• Schulstufe
  • Klassenstufe
  • Schulform
  • Fach
  • Materialtyp
  • Quelle8
Sortierung nach Datum
Kacheln     Liste

Geschlechterrollen im New-Adult-Roman

Unterrichtseinheit
14,99 €

Die Unterrichtseinheit analysiert literarische Konstruktionen von Geschlechterrollen im Genre New Adult (beispielsweise "It Ends with Us" von Colleen Hoover und "Begin Again" von Mona Kasten). Im Fokus stehen Figurenkonzeption, Sprache und Machtverhältnisse in romantischen Beziehungen sowie die Frage, ob problematische Dynamiken romantisiert oder kritisch gebrochen werden. Die Unterrichtseinheit untersucht literarische Konstruktionen von Geschlechterrollen im populären Genre New Adult . Ausgehend von Textauszügen analysieren die Schülerinnen und Schüler Figurenkonzeption, Sprache und Beziehungsdynamiken. Dabei können beispielsweise die Werke "It Ends with us" von Colleen Hoover oder "Begin Again" von Mona Kasten genutzt werden. Im Zentrum stehen folgende Leitfragen: Wie werden Männlichkeit und Weiblichkeit literarisch konstruiert? Welche Machtverhältnisse zeigen sich in romantischen Beziehungen? Werden problematische Verhaltensweisen romantisiert oder kritisch reflektiert? Welche narrative Funktion erfüllt der "gebrochene Held"? Die Einheit verbindet klassische Methoden der Textanalyse (Charakterisierung, sprachliche Untersuchung, Erzählperspektive, Ideologiekritik) mit einer lebensweltlich relevanten Lektüre. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich kritisch mit populärer Gegenwartsliteratur auseinander und reflektieren deren Einfluss auf gesellschaftliche Vorstellungen von Liebe, Männlichkeit, Weiblichkeit und Macht. Darüber hinaus wird ein literaturhistorischer Vergleich, etwa mit "Die Leiden des jungen Werthers", hergestellt, um Kontinuitäten und Unterschiede romantischer Erzählmuster sichtbar zu machen. Abschließend entwickeln die Lernenden in einer strukturierten Debatte sowie in einer dialektischen Erörterung eine eigenständige, textgestützte Position zur Frage, ob New-Adult-Romane stereotype Rollenbilder reproduzieren oder toxische Dynamiken bewusst thematisieren und kritisch brechen. Die Einheit verbindet literaturwissenschaftliche Analyse mit Genderreflexion, Medienkritik und argumentativem Schreiben. Die Wahl des Genres New Adult knüpft bewusst an die Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler an. Populäre Gegenwartsliteratur wird im schulischen Kontext häufig unterschätzt oder ausgeblendet. Gerade ihre emotionale Intensität und hohe Identifikationsangebote machen sie jedoch zu einem geeigneten Gegenstand literarischer Analyse. Didaktisch verfolgt die Einheit drei zentrale Ziele: Dekonstruktion romantischer Erzählmuster Die Lernenden erkennen, dass literarische Figuren keine "natürlichen" Charaktere sind, sondern sprachlich