Ablauf der Unterrichtseinheit "Inklusiver Unterricht mit Primolo"

Den detaillierten Ablauf der Unterrichtseinheit "Gemeinsam sind wir stark: Inklusiver Unterricht mit Primolo" haben wir auf dieser Seite für Sie zusammengestellt. Vorab finden Sie einige Informationen zum Homepage-Generator Primolo, der im Rahmen dieser Unterrichtseinheit genutzt wird.

Über Primolo Inklusiv

Webseiten-Generator und Community-Funktionen

Mit Primolo gestalten Acht- bis Zwölfjährige gemeinsam mit ihren Lehrkräften kinderleicht eigene Webseiten. Ergänzt wird der Webseiten-Generator durch zahlreiche Community-Funktionen. Seit kurzem ist Primolo inklusiv und damit das erste pädagogisch gesicherte Tool zur Medienarbeit, das Lernende mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen gemeinsam im Unterricht nutzen können.

Neue Funktionen für inklusiven Unterricht

Kinder mit Sehbehinderungen haben die Möglichkeit, die Seite in einem Kontrast-Modus zu betrachten oder sich die Texte der Seite vorlesen zu lassen. Zudem können die Texte auf Primolo über einen Switch-Button auch in Leichter Sprache angezeigt werden. Die Website ist barrierefrei und lässt sich somit auch über Tastaturbefehle bedienen. Zahlreiche Hilfstexte und Audiodateien erleichtern die Bedienung des Herzstücks, dem Webseiten-Generator. Mit diesen Neuerungen eignet sich Primolo bestens für das gemeinsame Lernen in inklusiven Klassen. Ebenso wie die hier vorliegende Unterrichtseinheit ermöglicht Ihnen Primolo eine individuelle Differenzierung, die den Bedürfnissen Ihrer Schülerinnen und Schüler gerecht wird.

Erste Stunde: Mein Name

Warm-up mit dem Spiel "Wenn der Vorhang fällt"

In dieser Stunde setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit der eigenen Persönlichkeit und ihren Vornamen auseinander. Zum Einstieg spielen sie das Spiel "Wenn der Vorhang fällt". Zwei Mannschaften stehen sich dabei im Klassenraum frontal gegenüber - sie werden durch eine Decke oder ein Tuch voneinander getrennt, sodass sie sich nicht sehen können. Jedes Team bestimmt ein Mitglied, das sich vorne an das Tuch setzt. Wenn der Vorhang fällt, müssen die beiden ausgewählten Teammitglieder möglichst schnell den Namen des Gegenübers sagen. Das Spiel dient zum einen dazu, die Namen der Mitschülerinnen und Mitschüler kennenzulernen beziehungsweise zu festigen, zum anderen ist es als "Energizer" oder "Warm-up" gedacht. Alternativ und vor dem Hintergrund, dass sich Schülerinnen und Schüler mit Sehbeeinträchtigung oder -behinderung in der Klasse befinden, können die Lernenden sich auch an der Stimme erkennen. Dazu ist auf ein von der Lehrkraft gegebenes Kommando ein bestimmtes Wort oder ein ganzer Satz zu sagen. Dieses ist im Vorfeld mit der gesamten Klasse abzustimmen.

Basteln individueller Namensschilder

Im Anschluss basteln die Schülerinnen und Schüler in Einzelarbeit Namensschilder. Hier sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Die Namensschilder werden so individuell und verschieden sein wie die Schülerinnen und Schüler selbst. Dadurch sind erste Rückschlüsse auf ihre Persönlichkeit möglich, was in der Gruppe explizit thematisiert werden sollte.

Präsentation der Namensschilder im Plenum

Als Abschluss präsentieren die Schülerinnen und Schüler ihre selbstgebastelten Namensschilder im Plenum. In diesem Zusammenhang reflektieren sie auch, wie sie selbst genannt werden möchten und welche Bezeichnungen sie nicht hören wollen. Vereinbarungen darüber, wie die Mitglieder der Klasse genannt oder nicht genannt werden möchten, können in einem kurzen Text festgehalten oder als Audiodatei erstellt werden. Die Lernenden hängen die Namensschilder dekorativ im Klassenraum auf und fotografieren sie. Anschließend können sie das Ergebnis als Titelbild ihrer Projektseite bei Primolo zusammen mit dem erklärenden Text oder der Audiodatei hochladen.

