Unterrichtsmaterialien zum Thema "Umwelterziehung"

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DRK: Unterrichtsmaterial zum Thema "Trinkwassermangel"

Unterrichtseinheit

Wasser ist für uns überall und jederzeit verfügbar. Deshalb vergessen wir oft, dass Wasser Leben bedeutet – und darauf lenkt der Weltwassertag am 22. März die Aufmerksamkeit.Wasser ist leider in vielen Ländern aufgrund von natürlichen Gegebenheiten, langen Dürreperioden, aber auch Kriegen und Krisen absoluter Luxus. Mehr als 800 Millionen Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Wasser. Zwei Millionen sterben jährlich an den Folgen. Das Deutsche Rote Kreuz möchte diese Zahl reduzieren und ruft Lehrkräfte auf, den Weltwassertag zum Anlass zu nehmen, um Schülerinnen und Schülern zu vermitteln, was Trinkwassermangel bedeutet. Um Lehrkräfte dabei bestmöglich zu unterstützen, hat das DRK geeignetes Unterrichtsmaterial entwickelt, um Schulklassen für die Bedeutung von Trinkwasser zu sensibilisieren und sie zu sozialem Engagement, beispielsweise in Form einer Spendenaktion, zu motivieren. Lernziele Die Schülerinnen und Schüler lernen, dass sauberes Wasser nicht selbstverständlich ist. werden für die Folgen von Trinkwassermangel sensibilisiert. erfahren, wie das DRK Wassernot bekämpfen hilft. organisieren gemeinsam eine eigene Spendenaktion. trainieren ihre Empathie, Problemlösungskompetenz und Teamfähigkeit. Ziel und Aufbau Die Unterrichtsmaterialien sind auf zwei Module angelegt: Im ersten Teil der Doppelstunde erfahren Schülerinnen und Schüler mehr darüber, wie wichtig Wasser für unseren Körper ist. Im zweiten Teil der Doppelstunde geht es darum, Wassernot bekämpfen zu helfen. Dazu erarbeitet die Klasse gemeinsam eine Idee für eine Spendenaktion. Die Kopiervorlagen helfen Ihren Schülerinnen und Schülern dabei. Fußballorientierte Spendenaktion Fußball gehört hierzulande zu den beliebtesten Sportarten. Viele Schülerinnen und Schüler sind bestimmt selber Fußballerinnen oder Fußballer oder Fans. Sport ist in einem Land wie Deutschland, in dem Wasser selbstverständlich ist, ein guter Aufhänger, um greifbar zu machen, was Durst bedeutet. Zugang zu sauberem Wasser ist ein existenzielles Menschenrecht. Ziel dieser Unterrichtsmaterialien ist deshalb, den Fokus auf Menschen zu richten, die täglich Durst leiden müssen, weil sie kein sauberes Trinkwasser haben - und Ihre Klasse für eine fußballorientierte Spendenaktion zu begeistern. Kontakt E-Mail: schulen@drk.de , Internet: www.drk.de/schulaktionen

  • Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Zukunft einkaufen: Nachhaltiger Konsum, faire Ernährung

Unterrichtseinheit

Nur ein Viertel der sieben Milliarden Erdbewohner zählt derzeit zur "globalen Konsumentenklasse". Doch durch nicht nachhaltiges Kosumverhalten verbraucht dieses Viertel rund 80 Prozent der weltweiten Naturressourcen. Eigentlich sollten diese für alle Menschen gleichermaßen zur Verfügung stehen.Vor dem Hintergrund der Nachhaltigkeit erkunden die Schülerinnen und Schüler ihre Konsumgewohnheiten und untersuchen das Konsumangebot ihrer Heimatstadt auf ökofaire Produktionsbedingungen. Sie stellen ihre Ernährungsgewohnheiten auf den ökologischen Prüfstand und üben sich im Zubereiten ökofairer Mahlzeiten. Die drei hier vorgestellten Unterrichtsmodule können zu einer größeren Unterrichtseinheit - zum Beispiel im Rahmen einer Wochen- oder Projektarbeit - kombiniert werden.Im Zentrum des unterrichtlichen Geschehens stehen vor allem aktivierende Methoden wie MindMap, selbstständige Erkundung der lokalen Umgebung und des Konsum-Angebots sowie eine reflektierte Auseinandersetzung mit den eigenen Essgewohnheiten und das Erproben ökofairer Ernährungsmethoden. Hintergrundinformationen Einführend finden Sie hier Hintergrundinformationen zum Themenkomplex Konsum, Ernährung und Nachhaltigkeit sowie zu den drei Modulen der Unterrichseinheit. Modul 1: Die konsumkritische Stadtrallye Die Schülerinnen und Schüler tauchen mit der "Konsum"-MindMap und einem Film ins Thema ein und führen sich bei einer Stadtrallye unseren Konsum vor Augen. Modul 2: Alternativen publik machen Um dem Ziel "Fairer Konsum für eine zukunftsfähige Welt" Nachdruck zu verleihen, stellen die Jugendlichen Kontakt zu Verantwortlichen her und machen Alternativen öffentlich. Modul 3: Nahrungsproblematik und ökofaire Ernährung Die Schülerinnen und Schüler berechen ihren ökologischen Fußabdruck und stellen Produktionskette, Erzeugung und Anbau von Lebensmitteln auf den Prüfstand. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen die Folgen des westlichen Lebensstils für den Ressourcenvorrat der Erde kennen. untersuchen die Auswirkungen unseres Ernährungsgewohnheiten und unseres Kaufverhaltens auf natürliche Lebensräume und Menschen der nicht industrialisierten Welt. lernen Kriterien nachhaltiger Lebens- und Konsumformen kennen und nehmen fairen Konsum und ökofaire Ernährung als Alternative wahr. können selbst Konzepte für nachaltigen Konsum und ökofaire Ernährung entwickeln. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können verschiedenartige Medien wie Texte, Tabellen, Grafiken und Bilder hinsichtlich relevanter Informationen auswerten. setzen Informationen aus verschiedenen Medien miteinander in Verbindung. lernen, diese Informationen in anderen medialen Darstellungsformen wiederzugeben und zusammenzufassen. Die Katholische Kirche und die Evangelische Kirche in Deutschland als zweitgrößte Arbeitgeber mit ihren Kirchengemeinden, Bildungshäusern, Verwaltungsstellen sowie diakonischen und karitativen Einrichtungen eine große, vielfach noch schlummernde Nachfragemacht für nachhaltige Produkte und Dienstleistungen. Dies gilt besonders für die Bereiche Energie, Büro, Großhaushalt, Transport und Verkehr sowie technische Gebäudeausrüstung. Mit dem Projekt "Zukunft einkaufen" sollen die Kirchen dauerhaft an ökologischen und sozialen Standards ausgerichtet werden. Damit wird ein wichtiger Beitrag sowohl für eine nachhaltige Entwicklung als auch für die Glaubwürdigkeit der Katholischen und Evangelischen Kirche geleistet. Gleichzeitig sollen über die Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen Impulse für einen nachhaltigen Konsum in den privaten Bereich gegeben werden. Auch Bildung und Erziehung sind in Sachen Nachhaltigkeitsthemen wichtige Wegbereiter, denn gerade Kinder und Jugendliche müssen dafür sensibilisiert werden, um ihre aktive Rolle in Sachen Umweltschutz wahrnehmen und ausfüllen zu können. Kein nachhaltiger Lebensstil Der in den westlichen Industrieländern vorherrschende Lebenstil ist nicht nachhaltig. Um deren Ressourcenverbrauch auf alle Menschen projizieren zu können, bräuchten wir mehr als eine Erde. Wenn alle Menschen auf der Welt so leben würden wie wir in Deutschland, bräuchten wir 2,8 Erden, denn der deutsche