• Schulstufe
  • Klassenstufe
  • Schulform
  • Fach
  • Materialtyp
  • Quelle7
Sortierung nach Datum
Kacheln     Liste

Gedichte schreiben: Kinder haben Rechte

Kopiervorlage

Dieses Arbeitsblatt zum Thema Kinderrechte fordert die Lernenden mit einem Beispiel dazu auf, ausgehend von dem Vers "Kinder haben Rechte" ein Gedicht zu schreiben, das sie schließlich in einem Gedichtband der Klasse zusammenfügen. Gedichte schreiben in der Grundschule fällt vielen Lernenden zunächst schwer. Neben der Schreibkompetenz wird Kreativität, Fantasie und Sprachgefühl erwartet, was die Kinder zum Teil erst entwickeln müssen. Deshalb ist es wichtig, den Schülerinnen und Schülern bereits früh Elemente und Bausteine an die Hand zu geben, mit denen sie Freies Schreiben von lyrischen Texten üben können. Oft hilft bereits ein Impuls, der die Lernenden zum Schreiben anregt. Dieses Arbeitsblatt enthält deshalb ein kurzes Gedicht von einem gleichaltrigen Kind zum Thema Kinderrechte, das den Schülerinnen und Schülern als Vorlage dient. Nach diesem Muster sollen die Lernenden nun ein Gedicht verfassen, in dem sie kreativ und ganz persönlich überlegen, welche Rechte Kinder haben oder ihrer Meinung nach haben sollten. Dabei können sie ganz nebenbei Freude am Reimen und Spielen mit Sprache entdecken. Das Unterrichtsmaterial fördert neben den Fähigkeiten Lesen und Schreiben auch die Fähigkeit des interkulturellen Lernens. Die Aufgabe eignet sich zum Beispiel als Einstieg in eine (fächerübergreifende) Unterrichtseinheit, in denen sich die Schülerinnen und Schüler mit den Kinderrechten der UN-Kinderrechtskonvention auseinandersetzen. So macht Dichten Spaß!

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Primarstufe

Gefühle zeigen: Wörter ordnen zum Thema Eifersucht

Kopiervorlage

Auf diesem Arbeitsblatt zu den Themen Gefühle, Liebe und Freundschaft ordnen die Lernenden Nomen und Adjektive rund um Eifersucht wie in einem Kreuzworträtsel an. Sie verbessern dabei ihre Lesekompetenz, erweitern ihren Wortschatz und üben sich darin, über Gefühle zu sprechen. Gefühle zeigen und darüber sprechen ist für Kinder in der Grundschule oft nicht leicht. Meist wurden zur Persönlichkeitsentwicklung zwar in Grundzügen bereits im Kindergarten Gefühle wie Freude, Trauer, Wut oder Enttäuschung thematisiert, aber die eigenen Emotionen angemessen zu benennen, fällt vielen Lernenden nicht nur im Grundschulalter schwer. Im Sachunterricht ist emotionales Lernen daher einer der wesentlichen didaktischen Schwerpunkte, wenn es um die eigene Persönlichkeit geht. Die Schülerinnen und Schüler sollen lernen, ohne Zorn oder Angst ihre Anliegen und Gefühle auszusprechen. Dabei lernen sie ihre persönlichen Eigenschaften kennen und benennen individuelle Interessen, Fähigkeiten, Stärken und Schwächen. Auf diesem Arbeitsblatt für den Sachunterricht, Religion, Ethik oder den fächerverbindenden Unterricht in Lesen und Schreiben begegnen den Lernenden Begriffe wie "Glück", "Liebe", "Freund", "Streit" und "weinen". Die Wörter sind zum Teil wie in einem Kreuzworträtsel angeordnet und sollen weiterhin von den Schülerinnen und Schülern in eine ähnliche Reihenfolge gebracht werden. Dadurch, dass die Lernenden mit Buchstaben und Sprache spielen, verbessern sie neben der Empathiefähigkeit auch ihre Schreib- und Lesekompetenz. Die Wortspiele können als Ausgangspunkt dazu genutzt werden, über weitere Gefühle im Zusammenhang von Liebe und Freundschaft im Unterricht zu sprechen.

