Tipp der Redaktion

Les métiers – Wortschatztraining rund um Berufe und Arbeitswelt in Französisch

Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Berufsgruppen stehen beisammen.
Tipp der Redaktion

Les métiers – Wortschatztraining rund um Berufe und Arbeitswelt in Französisch

Mit diesen Materialien erweitern Ihre Schülerinnen und Schüler ihren französischen Wortschatz im Bereich Berufe und Arbeitswelt.

Tipp der Redaktion

Fächerübergreifend

Schule der Zukunft
Tipp der Redaktion

Fächerübergreifend

In einem Interview klärt Berufsschullehrer und Lehrkräftefortbilder Dr. Jens Soemers darüber auf, wie zukunftsorientierter Unterricht aussehen kann.

Tipp der Redaktion

Advent und Weihnachten

 

Erfreuen Sie sich und die Lernenden mit glänzenden Materialien und lassen Sie Weihnachtsstimmung Einzug in Ihr Klassenzimmer gewähren!

 

  • Schulstufe2
  • Klassenstufe
  • Schulform
  • Fach
  • Materialtyp11
  • Quelle7
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Meine Sinne

Unterrichtseinheit
14,99 €

Unsere Sinne sind das Tor zur Umwelt. Mit den Augen, den Ohren, der Nase, der Zunge und mit der Haut nehmen wir die Schönheiten und angenehmen Dinge unserer Umgebung wahr, aber ebenso warnen sie uns vor Gefahren. Wie funktionieren die Sinne? Was geschieht, wenn einer dieser Sinne ausfällt? Da die meisten Kinder keine Beeinträchtigungen haben, sind Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Fühlen für sie selbstverständlich. Die Unterrichtseinheit lässt sie bekannte Aufgaben unserer Sinne bewusst wahrnehmen und lenkt die Aufmerksamkeit außerdem auf weniger bekannte Tatsachen, wie den Zusammenhang von Riechen und Schmecken und die Haut als größtes und sensibles Organ. Die interaktive Lernumgebung dient als Plattform für die Internetrecherche, von der aus gezielt kindgemäßen Webseiten zur Lösung der Arbeitsaufträge angeklickt werden können. Verschiedene interaktive Übungen runden die Arbeit ab. Beschreibung zu den Arbeitsblättern Arbeitsblatt 1: Überblick über die Namen der fünf Sinne und ihre unmittelbaren Funktionen. Arbeitsblatt 2: Die Kinder lernen die einzelnen Teile des Auges kennen und identifizieren sie in der Abbildung. Mit den Augen kann man Farben, Formen, Helligkeit und Bewegungen wahrnehmen. Arbeitsblatt 3: Hier geht es um Beeinträchtigung des Sehvermögens durch Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit oder Blindheit und wie man sie meistern kann. Arbeitsblatt 4: Die Kinder lernen die Teile des Ohres und ihre Funktionen kennen und erfahren seine Bedeutung für das Gleichgewicht. Arbeitsblatt 5: Hier gibt es verschiedenen Übungen zum Hören und um Beeinträchtigung der Hörleistung durch Krankheit. Arbeitsblatt 6: Die Zunge braucht man zum Kauen, Schlucken und Sprechen, aber auch zum Schmecken. Die Geschmackszellen liegen auf der Zunge verteilt und lassen uns süß, sauer, salzig, bitter und umami unterscheiden. Arbeitsblatt 7: Die Kinder lernen die Teile der Nase kennen und ordnen ihre Bezeichnungen der Abbildung zu. Außerdem wird die Funktion des Riechens erklärt. Arbeitsblatt 8: Das Arbeitsblatt befasst sich mit einem Vergleich der Riechfähigkeit von Menschen und Hunden. In einem Experiment lernen sie, was Schnupfen mit Riechen und Schmecken zu tun hat. Arbeitsblatt 9: Die Haut, unser größtes Organ, besteht aus verschiedenen Schichten, deren Namen und Funktionen erarbeitet werden. In einem Experiment versuchen sie, drei unbekannte Dinge zu ertasten. Arbeitsblatt 10: Hier geht es um Redensarten rund um die Sinne. Die richtige Zuordnung von Redensart und Bedeutung ergibt ein Lösungswort. Arbeitsblatt 11: Adjektive und ihre Gegensätze im Zusammenhang mit den Sinnesorganen Nase und Haut. Arbeitsblatt 12: Die Kinder lesen die Geschichte von Helen Keller online und beantworten Fragen dazu. Arbeitsblatt 13: Ein Diktattext zum Thema Helen Keller wird auf verschiedene Art und Weise (analog und digital) bearbeitet, um Wörter zu üben. Arbeitsblatt 14: Die Kinder unterscheiden die Wortfelder sehen, hören, riechen, schmecken und tasten und ordnen entsprechende Verben richtig in eine Tabelle ein. Arbeitsblatt 15: Nach der Übung am PC werden englische Wörter zum Thema Sinne als Domino gelegt. Ablauf der Unterrichtseinheit Organisation des Unterrichts und Zeitraum der Arbeit hängen von der Anzahl der jeweils vorhandenen PC-Arbeitsplätze/Tablets ab. Sinnvoll hat sich auf jeden Fall Paararbeit erwiesen, da sich zum einen so die Zahl der eventuell auf einen