Tipp der Redaktion

Fächerübergreifend

Schule der Zukunft
Tipp der Redaktion

Fächerübergreifend

In einem Interview klärt Berufsschullehrer und Lehrkräftefortbilder Dr. Jens Soemers darüber auf, wie zukunftsorientierter Unterricht aussehen kann.

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Stop-Motion-Filmabenteuer gestalten

Aufnahme eines Handys, mit dem ein Stop-Motion-Film erstellt wird
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Stop-Motion-Filmabenteuer gestalten

In dieser Unterrichtsreihe zum Thema Stop-Motion-Filme arbeiten die Lernenden in Animations-Filmteams und erwecken ihre eigenen Zeichnungen zum Leben.

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Überfischung und Verschmutzung stoppen

Fischerboot wirft Netze aus
Tipp der Redaktion

Überfischung und Verschmutzung stoppen

In dieser Unterrichtseinheit zum UN-Nachhaltigkeitsziel 14 "Ozeane, Meere und Meeresressourcen nachhaltig erhalten und nutzen" erkunden die Lernenden eigenständig die Bedrohungen der Weltmeere und…

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Finanzierung und Investition in Unternehmen

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit für das Fach Wirtschaft in der Sekundarstufe I und II bearbeiten die Lernenden sieben aufeinander bezogene Aufgaben zu Anlagenfinanzierung, Finanzplanung, Innen- und Außenfinanzierung, Investitionsrechnung, Erlösformen und Bilanzanalyse. Die Aufgaben können als vollständige Sequenz oder modular eingesetzt werden. Die Unterrichtseinheit ermöglicht eine anwendungsorientierte Auseinandersetzung mit zentralen Bereichen der Unternehmensfinanzierung und Investitionsrechnung . Ausgangspunkt ist die fiktive Kapitalbeteiligungsgesellschaft Swift Profit GmbH, die bestehende und mögliche neue Beteiligungen im Mediensektor bewertet und verschiedene Finanzierungs- und Investitionsentscheidungen treffen muss. Die Lernenden übertragen dabei betriebswirtschaftliche Verfahren auf konkrete Entscheidungssituationen und begründen ihre Ergebnisse. Die sieben Teilaufgaben führen schrittweise durch unterschiedliche Themenfelder. Bei der Anlagenfinanzierung vergleichen die Lernenden eine Kredit- mit einer Leasingfinanzierung und untersuchen unter anderem Aufwand, Liquiditätsbelastung, Abschreibung und rechtliche Aspekte. Im Bereich Finanzplanung erstellen sie für einen Radiosender einen Quartalsplan und bestimmen anhand von Ein- und Auszahlungen den kurzfristigen Liquiditätsbedarf. Anschließend analysieren sie Möglichkeiten der Innen- und Außenfinanzierung und untersuchen deren Auswirkungen auf Bilanz und Kapitalstruktur. Weitere Aufgaben behandeln die Investitionsrechnung , den Vergleich von Investitionsalternativen anhand von Gewinn und Rendite sowie verschiedene Erlösformen von Medienunternehmen . Abschließend setzen sich die Lernenden mit dem Aufbau und der Analyse von Bilanzstrukturen auseinander und reflektieren unter anderem die Bedeutung immaterieller Vermögenswerte wie Programmrechte. Die Materialien eignen sich sowohl für eine zusammenhängende Unterrichtssequenz von circa zehn Unterrichtsstunden als auch für einen modularen Einsatz einzelner Teilaufgaben . Die selbstständige Bearbeitung, der Vergleich von Lösungswegen sowie die abschließende Diskussion und Präsentation unterstützen die Verbindung von fachlichem Wissen, betriebswirtschaftlicher Analyse und begründeter Entscheidungsfindung. Sieben Teilaufgaben Die Unterrichtseinheit umfasst sieben Teilaufgaben, die zentrale Bereiche von Finanzierung, Investition und Bilanzanalyse anhand einer durchgängigen Unternehmensfallstudie miteinander verbinden. Die Aufgaben können als vollständige Unterrichtssequenz bearbeitet oder modular ausgewählt werden. Dadurch lässt sich der Umfang an Lerngruppe, Vorwissen und verfügbare Unterrichtszeit anpassen. Die Arbeitsblätter greifen dabei jeweils konkrete betriebswirtschaftliche Entscheidungssituationen auf – von der Finanzierung eines Geräteparks über die Liquiditätsplanung eines Radiosenders bis zur Investitions- und Bilanzanalyse. Für einen Einstieg eignen sich insbesondere die Teilaufgaben "Anlagenfinanzierung" und "Finanzplanung". Beim Vergleich von Kredit und Leasing wenden die Lernenden finanzwirtschaftliche Kriterien unmittelbar auf eine konkrete Investitionsentscheidung an. Die Finanzplanung erweitert diesen Zugang um die Steuerung von Einzahlungen, Auszahlungen und kurzfristiger Liquidität. Die Aufgabe zur Investitionsrechnung setzt voraus, dass die hierfür benötigten Berechnungsverfahren beziehungsweise Formeln zuvor eingeführt wurden. Für die Bearbeitung der Bilanzstrukturen sind grundlegende Kenntnisse zum Aufbau einer Bilanz und zur Unterscheidung von Eigen- und Fremdkapital erforderlich. Die Aufgabe zu Erlösformen erweitert die betriebswirtschaftliche Perspektive um Besonderheiten von Medienunternehmen und die Mehrfachverwertung von Inhalten. Methodisch steht die weitgehend selbstständige Bearbeitung in Einzel- oder Partnerarbeit im Mittelpunkt. Anschließend vergleichen die Lernenden ihre Ergebnisse in Gruppen, kontrollieren und diskutieren ihre Lösungswege und bereiten eine Präsentation vor. Bei geringerem Zeitbudget kann auf die abschließende Präsentationsphase verzichtet und der Schwerpunkt auf den strukturierten Ergebnisvergleich sowie die Selbstkontrolle in den Gruppen gelegt werden. Ablauf-Gliederung Ausgangssituation Anlagenfinanzierung (2 SWS) Finanzplanung (1 SWS) Außen- und Innenfinanzierung (1 SWS) Investitionsrechnung (1 SWS) Erlösformen (1 SWS) Bilanzstrukturen (1 SWS) Fachkompetenz Die Schüler und Schülerinnen sollen vergleichen und bewerten unterschiedliche Finanzierungsformen, insbesondere Kredit- und Leasingfinanzierung, anhand betriebswirtschaftlicher Kriterien. erstellen und analysieren einen Finanzplan und ermitteln auf Grundlage von Ein- und Auszahlungen den Kapital- und Liquiditätsbedarf eines Unternehmens. berechnen, analysieren und beurteilen Investitionen, Finanzierungsentscheidungen, Erlösformen und Bilanzstrukturen anhand vorgegebener Unternehmensdaten. Medienkompetenz Die Schüler und Schülerinnen sollen nutzen digitale Arbeitsmittel zur strukturierten Bearbeitung betriebswirtschaftlicher Aufgaben und Berechnungen. recherchieren ergänzende Informationen zu Finanzierung, Investition und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen mithilfe geeigneter digitaler Informationsquellen. prüfen und verwenden recherchierte Informationen zielgerichtet zur Bearbeitung und Begründung betriebswirtschaftlicher Fragestellungen. Sozialkompetenz Die Schüler und Schülerinnen sollen vergleichen und diskutieren ihre Berechnungen, Lösungswege und Entscheidungsvorschläge in der Partner- und Gruppenarbeit. begründen und vertreten betriebswirtschaftliche Entscheidungen innerhalb der Gruppe und setzen sich mit alternativen Einschätzungen auseinander. präsentieren gemeinsam erarbeitete Ergebnisse strukturiert und stimmen die Aufgabenverteilung innerhalb der Gruppe ab.