  • Ich und meine Welt
  • Primarstufe

Genau lesen: Rätselspaß mit Bären

Kopiervorlage

Genau lesen lernen die Kinder der Grundschule mit diesem Arbeitsblatt zum Bären im Versteck: Die Schülerinnen und Schüler finden in einem Wortsalat verschiedene Tiere mit dem Anfangsbuchstaben B und notieren ihre Namen sowie ein weiteres Tier. Sie trainieren damit ihre Lesekompetenz sowie die Rechtschreibung und die visuelle Wahrnehmung. Zur Förderung der Lesekompetenz in der Grundschule ist es wichtig, dass sich die Lernenden unterschiedliche Lesestrategien aneignen und immer wieder üben. Mit diesem Unterrichtsmaterial trainieren die Schülerinnen und Schüler das genaue Lesen, indem sie das Wort Bär in einer Aufzählung von Wörtern mit dem gleichen Anfangsbuchstaben B suchen Beim flüchtigen Lesen passiert es häufig, dass die Schülerinnen und Schüler entscheidende Details übersehen. Um allerdings den Inhalt eines Textes zu verstehen, ist es oft erforderlich, auch Einzelheiten wahrzunehmen und konkrete Schlüsselwörter zu erkennen. Ist ein derartiges detailliertes Textverständnis das zugrunde gelegte Leseziel , empfiehlt sich genaues Lesen. Am Beispiel der Tiere mit dem gleichen Anfangsbuchstaben werden die Schülerinnen und Schüler auf diesem Arbeitsblatt nun zur Anwendung dieser Technik angeregt. Neben anderen Tieren versteckt sich der Bär in einer Reihe von Wörtern, sodass die Lernenden die für sie relevanten Informationen zunächst filtern müssen. Dadurch, dass sie im Folgenden weitere Tiere notieren, trainieren sie auch ihre Schreibkompetenz . Da die Bären als Thema im Sachunterricht der Grundschule gemäß dem Lehrplan meist im Zusammenhang mit Tiere im Winterschlaf erarbeitet werden, eignet sich das Arbeitsblatt auch für den fächerverbindenden Unterricht. Lösungen zur Selbstkontrolle stehen den Lernenden zur Verfügung, sodass das Unterrichtsmaterial auch im (fachfremden) Vertretungsunterricht spontan einsetzbar ist.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Primarstufe

Geometrische Formen: zweidimensionale Figuren übertragen

Kopiervorlage

Auf diesem Arbeitsblatt zum Thema Geometrie zeichnen die Kinder der Grundschule Schiffe, die aus ebenen geometrischen Formen bestehen, in einem größeren Maßstab ab. Zur Orientierung dient dabei ein Raster. Geometrische Formen sind ein selbstverständlicher Teil der natürlichen und vom Menschen gemachten Umwelt. Häufig sind Kindern viele dieser Formen durch außerschulische Erfahrungen schon vor dem ersten Geometrie-Unterricht in der Grundschule bekannt. Im Schulunterricht werden diese Vorerfahrungen systematisiert und bewusst gemacht . Ein wichtiger Bestandteil des Geometrie-Unterrichts besteht darin, den Kindern der Grundschule das exakte und ordentliche Zeichnen von Formen und Figuren zu vermitteln. Mithilfe dieses Arbeitsblattes üben sich Ihre Schülerinnen und Schüler darin, Figuren, die aus zweidimensionalen, geometrischen Formen bestehen, detailgetreu zu übertragen. Kreise , Rechtecke und Dreiecke bilden zusammen zwei Schiffe, die jeweils in einem Raster abgebildet sind, das die Übertragung der Figur erleichtert. Auch ein größeres, leeres Raster für das zu zeichnende Schiff ist auf dem Arbeitsblatt vorgedruckt. Die Aufgabe der Lernenden ist es, bei der Übertragung der Originalfigur den abweichenden Maßstab der Raster zu berücksichtigen. Geometrie im Alltag Das Arbeitsblatt macht sich die Neugier der Kinder am alltäglichen Leben zu Nutze. Die Schiffe, es handelt sich um ein Segelschiff und ein Dampfschiff, sind den Lernenden aus außerschulischen Kontexten bekannt. Sie stellen damit Bezug zu ihrem Alltag her und zeigen den Schülerinnen und Schülern beispielhaft auf, wo in ihrer Lebenswelt geometrische Formen zu finden sind. Die kindgerecht gestalteten Bilder erhöhen zudem die Freude an der Aufgabe und motivieren zu ihrer Lösung. Mathematische und grundlegende Kompetenzen fördern Mit dem Arbeitsmaterial stärken sie die geometrische Kompetenz Ihrer Schülerinnen und Schüler, die sich positiv auf das mathematische Grundverständnis auswirkt. Das sorgfältige Abzeichnen der Schiffe vertieft das Verständnis für Formen und Maßstäbe und schult die Feinmotorik der Lernenden. Zudem fördert die aktive Auseinandersetzung mit den Figuren die Fähigkeit, einzelne geometrische Formen sicher zu erkennen. Nebenbei schult das präzise Zeichnen die Konzentrationsfähigkeit . Um die geometrische Kompetenz der Lernenden weiter zu fördern, bietet es sich an, leistungsstarken Schülerinnen und Schülern im Anschluss an die Übung die Zusatzaufgabe zu erteilen, gleiche Formen, die sich in den Figuren verbergen, mit einer Farbe anzumalen. Die Aufgaben können in Einzelarbeit erledigt werden und eignen sich in besonderer Weise auch für einen Wochenplan .