Computer wartenden Kinder halbiert und zum anderen die Paare sich gegenseitig unterstützen können. Als zusätzliches Angebot können im Bedarfsfall weitere Arbeitsaufträge gestellt werden, die die in der Lerneinheit angesprochenen Themen vertiefen: zum Beispiel Sachbücher zum Thema anschauen, weitere Aufgaben zu den Adjektiven (Steigerungen), Sätze mit den zum Thema passenden Verben und Adjektiven bilden. Die Unterrichtseinheit ist fächerübergreifend angelegt, als Fachlehrkraft haben Sie aber auch die Möglichkeit, nur die Sachthemen zu behandeln und die Fächer Deutsch und Englisch auszuklammern, wenn der fächerübergreifende Ansatz aus stundenplantechnischen Gründen nicht oder nur sehr schwer durchführbar ist. Die meisten Kinder sind heutzutage sehr geübt im Umgang mit digitalen Medien. Es ist trotzdem klug, "PC-Expertinnen und Experten" zu wählen, die bei eventuellen Schwierigkeiten mit dem Medium als ansprechende Person fungieren sollen. So können die Kinder viele der etwaigen Fragen unter sich klären und selbstständig arbeiten. In jeder wachen Minute stürzen Millionen von Sinneseindrücken auf uns ein, von denen wir die meisten nur unbewusst wahrnehmen. Wäre es anders, würden wir uns in der Flut der Informationen nicht mehr zurechtfinden. Zum Glück gelangen nur die wirklich wichtigen Eindrücke ins Bewusstsein. Über die fünf Sinnesorgane nehmen wir die Umwelt wahr. Sie empfangen Reize, wandeln sie in Nervenimpulse um und leiten sie an das Gehirn weiter. Dort werden sie in bestimmten Hirnregionen verarbeitet, um dann von uns zum Beispiel als Bilder, Klänge, Bewegungen, Berührungen oder Gerüche wahrgenommen zu werden. 70% aller Wahrnehmungen empfangen wir über das Auge, das damit unser wichtigstes Sinnesorgan ist. Ohr, Nase, Haut und Zunge runden unsere Empfindungsspektrum ab und lassen uns die Umwelt ganzheitlich wahrnehmen. Gleichwohl lässt es sich aber auch mit einer Beeinträchtigung der Sinnesorgane gut leben, da fehlende Fähigkeiten durch andere dafür stärker ausgebildete und so kompensiert werden, was am Beispiel von Helen Keller mehr als deutlich wird. Zur theoretischen und virtuellen Aufarbeitung des Themas ist das Internet ein ideales Medium. Es gibt eine Reihe kindgemäßer Seiten, die den Kindern Gelegenheit zum selbstständigen Erforschen geben. Die interaktive Lernumgebung bietet eine sichere Plattform für die Recherche im Internet. Die Kinder werden durch Links gezielt zu den Informationen geführt, die sie für die Lösung der Arbeitsaufträge auf den Arbeitsblättern benötigen. Die Kinder sollten an offene Unterrichtsformen gewöhnt sein, da sie bei vielen Aufgaben miteinander agieren. Der Umgang mit der interaktiven Lernumgebung ist denkbar einfach, denn durch gezielte Klicks gelangt man zur erforderlichen Seite im Internet oder zu den Offline-Übungen. Durch den Zurück-Button des Browsers kommt man wieder zur Lernumgebung. Paar- oder Gruppenarbeit hat sich hier bewährt, vor allem, wenn die Anzahl der Computer/Tablets geringer ist als die Anzahl der Schülerinnen und Schüler. Jedes Kind heftet seine fertigen Arbeitsblätter und gelösten Aufgaben in einem Hefter ab, der nach Abschluss des Projekts eingesammelt und von der Lehrkraft überprüft werden kann. Die Lehrkräfte sollten in der Lage sein, digitale Medien zu nutzen und Anweisungen zur Nutzung zu transportieren. Da das Internet ein schnelllebiges Medium ist, in dem Adressen geändert oder Seiten ganz aus dem Netz genommen werden, ist es sinnvoll, die in der Lernumgebung aufgezeigten Links vor Projektbeginn zu überprüfen und gegebenenfalls Ersatz zu suchen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen die fünf Sinne und ihre Funktionen. wissen, dass die Sinne durch Krankheit oder von Geburt beeinträchtigt sein können. wissen, dass man beeinträchtigte Sinnesleistungen kompensieren kann (s. Helen Keller). Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler führen gezielte Recherchen im Internet und nutzen es als Informationsquelle. bearbeiten eine interaktive Lerneinheit am Computer. führen interaktive Übungen durch. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler treffen Absprachen zur Benutzung der Computer-Arbeitsplätze. einigen sich als Partnerinnen und Partner über die Reihenfolge der Aufgaben. helfen sich gegenseitig.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Ich und meine Welt / Englisch / Fächerübergreifend
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Daniell-Element - Aufbau und Funktion