  • Wirtschaft
  • Sekundarstufe II, Sekundarstufe I

Handyverbot an der Schule: Nicht jedes Handyverbot ist rechtlich gleich zu bewerten

Fall des Monats

Darf eine Schule Schülerinnen und Schülern verbieten, ihr Handy über Wochen überhaupt mitzubringen und damit auch auf dem Schulweg? Der Fall zeigt, dass beim Handyverbot nicht nur das "Ob", sondern vor allem Dauer und Reichweite einer Maßnahme entscheidend sein können. Handyverbote an Schulen werden diskutiert und immer mehr eingeführt. Damit sollen Störungen durch Smartphones im Schulalltag unterbunden werden. Meist geht es um die zeitweise Wegnahme eines Geräts oder Nutzungsverbote während des Unterrichts. Werden Maßnahmen jedoch deutlich weitreichender und wirken sie sich auch auf den Schulweg oder das Privatleben aus, können sich andere rechtliche Anforderungen ergeben. Gericht sieht Handyverbot als Verwaltungsakt Das Verwaltungsgericht Düsseldorf hat am 19. Februar 2026 (AZ: 18 L 320/26) entschieden, dass ein über mehr als zwei Monate ausgesprochenes Verbot, ein Handy überhaupt in die Schule mitzubringen, kein bloßes pädagogisches Erziehungsmittel mehr sein muss. Vielmehr könne es sich um einen Verwaltungsakt handeln und unterliegt damit rechtlichen Regeln. Deshalb entfalte der Widerspruch der Eltern gegen das Verbot aufschiebende Wirkung, wie das Rechtsportal anwaltauskunft.de mitteilt. Handy durfte bis nach den Osterferien nicht mitgebracht werden Ausgangspunkt des Verfahrens war ein Bescheid einer Gesamtschule in Nordrhein-Westfalen. Die Schulleitung hatte einer Schülerin untersagt, ihr Mobiltelefon bis zu den Osterferien überhaupt mit in die Schule zu bringen. Nach Angaben des Gerichts galt das Verbot damit für einen Zeitraum von mehr als zwei Monaten. Die Eltern hielten diese Maßnahme für rechtswidrig und legten Widerspruch ein. Gleichzeitig beantragten sie gerichtlichen Eilrechtsschutz, weil die Schule das Verbot weiterhin als sofort wirksame pädagogische Maßnahme behandelte. Gericht sieht tiefen Eingriff in die Privatsphäre Nach Auffassung des Verwaltungsgerichts überschritt das Verbot die Grenze einer gewöhnlichen erzieherischen Einwirkung. Solche pädagogischen Maßnahmen beträfen regelmäßig nur das schulische Betriebsverhältnis und hätten keine unmittelbare Außenwirkung. Das hier ausgesprochene Verbot gehe jedoch deutlich weiter. Entscheidend war aus Sicht des Gerichts nicht allein die Dauer der Maßnahme. Hinzu kam, dass der Schülerin untersagt wurde, das Handy überhaupt mit zur Schule zu bringen. Dadurch konnte sie das Gerät auch auf dem Schulweg nicht bei sich führen. Das Verbot wirkte damit über den eigentlichen Schulbetrieb hinaus in den privaten Lebensbereich hinein. Wegen dieser erheblichen Eingriffsintensität wertete das Gericht die Maßnahme als Verwaltungsakt. Folgen für Schulen und Lehrkräfte Die Entscheidung bedeutet nicht, dass Schulen keine Regeln für die Nutzung von Smartphones aufstellen oder Geräte vorübergehend wegnehmen dürfen. Das Gericht hebt vielmehr hervor, dass zwischen alltäglichen pädagogischen Maßnahmen und erheblich weitergehenden Eingriffen unterschieden werden muss. Je stärker eine Anordnung in die Rechte von Schülerinnen und Schülern sowie ihrer Eltern eingreift und je weiter sie über den eigentlichen Schulbetrieb hinausreicht, desto eher kann sie rechtlich als Verwaltungsakt einzuordnen sein. Wie lange darf die Schule ein Handy einbehalten? Nimmt eine Lehrkraft ein Handy wegen eines Regelverstoßes oder einer Störung des Unterrichts weg, darf die Schule das Gerät nicht automatisch beliebig lange behalten. Entscheidend sind das Schulrecht des jeweiligen Bundeslandes und der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit. In Nordrhein-Westfalen zählt die „zeitweise Wegnahme von Gegenständen“ ausdrücklich zu den möglichen erzieherischen Einwirkungen. Das NRW-Schulministerium empfiehlt, ein abgenommenes Handy in der Regel am Ende des Unterrichtstages zurückzugeben. Bei wiederholten oder schwerwiegenden Verstößen könne es allerdings auch länger einbehalten werden. Das kann der Fall sein, wenn die Rückgabe mit einem Gespräch mit den Eltern verbunden werden soll. Sogar über das Wochenende sei dies denkbar. Auch in anderen Bundesländern ist das Ende des Unterrichtstages ein wichtiger Orientierungspunkt. In Hessen ist inzwischen ausdrücklich geregelt, dass ein wegen unzulässiger Nutzung einbehaltenes digitales Gerät am Ende des Unterrichtstages zurückgegeben werden soll. Dass eine Rückgabe erst am folgenden Tag oder nach einem Wochenende nicht in jedem Fall rechtswidrig sein muss, zeigt zudem eine ältere Entscheidung des Verwaltungsgerichts Berlin vom 4. April 2017 (AZ: 3 K 797/15). Dort war einem Neuntklässler das Handy an einem Freitag wegen einer Unterrichtsstörung abgenommen worden. Die Schule wollte es nur einem Elternteil zurückgeben; weil die Mutter es erst am Montag abholte, blieb das Gerät über das Wochenende in der Schule. Das Gericht wies die Klage der Familie ab. Die Entscheidung bedeutet allerdings nicht, dass Schulen Handys generell mehrere Tage einbehalten dürfen: Maßgeblich bleiben die konkreten Umstände und die Verhältnismäßigkeit der Maßnahme. Bedeutung für den Schulalltag Für Lehrkräfte zeigt der Beschluss, dass Umfang und Dauer einer Maßnahme rechtlich eine wichtige Rolle spielen können. Während kurzfristige erzieherische Maßnahmen regelmäßig im pädagogischen Handlungsspielraum liegen, können längerfristige Verbote mit Auswirkungen über die Schulzeit hinaus anderen rechtlichen Anforderungen unterliegen. Das Verwaltungsgericht stellte deshalb fest, dass der Widerspruch der Eltern gegen das Handyverbot aufschiebende Wirkung hatte. Informationen: www.anwaltauskunft.de

