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Frühblüher

Unterrichtseinheit
14,99 €

Diese fächerverbindende Unterrichtseinheit "Frühblüher" für den Sprach- und Sachunterricht lässt die Schülerinnen und Schüler das Gedicht "Die Tulpe" von Josef Guggenmos analysieren und die implizit zum Ausdruck gebrachte "Frühlingsstimmung" mit eigenen Worten versprachlichen. Darüber hinaus lernen sie weitere Frühblüher sowie die Funktion der Zwiebel als Speicherorgan kennen. Das Gedicht "Die Tulpe" wird den Schülerinnen und Schülern fragmentarisch dargeboten. Zuerst gilt es, die in einem Wörterwirrwarr versteckten Wörter zu finden und sie passend in die Verse des Gedichtes einzusetzen. Diese Wörter sind zudem in kleine Zeichnungen umzusetzen und in die Bildvorlage einzuzeichnen. So nehmen die Schülerinnen und Schüler das Gedicht auf unterschiedlichen Ebenen durch eigenes Tun und Gestalten intensiv wahr. Anschließend untersuchen und vergleichen sie eine Tulpen- mit einer Gemüsezwiebel und erarbeiten die Speicher-Funktion der Zwiebel. Das Erwachen des Frühlings findet im Gedicht von Josef Guggenmoos "Die Tulpe" seinen lyrischen Ausdruck. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten die Stimmung, die im Gedicht zum Ausdruck kommt, und finden hierfür ihre eigenen Worte. Die vorgeschlagene Erarbeitung geht über die Interpretation und Stimmungsanalyse des Gedichtes hinaus und führt die Schülerinnen und Schüler zu biologischen Erkenntnissen, die das frühe Erblühen dieser Blumen möglich macht. Um das Unterrichtsthema nicht auf singuläre Wissensinseln zu reduzieren, geht diese Unterrichtseinheit damit über die Grenzen des Faches hinaus. Erst so erfährt das Gedicht "Die Tulpe" von Josef Guggenmos seine ganze Bedeutung: Die Schülerinnen und Schüler können das Gedicht erst ganzheitlich erfassen, wenn sie die Bedeutung der Frühblüher als erste Frühlingsboten nach einem langen Winter zu schätzen gelernt haben. Die Aufgabenstellungen richten sich nach den Vorgaben des handlungs- und produktionsorientierten Literaturunterrichts und sichern so die intensive Wahrnehmung und Konzentration der Schülerinnen und Schüler. Sie bauen dadurch Selbstvertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit und Motivation am eigenen Tun auf. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler rekonstruieren ein fragmentarisch dargebotenes Gedicht. führen nach Vorgabe eigene Versuche durch und ziehen die fachlich richtigen Schlüsse daraus. bringen die biologischen Voraussetzungen zum Wachsen und Blühen dieser Blumen in dieser Jahreszeit sprachlich angemessen zum Ausdruck und präsentieren sie schriftlich als Ergebnissicherung. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren weitere Gedichte und Buchtitel des Dichters Josef Guggenmos und stellen diese ihrer Klasse vor. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kooperieren miteinander und kommen durch Absprache untereinander zu richtigen Ergebnissen. hören sich gegenseitig zu und gehen wertschätzend mit den Beiträgen ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler um. nehmen die implizit im Gedicht beschriebenen Gefühle wahr.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Geographie / Jahreszeiten
  • Primarstufe

