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Das menschliche Ohr erforschen

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit für das Fach Biologie der Klasse 8 vermittelt grundlegendes Wissen über Aufbau und Funktionsweise des menschlichen Ohrs. Die Schülerinnen und Schüler erforschen, wie Schallwellen übertragen und im Gehirn verarbeitet werden, vergleichen den Hörbereich von Mensch und Tier und lernen, wie Lärm das Gehör schädigen kann. Ein Rätsel und Hörtests vertiefen das Verständnis auf anschauliche Weise. Der Einstieg in die Unterrichtseinheit zum Thema "Hörst du mich – das menschliche Ohr erforschen" erfolgt über die Anatomie des menschlichen Ohrs. Mithilfe eines kurzen Sachtextes und einer Abbildung lernen die Schülerinnen und Schüler den Aufbau des menschlichen Ohrs, dessen Bestandteile und Aufgaben kennen und lokalisieren dessen Bestandteile selbstständig. Anschließend haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, ihren persönlichen Hörbereich zu testen und mit Vertretern aus dem Tierreich zu vergleichen. Dies ermöglicht einen persönlichen Zugang zu dem Thema und beinhaltet ein hohes Aktivierungspotenzial. In der folgenden Erarbeitungsphase lernen die Schülerinnen und Schüler etwas über die Gefahren für das menschliche Ohr. Zudem erfahren sie, wie ein Hörgerät funktioniert und welche Aufgaben zu dem Berufsbild einer Hörakustikerin beziehungsweise eines Hörakustikers gehören. In einem abschließenden Rätsel haben die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, ihr neu erworbenes Wissen spielerisch zu testen. Die kurzen Expertentexte gehen auf alltagsnahe Fragen ein und können somit das Interesse der Schülerinnen und Schüler am Thema fördern. In dieser Unterrichteinheit soll durch das Testen des eigenen Hörbereichs ein persönlicher Zugang zum Thema "Hörsinn" ermöglicht werden. Wichtig dabei ist, dass dieser Test auf freiwilliger Basis und am besten im häuslichen Kontext erfolgt, denn es sollen keinesfalls Schülerinnen und Schüler bloßgestellt werden. Der Vergleich des eigenen Hörbereichs mit Vertretern aus dem Tierreich kann für die Lernenden dabei spannend sein. Die Bearbeitung der Materialien erfordert die Kenntnis darüber, wie Reize an unser Gehirn weitergeleitet werden (Reiz-Reaktions-Schemata) sowie Grundkenntnisse über den Aufbau von Sinneszellen. Darüber hinaus ist ein sicherer Umgang mit Sachtexten erforderlich. Die Schülerinnen und Schüler sollten in der Lage sein, wichtige Informationen selbstständig zu erkennen und zu markieren. Die Markierungen erleichtern den Umgang mit dem Sachtext, indem die wichtigsten Begriffe bereits hervorgehoben sind. Dies erleichtert das Herauslesen der wichtigen Informationen aus dem Text. Das Material arbeitet mit alltagsnahen Fragestellungen, um die naturwissenschaftliche Thematik zu veranschaulichen und mit der Lebenswelt der Jugendlichen zu verknüpfen. Zudem ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern einen ersten Einblick in das Hörakustiker-Handwerk. Das abschließende Rätsel dient der spielerischen Festigung der neuen Inhalte und ermöglicht den Schülerinnen und Schülern die gezielte Auseinandersetzung mit spannenden Teilgebieten. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen die Fachbegriffe zur Anatomie des menschlichen Ohrs kennen und ordnen die Bestandteile des Ohrs selbstständig mithilfe eines Sachtextes einer anatomischen Abbildung zu. lernen den hörbaren Frequenzbereich für Menschen kennen. kennen Gründe für Gehörschädigungen und den Handwerksberuf der Hörakustikerinnen und Hörakustiker, der sich mit Hörschädigungen beschäftigt. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler ermitteln ihren persönlichen Hörbereich mithilfe eines Onlinetongenerators. entnehmen wichtige Informationen eines Sachtextes selbstständig beziehungsweise mithilfe von Fragestellungen. wenden ihr neu erworbenes Wissen in Form eines Kreuzworträtsels an.