und narrativ konstruiert werden. Durch gezielte Analyse von Wortwahl, Metaphern und Perspektivführung wird sichtbar, wie Macht, Dominanz und Verletzlichkeit literarisch inszeniert werden. Ideologiekritische Lesefähigkeit fördern Die Schülerinnen und Schüler reflektieren implizite Werte und Normen in Texten. Besonders relevant ist die Frage, ob Dominanz und Kontrolle romantisiert oder kritisch problematisiert werden. Damit wird Literatur als gesellschaftlich wirkmächtiges Medium erfahrbar. Argumentationskompetenz stärken Die strukturierte Debatte und die dialektische Erörterung fördern eine präzise, textgestützte Argumentation. Fachbegriffe wie "Machtasymmetrie", "Romantisierung", "Heilungsnarrativ" oder "toxische Männlichkeit" werden eingeführt und angewendet. Methodisch wird zwischen analytischen, diskursiven und kreativen Verfahren gewechselt: Markieraufträge und Rasteranalysen strukturieren die Textarbeit. Gruppenarbeiten fördern multiperspektivisches Denken. Debattenformate trainieren argumentative Präzision. Kreative Umschreibungen machen narrative Muster produktiv erfahrbar. Der Vergleich mit klassischer Literatur erweitert die Perspektive und verhindert eine rein moralische Bewertung der Gegenwartsliteratur. Statt vorschneller Verurteilung steht eine differenzierte Analyse im Mittelpunkt. Die Einheit eignet sich besonders für die Qualifikationsphase, da sie literarische Analyse mit gesellschaftlicher Reflexion verbindet und somit sowohl abiturrelevante Kompetenzen als auch politische Urteilsfähigkeit stärkt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler analysieren Figurenkonzeption, Erzählperspektive und Beziehungsdynamik. untersuchen sprachliche Mittel zur Konstruktion von Geschlechterrollen. erkennen narrative Strategien wie Emotionalisierung, Relativierung und Sympathielenkung. identifizieren Machtasymmetrien in literarischen Beziehungen. vergleichen Gegenwartsliteratur mit literaturhistorischen Texten. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler reflektieren die gesellschaftliche Wirkung populärer Literatur. analysieren implizite Wertvorstellungen in medial verbreiteten Liebesnarrativen. unterscheiden zwischen kritischer Darstellung und romantisierender Verklärung. hinterfragen stereotype Rollenbilder in Literatur und Social-Media-Diskursen. entwickeln eine reflektierte Haltung gegenüber emotional stark codierten Medieninhalten. Soziale Kompetenz Die Schülerinnen und Schüler diskutieren kontroverse Positionen respektvoll und argumentativ fundiert. übernehmen in Gruppenarbeitsphasen Verantwortung für Analyseaufträge. hören aktiv zu und greifen Gegenargumente konstruktiv auf. reflektieren eigene Leseerwartungen und normative Vorstellungen. entwickeln Empathie für unterschiedliche Perspektiven literarischer Figuren