  • Rechnen und Logik
  • Primarstufe, Spezieller Förderbedarf

Geräusche: Nomen und Verben zuordnen

Kopiervorlage

Auf diesem Arbeitsblatt ordnen die Lernenden verschiedene Geräusche zu. Sie verbinden dabei das Nomen mit dem entsprechenden Verb, schreiben jeweils einen kurzen Satz dazu und imitieren das Geräusch. Verschiedenste Geräusche umgeben uns jeden Tag. Richtig bewusst wird uns das meist erst, wenn wir zum Beispiel mal in den Wald gehen und lauschen. Dabei erkennen wir, dass es ohne Autos und den Lärm der Großstadt so viele schöne Geräusche gibt, für die es sich lohnt, die Ohren zu spitzen. Dieses Arbeitsblatt zum Thema Lärm und Geräusche sensibilisiert die Lernenden der Grundschule im Unterricht für eine ganz bewusste akustische Wahrnehmung ihrer Umwelt, indem sie beispielsweise das Knistern von Feuer, das Zwitschern der Vögel oder das Zirpen der Grille entsprechend benennen. Sie hören ein Geräusch, ordnen dafür jeweils ein Verb dem entsprechenden Nomen zu, formulieren einen vollständigen Satz dazu und lesen ihre Ergebnisse anschließend in der Klasse laut vor. Dadurch, dass die Schülerinnen und Schüler beim Lesen dann jedoch die Verben durch das Imitieren des Geräuschs ersetzen, ist Spaß garantiert. ;-) Das Arbeitsblatt ist interaktiv gestaltet. Ein Klick auf die Nomen leitet zu einer entsprechenden Geräusch-Aufnahme aus einer Datenbank weiter. Sind die Schülerinnen und Schüler bei der Zuordnung eines Verbes unsicher, kann die Lehrkraft ihnen das Geräusch ohne aufwändige Suche vorspielen. Ebenfalls möglich ist es, die Schülerinnen und Schüler in einer kindgerechten Geräusche-Sammlung nach interessanten Geräuschen zu suchen und eigene Sätze zu schreiben. Die Lernenden üben Geräusche zu erkennen und zu differenzieren. Dabei geht es sowohl um Tiergeräusche als auch um vermeintlich geräuschlose Substantive wie "Sand". Die Schülerinnen und Schüler erweitern darüber hinaus ihre Lesefähigkeit und ihre Kenntnis im Bereich der Wortarten sowie der Rechtschreibung . Lösungen zur Selbstkontrolle ermöglichen den Schülerinnen und Schülern eigenständiges und eigenverantwortliches Arbeiten im Unterricht. Das Unterrichtsmaterial eignet sich damit übergreifend zur Förderung der Kompetenzen Schreiben , Lesen , (Zu-) Hören und Sprechen im Fach Sprache oder Deutsch als Fremdsprache sowie auch fächerverbindend im Fach Musik oder Sachunterricht. Es bietet sich an, im Anschluss an die Erarbeitung über den Lärm des Alltags sowie auch im Klassenzimmer zu diskutieren. Die Schülerinnen und Schüler können dabei darauf eingehen, welche Töne in ihren Ohren gut klingen und welche sie als störend empfinden. Außerdem kann im Sachkunde-Unterricht parallel der Aufbau und die Funktion des Ohres thematisiert werden.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / DaF / DaZ
  • Primarstufe