  • Biologie
  • Sekundarstufe I
Titelbild: Unterrichtsreihe: Körper in der Kunst – Proportionen, Aufbau und Ausdruck des menschlichen Körpers

Unterrichtsreihe: Körper in der Kunst – Proportionen, Aufbau und Ausdruck des menschlichen Körpers

Unterrichtseinheit
19,99 €

Proportion, Ausdruck, Anatomie: Diese Unterrichtsreihe zeigt anhand kunsthistorischer Werke, wie der menschliche Körper in der Kunst dargestellt und interpretiert wird. In der Unterrichtsreihe „Körper in der Kunst“ steht die Auseinandersetzung mit der Darstellung des menschlichen Körpers im Mittelpunkt – von idealisierten Formen der Antike bis hin zu expressiven Verfremdungen in der Gegenwartskunst. Die Schülerinnen und Schüler analysieren Werke verschiedenster Epochen im Hinblick auf Aufbau, Haltung, Dynamik, Symbolik und gesellschaftliche Ideale. Die Lernenden erarbeiten sich Grundlagenwissen zur menschlichen Anatomie sowie zu Proportionssystemen (z. B. Kanon des Polyklet oder der goldene Schnitt). Sie untersuchen, wie sich Bildmittel wie Licht, Farbe, Linie oder Komposition auf die Wirkung des Körpers auswirken. Ergänzt wird der analytische Zugang durch eigene praktische Gestaltungen, wie Zeichnungen, Skulpturen oder digitale Körperstudien. Die 47-seitige Reihe legt einen besonderen Schwerpunkt auf interkulturelle Vergleiche und die Reflexion von Körperbildern im Wandel – auch unter Genderaspekten, medialer Einflussnahme oder Körpernormen im digitalen Raum. Durch einen ästhetisch-forschenden Zugang lernen die Lernenden den Körper nicht nur als Motiv, sondern als Träger von Bedeutung, Emotion und gesellschaftlichem Diskurs zu begreifen.

  • Kunst / Kultur
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe II

Lernen an Stationen: Vorsicht vor der Zecke!