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe II

Repowering - mehr Strom aus weniger Anlagen

Unterrichtseinheit

Der Begriff "Repowering" steht generell für das Ersetzen alter Anlagen zur Stromerzeugung durch neue, effizientere Anlagen. Dieser Prozess spielt insbesondere bei der Nutzung der Windenergie eine große Rolle. In der Unterrichtseinheit kann der Schwerpunkt wahlweise auf physikalische oder sozialgeographische Aspekte gelegt werden. Doppelte Leistung und dreifacher Stromertrag bei halber Anlagenzahl, so lautet die Faustformel beim Repowering von Windkraftanlagen. Zusätzlich zu dieser enormen Leistungssteigerung kann mit der Verringerung der Anzahl von Windkraftanlagen auch das Landschaftsbild entlastet werden. Auch andere mögliche Quellen der Belästigung werden verringert: Die Anlagen laufen langsamer und leiser. Und sie lassen sich aufgrund technischer Weiterentwicklungen besser in das bestehende Stromnetz integrieren. Deshalb ist Repowering eine interessante Option zur Verbesserung der Stromversorgung und damit eine Gelegenheit, ein aktuelles Thema im Unterricht zu behandeln. Eine Einführung soll die Relevanz des Themas verdeutlichen und zur weiteren Beschäftigung motivieren. Anhand frei verfügbarer Datenbanken können sich die Lernenden mit Windkraftanlagen aus ihrer Region beschäftigen. Damit wird eine Verknüpfung zur persönlichen Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler geschaffen. Das Thema kann anschließend auf zwei verschiedene Arten vertieft werden: a) physikalischer Grundlagen der Nutzung der Windenergie: Ein Arbeitsblatt stellt eine didaktisch reduzierte Leistungsberechnung vor, die im zweiten Schritt für die Windkraftanlagen aus der Region der Lernenden angewendet werden soll. b) sozialgeografische Aspekten der Windenergienutzung: Dieses Arbeitsblatt thematisiert organisatorische und soziale Aspekte der Windenergienutzung. Diese sollen im Plenum diskutiert werden. Das kann auch in Form eines Rollenspiels stattfinden. Ablauf der Unterrichtseinheit Zum Einstieg sollen sich die Lernenden anhand frei verfügbarer Online-Daten mit Windkraftanlagen in ihrer Nähe beschäftigen. Anschließend kann eine Vertiefung zu physikalischen und/oder sozialgeographischen Aspekten stattfinden. Die Schülerinnen und Schüler bekommen ein Gefühl dafür, wie viel Strom durch Windkraft erzeugt und wie viele Haushalte damit versorgt werden können. erfahren, warum moderne Windkraftanlagen viel effizienter sind als ältere Anlagen. lernen, welche physikalischen Faktoren die Nutzung von Windenergie beeinflussen. sich damit auseinandersetzen, welche sozialgeographischen Aspekte beim Bau und Betrieb von Windkraftanlagen eine Rolle spielen. Viele Windkraftanlagen (WKA) sind veraltet, entsprechen nicht mehr dem neuesten Stand der Technik und haben zunehmend Ausfallzeiten aufgrund von Verschleiß. Vielfach lohnt sich die Investition in neue und effizientere Anlagen. "Doppelte Leistung und dreifacher Stromertrag bei halber Anlagenzahl", so lautet die Faustformel für das Repowering von Windkraftanlagen. Wie ist das möglich? Berechnungen Anhand einer übersichtlichen Formel zur Berechnung der Windleistung sollen sich die Schülerinnen und Schüler mit den Einflussfaktoren beschäftigen, die den Stromertrag einer Windkraftanlage beeinflussen. Eine weitere Aufgabe besteht darin, Berechnungen für einen fiktiven Windpark in der eigenen Heimat durchzuführen. Die notwendigen Angaben hierfür finden sich in dem Arbeitsblatt selbst, bis auf die Daten zur mittleren Windgeschwindigkeit, die muss aus Karten des Deutschen Wetterdienstes für den jeweiligen Standort ermittelt werden müssen. Neben den technischen Aspekten von Windkraftanlagen gibt es auch organisatorische und soziale Aspekte, die bei Bauvorhaben berücksichtigt werden müssen. Hier bietet es sich an, dass sich die Schülerinnen und Schüler in Gruppen zusammenfinden und gemeinsam Ideen sammeln und verschriftlichen. Zur Unterstützung kann wieder die Broschüre des Bundesverbands WindEnergie e. V. hinzugezogen werden. Als Abschluss soll eine Diskussion mit der ganzen Klasse über die gesammelten Aspekte stattfinden. Denkbar ist auch, dass zum Abschluss ein kleines Rollenspiel durchgeführt wird. Zum Beispiel können folgende Rollen vergeben werden: Bürgermeisterin oder Bürgermeister Sieht die finanziellen Vorteile für die Gemeinde. Möchte seine Gemeinde fortschrittlich präsentieren. Bürgerinitiative "Gegen die Verspargelung" Die Mitglieder der Initiative argumentieren gegen die Verschandelung der Landschaft Beitreiber eines existierenden Windparks Ist mit zunehmenden Ausfällen der inzwischen veralteten Anlagen konfrontiert und befürwortet das Repowering. Bietet sich erneut als Betreiber an. Projektbüro Hat Erfahrungen aus anderen Projekten. Ist an der Durchführung schon allein deshalb interessiert, weil es dann seine Arbeitsleistung anbieten könnte. Naturschutzverband Hat einerseits Bedenken wegen der Gefährdung von Zugvögeln. Andererseits befürwortet der Verband den Ausbau der Erneuerbaren Energien. Einzelne Bürgerin / einzelner Bürger Ist interessiert an einer sicheren und kostengünstigen Stromversorgung.

