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Mind Maps - Wissen visualisieren und vernetzen

Fachartikel

Im Unterricht sollen Schülerinnen und Schüler nicht zuletzt "das Lernen lernen". Dazu gehört die Vermittlung von Techniken, mit denen man den Lernstoff strukturieren und veranschaulichen kann, um ihn sich besser einzuprägen. Aus der Gehirnforschung ist bekannt, dass Lernen erfolgreicher ist, wenn linke und rechte Gehirnhälfte zusammenarbeiten. Das Erstellen einer Mind Map (Landkarte der Gedanken) ist eine Technik, die dies berücksichtigt. Mind Mapping kann man immer dann einsetzen, wenn Gedanken schnell strukturiert und Informationen übersichtlich dargestellt werden sollen, und zwar sowohl bei der Unterrichtsvorbereitung als auch im Unterricht und unabhängig vom Unterrichtsfach. Auch Grundschulkinder können bereits mit dieser Methode vertraut gemacht werden. Damit die Kinder das Prinzip verstehen, zeichnen sie ihre Entwürfe zunächst mit der Hand. Dabei müssen die Bezeichnungen Thema, Oberbegriff (Hauptast, Hauptidee) und Unterbegriff (Zweig, Nebenzweig) erklärt und eingeübt werden. Zur besseren Übersichtlichkeit empfiehlt es sich, die von Hand gezeichneten Mind Maps mit dem für Schulen kostenlosen Programm MindManager Smart am Computer darzustellen. Ausführliche Informationen zum MindManager Smart und Bezugsquellen erhalten Sie weiter unten auf der Seite als Zusatzinformation. Einsatzmöglichkeiten Mind Maps können in der 3. und 4. Jahrgangsstufe vor allem zu Sachthemen erstellt werden. Der Vorteil ist, dass man auf einer einzigen Seite den Überblick über den gesamten Lernstoff unterbringt. Doch auch in Deutsch gibt es verschiedene Einsatzmöglichkeiten, beispielsweise bei der Gliederung eines Aufsatzes oder der Planung eines Projekts. Ebenso leisten Mind Maps im Bereich Sprachbetrachtung gute Dienste. Bei der Wortschatzarbeit können Wortfamilien und Wortfelder mit Mind Maps dargestellt werden. Mind Maps im Unterricht erstellen - Erst sammeln, dann ordnen Im Sachunterricht wurde die Feuerwehr durchgenommen. Nun suchen die Schülerinnen und Schüler im Bereich Deutsch in Paararbeit Wörter, die zur Wortfamilie Feuer gehören, und notieren sie auf einem Block. Anschließend werden die Wortsammlungen im Klassenunterricht an der Tafel zusammengeführt - zunächst noch ungeordnet und unübersichtlich. Die Kinder suchen nach Ordnungsmöglichkeiten und entdecken gleiche Wortteile wie beispielsweise Feuer am Anfang oder am Ende eines Wortes. Zusammenpassende Wörter werden farbig markiert. In Paar- oder Gruppenarbeit zeichnen die Schülerinnen und Schüler eine Mind Map mit den gefundenen Oberbegriffen (Hauptästen). Gemeinsam erstellen wir dann über den Beamer die Mind Map am Computer. Nach Fertigstellung bekommt jedes Kind einen Ausdruck für sein Heft. Weiterführende Aufgaben Abschließend werden zu den Wörtern Sätze gebildet. Mögliche Aufgabenstellung: "Wähle aus jedem Hauptast ein Wort und bilde einen Satz dazu!" Eine gegliederte Übersicht über alle Wörter erhält man, wenn man "Export als Textdatei" wählt. Arbeitsblatt mit Mind Map Als weitere Anwendungsmöglichkeit bietet es sich an, mit einer leeren Mind Map ein Arbeitsblatt zu erstellen, beispielsweise zum Wortfeld "sprechen". Über die Funktion "Export als Bitmap" kann die Mindmanager-Datei in eine Grafik umgewandelt und in ein Word-Dokument eingefügt werden. In der Online-Version dieses Beitrags steht Ihnen ein Beispiel-Arbeitsblatt zum Wortfeld "sprechen" zum Download zur Verfügung.

