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Kritische Medienreflexion in Schule und Unterricht

Dossier

Ein Medienkompetenz-Bereich der KMK-Strategie Bildung in der digitalen Welt besteht darin, Schülerinnen und Schüler zu einer kritischen und reflektierten Analyse und Bewertung von Medien in der digitalen Welt zu befähigen. Die Lernenden sollen Gestaltungsmittel von digitalen Medien kennen und bewerten, Wirkungen von Medien in der digitalen Welt analysieren sowie Chancen und Risiken des Mediengebrauchs in unterschiedlichen Lebensbereichen reflektieren. Sie sollen weiterhin die wirtschaftliche und politische Bedeutung von digitalen Medien kennen und Potenziale der Digitalisierung wie zum Beispiel soziale Teilhabe und Integration erarbeiten. In vielen Lehrplänen spielt das Thema "Kritische Medienreflexion" schon lange eine Rolle, vor allem in geisteswissenschaftlichen Fächern wie Deutsch, Ethik und Religion, aber zum Beispiel auch in den Fremdsprachen und im Informatik-Unterricht finden sich Lehrplanbezüge . Doch wie kann die kritische Analyse und Reflexion von Medien konkret in den Fachunterricht eingebunden werden? In dieser Themensammlung bündeln wir für Sie praxisorientierte Experten-Tipps, Unterrichtsprojekte und Arbeitsmaterialien zum Thema "Kritische Medienreflexion". So analysieren die Schülerinnen und Schüler beispielsweise auf Basis der bei jungen Mädchen sehr beliebten Casting-Show Germany's Next Topmodel (GNTM) kritisch das Thema Casting-Shows und damit verbundene Schönheitsideale. Sie gehen der Frage nach, wie soziale Medien ihre individuelle Lebenswelt prägen und nähern sich dem Wahrheitsgehalt in Zeiten von Social Media, Fake News und Bildbearbeitungsprogrammen. Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler fächer- und schulformübergreifend zu kritischen, mündigen Medienrezipientinnen und -rezipienten zu machen. Sie sollen in die Lage versetzt werden, sich im Hinblick auf digitale Medien eine eigene reflektierte Meinung zu bilden und Medienangebote gezielt und bedarfsgerecht aus einer komplexen Medienlandschaft auszuwählen.

  • Fächerübergreifend
  • Mediennutzung und Medienkompetenz: Analysieren und Reflektieren

Weihnachtsgedichte

Unterrichtseinheit
14,99 €

Die Unterrichtseinheit "Weihnachtsgedichte" stellt zwei vorweihnachtliche Unterrichtsvorhaben für die Klassen 5 und 6 vor. Bei der Auswahl der Unterrichtsinhalte wurde besonderer Wert auf die Handlungs- und Produktorientierung gelegt. In diesen Klassenstufen beschränkt sich der Umgang mit fiktionalen Texten auf grundlegende Elemente. Ein Gefühl für Klang und Rhythmus und die Wahrnehmung bildhafter Gestaltung soll geschaffen werden. Außerdem wird Wert auf die Anknüpfung an die Methoden der Grundschule gelegt, kreativer Umgang mit Sprache soll gefördert, Präsentationstechniken eingeübt und die Erfahrung vermittelt werden, dass die Arbeit mit Textverarbeitung und Internet diesen Lernprozess unterstützt und Spaß macht. Das Thema Weihnachtsgedichte im Deutschunterricht Die Beschäftigung mit Weihnachtsgedichten bietet den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich kreativ mit lyrischen Texten auseinanderzusetzen. Im Mittelpunkt stehen dabei das Erkennen und Anwenden von Reimformen, die Untersuchung sprachlicher Gestaltungsmittel sowie das Verfassen eigener Gedichte. Durch das weihnachtliche Thema wird an die Lebenswelt der Lernenden angeknüpft und ein motivierender Zugang zur Lyrik geschaffen. Vorkenntnisse Die Schülerinnen und Schüler sollten bereits grundlegende Kenntnisse über den Aufbau von Gedichten besitzen und mit Begriffen wie Vers, Strophe und Reim vertraut sein. Für die Analyse von Weihnachtsgedichten sind erste Kenntnisse über Reimformen und bildhafte Sprache hilfreich. Zudem sollten die Lernenden grundlegende Wortarten kennen, um diese beim Verfassen eigener Gedichte anwenden zu können. Didaktische Analyse Die Auseinandersetzung mit Weihnachtsgedichten ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern, ihre Kenntnisse über lyrische Texte zu vertiefen und praktisch anzuwenden. Durch bekannte weihnachtliche Motive wie Schnee, Tannenbaum oder Geschenke wird ein lebensnaher Zugang geschaffen, der die Kreativität und Freude am Umgang mit Sprache fördern kann. Während in der fünften Klasse vor allem das Finden von Reimwörtern und das Schreiben eigener Gedichte im Vordergrund stehen, kann in der sechsten Klasse die Untersuchung von Reimformen und bildhafter Sprache stärker berücksichtigt werden. Die Verbindung von Gedichtanalyse und eigener Textproduktion fördert das Sprachbewusstsein und ermöglicht es den Lernenden, lyrische Gestaltungsmittel bewusst einzusetzen. Darüber hinaus spielt die ästhetische Gestaltung eine wichtige Rolle, da die Schülerinnen und Schüler erkennen, wie die äußere Darstellung die Wirkung eines Gedichts beeinflussen kann. Die Möglichkeit, die entstandenen Gedichte als Weihnachtsgeschenk zu verwenden, schafft einen zusätzlichen Schreibanlass. Methodische Analyse Zu Beginn der Unterrichtseinheit sammeln die Schülerinnen und Schüler typische Begriffe zum Thema Weihnachten und suchen dazu passende Reimwörter. Diese dienen anschließend als Grundlage für das Verfassen eigener Gedichte. Ergänzend können die gesammelten Wörter nach Wortarten geordnet werden, um grammatische Kenntnisse zu wiederholen und zu festigen. In einer weiteren Arbeitsphase beschäftigen sich die Lernenden mit ausgewählten Weihnachtsgedichten, untersuchen deren Inhalt und sprachliche Gestaltung und begründen ihre Auswahl. Die Aufgaben können sowohl in Einzel- als auch in Paararbeit bearbeitet werden, sodass ein gegenseitiger Austausch und eine gemeinsame Ideenfindung ermöglicht werden. Anschließend gestalten die Schülerinnen und Schüler ihre Gedichte durch passende Schriftgestaltung, Farben oder Bilder. Den Abschluss bildet die Präsentation der entstandenen Werke, bei der die Lernenden ihre Gedichte vortragen und ihre Gestaltung erläutern. Dadurch werden neben den sprachlichen und kreativen Fähigkeiten auch die Präsentationskompetenz und das freie Sprechen gefördert. Inhaltliche Ziele Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten Merkmale der Textsorte "Gedicht" am thematischen Beispiel Weihnachten. lernen Weihnachtsgedichte und deren spezifischen Merkmale kennen. Ziele aus dem Bereich der Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen das Internet als Recherchemedium. üben Präsentationsformen ein, indem sie mit Textverarbeitungsprogrammen Texte und Folien gestalten. lernen ein virtuelles Reimlexikon als besonderen Service des Internet kennen.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe I