  • Fächerübergreifend
  • Primarstufe, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Koordinatensystem, Steigung und lineare Funktionen

Unterrichtseinheit

​​Die Unterrichtseinheit für das Fach Mathematik der Klassen 7–9 führt in Koordinatensysteme, Steigungen und lineare Funktionen ein. Die Lernenden tragen Punkte ein und lesen Koordinaten ab. Sie berechnen und vergleichen Steigungen und stellen Geradengleichungen auf.​ In dieser Unterrichtseinheit lernen die Schülerinnen und Schüler den Umgang mit Koordinatensystemen, die Berechnung von Steigungen und das Aufstellen von linearen Gleichungen kennen. Ausgehend von fiktiven Szenarien aus dem Praxisalltag von Steinmetzinnen und Steinmetzen üben sie, Messwerte und Höhenangaben in einem Koordinatensystem darzustellen, Steigungen zu berechnen und Treppen- sowie Rampenverläufe mithilfe von Geraden zu beschreiben. Die zentrale Fragestellung lautet: Wie lassen sich Treppen und Rampen mathematisch planen, beschreiben und beurteilen? Im ersten Arbeitsblatt lernen die Lernenden den Aufbau eines Koordinatensystems kennen. Sie unterscheiden x- und y-Werte, lesen Koordinaten ab, tragen Punkte ein und beschreiben Punktlagen. Die Figuren Steinmetzin Isabelle und ihr Azubi Christian führen in die Praxis ein. Merkhilfen wie die ABC-Regel und die Aufzug-Regel unterstützen die Orientierung beim Ablesen und Eintragen von Punkten. In einer abschließenden Aufgabe erkennen die Lernenden, dass Punkte mit gleichen x- und y-Werten auf einer besonderen Geraden liegen. Das zweite Arbeitsblatt knüpft an diese Beobachtung an und führt den Begriff der Steigung ein. Die Schülerinnen und Schüler setzen Höhe und waagerechte Strecke in Beziehung, bestimmen Steigungen aus zwei Punkten und vergleichen Geraden hinsichtlich ihrer Steilheit. Dabei verwenden sie die Fachbegriffe Treppenhöhe, Auftritt, Höhenunterschied und waagerechter Abstand. Die Aufgaben greifen außerdem die Schrittmaßregel für Treppen sowie die zulässige Steigung barrierefreier Rampen auf. Dadurch werden mathematische Berechnungen mit einer fachbezogenen Bewertung verbunden. Im dritten Arbeitsblatt wird der Zusammenhang zwischen Steigung und y-Achsenabschnitt aufgegriffen. Die Lernenden stellen Geradengleichungen der Form f(x)=m*x+b auf, bestimmen Steigung und y-Achsenabschnitt aus Punkten und Wertetabellen und übertragen Messwerte in Koordinatensysteme. Anhand realitätsnaher Messdaten erkennen sie, dass nicht alle Punkte einer alten oder unregelmäßig gebauten Treppe exakt auf einer Geraden liegen. Sie zeichnen Ausgleichs- beziehungsweise Steigungsgeraden und nutzen diese zur Modellierung eines ungefähren Treppenverlaufs. Zusätzlich untersuchen sie, wie sich zulässige Maßtoleranzen auf die Steigung auswirken. Das Lernfeld des Steinmetzhandwerks eignet sich besonders gut, um mathematische Inhalte mit einer anschaulichen beruflichen Anwendung zu verknüpfen: Beim Planen und Überprüfen von Treppen, Rampen und anderen Bauteilen spielen Maße, Höhen, Abstände und Steigungen eine wichtige Rolle. So erhalten Koordinatensysteme, lineare Funktionen und Geradengleichungen eine konkrete Bedeutung, und die Lernenden können mathematische Modelle an berufsbezogenen Fragestellungen erproben. Zugleich bilden die dargestellten Situationen den Arbeitsalltag von Steinmetzinnen und Steinmetzen nur vereinfacht und auszugsweise ab. Die tatsächlichen Tätigkeiten sind vielfältiger und umfassen unter anderem die Bearbeitung und Gestaltung von Naturstein, Restaurierungsarbeiten sowie die Planung und Ausführung individueller Werkstücke. Die Unterrichtseinheit führt die Schülerinnen und Schüler schrittweise