Fußabdruck ist 5,09 Hektar groß. Der gerechte ökologische Fußabdruck liegt jedoch bei 1,9 Hektar (Quelle: "Footprint Deutschland", 2010). Berechnungen zeigen, dass die Menschheit derzeit bereits am 9. Oktober eines Jahres ihren Ressourcenvorrat aufgebraucht hat und bis zum Ende des Jahres auf Pump lebt - also auf Kosten gering entwickelter Länder, die die negativen Folgen des Klimawandels tragen müssen. Und auf Kosten kommender Generationen. Die Rechte aller Menschen beachten Dabei sollten die Rechte der nachfolgenden Generationen genauso geachtet werden wie die Rechte jener, die unseren Lebensstandard nicht haben. Das sind 4,5 Milliarden Menschen, also zwei Drittel der Weltbevölkerung. Sie leben direkt von jenen Früchten und Nahrungsmitteln, die ihre Felder, Seen, Meere und Wälder hergeben. Daher sind sie nicht am Wachstum der Geldwirtschaft interessiert, sondern an der Sicherung ihres Kapitals, der Natur. Dieses jedoch verringert sich kontinuierlich, da ihr natürlicher Lebensraum für unsere Zwecke missbraucht wird. Jeder kann zur (Um-)Welt-Verbesserung beitragen Was viele nicht wissen: Durch Überdenken und Ändern des persönlichen Kaufverhaltens kann jeder einzelne von uns dazu beitragen, die (Um-)Welt zu verbessern, faire Löhne in Ländern der Billigproduktion herbeizuführen und diesen Menschen die Chance auf ein lebenswertes Dasein zu ermöglichen. Es ist ein Unterschied, ob grüner Strom oder "normaler" Strom, Recyclingpapier oder "normales" Papier, ökofairer Tee oder konventioneller Tee gekauft wird. Mit jedem Euro, den wir ausgeben, entscheiden wir mit, wie unsere Welt und das Leben in ihr zukünftig aussieht: ob etwa weitere Kohlekraftwerke entstehen oder ob Windkraft und Solaranlagen stärker gefördert werden, ob Wälder weiterhin abgeholzt oder erhalten werden - und ob in Entwicklungsländern Schulen gebaut werden. Anhand dreier inhaltlich zusammenhängender und aktivierender Unterrichtsmodule erkunden die Jugendlichen unter dem Motto "Zukunft einkaufen!" ihre Schule und ihre Stadt oder Gemeinde hinsichtlich fairer und nicht nachhaltiger Konsumangebote. Sie erforschen die Strukturen ihrer Schule in Sachen sozialer Gerechtigkeit und ökofairem Nahrungsangebot. Bei einer konsumkritischen Stadtrallye kann das Thema Nachhaltigkeit und Konsum anhand der wichtigsten Kosum- und Kaufgewohnheiten der Jugendlichen vertieft und die Problematik alltagsnah aufgezeigt werden, bevor das Thema nachhaltige Ernährung eingehend beleuchtet und die ökofaire Welt des Kochens mit dem Ziel "Neue Rezepte braucht das Land" selbst erlebt werden kann. Herstellungsweise von Produkten erkunden Beim kritischen Stadtrundgang erkunden die Schülerinnen und Schüler ihre Stadt oder Gemeinde und informieren sich in Geschäften, in denen sie täglich oder mehrmals im Jahr einkaufen, über die Herstellungsweise und den Transport beliebter Produkte des täglichen Konsums. Vorteilhaft: Kleine Gruppen Es bietet sich an, dass Klassen sich in kleinere Gruppen aufteilen, und die ausgewählten Stationen, jeweils begleitet von einer Lehrkraft, die den konsumkritischen Stadtführer gibt, in unterschiedlicher Reihenfolge durchlaufen. Kleinere Gruppen zeigen größere Aufmerksamkeit, wenn der Stadtführer an den einzelnen Stationen wichtige Fakten zur gängigen Produktionsweise des jeweiligen Produkts vorstellt. Handouts und eigene Notizen Die Informationen werden mit den Schülerinnen und Schülern diskutiert. Die