  • Geographie / Jahreszeiten / Physik / Astronomie
  • Sekundarstufe II

Das Gedicht "Die drei Spatzen" von Christian Morgenstern

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zu "Die drei Spatzen" lernen die Schülerinnen und Schüler den Dichter Christian Morgenstern kennen, analysieren und interpretieren sein Gedicht , kontrastieren es mit weiteren Gedichten und schreiben schließlich eigene Gedichte. "Die drei Spatzen" ist ein jahreszeitliches Gedicht und thematisiert Behaglichkeit, Wärme, Schutz und Geborgenheit trotz ungemütlichen Wetters wie Kälte, Schnee und Nässe. Idealerweise bietet es sich an, das Gedicht parallel zu ähnlich herrschenden Wetterverhältnissen einzuführen, auf die die Schülerinnen und Schüler Bezug nehmen können. Das Nachfühlen der im Gedicht zum Ausdruck gebrachten Gedanken und die Reflexion derselben bietet die Möglichkeit eines sowohl emotionalen als auch eines kognitiven Einstiegs. Das Gedicht "Die drei Spatzen" gehört zu den bekanntesten Tiergedichten von Christian Morgenstern. Es beschreibt in eindrucksvoller atmosphärischer Dichte die Geborgenheit und den Schutz, den sich drei Spatzen bei eisiger Kälte gegenseitig geben können. Übertragen auf die Metaebene bietet dieses Gedicht vielfältige Möglichkeiten, mit den Schülerinnen und Schülern eigene Erfahrungen von Vertrautheit, Schutz und Geborgenheit zu reflektieren und das Bedürfnis nach Gemeinschaft in unangenehmen Situationen zum Ausdruck zu bringen. Die Arbeit an dem Gedicht setzt einerseits den Schwerpunkt auf die Erarbeitung der lyrischen Stilelemente, die die atmosphärische Dichte erzeugen, und zum anderen auf eigene Assoziationen und Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler im Umgang mit den Begriffen "Vertrauen", "Schutz" und "Geborgenheit". Die Arbeitsmaterialien (Download siehe unten) informieren zudem über den Dichter Christian Morgenstern und stellen mehrere seiner Gedichte vor, mit denen sich die Schülerinnen und Schüler handlungs- und produktionsorientiert auseinandersetzen. Die Lernenden werden so zu eigenen Gedichten und Wortspielen inspiriert. Sie sollen Freude erfahren am kreativen Umgang mit Worten und Sprache, und eigene Produktionen sollen ihren Leistungswillen anspornen und ihr Selbstwertgefühl stärken. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen Merkmale lyrischer und epischer Texte kennen. lernen typische Stil- und Gestaltungselemente des Dichters Christian Morgenstern kennen. lernen, Texte zu interpretieren, zu transformieren und zu bewerten. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben in vielfältiger Weise den handlungs- und produktionsorientierten Umgang mit dem Wort, der Sprache und lyrischen Texten. recherchieren selbstständig im Internet nach weiteren Beispielen und Werken des Dichters. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten kooperativ in Paar- und Gruppenarbeit. nehmen Gefühle wahr, reflektieren diese und können sie sprachlich zum Ausdruck bringen. äußern sich würdigend zu den Beiträgen und Ergebnissen ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Primarstufe