  • Fächerübergreifend
  • Berufliche Bildung, Primarstufe, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Virtueller Zoo-Besuch: ein Ausflug mit der Klasse durch das Internet

Unterrichtseinheit
14,99 €

In der Unterrichtseinheit "Virtueller Zoo-Besuch" unternehmen die Lernenden gemeinsam im Klassenzimmer einen virtuellen Ausflug in einen Zoo oder Tierpark. Über das Internet erkunden sie verschiedene Tiere und Lebensräume, beobachten und tauschen sich über ihre Eindrücke aus. Bei einem gemeinsamen Picknick im Klassenzimmer vertiefen sie ihre Erlebnisse und üben dabei Kompetenzen wie Schreiben, Berichten, Beschreiben, Argumentieren und Sprechen. Da reale Ausflüge im Klassenverbund nicht immer umzusetzen sind, wird in der Einheit "Virtueller Zoo-Besuch" das Internet als Medium genutzt. Als Klassenlehrerin oder Klassenlehrer haben Sie die Aufgabe, gemeinsam mit der Klasse einen Ausflug zu unternehmen. Das stärkt das Gemeinschaftsgefühl und die Teamfähigkeit. Dieses Unterrichtsmaterial für die Grundschule sowie die Sekundarstufe I eignet sich als Vorbereitung für einen Zoo-Besuch. Auch in der virtuellen Variante bietet der außerschulische Lernort Zoo viele fachliche Lerngelegenheiten, aber auch Anlässe für Austausch, Kommunikation und soziales Miteinander. An den Ausflug schließen Aufgaben und Spiele an, wie etwa die Beschreibung der Tiere, Erlebnisberichte, Recherchen sowie Rate- und Buchstabenspiele. Damit fördert das Material neben der Erlebniserfahrung im Fach Deutsch auch Sprach- und Schreibkompetenzen durch Beschreibungen, Berichte, Recherchen und Sprachspiele. Darüber hinaus eignet sich das Unterrichtsmaterial für den fächerübergreifenden Einsatz im Sachunterricht beziehungsweise in der Biologie. Selbstverständlich eignet es sich sowohl für den regulären Unterricht in der Schule als auch für eine Projektwoche. Virtueller Zoobesuch – soziale und fachliche Lerngelegenheiten Wie bei "echten" Ausflügen gilt es zunächst für die Lehrkraft, die Klasse für das Ausflugsziel zu begeistern, was bei einem Zoobesuch nicht schwerfällt. Ein Probebesuch im Zoo ist unnötig; Sie sollten lediglich im Internet von Zoo zu Zoo "reisen" und sich darüber informieren, was Sie dort erwartet. Auf manchen Arbeitsblättern können Sie auch andere Zoos verwenden. Vorkenntnisse Kenntnisse im Umgang mit dem Computer, insbesondere mit einem Schreibprogramm, werden vorausgesetzt. Die Lernenden müssen außerdem in der Lage sein, Materialien und Bücher aus dem Unterricht selbstständig zu nutzen. Wenn es noch nicht klappt: Jetzt ist Zeit, es zu lernen! Didaktische Analyse Die Didaktik dieses Unterrichtsvorschlags setzt auf eigenverantwortliches fachliches Lernen . Zur Bewältigung der unterschiedlichen Übungen und Schreibaufgaben erhalten die Schülerinnen und Schüler immer wieder Impulse, ihr Vorwissen zu aktivieren. Methodische Analyse Fast alle Kinder lieben Tiere! Das Interesse an einem virtuellen Zoobesuch ist also leicht zu wecken und der Austausch über Pläne, Beobachtungen und Erlebnisse lässt sich dank digitaler Medien problemlos organisieren. Auch die fachlichen Kompetenzen der Lernenden lassen sich im Rahmen des virtuellen Zoo-Besuchs gezielt fördern und mit wichtigen Lernzielen verbinden. Am Beispiel der Aufsatzart Erlebnisbericht sei dies erläutert: Sie führen als Lehrkraft die Aufsatzart Schritt für Schritt ein, gehen vom mündlichen spontanen Erzählen in unterschiedlichen Sozialformen zum schriftlichen Berichten über, lassen Teilaufgaben einüben und schließlich einen vollständigen Text schreiben. In jeder Phase geben Sie Rückmeldungen zu den Lernfortschritten, unterstützen bei Schwierigkeiten und organisieren schließlich eine Schreibkonferenz, in der die Schülerinnen und Schüler sich gegenseitig Tipps zur Korrektur und Optimierung ihrer Texte geben. Abschließend können ausgewählte Texte überarbeitet, präsentiert oder als Grundlage für eine Hausaufgabe oder Klassenarbeit genutzt werden. Digitale Medien ergänzen dabei die bewährten Arbeitsformen des Präsenzunterrichts und eröffnen zusätzliche Möglichkeiten für gemeinsames Lernen. Die Schülerinnen und Schüler greifen auf ihr Vorwissen, ihre Schulhefte und das Deutschbuch zurück und nutzen zugleich digitale Angebote, um Informationen zu recherchieren, Beobachtungen festzuhalten und neue Inhalte zu erschließen. Einige Texte richten sich an konkrete Adressatinnen und Adressaten, andere werden innerhalb der Klasse ausgetauscht, gemeinsam besprochen oder den Mitschülerinnen und Mitschülern zur Rückmeldung vorgelegt. Als Lehrkraft begleiten Sie diesen Prozess und entscheiden, an welchen Stellen eine eigene Rückmeldung sinnvoll ist und wo die Schülerinnen und Schüler sich gegenseitig unterstützen können. Peer-Feedback, Schreibkonferenzen und gemeinsame Besprechungen fördern dabei nicht nur die Überarbeitung der Texte, sondern auch die Fähigkeit, sprachliche Gestaltung bewusst wahrzunehmen und konstruktive Rückmeldungen zu geben. Von Beginn an sollte transparent sein, welche Texte gemeinsam besprochen, überarbeitet oder von Ihnen gelesen und bewertet werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler berichten mündlich und schriftlich von Erlebnissen. beschreiben Tiere und erweitern dabei ihren Wortschatz. führen Gespräche mit Kindern und Erwachsenen und nehmen Perspektivwechsel vor. formulieren Argumente für und wider Zoo-Berufe. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen das Internet als Lern- und Informationsmedium. tauschen sich mittels verschiedener analoger und digitaler Medien aus. gestalten Text- und Bild-Produkte mithilfe von Medien. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kooperieren und helfen sich gegenseitig. gestalten virtuelle Treffen durch einen Zoo-Spaziergang oder ein Picknick.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Lernen mit Lernvideos: was Schülerinnen und Schüler wissen sollten