Jugendlichen erhalten Handouts mit den wichtigsten Fakten, sollen sich aber auch selbst Notizen machen - sie werden sie für ihre Dokumentation der Rallye brauchen. Die Stationen der Rallye Elektromarkt (Anknüpfen an den Film der Einführung) Bekleidungsgeschäft Metzgerei oder Fleischerei Bäckerei oder Konditorei Nach der Stadtrallye werten die Schülerinnen und Schüler ihre Informationsblätter und ihre Notizen sowie Eindrücke der Rallye in Kleingruppen aus. Sie konzipieren in den nächsten Stunden einen Vortrag oder erstellen gemeinsam eine PowerPoint-Präsentation, in der sie wichtige und bemerkenswerte Informationen rund um die Themen Konsum, Globalisierung, Nachhaltigkeit und die daraus resultierenden Probleme aufzeigen und bewerten. In einem nächsten Schritt informieren sich die einzelnen Gruppen mithilfe einer Internetrecherche zu konsum- und ernährungstechnischen Alternativen. Das Projekt "Zukunft einkaufen!" hält zahlreiche Hintergrundinformationen zum Thema bereit: zukunft-einkaufen.de: Broschüre für Jugendliche Diese Broschüre zur konsumkritische Stadtrallye im PDF-Format eignet sich auch als Handout für die Jugendlichen. zukunft-einkaufen.de: Material für die Arbeit vor Ort Hier finden Sie gesammelte Broschüren und Veröffentlichungen - Hintergrundwissen zur Vorbereitung des Unterrichts. Stummer Impuls Das Wort "Konsum" als MindMap an der Tafel arrangiert oder ein aufgezeichneter Einkaufswagen führt die Jugendlichen an das Thema heran. Stichwortartig werden nun Begriffe gesammelt: was konsumiert die Klasse täglich oder zumindest häufiger? Die Schülerinnen und Schüler können auch Produkte mitbringen, die sie häufiger kaufen, oder sie schneiden entsprechende Abbildungen aus Prospekten aus. Konsum und Globalisierung Nun soll, exemplarisch an ein oder zwei Produkten (Schokoriegel, T-Shirt, Notizblock oder auch ein Handy), die Frage aufgeworfen werden, wie und wo das Produkt wohl hergestellt wird und welche Folgen die Produktionsweise hat. Hier bietet es sich an, auf einer Weltkarte die Produktionsorte im Vorfeld zu markieren. Anschließend kann in einem Gespräch im Plenum der Zusammenhang zwischen Konsum und Globalisierung vertieft werden. Filmvorführung Da das Thema bei der Stadtrallye intensiver erlebt werden soll, bietet sich zur Vorbereitung auch das Vorführen eines Films an. Kleines Handy - große Wirkung Der Film aus dem Projekt "Mitverantwortung" der Stiftung Jugend und Bildung informiert über die wenig fairen Produktionsbedingungen und die Entsorungsproblematik bei Handys. Basiswissen zum Thema aneignen Die einzelnen Gruppen eignen sich anhand einer Internetrecherche oder mithilfe ausgewählter, durch die Lehrkraft aufbereiteter Materialien ein Basiswissen zu konsum- und ernährungstechnischen Alternativen an, aus dem sie Konsequenzen für die eigene Ernährung und ihr Kaufverhalten entwickeln können. Interviews mit dem Einzelhandel Mit den Vorschlägen, die die Jugendlichen mittels Handout zusammentragen, kann durch einen erneuten Besuch der betreffenden Geschäfte Kontakt zu Verantwortlichen des Einzelhandels gesucht werden. Bei persönlichen Interviews im Laden sollte die Lehrkraft allerdings vor Ort sein, und im Vorfeld vorbereitete Fragen mit den Jugendlichen besprochen haben. Alternativ bietet es sich an - auch fächerverbindend im Deutschunterricht - in den Kleingruppen Briefe und E-Mails oder gar eine gemeinsam abgestimmte Petition, adressiert