Kopiervorlage / Interaktives
0,00 €

Wie funktioniert eigentlich ein galvanisches Element – und warum beginnt eine Glühlampe zu leuchten, sobald Zink und Kupfer miteinander "stromtechnisch" ins Gespräch kommen? Die Animation zum Daniell-Element macht genau das sichtbar: Schülerinnen und Schüler erleben Schritt für Schritt, wie Oxidation und Reduktion räumlich getrennt ablaufen, Elektronen vom unedleren Zink zur Kupferhalbzelle wandern und dabei elektrische Energie entsteht. Im Verlauf des Arbeitsmaterials " Elektrochemsiche Spannungsreihe - virtuelle Ermittlung " haben Schülerinnen und Schülern mit Tauchversuchen die Einordnung verschiedener Metalle nach steigendem Reduktions- bzw. Oxidationsvermögen kennengelernt. Reduktion und Oxidation und damit der Elektronenübergang laufen direkt beim Kontakt der Reaktionspartner ab. Die energetische Nutzung der Elektronenübergänge zwischen Reduktionsmittel und Oxidationsmittel gelingt durch eine räumliche Trennung der Oxidation und Reduktion in einer galvanischen Zelle oder galvanischem Element. Die in der Animation dargestellte galvanische Zelle (galvanisches Element) geht auf das nach John Frederic Daniell in 1836 entwickelte und nach ihm benannte Daniell-Element zurück. In der Animation wird ein Box-Modell verwendet, um die Elektrodenvorgänge nebeneinander und möglichst groß animiert darstellen zu können. Zum alternativen Versuchsaufbau mit U-Rohr und Glasfritte existiert eine weitere Animation. Im Startbild zeigt die Animation den Aufbau eines galvanischen Elements aus einer Zink- und Kupfer-Halbzelle integriert in einen Stromkreis mit einer Glühlampe als Verbraucher. Das zentrale Anliegen der Animation ist das Veranschaulichen der chemischen Vorgänge an den Elektroden mit Teilchenmodellen beim Schließen des Schalters (Stromkreis geschlossen) und der Elektronenfluss von der Zink- zur Kupferhalbzelle. Um allen Schülerinnen und Schülern vor dem Starten der Animation den Aufbau und die verwendeten Stoffe klar mit Namen und Formeln bewusst zu machen, kann über das Menü (rechts außen) eine Beschriftung eingeblendet und der Aufbau des galvanischen Elements besprochen werden. Beim Schließen des Stromkreises durch Anklicken des Schalters startet die Teilchenmodellanimation. In der linken Halbzelle werden auf der Zinkelektrode Zinkatome eingeblendet und zu Zinkionen oxidiert. Zinkionen gehen in Lösung (Auflösung). Elektronen bewegen sich über den außen angelegten elektrischen Leiter zur Glühlampe und von dort zur Kupferelektrode in der rechten Halbzelle. An der Kupferelektrode werden Kupferionen aus der Lösung zu Kupfer reduziert. Entstandene Kupferatome werden auf der Kupferelektrode ausgeblendet (Abscheidung). Technische Information zur Animation: Als Voraussetzung für den Einsatz der Animation im Unterricht benötigt man einen Computer oder ein Tablet sowie einen Internetzugang. Bei einer Präsentation ist die Steuerung über die Space-Taste zum Starten und Anhalten der Animation sehr praktisch. Über die Pfeiltasten nach rechts bzw. nach links können jeweils einige Bilder vor- bzw. zurückgesprungen werden. So können Oxidations- und Reduktionsvorgang langsam abgespielt werden und im Sinne des Arbeitsblattes in Reaktionsgleichungen übertragen werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beschreiben den Aufbau einer galvanischen Zelle aus zwei Halbzellen mit unterschiedlichen Metallelektroden (Zink bzw. Kupfer), die in entsprechende Metallsalzlösungen (Zinksalz-Lösung bzw. Kupfersalz-Lösung) eintauchen. erkennen anhand der Animation zur galvanischen Zelle, dass beim Verbinden beider Halbzellen mittels eines elektrischen Leiters zeitgleich und kontinuierlich in der einen Halbzelle ein Oxidations- und in der anderen ein Reduktionsvorgang an der jeweiligen Metallelektrode abläuft. setzen die dynamischen Teilchenmodellszenarien an den Elektroden in Reaktionsgleichungen um. leiten aus der Animation ab, dass in Systemen mit räumlicher Trennung von Reduktions- und Oxidationsmittel chemische Energie speichert und beim Anschluss eines Verbrauchers in elektrische Energie umgewandelt werden kann. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können nach Linkvorgabe eine Online-Animation aufrufen und starten. steuern und wiederholen die Online-Animation über übliche Steuerbuttons. setzen die Animation zielgerichtet ein. zeigen Grenzen der eingesetzten Modellanimation auf. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten konstruktiv beim Analysieren der Teilchenvorgänge zusammen und leiten gemeinsam unter Beachtung der Fachsprache und formal-chemischen Gesichtspunkten Teilgleichungen ab.

  • Chemie / Natur & Umwelt
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Trade fair booth etiquette: How to behave professionally at a trade fair – The Dos and Don’ts

Unterrichtseinheit
14,99 €

Die Schülerinnen und Schüler lernen, sich auf Messen professionell zu verhalten. Sie üben richtige Körperhaltung, höfliche Kommunikation, offene Fragen und entwickeln ein Bewusstsein für professionelle Etikette beim Umgang mit Besucherinnen, Besuchern und ausstellenden Personen. Die Unterrichtseinheit vermittelt professionelles Verhalten an Messeständen und legt den Fokus auf Kommunikationsfähigkeiten, Körpersprache und Etikette. Schülerinnen und Schüler analysieren Beispiele aus der Praxis, reflektieren Best Practices und wenden das Gelernte in Rollenspielen sowie kreativen Aufgaben an. Im Zentrum stehen der sichere Umgang auf Messen, eine professionelle Kommunikation und Präsentation, eine bewusste Körperhaltung und Körpersprache, der Einsatz offener Fragetechniken sowie die Dos and Don’ts der Messestand-Etikette. Ziel ist es, ein professionelles Verhalten und Bewusstsein in Messe-Situationen zu entwickeln, angemessene verbale und nonverbale Kommunikation zu erkennen und gezielt zu üben, eigene Gewohnheiten kritisch zu reflektieren und das relevante Fachvokabular rund um Messeauftritte anzuwenden. Die Lernenden erweitern ihre Fachkompetenz, indem sie professionelle Kommunikation trainieren, ihr Messeverständnis vertiefen und Produkte beziehungsweise Dienstleistungen adressatengerecht präsentieren. Durch die Verbindung aus Analyse, praxisnahen Übungen und strukturiertem Feedback entsteht ein handlungsorientiertes Lernsetting, das Sicherheit in typischen Messesituationen schafft und nachhaltige Kommunikationsroutinen etabliert. Messen sind für Berufsanfängerinnen und Berufsanfänger besonders in Verkauf, Marketing, Logistik und Industrie relevant; professionelles Verhalten in Messesituationen erhöht die Berufs- und Handlungskompetenz. Die Lernenden bringen Grundkenntnisse in Englisch, ein Basisvokabular für Geschäftskontexte sowie Erfahrungen mit Teamarbeit und Präsentationen mit – darauf baut die Einheit passgenau auf. Zu Beginn werden Vorwissen und Sprache aktiviert: Die Klasse analysiert das Bild eines Messestands, formuliert Vorhersagen zu typischen Gesprächssituationen und arbeitet gezielt am Vokabular. Daran schließen sich methodisch abwechslungsreiche Arbeitsaufträge an: Ein Leseverständnis zu Messekommunikation bereitet Rollenspiele zu Stand- und Kundengesprächen vor; reflektierende Phasen sichern Gelerntes und münden in eine kreative Posterarbeit, welche zentrale Botschaften sichtbar macht. Die Binnendifferenzierung ist durchgängig angelegt: Aufgaben eröffnen verschiedene Einstiegsmöglichkeiten – kurze, einfache Antworten für Anfängerinnen und Anfänger sowie vertiefende Reflexionsaufgaben für fortgeschrittene Lernende, etwa zu Sprachregister, Interkulturalität und Argumentationsstrategien. Für die Vorbereitung werden ein Bild eines Messestands, der Text und Vokabellisten in Druckform, die Worksheets 1–5 samt Lösungsvorschlägen sowie Materialien für Poster oder digitale Slides bereitgestellt. Lehrkräfte nutzen für die visuelle Aufbereitung Slides oder geeignete digitale Tools und unterstützen die Lernenden bei Bedarf digital, beispielsweise während der Recherche oder bei der Präsentation. Die Einheit verbindet einen authentischen Einstieg mit klarer Sprachförderung und handlungsorientierter Praxis. So wird sichere Messekommunikation aufgebaut, methodische Vielfalt gewährleistet und die professionelle Handlungskompetenz der Lernenden nachhaltig gestärkt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler präsentieren sich professionell auf Messen. kommunizieren fachlich korrekt mit Besucherinnen und Besuchern. wenden angemessene Körpersprache an. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erstellen digitale Slides oder Poster. nutzen digitale Tools für Recherche und Präsentation. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in Paar- oder Gruppenarbeit zusammen. beobachten und reflektieren das Verhalten von Mitschülerinnen und Mitschülern. reflektieren ihre eigene Professionalität.