Wirkungsabsichten von Medientexten untersuchen

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit für das Fach Deutsch der Klassen 8–10 befähigt die Schülerinnen und Schüler, Medientexte im Hinblick auf ihre Wirkungsabsichten zu analysieren und unterschiedliche Darstellungen zu vergleichen. An Beispielen aus dem Gerüstbauer-Handwerk und dem Bauingenieurwesen untersuchen sie, wie Perspektive, Informationsauswahl und sprachliche Gestaltung Vorstellungen prägen. Anschließend verfassen sie eigene Texte und diskutieren die Leitfrage: „Wie prägt Sprache unsere Vorstellungen?" In der vorliegenden Unterrichtsreihe analysieren Schülerinnen und Schüler, wie sprachliche und inhaltliche Gestaltungen eingesetzt werden, um bestimmte Wirkungen bei einer festgelegten Zielgruppe zu erzielen. Dies untersuchen sie am Beispiel des Gerüstbauer-Handwerks und des Bauingenieurwesens. Die Analyse der Selbst- und Fremddarstellungen der Berufe dient dabei als Anwendungsfeld. Auf Arbeitsblatt 1 untersuchen sie in Gruppen unterschiedliche Medien, in denen sich die beiden Berufsfelder präsentieren. Sie betrachten Zielgruppe, Inhalte, sprachliche und bildliche Gestaltung sowie Auslassungen und beurteilen die Wirkung. Arbeitsblatt 2 erweitert die Analyse um journalistische Texte und Auszüge aus einer politischen Rede. Die Lernenden untersuchen wie unterschiedliche Perspektiven und Gestaltungen die Darstellung eines Gegenstands prägen und vergleichen die Fremddarstellungen mit den zuvor analysierten Selbstdarstellungen. Hinweis: Der Deutschlandfunk Kultur Beitrag stammt aus dem Jahr 2017; Angaben zu Ausbildung, Arbeitssicherheit und Verdienst sind teilweise veraltet. Das Gerüstbauer-Handwerk ist seit 1998 ein Vollhandwerk, die Unfallzahlen sind seit Jahren rückläufig. Für 2026 betragen die monatlichen Ausbildungsvergütungen 1.125€ im ersten, 1.300€ im zweiten und 1.550€ im dritten Ausbildungsjahr. Das Einstiegsgehalt liegt bei etwa 3.250€ brutto, das Meistergehalt bei etwa 4.400€ brutto im Monat. Damit liegt das Gerüstbauer-Handwerk im oberen Lohnbereich der Handwerksberufe. Bei der Arbeit mit dem Text sollten diese Aspekte thematisiert und von der Analyse seiner Perspektive und sprachlichen Gestaltung unterschieden werden. Arbeitsblatt 3 fokussiert die eigene Textproduktion: Die Lernenden verfassen einen Leserbrief, einen Erfahrungsbericht über ein Praktikum oder eine Stellungnahme. Sie geben einander Feedback zu Wirkung und Gestaltung und erörtern die Leitfrage „Wie prägt Sprache unsere Vorstellungen?" Die Unterrichtseinheit verbindet Textanalyse, Medienkritik und eigenes Schreiben. Sie stärkt die Fähigkeit, Darstellungen kritisch zu untersuchen und eine begründete eigene Position zu entwickeln und zu formulieren. Wenn Jugendliche sich über Berufe, Menschen und gesellschaftliche Themen informieren, begegnen sie unterschiedlichen Darstellungen – etwa in Sozialen Medien, Werbung, Webseiten, journalistischen Beiträgen und politischen Reden. Diese Darstellungen können durch Interessen, Perspektiven und die Auswahl der Inhalte geprägt sein. Die Unterrichtseinheit fördert Medien- und Textkompetenz: Die Lernenden prüfen, wie Inhalte, Sprache und Bilder gestaltet sind und welche Wirkung sie entfalten, und entwickeln eine begründete eigene Haltung. Voraussetzungen für die Unterrichtseinheit sind grundlegende Kenntnisse der Sachtextanalyse, der Textsorte Zeitungsartikel und einzelner rhetorischer Mittel. Begriffe und Unterscheidungen zu Selbst- und Fremddarstellung sowie zu unterschiedlichen Wirkungsabsichten werden im Verlauf der Reihe erarbeitet. Selbstdarstellung bezeichnet dabei, wie Personen, Gruppen oder Institutionen sich selbst bewusst oder auch unbewusst präsentieren. Je nach Situation und Publikum werden bestimmte Inhalte gezeigt und Sprache, Bilder und andere Gestaltungsmittel eingesetzt, um bei einer bestimmten Zielgruppe einen gewünschten Eindruck oder Wirkung zu erzielen. Unter Fremddarstellung versteht man, wie Personen oder Themen von anderen dargestellt werden, etwa in journalistischen Texten oder politischen Reden. Auch dabei prägen Perspektive, Auswahl und Gestaltung der Inhalte den entstehenden Eindruck. Fremddarstellungen können unterschiedliche Absichten verfolgen. Wichtig ist dabei auch das jeweilige Medium bzw. bei politischen Reden den Redner bzw. die Rednerin zu kennen und einzuordnen. Je nach Medium bzw. Person und Absicht können die Aussagen z.B. neutral, kritisch, überzogen positiv oder negativ, reißerisch oder manipulativ sein. Die Unterscheidung zwischen Selbst- und Fremddarstellung soll dabei helfen, die Materialien einzuordnen. Im Zentrum stehen jedoch die Analyse und der Vergleich von Wirkungsabsichten und Darstellungen. Der Aufbau der Arbeitsblätter folgt einer Progression von der Analyse über den Vergleich bis hin zur eigenen Textproduktion. Authentische Materialien erhöhen die Alltagsnähe. Die analytische Einzelarbeit wird durch kooperative Formen ergänzt, die Perspektivwechsel, Austausch und konstruktives Feedback fördern. Zur Vorbereitung sollte geprüft werden, ob die Online-Materialien mit den schulischen Endgeräten abgerufen werden können. Alternativ könnten sie sonst auch ausgedruckt oder mit Screenshots zur Verfügung gestellt werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler… analysieren und vergleichen unterschiedliche Text- und Mediendarstellungen im Hinblick auf Perspektive, Informationsauswahl, sprachliche und bildliche Gestaltung sowie mögliche Wirkungsabsichten. analysieren journalistische Texte und Redeauszüge im Hinblick auf Informationsquellen, Zukunftsaussagen, sprachliche Besonderheiten und die Absicht der Verfasserinnen und Verfasser. beurteilen Texte in Bezug auf Sachlichkeit der Darstellung oder Nutzung argumentativer Strategien. verfassen adressatenbezogen einen Leserbrief, einen Erfahrungsbericht oder eine Stellungnahme und begründen ihre Position mit Argumenten und Beispielen. Medienkompetenz (Orientierung an der KMK-Strategie Bildung in der digitalen Welt ) Die Schülerinnen und Schüler… werten Informationen aus unterschiedlichen Medien (Print, Video, Social Media, Websites) aus und prüfen ihre Glaubwürdigkeit und Interessengebundenheit. analysieren Gestaltungsmittel und Wirkungsabsichten in unterschiedlichen Medienformaten. reflektieren, wie Medien Vorstellungen von Berufen und anderen Themen prägen und beeinflussen. entwickeln eigene Texte für eine Leserschaft und überprüfen deren Wirkung. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler… tauschen ihre Arbeitsergebnisse in Gruppen- und Partnerarbeit und im Plenum aus und ergänzen sich gegenseitig. respektieren unterschiedliche Positionen zu Ausbildung und Studium und vertreten die eigene Meinung sachlich und begründet.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe I