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit lernen die Schülerinnen und Schüler die Lebensweise und den Lebensraum von Zecken kennen. Aufgrund dieser Kenntnisse erwerben die Lernenden sachlich fundierte Handlungskompetenz in Bezug auf Prophylaxe, Schutz und Erste Hilfe Maßnahmen bei Zeckenbissen.Als Einstieg berichtet die Lehrkraft von der Vorfreude auf einen Waldspaziergang bei sommerlichem, warmen Wetter. Parallel zur Erzählung heftet sie passende Abbildungen an die Tafel. Die erlebnishafte Erzählung sollte die Kleidung betonen, den Weg durch Gestrüpp und Unterholz sowie den Biss der Zecke, der zunächst gar nicht bemerkt wird. Je nach Erfahrungs- und Wissensstand setzen die Schülerinnen und Schüler die Erzählung fort. Zur Vorbereitung des Stationenlernens richtet die Lehrkraft eine " Lerntheke " ein, an der die Arbeitsblätter zu den einzelnen Stationen ausliegen. Die verschiedenen Arbeitsblätter sollen in chronologischer Reihenfolge von den Lernenden bearbeitet werden. Zur Differenzierung und zum erweiterten Angebot bietet es sich an, eine Bücherkiste zum Thema für die Schülerinnen und Schüler bereitzustellen. Die einzelnen Themenstationen werden von den Schülerinnen und Schülern im individuellen Tempo in Einzel- oder auch Partnerarbeit durchgeführt: Die Zi-, die Za-, die Zecke: ein Gedicht über die Zecke Die Zecke: Spinne oder Insekt? Anatomie der Zecke Weibliche und männliche Zecken – wer frisst sich hier so voll? Entwicklungsstufen: Larve, Nymphe, Zecke Bilderraten und Textstreifen zur Wissensfestigung Suchsel: Begriffe rund um die Zecke Vorsicht vor der Zecke! Kinder sind in ihrer Freizeit oftmals der Gefahr ausgesetzt, mit Zecken in Berührung zu kommen und von diesen gebissen zu werden. Das Risiko und die Folgen eines solchen Bisses können die meisten in diesem Alter noch nicht einschätzen. Das Thema Zecken im Sachunterricht vermittelt daher den Schülerinnen und Schülern Informationen über die Lebensweise der Spinnentiere. Aufgrund dieses Basiswissens können sie Handlungskompetenz aufbauen und sich vor Zeckenbissen schützen. Vorkenntnisse Die Schülerinnen und Schüler sollten bereits durch private Erfahrungen erste Berührungspunkte mit dem Thema Zecken haben. Vertiefendes Wissen wird für die Unterrichtseinheit nicht vorausgesetzt. Alle weiteren Informationen werden anschaulich durch die Stationenarbeit vermittelt. Didaktische Analyse Die Schülerinnen und Schüler lernen das richtige Verhalten bei Waldspaziergängen und können bei erfolgtem Biss Erste Hilfe Maßnahmen sachgerecht durchführen. Die Lehrkraft sollte über den aktuellen Stand einer möglichen Zeckenplage informiert sein und Auskunft geben können über die Folgen einer Infektion. Methodische Analyse Das Lernen an Stationen kommt den Bedürfnissen der Lernenden entgegen, in einem eigenen Lerntempo zu arbeiten. Es entfällt der Druck, zeitgleich mit anderen fertig zu werden. Eine Differenzierung und die Möglichkeit zur Zusammenarbeit bieten sich an, wenn sich Schülerinnen und Schüler mit der gleichen Station beschäftigen. Ebenfalls motivieren "verrätselte" Arbeitsaufgaben zum konzentrierten Nachdenken nachhaltiger als das textlastige Informationen und Arbeitsblätter tun könnten. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler eignen sich Basiswissen über das Leben der Zecke an. lernen Schutzmaßnahmen vor Zeckenbissen kennen. bauen Handlungskompetenz auf und können bei einem Zeckenbiss Erste Hilfe Maßnahmen ausführen. können fachspezifische Texte lesen und verstehen. ordnen sachlich fundierten Texten die richtigen Abbildungen zu und beschriften diese. lernen durch die Stationen selbstständig zu arbeiten. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten kooperativ miteinander. kommunizieren themenzentriert miteinander. gehen würdigend miteinander um.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Primarstufe