Der Maikäfer und seine krabbelnden Artgenossen

Unterrichtseinheit
14,99 €

In der Unterrichtseinheit eignen sich die Schülerinnen und Schüler grundlegendes Wissen über die Insektengattung der Käfer an. Sie lernen die Lebensweise dieser Tiere kennen, ihren natürlichen Lebensraum und ihren Nutzen sowie ihren Schaden für die Umwelt. Im Rahmen dieser Unterrichtseinheit erlangen die Schülerinnen und Schüler umfassendes Wissen zu (heimischen) Käfern, ihrem Lebensraum, typischen Körpermerkmalen, ihrer Fortpflanzung und ihrem Nutzen sowie auch Schaden für die Umwelt. Gleich zu Beginn entdecken die Schülerinnen und Schüler durch das Vergleichen gegebener Exemplare den kunstvollen Körperbau vieler Käfer und die Möglichkeit, einzelne Käferarten voneinander zu unterscheiden. Typische Körpermerkmale, wie zum Beispiel das Verhältnis zwischen Körper- und Fühlerlänge, helfen bei der Differenzierung. Die einzelnen Themenstationen werden von den Schülerinnen und Schülern im individuellen Tempo in Einzel- oder auch Paararbeit durchgeführt: Käferpuzzle (Zusammenlegen einer naturgetreuen Abbildung des größten Käfers der Welt, dem Riesenbockkäfer) Bunte Käferwelt (Entstehung und Entwicklung von Insekten und Käfern, Artenreichtum) Aussehen (Panzer, Giftdrüsen, Hörner, Zangen, Fühler, Flügel, Facettenaugen und vieles mehr) Käferrekorde (vorgestellt werden der größte, der kleinste, der giftigste und der schnellste Käfer der Welt) Fortpflanzung (Eiablage, Aussehen der Larven und Puppen, Dauer der Entwicklungszeit) Wer war der Täter? (Marienkäfer, Kartoffelkäfer, Maikäfer und Borkenkäfer werden steckbriefartig vorgestellt und ihre Nachteile für die Umwelt thematisiert) Käferparade (Benennung von Käfern nach einer "verrätselten" Anweisung) Das Anfertigen von naturgetreuen Zeichnungen im Kunstunterricht oder das Schreiben von Geschichten zum Thema Käfer im Deutschunterricht ergänzen und intensivieren die Arbeit. Ein wesentliches Ziel des Sachunterrichts in der Grundschule ist das Kennenlernen und Vertrautwerden mit Tieren aus dem Lebensumfeld der Schülerinnen und Schüler. In diesem Zusammenhang verfolgt diese Einheit die Intention, den Schülerinnen und Schülern Basiswissen über die größte Tiergruppe überhaupt nahe zu bringen: Insekten beziehungsweise Käfer. Die Bedeutung dieser Tiere für das ökologische Gleichgewicht in der Natur schärft das Bewusstsein zur Erhaltung deren biologischer Umwelt und die Gefahren, die entstehen, wenn der Mensch unbedacht natürliche Lebensräume zerstört. Methodische Analyse Die Methodenwahl orientiert sich am Prinzip "vom Konkreten zum Abstrakten" und setzt folgerichtig am Vorwissen der Schülerinnen und Schüler an und orientiert sich an deren zum Anfang der Unterrichtseinheit formulierten weiterführenden Fragen zum Thema. Viele Arbeitsaufgaben werden in "rätselhafter" Form gestellt, um die Schülerinnen und Schüler durch eigenes Nachdenken zu den richtigen Ergebnissen zu führen und die Motivation und Neugier zur Weiterarbeit zu erhalten. Auch können die Schüler und Schülerinnen die Richtigkeit ihres Ergebnisses durch verschlüsselte Lösungen selber kontrollieren, ohne lange auf die Rückmeldung durch die Lehrkraft zu warten. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erwerben grundlegendes Wissen über Lebensweise und Aussehen der Gattung Käfer . lernen heimische Käferarten kennen. lernen den Unterschied zwischen nützlichen und schädlichen Käfern zu unterscheiden und zu begründen. kennen den Kreislauf der Natur und lernen ihn als voneinander abhängiges Ökosystem zu schützen und zu bewahren. lernen Fachausdrücke kennen und diese im Kontext richtig anzuwenden. erwerben die Fähigkeit, aus Sachtexten spezifische Informationen zu entnehmen und logische Schlussfolgerungen daraus zu ziehen. zeichnen Käfer naturgetreu nach. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kooperieren und kommunizieren miteinander und tauschen ihre Ergebnisse untereinander aus. organisieren ein Gruppenquiz zum Thema der Unterrichtseinheit.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Primarstufe, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Das Sonnensystem und seine Entstehung