Bedeutung und Symbolik von Farben

Unterrichtseinheit
14,99 €

Diese fächerverbindende Unterrichtseinheit zum Thema "Farben" eignet sich für den Kunst- und den Sprachunterricht. Die Schülerinnen und Schüler lernen die Bedeutung und Symbolik von Farben kennen. Sie reflektieren, warum sie ihre Lieblingsfarbe gerne mögen und werden dazu angehalten, unterschiedliche Farben bewusst wahrzunehmen, um ihre "Botschaft" zu verstehen. Diese fächerverbindende Unterrichtseinheit ermöglicht es den Lernenden, Farben nicht nur als Gestaltungsmittel, sondern auch als Träger von Bedeutung, Wirkung und Symbolik zu entdecken. Ausgehend von einem spielerischen Einstieg über das bekannte Spiel „Ich sehe was, was du nicht siehst“ richten die Schülerinnen und Schüler ihre Aufmerksamkeit bewusst auf Farben in ihrer unmittelbaren Umgebung und knüpfen damit an ihre eigenen Wahrnehmungen an. Im weiteren Verlauf setzen sie sich mit persönlichen Farbvorlieben auseinander, reflektieren die Wirkung von Farben auf Gefühle und Stimmungen und lernen, Farbbedeutungen gezielt zu beschreiben. Zugleich eröffnet die Unterrichtseinheit sprachbildende Zugänge: Die Lernenden erschließen Redewendungen rund um Farben , deuten deren Bedeutung und übertragen sie durch eigene Textproduktionen auf lebensnahe Situationen. So verbindet das Material ästhetische Wahrnehmung mit sprachlicher Ausdrucksfähigkeit. Zusätzliche Lernanlässe entstehen durch die Auseinandersetzung mit Farbsymbolik in Flaggen , mit Signalfarben im Alltag und Straßenverkehr sowie mit bekannten Logos. Durch Recherche-, Quiz- und Gestaltungsaufgaben werden die Inhalte abwechslungsreich gesichert und vertieft. Auch kreative Elemente, etwa das farbige Gestalten von Bildern oder das Arbeiten mit den Farben des Regenbogens, fördern einen handlungsorientierten Zugang. Die Unterrichtseinheit eignet sich besonders, um Wahrnehmung, Sprachbewusstsein und Symbolverständnis miteinander zu verknüpfen. Sie unterstützt Lehrkräfte dabei, das Thema Farben fachübergreifend, motivierend und alltagsnah umzusetzen und die Lernenden für die „Botschaften“ von Farben in ihrer Lebenswelt zu sensibilisieren. Die Unterrichtseinheit eröffnet einen motivierenden und niedrigschwelligen Zugang zum Thema Farben , indem sie an die unmittelbare Lebenswelt der Lernenden anknüpft. Der Einstieg über das Spiel „Ich sehe was, was du nicht siehst“ aktiviert Vorwissen, lenkt die Aufmerksamkeit gezielt auf Farbphänomene im Klassenraum und schafft einen sprechanregenden Auftakt für den weiteren Unterrichtsverlauf. Zugleich wird das Thema von Beginn an handlungsorientiert eingeführt: Die Lernenden beobachten, benennen und ordnen Farben eigenständig, bevor sie deren Wirkung und Symbolik systematisch erschließen. Didaktisch sinnvoll ist dabei die Verbindung von ästhetischer Wahrnehmung , sprachlicher Arbeit und entdeckendem Lernen . Die „rätselhaften“ Aufgabenformate, Quiz-Elemente und Rechercheanlässe fördern Neugier, Konzentration und die aktive Auseinandersetzung mit den Inhalten. Farben werden nicht isoliert betrachtet, sondern in bedeutungsvollen Kontexten aufgegriffen, etwa in Liedern, Redewendungen, Flaggen, Logos oder Signalfarben. Dadurch wird sichtbar, dass Farben Botschaften transportieren und kulturell wie alltagspraktisch gelesen werden können. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entschlüsseln und interpretieren symbolische Botschaften. transferieren Symbole in Text und Sprache. interpretieren Redewendungen und verfassen einen passenden Text dazu. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren im Internet die Symbole und die Bedeutung der Farben der Deutschland-Flagge. mit Migrationshintergrund recherchieren im Internet auch die Farben und Symbole der Flagge ihres Heimatlandes und stellen diese vor. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler hören sich gegenseitig zu und kooperieren miteinander. präsentieren ihre Ergebnisse und lernen, mit konstruktiver Kritik umzugehen. nehmen Farben in ihrer Umwelt bewusst und aufmerksam wahr.

  • Kunst / Kultur
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Literaturwerkstatt Kurzgeschichten: "Schönheit ist nichts als..."