  • Englisch
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe II

Meerwert – die Bedeutung der Ozeane

Unterrichtseinheit

Umweltschutz und Frieden sind unmittelbar miteinander verknüpft: Kein Umweltschutz ohne Frieden, kein Frieden ohne Umweltschutz. Komplexe globale Herausforderungen wie die Zerstörung der Meeresumwelt bedürfen eines komplementären Perspektivwechsels. MEERWERT beschreibt die Zusammenhänge von Umwelt und Frieden im Bereich der Ozeane, erklärt die vielfältigen Ursachen der Gefährdung der Meeresumwelt und zeigt mögliche Lösungsansätze auf. Dadurch erlangen junge Menschen eine argumentative Grundlage für die Debatte um eine der großen globalen Herausforderungen unserer Zeit. MEERWERT beschreibt die existenzielle Bedeutung der Meere für das System Erde und die Beziehung zwischen Menschen und Meeresumwelt. Meere – wovon sprechen wir eigentlich? Was verursacht die Gefährdung der Meere und wie weit ist die Zerstörung dieses gewaltigen Ökosystems vorangeschritten? Gibt es tragfähige Lösungsansätze oder nur gute Ideen? Diese und viele weitere grundlegende Fragen stehen im Zentrum dieses zum kritischen und lösungsorientierten Denken anregenden Materials. Das Bildungsmaterial ist schulartübergreifend an die Bildungspläne der Länder für die Klassen 9 bis 11 angelehnt und eignet sich insbesondere zur Kompetenzentwicklung in den Fächern Geographie, Politik und Gesellschaftswissenschaften. Dabei fördert es den fächerübergreifenden Unterricht. Thematischer Hintergrund Zu den am stärksten bedrohten Teilsystemen des Systems Erde zählen die Meere, die mit ihrem Reichtum an Ressourcen, ihrer genetischen Vielfalt und der Fülle an Ökosystemdienstleistungen unser Leben auf der Erde ermöglichen. Die Regenerationsfähigkeit der Meere und damit deren ökologischer Fortbestand werden auf vielfältige Weise erschwert, in Teilen gar zerstört. Die direkten Eingriffe in das Ökosystem Meer reichen von der Überfischung und Rohstoffgewinnung über vielfältige Arten der Verschmutzung mit Abwässern, Kunststoffen, Ölen und atomaren Abfällen bis hin zu immer stärkerer Lärmbelastung. Mehr Informationen zum thematischen Hintergrund dieser Unterrichtseinheit finden Sie auf den Seiten 4 bis 7 des Bildungsmaterials "Meerwert - Die Bedeutung der Ozeane" (siehe Download-Bereich). Didaktische Überlegungen Globale Herausforderungen haben immer auch Einfluss auf die Dimensionen Umwelt und Frieden. Deswegen nimmt das Bildungsmaterial "Meerwert - Die Bedeutung der Ozeane" diese zwei Perspektiven in den Blick. Eine Reise zur deutschen Nord- und Ostseeküste und ein globaler Überblick zeigen dabei, welche Auswirkungen unser Umgang mit den Meeren heute bereits auf Ökologie (GREEN) und das friedliche, gerechte Miteinander (PEACE) hat. Das Bildungsmaterial gliedert sich in die folgende Themenblöcke: Das Meer - wovon sprechen wir eigentlich? Die Gefährdung der Meere Von Meereswissenschaft zu Meerespolitik Das UN-Abkommen zum Schutz der hohen See Politische Maßnahmen: Deutschland, Europa und die Welt Tiefseebergbau- auf Kosten der Umwelt Ozeane – Weltweit bedroht Agenda 2030: 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung Eine Reise zum Thema Meere in Deutschland Unsere Schule für den Meeresschutz Das Bildungsmaterial knüpft dabei an den Nationalen Aktionsplan "Bildung für Nachhaltige Entwicklung" an und trägt zur Umsetzung der Agenda 2030 (17 Ziele für nachhaltige Entwicklung) bei. Methodische Überlegungen Die Themenblöcke dieser Unterrichtseinheit enthalten zum Einstieg jeweils inhaltliche Grundlagen-Informationen. Daran angeschlossen sowie darauf aufbauend enthalten die Themenblöcke beispielsweise Arbeitsaufträge zur Zusammenfassung und Sicherung des inhaltlichen Verständnisses, Impulse zur Reflexion, Evaluation und Diskussion sowie Anreize für die vertiefende Auseinandersetzung mit der Thematik, die in aktivem Handeln münden sollen. Mit der spezifischen Verknüpfung von Informationen und der Aufforderung zur Bewertung und Handlung ist das Bildungsmaterial an das Konzept "Erkennen, Bewerten, Handeln" des Orientierungsrahmens für den Lernbereich globale Entwicklung angelehnt, orientiert sich am lösungsorientierten Ansatz und leistet einen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung mit einer verantwortungsbewussten, globalen Perspektive. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten sich fundiertes Wissen zu den Ursachen und Folgen der Belastungen der Ozeane. kennen und verstehen verschiedene Maßnahmen und Lösungsansätze zum Schutz und zur nachhaltigen Nutzung der Meere. wenden ihr Wissen an, um eigene begründete Positionen zur Bedeutung der Ozeane und zu ihrem Schutz zu entwickeln. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren, analysieren und bewerten Informationen aus unterschiedlichen Medienquellen kritisch. vergleichen Argumente und Daten aus verschiedenen Darstellungen und Quellen. reflektieren den Einfluss von Medien und Kommunikation auf den öffentlichen Diskurs zum Thema Ozeane. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler diskutieren unterschiedliche Lösungsansätze konstruktiv in der Gruppe. entwickeln und vertreten eigene Standpunkte im gesellschaftlichen Diskurs. werden zu verantwortungsbewusstem Handeln für Umwelt und Klima in ihrem eigenen (Schul-)Umfeld angeregt. In der Greenpeace Unterrichtsmaterialreihe "Umwelt und Frieden" sind außerdem folgende Hefte erschienen:

