlich gelten dieselben Vorgaben wie für die Erstellung einer guten PowerPoint-Präsentation.

  • Fächerübergreifend

Wer wird (Werbe)millionär?

Fall des Monats

Zur Finanzierung eines Gewinnspiels hat das Lessing-Gymnasium in Stuttgart verschiedene Sponsoren und Werbepartner gewinnen können. Die Daten der Teilnehmenden sollen auch zu Werbezwecken genutzt werden. Das Lessing-Gymnasium in Stuttgart veranstaltet zum 100. Jubiläum auf seiner Website ein Quiz-Gewinnspiel. Zur Teilnahme sind alle Personen berechtigt, die sich ordnungsgemäß registrieren. Als Pflichtangabe bei der Registrierung werden folgende Daten abgefragt: Name, Anschrift, E-Mail-Adresse. Nach Beantwortung der Quizfragen müssen die Teilnehmenden die Gewinnspiel-Teilnahmebedingungen durch das Anklicken eines Kästchens akzeptieren. Ohne das Akzeptieren der Teilnahmebedingungen kann die Teilnahme am Gewinnspiel nicht abgeschlossen werden. Innerhalb der Teilnahmebedingungen, die unter anderem den Gewinnspielablauf regeln, findet sich unter der Überschrift "Einwilligung in Werbung" ein dunkel umrandeter und durch Fettdruck hervorgehobener Text:

  • Fächerübergreifend

WiLM@ – Schreiben im Mathematikunterricht

Fachartikel

"Ich schreibe es dir mal auf, dann verstehst du es!" – Dieser Beitrag beschreibt eine internetbasierte Lernumgebung zum Schreiben im Mathematikunterricht der Grundschule und erläutert deren didaktischen Hintergrund. "Ich bin fertig!", "Ich hab' die Lösung!" - Wie oft hört man solche oder ähnlich klingende Äußerungen von Schülerinnen und Schülern, die den Auftrag zum Lösen einer Aufgabe erhalten haben. Meist wird aus diesen Lösungen allerdings nicht ersichtlich, in welcher Weise die Lernenden auf das Ergebnis gekommen sind. Diese "schwer zugängliche Gedankenwelt" (Kuntze/ Prediger) bleibt den Lehrkräften und auch den Mitschülerinnen und Mitschülern oft unerschlossen. Doch gerade das Verschriftlichen des eigenen Lösungswegs enthält neben der Annäherung an das Thema auch die Möglichkeit einer vertiefenden Auseinandersetzung und Verarbeitung der mathematischen Inhalte. Zudem werden die individuellen Gedankengänge der Schülerinnen und Schüler auch für die Lehrperson und die Mitschülerinnen und Mitschüler transparenter. In diesem Artikel wird die für das Schreiben im Mathematikunterricht entwickelte Lernumgebung WiLM@ (Wiki-basierte Lernumgebung zum kooperativen Lernen im Mathematikunterricht der Primarstufe) vorgestellt. Inhaltsaspekte von WiLM@ Zahlreiche Interaktionsmöglichkeiten Die Lernumgebung WiLM@ hält viele Interaktionsmöglichkeiten zwischen den beteiligten Schülerinnen und Schülern bereit, die hier mit Bezug auf Koch/Oesterreicher genauer charakterisiert werden soll. Diese unterscheiden in ihrem linguistischen Ansatz Mündlichkeit und Schriftlichkeit in zwei Dimensionen - in eine konzeptionelle und eine mediale (Koch/Oesterreicher 1985). WilM@ lässt sich daher in eine konzeptionell-mündliche und medial-schriftliche Kommunikationsform einordnen. Aspekte der schriftlich-grafischen Kommunikation Da eine mündliche Interaktion zwischen den Schülerinnen und Schülern mit WiLM@ nicht möglich ist, wird eine schriftlich-grafische Kommunikation erforderlich. Diese Kommunikation kann zeitgleich (synchron) oder zeitversetzt (asynchron) geschehen. Werden Aufgaben gleichzeitig bearbeitet, so liegt eine synchrone Kommunikation vor. Die Schülerinnen und Schüler können im Whiteboardfenster die Entstehung einer Lösung zeitgleich verfolgen, an ihr weiterarbeiten und bei Bedarf mit dem Kommentarfeld über die Tastatur Ideen und Gedanken "quasi - synchron" veröffentlichen. Beziehen sich die Kinder auf eine zeitlich zurückliegende Lösung, die in der Datenbank abgespeichert ist, kann von einer asynchronen Kommunikationsform gesprochen werden. Diese zum Teil synchrone, zum Teil asynchrone Kommunikationsform unterstützt kooperatives Lernen im Unterricht. Aktivität und Oeuvre Durch die schriftliche Fixierung von Gedanken und Ideen der Schülerinnen und Schüler verändert sich der Status der Lösungen und macht sie gleichsam angreifbar und verhandelbar. Bruner spricht von "Externalisierung" und meint damit eine "... Aktivität, in welcher (kollektive) Gedanken, Ideen und Absichten eine äußere Gestalt annehmen..." (Bruner, 1996). Richtet man den Blick stärker auf den Prozess der Herstellung eines gemeinsamen Werkes, das eine "äußere Gestalt annimmt", so begegnet man dem Begriff des "Oeuvre" (Bruner, 1996). Ein Oeuvre ist damit stärker auf die Veröffentlichung und die Rezeption hin angelegt. WiLM@ ist in drei Öffentlichkeitsbereiche unterteilt, die im folgenden Abschnitt erläutert werden. Es bleibt dabei den Kindern überlassen, im welchem Bereich sie sich aufhalten. Gestaffelte Veröffentlichung Innerhalb des "privaten Bereichs" arbeiten die Schülerinnen und Schüler alleine in einem "geschützten Raum" an der Entstehung einer Lösung und haben die Möglichkeit, ihre bisher erstellten Inhalte einer bestimmten Gruppe von Mitschülerinnen und -schülern zu zeigen. In diesem zweiten Öffentlichkeitsbereich können die Kinder gemeinsam alternative Bearbeitungsweisen (weiter-) entwickeln. In einem dritten Schritt kann eine Lösung "für alle sichtbar" werden und erreicht die höchste Öffentlichkeitsstufe. Eine besondere Funktion, die mit der Entwicklung von WiLM@ entstand, ist die Möglichkeit der Dokumentation von Lösungsprozessen. Mit Hilfe eines Scrollbalkens am Arbeitsblatt lassen sich entstandene Lösungen wie in einem Film ansehen. So lässt sich die Entstehung einer Lösung zeitlich versetzt nachvollziehen.