Pflegerische Begleitung und Unterstützung im Wochenbett

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit lernen die Auszubildenden die physiologischen und psychischen Veränderungen im Wochenbett, pflegerische Beobachtungs- und Unterstützungsmaßnahmen sowie die Begleitung und Beratung von Müttern und Familien kennen. Anhand von Fallbeispielen, Übungen, Gesprächsrollenspielen und Reflexionsaufgaben vertiefen sie praxisnah ihr Wissen über die Wöchnerinnenpflege, Stillförderung und Elternanleitung. Das Wochenbett ist eine intensive und prägende Phase im Leben einer Frau. In dieser Zeit finden im Körper und in der Psyche tiefgreifende Veränderungen statt, die von der Pflegefachperson aufmerksam begleitet und unterstützt werden müssen. Während sich der Körper langsam von Schwangerschaft und Geburt erholt, stehen auch emotionale beziehungsweise hormonelle Umstellungen und neue Anforderungen im Mittelpunkt. Eine einfühlsame, fachlich fundierte Pflege trägt wesentlich dazu bei, dass Mutter und Kind einen guten Start in ihr gemeinsames Leben finden. Als Grundlage für die Unterrichtseinheit dient eine PowerPoint-Präsentation, die zentrale Inhalte zu Phasen, körperlichen und psychischen Veränderungen sowie pflegerischen Aufgaben im Wochenbett vermittelt. Zu Beginn setzen sich die Lernenden mit der Definition und Bedeutung des Wochenbetts auseinander und erarbeiten gemeinsam die körperlichen, psychischen und pflegerischen Schwerpunkte in der Zeit nach der Geburt. Anschließend vertiefen sie ihr Wissen zu Rückbildung, Lochien und Wundheilung anhand eines Lückentextes und diskutieren, warum Beobachtung und Dokumentation für die pflegerische Qualitätssicherung so wichtig sind. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den psychischen Veränderungen nach der Geburt. Anhand des Fallbeispiels "Frau Lorenz" analysieren die Schülerinnen und Schüler den Unterschied zwischen Baby Blues und Wochenbettdepression und üben im Rollenspiel ein empathisches Beratungsgespräch. Die Reflexion dieser Übung fördert die Kommunikations- und Beratungskompetenz der Lernenden. Darüber hinaus setzen sich die Auszubildenden mit der Stillförderung und Elternanleitung auseinander. In einer praktischen Übung trainieren sie das Anlegen des Säuglings in verschiedenen Stillpositionen und üben die Anleitung einer Mutter. Durch die Erstellung der Checkliste "Neugeborenenpflege" setzen sie sich mit Informations- und Beratungsschwerpunkten zur Pflege eines Neugeborenen auseinander. Die Unterrichtseinheit "Wöchnerinnenpflege – Pflegerische Begleitung und Unterstützung im Wochenbett" verfolgt das Ziel, den Lernenden ein fundiertes Verständnis der körperlichen, psychischen und sozialen Veränderungen im Wochenbett sowie der entsprechenden pflegerischen Aufgaben zu vermitteln. Dabei werden Fachwissen, Beobachtungskompetenz und kommunikative Fähigkeiten in realitätsnahen Lernsituationen verknüpft. Das Thema ist für die Pflegeausbildung von hoher Bedeutung, da Pflegefachpersonen regelmäßig mit Wöchnerinnen in Kontakt kommen – sowohl auf Wochenbett- und Geburtsstationen als auch im Rahmen der Versorgung erkrankter Neugeborene in pädiatrischen Bereichen. Die Einheit fördert sowohl Fachkompetenz (zum Beispiel Erkennen physiologischer und pathologischer Veränderungen), als auch Sozial- und Kommunikationskompetenz, insbesondere im Hinblick auf die empathische Begleitung von Frauen in einer emotional sensiblen Lebensphase. Lernvoraussetzungen: Die Unterrichtseinheit richtet sich an Lernende im 2./3. Ausbildungsdrittel der Pflegefachausbildung. Grundkenntnisse über Schwangerschaft, Geburt und Anatomie des weiblichen Körpers werden vorausgesetzt. Erfahrungen aus praktischen Einsätzen auf Wochenbett-, Gynäkologie- oder Kinderstationen können aktiv einbezogen werden, um Theorie und Praxis zu verknüpfen. Didaktische Schwerpunkte: Ganzheitliche Pflege: Die Unterrichtseinheit verdeutlicht, dass Wöchnerinnenpflege sowohl physische als auch psychische und soziale Aspekte umfasst. Prävention: Durch Beobachtung und Dokumentation können Komplikationen wie Nachblutungen oder Wochenbettdepression früh erkannt werden. Kommunikation: Der Umgang mit Unsicherheit, Erschöpfung und Ängsten nach der Geburt erfordert Empathie, Achtsamkeit und sichere Gesprächsführung. Besonderheiten / Hinweise: Die PowerPoint Präsentation bietet eine klare Struktur für Lehrendenvorträge und kann flexibel mit den Arbeitsblättern kombiniert werden. Der Zeitpunkt der Gruppenpräsentationen kann je nach Unterrichtsverlauf flexibel gestaltet werden. Das Fallbeispiel "Frau Lorenz" eignet sich besonders, um Theorie und Praxis zu verbinden und kann beliebig ergänzt werden, um weitere postpartale Komplikationen aufzuzeigen. Die Einübung der Stillpositionen kann sowohl im Rahmen der Arbeitsblattaufgaben als auch als Bestandteil der Gruppenpräsentation "Brustpflege und Stillen" erfolgen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erkennen und beschreiben die physiologischen und psychischen Veränderungen im Wochenbett. benennen pflegerische Beobachtungs- und Unterstützungsmaßnahmen bei Wöchnerinnen. unterscheiden zwischen physiologischen Anpassungsreaktionen (zum Beispiel Baby Blues) und pathologischen Veränderungen (zum Beispiel Wochenbettdepression). Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen die PowerPoint-Präsentation und die Arbeitsblätter zur eigenständigen Erarbeitung von Lerninhalten. sind in der Lage im Rahmen der Gruppenarbeit wissenschaftliche Quellen im Internet ausfindig zu machen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler führen empathische und wertschätzende Gespräche mit Wöchnerinnen in belastenden Situationen. arbeiten in Paar- und Gruppenarbeit zielorientiert zusammen. geben sich im Anschluss an Rollenspiele und Präsentationen konstruktives Feedback.