Gruselige Adjektive finden

Kopiervorlage

Auf diesem Arbeitsblatt suchen die Lernenden treffende Adjektive zu einem Nomen mit dem gleichen Anfangsbuchstaben. Sie verbessern dabei ihre Rechtschreibung und erweitern ihren Wortschatz. Den aktiven Wortschatz erweitern und die Rechtschreibung verbessern sind zwei der zentralen Lernziele im Deutsch-Unterricht der Grundschule. Zur Förderung der Sprachkompetenz suchen die Schülerinnen und Schüler auf diesem Arbeitsblatt rund um das gruselige Gespenst treffende Adjektive zu Nomen, die mit dem gleichen Buchstaben beginnen. In Einzelarbeit notieren sie Eigenschaftswörter zu Begriffen wir Monster, Blutsauger oder Werwolf, bevor sie sich in der Klasse austauschen und ihre Ergebnisse vergleichen. Da durchaus unterschiedliche Lösungen möglich sind, begegnen die Lernenden in dieser Phase weiteren Adjektiven, die sie im Idealfall auch in ihren aktiven Sprachgebrauch aufnehmen. Je nach Lerngruppe kann weiterhin dann ein Auftrag darin bestehen, sich gemeinsam auf das passendere Wort zu einigen, sodass auch Argumentationsfähigkeit und Kompromissbereitschaft gefördert werden. Abschließend können die Lernenden in Partnerarbeit mit den erarbeiteten Begriffen eine Gruselgeschichte schreiben. Die Lernenden üben mit diesem Unterrichtsmaterial gewissermaßen nebenbei ihre Lesekompetenz, die Groß- und Kleinschreibung sowie die Bestimmung von Wortarten. Entsprechende Illustrationen von Gespenstern regen die Lernenden zum Arbeiten an und dienen zusätzlich zur Motivation. Das Arbeitsblatt eignet sich aufgrund des Themas in besonderer Weise auch für die Zeit rund um Halloween beispielsweise auch für einen fächerverbindenden Projektunterricht. Die Kopiervorlage ist jederzeit ohne große Vorbereitung einsetzbar und ruft zur Stillarbeit auf. So kann deutsche Wortschatzarbeit im Unterricht gruselig sein und dabei jede Menge Spaß machen. ;-)