  • Politik / WiSo / SoWi / Wirtschaft / Geographie / Jahreszeiten
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Auf der Kippe - Vielfalt und Grundlagen des Lebens

Unterrichtseinheit

Umweltschutz und Frieden sind unmittelbar miteinander verknüpft: Kein Umweltschutz ohne Frieden, kein Frieden ohne Umweltschutz. Komplexe globale Herausforderungen, wie die des Verlusts der Artenvielfalt, bedürfen eines komplementären Perspektivwechsels. Das Material "Auf der Kippe" beschreibt die Zusammenhänge der Themen Umwelt und Frieden, erklärt die Ursachen des Verlusts der Biodiversität und zeigt mögliche Lösungsansätze auf. Dadurch erlangen junge Menschen eine argumentative Grundlage für eine der wichtigsten Debatten unserer Zeit. Oft kennen wir die Bedeutung einzelner Arten nicht und erkennen ihren Wert erst, wenn sie verschwinden und Schäden sichtbar werden. Biodiversität umfasst alle Lebensräume der Erde und bildet die Grundlage stabiler Ökosysteme und ist dabei ein äußerst komplexes Thema. Ihr Verlust betrifft nicht nur die Umwelt, sondern auch zentrale gesellschaftliche Themen wie Gesundheit, Ernährungssicherheit und den Umgang mit dem Klimawandel. Das Bildungsmaterial "Auf der Kippe" macht diese Zusammenhänge verständlich und regt zum Nachdenken über Verantwortung und Zukunft an. Das Bildungsmaterial ist schulartübergreifend an die Bildungspläne der Länder für die Klassen 9 bis 11 angelehnt und eignet sich insbesondere zur Kompetenzentwicklung in den Fächern Geographie, Politik und Gesellschaftswissenschaften. Dabei fördert es den fächerübergreifenden Unterricht. Eine digitale Erweiterung bietet die App "Der Artenvielfalt auf der Spur" und öffnet dabei eine virtuelle Tür aus dem Klassenraum zu besonderen Lebensräumen dieser Welt. Thematischer Hintergrund Die genetische Vielfalt und die daraus hervorgehende Artenvielfalt gehören zu den am stärksten bedrohten Teilsystemen der Erde. Durch die Zerstörung von Ökosystemen sowie durch Klimawandel, Wassermangel und Bodendegradation geht sie heute um ein Vielfaches schneller verloren als durch natürliche Prozesse. Der wachsende Ressourcenbedarf moderner Gesellschaften beschleunigt diese Entwicklung und führt zu tiefgreifenden ökologischen Schäden. Der Verlust der biologischen Vielfalt gefährdet nicht nur stabile Ökosysteme, sondern auch die Lebensgrundlagen indigener Gemeinschaften und verschärft globale Konflikte um den Schutz wertvoller Lebensräume. Mehr Informationen zum thematischen Hintergrund dieser Unterrichtseinheit finden Sie auf den Seiten 4-9 des Bildungsmaterials "Auf der Kippe – Vielfalt und Grundlagen des Lebens". Didaktische Überlegungen Globale Herausforderungen wie der Verlust der Biodiversität wirken sich auf die Umwelt und ebenso auf den gesellschaftlichen Frieden aus. Das Bildungsmaterial "Auf der Kippe" nimmt diese beiden Perspektiven gezielt in den Blick. Anhand ausgewählter Beispiele aus unterschiedlichen Ökosystemen sowie eines globalen Überblicks wird deutlich, welche Folgen menschliche Eingriffe in die Natur bereits heute haben. Dabei werden die Auswirkungen auf ökologische Stabilität (GREEN) ebenso thematisiert, wie auf ein friedliches und gerechtes Zusammenleben der Menschen (PEACE). Das Bildungsmaterial gliedert sich in folgende Themenblöcke: Biodiversität – wovon sprechen wir eigentlich? Dimensionen und Ursachen des Artensterbens Warum ist Artensterben so gefährlich? Politische Maßnahmen: Deutschland, Europa und die Welt Ist die Biodiversitätsstrategie der EU zielführend? Eine gute Idee oder wirkungsloser Aktivismus? Artenvielfalt und Artenschwund weltweit Agenda 2030: 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung Eine Reise zur Artenvielfalt in Deutschland Meine Schule für den Artenschutz Das Bildungsmaterial knüpft dabei an den Nationalen Aktionsplan "Bildung für Nachhaltige Entwicklung" an und trägt zur Umsetzung der Agenda 2030 (17 Ziele für nachhaltige Entwicklung) bei. Methodische Überlegungen Die Themenblöcke dieser Unterrichtseinheit enthalten zum Einstieg jeweils inhaltliche Grundlagen-Informationen. Daran angeschlossen sowie darauf aufbauend enthalten die Themenblöcke beispielsweise Arbeitsaufträge zur Zusammenfassung und Sicherung des inhaltlichen Verständnisses, Impulse zur Reflexion, Evaluation und Diskussion sowie Anreize für die vertiefende Auseinandersetzung mit der Thematik, die in aktivem Handeln münden sollen. Mit der spezifischen Verknüpfung von Informationen und der Aufforderung zur Bewertung und Handlung ist das Bildungsmaterial an das Konzept "Erkennen, Bewerten, Handeln" des Orientierungsrahmens für den Lernbereich globale Entwicklung angelehnt, orientiert sich am lösungsorientierten Ansatz und leistet einen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung mit einer verantwortungsbewussten, globalen Perspektive. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten sich fundiertes Wissen zu den Ursachen und Folgen des Verlustes der biologischen Vielfalt sowie zu menschlichen Eingriffen in natürliche Ökosysteme. kennen und verstehen verschiedene Maßnahmen und Lösungsansätze zum Schutz der Biodiversität und zur nachhaltigen Nutzung natürlicher Lebensräume. wenden ihr Wissen an, um eigene begründete Positionen zur Bedeutung der Biodiversität und zu einem verantwortungsvollen Umgang mit der Natur zu entwickeln. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren, analysieren und bewerten Informationen aus unterschiedlichen Medienquellen kritisch. vergleichen Argumente und Daten aus verschiedenen Darstellungen und Quellen. reflektieren den Einfluss von Medien und Kommunikation auf den öffentlichen Diskurs zum Thema Biodiversität Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler diskutieren unterschiedliche Lösungsansätze konstruktiv in der Gruppe. entwickeln und vertreten eigene Standpunkte im gesellschaftlichen Diskurs. werden zu verantwortungsbewusstem Handeln für Umwelt und Klima in ihrem eigenen (Schul-)Umfeld angeregt. In der Greenpeace Unterrichtsmaterialreihe "Umwelt und Frieden" sind außerdem folgende Hefte erschienen:

