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Mit Kopfrechnen zum Mathe Ninja Warrior

Kopiervorlage

Mit diesem Unterrichtsmaterial zum Thema Kopfrechnen wiederholen die Schülerinnen und Schüler mathematisches Grundwissen der Sekundarstufe I wie die einfachen Grundrechenarten, Prozentrechnung und einfache Flächenberechnung. Vorkenntnisse Die Schülerinnen und Schüler sollten mathematisches Grundwissen wie Prozentrechnung und einfache Flächenberechnungen beherrschen. Außerdem sollte den Lernenden das Prinzip des Kopfrechnens grundsätzlich bekannt sein. Didaktisch-methodische Analyse In den Zeiten von Computer und Taschenrechner muss Kopfrechnen bei den Schülerinnen und Schülern im Unterricht explizit eingeübt werden. In dieser Einheit sollen die Lernenden deshalb durch eine PowerPoint-Präsentation mit Bezug zur bei den Jugendlichen bekannten Fernsehshow "Ninja Warriors" zunächst motiviert werden, die Aufgaben zu lösen. Zur weiteren Motivation oder für den Fall, dass einzelne Schülerinnen und Schüler die Fernsehshow nicht kennen, könnte die Lehrkraft vorab einen Auszug von YouTube zeigen. Die PowerPoint-Präsentation sowie das zugehörige Arbeitsblatt zum Kopfrechnen sind so konzipiert, dass die Aufgaben ganz einfach ersetzt werden können, um eine breite Vielfalt von Aufgaben zu ermöglichen. Das Rechnen im Kopf sowie das Rechnen auf Zeit können auf diese Weise motivierend im Unterricht geübt werden. Dieses Arbeitsmaterial kann als Kopfrechenphase sowohl zu Beginn als auch am Ende einer Stunde eingesetzt und in Form eines Rituals zu Übungszwecken mehrmals wiederholt werden. Das Zeitfenster kann dabei problemlos verändert und an die Bedürfnisse der Klasse angepasst werden. In höheren Klassenstufen eignet sich das Material auch spontan zwischendurch zur Wiederholung oder Aufwärmübung. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wiederholen mathematisches Grundwissen wie Prozentrechnung und einfache Flächenberechnung. lösen mathematische Grundaufgaben im Kopf. entdecken Freude an mathematischen Aufgaben. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entnehmen der PowerPoint konzentriert die wesentlichen Informationen. lösen die Aufgaben zu den Folien in der vorgegebenen Zeit. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler korrigieren die Ergebnisse ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler. füllen ihre Wissenslücken selbstständig.

  • Mathematik / Rechnen & Logik
  • Sekundarstufe I

Dreisatz und Prozentrechnung anwenden

Kopiervorlage

Das Arbeitsblatt für das Fach Mathematik der Klasse 7 vermittelt den Schülerinnen und Schüler, wie sie den Dreisatz und die Prozentrechnung zur Lösung alltäglicher Aufgaben einsetzen können. Sie arbeiten mit praxisnahen Beispielen aus dem Friseursalon, wie der Berechnung von Rabatten, der Preisermittlung für Produkte oder dem Mischungsverhältnis von Zutaten. So entwickeln sie ein besseres Verständnis für proportionale Zuordnungen und Prozentsätze. Dieses Arbeitsblatt kann als weiterführendes Material für die Unterrichtseinheiten "Haare färben – für immer oder für eine bestimmte Zeit?" oder auch "Wunderwelt Haare" genutzt werden und wird dabei in den Rahmenlehrplan der Sekundarstufe I eingeordnet. Thematisch orientiert es sich an der Verwendung des Dreisatzes und der Prozentrechnung in Bezug auf das Färben der Haare mit Haarfärbemitteln. Hierfür werden benötigte Details in einem kurzen Informationstext eingeführt. Das Arbeitsblatt kann in den Fächern Mathematik oder Chemie, aber auch als fächerübergreifender Exkurs im Fach Biologie eingesetzt werden. Die Aufgaben greifen typische Sachprobleme mit direktem Bezug zum Friseur-Handwerk auf, wodurch ein guter Einblick in den Alltag eines Friseurs oder einer Friseurin möglich ist. Je nach Bedarf können Aufgaben in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen ausgewählt oder weggelassen werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen den Dreisatz auf Alltagsprobleme anzuwenden. Die Schülerinnen und Schüler berechnen verschiedener Mischungsverhältnisse. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler stärken ihre Fähigkeit im Umgang mit Formelsammlungen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entwickeln und verbessern ihre Fähigkeit, Probleme zu lösen.