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit werden die Lernenden durch differenzierte Aufgabenstellungen zum Lesen, Erschließen und Interpretieren einer Kurzgeschichte angeleitet, die sich an der Lebenswelt der Lernenden orientiert und sich mit dem Motiv der Schönheit auseinandersetzt. Die Kurzgeschichte "Schönheit ist nichts als…" spricht die Schülerinnen und Schüler in ihrer Lebenswirklichkeit auf unterschiedlichen Ebenen an. Einerseits dient die literarische Vorlage der Kurzgeschichte als Basis für eine gemeinsame Reflexion des zeitgenössischen "Schönheitsideals", andererseits lernen die Schülerinnen und Schüler einen angemessenen und sensiblen Umgang mit unterschiedlichen Lebensrealitäten, der letztendlich zu einem rücksichtsvollen Miteinander und der Stärkung des Selbstbewusstseins der Lernenden führen soll. Die Bearbeitung der Kurzgeschichte "Schönheit ist nichts als..." von Oliver Tape stellt eine vertiefende Übung zum Textverständnis einer Kurzgeschichte dar. Dies erfolgt klassisch durch Lektüre des Textes. Präsentiert als Hörtext (etwa vorgelesen durch eine Mitschülerin, einen Mitschüler oder die Lehrkraft) bietet sich die Gelegenheit, das reine Hörtraining zu schulen. Hierauf aufbauend erfolgt ein tiefergreifenderes Textverständnis durch die Analyse der Figurenkonstellation und einer detaillierteren sprachlichen Analyse und Deutung der Figurenäußerungen. Ausgehend von einer Schulung des Hörverständnisses als Erstzugang zur Kurzgeschichte finden sich die Schülerinnen und Schüler in ihrem (schulischen) Milieu wieder und eine erste Deutung der Aussageabsicht der Kurzgeschichte (auch ohne detaillierte Analyse) lässt sich im Plenum oder in literarischen Gesprächs- oder Tischgruppen durchführen. Die sich anschließenden Materialien sind so aufgebaut, das entweder eine alleinige, sukzessive Bearbeitung (z. B. in einer Lernzeit) von allen Lernenden durchgeführt werden kann oder arbeitsteilig in graduell abgestuften Lernteams, da die Arbeitsblätter vom Schwierigkeitsgrad her unterschiedlich sind. Figurenaussagen zu interpretieren ist anspruchsvoller, als sich zunächst der Figurenkonstellation in der Kurzgeschichte bewusst zu werden. Die Bearbeitung der Materialien mündet in eine sprachliche Analyse der Kurzgeschichte, wo insbesondere die "bildhafte Sprache" in den Fokus gerückt wird. Bei allen Arbeitsblättern wird besonders viel Wert auf ein textimmanentes Arbeiten gelegt, wodurch immer wieder Textzitate aufgegriffen oder eingefordert werden. Starthilfen, Formulierungshilfen, Auswahlantworten, "vorgedachte" Deutungen o.ä. durchziehen die Materialien, um ein etwaiges Selbstlernen zuhause oder in einer Lernzeit zu ermöglichen und zu erleichtern und um ein "literarisches Sprechen" mit einem Lernpartnerin / einer Lernpartnerin zu simulieren. Abschließend lässt sich ein Spannungsbogen in der Deutung der Kurzgeschichte vom ersten Hören bis zur finalen sprachlichen Analyse legen. Ein arbeitsteiliges Vorgehen in unterschiedlichen Lernteams ist ebenso möglich, wobei die Bearbeitung und Präsentation der Ergebnisse der einzelnen Materialien stets ineinandergreift und sich zu einem Gesamtbild der Analyse und der Deutung der Kurzgeschichte zusammenfügt. Die Relevanz des in der Kurzgeschichte angesprochenen Themas steht außer Frage und zeigt am Beispiel, welche Dimension und Ausweitung es erfahren kann. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler untersuchen Figurenmerkmale, belegen sie und charakterisieren die Figuren in ihren Beziehungen. ermitteln, reflektieren und diskutieren Deutungsthesen. prüfen und hinterfragen sprachliche Gestaltungsmittel, um textimmanent eine Deutung vorzunehmen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler trainieren ihr Hör- / Leseverständnis von längeren, zusammenhängenden Texten. stellen Erstvermutungen über Textinhalte und Textaussagen an, ohne den konkreten Inhalt zu kennen. schulen ihr textimmanentes Arbeiten im Umgang mit Textbelegen und ihre Beweisführung bei der Ermittlung von Deutungsabsichten. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler reflektieren das Sozialverhalten der Figuren und vergleichen mit ihnen bekannte Verhaltensstrukturen in ihrem direkten Umfeld. stärken ihren Blick auf Umgangsformen und lernen ihre Mitmenschen insgesamt so zu akzeptieren, wie sie sind.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe I

Bildanalyse: "Burg und Sonne" von Paul Klee

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Gemälde "Burg und Sonne" von Paul Klee als Beispiel für den Expressionismus analysieren die Schülerinnen und Schüler den Bildinhalt und gestalten auf der Grundlage ihrer Ergebnisse ein eigenes Bild nach.Der Schwerpunkt der Unterrichtseinheit liegt auf der Erkundungsform des genauen Betrachtens mit anschließendem Umsetzen der Ergebnisse. Eine PowerPoint-Präsentation stellt zunächst den bekannten Künstler Paul Klee und einige seiner Werke vor. Hierbei erkennen die Schülerinnen und Schüler bereits erste Merkmale des Malstils. Die Bildanalyse besteht aus einem kurzen Informationsteil und einer knappen Bildbeschreibung. Die Bildproduktion besteht aus einem Teil des Gemäldes "Burg und Sonne", welches in Partnerarbeit weitergestaltet werden soll. Das Thema "Bildanalyse: "Burg und Sonne"" von Paul Klee im Unterricht Der Künstler Paul Klee hat mit seinem Kunstwerk "Burg und Sonne" ein herausragendes Gemälde des Expressionismus geliefert. Er wurde durch seine Eltern musikalisch stark gefördert und blieb es sein Leben lang. In der Malerei von Paul Klee vereinigen sich mehrer Kunstrichtungen: Expressionismus, Konstruktivismus, abstrakte Kunst und Surrealismus. Paul Klee malte eine stark vereinfachte Burg im Abendlicht mit geometrischen Formen und überwiegend warmen Farbtönen. Das Bild lässt sich sehr gut in den unteren Jahrgangsstufen einsetzen, da es die Schülerinnen und Schüler in Form und Farbe nicht überfordert. Die Unterrichtseinheit bietet sich auch für den fächerverbindenen Unterricht an, da anhand der Bildproduktion mit Bauklötzen geometrische Formen und Eigenschaften wiederholt werden. Vorkenntnisse Die Schülerinnen und Schüler sollten mindestens eine Bildbetrachtung in Ansätzen durchgeführt haben. Außerdem sollten sie die Methode des Drucks kennen. Didaktisch-methodische Analyse Kunstwerke können Menschen dazu anregen, zu diskutieren, gemeinsam zu betrachten oder auch Meinungen auszutauschen. Paul Klee ist einer der bekanntesten Maler des blauen Reiters, der durch seine malerisch-geometrischen Kunstwerke und seine Arbeit am Bauhaus Berühmtheit erlangte. Problematisch bei Bildbetrachtungen ist das für die Schülerinnen und Schüler oftmals "langweilige" Beschreiben, was wie abgebildet ist. Außerdem erscheint den Lernenden das Malen eines Kunstwerks meist als "aussichtslos". Durch die PowerPoint sollen die Schülerinnen und Schüler zunächst den Maler und seine Werke kennenlernen. Im Betrachten der realistischen Bilder von Paul Klee soll das Interesse am genauen Schauen geweckt werden. Da eine Bildbetrachtung sehr umfangreich ist (Bildbeschreibung, Bildanalyse, Interpretation), bietet sich das ausgewählte Bild in besonderem Maße an, da es den Lernenden relativ leicht gelingen kann, Formen, Farben und Wirkung zu beschreiben. Dies führt zu Erfolgserlebnissen und regt zur Weiterarbeit an. Die Erschließung des Bildinhaltes sowie die anschließende Reflexion gelingen ebenfalls durch den Vergleich mit der "echten" Ritterburg und Sonne. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen die geschichtlichen Informationen zum Maler Paul Klee und der dazugehörigen Epoche Expressionismus kennen. lernen den für das Gemälde wichtigen typischen Malstil des Künstlers kennen. gewinnen Freude an der Bildanalyse und werden zum eigenen gestalterischen Tun angeregt. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler betrachten verschiedene Gemälde in der PowerPoint-Präsentation und vergleichen diese. setzen Bauklötze als Gestaltungsmittel ein. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler führen die Arbeitsaufträge in der Partnerarbeit und Gruppenarbeit durch. präsentieren die Ergebnisse aus der Gruppenarbeit adäquat.