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Primarstufe

Allgemeine Relativitätstheorie - Zwei historische Bestätigungen

Unterrichtseinheit
14,99 €

Diese Unterrichtseinheit thematisiert die Berechnung der rätselhaften Drehung der Ellipsenachse des Planeten Merkur (Periheldrehung) sowie den Nachweis der Laufzeitverlängerung von Radarimpulsen zum Planeten Venus aufgrund der Raumzeit-Krümmung. Beide Experimente waren für die Bestätigung der Vorhersagen Albert Einsteins von großer Bedeutung. In dieser Unterrichtseinheit erfahren die Schülerinnen und Schüler, dass die minimale Drehung der Merkurellipse allein durch Störeffekte benachbarter Himmelskörper nicht erklärt werden kann, denn ein kleiner Betrag dieser Ellipsendrehung von 43 Bogensekunden pro Jahrhundert blieb lange Zeit völlig rätselhaft. Erst Albert Einstein konnte aus dem Formalismus seiner neuen Gravitationstheorie genau diese fehlende Winkeldifferenz herleiten. Dies war der erste "Beweis" der Allgemeinen Relativitätstheorie, dieser komplexen und völlig neuartigen Theorie, die Albert Einstein über viele Jahre hinweg erarbeitet hatte und 1915 zur Veröffentlichung frei gab. Ihre Schülerinnen und Schüler berechnen die Drehung der Ellipsenachse des Planeten Merkur und im Weiteren auch die eines Sterns, der das supermassive Schwarze Loch im Zentrum der Milchstraße umrundet. Aufgrund der großen Masse des Schwarzen Lochs fällt die relativistische Drehung dort deutlich stärker aus und stimmt mit der Vorhersage der Relativitätstheorie bestens überein. Eine weitere, historisch wichtige Bestätigung der Relativitätstheorie stellt das Experiment des Astronomen Irvin Shapiro aus dem Jahr 1970 dar. Shapiro konnte mithilfe von Laufzeitmessungen von Radarimpulsen, die er zum Planeten Venus schickte, die Raumzeit-Krümmung in der Umgebung der Sonne bestätigen. Die Allgemeine Relativitätstheorie ist nicht Inhalt der Physik-Lehrpläne. Dies liegt sicher daran, dass es sich um eine mathematisch ausgesprochen komplexe und abstrakte Theorie handelt, deren Möglichkeiten der Vereinfachung und Veranschaulichung Grenzen gesetzt sind. Dennoch lässt sich die Bedeutung dieser neuen Gravitationstheorie durchaus im Unterricht thematisieren, wobei sich die historischen "Beweise" der Theorie besonders eignen, da diese im schulischen Kontext gut zugänglich sind. In diesem Beitrag werden zwei dieser bedeutsamen Bestätigungen der Allgemeinen Relativitätstheorie thematisiert. Die Periheldrehung der Merkurellipse (1915) und die Shapiro-Zeitverzögerung. Beide Effekte hängen eng mit der Raumzeit-Krümmung zusammen, die vor allem im zweiten Arbeitsblatt zum Shapiro-Delay eine gewisse Veranschaulichung erfährt. Die beiden Arbeitsblätter beginnen jeweils mit einem Informationstext, woran sich dann konkrete Rechenaufgaben anschließen. Dazu sollen die Lernenden mithilfe vorgegebener Formeln aus der Relativitätstheorie bestimmte Effekte und Werte der Periheldrehung der Shapiro-Verzögerung berechnen und sie dann mit den Messungen der damaligen Zeit vergleichen und bewerten. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler… lernen das Problem der Periheldrehung von Planetenellipsen kennen und erfahren, dass die Allgemeine Relativitätstheorie dieses Phänomen exakt beschreibt und berechnet. berechnen die Drehung der Ellipsenachsen der Merkurbahn und des Sterns S2, der das galaktische Zentrum umrundet. vergleichen und bewerten die Messergebnisse mit ihren Berechnungen. erkennen, dass die Formeln der Relativitätstheorie die Messergebnisse reproduzieren können. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler… können Texte in gedruckter und digitaler Form nach bestimmten Fragestellungen hin untersuchen. die relevanten Informationen herausarbeiten. arbeiten mit einer Computersimulation. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler… arbeiten konstruktiv und kooperativ in Paar- oder Gruppenarbeit. diskutieren in Paar- oder Gruppenarbeit und äußern dabei ihre Meinung unter Nutzung ihrer fachlichen Kenntnisse. stellen Ergebnisse der Paar- und Gruppenarbeit angemessen und verständlich im Plenum dar.