  • Mathematik
  • Sekundarstufe I

Prozentrechnen mit der Übungssoftware "Prozent"

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit zum Thema "Prozentrechnen" zeigt, wie Sie Übungsphasen mithilfe einer Software gestalten und so zur Variation des Mathematikunterrichts beitragen.Kenntnisse in den Themengebieten Prozent- und Zinsrechnung sind im Mathematikunterricht von grundlegender Bedeutung. Der Computer lässt sich in diesen Themengebieten sehr sinnvoll als Übungsmedium nutzen. Robert Rothhardt hat mit seiner Freeware "Prozent" eine Software entwickelt, die alle Anforderungen an ein Übungsprogramm erfüllt und die für Schülerinnen und Schüler einfach und ansprechend gestaltet ist. Hierbei werden die Schüler mit verschiedenen Aufgabentypen konfrontiert. Anschließend können sie ihre eigenen Leistungen selbstständig überprüfen.Zur Vorbereitung des Einsatzes der Übungssoftware "Prozent" findet zunächst eine arbeitsteiligen Gruppenarbeit statt. Hierbei setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit Aufgabentypen auseinander, mit denen sie auch im Rahmen der Übungssoftware "Prozent" konfrontiert werden, die jedoch möglicherweise nicht oder eher selten im Unterricht behandelt wurden. Der Transfer mathematischer Inhalte auf unterschiedliche Aufgabentypen soll ihnen hierdurch erleichtert werden. Die Ergebnisse der Gruppenarbeiten werden anschließend anhand von Plakaten präsentiert und können auch in der späteren Übungsphase jederzeit zur Hilfestellung herangezogen werden. Je nach technischer Voraussetzung kann die Übungsphase am PC schließlich in Einzel- oder Partnerarbeit stattfinden. Mithilfe des Übungsprogramms gelingt an dieser Stelle eine höhere Motivation der Schülerinnen und Schüler. Außerdem werden sie mit einem Programm konfrontiert, das sie auch selber zu Hause nutzen können, um entsprechende Aufgaben zu üben.Die Schülerinnen und Schüler wenden in arbeitsteiliger Gruppenarbeit ihr Wissen in den Gebieten Prozent- und Zinsrechnung auf verschiedene Beispielaufgaben an. stellen ihre Lösungswege und Ergebnisse der Klasse vor. lernen den Computer als Lern- und Übungsmedium kennen. lernen die Übungssoftware "Prozent" kennen und setzen sich selbstständig mit dieser auseinander. transferieren die vorgestellten Lösungsansätze selbstständig auf analoge Aufgaben.

  • Mathematik / Rechnen & Logik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Primarstufe