an den Einzelhandel beziehungsweise an Vertreter der kommunalen Politik, zu verfassen. Auch auf diese Weise kann auf die Missstände aufmerksam gemacht und können Alternativen zur öffentlichen Diskussion gebracht werden. Die eigene Ökobilanz Mit der richtigen Ernährung und dem Kauf biologisch hergestellter sowie auf kurzen und damit umweltfreundlichen Transportwegen bereitgestellter Nahrung kann der CO2-Ausstoß deutlich verringert werden und somit ein Zeichen in Sachen Umweltschutz und nachhaltiger Entwicklung gesetzt werden. Gerade jungen Menschen ist häufig nicht bewusst, dass ihre hohe Ökobilanz durch unreflektierte Kaufentscheidungen und Ernährungsgewohnheiten bedingt ist. Der ökologische Fußabdruck Zum Einstieg bietet es sich an, per Laptop und Beamer exemplarisch die Ökobilanzen von zwei bis drei Schülerinnen oder Schülern zu errechnen. Dies geschieht mittels eines Online-Tools. Das Feld der Mobilität, die hier ebenfalls eine große Rolle spielt, wird mit Blick auf den Fokus Ernährung weitestgehend ausgeblendet. footprint-deutschland.de Mithilfe dieses Tools lässt sich der eigene ökologische Fußabdruck online berechnen. Die Ökobilanz von Lebensmitteln Anschließend kann erörtert werden, welche Art von Lebensmitteln nach Meinung der Schülerinnen und Schüler eine besonders schlechte Ökobilanz haben und warum dies so ist. Die Lehrkraft vertieft im Folgenden die Merkmale der globalisierten Produktionsketten von Lebensmitteln, etwa am Beispiel einer Tiefkühlpizza oder anhand bestimmter Obst- und Gemüsesorten, die von weit her eingeflogen werden müssen, weil die Menschen in Europa nicht darauf verzichten möchten. Fleischproduktion, Backwaren & Co. Ebenso ist es wichtig, auf Unterschiede in der Tierhaltung, Fütterung und Futterherstellung bei der Fleischproduktion einzugehen. Ebenso ist der Unterschied zwischen konventionellen Methoden und der Bio-Herstellung von Backwaren relevant. All dies können die Jugendlichen arbeitsteilig in Kleingruppen erarbeiten, die Broschüre "Und ihr bewegt sie doch!" dient hier als Lesestoff für die Klasse und gibt Anregungen für die Umsetzung durch die Lehrkraft. zukunft-einkaufen.de: Broschüre "Und ihr bewegt sie doch!" Ideen und Anregungen zu nachhaltigem Konsum und ökofairer Ernährung liefert diese Broschüre im PDF-Format. Ausstellung im Klassenzimmer Ihre Ergebnisse sowie Ideen und Vorschläge zu einer ökologisch verantwortungsvollen Ernährung können die Schülerinnen und Schüler in ihre PowerPoint-Präsentation zum nachhaltigen Konsum integrieren. Alternativ bietet es sich an, mithilfe von Prospekt-Schnipsel und kunstvoll arrangierten Plakaten eine eigene Kunst-Ausstellung zu ökofairen Produkten und Gerichten im Klassenzimmer zu installieren und anderen Schülerinnen und Schülern sowie Interessierten Lehrerinnen und Lehrern am Ende der Projektwoche eine Info-Veranstaltung anzubieten. Ökofaires Kochen Je nach Schulform sowie je nach Räumlichkeiten und Ausstattung der Schule bietet das Material "Neue Rezepte braucht das Land" auch Anregungen, einen Kochwettbewerb zu ökofairer Ernährung durchzuführen. Man kann die im Material aufgeführten Rezeptvorschläge nachkochen - oder aber die Jugendlichen nach Vorgabe eines bestimmten Budgets selbst ökofaire Gerichte kreieren lassen. zukunft-einkaufen.de: "Neue Rezepte braucht das Land" Hier finden Sie Material mit Anregungen und Rezepten zum ökofairen Kochen als PDF-Dokument.