Zweite Stunde: Das bin ich - das sind wir

Vorstellen des mitgebrachten Gegenstands

Thema dieser Stunde ist die Auseinandersetzung mit den eigenen Interessen und denen der Mitschülerinnen und Mitschüler. Den Einstieg bildet ein Erzählkreis: Die Lernenden stellen sich gegenseitig einen Gegenstand vor, den sie von zu Hause mitgebracht haben. Dabei erläutern sie, warum sie diesen Gegenstand ausgesucht haben, ihn besonders mögen oder welche positiven Erfahrungen sie damit verbinden. Als Alternative können sie auch einen Gegenstand aus der Klasse benennen. In diesem Zusammenhang erkennen die Schülerinnen und Schüler erste Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den Vorlieben der einzelnen Klassenmitglieder.

Erstellen des "Hand-Steckbriefs"

Darauf aufbauend zeichnen die Schülerinnen und Schüler in Partnerarbeit den Umriss ihrer Hand (alternativ können sie auch den Vordruck auf Arbeitsblatt 1 verwenden). Mithilfe von Arbeitsblatt 1 gestalten sie einen Steckbrief in dem gezeichneten Umriss. Leitfragen helfen ihnen dabei. Die Lernenden können die Antworten aufschreiben, aufmalen oder Bilder aus Zeitschriften ausschneiden und zuordnen. Anschließend schneiden sie ihre "Hand-Steckbriefe" aus und nutzen diese, um sich selbst vorzustellen. Alternativ können sich die Schülerinnen und Schüler auch gegenseitig portraitieren. Die Leitfragen auf dem Arbeitsblatt können dann als "Interview-Fragen" dienen.

Basteln eines Plakats und Ergebnissicherung auf Primolo

Die Kinder kleben anschließend ihre Hand-Steckbriefe auf einem großen Plakat auf und fotografieren dieses. Bei Zeitmangel kann auch die Lehrkraft das Aufkleben und Fotografieren übernehmen. Alternativ zum Aufkleben der Handsteckbriefe können auch Fotos von jedem Kind mit seinem Steckbrief gemacht und aufgeklebt werden. Das Foto des Plakats laden die Lernenden anschließend auf ihrer Projektseite bei Primolo hoch und verfassen einen Text dazu. Dabei sollten sie darauf eingehen, was sie als Klasse ausmacht. Das Plakat wird anschließend sichtbar im Klassenraum aufgehängt und kann über das Projektende hinaus dort verbleiben. Dadurch trägt es zur Stärkung der Klassenidentität bei. Sollten Fotos der Kinder auf Primolo hochgeladen werden, muss die Lehrkraft zuvor das Einverständnis der Eltern einholen!

 

Unterrichtsmaterial

Dritte Stunde: Mein Körper

Sortier-Spiel zum Einstieg

Im Fokus dieser Stunde stehen äußerliche Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Zum Einstieg haben die Schülerinnen und Schüler die Aufgabe, sich nach bestimmten Kriterien auf einer Bank zu sortieren (zum Beispiel nach Größe, Alter, Geburtsmonat et cetera). Dadurch werden zum einen Berührungsängste abgebaut, zum anderen müssen die Kinder zusammenarbeiten, um die Aufgabe bewältigen zu können.

Gegenseitiges Vermessen

Im Hauptteil vermessen sich die Schülerinnen und Schüler mithilfe des Arbeitsblatts 2 "Mein Körper" gegenseitig in Partnerarbeit. Schuhgröße, Fußlänge, Beinlänge, Körperlänge, Armlänge und Spannbreite der Arme werden gemessen. Die Werte tragen sie auf dem Arbeitsblatt ein. Anschließend malen sie ihr Gesicht in die Figur und zeichnen ihre Lieblingskleidung ein. Kinder, die schnell mit dieser Aufgabe fertig sind, können zusätzlich in Selbstreflexion weitere äußere Merkmale von sich festhalten und anschließend ihre Mitschülerinnen und Mitschüler dazu befragen. Die Ergebnisse können dokumentiert und auf der Primolo-Webseite eingestellt werden. Hier sollte aber genau geklärt werden, wer was über sich preisgeben möchte.

Ergebnissicherung auf Primolo

Abschließend stellen sich die Schülerinnen und Schüler gegenseitig ihre Ergebnisse vor. Trotz aller äußerlichen Unterschiede wird es Gemeinsamkeiten geben, die es herauszuarbeiten gilt. Die Ergebnisse können schriftlich festgehalten werden ("Wir sind alle unterschiedlich, weil …" - "Wir sind alle gleich/ähnlich, weil …") und zusammen mit einer Fotostrecke auf der Primolo-Webseite veröffentlicht werden.