  • Kunst / Kultur
  • Sekundarstufe I, Primarstufe

Shakespeares "A Midsummer Night’s Dream"

Unterrichtseinheit
14,99 €

Die Unterrichtseinheit setzt sich schwerpunktmäßig mit der Analyse und Interpretation von Kernthemen des Dramas "A Midsummer Night’s Dream" von Shakespear auseinander. Im Laufe dieser Einheit werden die Kernthemen des Dramas näher beleuchtet. Zu diesen zählen "Magie und das Übernatürliche", "Illusion und Realität", "Das Komische", "Liebe" und "Chaos und Harmonie". Es wird vorausgesetzt, dass die Schülerinnen und Schüler über solide Textkenntnisse verfügen und sich inhaltlich im Drama orientieren können. Ziel soll es sein, die gerade genannten Themen eingehender zu analysieren und letztendlich auch zu erkennen, dass sie miteinander verwoben sind. In erster Linie trainieren die Schülerinnen und Schüler ihre Analyse- und Interpretationsfähigkeiten. Die Analyse der Filmversion von Michael Hoffmann aus dem Jahr 1999 und die Umsetzung eines Filmprojekts sollen zum einen die Möglichkeit zur Vertiefung der Themen des Dramas bieten und zum anderen eine kreative, gegenwartsbezogene Auseinandersetzung mit dem Stück fördern. Die zur Verfügung gestellten Tafelbilder sind ein Vorschlag für das, was durch Leitfragen/Arbeitsaufträge als Ergebnis erarbeitet werden kann. Bei weniger zur Verfügung stehender Zeit können die Tafelbilder zur Ergebnissicherung auch als Kopie an die Schülerinnen und Schüler ausgegeben werden. Die Unterrichtseinheit schließt mit einer Lernerfolgskontrolle ab. Unterrichtsstunden zur Besprechung von Aufsätzen sind nicht eingeplant und können an entsprechender Stelle mit eingeplant werden. Bitte beachten Sie, dass Textstellenangaben je nach Ausgabe variieren können. Die Textverweise (Akt, Szene, Verse) in diesem Unterrichtsmaterial basieren auf folgender Ausgabe: Shakespeare, William. A Midsummer Night’s Dream. Gill,Roma (Herausgeber). Oxford: Oxford University Press, 2001. Die Analyse und Interpretation literarischer Texte ist ein integraler Bestandteil des Englischunterrichts der Oberstufe. Die vorliegende Unterrichtseinheit bietet die Möglichkeit, dies anhand ausgewählter Themen von Shakespeares Sommernachtstraum umzusetzen. Die Schülerinnen und Schüler sollten bereits mit der Arbeit mit literarischen Texten vertraut sein, da Shakespeare-Stücke aufgrund ihrer Sprache einen gewissen Anspruch mit sich bringen. Daher sollte eine Lerngruppe zum einen mit den entsprechenden Arbeitstechniken vertraut sein, zum anderen sollte sie auch entsprechend aktiviert werden. Diesbezüglich finden sich im Ablaufplan der Unterrichtseinheit Vorschläge zu Sozialformen und Methoden . Aufgrund der anspruchsvolleren Sprache des Stücks und nicht immer leichten Zugänglichkeit für Schülerinnen und Schüler wurde der Fokus für die Erarbeitung der Themen auf gemeinschaftliches Erarbeiten in der Gruppe oder mit einer Partnerin beziehungsweise einem Partner gelegt. Die Filmanalyse und das Filmprojekt sind als fakultativ anzusehen, sind aber durchaus Elemente, die zu einem vertiefenden Verständnis des Dramas beitragen können. Alternativ zu einer Filmanalyse im Anschluss können einzelne Filmsequenzen auch während der Besprechung eines bestimmten Themas angesehen und besprochen werden. Vor allem die Szenen zum play within the play bieten hier Ansätze für eine Diskussion. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler charakterisieren literarische Figuren und beschreiben Figurenkonstellationen. erarbeiten sich ein Textverständnis und vertiefen dieses. erweitern ihr literaturgeschichtliches Überblickswissen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler übertragen beim Gestalten einer Filmszene einen Handlungsstrang oder das Thema des Dramas in die heutige Zeit und berücksichtigen dabei filmische Gestaltungsmittel und deren Wirkung. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihre Sozialkompetenz durch die Arbeit in Paar- oder Gruppenarbeit.