  • Mathematik / Rechnen & Logik

Auf dem Weg zum einfachen und schnellen Schulnetz

Fachartikel

Dieser Fachartikel stellt den Weg zu einem einfachen und schnellen Schulnetz vor. In einer Zeit, in der das einzig Beständige der Wandel zu sein scheint, stehen schulische Netzwerke vor neuen Herausforderungen und Veränderungen. Mit dem Einzug interaktiver Lernplattformen haben traditionelle schulische Netzwerke ausgedient. Schlanke und schnelle Netzwerke sind angesagt, die zudem für Schulträger eine willkommene Möglichkeit sind, aus der Wartungs- und Kostenfalle auszusteigen, so Volker Rüddigkeit und Georg Schlagbauer in ihrem Aufsatz "Das Lean-LAN - zeitgemäße Netzwerke in Schulen!". Traditionelle Schulnetze arbeiten in der Regel in einem Rechnerverbund, der dadurch gekennzeichnet ist, dass Nutzern bestimmte Profile, Rechte, Gruppenrichtlinien, Dienste, Laufwerke und so weiter von einem so genannten Domänenserver zugewiesen werden. Doch solche "Architekturen" mutieren schnell zu hoch komplexen und wartungsintensiven Netzen, die eine Vielzahl von "pädagogischen" Funktionen bieten, die letztlich nur von wenigen Lehrerinnen und Lehrern in vollem Umfang genutzt werden, wie Rüddigkeit und Schlagbauer konstatieren.

  • Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co. / Technik / Sache & Technik / Fächerübergreifend

Interaktive Whiteboards im Grundschulunterricht

Fachartikel

Ein interaktives Whiteboard vereint die Möglichkeiten einer herkömmlichen Tafel mit denen eines Multimedia-Computers. Doch dies allein macht noch keinen guten Unterricht aus. Dieser Fachartikel erklärt, wie interaktive Whiteboards funktionieren, und beleuchtet ihre Einsatzmöglichkeiten im Grundschulunterricht. Während im europäischen Ausland, zum Beispiel in Großbritannien, das interaktive Whiteboard fast schon Standard ist, führt es in Deutschland noch ein eher stiefmütterliches Dasein. Wie auch bei anderen Innovationen ist das deutsche Bildungssystem manchmal nicht gerade sehr flexibel und wandlungsfähig. Oft mangelt es aber auch einfach an finanziellen Ressourcen, wie sicherlich auch im Fall der schulischen Einführung von interaktiven Whiteboards. Dennoch haben sich einige Schulen eigeninitiativ auf den Weg "weg von der Kreidetafel" hin zur multimedialen Tafel gemacht. Inzwischen gibt es in deutschen Schulen immerhin schätzungsweise 16.000 Whiteboard-Klassen, und es kommen täglich neue hinzu.