Rechnungen verstehen und erstellen

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit für das Fach Politik / Wirtschaft in Klasse 10 erläutert, wie Rechnungen aufgebaut sind und welche Informationen sie enthalten müssen. Anhand eines Beispiels aus dem Themenfeld Kraftfahrzeug erwerben die Schülerinnen und Schüler grundlegendes ökonomisches Wissen und Verbraucherkompetenz. Sie lesen, analysieren und erstellen eigene Rechnungen und vertiefen ihr Verständnis durch ergänzende Aufgaben zur Mehrwertsteuer. In dieser Unterrichtseinheit erhalten die Schülerinnen und Schüler einen ersten Einblick in das Thema Rechnungserstellung und wenden das Wissen in der Praxis an, indem sie selbstständig eine Rechnung in einem ihnen vertrauten Gebiet erstellen. Das Material enthält drei Arbeitsblätter, anhand derer die Schülerinnen und Schüler eigenständig oder in Paar- oder Gruppenarbeit mit Unterstützung eines Videos erarbeiten, was bei der Rechnungserstellung zu beachten ist. In didaktisch reduzierter Form lernen die Schülerinnen und Schüler, die für die Erstellung einer Rechnung notwendige Fachterminologie kennen, beziehungsweise wenden diese an. Die Annäherung an das Thema Rechnungen wird in den Kontext "Kraftfahrzeug" eingebettet. Dabei wird ein Kontext aufgegriffen, der an die Alltagserfahrungen der Lernenden anknüpft (hier der Fahrzeugkauf). Durch diese gezielte Auswahl als Anwendungsbeispiel aus dem Themenfeld Kfz erwerben die Schülerinnen und Schüler Grundlagen und Fachkenntnisse, um das Verstehen der Rechnungserstellung aus der persönlichen Erfahrungswelt zu ermöglichen. Anhand eines Beispiels aus dem Kfz-Handwerk erstellen die Lernenden eine eigene Rechnung, wahlweise unter Nutzung einer Rechnungsvorlage aus dem Internet. Als Differenzierungsaufgabe sind weitere Aufgaben vorgesehen, in denen schnellere Schülerinnen und Schüler die Umsatzsteuer beziehungsweise Mehrwertsteuer berechnen. Diese Unterrichtseinheit kann fächerübergreifend und im Rahmen einer Projektplanung genutzt werden. Die Schülerinnen und Schüler haben in ihrem Alltag viele bewusste und unbewusste Berührungspunkte mit dem Kfz-Handwerk, die auch im späteren beruflichen Kontext eine Rolle spielen können, zum Beispiel in handwerklichen oder kaufmännischen Berufen im Kfz-Bereich oder auch in Ingenieurberufen. Um die Begriffe Umsatzsteuer beziehungsweise Mehrwertsteuer und Skonto verstehen und anwenden zu können, sind Kenntnisse in der Prozentrechnung notwendig, die im Rahmen der Rechnungserstellung noch einmal aufgegriffen und vertieft werden können. In der Unterrichtseinheit werden verschiedene Methoden der Wissensvermittlung wie beispielsweise Einzel- und Gruppenarbeit und die Arbeit im Plenum angewandt, um eine Aktivierung aller Lerntypen zu erreichen. Dabei wird auf interaktive Methoden wie die Nutzung eines Videos zur Erklärung und das Erstellen einer Rechnung unter Nutzung einer Vorlage im Internet ein besonderer Fokus gesetzt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beschreiben die Grundsätze der Rechnungserstellung. erläutern die Fachbegriffe einer Rechnung. wenden ihre Kenntnisse der Rechnungserstellung auf Gegebenheiten im alltäglichen Leben an. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können Informationen aus einem Text und aus einem Video aufgabengeleitet entnehmen und wiedergeben. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erlangen Routine in Paar- und Gruppenarbeit. entwickeln ihre Fähigkeit, Arbeitsergebnisse zu präsentieren und zu kommunizieren. entwickeln ein Bewusstsein für individuelle Stärken und Schwächen.