  • Politik / WiSo / SoWi / Wirtschaft
  • Sekundarstufe I

WebGIS zum ökologischen Fußabdruck

Unterrichtseinheit

Mit der individuellen Berechnung des ökologischen Fußabdrucks können Lernende ihren persönlichen Ressourcenverbrauch feststellen. In der Verbindung mit einem WebGIS lassen sich vergleichende Untersuchungen zum ökologischen Potenzial und zur ökologischen Reserve anstellen. Schließlich sollen Möglichkeiten der Reduzierung des Verbrauchs erarbeitet und diskutiert werden.Der ökologische Fußabdruck stellt eine Methode zur Berechnung des Ressourcenverbrauches dar. Dabei werden fünf Lebensbereiche angesprochen und der damit verbundene Ressourcenverbrauch nach einer recht komplizierten Rechnung in ein Flächenmaß, den globalen Hektar gha, umgerechnet. Je nach ökologischem Potenzial kann ermittelt werden, ob man über oder unter den gebotenen Verhältnissen lebt. Global gesehen stehen 1,8 gha zur Verfügung, der derzeitige ökologische Fußabdruck beträgt aber 2,2 gha. Dabei zeigt sich aber, dass es große regionale Unterschiede sowohl im Angebot als auch im Verbrauch von Ressourcen auf der Erde gibt. Mehrere interaktive Online-Angebote zur Berechnung lassen den eigenen Lebensstil messen und führen zu der Erkenntnis, dass dieser mehr oder weniger deutlich über dem für Deutschland errechneten Potenzial von 1,9 gha liegt. Dort bleibt der Unterricht aber nicht stehen, vielmehr lernen die Schülerinnen und Schüler anhand praktikabler Vorschläge, wie sie ihren Ressourcenverbrauch senken und damit zu einem nachhaltigeren Lebensstil beitragen können. Somit wird dem Gedanken ?Global denken, lokal handeln? in beispielhafter Weise entsprochen.Im ersten Schritt sollten die Schülerinnen und Schüler anhand eines Arbeitstextes in die Thematik einsteigen. Anschließend können mit WebGIS Sachsen auf thematischen Karten vorhandene Daten landesweit und global eingeordnet und mit dem landesspezifischen ökologischen Potenzial vergleichen werden. Dabei wird schnell deutlich, dass wir mit unserem Lebensstil mehr Fläche benötigen, als zur Verfügung steht. Wie nachhaltig ist mein Verhalten? Mit dem ökologischen Fußabdruck lernen die Schülerinnen und Schüler eine Möglichkeit kennen, eigenes Verhalten auf seine Nachhaltigkeit hin zu bewerten und zu diskutieren. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen Inhalt und Einflussgrößen des ökologischen Fußabdrucks sowie Grenzen der Aussagekraft kennen lernen. ihren eigenen ökologischen Fußabdruck bestimmen. regionale Unterschiede im ökologischen Potenzial und den ökologische Reserven erkennen. Möglichkeiten und Maßnahmen eines nachhaltigeren Lebensstils kennen lernen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen WebGIS als Informationsquelle und zum Anfertigen thematischer Karten nutzen. Multiple-Choice-Tests durchführen. aus weiteren Online-Angeboten Informationen gewinnen. Um eine effektive Arbeitsweise zu ermöglichen, sollten sich zunächst die Lernenden mithilfe eines Arbeitstextes wesentliche Inhalte erarbeiten. Den Schülerinnen und Schülern muss bewusst gemacht werden, dass es sich hier um eine wissenschaftliche Methode handelt, die nach klar definierten Grenzwerten aufgestellt worden ist. Daher ist die Diskussion über die Grenzen