Frühblüher und die Jodprobe

Kopiervorlage

Mit diesem Unterrichtsmaterial lernen die Schülerinnen und Schüler Blumen kennen, die als erste nach dem langen Winter aus der Erde wachsen: die Frühblüher. Sie lernen, dass alle Frühblüher eine Vorratskammer enthalten, in der sich Stärke als Nährstoff für die Pflanze mit der Jodprobe nachweisen lässt. Mithilfe des Arbeitsmaterials lernen die Schülerinnen und Schüler exemplarisch vier bekannte Frühblüher kennen. Nach einer "rätselhaften" Beschreibung werden diese Frühblüher identifiziert und mit Namen versehen: Krokus, Hyazinthe, Tulpe und Osterglocke. Das Arbeitsblatt 2 leitet die Schülerinnen und Schüler an, mit einer einfachen Küchenzwiebel die Jodprobe durchzuführen. Der Beweis: Die Zwiebel verfärbt sich dunkel. Das bedeutet, die Zwiebel enthält Stärke. Nur mit dieser "Vorratskammer" können die Frühblüher den Winter überstehen und als erste Blumen im Jahr aus der Erde sprießen. Zur Vorbereitung einer eigenen Jodprobe sollte für jeden Schüler und jede Schülerin die aufgeschnittene Hälfte einer Küchenzwiebel sowie eine Flasche Jodtinktur bereitstehen. Vertiefend zu diesem Arbeitsmaterial kann die Unterrichtseinheit "Frühblüher" im Sachunterricht der Grundschule eingesetzt werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen exemplarisch vier Frühblüher kennen, mit Namen zu benennen und voneinander zu unterscheiden. stellen fest, dass alle Frühblüher als gemeinsames Merkmal die Zwiebel als Vorratsspeicher haben. lernen, dass sich Stärke in der Zwiebel und in anderen Nahrungsmitteln mit der Jodprobe nachweisen lässt. lesen und verstehen Arbeitsanweisungen und setzen diese themenzentriert um. führen nach Anweisung die Jodprobe durch. gehen sorgsam und fachgerecht mit den Arbeitsmaterialien um. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kooperieren mit ihren Mitschülern und Mitschülerinnen. gehen würdigend mit den Beiträgen anderer um.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Chemie / Natur & Umwelt
  • Primarstufe