  • Physik / Astronomie
  • Sekundarstufe II

Gravitation als Linse – Lichtablenkung am Rand der Sonne

Unterrichtseinheit
14,99 €

Diese Unterrichtseinheit thematisiert die Sonnenfinsternis-Expedition im Jahre 1919, welche die Lichtablenkung von Sternenlicht am Rand der Sonne vermessen konnte. Damit gelang eine erste experimentelle Bestätigung der Allgemeinen Relativitätstheorie, was Alberst Einstein zu großer Popularität verhalf. Fast 100 Jahre später stand die Relativitätstheorie erneut im Fokus öffentlichen Interesses, denn mit dem direkten Nachweis von Gravitationswellen konnte eine weitere, wichtige Vorhersage der Theorie betätigt werden. Die Materialien nehmen Bezug auf ein Erklärvideo aus der Mediathek der Lindauer Nobelpreisträgertagungen (Mini-Lectures). Zu diesem Video wurden zwei weitere Unterrichtseinheiten ausgearbeitet, welche die erste indirekte Bestätigung von Gravitationswellen mithilfe eines Pulsars (1974) sowie den ersten direkten Nachweis dieser Wellen mithilfe von Laser-Interferometern (2015) zum Inhalt haben. Die Unterrichtseinheit nimmt die historischen Sonnenfinsternis-Expeditionen von 1919 (Principe und Sobral) als Ausgangspunkt, um ein zentrales Phänomen moderner Physik und Astronomie zu untersuchen: die Ablenkung von Sternenlicht im Gravitationsfeld der Sonne. Die Lernenden verstehen, warum diese Messkampagne als Entscheidungsexperiment gilt: Während die klassische Physik nach Newton grundsätzlich eine Lichtablenkung nahe großer Massen erwartet, sagt die Allgemeine Relativitätstheorie eine deutlich stärkere Ablenkung voraus. Genau diese Differenz macht die Expedition wissenschaftlich so bedeutsam. Im Zentrum steht nicht nur das "Was", sondern das "Wie" wissenschaftlicher Erkenntnis: Die Schülerinnen und Schüler recherchieren Hintergründe, Ablauf und Ergebnisse der Expedition, ordnen Quellen ein und arbeiten heraus, welche Rolle Messbedingungen, Auswertung und Unsicherheiten spielen. Darauf aufbauend leiten sie zunächst die klassische Betrachtung her und berechnen anschließend die erwarteten Ablenkwinkel nach Newton und nach der relativistischen Näherungsformel. So wird sichtbar, wie klein der Effekt tatsächlich ist – und warum die damalige Messung trotz ihrer Eleganz methodisch anspruchsvoll bleibt. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der quantitative Auswertung: Mit Hilfe der Fernrohrbrennweite bestimmen die Lernenden Abbildungsmaßstäbe, berechnen die zu erwartende Verschiebung auf der Fotoplatte und werten Messdaten zu Sternpositionen grafisch aus. Abschließend diskutieren sie die Aussagekraft der Ergebnisse im Hinblick auf die Eingangshypothese und reflektieren, was ein "Beleg" in den Naturwissenschaften bedeutet. Als anschauliche Ergänzung wird das Gummituch-Modell genutzt, um die Idee der Raumzeitkrümmung und die "Linsenwirkung" von Massen niedrigschwellig zu visualisieren. Über den Einstieg mit einem Video zu Gravitationswellen wird zudem eine Brücke zu späteren Bestätigungen der Relativitätstheorie geschlagen und die Einheit in einen größeren physikalischen Kontext eingebettet. Die im Jahr 1919 durchgeführten Sonnenfinsternis-Expeditionen nach Principe (Westafrika) und Sobral (Brasilien) hatten den Charakter eines "Experimentum Crucis" – eines Entscheidungsexperiments. Auch die klassische Physik nach Newton sagt eine Ablenkung eines Lichtstrahls voraus, wenn dieser dicht an einer großen Masse, wie zum Beispiel die der Sonne, vorbeigeht. Einstein konnte aber aus seiner Allgemeinen Relativitätstheorie 