vom sicheren Umgang mit dem Koordinatensystem zur Beschreibung linearer Zusammenhänge mithilfe von Steigung und Geradengleichung. Die drei Arbeitsblätter folgen dabei einer fachlichen Progression: Zunächst werden Punkte und Koordinaten dargestellt und abgelesen, anschließend werden Höhe und waagerechte Strecke zur Bestimmung der Steigung in Beziehung gesetzt. Im dritten Arbeitsblatt wird die Steigung um den y-Achsenabschnitt ergänzt und zur Aufstellung von Geradengleichungen genutzt. Die Inhalte bauen unmittelbar aufeinander auf; die Punkte mit gleichen Koordinaten aus Arbeitsblatt 1 bilden beispielsweise den Übergang zur Betrachtung von Steigung und Geraden in Arbeitsblatt 2. Der Sachkontext des Steinmetz-Handwerks ermöglicht einen lebensweltorientierten Zugang. Treppen und Rampen werden vermessen, in Plänen dargestellt und hinsichtlich ihrer Steilheit beurteilt. Dadurch erhalten die mathematischen Verfahren eine konkrete Funktion: Koordinaten dienen der Dokumentation von Messpunkten, Steigungen ermöglichen den Vergleich verschiedener Verläufe und Geradengleichungen beschreiben Treppenmodelle. Die Lernenden arbeiten dabei in unterschiedlichen Darstellungen und wechseln zwischen Text, Skizze, Koordinatensystem, Punktepaar, Tabelle, Steigungsdreieck, Rechnung und Funktionsterm. Dieser Darstellungswechsel unterstützt die inhaltliche Vernetzung und fördert den flexiblen Umgang mit mathematischen Begriffen. Methodisch verbindet die Einheit anschauliches, problemorientiertes und zunehmend formalisiertes Lernen. Die Begriffe Auftritt, Höhe und Steigung werden aus beruflichen Fragestellungen und grafischen Darstellungen heraus entwickelt, bevor sie mithilfe von Formeln verallgemeinert werden. Im dritten Arbeitsblatt wird außerdem der Modellierungsgedanke angebahnt: Die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass reale Messwerte nicht immer exakt auf einer Geraden liegen, und nutzen eine Ausgleichsgerade zur Beschreibung eines ungefähren Verlaufs. Die Sternchen-Differenzierung ermöglicht eine innere Differenzierung zwischen Aufgaben zur Sicherung, Vertiefung und anspruchsvolleren Anwendungen. Partner- und Plenumsphasen fördern das Erklären von Lösungswegen, den Vergleich verschiedener Strategien und die gemeinsame Reflexion typischer Fehler. Auf diese Weise werden neben der Fachkompetenz auch Methoden-, Kommunikations- und Reflexionsfähigkeit entwickelt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler… lesen Punkte im Koordinatensystem ab, tragen Koordinatenpaare ein und unterscheiden sicher zwischen x- und y-Werten. bestimmen waagerechte Abstände und Höhenunterschiede aus Punktpaaren. berechnen und vergleichen Steigungen von Treppen und Rampen. stellen lineare Funktionsgleichungen auf und interpretieren Steigung sowie y-Achsenabschnitt im Sachzusammenhang. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler… erstellen Koordinatensysteme mit geeigneter Skalierung und übertragen Messwerte in grafische Darstellungen. wechseln zwischen sprachlicher Beschreibung, Koordinatenpaar, Tabelle, Graph, Steigungsdreieck und Rechnung. nutzen Formeln, Skizzen und Tabellen zur strukturierten Bearbeitung von Sachaufgaben. dokumentieren Rechenwege nachvollziehbar und überprüfen ihre Ergebnisse durch Vergleiche oder Zeichnungen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler… arbeiten kooperativ in Partner- und Plenumsphasen. erklären ihre Lösungswege mit passenden mathematischen Fachbegriffen. vergleichen unterschiedliche Lösungsstrategien und geben konstruktives Feedback. prüfen und korrigieren eigene Ergebnisse und gehen sachlich mit Fehlern um.