  • Englisch
  • Sekundarstufe II

Liebeslyrik: Gedichtevergleich "Ohne dich" von Hermann Hesse und Christina Stürmer

Kopiervorlage

Das Arbeitsmaterial zum Thema Liebeslyrik stellt eine vergleichende Gegenüberstellung des Gedichts "Ohne Dich" von Hermann Hesse und des Songs "Ohne Dich" von Christina Stürmer zur Verfügung. Die Schülerinnen und Schüler können mit diesem Material das Deuten von sprachlichen Gestaltungsmitteln wiederholen und vertiefen. Gedicht und Song können innerhalb einer Unterrichtsreihe zum Thema "Liebeslyrik" zum Einsatz kommen, wobei der Frage nachgegangen wird, wie sich das Verhältnis zwischen lyrischem Ich und lyrischem Du beschreiben lässt und wie dies sprachlich-stilistisch zum Ausdruck kommt. Ein Vergleich der beiden Texte ist insofern interessant, als dass die Titel identisch, die inhaltlichen Aspekte jedoch konträr sind. Möglicher Unterrichtsablauf Je nach Leistungsstärke der Lerngruppe und gewählten Methoden/Verfahren kann man für diese Unterrichtssequenz drei bis fünf Unterrichtsstunden einplanen. In einem ersten Schritt kann die Klasse zum Beispiel in Form eines "Blitzlichts" ihre Erwartungshaltung an den Inhalt eines Gedichtes mit dem Titel "Ohne dich" formulieren. Die Erwartungen könnten dann später an entsprechender Stelle mit den eigentlichen Inhalten abgeglichen/kontrastiert werden. Es lohnt sich, das Lied von Christina Stürmer zuerst zu analysieren, da zum einen das Lied als motivierender Einstieg vorgespielt werden kann und es zum anderen sehr wahrscheinlich die Erwartungshaltung der Klasse an den Titel nicht widerspiegelt, was bereits eine erste inhaltliche Auseinandersetzung evozieren kann. Darüber hinaus könnte auch das Zusammenspiel von Melodie und Inhalt als Analyseaspekt ergänzend hinzugezogen werden. Die Lyrics beziehungsweise Texte zum Lied sowie zum Hesse-Gedicht finden Sie auf Arbeitsblatt 01. Nachdem im Unterrichtsgespräch das Verhältnis zwischen lyrischem Ich und lyrischem Du herausgearbeitet wurde, kann je nach Leistungsstärke der Lerngruppe entschieden werden, ob sich die (enger geführte) fragend-entwickelnde Vorgehensweise oder die (freiere) Paararbeit als Unterrichtsmethode zur Erarbeitung der sprachlichen Gestaltungsmittel eignet (Arbeitsblatt 02). Die Stilmittel , die in den vorgegebenen Textstellen vorkommen und nun analysiert werden sollen, sollten der Klasse bereits bekannt sein. Nach der Erarbeitungsphase und Besprechung der Ergebnisse könnte sich noch eine produktive Aufgabe anschließen, in der das lyrische Du zu Wort kommt und sich mit den an es gerichteten Vorwürfen auseinandersetzt. Dies könnte in Form eines Briefes geschehen oder auch in Gedichtform, in der wiederum verschiedene rhetorische Stilmittel zum Einsatz kommen, sodass die Schülerinnen und Schüler die Wirkungsweise von sprachlichen Gestaltungsmitteln selbst umsetzen und so einüben. Das Hesse-Gedicht kann nun im Anschluss besprochen werden. Auch hier liegt der Fokus wiederum auf der Stilmittelanalyse; abschließend erfolgt ein Vergleich mit dem Song von Stürmer. Wenn auch hier eine kreative/produktive Arbeitsphase angeschlossen werden soll, könnten die Schülerinnen und Schüler in kleinen Gruppen das Gedicht vertonen oder mit MovieMaker , Stop Motion Studio verfilmen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beschreiben das Verhältnis des lyrischen Ichs zum lyrischen Du in eigenen Worten und erklären, welche Auswirkungen dies auf die Gefühlslage des lyrischen Ichs hat. nennen sprachlich-stilistische Auffälligkeiten und deuten diese im Textzusammenhang. belegen ihre Aussagen am Text. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können kreative Verfahren zur vertieften Auseinandersetzung mit Texten mündlich und schriftlich anwenden. entwerfen ein Skript für eine Gedichteverfilmung und setzen ihr Skript mithilfe eines Videoprogramms technisch um. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler tauschen ihre Gedanken zum Text und zur Wirkungsweise der sprachlichen Gestaltungsmittel in Paararbeit aus. erstellen gemeinschaftlich in kleinen Gruppen eine Vertonung beziehungsweise Verfilmung des Gedichts von Hesse.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

"Krabat" im Deutschunterricht: Digitale Lektürearbeit

Unterrichtseinheit
14,99 €

Die Unterrichtseinheit Deutsch für Klasse 7 erschließt den Jugendroman "Krabat" über handlungs- und produktionsorientierte Verfahren wie Standbilder, Inhaltsangaben und visualisierendes Interpretieren. Dabei verfassen Schülerinnen und Schüler eigene Texte digital und dokumentieren ihre Ergebnisse in einem Buch-Dossier. Diese Unterrichtseinheit ermöglicht eine handlungsorientierte und produktive Auseinandersetzung mit dem Jugendroman " Krabat" . Im Zentrum steht die fortlaufende Lektürearbeit, bei der die Lernenden eigene Texte verfassen, zentrale Aspekte des Romangeschehens erschließen und ein individuelles Dossier zum Buch gestalten. So verbinden sich Literaturunterricht , kreative Schreibanlässe und digitale Gestaltung zu einem motivierenden Lernprozess. Die Unterrichtsideen setzen an wesentlichen Lernschritten der Romanarbeit an: am Einstieg in die Lektüre, an der Erarbeitung zentraler Handlungsmomente sowie an analytischen und gestaltenden Verfahren wie Standbildern , Inhaltsangaben und visualisierendem Interpretieren . Die Lernenden lesen den Roman weitgehend selbstständig, reflektieren ihre Leseerfahrungen und präsentieren Ergebnisse in unterschiedlichen Formaten. Dadurch fördert die Einheit sowohl das Textverständnis als auch die Fähigkeit, literarische Inhalte kreativ und strukturiert aufzubereiten. Besonders praxisnah ist der flexible Aufbau des Materials: Die vorgestellten Methoden lassen sich nicht nur mit " Krabat" , sondern auch mit anderen Jugendbüchern einsetzen. Lehrkräfte erhalten damit Impulse für einen offenen, anpassbaren Literaturunterricht, in dem Klassen auch eigene Lektüren auswählen und bearbeiten können. Eine vertiefende individuelle Auseinandersetzung erfolgt zu Hause in Form einer Lesemappe , die als Leistungsnachweis genutzt werden kann. Die Unterrichtseinheit unterstützt damit fachliches Lernen ebenso wie Medienbildung , Kooperation und die reflektierte Präsentation von Arbeitsergebnissen. Zu " Krabat" liegen zahlreiche Unterrichtsmodelle vor, die unterschiedliche literaturdidaktische Zugänge eröffnen. Diese Unterrichtseinheit konzentriert sich deshalb bewusst auf die zentralen Gelenkstellen der Lektürearbeit und verbindet analytische, kreative und handlungsorientierte Verfahren. Im Mittelpunkt stehen der Einstieg in die Lektüre , die schrittweise Erarbeitung des Romangeschehens mit Standbildern , das Verfassen von Inhaltsangaben sowie Formen des visualisierenden Interpretierens . Auf diese Weise setzen sich die Lernenden nicht nur mit Handlung und Figuren auseinander, sondern erschließen den Roman auch über produktive und darstellende Zugänge. Das unterstützt sowohl das Textverständnis als auch die aktive Beteiligung im Unterricht. Eine vertiefende individuelle Auseinandersetzung erfolgt im Anschluss an die gemeinsame Unterrichtsphase zu Hause: Die Schülerinnen und Schüler erstellen eine persönliche Lesemappe , in der sie ihre Arbeitsergebnisse dokumentieren, strukturieren und reflektieren. Diese kann zugleich als Klassenarbeit beziehungsweise Leistungsnachweis gewertet werden. Die Einheit verbindet damit gemeinsame literarische Erarbeitung im Unterricht mit eigenverantwortlichem Arbeiten und schafft einen klaren Rahmen für nachhaltige Lektüreprozesse. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lesen einen längeren Jugendroman weitgehend selbstständig und erschließen zentrale Inhalte, Figuren und Handlungsmotive. reflektieren eigene Lesehaltungen, Lesegewohnheiten und Leseerwartungen im Umgang mit literarischen Texten. erproben kreative, analytische und produktionsorientierte Zugänge zu "Krabat" und präsentieren ihre Ergebnisse in unterschiedlichen Formen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten kooperativ im Team an literarischen und gestalterischen Aufgabenstellungen. präsentieren Arbeitsergebnisse vor der Klasse und gehen auf Rückmeldungen konstruktiv ein. entwickeln Bewertungskriterien und reflektieren deren Anwendung im gemeinsamen Arbeitsprozess. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen verschiedene Informationsquellen zielgerichtet zur Erarbeitung und Gestaltung ihrer Beiträge. gestalten Texte und Produkte mithilfe manueller und digitaler Elemente adressatengerecht. bewerten die Wirkung und Funktion unterschiedlicher analoger und computergestützter Gestaltungsmittel.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe I