1915 ausrechnen, dass die Lichtablenkung (in erster Näherung) doppelt so groß sein müsste, wie sie sich aus der klassischen Physik ergibt. Die experimentelle Bestimmung des Ablenkwinkels sollte also entscheiden, ob die Relativitätstheorie die allgemeingültige Beschreibung von Gravitation darstellt. Vom Standpunkt der Physikdidaktik stellt die damalige Situation ein Paradebeispiel dar, wie wissenschaftliche Erkenntnisse gewonnen und abgesichert werden. Die Materialien zu dieser Unterrichtseinheit sollen dies widerspiegeln. Die Idee, die Lichtablenkung mithilfe der Verschiebung der Sternpositionen bei einer Sonnenfinsternis nachzuweisen, ist bestechend einfach – die Durchführung allerdings aufgrund der extrem kleinen Effekte äußerst schwierig. Auch diese Problematik wird in den Arbeitsblättern thematisiert, indem die Lernenden berechnen, wie groß die Verschiebungen der Sternpositionen auf den Fotoplatten nach Einstein tatsächlich sein sollten. Nur so lässt sich ermessen, wie schwierig die Auswertung und Interpretation der Messungen seinerzeit waren. Methodische Analyse Ein Erklär-Plakat, das 1919 in einer populären Zeitschrift ( Illustrated London News) die physikalischen Hintergründe und Zusammenhänge der Expedition darstellte, dient den Schülerinnen und Schülern als Anlass, Informationen über die damalige Forschungsreise zu sammeln und zusammenzustellen. Aus heutiger Sicht ist es erstaunlich, wie gut man damals bereits in der Lage war, Wissenschaft journalistisch aufzuarbeiten und den Bürgern näher zu bringen. Im Weiteren rechnen die Lernenden den Ablenkwinkel am Sonnenrand konkret aus und werten die Positionen von sieben Sternen, die auf den Fotoplatten sichtbar wurden graphisch aus, um dann eine Entscheidung für oder wider die Hypothese von Einstein treffen zu können. Vorkenntnisse Die Lernenden sollten das Gravitationsgesetz von Newton kennen. Die Formel für die Lichtablenkung ist nicht schwierig und wird fertig angegeben. Allerdings stellt der Umgang mit den unterschiedlichen Begriffen bei der Berechnung von Winkeln (Bogensekunden, Grad, Radiant, Bogenmaß) die Schülerinnen und Schüler erfahrungsgemäß vor Probleme. Daher werden verhältnismäßig große Vorgaben diesbezüglich in den Materialien gemacht. Vermutlich ist aber auch Lehrkräfterhilfe an der einen oder anderen Stelle sinnvoll und notwendig. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler… erkennen, dass die Allgemeine Relativitätstheorie von der klassischen Physik abweicht, sobald die gravitativ wirkenden Massen groß oder die Abstände zu diesen klein werden. berechnen physikalische Größen. werten Messwerte aus. interpretieren und bewerten Versuchsergebnisse. erklären physikalische Phänomene und Versuchsanordnungen im Sachzusammenhang. stellen die wissenschaftliche Bedeutung von physikalischen Erkenntnissen heraus. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler… können die im Video dargestellten physikalischen Inhalte nach Relevanz filtern und strukturiert wiedergeben, sowie Informationen gezielt herausstellen. können Texte in gedruckter und digitaler Form (Internet) nach bestimmten Fragestellungen hin untersuchen und die relevanten Informationen herausarbeiten. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten konstruktiv und kooperativ in Paar- oder Gruppenarbeit. diskutieren in Paar- oder Gruppenarbeit und äußern dabei ihre Meinung unter Nutzung ihrer fachlichen Kenntnisse. stellen Ergebnisse der Paar- und Gruppenarbeit angemessen und verständlich im Plenum dar.