  • Mathematik / Rechnen & Logik
  • Sekundarstufe I

Das politische System der USA - Präsidentschaftswahlen

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Das politische System der USA" erfahren die Schülerinnen und Schüler, wie die Wahl des Präsidenten abläuft. Zudem lernen sie die verschiedenen Präsidentschaftskandidaten näher kennen und diskutieren das amerikanische Wahlsystem kritisch. Die Präsidentschaftswahlen in den USA unterscheiden sich maßgeblich von den Bundestagswahlen in Deutschland. In den Medien tauchten vermehrt Begriffe wie Delegierte, Wahlmänner und Vorwahlen auf, und immer wieder wird von ersten Ergebnissen gesprochen. Wie kann das schon vor der Wahl sein und was bedeuten all diese Begriffe? Diesen und ähnlichen Fragen gehen die Schülerinnen und Schüler in der vorliegenden Unterrichtseinheit auf den Grund. Die Unterrichtseinheit zum politischen System in den USA ist so angelegt, dass sich die Schülerinnen und Schüler das Thema mithilfe des Internets weitgehend selbstständig erarbeiten können. Bei den einzelnen Aufgaben wurde darauf geachtet, dass diese einen Bezug zur Lebenswelt der Jugendlichen haben und sie die Lernenden ansprechen. Die Schülerinnen und Schüler erhalten den Arbeitsauftrag, sich über das politische System der USA und die Präsidentschaftswahlen zu informieren, und das Wahlsystem kritisch zu beleuchten. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich kritisch mit dem Wahlsystem der USA auseinander. lernen das politische System der USA kennen. setzen sich selbstständig mit einem komplexen Thema auseinander. lernen die verschiedenen Präsidentschaftskandidaten und ihre politischen Ziele kennen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren selbstständig im Internet. lernen, unterschiedliche Webseiten kritisch zu analysieren und deren Inhalte zu hinterfragen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen verschiedene Standpunkte kennen und akzeptieren. arbeiten im Team. stellen gemeinsam ihre Arbeiten vor. lernen, Kompromisse zu schließen und diese zu akzeptieren. setzen Wissen spielerisch um.

  • Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

​Exercices interactifs sur la candidature​

Interaktives

Die interaktive Übung für das Fach Französisch der Klassen 8–9 vermittelt den Schülerinnen und Schülern grundlegende Kenntnisse, um sich auf eine Bewerbung für ein Praktikum in Frankreich vorzubereiten. Sie üben Wortschatz zur Jobsuche und Bewerbung, erschließen den Aufbau eines Anschreibens und eines Lebenslaufes und wenden das conditionnel présent an. Dabei ordnen sie Bestandteile einer Bewerbung zu und überprüfen Angaben zu einem französischen Lebenslauf. Die interaktive Übung umfasst acht H5P-Aufgaben rund um die Bewerbung für ein Praktikum und die Verwendung des conditionnel présent. Die Schülerinnen und Schüler erweitern zunächst ihren Wortschatz zu Bewerbung, Anschreiben und Lebenslauf und wenden ihn in Zuordnungs- und Lückentextaufgaben an. Anschließend bilden und verwenden sie das conditionnel présent in einfachen Sätzen und erkennen, dass man damit Wünsche und höfliche Bitten ausdrücken kann. Zum Abschluss ordnen die Schülerinnen und Schüler die Bestandteile eines französischen Bewerbungsschreibens, suchen passende Kompetenzadjektive und erschließen mithilfe von Hotspots Aufbau und Inhalte eines französischen CV. Wahr-/Falsch-Aufgaben sichern die Erkenntnisse und unterstützen den Transfer auf eine eigene Bewerbung. Aufgabe 1: Die Schülerinnen und Schüler ordnen zentrale Vokabeln rund um das Thema Bewerbung der jeweiligen Übersetzung zu. Aufgabe 2: Die Schülerinnen und Schüler ergänzen einen Lückentext zum Bewerbungsprozess mit passenden Wörtern und üben somit das Vokabular kontextgebunden zu verwenden. Aufgabe 3: Die Schülerinnen und Schüler bringen die Bestandteile eines französischen Anschreibens in die richtige Reihenfolge. Aufgabe 4: Die Schülerinnen und Schüler finden in einem Wortgitter französische Adjektive, die persönliche Kompetenzen beschreiben. Aufgabe 5: Die Schülerinnen und Schüler geben durch Wahr-/Falsch Aussagen an, wann und wie das conditionnel présent verwendet wird. Aufgabe 6: Die Schülerinnen und Schüler bilden und verwenden Formen des conditionnel présent in Sätzen zum Thema Bewerbung. Aufgabe 7: Die Schülerinnen und Schüler erschließen Aufbau und Inhalte eines französischen CV mithilfe von Hotspots und lernen so frankreichspezifische Besonderheiten des CVs kennen. Aufgabe 8: Die Schülerinnen und Schüler überprüfen ihr Wissen über den französischen CV mithilfe von Wahr-/Falsch-Aufgaben. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können zentralen Wortschatz rund um Praktikumsbewerbung, Anschreiben und Lebenslauf verstehen und anwenden. können ein begrenztes Inventar sprachlicher Mittel funktional einsetzen. können Formen des conditionnel présent bilden und in einfachen Sätzen verwenden und somit Wünsche, Absichten und höfliche Bitten ausdrücken. können typische Phrasen und Bestandteile eines französischen Bewerbungsschreibens erkennen, ordnen und verwenden. können zentrale Rubriken eines französischen CV erschließen und Informationen in Ausbildung und Erfahrungen antichronologisch einordnen. können persönliche Kompetenzen und Interessen auf Französisch benennen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können digitale Übungs- und Testaufgaben zum selbstgesteuerten und systematischen Sprachtraining einsetzen. können verschiedene interaktive H5P-Aufgaben sicher bedienen und Navigations- sowie Feedbackelemente nutzen. können digitale Informationen aus einem CV gezielt entnehmen und für die Bearbeitung nutzen. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können unterschiedliche Aufgabenformate (Zuordnen, Lückentext, Sortieren, Wortsuchgitter, Wahr/Falsch und Hotspots) zielgerichtet bearbeiten. können aus unmittelbarem Feedback Fehler erkennen und sprachliche Strukturen selbstständig korrigieren. Interkulturelle Kompetenz Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihr interkulturelles Wissen, indem sie Unterschiede zwischen einer deutschen und französischen Bewerbung feststellen. erweitern ihr interkulturelles Wissen, indem sie in elementaren formellen Begegnungssituationen unter Beachtung kulturspezifischer Konventionen und Besonderheiten kommunikativ angemessen handeln.