  • Politik / WiSo / SoWi / Wirtschaft / Geographie / Jahreszeiten
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Social-Media-Projektleitfaden: Zwischen Geschichte und Gegenwart

Fachartikel

Wie lassen sich deutsch-deutsche Geschichte, politische Bildung und Social Media sinnvoll verbinden? Der kostenlose Leitfaden zeigt anhand des Instagram-Projekts @wir_in_ost_und_west, wie Social-Media-Projekte didaktisch fundiert im Unterricht und in der politischen Bildungsarbeit umgesetzt werden können.

  • Politik / WiSo / SoWi / Geschichte / Früher & Heute
  • Sekundarstufe II

Körperkult und Rollenbilder – Tradwives, Essstörungen und Selbstliebe

Unterrichtseinheit

Körperkult und Rollenbilder haben schon immer den Medienkonsum und damit auch die Selbstwahrnehmung und -inszenierung Jugendlicher beeinflusst – und sind dabei noch nie so tief in die Realität der Jugendlichen eingedrungen wie heute. Diese Deeper-Learning-Einheit ermöglicht den Schülerinnen und Schülern, sich mit verschiedensten aktuellen Phänomenen rund um Körperkult und Rollenbildern auseinanderzusetzen und auf dieser Grundlage im Peer-to-Peer-Format jüngere Lernende zur Auseinandersetzung damit anzuleiten. Schwerpunkte der Einheit Die Phasierung der Unterrichtseinheit gliedert sich nach dem Deeper-Learning-Modell: Sequenz I "Instruktion und Aneignung" , in der die Schülerinnen und Schüler Vorwissen aktivieren, medial vermittelte Strukturen kennenlernen und sich in einem Materialpool (zum Beispiel Erklärvideos, Podcasts, Forschungstexte) selbstgesteuert mit Begriffen und Theorie vertraut machen und diese mit ihrem Vorwissen verknüpfen; Sequenz II "Ko-Konstruktion und Ko-Kreation" , in der die Lernenden in Teams eigene Workshops für jüngere Schülerinnen und Schüler und dazugehörige Werbetexte unter Zuhilfenahme von formativem Feedback entwickeln; Sequenz III und IV "Authentische Lernleistung" und "Reflexion" , in denen die Lernenden diese Workshops tatsächlich durchführen und ihren Lern- und Gestaltungsprozess reflektieren. Die Deeper-Learning-Einheit kann über den Fachschwerpunkt Deutsch (Schwerpunkt Medien, IF4) hinaus auch fächerübergreifend mit Sport (Gesundheit, IF f) und Biologie (Mensch und Gesundheit, IF 7) verknüpft werden. Als Abschluss dient statt einer Klassenarbeit ein dreiteiliges alternatives Prüfungsformat (Workshop-Entwurf, Werbetext, Reflexion). Zielsetzung Die Schülerinnen und Schüler sollen in die Lage versetzt werden, mediale Rollenbilder und Körperinszenierungen nicht nur zu erkennen, sondern kritisch zu hinterfragen. Sie sollen verstehen, wie Medien Einfluss auf Selbstwahrnehmung und gesellschaftliche Normen nehmen, und eigene Haltungen und Handlungsoptionen entwickeln. Darüber hinaus zielt die Einheit darauf ab, dass sie ihre Kompetenzen produktiv einsetzen: durch kreative Gestaltung, Peer-Kommunikation und Verantwortungsübernahme im Peer-to-Peer-Format gegenüber jüngeren Lernenden. Kompetenzerwerb Gemäß dem Kernlehrplan Deutsch Sekundarstufe I in Nordrhein-Westfalen erwerben die Schülerinnen und Schüler schwerpunktmäßig Kompetenzen in den Inhaltsfeldern "Medien" (Rezeption und Produktion), zum Beispiel die Identifikation medialer Darstellungen in Bezug auf Körper und Geschlecht als Konstrukt (vergleiche KLP NRW SI Deutsch, S. 36). Ebenso fördert die Einheit Ziele aus dem Medienkompetenzrahmen Nordrhein-Westfalen, wie Informationsbewertung, Medienproduktion und -Präsentation sowie Identitätsbildung. In Sport und Biologie werden gesundheitliche Aspekte von Körperbild sowie physiologische Zusammenhänge von Ernährung und Körperbewusstsein berücksichtigt, wodurch auch die fachwissenschaftliche Kompetenz in Bezug auf Mensch und Gesundheit gestärkt wird. Die Unterrichtseinheit greift mit den Themen Körperkult und Rollenbilder ein hochaktuelles und für Jugendliche äußerst lebensweltrelevantes Thema auf. Angesichts des wachsenden Einflusses sozialer Medien auf Körperwahrnehmung und Selbstinszenierung ist die Auseinandersetzung mit medialen Inszenierungen ein zentraler Beitrag zur Persönlichkeitsbildung, Medienkritik und Gesundheitsförderung. Die Schülerinnen und Schüler bringen bereits vielfältige Vorerfahrungen mit – etwa durch Social-Media-Nutzung, Werbung oder Musikvideos – die in Sequenz 0 gezielt aktiviert werden. Dadurch wird das Vorwissen nicht nur sichtbar gemacht, sondern auch als Ressource genutzt, um eine kritische Distanz zu eigenen Medienerfahrungen aufzubauen. Die didaktisch-methodische Anlage folgt dem Deeper-Learning-Ansatz: Instruktion, Ko-Konstruktion und Ko-Kreation sowie eine authentische Lernleistung (und ihre Reflexion) sind die strukturgebenden Elemente der Unterrichtsreihe. Die Lernenden übernehmen schrittweise Verantwortung für ihren Lernprozess, arbeiten kollaborativ und wenden Wissen praktisch an. Methoden- und Sozialformvielfalt (zum Beispiel Think-Pair-Share, Concept Maps, Workshoparbeit) ermöglicht eine hohe Aktivierung und eröffnet Raum für (selbstregulierte) Binnendifferenzierung, etwa durch selbstregulierte Materialwahl auf unterschiedlichen Anforderungsniveaus (SOLO-Taxonomie). Formatives Feedback ermöglicht echte Lernfortschritte und eine passgenaue Begleitung des Lernprozesses. Die Vorbereitung erfordert von der Lehrkraft insbesondere das eigene Erschließen und