  • Politik / SoWi
  • Sekundarstufe I

Bruchrechnung: Aufbau von Brüchen und Prozentschreibweise

Unterrichtseinheit / Interaktives
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit wiederholen die Lernenden den grundlegenden Aufbau von Brüchen und erarbeiten sich unter anderem auf Basis interaktiver Übungen die Prozentschreibweise von Brüchen. In dieser Einheit wird die Bruchidee vorgestellt. Brüche als Anteile sauber zu verstehen und zu erfassen, ist die Voraussetzung dafür, dass die Lernenden später einfach mit der neuen Zahlenmenge Q der rationalen umzugehen können. Zur grundlegenden Idee des Anteils gehören auch die Grundlagen der Prozentrechnung als Verständnis des Anteils gemessen in 100-stel. Das Material kann als Einführung in die Bruchrechnung und auch zur Wiederholung und Vertiefung verwendet werden. Zunächst erhalten die Lernenden noch einmal einen Überblick über den grundlegenden Aufbau und die Bedeutung von Brüchen. Sie erfahren, wie Brüche darstellbar sind und wie man sie korrekt ausspricht. Anschließend erarbeiten sich die Lernenden, was die Prozente mit Brüchen zu tun haben und wie Brüche in Prozentschreibweise und umgekehrt darstellbar sind. Zunächst erhalten die Lernenden dazu jeweils ein Arbeitsblatt, das die wichtigsten Informationen zur Bruchrechnung und Prozentschreibweise enthält. Darauf aufbauend gibt es verschiedene interaktive Übungen, die die Lernenden zu den Themen bearbeiten können. Diese unterteilen sich in zwei Kategorien: Zu jedem Thema gibt es ein interaktives Excel-Sheet und interaktive Übungen. Bei den interaktiven Übungen gibt es jeweils drei unterschiedliche Versionen – eine leichtere Version und zwei Versionen für Fortgeschrittene. Vorkenntnisse Voraussetzung ist ein sicherer Umgang mit den Natürlichen Zahlen und den ganzen Zahlen. Didaktische Analyse Ein sicherer Umgang mit Grundlagen muss eingeübt sein. Die Art der interaktiven Übungen zu den Materialien soll es den Schülerinnen und Schülern ermöglichen, vielfältig und umfangreich zu üben, sodass sie sich eine Sicherheit durch die vielfältigen Aufgaben erarbeiten können. Methodische Analyse Die Übungen am PC sind vielfältig, sodass die Schülerinnen und Schülern beim Arbeiten mit diesen immer neue Probleme bewältigen können. Vor allem in den aktiven "Excel-Sheets" stehen den Schülerinnen und Schülern viele Möglichkeiten offen. Bei einigen Aufgaben dort können die Lernenden den Schwierigkeitsgrad ändern. So können sie sich mit ständig wechselnden Aufgaben und Schwierigkeitsgraden selbst Fortschritte und Sicherheit erarbeiten. Im Sinne des selbstgesteuerten Lernens erhalten die Lernenden bei den Übungen individuelle Rückmeldungen, wie sie die Aufgaben gelöst haben. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten sich die Bedeutung von Zähler und Nenner. übertragen ihr wissen über Brüche auf Prozente. üben selbstständig zur Bruchrechnung. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben den Umgang mit einer Tabellenkalkulation und erarbeiten sich Sicherheit. erweitern ihre Kenntnisse im Bezug auf Tabellenkalkualtion. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler schätzen sich immer wieder selbst ein. arbeiten anhand von individuellen Rückmeldungen an Verbesserungen. geben Hilfeleistungen und fragen nach individuellen Hilfen von anderen. Ordne eine Prozentzahl der passenden Abbildung zu. Beachte jeweils die farbigen Teile der Abbildung! Ordne eine Prozentzahl der passenden Abbildung zu. Beachte jeweils die farbigen Teile der Abbildung! Ordne eine Prozentzahl der passenden Abbildung zu. Beachte jeweils die farbigen Teile der Abbildung!