Unterrichtsmaterial

Vierte Stunde: Meine Sinne

Spiele zur Wahrnehmungsschulung

In dieser Stunde setzen sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit ihren Sinnen und deren Funktionen auseinander: Sehen, Schmecken, Riechen, Tasten, Hören - alle Sinne werden angesprochen. Zu Beginn stimmen verschiedene Spiele zur Wahrnehmungsschulung auf das Thema ein. Hier bieten sich verschiedene Möglichkeiten: "Ich sehe was, was du nicht siehst", Riechdosen, Hör-Memory oder mit verbundenen Augen das Schulobst "erschmecken".

Bearbeitung von Arbeitsblatt 3

Anschließend bearbeiten die Schülerinnen und Schüler in Einzelarbeit das Arbeitsblatt 3 "Meine Sinne". Sie haben die Aufgabe, zu überlegen, mit welchen Sinnen sie ihre Umwelt wahrnehmen und zu notieren, was sie besonders gerne schmecken, riechen, hören, sehen und fühlen. Zusätzlich können sie dies aufmalen. Als Alternative können die Lernenden im Internet nach passenden, frei nutzbaren Bildern recherchieren und diese verwenden. Eine gute Seite für die Bildrecherche ist zum Beispiel www.find-das-bild.de. Für besonders leistungsstarke Schülerinnen und Schüler gibt es auch eine schwerere Version des Arbeitsblatts. In diesem haben die Lernenden die zusätzliche Aufgabe, eine Tabelle zu den Sinnen und ihren Funktionen auszufüllen. Zu ihrem Lieblingsbild können die Kinder zusätzlich eine Wortwolke erstellen, das heißt freie Assoziationen notieren, die sie mit dem jeweiligen Gegenstand verbinden.

Präsentation und Sicherung der Ergebnisse

Den Stundenabschluss bilden die Präsentation und Reflexion der Ergebnisse in der Klasse. Die Bilder und gegebenenfalls die Wortwolken laden die Schülerinnen und Schüler auf ihrer Projektseite auf Primolo hoch und beschreiben diese. Selbstgemalte Bilder können von der Lehrkraft fotografiert und auf dem Computer abgelegt werden.

Unterrichtsmaterial

Fünfte Stunde: Meine Gefühle

Fiktive Geschichte als Einstieg

In dieser Stunde erfahren die Schülerinnen und Schüler mehr über ihre eigenen Gefühle und lernen dabei auch die Wünsche, Interessen und Bedürfnisse ihrer Klassenkameradinnen und -kameraden kennen. Mit Gefühlen reagiert jeder Mensch darauf, was er mit seinen Sinnesorganen wahrnimmt oder sich vorstellt. Daher bietet es sich an, diese Stunde aufbauend auf die Einheit "Meine Sinne" durchzuführen. Zum Einstieg erzählt die Lehrkraft eine fiktive Alltagsgeschichte einer Schülerin oder eines Schülers. Während des Erzählens werden Pausen gemacht und die Klasse überlegt, ob sich die erlebten Situationen positiv oder negativ anfühlen. Die Ergebnisse können an der Tafel oder auf einem Plakat festgehalten werden.

Übung zu Gefühlen

Anschließend bearbeiten sie das Arbeitsblatt 4 "Meine Gefühle". In Einzelarbeit schreiben die Schülerinnen und Schüler ihre Gefühle in bestimmten Situationen auf und besprechen ihre Ergebnisse mit einem Partner. Alternativ können sich die Lernenden auch gegenseitig in Partnerarbeit interviewen und die Aussagen des anderen auf dem Arbeitsblatt notieren. Im Anschluss haben sie die Aufgabe, die beschriebenen Gefühle non-verbal und mimisch auszudrücken. Sie fotografieren mit der Smartphone-Kamera gegenseitig ihre Gesichter und formulieren einen kurzen Kommentar dazu. Alternativ können sie auch Gefühle aufnehmen, die sie lautlich äußern (schreien, schimpfen, lachen et cetera). Die Bild- und/oder Audiodateien veröffentlichen die Lernenden auf ihrer Primolo-Webseite.

Blitzlicht zum Abschluss der Stunde

Den Abschluss der Stunde bildet die Reflexion in Form eines "Blitzlichts". Die Schülerinnen und Schüler formulieren dazu ein kurzes Statement, das mit "das war ein guter Tag, weil" oder "das war ein schlechter Tag, weil" beginnt. Ziel dieser Stunde ist es, die Lernenden zu befähigen, sich ihrer eigenen Gefühle bewusst zu werden und die Gefühle ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler zukünftig auch im eigenen Handeln zu berücksichtigen.

