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Regenwürmer erforschen – ein fächerübergreifendes Projekt

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser fächerübergreifenden Unterrichtseinheit zum Thema "Regenwürmer" erforschen die Schülerinnen und Schüler die Lebensweise des Regenwurms und seine Eigenschaften. Hierfür wird das heimische Tier als Studienobjekt ins Klassenzimmer geholt. Was wissen wir über den Regenwurm in unserem Garten? Wie bewegt er sich? Können Regenwürmer sehen, hören, riechen? Nach einer ersten Begegnung mit dem Regenwurm im Rahmen eines Unterrichtsgangs in der freien Natur bauen die Schülerinnen und Schüler eigene Regenwurmbeobachtungskästen, die sie mit lebenden Regenwürmern besiedeln und einrichten. Hier können verschiedene Bodenarten variiert werden. In einer ergänzenden Recherche füllen sie einen Steckbrief über den Regenwurm aus. In Versuchen wird dann Körperbau, Bewegungsablauf und Besonderheiten der Sinneswahrnehmung des Regenwurms erforscht: Die Tiere werden gewogen, gemessen und ihre Bewegungen dokumentiert. Die Kinder führen dazu Versuchsprotokolle und ein Projekttagebuch. In Plenumsgesprächen können die Kinder ihre eigenen Forschungsfragen einbringen (Wie viel frisst der Regenwurm? Hat er Zähne? ...) und sich austauschen. Abschluss des Projekts bildet eine von den Schülerinnen und Schülern erstellte Ausstellung oder PowerPoint-Präsentation . Als Fächerübergreifendes Unterrichtsprojekt kann das Thema neben der Erarbeitung im Sachunterricht auch sprachlich im Fach Deutsch und bildlich im Fach Kunst veranschaulicht werden: Die Entdeckungen und Forschungsergebnisse können im Kunstunterricht nachgezeichnet, unterschiedlichen Techniken dafür eingeführt werden und eigene Bild- und Bastelideen (zum Beispiel Daumenkino zur Gestaltung eines Bewegungsablaufs) entstehen. Im Deutschunterricht können eigene kleine Geschichten oder Gedichte rund um den Regenwurm entstehen. Tiere aus dem Lebensumfeld der Schülerinnen und Schüler im Unterricht zu thematisieren und mit ihnen vertraut zu werden ist wesentliches Ziel des Sachunterrichts in der Grundschule. Im Vordergrund des Projekts steht daher die originale Begegnung mit dem Regenwurm, die genaue Beobachtung dieser Tierart und der Abbau von Berührungsängsten. Die besiedelte Beobachtungskästen im Klassenzimmer ermöglichen eine eingehende Langzeitbeobachtungen des Regenwurms. Darüber hinaus wird durch die tägliche Pflege der verantwortungsbewusste Umgang mit Lebewesen erlernt. Bei der langfristigen Beobachtung der Veränderungen in den Regenwurmkästen wird auch die Bedeutung des Regenwurms für die Humusbildung eindrucksvoll deutlich. Durch die weitgehend selbstständige Planung, Durchführung, Auswertung und Dokumentation der Experimente gewinnen die Kinder erste Einsichten in die Prinzipien wissenschaftlichen Arbeitens. Auch üben sie das selbstgesteuerte Lernen: In wiederkehrenden Plenumsgesprächen berichten und bewerten sie die Ergebnisse ihrer Untersuchungen und Beobachtungen und tauschen sich aus. So kann die Lehrkraft im Hintergrunrd bleiben, bei Bedarf eingreifen und helfen, die Materialien zu sammeln und zu systematisieren. Die Auseinandersetzung mit dem Regenwurm kann medial vielfältig geschehen: So können zum Beispiel Tierbestimmungsbücher eingesetzt oder die Arbeitsweise mit dem Smartphone geübt werden. Auch können die Kinder mit einem Textverarbeitsungsprogramm arbeiten, ein Malprogramm sachgerecht nutzen lernen oder mit einer Software kleine Animationen (beispielsweise zur Fortbewegung des Regenwurms) erstellen. Bei der Zusammenstellung der Ergebnisse für eine Ausstellung in digitaler Form nutzen die Kinder den Computer, Das Tablet oder Smartphone als sinnvolle Medien, um Texte, Bilder, Plakate, Animationen er Videos adressaten- und sachgerecht zu gestalten. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erwerben Sachwissen über Eigenschaften, Lebensweise und Bedeutung des Regenwurms. erhalten erste Einsichten in die Prinzipien wissenschaftlichen Forschens und Arbeitens. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler führen Internetrecherchen zum Thema Regenwurm durch und lernen Informationen kritisch zu hinterfragen. gestalten eine Präsentation. Sozialkompetenz Schülerinnen und Schüler üben den behutsamen und verantwortungsvollen Umgang mit Lebewesen. arbeiten selbstständig. arbeiten kooperativ.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Der Wurm