  • Mathematik / Rechnen & Logik
  • Sekundarstufe I

Biotechnologische Verfahren: PCR und Antigen-Schnelltests

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit lernen die Schülerinnen und Schüler das Grundprinzip und die Einsatzmöglichkeiten der Polymerase-Kettenreaktion (PCR) und der Antigen-Schnelltests kennen. Die Schülerinnen und Schüler lernen in dieser Unterrichtseinheit beide Verfahren (PCR und Antigen-Schnelltests) sowie Vor- und Nachteile der Methoden kennen und erfahren, in welchem Zusammenhang diese eingesetzt werden. Außerdem erarbeiten sie sich, wie präzise die Methoden eine Infektionskrankheit (zum Beispiel COVID-19) nachweisen können. Die Unterrichtseinheit ist Teil des Materialpakets " Impfungen: kleiner Piks – große Wirkung ", das in Zusammenarbeit mit dem Fonds der Chemischen Industrie (dem Förderwerk des Verbandes der Chemischen Industrie e. V.) entstanden ist. Das Materialpaket beinhaltet vier weitere Unterrichtseinheiten zu den Themen " Funktionsweise des Immunsystems ", " Schutz- und Heilimpfungen ", " Impfstofftypen " und " Globalisierung als Treiber von Pandemien? " sowie einen einführenden Leitartikel . Relevanz des Themas Die Polymerase-Kettenreaktion (PCR) ist eine Methode/ein Verfahren zur Vervielfältigung von Erbsubstanz. Während diese Methode unter anderem zu den Standardmethoden in der medizinischen Diagnostik zur Vervielfältigung von Virus-Erbgutgehört, war das Verfahren vor dem Beginn der COVID-19-Pandemie nur wenigen Menschen ein Begriff. Da die PCR jedoch zu Beginn der Pandemie die einzige zuverlässige Methode zum Nachweis einer Infektion war, wurde der Begriff schnell auch derbreiten Bevölkerung bekannt. Dabei wird die PCR nicht nur zur Diagnose von Krankheiten verwendet: Sie wird beispielsweise auch zur Analyse von Verwandtschaftsverhältnissen und in der Kriminalistik verwendet, um DNA-Spuren zu analysieren und mögliche Täterinnen und Täter zu finden. Im Verlauf der Pandemie wurden auch sogenannte Schnelltests zum Nachweis einer Infektion mit SARS-CoV-2 entwickelt und zugelassen. Mittlerweile sind sie ein häufig benutztes Verfahren, um Infektionen auszuschließen. Der entscheidende Vorteil gegenüber der PCR-Methode ist, dass ein Testergebnis bereits nach rund 15 Minuten vorliegt. Im Gegenzug sind Schnelltest weniger genau, weshalb nach einem positiven Schnelltest immer auch ein PCR-Test erfolgen muss, um eine Infektion zweifelsfrei belegen zu können. Das Grundprinzip des Schnelltests wird allerdings nicht nur beim Nachweis von Infektionskrankheiten verwendet. Beispielsweise basieren auch Schwangerschaftstests auf demselben Prinzip. Didaktisch-methodische Analyse In der Unterrichtseinheit erarbeiten sich die Lernenden einen Großteil durch eigenständige Recherche selbst. Dabei werden sie durch kurze Informationstexte zu Beginn jeder Aufgabe unterstützt. Dennoch sind sie angehalten, unklare Begrifflichkeiten und essenzielle Informationen zum Bearbeiten der Aufgaben selbstständig zu recherchieren, zu strukturieren und zu bewerten. Im Sinne der Differenzierung können alle möglichen Begriffe der Abbildung auf Arbeitsblatt 2 bereits vor dem Bearbeiten der Aufgabe genannt werden, sodass die Lernenden bei der Begriffswahl eingeschränkter sind. Dies bietet sich vor allem für leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler an. Fächerverbindend zum Mathematikunterricht berechnen die Lernenden außerdem Prozentwerte zum Abschluss des Arbeitsblatts. Dabei erkennen sie, dass Schnelltests zwar ein schnelles Ergebnis liefern, es aber durchaus vorkommen kann, dass Personen zu Unrecht positiv oder negativ getestet werden, und dass dies vor allem bei großen Testgruppen ein entscheidender Faktor sein kann. Der Lehrkraft ist es freigestellt, ob sie die Lösungen mit der gesamten Lerngruppe bespricht. Alternativ kann sie auch die richtigen Lösungen zum eigenständigen Kontrollieren auslegen. Vorkenntnisse Die Lernenden sollten Vorkenntnisse im Bereich der Genetik und speziell im Aufbau und in der Vervielfältigung von DNA besitzen. Um zu verstehen, welche "Materialien" für eine PCR verwendet werden und wie diese abläuft, sollten die Lernenden die wesentlichen Bestandteile der DNA sowie notwendige Enzyme und biochemische Abläufe bei der Vervielfältigung der Erbsubstanz kennen. Für die Berechnung der falsch-negativen und falsch-positiven Schnelltest sind die Grundlagen der Prozentrechnung ausreichend und lassen sich auch mittels Dreisatzes einfach darstellen. Das Material eignet sich zum Einsatz im naturwissenschaftlichen Unterricht in den Jahrgangsstufen 11 bis 13. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beschreiben die Grundprinzipien biologischer Arbeitstechniken und biotechnologischer Verfahren (PCR und Antigen-Schnelltests) zum Nachweis von Krankheiten und weiterer Einsatzmöglichkeiten. erläutern den Ablauf der Polymerase-Kettenreaktion und von Antigen-Schnelltests. analysieren mögliche Fehler bei der Durchführung von Schnelltests und bewerten die Zuverlässigkeit. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen das Smartphone oder den PC zur Recherche. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler helfen sich gegenseitig bei Fragen und Problemen. bereiten ihre Ergebnisse adressatengerecht auf.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Sekundarstufe II