Literaturwerkstatt Kurzgeschichten: "Shooter 4"

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit werden die Lernenden durch differenzierte Aufgabenstellungen zum Lesen, Erschließen und Interpretieren einer Kurzgeschichte angeleitet, die sich an der Lebenswelt der Lernenden orientiert und sich mit dem Motiv des Medienkonsums (hier am Beispiel des Gamingverhaltens mit Online-Spielen) auseinandersetzt. Die Kurzgeschichte "Shooter 4" von Bernhard Grafenauer spricht die Lernenden in ihrer Lebenswirklichkeit auf unterschiedlichen Ebenen an. Einerseits dient die literarische Vorlage als Basis für eine gemeinsame Reflexion des Medienkonsums der Lernenden und andererseits eröffnet sich gleichfalls für die Schülerinnen und Schüler (wenn gewünscht und eine vertraute Atmosphäre geschaffen ist) die Gelegenheit, über familiäre Rahmenbedingungen / Beziehungsverhältnisse im weitesten Sinne zu sprechen. Die Bearbeitung der Kurzgeschichte stellt nicht nur eine vertiefende Übung zum Textverständnis einer Kurzgeschichte dar. Präsentiert als Hörtext (etwa vorgelesen durch einen Mitschüler / eine Mitschülerin oder durch die Lehrkraft) kann auch ein reines Hörtraining geschult werden. Hierauf aufbauend erfolgt ein textimmanentes Arbeiten, indem insbesondere die Hauptfigur näher beleuchtet und charakterisiert wird. In der Progression führt diese Erarbeitung zur Deutung von Kernaussagen der Kurzgeschichte sowie zur Betrachtung typischer Merkmale von Kurzgeschichten. Ausgehend von einer Schulung des Hörverständnisses als Erstzugang zur Kurzgeschichte finden sich die Schülerinnen und Schüler vermutlich in weiten Teilen in ihrer privaten Lebenswirklichkeit wieder – zumindest hinsichtlich der Mediennutzung. Eine erste Deutung der Aussageabsicht der Kurzgeschichte (auch ohne detaillierte Analyse) lässt sich im Plenum oder in literarischen Gesprächs- oder Tischgruppen durchführen. Die sich anschließenden Materialien sind so aufgebaut, dass entweder eine alleinige, sukzessive Bearbeitung (zum Beispiel in einer Lernzeit oder vertiefend in häuslicher Arbeit) von allen Lernenden durchgeführt wird oder arbeitsteilig in graduell abgestuften Lernteams erfolgen kann, da die Arbeitsblätter vom Schwierigkeitsgrad unterschiedlich sind. Figurenaussagen zu interpretieren oder die typischen Kurzgeschichtenmerkmale zu erkennen und zu überprüfen, ist durchaus anspruchsvoller, als sich zunächst der zentralen Figur der Kurzgeschichte über eine textimmanente Erarbeitung zu nähern. Die Bearbeitung der Materialien mündet in einer Beschäftigung mit Deutungsmöglichkeiten der Kurzgeschichte, wobei insbesondere eine Merkmalsüberprüfung sowie eine sehr nahe und genaue Textanalyse in den Fokus gerückt wird. Bei allen Arbeitsblättern wird besonders viel Wert auf ein textimmanentes Arbeiten gelegt, wodurch immer wieder Textzitate aufgegriffen oder eingefordert werden. Starthilfen, Formulierungshilfen, Auswahlantworten oder auch "vorgedachte" Deutungen durchziehen die Materialien, um ein etwaiges Selbstlernen zuhause oder in eigener Lernzeit zu ermöglichen und zu erleichtern und um ein "literarisches Sprechen" mit einer Lernpartnerin / einem Lernpartner zu simulieren. Die Aufgabenformate sind deshalb in ihrer vollen Bandbreite von geschlossenen bis hin zu halb offenen oder offenen Formaten in den Materialien wiederzufinden. Lernlangsamere Schülerinnen und Schüler erhalten somit auch die Gelegenheit zum Teil nur "indirekt Erspürtes" auszudrücken. Abschließend lässt sich ein Spannungsbogen in der Deutung der Kurzgeschichte vom ersten Hören bis zur finalen Deutungsanalyse vornehmen. Ein arbeitsteiliges Vorgehen in unterschiedlichen Lernteams ist ebenso möglich, wobei die Bearbeitung und Präsentation der Ergebnisse der einzelnen Materialien stets ineinandergreift und sich zu einem Gesamtbild der Analyse und der Deutung der Kurzgeschichte zusammenfügt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler untersuchen Figurenmerkmale, belegen sie textimmanent und charakterisieren eine Figur in ihren Beziehungen (sowohl im realen Leben als auch in der virtuellen Welt). ermitteln, reflektieren und diskutieren Deutungsthesen. prüfen und belegen typische Gestaltungsmittel / Merkmale von Kurzgeschichten, um textimmanent Deutungen vornehmen zu können. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler trainieren ihr Hör-/Leseverständnis von längeren, zusammenhängenden Texten. stellen Erstvermutungen über Textinhalte und Textaussagen an, ohne den konkreten Inhalt zu kennen. schulen ihr textimmanentes Arbeiten im Umgang mit Textbelegen und ihre Beweisführung bei der Ermittlung von Deutungsabsichten. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler reflektieren das Sozialverhalten der zentralen Figur in ihrer realen und virtuellen Lebenswirklichkeit und vergleichen diese mit ihnen bekannten (oder eigenen) Verhaltensstrukturen in ihrem direkten Umfeld. stärken ihren kritischen Blick auf die Mediennutzung und reflektieren mögliche Unterschiede im Verhalten angesichts realer Welt versus virtuelle Welt. werden sich bewusst, was möglicherweise hinter einer gesteigerten/übertriebenen Mediennutzung als Ursache stecken kann.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe I