Unterrichtsmaterial

Sechste Stunde: Meine Wünsche

Einstieg mit einer Fantasiereise

Die Schülerinnen und Schüler fokussieren positive Gefühle und visualisieren ihre Wünsche und Ziele. Auf diese Weise sollen sie ihr Selbstvertrauen stärken. Den Einstieg bildet eine Fantasiereise. Dazu gibt es verschiedene Anregungen im Internet, die relativ einfach für die eigene Lerngruppe und deren Besonderheiten abgeändert werden können. Wichtig ist es, beim Vortragen Zeit zwischen den einzelnen Sätzen oder Abschnitten zu lassen, damit die Lernenden gedanklich in die Fantasiewelt eintauchen können.

Drei Wünsche frei

Den Hauptteil bildet das Arbeitsblatt 5 "Drei Wünsche frei". Die Lernenden stellen sich vor, dass sie drei Wünsche frei haben und tragen diese in Einzelarbeit auf dem Arbeitsblatt ein. Lernende, die noch Schwierigkeiten mit dem Schreiben haben, können die Wünsche alternativ auch aufmalen. Diese Wünsche besprechen sie anschließend im Plenum oder wahlweise mit der Sitznachbarin oder dem Sitznachbarn. Die Ergebnisse werden auf einem Poster und optional auf der Projektwebseite auf www.primolo.de zusammengetragen und beschrieben.

Wünsche an die Klasse

Abschließend haben sie die Aufgabe, gemeinsam Wünsche an die Klasse zu formulieren und sich auf einige zentrale Wünsche zu einigen. Diese können schriftlich und/oder in Form einer Audiodatei dokumentiert und auf die Primolo-Webseite gestellt werden. Mit Blick auf die Nachhaltigkeit der Übung bietet es sich an, nach einiger Zeit zu überprüfen, ob und inwieweit sich diese Wünsche für die Klassengemeinschaft erfüllt haben.

Unterrichtsmaterial

Siebte Stunde: Meine Stärken

Übung zum Einstieg

Im Vordergrund dieser Stunde steht das Erkennen der eigenen Fähigkeiten und Stärken sowie das damit verbundene Erleben eines positiven Selbstwertgefühls. Zum Einstieg betrachten die Lernenden im Plenum Bilder bekannter Persönlichkeiten und tragen zusammen, was diese besonders gut können.

Warme Dusche

Diese Erkenntnisse übertragen die Lernenden mithilfe von Arbeitsblatt 6 "Meine Stärken" auf sich selbst. Dazu spielen sie zum Einstieg das Spiel "Warme Dusche". Die Schülerinnen und Schüler bilden einen Stuhlkreis, jeder darf einmal in der Mitte sitzen. Die anderen Lernenden sind nun aufgefordert, demjenigen in der Mitte mitzuteilen, was sie an ihr beziehungsweise ihm besonders mögen. Dabei ist der Satz immer mit "Mir gefällt an dir, dass …" zu beginnen. Die genannten Stäken werden von der Lehrkraft für jeden einzelnen in das persönliche "Stärken-Profil" auf Arbeitsblatt 6 eingetragen, bevor dieses ausgeteilt wird. Im Plenum äußert sich jeder noch einmal dazu, wie es ihm in der Stuhlmitte ergangen ist und welche Emotionen dies bei ihm ausgelöst hat. Abschließend diskutieren die Schülerinnen und Schüler darüber, warum es wichtig ist, seine eigenen Stärken zu kennen.

Malen eines "Stärken-Wappens"

Ähnlich wie bei Stadt-Wappen oder Ritter-Schilde, auf denen das Besondere der Stadt oder die Stärken des Ritters dargestellt werden, sollen die Schülerinnen und Schüler in Einzelarbeit ihr persönliches "Stärken-Wappen" in eine Vorlage malen. Die Wappen werden im Anschluss im Plenum präsentiert. Hier bietet sich auch ein Ratespiel an. Die Wappen werden gemischt und die Klasse muss erraten (und begründen), zu wem das Wappen gehört. Die Wappen können anschließend auch auf der Primolo-Webseite veröffentlicht werden.