Oxidation und Farbveränderung im Haar

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit für das Fach Chemie der Klasse 10 untersuchen die Schülerinnen und Schüler Oxidationsprozesse anhand des Haarefärbens. Sie vergleichen unterschiedliche Farbtypen – von Tönungen bis zu dauerhaften Haarfarben – und analysieren die chemischen Reaktionen, die für die Farbveränderung verantwortlich sind. So wird das abstrakte Thema Oxidation anschaulich und praxisnah vermittelt. Beim Experimentieren mit verschiedenen temporären Haarfarben oder bei der Untersuchung verschiedener Packungen mit Haarfarben und Tönungen stellen die Lernenden Unterschiede in Aussehen und Haltbarkeit der unterschiedlichen Farben fest. Anschließend erarbeiten sie sich in Einzel- und Paararbeit den Aufbau des Haars und die Funktionsweise temporärer, semipermanenter und permanenter Haarfarben. Als Abschluss verfassen die Lernenden einen kurzen Fachtext über dauerhafte und temporäre Haarfarben. Das Thema Haare färben im Chemie-Unterricht Diese Unterrichtseinheit lässt sich in das Inhaltsfeld "Säuren, Laugen, Salze" integrieren, aber auch später in den Bereich "Produkte der Chemie". Die Möglichkeit, die eigene Haarfarbe zu ändern, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit allen Lernenden bewusst und nicht wenige haben bereits Erfahrungen – im Friseursalon oder zuhause – mit verschiedenen Arten der Färbung gemacht. Damit besteht ein deutlicher Bezug zum Leben der Schülerinnen und Schüler und ein echter Grund, sich mit dem chemischen Hintergrund des Haarefärbens zu beschäftigen. Der handlungsorientiere Einstieg (Färben von Wolle) motiviert erfahrungsgemäß sehr. Gleichzeitig können dabei Fragen aufkommen, die durch die Unterrichtseinheit direkt geklärt werden. Der alternative Einstieg führt gezielt zur Erarbeitung, gleichzeitig wird eine Alltagskompetenz eingeübt – Beipackzettel lesen und verstehen. Welcher Einstieg der richtige ist, hängt von der Lerngruppe und den zeitlichen und materiellen Voraussetzungen ab. Die Paararbeit durch die kooperative Methodik "Fragen auf den Tisch" ist gut für die Textarbeit der Erarbeitungsphase geeignet, sie schafft Motivation für das Lesen eines Textes, bietet die Möglichkeit zur körperlichen Bewegung und beinhaltet eine gewisse Differenzierung (erst die leichten Fragen, dann die schwereren, der Läufer / die Läuferin konzentriert sich jeweils auf die Frage, der Schreiber / die Schreiberin sucht die Antwort). Vorbereitung Für den Einstieg mit dem Färben der Wolle werden verschiedene temporäre Haarfarben benötigt: Farbsprays, Haarkreiden, Tönungsshampoo, außerdem Handschuhe, ungefärbte Wolle (am besten entfettet), normales Haarshampoo und entsprechende Behälter (Bechergläser, Petrischalen...). Für den alternativen Einstieg werden Packungen mit Blondierung, dunklerer Haarfarbe, Intensivtönung und Tönungsshampoo benötigt. Die Methode "Fragen auf den Tisch" Das Ziel ist, schnell und effektiv Antworten in einem Text zu finden. Das motiviert Lernende besonders. Der Ablauf besteht darin, dass jedes Paar einen Informationstext erhält. Die Fragen zum Text liegen an einer (oder an mehreren Stellen) im Raum aus. Eine Person ist die Läuferin / der Läufer, er/sie geht zum Fragezettel, merkt sich die Frage und gibt sie an seine/-n Partner/-in weiter. Die Antwort wird aus dem Text gesucht und notiert. Anschließend wird die zweite Frage gemerkt, weitergegeben und beantwortet. Für die Textarbeit gibt es eine Zeitvorgabe, die nicht zu großzügig sein sollte. Die Rollen können nach der Hälfte der Fragen / der Zeit gewechselt werden. Eine Besprechung erfolgt durch aushängende Lösungszettel oder per Besprechung im Plenum. Wichtige Regeln sind dabei, dass die Fragezettel an ihrem Platz bleiben und dass nur geflüstert wird. Ergänzende Arbeitsblätter Zur weiteren Vertiefung mit der Unterrichtseinheit stehen die Arbeitsblätter " Dreisatz und Prozentrechnung ", " Farbkreis und Mischfarben " und " Säuren und Basen im Alltag " zum Download bereit. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler benennen Unterschiede in Aussehen und Haltbarkeit verschiedener Haarfarben. beschreiben chemische Färbevorgänge von temporären, semipermanenten und permanenten Haarfarben. erläutern den Aufbau des Haars. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten in Gruppen oder Paararbeit chemische Fragestellungen mithilfe vorgegebener Quellen. arbeiten kooperativ. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen Modelle zur Beschreibung chemischer Färbevorgänge von temporären, semipermanenten und permanenten Haarfarben. stellen Arbeitsergebnisse adressatengerecht in Kurzvorträgen oder kurzen Fachtexten dar. erarbeiten Ergebnisse mithilfe der Methode "Fragen auf den Tisch".