  • Physik / Astronomie
  • Sekundarstufe II

Pflege bei onkologischen Erkrankungen

Unterrichtseinheit
14,99 €

Die Pflege von Menschen mit onkologischen Erkrankungen erfordert ein fundiertes Wissen über Krankheitsverläufe, Therapieformen und deren Auswirkungen für Betroffene sowie deren Pflege. Die Unterrichtseinheit vermittelt die wichtigsten pflegerischen Grundlagen, um Betroffene fachgerecht zu unterstützen und ihre Lebensqualität zu verbessern. Die Betreuung von Patientinnen und Patienten mit onkologischen Erkrankungen ist besonders anspruchsvoll und setzt tiefgehendes Fachwissen sowie ausgeprägte Empathie voraus. Krebserkrankungen gehen mit komplexen medizinischen Behandlungen, möglichen Nebenwirkungen und erheblichen psychosozialen Belastungen einher. Pflegefachpersonen spielen eine zentrale Rolle in der Versorgung von Menschen mit onkologischen Erkrankungen. Sie begleiten Patientinnen und Patienten durch alle Phasen der Erkrankung – von der Diagnose über die Therapie bis hin zur Nachsorge. Dabei übernehmen sie nicht nur essenzielle pflegerische Aufgaben wie die Überwachung von Symptomen, das Schmerzmanagement und die Unterstützung bei der Körperpflege, sondern sind auch maßgeblich an der Aufklärung und Beratung beteiligt. Sie helfen Patientinnen und Patienten, mit Nebenwirkungen umzugehen, fördern die Krankheitsbewältigung und stehen als wichtige Vertrauenspersonen zur Seite. Zudem koordinieren sie interdisziplinäre Unterstützungsangebote und tragen dazu bei, die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern. Ein fundiertes Wissen über die Grundlagen der onkologischen Pflege ist daher essenziell, um professionell und bedarfsgerecht handeln zu können. Die Basis für die Unterrichtseinheit bildet eine PowerPoint Präsentation. Die Lernenden bearbeiten abwechselnd zu den Vorträgen der Lehrkraft Aufgaben auf ihren Arbeitsblättern und erarbeiten eine Präsentation zu Therapieformen bei onkologischen Erkrankungen. In dieser Unterrichtseinheit wechseln sich Phasen der Wissensvermittlung durch die Lehrperson mit Phasen der Einzel- und Gruppenarbeit ab. Methodisch stehen unter anderem Fallbeispiele und Podcasts zur Verfügung, damit sich die Lernenden sowohl theoretisch als auch praxisnah mit der Thematik auseinandersetzen können. Die sechs Seiten Arbeitsblätter vermitteln grundlegendes Wissen zur Pflege bei onkologischen Erkrankungen und fördern ein tieferes Verständnis für das Thema. Zunächst sammeln die Lernenden zentrale Begriffe zur Onkologie und definieren wichtige Fachbegriffe wie Tumor, Metastase und adjuvante Therapie. Anschließend analysieren sie Ursachen und Risikofaktoren für Krebserkrankungen und erarbeiten präventive Pflegemaßnahmen. In Gruppenarbeit werden zentrale Inhalte aus Podcasts zur Informationsvermittlung und Erhaltung der Lebensqualität in der Krebstherapie reflektiert und ausgetauscht. Eine vertiefende Recherche zu verschiedenen Therapieformen bei onkologischen Erkrankungen führt zur Erstellung eines Posters mit praxisrelevanten Aspekten für die Pflege. Alternativ können die Rechercheergebnisse auch in Form einer PowerPoint-Präsentation aufbereitet werden, um sowohl die Fach- als auch die Medienkompetenz zu fördern. Ein Fallbeispiel sensibilisiert für psychosoziale Herausforderungen und pflegerische Maßnahmen, die Patientinnen und Patienten unterstützen. Abschließend üben die Lernenden die Gesprächsführung in Beratungssituationen und wenden ihr Wissen in praxisnahen Rollenspielen an. Durch Gruppen- und Paararbeit erhalten die Lernenden die Möglichkeit, ihre Kenntnisse zu vertiefen und durch Diskussionen zu reflektieren. Rollenspiele zu Beratungssituationen fördern zudem die Kommunikations- und Sozialkompetenz der Schülerinnen und Schüler. Der zeitliche Rahmen für die theoretische Vermittlung liegt bei etwa vier bis fünf Unterrichtsstunden, wobei zusätzlich Zeit für Recherchen, Präsentationen und Reflexionsphasen eingeplant werden sollte. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen die grundlegenden Begriffe der Onkologie und können zentrale Fachbegriffe wie Tumor, Metastase und adjuvante Therapie definieren. können verschiedene Ursachen und Risikofaktoren für Krebserkrankungen benennen und präventive Maßnahmen ableiten. sind in der Lage, pflegerische Aufgaben im Kontext onkologischer Erkrankungen zu beschreiben und deren Bedeutung für die Versorgung der Patientinnen und Patienten zu erläutern. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen digitale Medien zur eigenständigen Recherche und Bewertung pflegewissenschaftlicher Informationen zu onkologischen Erkrankungen. reflektieren und präsentieren die gewonnenen Erkenntnisse aus den Podcasts in fachlichen Diskussionen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in Gruppen zusammen, um komplexe pflegerische Themen zu erarbeiten und gemeinsame Lösungsansätze zu entwickeln. übernehmen verschiedene Rollen in Rollenspielen, um Beratungsgespräche mit Patientinnen und Patienten empathisch und professionell zu gestalten.

  • Ernährung & Gesundheit / Gesundheitsschutz / Pflege, Therapie, Medizin
  • Berufliche Bildung
ANZEIGE