der Methode notwendig und wird durch den Arbeitsauftrag auf dem Arbeitsblatt auch angeregt. Für die Berechnung des persönlichen ökologischen Fußabdrucks stehen mehrere Angebote im Internet zur Verfügung. Die Schülerinnen und Schüler sollten den Begriff der Nachhaltigkeit kennen. Auch sollten sie über Grundkenntnisse im Umgang mit einem WebGIS verfügen. Die Arbeit mit dem Karteneditor stellt für die meisten Lernenden keine Schwierigkeit dar. Zur Unterstützung können auch die Hinweise zur Kartengestaltung aus der Unterrichtseinheit "Globale Entwicklungsunterschiede differenzieren" genutzt werden. Voraussetzungen und Tipps zur Nutzung des Karteneditors Hier finden Sie Hinweise zu den technischen und inhaltlichen Voraussetzungen der Unterrichtseinheit sowie zur Nutzung des Karteneditors des "WebGIS Sachsen". Teil1 (Arbeitsblatt 1) Erläuterung des Begriffes biologische Kapazität und dessen Abgrenzung zum ökologischen Fußabdruck unter Nutzung der gegebenen Textquelle Erstellung einer thematischen Karte zur globalen Verteilung des ökologischen Potenzials Diskussion der Karte (WebGIS) Ermittlung der Zusammensetzung des ökologischen Fußabdrucks Recherche nach Argumenten gegen das Konzept Ermittlung des persönlichen ökologischen Fußabdrucks mittels eines Online-Rechners Vergleich und Diskussion der ermittelten Werte mit dem Durchschnittswert für Deutschland Hinführung zum Ländervergleich durch die Auswertung der Weltkarte zum ökologischen Fußabdruck (WebGIS) Die Fragestellung, inwieweit der ökologische Fußabdruck mit dem ökologischen Potenzial vereinbar ist, führt zur ökologischen Reserve. Erstellung der thematischen Karte zur ökologischen Reserve (WebGIS) Diskussion der Ergebnisse Hinführung zur Notwendigkeit von Maßnahmen für eine nachhaltigere Entwicklung im Sinne der Absenkung des persönlichen Verbrauchs Diskussion zu persönlichen Handlungsänderungen und deren Begrenztheit Technische Voraussetzungen Mit den standardmäßigen Sicherheitseinstellungen des Browsers ist "WebGIS Sachsen" meist nicht vollständig nutzbar. Der Karteneditor läuft als Popup. Popups sind in den Browsereinstellungen jedoch meist gesperrt. Daher müssen im Vorfeld des Unterrichts in den Browser-Menüs Popups zugelassen werden. Außerdem muss im Browser JavaScript aktiviert sein. Funktionen des WebGIS-Dienstes kennen lernen Damit die Lernenden eine differenziertere Skalierung mithilfe des "WebGIS Sachsen" selbstständig durchführen können, müssen vorher wesentliche Eigenschaften des Karteneditors gemeinsam oder selbstständig mit der Online-Hilfe des WebGIS-Dienstes erarbeitet werden. Dies könnte auch zu Hause erfolgen. Nach erfolgter Registrierung bei "WebGIS Sachsen" können Karten auf dem sächsischen Bildungsserver gespeichert werden (über einen Klick auf das Diskettensymbol in der oberen Werkzeugleiste des WebGIS kommen Sie zum Anmeldeformular). Auch diese Funktion wird in der Online-Hilfe des WebGIS-Dienstes erläutert. Somit kann wertvolle Unterrichtszeit gespart werden. Nach der Erstellung der eigenen Legenden sollte die inhaltliche Arbeit zu Entwicklungsunterschieden der Erde erfolgen. Die prinzipiellen Funktionalitäten des WebGIS sind auf den WebGIS-Sachsen-Seiten in Form einer Kurzanleitung als PDF-Datei abrufbar. 