  • Chemie
  • Sekundarstufe I

Prozent- und Zinsrechnung: Zinseszinsen berechnen

Kopiervorlage

Dieses Arbeitsmaterial zum Thema Wachstumsfaktor und Zinsfaktor stellt eine Möglichkeit vor, an die schon bekannte Zinsrechnung die Berechnung der Zinsen für eine mehrjährige Geldanlage anzuschließen. Im Mittelpunkt stehen dabei der Zinsfaktor und das Handling der Zinseszinstabelle.Minizinsen, Negativzinsen - ist die Berechnung der Zinsen, vor allem aber der Zinseszinsen im Mathematik-Unterricht für unsere Schülerinnen und Schüler eigentlich noch aktuell? Wenn zum Ende des 8. Schuljahres und dann im 9. Schuljahr lebensnahe Bereiche mithilfe der Mathematik erschlossen werden sollen, etwa Vermögensbildung und Altersvorsorge durch Sparen, Darlehen und Kredite für Anschaffungen, ist das Wissen um Zinsen und Zinseszinsen unabdingbar. Das Arbeitsmaterial zur Prozent- und Zinsrechnung ist für eine Doppelstunde konzipiert und besteht aus drei Arbeitsblättern. Im ersten Teil wird zunächst das Prozentrechnen mit der Berechnung des Prozentwertes wiederholt. Dann wird zum Wachstumsfaktor übergeleitet. Es schließt sich die Zinsberechnung für mehrere Jahre an, die schließlich zur Zinseszins-Berechnung mit dem Zinsfaktor und der Zinseszins-Tabelle mit den sogenannten Aufzinsfaktoren führt. Die Arbeitsblätter lassen sich flexibel einsetzen. Bewährt hat sich das Kopieren auf Folien und die Bearbeitung im Klassenverband. So können auch leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler Hilfe durch ihre Mitschülerinnen und Mitschüler erfahren, wenn es etwa um das Potenzieren geht. Je nach Unterrichtssituation können einzelne Lernprozesse auf den Folien abgedeckt werden, etwa die Rechenwege. Durch gezielte Impulse der Lehrkraft eröffnen sich die Lösungswege, die dann parallel an der Tafel schriftlich aufgezeigt werden. Zur Ergebnissicherung erhalten alle Schülerinnen und Schüler Kopien der Arbeitsblätter mit den Lösungen wie vorgestellt oder ohne diese, dann zum Eintragen des Erarbeiteten. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können die Formeln der Zinsrechnung anwenden und mit dem Wachstumsfaktor (Zinsfaktor) rechnen. berechnen die Zinseszinsen mit dem Zinsfaktor und der Zinseszinstabelle. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler unterstützen sich gegenseitig bei der gemeinsamen Berechnungen im Klassenverband.