Der Mona Lisa Code: Bildanalyse und Bildproduktion

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zur Bildanalyse lernen die Schülerinnen und Schüler die Besonderheiten des berühmten Gemäldes "Mona Lisa" kennen und wenden den von Leonardo da Vinci entwickelten Sfumato-Malstil bei der Bildproduktion selbst an.Der Schwerpunkt der Unterrichtseinheit liegt auf der Erkundungsform des genauen Betrachtens mit anschließendem Umsetzen der Ergebnisse. Der Kino-Film "The da Vinci Code" stellt mit der Hauptperson, einem sogenannten Symbologen, der Gemälde analysiert und untersucht, das Betrachten von Bildern in den Mittelpunkt. Dies ist der Rahmen der Bildanalyse. Die Bildanalyse besteht aus einem Informationsteil und einer Bildbeschreibung. Die Bildproduktion basiert auf dem Portrait der Mona Lisa sowie den Portraits der Lernenden. Das Thema "Der Mona Lisa Code" im Unterricht Die Mona Lisa ist eines der berühmtesten europäischen Gemälde, das in einem der bekanntesten Museen der Welt - im Louvre - zu sehen ist. Zur Person im Bild gibt es zahlreiche Theorien, von der Abbildung Leonardos selbst über die Abbildung seines Geliebten als Frau bis hin zur am weitesten verbreiteten Theorie: Leonardo malte Lisa del Giocondo, die Gemahlin des Florentiner Kaufmanns und Seidenhändlers Francesco die Bartolomeo di Zanobi del Giocondo. Das Bild wurde allerdings nie an den Auftraggeber übergeben. Die Ausstrahlung des Bildnisses erreichte Leonardo durch zahlreiche Gestaltungsmittel: Ausdruck großer Würde und Erhabenheit kommen durch die strenge Frontalität des Brustbildes zustande. Zugleich löst Leonardo die Starre durch kleine Regungen (die Hand scheint gerade erst abgelegt, ein Lächeln deutet sich an oder verfliegt gerade). Er wendete den Silberblick an, die nicht gleich gemalten Augen, bei denen die Pupillen parallel stehen, so dass man, egal aus welcher Perspektive man das Gemälde betrachtet, das Gefühl hat, dass die Mona Lisa den Betrachter ansieht. Die Augenbrauen fehlen, was dem damaligen Schönheitsideal entsprach. Darüber hinaus lässt die Maltechnik Sfumato die Person scheinbar atmen. Das Gemälde Leonardo da Vincis wurde zum Inbegriff der Renaissancemalerei. Die Epoche setzt sich intensiv mit der Antike und ihren klassischen Schönheitsidealen auseinander. Vorkenntnisse Die Schülerinnen und Schüler sollten den Maler bereits kennen, so dass sie die Lebensdaten, die Malweise und die Lebenszeit des Malers einordnen können. Außerdem sollten die Schülerinnen und Schüler mindestens eine Bildbetrachtung bereits durchgeführt haben. Für die vorliegende Stunde sollen die Schülerinnen und Schüler ein Portraitfoto von sich und Buntstifte bereit halten. Didaktische Analyse Kunstwerke können Menschen dazu anregen, zu diskutieren, gemeinsam zu betrachten oder auch Meinungen auszutauschen. Über kaum ein anderes Bild der Kunstgeschichte sind so viele Lieder, Gedichte und Geschichten geschrieben worden. Auch heute noch inspiriert die Mona Lisa zu witzigen Ideen oder Werbeideen. Die Tatsache, eines der berühmtesten Gemälde der Welt kennen zu lernen, gehört sicherlich zur Lebens- und Haltungsbildung eines Jugendlichen dazu. Das Bild zu erforschen wie ein Detektiv und dann auch kreativ damit zu arbeiten, sollte die Schülerinnen und Schüler motivieren bzw. zumindest eine gewisse Wertschätzung gegenüber Gemälden auslösen. Methodische Analyse Problematisch bei Bildbetrachtungen ist das für die Lernenden "langweilige" Beschreiben, was und wie abgebildet wurde. Es ist also erforderlich, eine fachgerechte Bildanalyse einzuüben. Ebenso kann es schwierig sein, bei Schülerinnen und Schülern die Wertschätzung für Gemälde zu schulen. Durch den Filmausschnitt sollen die Lernenden zunächst in die Rolle eines Symbologen bzw. eines Detektiven schlüpfen, um das Interesse am genauen Schauen zu wecken. Die Gruppenarbeit mit Text und Bild soll dies fortführen. Da eine Bildbetrachtung sehr umfangreich ist (Bildbeschreibung, Bildanalyse, Interpretation), wird die Betrachtung an dieser Stelle auf die wichtigsten Punkte reduziert, sodass die Lernenden nicht überfordert sind und zunächst einen Grundschritt lernen. Die Schulung der Wertschätzung des Gemäldes wurden auf zwei methodische Mittel verteilt: die Texte mit den Hintergrundinformationen sowie die eigene Bildproduktion. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen die geschichtlichen Informationen zum Bild "Mona Lisa" kennen. lernen die für das Gemälde wichtigen "Künstlertricks" kennen. gewinnen Freude an der Bildanalyse und werden zum eigenen gestalterischen Tun angeregt. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen verschiedene Gemälde kennen. entnehmen Informationen aus dem Filmausschnitt und dem Informationstext. setzen ihr Portrait zur Bildproduktion ein. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler führen die Arbeitsaufträge in Gruppen durch und präsentieren ihre Ergebnisse gemeinsam.

  • Kunst / Kultur
  • Sekundarstufe I
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