Fachartikel
5,99 €

In diesem Fachartikel zum Thema Lernvideos im Internet werden die Risiken und Chancen von selbstständigem Lernen mit Videos in Ergänzung zum Unterricht dargestellt. Die Schülerinnen und Schüler sollen lernen, Lernvideos auf ihre Seriosität hin zu prüfen. Im Mittelpunkt stehen dabei Lernvideos der Plattform YouTube, da diese bei Jugendlichen besonders beliebt ist. Nutzung von Lernvideos durch Kinder und Jugendliche Immer mehr Schülerinnen und Schülern nutzen Lernvideos aus dem Internet. Besonders YouTube ist beliebt und hat inzwischen nicht nur einen riesengroßen Fundus an Lernvideos anzubieten, sondern wird von den Besucherinnen und Besuchern immer öfter auch als Suchmaschine benutzt. Die Anzahl der Nutzerinnen und Nutzer unter den Kindern und Jugendlichen wächst stetig. Kinder und Jugendliche, und natürlich auch sehr viele Erwachsene, beziehen ihr Wissen aus diesem Kanal. Dabei ist es nicht immer leicht festzustellen, ob es sich um qualifizierte Inhalte handelt oder um Videos mit ungeprüften Informationen und möglicherweise falschen oder unvollständigen Erklärungen. Lernvideos können den Unterricht ergänzen Gute Lernvideos sind keine Konkurrenz zum Unterricht, sondern sie ergänzen aktuelle Lerneinheiten und ermöglichen den Kindern und Jugendlichen einen zusätzlichen Zugang zum Thema. Da sehr viele Schülerinnen und Schüler diesen Weg beim Lernen nutzen, kann die Schule das nicht ignorieren. Im Sinne der Medienkompetenzförderung müssen Schülerinnen und Schüler allerdings lernen, den Wahrheitsgehalt und die Seriosität von Lernvideos selber herauszufinden. Gelingt das, kann das Lernen mit Videos als außerschulische Lernmethode zum Lernerfolg beitragen. Die Vorteile von Lernvideos sind: Sie können unabhängig von Uhrzeit oder Tageszeit angeschaut werden. Sie können so oft wie nötig angeschaut werden. Sie können an jedem Punkt des Videos gestoppt werden. Durch die grafische Aufbereitung können Inhalte viel leichter erklärt werden. Häufig bieten sie die Möglichkeit zum Dialog, beispielsweise in den Kommentaren. Sie können von jedem Ort mit Internetzugang angeschaut werden, also auch unproduktive Wartezeiten verkürzen. Sie sind oft unterhaltsam und bringen Wissen auf den Punkt. Viele Lernvideos sind für die Nutzerinnen und Nutzer kostenlos (außer Werbeeinblendungen). Die Nachteile von Lernvideos sind: Der Wahrheitsgehalt ist oft nur schwer zu überprüfen. Fast alle Videos sind werbefinanziert. Gute Videos zu einem bestimmten Unterrichtsthema sind nicht immer leicht zu finden, da das Angebot groß ist und es keinen Wegweiser durch den Kanal gibt. Schülerinnen und Schüler schalten im Unterricht ab, weil sie den Lernstoff zu Hause per Video nachholen können. Fünf Schritte, um die Qualität von Lernvideos zu prüfen Es ist wichtig, den jugendlichen Nutzerinnen und Nutzern von Lernvideos Kriterien zu vermitteln, mit denen sie deren Qualität überprüfen können. Mit den folgenden fünf Schritten kann jedes Video bereits recht gut eingeschätzt werden. Seriöse Lernvideos liegen auf einem Kanal, der offen kommuniziert , welche