gegebenenfalls Überarbeiten beziehungsweise Ergänzen des differenzierten Materialpools und die Planung von Zeit für Feedbackschleifen (nach der Erstellung der Mind-Maps sowie nach der Einreichung der Erstentwürfe). Im Sinne des DigCompEdu-Kompetenzrahmens sollten Lehrkräfte sich auf dem Niveau B1/B2 befinden, um digitale Ressourcen gezielt auswählen und anpassen zu können sowie für ihre Schülerinnen und Schüler selbstgesteuertes Lernen (Sequenz I und II) zu ermöglichen und im Sinne der Lernenden-Orientierung (Sequenz 0 und III) sowie der Förderung der Digitalen Kompetenz der Lernenden zu agieren (gesamte Unterrichtsreihe). Beschreibung zu den Arbeitsblättern Die gesamte Unterrichtsreihe wird über eine TaskCard gesteuert, auf der alle Materialien und Arbeitsaufträge gesammelt werden: https://schule-mg.taskcards.app/#/board/7ade90a8-39e4-4838-a4e9-b2ef610c4d99?token=37127f04-1365-4fbc-8d62-297d54d6395f Diese TaskCard kann geclont werden, um sie selbst zu bearbeiten und zu ergänzen, Abgabedaten und andere individuelle Absprachen einzutragen. An dieser Stelle werden die Spalten im Sinne von Arbeitsmaterialien Schritt für Schritt erklärt. TaskCard-Spalte 1: Phase 0: Gemeinsamer Start ins Thema a, b und c) Sammlung ausgewählter Videos, die für Sequenz 0 genutzt werden können. d und e) Unter den Punkten "Auseinandersetzung mit den Videos" und "Blick auf eigene Prägungen und Erkenntnisse" sind die Impulsfragen sowie die im Plenum gesammelten und gesicherten Unterrichtsergebnisse. TaskCard-Spalte 2: Phase I: Recherche und Verstehen Einführung Selbstdiagnose Im Arbeitsblatt sind sowohl die Fragen auf drei verschiedenen Leveln als auch die Antworten zur Selbstüberprüfung sowie eine Einordnungsmöglichkeit auf der SOLO-Taxonomie integriert. Recherche und Verstehen ist eine weitere TaskCard, auf der sortiert nach den Stufen der SOLO-Taxonomie jeweils drei verschiedene Materialien und dazugehörige Aufgaben hinterlegt sind, anhand derer die Schülerinnen und Schüler selbstreguliert und anknüpfend an das eigene Vorwissen ihre Kompetenzen erweitern können. Sichern: Hier findet sich die Aufgabenstellung zur Erstellung der Mind-Map (Abschluss von Sequenz I). TaskCard-Spalte 3: Phase II: Gemeinsame Workshop-Planung Einführung Skizze für den Entwurf: Die Schülerinnen und Schüler finden hier eine Vorlage, um ihren Workshop Schritt für Schritt und Phase für Phase zu planen und abschließend den ausgefüllten Erstentwurf für das formative Feedback einzureichen sowie eine überarbeitete Version als Finalentwurf einzureichen. Logbuch: Die Schülerinnen und Schüler finden hier ein Logbuch, in das sie während des Erarbeitungsprozesses ihre erfolgten und geplanten Arbeitsschritte eintragen können. Das Logbuch kann am Ende abgegeben werden, um den Arbeitsprozess besser beurteilen zu können. Vier Phasen eines Workshops: Mit dieser Seite müssen sich die Schülerinnen und Schüler vertraut machen, um ihren Workshop mit einer sinnvollen Phasierung zu planen. Noch mehr Tipps für gute Workshops: Auf dieser Seite können die Schülerinnen und Schüler weitere Ideen, etwa Methoden und Spiele, für ihre Workshops sammeln. TaskCard-Spalte 4: Phase III: Durchführung Die Ergebnisse der Schülerinnen und Schüler sollten nicht geteilt oder veröffentlicht werden. TaskCard-Spalte 5: Phase IV: Reflexion Hier findet sich das Arbeitsblatt zur Reflexion, das den Schülerinnen und Schülern im besten Fall erst in der Stunde, in der diese durchgeführt wird, zur Verfügung gestellt werden sollte. TaskCard-Spalte 6: Ersatz für die Klassenarbeit Hier findet sich der Erwartungshorizont, mit dem das gesamte Modul bewertet wird und so als Alternatives Prüfungsformat fungiert. Der Erwartungshorizont kann und sollte von Anfang an transparent gemacht werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler ermitteln Informationen aus selbst recherchierten Texten und nutzen für das Benennen eigene Schreibziele, um daraus Texte selbstständig zu planen und zu verfassen (Inhaltsfeld 2: Texte). wählen für Kommunikationssituationen passende Sprachregister und tragen eigene Beiträge situations- und adressatengerecht vor (Inhaltsfeld: Kommunikation). prüfen die Qualität verschiedener Quellen an Kriterien (Autor/in, Ausgewogenheit, Informationsgehalt, Belege) und begründen eine Bewertung schlüssig, setzen selbstständig unterschiedliche mediale Quellen für eigene Recherchen ein und wählen Informationen quellenkritisch für die eigene Planung aus (Inhaltsfeld 4: Medien) Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen die ihnen zur Verfügung gestellte Medienausstattung und gehen mit ihr verantwortungsbewusst um ( Bedienen und Anwenden ). wählen für sie hilfreiche digitale Werkzeuge aus und setzen sie kreativ, reflektiert und zielgerichtet ein (Bedienen und Anwenden). führen Informationsrecherchen zielgerichtet durch, wenden dabei Suchstrategien an und filtern themenrelevante Informationen und Daten, strukturieren und bereiten diese auf ( Informieren und Recherchieren ). Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten verantwortungsvoll mit anderen zusammen, übernehmen Aufgaben und tragen zum Gruppenerfolg bei. erkennen Konflikte, gehen respektvoll mit ihnen um und suchen konstruktive Lösungen. übernehmen Verantwortung für eigenes und gemeinsames Handeln.

  • Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe I

Green IT – Unterrichtsmaterial zum virtuellen Lernraum

Kopiervorlage

Das digitale Lernangebot "Green IT – nachhaltig digital" taucht mit drei Themenmodulen in die Welt der nachhaltigen Digitalisierung ein. Die begleitenden digitalen Lehrerhandreichungen bieten didaktisch-methodische Hinweise zum Einsatz der multimedialen Webseite im schulischen Kontext. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit der Digitalisierung und IKT-Nutzung im privaten und schulischen Alltag auseinander. setzen sich kritisch mit Konsumverhalten auseinander und reflektieren mögliche umweltfreundliche Alternativen. benennen ökologische Auswirkungen von Gaming und Streaming (z. B. CO₂-Ausstoß, Energieverbrauch, Rohstoffbedarf). Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erkennen Mechanismen der Ablenkung, Sucht und algorithmischer Steuerung in Social-Media-Plattformen. nutzen digitale Tools und Übungen (z. B. CO₂-Rechner, interaktive Quizformate), um die Auswirkungen ihres eigenen Medienverhaltens sichtbar zu machen. lernen, Games und Streaming-Angebote nicht nur unterhaltungsorientiert, sondern auch im Hinblick auf Nachhaltigkeit und Bildungsziele (z. B. Serious Games) zu betrachten. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler hinterfragen ihr persönliches IKT-Konsumverhalten und damit implizit auch ihr Handeln auf ökologischer, sozialer und ethischer Ebene. entwickeln ein Bewusstsein für die Auswirkungen ihres eigenen digitalen Handelns auf andere und auf die Umwelt. arbeiten kooperativ in Kleingruppen (z. B. bei Recherchen zu Umweltversprechen von Herstellern, bei Datenspar-Tipps oder der Entwicklung eigener Game-Ideen) und übernehmen Verantwortung für gemeinsame Ergebnisse. Die multimediale Webseite " Green IT – nachhaltig digital " zeigt Jugendlichen auf, welche Folgen die Nutzung von digitalen Technologien für die Umwelt mit sich bringen. Differenziert in drei Lernmodulen werden Inhalte wie die Definition von Green IT, das Nutzungsverhalten von Social Media und die Lebensbereich Gaming und Streaming in den Vordergrund gerückt. Von der Startseite aus können die Jugendliche zu den drei Themenwelten gelangen. Jede Themenwelt wird durch eine Person repräsentiert, die durch eine kleine Story aus ihrem Alltag in das Thema einführt. In den Ausstellungsräumen selbst erwarten sie einzelne Hotspots, die angeklickt werden können, um sich mit einzelnen Aspekten der Themenwelt zu beschäftigen. Die Informationen sind neben Textelementen mit Videos, Audio-Dateien, Statistiken und Hintergrundbildern anschaulich aufbereitet und bieten so Abwechslung beim Lesefluss. Eine Infobox bietet eine Einführung bzw. aktiviert Vorwissen. In welcher Reihenfolge sich die Hotspots angeguckt werden ist den Jugendlichen hierbei frei überlassen. Das Angebot kann auf allen mobilen Endgeräten genutzt werden. Eine optimale Darstellung aller Inhalte ist vor allem über eine Desktopansicht oder – via Smartphone oder Tablet – im Querformat gegeben. Hier gelangen Sie zur multimedialen Webseite. Zu jeder der Themenwelten steht eine begleitende Unterrichtseinheit für 3-6 Unterrichtsstunden zur Verfügung. So bekommen Lehrkräfte die Möglichkeit, das innovative Medienformat lehrplanbezogen in den schulischen Unterricht einzubinden und die komplexen Themen auch mit heterogenen Lerngruppen zu erarbeiten. Lernende können so mit Unterstützung der Lehrkraft die Inhalte der multimedialen Webseite üben und vertiefen.

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  • Sekundarstufe I

Unterrichtsmaterial und News für die Sekundarstufen

In diesem Schulstufenportal finden Lehrkräfte der Sekundarstufen I und II kostenlose und kostenpflichtige Arbeitsblätter, Kopiervorlagen, Unterrichtsmaterialien und interaktive Übungen mit Lösungsvorschlägen zum Download und für den direkten Einsatz im Fach- und fächerübergreifenden Unterricht sowie in Vertretungsstunden. Ob für das Fach Deutsch, Mathematik, Kunst, Sport, oder Englisch: Dieser Schulstufenbereich bietet Lehrerinnen und Lehrern jede Menge lehrplanorientierter Unterrichtsideen, Bildungsnachrichten sowie Tipps zu Apps und Tools für ihren Unterricht. 

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