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zum Sonnensystem erwerben die Lernenden Wissen über die Entstehung des Weltalls und der Erde auf naturwissenschaftlicher Grundlage. Sie lernen, zwischen ideologischen und naturwissenschaftlichen Darstellungen zu unterscheiden und diese zu bewerten. Die Lernenden werden in ihrer Analyse- und Bewertungskompetenz geschult, indem sie Unterschiede zwischen "Glauben" und "Wissen" kognitiv erfassen und argumentativ vertreten. Sie stellen naturwissenschaftliche "Wahrheiten" in den Vergleich zu Ideologien und Mythen und lernen, diese zu bewerten und zu beurteilen. Vorkenntnisse Zur Einführung in das Thema "Das Sonnensystem und seine Entstehung" bietet es sich an, den Lernenden unterschiedliche Schöpfungsmythen vorzustellen. Der Unterschied zwischen Mythos und Naturwissenschaft wird erarbeitet und bewertet, wobei die Schöpfungsmythen im Kontext der jeweiligen Zeit vorgestellt und verstanden werden sollten. Didaktische Analyse Während die Schöpfungsgeschichte in der Bibel schon in den Lehrplänen der Grundschule verankert ist, findet sich bisher noch kein Hinweis auf die Notwendigkeit, Grundschülerinnen und Grundschülern ein naturwissenschaftlich fundiertes Weltbild vorzustellen. Dies soll mit der vorliegenden Unterrichtseinheit nachgeholt werden. Methodische Analyse Methodisch sind die Aufgabenstellungen so aufgebaut, dass sie von den Lernenden selbstständig erarbeitet werden können. Informationen werden präsentiert und durch zielführende Aufgabenstellungen erweitert und gefestigt. Einige "Inputs" werden in "verwirrter" Form dargeboten, die zum Verständnis von den Lernenden erst entschlüsselt werden müssen. Diese Form der Erarbeitung bündelt die Aufmerksamkeit und die Konzentration auf den Text, der nachhaltiger im Langzeitgedächtnis abgespeichert werden kann als es das oberflächliche "Darüber hinweg lesen" tun würde. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können den Unterschied zwischen Mythen und Wissenschaft benennen und unterschiedliche Beurteilungskriterien benennen und begründen. verfügen über gefestigtes Wissen über die Entstehung des Sonnensystems und der Erde. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler betreiben gezielte Recherche im Internet zum Thema "Sonnensystem" und kommen dabei zu den gewünschten Ergebnissen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nehmen die Gesprächsbeiträge ihrer Mitschüler und Mitschülerinnen würdigend auf und beziehen sie in ihre eigenen Gedanken mit ein. arbeiten kooperativ in Gruppen- und Paararbeit. präsentieren ihre Gruppen-Ergebnisse zielführend und adressatengerecht.

  • Geographie / Jahreszeiten / Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Primarstufe

Einfache Gedichtformen entdecken: Nicht nur Dichter können dichten!

Kopiervorlage

Das Arbeitsmaterial bietet einen einfachen "lyrischen" Bauplan an, der die Schülerinnen und Schüler dazu anleitet, selber Gedichte nach eigenen Vorstellungen zu verfassen. Damit wird das Dichten als kreative sprachliche Ausdrucksform ermöglicht und gefördert. Dieses Unterrichtsmaterial gibt Anregungen zum Entdecken und Schreiben einfacher Gedichtformen. Arbeitsblatt 1 stellt den Schülerinnen und Schülern ein Gedicht vor, das nach einem bestimmten Bauplan beziehungsweise einer Gedichtform geschrieben ist: 1 Himmel 1+2 Himmel und die Sonne 2 Sonne 2+3 die Sonne und der Frühling und so weiter. Die Wörter im Gedicht reimen sich nicht (beziehungsweise müssen sich nicht reimen), wodurch die Lernenden beim Verfassen eigener Gedichte keine sprachlichen Einschränkungen unterliegen. Damit ergibt sich gleichzeitig die Möglichkeit, mit Sprache zu experimentieren. So kann der Blick der Dichtenden und auch des Lesenden auf die einzelnen Wörter gelenkt werden. Jedes einzelne Wort wird wichtig und sinnstiftend für das gesamte Gedicht. Dieses Arbeitsmaterial enthält Abbildungen zum Thema "Frühling", welche die Schülerinnen und Schüler anleiten, unter Berücksichtigung der vorgestellten Algorithmen selber ein Gedicht zu schreiben. Arbeitsblatt 3 fordert die Schülerinnen und Schüler auf, nach einem selbst gewählten Thema und unter Berücksichtigung der Vorgaben ein eigenes Gedicht zu schreiben. Da diese Gedichtform beliebig lang gestaltet werden kann, können bereits nach kurzer Zeit Ergebnisse entstehen, auf die die Lernenden stolz sein können. Ein Gedichtvortrag, das Malen und Zeichnen zum eigenen Gedicht oder eine Gedicht-Galerie bieten sich als Präsentationsformen an. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler identifizieren in einem Text den Bauplan eines Gedichtes. können entsprechend der Vorgaben zu thematischen Abbildungen ein Gedicht schreiben. verfassen nach eigener Themenwahl Gedichte. verstehen Arbeitsanweisungen und setzen sie selbstständig um. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler würdigen die Beiträge ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler und beziehen sie in ihre eigenen Gedanken mit ein.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Primarstufe