  • Französisch
  • Sekundarstufe I

Europawahl: Was wäre wenn?

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zur Europawahl beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit einem Zukunftsszenario, in dem das Europäische Parlament alle nationalen Parlamente ersetzt. Zum Einstieg setzen sich die Lernenden mit den Aufgaben und bisherigen Entwicklungen des Europäischen Parlaments auseinander. Im weiteren Verlauf der Unterrichtseinheit entwickeln die Schülerinnen und Schüler in mehreren Lernrunden und auf der Grundlage von Internetrecherchen eine Vorstellung davon, welche praktischen Konsequenzen es hätte, wenn das Europäische Parlament mit seiner jeweiligen politischen Zusammensetzung die zentrale gesetzgebende Institution der EU würde. Inhaltlich differenzierte Auseinandersetzung Damit sich Jugendliche eine eigene Meinung zur Europawahl und zur europäischen Einigung bilden können, ist eine inhaltliche Auseinandersetzung mit den Aufgaben, Entscheidungsprozessen und politischen Zielsetzungen des Europäischen Parlaments notwendig. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler eignen sich Kenntnisse über die Stellung des Europäischen Parlaments innerhalb der EU und seiner legislativen Entscheidungsbefugnisse an. verschaffen sich einen Einblick in die politische Zusammensetzung und die politischen Mehrheitsverhältnisse des bisherigen EU-Parlaments. bilden sich eine Meinung über die Auswirkungen einer legislativen Aufwertung des EU-Parlaments für Europa, Deutschland und für ihr eigenes Leben und vertreten diese argumentativ. lernen, Beschlüsse und Verlautbarungen des EU-Parlaments inhaltlich zu verstehen und politisch zu interpretieren. eignen sich ein profundes Wissen für eine bewusste und reflektierte Wahlentscheidung hinsichtlich der Parteien und Abgeordneten des Europäischen Parlaments an. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler führen qualifizierte Internetrecherchen im Informations-Labyrinth der EU durch. interpretieren gefundene Internetquellen im politischen Kontext. wählen geeignete mediale Präsentationsformen aus und nutzen diese für ihre Ergebnispräsentationen. absolvieren einen Online-Test. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in Arbeitsgruppen ziel-, ergebnis- und teamorientiert zusammen. hinterfragen und interpretieren Äußerungen von Politikern und Lobbyisten im politischen und gesellschaftlichen Kontext. verstehen die Arbeit von Fraktionen in einem Parlament auch als soziale und kommunikative Teilhabe und Auseinandersetzung. brechen fiktive politische Entscheidungen eines politischen Gremiums auf die eigene gesellschaftliche Lebensrealität herunter. bilden sich eine profunde politische Meinung zur Wahl des Europäischen Parlaments, seiner Parteien und Abgeordneten.

  • Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe II

Feuer und Verbrennung: Was ist eine Flamme?

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtssequenz zum Themenbereich Feuer und Verbrennung lernen die Schülerinnen und Schüler den Aufbau einer Flamme am Beispiel einer Kerzenflamme kennen. Sie erfahren, welche chemischen Reaktionen während der Verbrennung ablaufen. "Feuer und Verbrennung" ist eines der ersten Themen im Chemie-Unterricht, in dem es tatsächlich um chemische Reaktionen mit ihren Stoff- und Energieumsätzen geht. In diesem Kontext werden Grundlagen für das Verständnis von Oxidation, Reduktion und Atombau geschaffen. Damit die Lernenden die komplexen Abläufe verstehen können, müssen sie Schritt für Schritt erarbeitet werden. In dieser Unterrichtsstunde zur Frage "Was ist eine Flamme?" schauen sich die Schülerinnen und Schüler eine Flamme genau an, erkennen und zeichnen ihren Aufbau. Durch Informationen aus einem Text können sie den Aufbau der Flamme mit Fachwörtern beschriften und die ablaufenden chemischen Reaktionen benennen. Vorkenntnisse Die Lernenden kennen einfache Trennverfahren. Sie wissen, dass bei chemischen Reaktionen neue Stoffe entstehen, die nicht durch einfache Trennverfahren in die Ausgangsstoffe umgewandelt werden können. Die Lernenden kennen die Voraussetzungen für eine Verbrennung. Außerdem werden Kenntnisse der Sicherheitsregeln im Chemieraum vorausgesetzt. Didaktische Analyse Die Kerzenflamme ist allen Lernenden bekannt. In dieser Unterrichtseinheit wird sie genau unter die Lupe genommen und es werden entstehende Fragen geklärt. Dabei wird gleichzeitig das Wissen über chemische Reaktionen aufgefrischt und auf die Nutzung von Wortgleichungen hingearbeitet. Methodische Analyse Die Zeichnung der Flamme geschieht in der Stammgruppe, damit sich die Lernenden gegenseitig unterstützen können. Damit sich alle Lernenden in ihrem Tempo mit dem Inhalt beschäftigen können, wird der Info-Text über die Flamme von allen Schülerinnen und Schülern einzeln bearbeitet. Der Text liegt in differenzierter Form vor um allen Lernenden das notwendige Textverständnis zu ermöglichen. In der Partnerarbeit können die Lernenden ihr Textverständnis abgleichen und anschließend mit mehr Sicherheit bei der Besprechung im Plenum mitarbeiten. Umgang mit Fachwissen Die Schülerinnen und Schüler können Phänomene und Vorgänge mit einfachen chemischen Konzepten beschreiben und erläutern. Erkenntnisgewinnung Die Schülerinnen und Schüler können Glut- oder Flammen-Erscheinungen nach vorgegebenen Kriterien beobachten und beschreiben. Kommunikation Die Schülerinnen und Schüler können altersgemäße Texte mit chemischen Inhalten sinnentnehmend lesen und sinnvoll zusammenfassen.