Personen, Marke oder Einrichtung dahinter steht. Über den Kanal-Namen oder das Logo (oben rechts) gelangt man auf die Kanal-Seite und findet dort bei seriösen Seiten über den Menüpunkt "Kanal-Info" auch das Impressum. Nun kann der Betreibername , falls er nicht selbsterklärend ist, im Netz gesucht werden. Vertrauenswürdig sind Fachleute (Lehrkräfte, Dozentinnen und Dozenten, pädagogische Fachkräfte) oder ältere Schülerinnen und Schüler, die sich auf spezielle Lerninhalte konzentrieren und diese auf ihre eigene Art erklären. Auch der Umfang und das Gründungsjahr des Kanals sind aufschlussreich. Wenn regelmäßig Videos hochgeladen werden, der Kanal schon einige Jahre alt ist und ein großes Portfolio hat, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass er seriös ist. Interessant sind auch die Zugriffszahlen . Videos mit vielen Zugriffen werden in der Regel oft weiter empfohlen und die Wahrscheinlichkeit, dass sie qualitativ gut sind, ist hoch. Zufriedene Benutzerinnen und Benutzer hinterlassen oft einen positiven Kommentar, unzufriedene kritisieren. Kommentare durchzulesen macht also durchaus Sinn, um zu erfahren, wie andere Besucherinnen und Besucher auf die Lernvideos reagieren, was sie an diesem Video gut finden und was nicht so gut ist. Über die Finanzierung von Lernvideos sprechen Hochwertige Lernvideos herzustellen kostet viel Zeit und ist sehr aufwendig. Wenn Lehrkräfte mit ihren Schülerinnen und Schülern schon Filmprojekte realisiert haben, können sie daran anknüpfen. Natürlich stellt sich dann auch die Frage, wie dieser Aufwand finanziert wird. Bei Videos auf YouTube sind das unterschiedliche Werbeformen, die der Kanal-Betreibende für jedes einzelne Video individuell einstellen kann. Diese Monetarisierung ist bei vielen Betreiberinnen und Betreibern der Antrieb, überhaupt Videos bei YouTube hochzuladen. Je häufiger ein Video angesehen wird, desto mehr Geld verdient der Betreibende. Schülerinnen und Schüler sollten sich also überlegen, welche Absicht hinter den Lernvideos steht. Da die Monetarisierung oft in keinem Aufwand zur Arbeit steht, kann der Kanal-Betreiber auch andere Gründe haben. Mögliche Zielsetzungen von Kanal-Betreiberinnen und -Betreibern : Große Marken wollen ihre Bekanntheit durch die Präsenz auf YouTube steigern. Bildung ist dafür immer ein glaubwürdiger und seriöser Ansatzpunkt. Klassische Printmedien oder öffentlich-rechtliche Anstalten versuchen sich auch in der digitalen Welt einen Namen zu machen und damit neue Interessenten zu gewinnen. Influencerinnen und Influencer versuchen bestimmte Produkte bekannt zu machen und zu verkaufen, indem sie diese in Bildungsthemen einbinden. Virale Videos , also Videos mit sehr hohen Aufruf-Raten, generieren ein schönes Nebeneinkommen. Je klarer ist, welche Absicht hinter einem Video steht, desto besser. Grundsätzlich ist es nicht verwerflich, mit guten Lernvideos über Werbung Einnahmen zu erzielen. Über die Qualität eines Videos sagt die Zielsetzung des Betreibers häufig nichts aus, sie sollte für die Nutzerinnen und Nutzer jedoch klar zu erkennen sein.