  • Fächerübergreifend

Inspiration Lehrbuch

Fall des Monats

Die Erstellung von Unterrichtsmaterial in Anlehnung an Lehrwerke von Verlagen gehört zur alltäglichen Arbeit von Lehrkräften an allen Schulen. Dabei sind einige Besonderheiten zu beachten, um nicht gegen fremde Urheberrechte zu verstoßen. Auf der Abschlusskonferenz des Oberammergauer Käthe-Kollwitz-Gymnasiums konnten diverse Fragen zum Urheberrecht bei der Nutzung und Vervielfältigung von Lehrwerken nicht geklärt werden. Die Schulleiterin möchte gerne wissen, welche Besonderheiten bei der Erstellung von Unterrichtsmaterialien in Anlehnung an Lehrwerke von Verlagen beachtet werden müssen. Insbesondere unter welchen Voraussetzungen das Unterrichtsmaterial einer Klasse zur Verfügung gestellt werden kann und ob sie das gleiche Material allen von ihr unterrichteten Klassen zugänglich machen darf. Anfragen aus dem Kollegium gab es auch im Zusammenhang mit der Bereitstellung dieses Materials außerhalb der Unterrichtszeit über das passwortgeschützte Intranet. Mit der Klärung dieser Fragen möchte die Schulleiterin das Kollegium bei der rechtssicheren Erstellung von Unterrichtsmaterial unterstützen.

  • Fächerübergreifend

Podcasts im Spanischunterricht

Fachartikel

Dieser Fachartikel hilft bei der Auswahl von Podcasts für den Spanischunterricht. Die (nationalen) Bildungsstandards und die daraus abgeleiteten Kernlehrpläne weisen dem Hörverstehen im Fremdsprachenunterricht eine besondere Rolle zu. Doch wo findet man geeignetes Audio-Material? Das Internet bietet eine Fülle von aktuellen und authentischen Hörtexten für den Spanischunterricht. Aber nicht alle Podcasts eignen sich zum Einsatz im Unterricht. Im folgenden Artikel werden Kriterien entwickelt, die helfen sollen, geeignete Audio-Dateien zu finden. Außerdem werden in diesem Beitrag unterrichtstaugliche Podcasts vorgestellt sowie Anregungen zur Erstellung von Hörverstehensaufgaben auf der Basis bestehender Podcasts gegeben.

  • Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co. / Informationstechnik / Pädagogik / Spanisch

Rechte Links erlaubt?

Fall des Monats

Ein Artikel auf der Schulhomepage verlinkt auf die Unterseite einer Internetdomain mit rassistischen und volksverhetzenden Inhalten. Muss der Link entfernt werden oder ist er im Rahmen der Meinungs-, Wissenschafts- oder Pressefreiheit geschützt? Das Felix-Klein-Gymnasium in Erlangen betreibt seit einigen Jahren eine gut besuchte Schulhomepage. Im virtuellen Klassenzimmer dieser Internetseite können Schülerinnen und Schüler Informationen und Artikel hochladen und im Netz veröffentlichen. Mit der Aufsicht der Internetseiten hat die Schulleitung den Vertrauenslehrer Herrn Erben beauftragt. Der Schüler Anton bemerkt, dass ein Artikel auf der Schulhomepage, der die Geschichte des Dritten Reichs behandelt, zu der Unterseite einer Internetdomain in den USA mit rassistischen und volksverhetzenden Inhalten verlinkt. Anton ist der Meinung, dass das Verlinken derartiger Inhalte verboten ist und wendet sich an Herrn Erben. Der Vertrauenslehrer möchte nun wissen, ob der Link entfernt werden muss oder im Rahmen der Meinungs- beziehungsweise Pressefreiheit geschützt ist.

  • Fächerübergreifend

Fortbildungsangebot in Form von Fachartikeln

Lehrer-Online ist eine zentrale Anlaufstelle für Lehrkräfte, die eine umfassende Sammlung an Fachartikeln bereitstellt, um Lehrerinnen und Lehrern in ihrer täglichen Arbeit und Weiterbildung zu unterstützen. Mit einer breiten Palette an Themen, von Didaktik und Methodik über Klassenmanagement bis hin zu den neuesten Trends in der Bildungslandschaft, bietet Lehrer-Online wertvolle Einblicke und praktische Tipps, die direkt im Klassenzimmer angewendet werden können. Unsere Fachartikel sind von Expertinnen und Experten verfasst und auf die Bedürfnisse moderner Lehrkräfte zugeschnitten.

ANZEIGE