  • Chemie / Natur & Umwelt
  • Sekundarstufe I

Rap im Musikunterricht

Unterrichtseinheit / Interaktives
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Aspekten von Rapmusik: Sie lernen die theoretischen Hintergründe dieser Musikrichtung sowie ausgewählte berühmte US-amerikanische Rapper kennen. Mithilfe der kostenlosen Sequencer-Software "Music Maker" von Magix erstellen die Lernenden selbst Raps. Die Schülerinnen und Schüler erhalten einen Einblick in theoretische Grundlagen von Rap, einen groben Überblick über aktuelle berühmte US-amerikanische Rapper und sie sammeln Erfahrungen beim eigenen Musizieren von Rapmusik. Sie üben sich in Bodypercussion, wiederholen grundlegende Notenwerte und Rhythmen, und erlernen beziehungsweise üben das Stück "Rapper's Delight". Abschließend erhalten die Lernenden einen Einblick in eine kostenlose Musik-Software, mit der sie eigenständig Beats komponieren und ihre eigenen Texte dazu singen können. Diese Unterrichtseinheit kann eigenständig oder als Sequenz zur Einheit "Die Entstehungsgeschichte des Hip-Hops" durchgeführt werden. Rap als Thema im Musikunterricht War Rap früher eine Musikrichtung, die vornehmlich von Jugendlichen konsumiert wurde, hat sich der schnelle Sprechgesang zu einem weltweit anerkannten Massenphänomen für Jung und Alt entwickelt, wenngleich es vermutlich immer noch Teenager sind, die diese Musik hauptsächlich hören. Selbst wenn jemand eine andere Musikpräferenz hat, so wird die Leistung, das schnelle deutliche Sprechen begnadeter Rapper, durchaus anerkannt und vielleicht sogar bewundert. Genau hier liegt eine der Herausforderungen beim Musizieren, da das Sprechtempo in der Regel viel schneller ist als im Alltag. Dabei soll das Gesprochene noch in einem bestimmten, stimmigen Rhythmus dargeboten werden. Eine weitere Hürde ist der Text an sich, da er einen gewissen Inhalt transportieren soll, ein Thema, welches der Rapper ausgiebig behandelt und sich dazu noch im Idealfall reimen sollte. Nicht alle Schülerinnen und Schüler haben mit Rapmusik positive Erfahrungen gemacht, viele verspüren eher eine Abneigung gegen diese oft als aggressiv angesehene Musikrichtung. Diese Vorbehalte sollen auf vielfältige Weise abgebaut oder relativiert werden. Dies geschieht auf spielerische Arten, sowohl auf eine theoretische und dennoch humorvolle Art und durch zahlreiche praktische Übungen. Für diejenigen Lehrkräfte und Klassen, die gerne digital arbeiten, eröffnen sich zahlreiche multimediale Möglichkeiten. Dadurch, dass versucht wird, den Schülerinnen und Schülern Rapmusik auf unterschiedlichste Arten und einem Wechsel der Sozialformen nahe zu bringen, ist sowohl ein hohes Maß an Motivation und Schüleraktivität gewährleistet. Rapmusik nachahmen und selbst produzieren Das bekannte Stück "Rapper's Delight" der Gruppe Sugar Hill Gang wird in dieser Einheit auf verschiedene Arten nachgeahmt: singen zum Original, singen zum Playback, musizieren mit Instrumenten und Bodypercussion. Ebenfalls können die Schülerinnen und Schüler zum Rhythmus von "Rapper's Delight" eigene Text verfassen und musizieren. Darüber hinaus lernt die Klasse das kostenlose Sequenzer-Programm "Music Maker" von Magix in Grundzügen kennen. Durch die leichte Bedienoberfläche der Software ist es für jeden möglich, zu Hause am eigenen Rechner Playbacks zu erstellen und dann dazu zu rappen oder zu singen. Erste Schritte mit der Software werden auf Arbeitsblatt 05 erklärt. Ergänzende interaktive Übungen Vertiefend zu dieser Einheit stehen interaktive Übungen mit Quizfragen, Memory und Drag und Drop Übungen zur Verfügung, mit denen sich das Thema Rapmusik abrunden lässt. Die Rap-Übungen fokussieren US-amerikanische Rapper, Hits deutscher Rapmusiker sowie allgemeine Fragen zur Musikrichtung. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler reaktivieren und erweitern ihr bereits vorhandenes Vorwissen. verschaffen sich einen Überblick über Grundlagen der Rapmusik. kennen berühmte US-amerikanische Rapper und deren Musikstücke. musizieren gemeinsam das Stück "Rapper's Delight" der Sugar Hill Gang. texten und komponieren eigenständig Raps. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler installieren die kostenlose Software "Music Maker" auf ihrem PC/Laptop und erstellen/komponieren mit dem Programm eigenständig Beats und Rapstücke. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten respektvoll mit ihrem Partner oder Partnerin zusammen. hören den Rap-Interpretationen ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler aufmerksam zu.