  • Fächerübergreifend

Haustiere filmen, fotografieren und präsentieren

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Mein Haustier in der heimischen Umgebung" beobachten die Schülerinnen und Schüler intensiv ihr eigenes Haustier oder ein Nachbarschaftstier, fotografieren und filmen es und erstellen anschließend eine Präsentation oder ein Plakat zu seinen Merkmalen. Nicht alle Schülerinnen und Schüler besitzen ein eigenes Haustier, aber alle kennen den Begriff Haustier aus ihrer heimischen Nachbarschafts- und Verwandtschaftsumgebung. Dabei verfügen sie oft nur über sehr oberflächliches Wissen zum Thema Haustiere. In dieser Unterrichtseinheit erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler mithilfe digitaler Werkzeuge umfangreiche Fachkompetenzen in diesem Themenbereich. Ihre intensiven Beobachtungen filmen und fotografieren sie, speichern sie auf Datenträgern und teilen sie mit anderen in Form von Plakaten oder Präsentationen. Vorkenntnisse Die Lehrkraft sollte sich grundsätzlich mit dem Themenkomplex Tiere/Haustiere auskennen, der bundesweit in Lehrplänen für die Grundschulen verankert ist. Weiterhin sollten sowohl Lehrkraft als auch Schülerinnen und Schüler die benötigten digitalen Werkzeuge kennen und beherrschen können: Hardware: Computer, Notebook, Tablet, Smartphone, eventuell Fotokamera Software: digitale Werkzeuge zur Foto- und Video-Bearbeitung (zum Beispiel iMovie), zur Vertonung von Filmen sowie zur Erstellung von Präsentationen (zum Beispiel Keynote/PowerPoint) Didaktische Hinweise zur Durchführung der Arbeitsaufträge Der zu erwartende Zeitumfang hängt von den Vorkenntnissen, den Erfahrungen sowie den Fertigkeiten der Schülerinnen und Schüler bezüglich ihrer digitalen Kompetenzen ab: Eine einfache digitale Darstellung durch die Schülerinnen und Schüler ist ebenso möglich wie eine komplexere digitale Präsentation von frei zu bildenden Schüler-Teams, bestehend aus "Kameramännern und -frauen", "Ton-Verantwortlichen", Redakteurinnen und Redakteuren sowie Regisseurinnen und Regisseuren. In jedem Fall ist es bedeutsam, stets auf das Alter und die Belastungsfähigkeit der Grundschülerinnen und -schüler Rücksicht zu nehmen. Die Lehrkraft fungiert als Mentor und Coach und steht den Kindern mit permanenter Betreuung und Beratung zur Seite. Methodische Analyse Durch die Teilverlagerung des Arbeitsauftrages in den häuslichen Bereich und in die Teamarbeit in Kleingruppen wird das freie Reden und Beschreiben von Sachverhalten trainiert. Gleichzeitig wird das eigenverantwortliche Lernen in Verbindung mit kreativen Gestaltungsmöglichkeiten geübt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihr Wissen zu den körperlichen Merkmalen von Haustieren. beschäftigen sich mit den Verhaltensweisen von Haustieren. erwerben Wissen über die Ernährung von Haustieren. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben den Umgang mit audio-visuellen digitalen Geräten zum Fotografieren, Filmen und Vertonen (vergleiche KMK-Kompetenzbereich 3 – Produzieren und Präsentieren, Kompetenzbereich 5 – Problemlösen und Handeln). trainieren die Erstellung eines Plakates oder einer Präsentation mit digitalen Geräten und Apps (vergleiche KMK-Kompetenzbereich 3 – Produzieren und Präsentieren). üben in der Zusammenarbeit die Absprachen von Lösungsstrategien (vergleiche KMK-Kompetenzbereich 2 – Kommunizieren und Kooperieren). Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben effektives Arbeiten im Team. trainieren durch kreatives Agieren in Teams auch ihr eigenverantwortliches Lernen.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co.
  • Primarstufe
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