  • Mathematik / Rechnen & Logik
  • Sekundarstufe I, Berufliche Bildung

Schülerkolleg Pädagogik: Mediale Lebenswelt

Unterrichtseinheit

Die Arbeit an einer medienorientierten Fragestellung soll Jugendlichen die Auseinandersetzung mit ihren Erfahrungen in einer von Medien bestimmten Umwelt ermöglichen. Insbesondere sollen die Aufmerksamkeit für Unterschiede im medialen Handeln und damit einhergehende Beweggründe gefördert werden.Die Schülerinnen und Schüler sammeln zunächst Ideen für Fragestellungen zur Thematik "(digitale) Medien im Alltag". Anhand von festgelegten Kriterien formulieren sie eine konkrete Fragestellung und planen eine Befragung. Die gewonnenen Daten analysieren und interpretieren die Jugendlichen unter Berücksichtigung der ursprünglichen Fragestellung und dokumentieren ihre Ergebnisse und Schlussfolgerungen in Form von Präsentationen. Selbstbestimmtes Arbeiten In Kooperation mit Lehrkräften entwickelten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des learning labs der Universität Duisburg Essen im Rahmen des Schülerkollegs Pädagogik ein Unterrichtskonzept, das Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit bietet, sich mit ihren Erfahrungen im Umgang mit digitalen Medien auseinanderzusetzen. Die Grundlage bildet ein medienpädagogisches Projekt in Anlehnung an die empirische Sozialforschung. Zu den einzelnen Projektabschnitten wurden Materialien entwickelt, die Schülerinnen und Schülern ein weitgehend selbstbestimmtes und -organisiertes Arbeiten ermöglichen. Alltagsbezug Im Zuge der regelmäßigen Durchführung der Unterrichtsprojekte haben sich die Schülerinnen und Schüler als sehr motiviert und engagiert gezeigt. Dabei wiesen die bearbeiteten Fragestellungen häufig Parallelen zu den in der alltäglichen Medienberichterstattung erörterten Aspekten auf. Ablauf der Unterrichtseinheit Ablauf der Unterrichtseinheit "Schülerkolleg" Hier wird der Ablauf der Unterrichtseinheit "Schülerkolleg Pädagogik" in einzelnen Schritten erläutert. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler gewinnen einen Einblick in die empirische Sozialforschung. erlernen Gesichtspunkte für die Erstellung von Fragebögen. lernen Grundlagen der Datenanalyse und -interpretation kennen. erlernen Präsentationsformen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler reflektieren ihr Nutzungsverhalten von digitalen Medien. entdecken Stärken und Schwächen verschiedener Medien. entwickeln einen kritischen Umgang mit Medien und der Berichterstattung über Medien. lernen den Einsatz digitaler Medien zur Auswertung und Ergebnissicherung kennen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erlernen das Arbeiten im Team. erproben selbstbestimmtes und ?organisiertes Lernen. Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten Zur Einführung stellt die Lehrkraft das Projekt im Plenum vor. Erste Einblicke in wissenschaftliches Arbeiten sowie den exemplarischen Ablauf eines Forschungsprojekts vermittelt das Arbeitsblatt 1. Ideensammlung Im nächsten Schritt erarbeiten die Schülerinnen und Schüler in Gruppenarbeit mögliche Ideen und Fragestellungen. Dabei können sich die Jugendlichen von ihrem persönlichen Interesse leiten lassen. Welche Themen finden sie relevant? Was wird gerade in der Öffentlichkeit diskutiert? Als Hilfestellung kann Arbeitsblatt 2 ausgeteilt werden. Ethisches Forschen Im Plenum werden zunächst die Grundregeln für die Durchführung der Datenerhebung besprochen. In Arbeitsblatt 3 liegt der Fokus vor allem auf den ethischen Standards für die Forschungsarbeit, die es bei der Durchführung des Projekts zu beachten gilt. Fragestellung und Fragebogen erarbeiten Die Jugendlichen erarbeiten in kleinen Gruppen zunächst eine zentrale Fragestellung, der sie nachgehen wollen. Darauf aufbauend wird der Fragebogen erstellt. Wie eine Forschungsfrage entwickelt werden kann und wie diese sich in einen Fragebogen umsetzen lässt, erfahren die Schülerinnen und Schüler in den Arbeitsblättern 4 und 5. Befragung durchführen Wurde der Fragebogen konzipiert, bietet es sich an, diesen zunächst zu testen. Dabei fallen kleine Fehler oft noch rechtzeitig auf. Anschließend kann die Befragung durchgeführt werden. Es sollte vorab genau geplant werden, wie viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer befragt werden sollen, um eine ausreichende Anzahl an Fragebögen zur Hand zu haben. Daten übertragen und interpretieren Wurden alle Fragebögen verteilt und ausgefüllt, werden die Fragebögen zunächst kodiert, um anschließend alle Daten strukturiert in einer Tabelle erfassen zu können. In Arbeitsblatt 6 finden die Schülerinnen und Schüler hilfreiche Kodierungstipps. Ergebnisse interpretieren Bei der Ergebnisinterpretation geht es darum, die bei der Auswertung gewonnenen Zahlen auf die ursprüngliche Frage zu beziehen. Die Schülerinnen und Schüler sollen herausfinden, was die Zahlen jeweils für ihre Grundfragestellung bedeuten (AB 7). Ergebnispräsentation Nachdem die Ergebnisse ausgewertet und interpretiert wurden, haben die Jugendlichen die Aufgabe, diese ansprechend zu dokumentieren. Dazu bieten sich verschiedene Möglichkeiten an: der Abstract, das wissenschaftliche Poster oder der wissenschaftliche Vortrag (AB 8, 9 und 10). Die Gestaltung der Ergebnispräsentation erfolgt in Gruppenarbeit, anschließend können die Arbeitsergebnisse im Plenum vorgestellt werden.

  • Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co. / Technik / Sache & Technik / Informationstechnik / Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II
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