Reizwortgeschichten schreiben: die Geschichte von Dracula

Kopiervorlage

Dieses Arbeitsblatt zum Thema Reizwortgeschichten schreiben in der Grundschule regt die Lernenden dazu an, auf der Grundlage von sechs vorgegebenen Wörtern eine Geschichte über Dracula zu erfinden. Reizwortgeschichten im Deutschunterricht der Grundschule sollen die Fantasie der Schülerinnen und Schüler anregen und einen Anstoß für kreatives Schreiben geben. Die sechs vorgegebenen Reizwörter auf diesem Arbeitsblatt dienen als Impuls für eine besonders spannende Gruselgeschichte rund um Dracula. Anders als bei der Bildergeschichte fehlt in der Reizwortgeschichte der visuelle Aspekt, sodass die Schülerinnen und Schüler zunächst eine besondere Vorstellungskraft entwickeln müssen. Sie denken sich dabei mit viel Kreativität eine Handlung selbst aus, die die Leserinnen und Leser interessiert und unterhält. Die Lernenden schreiben ihre Geschichte auf vorbereitete Linien in eine alte Burg, sodass ein entsprechendes Layout zusätzlich die Motivation im Unterricht erhöht. Das Unterrichtsmaterial eignet sich für den spontanen Einsatz zwischendurch ebenso wie für eine umfangreiche Unterrichtseinheit zum Thema Geschichten schreiben. Dabei lernen die Kinder, dass sie wie bei der Erlebniserzählung und der Fantasiegeschichte auch bei der Reizwortgeschichte die klassische Aufsatzstruktur mit Einleitung, Hauptteil mit Höhepunkt und Schluss einhalten müssen. Die Lernenden üben mit diesem Arbeitsblatt demnach gezielt ihre Schreibkompetenz und spannendes Erzählen. Es bietet sich an, dass die Schülerinnen und Schüler ihre Reizwortgeschichte zunächst in Einzelarbeit verfassen, bevor sie ihre Ergebnisse in Partnerarbeit austauschen besprechen und gegebenenfalls überarbeiten. Das Thema Dracula dient der Schüleraktivierung und fasziniert in besonderer Weise auch Jungen, die bisher eher wenig Freude am Schreiben gefunden haben.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / DaF / DaZ
  • Primarstufe