Lärm, Geräusche und Gesundheit erforschen

Kopiervorlage

Mit dem Arbeitsblatt für den Sachunterricht der Klassen 3–4 entdecken Schülerinnen und Schüler, wie Lärm im Schulalltag entsteht, wie sich Geräuschquellen im Klassenraum identifizieren und Lautstärken messen lassen – und wie man durch einfache Maßnahmen zur Lärmprävention in der Grundschule beitragen kann. Das Material fördert gesundes Lernen durch bewussten Umgang mit Lautstärke, Schall und Hörschutz. Das Arbeitsblatt "Lärmdetektive – Geräusche erforschen, Lautstärke messen, Gesundheit schützen" eignet sich ideal für den Sachunterricht oder Klassenleitungsstunden. Im Rahmen des Sachunterrichts kann es in Themenbereichen wie "Gesundheit", "Sinneswahrnehmung/Hören" oder "Alltags- und Umweltkompetenz" eingesetzt werden. Zugleich lässt es sich gut mit Stunden zu Klassengemeinschaft, Rücksichtnahme und Klassenregeln verknüpfen: Welche Lautstärke hilft uns beim Lernen? Wie gehen wir miteinander um, damit alle gut lernen können? Mit dem Arbeitsblatt können Schülerinnen und Schüler auf einfache, handlungsorientierte Weise untersuchen, wie laut ihre Klassenräume und das Schulgelände im Alltag sind, welche Geräuschquellen zur Lärmentstehung beitragen und wie sie Lärm vermeiden oder sich davor schützen können. Die Aufgabenstellung ermöglicht es, in der Gruppe oder im Klassenverband aktiv mit Messverfahren (zum Beispiel einer Dezibel-Skala oder Schallpegel-Messgeräten) Geräuschpegel zu ermitteln — und anschließend die Ergebnisse gemeinsam zu reflektieren. Im Unterrichtseinstieg sammeln die Lernenden zunächst "Lärm" beziehungsweise "Geräusche", die ihnen im Schulalltag begegnen und stellen erste Reflexionen dazu an, zum Beispiel ob Geräusche beim Lernen störend sein können. Anschließen messen die Schülerinnen und Schüler im Kleingruppen die Lautstärke auf dem Schulgelände und im Klassenraum mit einer Dezibel-Skala zu verschiedenen Zeiten und Situationen (zum Beispiel Einzelarbeit, Gruppenarbeit, Frühstück, Pausen) und dokumentieren die Werte, bevor sie mithilfe eines Lesetextes erarbeiten, warum Lärm schädlich sein kann und wie sie diesen vermeiden oder sich davor schützen können. So fördert das Arbeitsblatt das Bewusstsein der Kinder für Geräuschquellen, angenehmes Lernklima und respektvollen Umgang mit Lärm — wichtige Aspekte im Sinne eines gesundheitsfördernden Schulalltags. Einsatzmöglichkeiten umfassen: Einstieg in eine Unterrichtsreihe zu "Sinneswahrnehmung / Hören / Schall" Thematisierung von "Gesundheit und Wohlbefinden im Schulalltag" Erarbeitung oder Reflexion von Klassenregeln: Welche Lautstärke ist in welchem Moment angemessen? Projekt- oder fächerübergreifender Unterricht — zum Beispiel in Sachunterricht, Musik oder Deutsch Schülerinnen und Schüler werden aktiv in die Untersuchung einbezogen, erleben Lärm und Lautstärke real, und erkennen zugleich, wie ihre eigene Verhaltensweise und Klassenraumstruktur zu einem gesunden Lernumfeld beitragen können. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben, Schall und Lautstärke wahrzunehmen und zu messen. erkennen, dass Geräusche unterschiedliche Lautstärken haben und diese je nach Kontext als störend empfunden werden kann. lernen, dass Lärm negative Auswirkungen auf Konzentration, Wohlbefinden und das Gehör haben kann. entwickeln Strategien, um Lärm zu vermeiden oder sich davor zu schützen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben den Umgang mit Messskalen (Dezibel-Skala), Messgeräten bzw. einfachen Mess-Apps. beobachten Geräuschquellen, dokumentieren Ergebnisse und reflektieren Messwerte gemeinsam. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen Rücksicht zu nehmen. thematisieren und reflektieren gemeinsam die Klassenlautstärke. reflektieren, wie ihr Verhalten den Raum und das Lernklima beeinflusst.

  • Sachunterricht
  • Primarstufe

Insekten: Tiere auf der Wiese entdecken

Kopiervorlage

Dieses Arbeitsblatt regt die Lernenden im Frühling dazu an, auf der Wiese nach Insekten zu suchen und die Tiere zu benennen. Dabei lernen sie zum Beispiel Käfer, Ameise, Biene, Wespe und Hummel zu unterscheiden. In den vergangenen Jahren ist die Zahl der Insekten dramatisch zurückgegangen. Unter anderem Bienen und Schmetterlinge sind auf besondere Weise durch Umweltveränderungen wie den Klimawandel und viele weitere Faktoren bedroht. Im Unterricht der Grundschule sollten die Kinder deshalb über das Insektensterben sprechen und erfahren, welche Bedeutung diese Tiere für beispielsweise für das Ökosystem Wald haben. In diesem Zusammenhang kann dieses Arbeitsblatt für den Sachunterricht im Bereich "Natur und Umwelt" die Lernenden dazu auffordern, auf der Wiese zu forschen und Insekten wie Käfer, Heuschrecken oder Ohrwürmer zu suchen und zu benennen. Dabei wiederholen sie die besonderen Merkmale von Insekten wie den dreigeteilten Körper und lernen einige Arten der Käfer neu kennen. Das Unterrichtsmaterial ist im Frühling begleitend zu den Einheiten " Der Maikäfer und seine krabbelnden Artgenossen " oder " Insekten: Was sticht mich da und juckt so doll? ", aber auch spontan in einer Stunde zwischendurch oder als Auftrag im Heim-Unterricht einsetzbar. Es fordert zur Bewegung an der frischen Luft auf und weckt die Neugier der Kinder. Dadurch, dass die Lernenden die Insekten klassifizieren, erweitern sie spielerisch ihre Kenntnisse zum Thema "Heimische Tiere". Sie üben dabei grundlegende Fähigkeiten wie genaues Beobachten, Vergleichen, Abgrenzen, Beschreiben, Forschen und Entdecken. Der zusätzliche Auftrag, den Tieren, die sie nicht zuordnen können, Fantasie-Namen zu geben, fördert darüber hinaus die Kreativität und das Vorstellungsvermögen der Lernenden.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Geographie / Jahreszeiten
  • Primarstufe