  • Ernährung & Gesundheit / Gesundheitsschutz / Pflege, Therapie, Medizin
  • Berufliche Bildung, Erwachsenenbildung

Neugeborenenpflege – Ankommen im Leben

Unterrichtseinheit
14,99 €

Die Unterrichtseinheit vermittelt zentrale Grundlagen der Neugeborenenpflege mit Fokus auf Beobachtung, Einschätzung und pflegerisches Handeln in den ersten Lebenstagen. Anhand strukturierter Aufgaben, Fallbeispielen, Stationsarbeit und einem Rechercheauftrag vertiefen die Lernenden ihr Wissen zu physiologischen Anpassungsprozessen, pathologischen Entwicklungen, Beobachtungsschwerpunkten und pflegerischen Maßnahmen bei pathologischen Veränderungen. Die ersten Lebenstage eines Neugeborenen stellen eine Phase intensiver körperlicher und funktioneller Anpassung an das Leben außerhalb des Mutterleibs dar. In dieser sensiblen Zeit müssen zentrale Körperfunktionen wie Atmung, Kreislauf und Thermoregulation stabilisiert werden, während sich gleichzeitig Ernährung, Ausscheidung und Schlaf-Wach-Rhythmus neu organisieren. Pflegefachpersonen übernehmen hierbei eine besondere Verantwortung für die kontinuierliche Beobachtung lebenswichtiger Funktionen, den Schutz des Neugeborenen vor Reizüberflutung beziehungsweise Überforderung sowie die Anleitung und Begleitung der Eltern in ihrer neuen Rolle. Die Unterrichtseinheit greift diese pflegerischen Anforderungen systematisch auf und verbindet pflegefachliche Grundlagen mit praxisnahen Lernsituationen aus dem Pflegealltag. Die Lernenden setzen sich mit physiologischen Anpassungsprozessen, der Prioritätensetzung in den ersten Lebenstagen, der fachlichen Einschätzung von Beobachtungen sowie der Ableitung angemessener pflegerischer Maßnahmen auseinander. Das Thema der Unterrichtseinheit "Neugeborenenpflege" besitzt eine hohe Relevanz für die Pflegeausbildung, da Pflegefachpersonen Neugeborene sowohl auf Wochenbett- und Geburtsstationen als auch in pädiatrischen Versorgungsbereichen betreuen. Die Unterrichtseinheit fördert gezielt die Fähigkeit, zwischen physiologischen Anpassungsreaktionen, beobachtungsbedürftigen Situationen und kritischen Befunden zu unterscheiden und daraus angemessene pflegerische Maßnahmen abzuleiten. Die Unterrichtseinheit orientiert sich an einer kompetenzorientierten Pflegeausbildung und fördert gezielt: Fachkompetenz: durch das Erkennen und Einordnen physiologischer Anpassungsprozesse sowie das Unterscheiden zwischen unauffälligen, beobachtungsbedürftigen und kritischen Situationen in den ersten Lebenstagen. Methodenkompetenz: durch strukturierte Analyse, Priorisierung pflegerischer Schwerpunkte sowie die Anwendung pflegerischer Dokumentation im Pflegebericht. Sozial- und Kommunikationskompetenz: durch kooperative Lernformen (Posterarbeit, Stationenarbeit) sowie die Perspektivübernahme in elternbezogenen Pflegesituationen (zum Beispiel Umgang mit Unsicherheiten beim Stillen und Handling). Methodisch ist die Einheit kompetenzorientiert aufgebaut und folgt einer klaren Progression: vom grundlegenden Verständnis zentraler Anpassungsprozesse über die strukturierte Einordnung pflegerischer Prioritäten bis hin zum sicheren Handeln in typischen Pflegesituationen. Das integrierte Ablaufdiagramm zur Erstversorgung bei nicht spontan einsetzender Atmung unterstützt die Entwicklung von Handlungssicherheit und verdeutlicht, wie wichtig strukturierte Entscheidungsprozesse in dieser Lebensphase des Neugeborenen sind. Durch den Einsatz unterschiedlicher Methoden wie Arbeitsblätter, Fallbeispiele, Stationenarbeit