  • Musik
  • Sekundarstufe I

Jesus Christus: Herkunft und Geburt

Unterrichtseinheit
14,99 €

In der Unterrichtseinheit geht es um Fragen der Herkunft Jesu Christi. Ausgehend von biblischen, neutestamentlichen Texten werden die Umstände der Geburt Jesu Christi und sein Wesen in einigen Schwerpunkten erarbeitet. Die Weihnachtserzählungen der Synoptiker Matthäus und Lukas enthalten verschiedene Schwerpunkte der Herkunft und Kindheit des Erlösers Jesus Christus. Der Evangelist Johannes bietet demgegenüber eine theologische Einführung in die Menschwerdung. Das Dogma von der Gottesmutterschaft Mariens zeigt, dass Jesus wahrer Gott ist. Mit dem Begriff Kindheitsevangelium wird konkret eine apokryphe Schrift bezeichnet, die Ende des 2. Jahrhunderts entstand. Während diese Schrift nicht zum Kanon des Neuen Testaments gehört, werden die Geburt und erste Tage Jesu nur in den kanonischen Evangelien nach Matthäus und Lukas erzählt. In diesen sogenannten Weihnachtsevangelien wird die Menschwerdung Gottes in vielerlei Hinsicht veranschaulicht. Die Vorrede des Johannesevangeliums, der sogenannte Johannes-Prolog, ist keine Weihnachtsgeschichte wie in den beiden synoptischen Evangelien nach Matthäus oder Lukas. Es ist vielmehr ein strophisch gegliederter Hymnus, der das Geheimnis der Menschwerdung Jesu Christi theologisch umschreibt. Der sprachlich und inhaltlich sehr anspruchsvolle Text kann im schulischen Zusammenhang nur in wenigen Schwerpunkten erfasst und dargestellt werden. Zum Ablauf der Unterrichtseinheit In der ersten Stunde vergleichen die Lernenden wesentliche Inhalte der beiden Weihnachtsevangelien mit dem Ergebnis, dass beide Erzählungen stark voneinander abweichen. Es sollte als Lernergebnis festgehalten werden, dass es bei den Unterschieden nicht um eine Verdrehung oder Fälschung von Tatsachen geht, sondern um eine verständliche Erklärung der Menschwerdung Gottes. Den Kern der zweiten Stunde bildet der Johannes-Prolog. Beim lauten Vorlesen werden sprachlicher Rhythmus und inhaltliche Wucht des Hymnus spürbar. Im geführten Lehrer-Schüler-Gespräch werden einige Phänomene der Textgestalt erläutert: die hymnische Form, erkennbar an der Gliederung in Versen. die redaktionellen Einschübe, die nicht in Versen formuliert sind (Verse 6-8, 15, 18). die Ähnlichkeit mit dem Schöpfungsbericht des Alten Testaments (Vers 1). die stringente Hinführung auf "Jesus Christus", das letzte Wort in Vers 17, der letzten Zeile des Hymnus. (Vers 18 ist lediglich eine Überleitung zum Folgenden.) den inhaltlichen Höhepunkt in Vers 14: "Und das Wort ist Fleisch geworden". Die formal-inhaltliche Erarbeitung des Hymnus kann bewusst in Einzel- oder Gruppenarbeit und mit den unterschiedlich differenzierten Arbeitsblättern geschehen. In der dritten Stunde widmen sich die Lernenden der Figur Maria. Selbstverständlich spielt Maria bei der Geburt Jesu eine entscheidende Rolle. In dieser Unterrichtseinheit geht es jedoch weniger um die Frau und Mutter, sondern um das Wesen des Kindes, das sie zur Welt gebracht hat: Das Jesuskind ist Gottes Sohn, mithin selbst Gott. Um dies zu bekräftigen, wird Maria seit frühester Zeit als Gottesmutter verehrt. Da diese Thematik nicht leicht begreiflich ist, wird sie auf zwei unterschiedlichen Anspruchsniveaus erarbeitet: Einmal mit einfacheren, haptisch und meditativ orientierten Methoden, und einmal mit anspruchsvolleren kognitiven, textorientierten Methoden. Die einfachere Version ist eher für Sekundarstufe I (5./6. Klasse) geeignet, die anspruchsvollere eher für Sekundarstufe II (9./10. Klasse). Mithilfe der Arbeitsblätter erschließen sich die Lernenden Aussagen über Maria, die einerseits ihre Gottesmutterschaft bekräftigen, andererseits jedoch unchristliche Irrlehren enthalten. Wenn am Ende der Stunde noch Zeit bleibt, kann gemeinsam mit der Klasse die Lauretanische Litanei gebetet werden. Litaneien gehören heute zu den unbekannteren Gebetsformen. Daher ist es nicht verkehrt, im Religionsunterricht dieses meditativ wirkende Gebet im Wechsel aus Vorbeter (Lehrkraft) und gemeinsamer Antwort der Schüler wirken zu lassen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben den fachgerechten Umgang mit der Bibel, indem sie bestimmte Textstellen mithilfe der traditionellen Kapitel- und Versangaben auffinden und bearbeiten. erhalten einen Überblick über verschiedene Versionen der neutestamentlichen Weihnachtserzählungen und vertiefen ihr Verständnis dafür ansatzweise. vertiefen ihr Verständnis von Jesus Christus, wie es in den Weihnachtserzählungen seinen Ausdruck findet. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben den Umgang mit der Bibel (online und offline). lernen ausgewählte Inhalte als Quellen für theologische Studien kennen. wiederholen und vertiefen verschiedene Arbeitsformen auf Arbeitsblättern (z.B. freie Textproduktion, Lückentext, Zuordnungsübung). Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in Gruppen zusammen, in denen sie sich mit Respekt und Verständnis begegnen sollen. erkennen ihre Eigenverantwortlichkeit, mit der sie sorgfältig erarbeitete Gruppenergebnisse teilen müssen. erhalten Einblick in bestimmte Aspekte des Glaubens der eigenen Glaubensgemeinschaft.

  • Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

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