"Escape Cannabis" – Cannabisprävention innovativ und spannend gestalten

Fachartikel

Entdecken Sie das digitale Escape Game "Escape Cannabis"! In diesem 30-minütigen Spiel erfahren Schülerinnen und Schüler ab 14 Jahren spielerisch mehr über die Risiken und Wirkung von Cannabis und decken die größten Cannabismythen auf. Mit dem passenden Unterrichtsmaterial kann das Spiel direkt eingesetzt werden – motivierend, interaktiv und ohne großen Aufwand. Mythen wie "Cannabis ist harmlos" oder "Von Cannabis wird man nicht abhängig" begegnen Jugendlichen täglich – in Social Media, in Chats oder auf dem Schulhof. Umso wichtiger ist es, diese Fehlinformationen aufzubrechen und fundiertes Wissen zu vermitteln. Mit der Teillegalisierung im April 2024 ist Cannabis vermehrt in den medialen Fokus gerückt und Aufklärungsbedarf über Cannabis steigt. Suchtpräventionsangebote sollten die Jugendlichen in ihrer Lebenswelt abholen und niedrigschwellig sein. Womit ginge das besser als mit einem Online-Game? Genau hier setzt das vom Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) geförderte Spiel "Escape Cannabis" an.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Politik / WiSo / SoWi / Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Gedichte schreiben: Kinder haben Rechte

Kopiervorlage

Dieses Arbeitsblatt zum Thema Kinderrechte fordert die Lernenden mit einem Beispiel dazu auf, ausgehend von dem Vers "Kinder haben Rechte" ein Gedicht zu schreiben, das sie schließlich in einem Gedichtband der Klasse zusammenfügen. Gedichte schreiben in der Grundschule fällt vielen Lernenden zunächst schwer. Neben der Schreibkompetenz wird Kreativität, Fantasie und Sprachgefühl erwartet, was die Kinder zum Teil erst entwickeln müssen. Deshalb ist es wichtig, den Schülerinnen und Schülern bereits früh Elemente und Bausteine an die Hand zu geben, mit denen sie Freies Schreiben von lyrischen Texten üben können. Oft hilft bereits ein Impuls, der die Lernenden zum Schreiben anregt. Dieses Arbeitsblatt enthält deshalb ein kurzes Gedicht von einem gleichaltrigen Kind zum Thema Kinderrechte, das den Schülerinnen und Schülern als Vorlage dient. Nach diesem Muster sollen die Lernenden nun ein Gedicht verfassen, in dem sie kreativ und ganz persönlich überlegen, welche Rechte Kinder haben oder ihrer Meinung nach haben sollten. Dabei können sie ganz nebenbei Freude am Reimen und Spielen mit Sprache entdecken. Das Unterrichtsmaterial fördert neben den Fähigkeiten Lesen und Schreiben auch die Fähigkeit des interkulturellen Lernens. Die Aufgabe eignet sich zum Beispiel als Einstieg in eine (fächerübergreifende) Unterrichtseinheit, in denen sich die Schülerinnen und Schüler mit den Kinderrechten der UN-Kinderrechtskonvention auseinandersetzen. So macht Dichten Spaß!

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Primarstufe
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