Fähigkeiten-ABC

Als Alternative - oder auch als Zusatz - können lernstärkere Schülerinnen oder Schüler ihre Stärken in einem "Fähigkeiten-ABC" aufschreiben. Dazu notieren sie die Buchstaben von A-Z auf einem Blatt Papier und schreiben zu jedem Buchstaben eine Fähigkeit oder Stärke auf, die sie haben (das kann ein Substantiv, Verb oder Adjektiv sein). Durch das Erkennen der unterschiedlichen Stärken und Fähigkeiten der einzelnen Lernenden wird auch die Stärke der Klassengemeinschaft verdeutlicht. Diese dokumentieren die Schülerinnen und Schüler mit einem Foto oder einer Filmsequenz, die sie bei Primolo hochladen. Hier kann zum Beispiel jedes Mitglied der Klasse eine seiner Stärken pantomimisch darstellen. So ergibt sich ein Standbild der Klasse oder einzelne Szenenbilder, die fotografiert werden können. Zusätzlich kann jeder Lernende ein kurzes Statement formulieren, warum und in welchen Situationen seine Stärke für die Klasse wichtig ist. Diese Erklärungen können als Texte oder Audiodatei auf der Primolo-Webseite eingestellt werden.

Unterrichtsmaterial

Achte Stunde: Eine starke Klasse

Stärken der Klassengemeinschaft

Die Abschlussstunde der Unterrichtseinheit besteht daraus, ausgehend von den Fähigkeiten und Kompetenzen jedes einzelnen Klassenmitglieds die besonderen Stärken der gesamten Klasse zu erkennen und sich dieser bewusst zu werden. Es bietet sich an, diese Einheit nur in Kombination mit der vorangegangenen Unterrichtseinheit (Siebte Unterrichtsstunde: Meine Stärken) umzusetzen. Mithilfe von Arbeitsblatt 7 "Eine starke Klasse" tragen die Schülerinnen und Schüler zum Einstieg ihre persönlichen Stärken in eine Tabelle ein und ergänzen diese durch die Namen derjenigen Schülerinnen und Schüler, die laut Stärkenprofil ebenfalls über diese Stärke verfügen. Dabei greifen sie auf die Ergebnisse des Arbeitsblatts "Meine Stärken" aus der siebten Unterrichtsstunde zurück. Mithilfe dieser Aufgabe erkennen die Lernenden nun die Stärken, die ihre Klasse besonders ausmachen und ihnen möglicherweise zuvor nicht bewusst waren.

Malen eines "Klassen-Wappens"

Darauf aufbauend erstellen die Schülerinnen und Schüler gemeinsam ein "Klassen-Wappen", welches die Stärken ihrer Klasse anschaulich und bildlich darstellt. Dieses Wappen wird auf der Primolo-Webseite eingestellt und in einem Text beschrieben. Dabei wird auch erklärt, was die Klasse besonders auszeichnet. Eine Reflexion darüber, was eine Gemeinschaft ausmacht, schließt die Unterrichtseinheit ab.

Optionale Aufgabe

Ergänzend kann in dieser optionalen Aufgabe die Rolle von Regeln für das Funktionieren einer Gemeinschaft thematisiert werden. So formulieren die Schülerinnen und Schüler für ihre Klasse bestimmte Regeln für den Umgang miteinander. Es bietet sich an, fünf bis zehn Regeln festzuhalten, sodass diese von den Lernenden auch alle verinnerlicht werden können. In einer Kreativaufgabe sind die Regeln durch eine Zeichnung oder ein Foto zu visualisieren. Die Regeln samt der Bilder werden dann auf der Projektwebseite auf www.primolo.de veröffentlicht.

Unterrichtsmaterial
Lehrer-Online Card von BSW

Premium-Content

Der Zugriff auf den gesamten Inhalt dieser Unterrichtseinheit ist unseren Premium-Mitgliedern vorbehalten.



Jetzt Premium-Mitglied werden
Avatar Autorenteam "Gemeinsam stark"

Anke Weißkichel ist Lehrerin an der Gutenbergschule in Sankt Augustin - einer Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen.

Günter Piéla ist seit kurzem im Ruhestand und war als Konrektor und Schulleiter an der Gutenbergschule in Sankt Augustin tätig. Darüber hinaus war er Medienberater im Rhein-Sieg-Kreis.

weitere Beiträge des Autors

Frei nutzbares Material
Die von Lehrer-Online angebotenen Materialien können frei für den Unterricht genutzt und an die eigene Zielgruppe angepasst werden.
Ergänzende Unterrichtseinheiten