Rechnen im Sternbild: Addition und Subtraktion üben in Klasse 1 und 2

Kopiervorlage

Auf dem Arbeitsblatt "Rechnen mit Sternbildern: Addition und Subtraktion üben in Klasse 1 und 2" lösen die Lernenden der Grundschule einfache Aufgaben der Mathematik im Zahlenraum bis 20. Sie addieren und subtrahieren Zahlen im Zehner- und Zwanzigerraum. Rechnen üben in Klasse 1 oder Klasse 2 kann auch Spaß machen: Auf diesem Arbeitsblatt lösen die Lernenden der Grundschule in Mathematik einfache Rechenaufgaben im Zahlenraum bis 20 und schreiben das Ergebnis in einen Stern. Alle Sterne mit der Zahl 7 sollen dann farblich markiert werden. Sofern die Schülerinnen und Schüler richtig gerechnet haben, ergibt sich am Ende ein besonderes Sternbild: der Große Wagen. Fächerübergreifend schnuppern die Lernenden damit in den Bereich der Astronomie, sodass auch die Kinder angesprochen werden, die im Fach Mathematik eigentlich wenig motiviert sind, sich aber für Themen der Weltraumforschung wie Universum, Planeten und Galaxien begeistern. Das Rätsel mit den Zahlen im Sinne von Tüfteln und Knobeln im Mathematikunterricht kann ein zusätzlicher Ansporn sein und zeigt mögliche Fehler beim Rechnen auf, die die Schülerinnen und Schüler selbstständig korrigieren können. Durch das Kombinieren unterschiedlicher Fächer aus Rechnen und Logik mit dem Bereich aus dem Sachunterricht schulen die Lernenden bei der Addition und Subtraktion nicht nur ihre Fähigkeiten im Kopfrechnen, sondern auch das Rechnen in Kontexten und logisches Denken. Die Aufgaben können am Ende der Klasse 1, zu Beginn der Klasse 2 oder auch als Wiederholung der Grundrechenarten in einer anderen Klassenstufe eingesetzt werden. Den Kindern stehen Lösungen zur Selbstkontrolle zur Verfügung, sodass sich das Material als Vertiefung auch zum eigenständigen Üben zu Hause in den Ferien oder für den Nachhilfeunterricht eignet.

  • Mathematik / Rechnen & Logik
  • Primarstufe

Roboter-Alphabet

Kopiervorlage

Auf dem Arbeitsblatt "Roboter-Alphabet" notieren die Lernenden Wörter zum Thema Roboter. Sie wiederholen damit das ABC, üben ihre Schreibkompetenz und erweitern ihr Wissen zum Bereich Technik. Technische Entwicklungen faszinieren die Lernenden der Grundschule und können daher in besonderer Weise zur Motivation im Unterricht genutzt werden. Die abenteuerliche Welt der Automaten und Roboter ist dabei ein Bereich, der im Zuge der Digitalisierung eine große Rolle spielt und an Bedeutung zunimmt. Roboter helfen uns im Alltag, erforschen fremde Planeten und kassieren im Supermarkt. Auch wenn sie an einigen Stellen Menschen ersetzen, erscheinen sie für Kinder nicht als Bedrohung, sondern als Neuerung der Technik, der sie neugierig und aufgeschlossen gegenüberstehen. Viele Schülerinnen und Schüler haben in ihrer Freizeit bereits Roboter aus Legosteinen gebaut oder gezeichnet. Einige bringen ein beeindruckendes technisches Wissen mit, das sie leider nur unzureichend in den Unterricht einbringen können. Mit diesem Arbeitsblatt verbinden die Lernenden ihre Kenntnisse mit Sprache und dem ABC. Sie sammeln Begriffe zum Thema Roboter und notieren für jeden Buchstaben des Alphabets ein Wort, das sie mit Robotern in Verbindung bringen können. Das Unterrichtsmaterial spricht sowohl Mädchen als auch vor allem Jungen der Grundschule an. Einsetzbar ist das Arbeitsblatt fächerübergreifend im Fach Sachunterricht im Rahmen von Sache und Technik oder Computer, Internet & Co. sowie auch in Sprache , Lesen und Schreiben, DaF oder DaZ. Dadurch, dass die Schülerinnen und Schüler in Einzelarbeit Begriffe notieren, eignet sich das Material für eine Stillarbeitsphase zwischendurch, um Ruhe in den Unterricht zu bringen sowie auch für eine spontane (fachfremde) Vertretungsstunde . Neben der Schreibkompetenz können Sie mit der Aufgabe soziale Kompetenzen fördern, indem sich die Lernenden nach dem Prinzip von Think-Pair-Share im Anschluss an ihre Einzelarbeit mit einer Partnerin oder einem Partner über ihre Ergebnisse austauschen und gegebenenfalls Lücken füllen oder sich auf den besseren Begriff einigen. Auch auch Wettbewerb zur Motivation wäre möglich: Wer findet die meisten Wörter, die etwas mit dem Thema Roboter zu tun haben?

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co. / Technik / Sache & Technik
  • Primarstufe
ANZEIGE