Kopiervorlage

Das Arbeitsmaterial für den Sachkunde-Unterricht in der Grundschule informiert über Merkmale, Nahrung und Feinde von Würmern. Die Bezeichnung "Regenwurm" führt bis ins 16. Jahrhundert zurück, als man das ununterbrochen grabende und fressende Tier einen "regen Wurm" nannte. Im Verhältnis zu seiner Körpergröße ist der Regenwurm eines der stärksten Tiere auf der Erde. Beim Bau eines Tunnels kann er nämlich etwa das 60-fache seines Körpergewichts bewegen. Regenwurm: Arten Regenwürmer zählen zum Stamm der Ringel- und Gliederwürmer, denn sie bestehen aus vielen einzelnen, größtenteils gleichen Segmenten. Wenn man genau hinschaut, kann man die vielen einzelnen Körperringe sehen. In Deutschland gibt es 46 Regenwurm-Arten, weltweit sind es sogar über 3000. Zu den bekanntesten Arten zählen hierzulande der Tauwurm, der auch als Regenwurm bezeichnet wird, und der Kompost- oder Mistwurm. Während der Tauwurm 10 bis 30 Zentimenter groß wird, bringt es der Kommpostwurm nur auf 4 bis 14 Zentimeter. Regenwurm: Nutzen Regenwürmer findet man im Boden von Wäldern, Wiesen, Äckern oder Gärten. In einem Quadratmeter Boden leben im Durchschnitt 100 Regenwürmer. Sie graben dort Gänge, sodass komplexe unterirdische Röhrensyteme entstehen. Dadurch wird der Boden aufgelockert und das Wasser kann sich besser im Erdreich besser verteilen. Außerdem stellt Regenwurm-Kot einen besseren Dünger dar als jede hochwertige Komposterde. Die kleinen emsigen Würmer leisten somit einen wichtigen Beitrag zu einem gesunden Ökosystem. Regenwurm: Beliebter Irrtum Es wird immer wieder behauptet, dass aus einem geteilten Regenwurm zwei neue Regenwürmer entstehen, da die Glieder nachwachsen können. Das ist aber falsch. Aus einem geteilten Wurm werden nicht zwei neue Würmer, denn das hintere Ende ist allein nicht überlebensfähig. Wird ein Regenwurm genau in der Mitte zerteilt, stirbt er. Wenn aber alle lebenswichtigen Organe des Wurms noch intakt sind, überlebt der Wurm und der hintere Teil wächst nach. Regenwurm: Unterrichtsmaterial Das Arbeitsblatt informiert Grundschulkinder darüber, welche Eigenschaften der Wurm hat, was er frisst, wie lange er lebt und welche Tiere ihm gefährlich werden können. Die Informationen über den Wurm sind einfach verständlich aufbereitet und mit Bildern veranschaulicht.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Primarstufe
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