und einem Rechercheauftrag werden verschiedene Lernzugänge angesprochen und der Theorie-Praxis-Transfer gezielt unterstützt. Ein weiterer didaktischer Schwerpunkt liegt auf der Elternbegleitung in praktischen Pflegesituationen. Das Rollenspiel zum ersten Wickeln des Neugeborenen ermöglicht den Lernenden, Anleitung, Sicherheit und empathische Kommunikation einzuüben. Dadurch wird die Rolle der Pflegefachperson als beratende und unterstützende Bezugsperson für Eltern praxisnah erfahrbar. Die wiederholte Arbeit mit realistischen Fallsituationen unterstützt die Entwicklung pflegerischer Handlungssicherheit. Durch die klare Trennung von Beobachtung, Einschätzung und Maßnahme wird einer vorschnellen Pathologisierung entgegengewirkt. Lernvoraussetzungen: Vorausgesetzt werden grundlegende Kenntnisse zu Schwangerschaft, Geburt und Anatomie/Physiologie (zum Beispiel Atmung, Kreislauf, Thermoregulation nach der Geburt). Erste Praxiserfahrungen im Bereich Wochenbett-, Geburts- oder Kinderpflege sind hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich. Vorkenntnisse zur pflegerischen Beobachtung und Dokumentation unterstützen die Bearbeitung der Stationenarbeit und des Pflegeberichts. Besonderheiten/ Hinweise: Die Aufgaben sind modular einsetzbar und können je nach Ausbildungsstand gekürzt oder vertieft werden Die Posterarbeit eignet sich als vertiefende Gruppenleistung (auch als Lernprodukt für eine Lernwand oder digitale Galerie). Der Zeitpunkt der Präsentationen kann flexibel an den Unterrichtsverlauf angepasst werden. Das Fallbeispiel "Sarah" ist bewusst als beobachtungsbedürftige Situation angelegt, um pflegerische Maßnahmen (Wärmemanagement, Still-/Trinkunterstützung, Anleitung, Verlaufskontrolle) ableiten zu können. Der Pflegebericht als Lernerfolgskontrolle ermöglicht die Überprüfung von Beobachtungskompetenz, Fachsprache und Strukturierung; eine stichpunktartige Bewertung anhand festgelegter Kriterien erleichtert die Korrektur. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erkennen und beschreiben die physiologischen Anpassungsprozesse des Neugeborenen in den ersten Lebenstagen (zum Beispiel Atmung, Thermoregulation, Haut, Ernährung und Ausscheidung). benennen zentrale pflegerische Beobachtungsschwerpunkte in der Neugeborenenpflege und leiten daraus angemessene pflegerische Maßnahmen ab. unterscheiden zwischen physiologischen Anpassungsreaktionen, beobachtungsbedürftige Situationen und kritischen Befunden beim Neugeborenen. erfassen Gewichtsveränderungen fachlich korrekt und ordnen diese im Hinblick auf den Anpassungsprozess ein. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren im Rahmen der Posterarbeit gezielt zu ausgewählten Themenschwerpunkten der Neugeborenenpflege und wählen geeignete, fachlich relevante Informationsquellen aus. Bereiten pflegerische Inhalte adressatengerecht und übersichtlich auf (zum Beispiel Poster, Pflegebericht). Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in Paar- und Gruppenarbeit kooperativ und zielorientiert zusammen. berücksichtigen elterliche Unsicherheiten und Bedürfnisse in pflegerischen Situationen und reflektieren ihre Rolle in der Elternbegleitung. tauschen sich im Rahmen von Fallarbeit, Stationenarbeit und Präsentationen fachlich aus und geben konstruktives Feedback.

  • Ernährung & Gesundheit / Gesundheitsschutz / Pflege, Therapie, Medizin
  • Berufliche Bildung, Erwachsenenbildung
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