1. Weltkarte aufrufen Rufen Sie auf der "WebGIS Sachsen"-Homepage den Online-Dienst zum Thema "Regionale Disparitäten auf der Erde" auf. 2. Karteneditor aufrufen Klicken Sie in der oberen Werkzeugleiste auf das Symbol des Karteneditors (rotes, gelbes und grünes Quadrat). Es wird die vorgegebene Legende dargestellt. 3. Legende nach eigenen Kriterien verändern In dem Fenster des Karteneditors können Sie nun die Klassen sowie die Zahl der Klassen verändern. Achten Sie darauf, dass in der Skalierung keine Lücken in den Werten entstehen! Länder, die in diese Lücken fallen, werden in der neuen Karte nicht dargestellt. Um dies zu verhindern, sollte der Maximalwert der unteren Klasse (mathematisch mit "kleiner als" definiert) der Minimalwert der nächst höheren Klasse (mathematisch mit "größer/gleich als" definiert) sein. 4. Kartentitel eingeben Der von Ihnen in das entsprechende Feld eingegebene neue Kartentitel erscheint über der Legende in der neu erstellten Karte. 5. "Neue Legende erstellen" und "Neue Karte erstellen" Wichtig: Soll die erstellte Karte von den Schülerinnen und Schüler zu Hause oder zu einem späteren Zeitpunkt im Unterricht weiter bearbeitet und verändert werden, muss als letzter Schritt "Neue Karte erstellen" angeklickt werden. Die neue Karte erscheint dann im Ordner "Eigene Karten" im WebGIS-Browserfenster. Nur die in diesem Ordner abgelegten Karten können nach einer Registrierung gespeichert werden. Alle anderen Veränderungen der Legenden werden mit dem Schließen des Browsers gelöscht.

  • Geographie
  • Sekundarstufe II

Globaler Wasserverbrauch: Der Kampf ums "blaue Gold"

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit möchte Schülerinnen und Schülern verdeutlichen, dass es sich bei sauberem Wasser um eine endliche und kostbare Ressource handelt, mit der die heutige und alle nachfolgenden Generationen besonders sparsam umgehen müssen.Der weltweite Wasserverbrauch steigt rasant an. Das UN-Millenniumsziel, bis 2015 eine Halbierung des Anteils der Menschen ohne dauerhaft gesicherten Zugang zu hygienisch einwandfreiem Trinkwasser zu erreichen, ist in Gefahr. Schon heute ist Trinkwasser knapp, schon heute sind eine Milliarde Menschen auf Grundwasserreserven angewiesen, Tendenz steigend. Bei weiterer Klimaerwärmung drohen die Gletscher zu schmelzen, die für viele Menschen und Regionen eine Trinkwasserreserve darstellen. Die zunehmende Wasserverschmutzung durch uns stellt eine zusätzliche Gefahr dar. Heute schon zählt der WWF in einem vor Kurzem veröffentlichten Bericht mehr als 50 bewaffnete Konflikte, ausgelöst durch den Kampf um Wasser. Expertinnen und Experten gehen davon aus, dass zunehmend Kriege um Wasser beziehungsweise Trinkwasserreserven geführt werden. Das "blaue Gold" wird immer mehr zu einem Objekt der Begierde.Die Thematik "Wasser und Wasserverbrauch" auf nationaler und globaler Ebene wird in dieser Unterrichtseinheit dargestellt. Sie umfasst vier bis fünf Unterrichtsstunden und soll anhand dreier Arbeitsblätter erarbeitet werden. Die Sequenz kann an fast jeder Stelle in der Abfolge der curricular vorgesehenen Themen für die Jahrgangsstufen 9 und 10 durchgeführt werden. Besondere Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, da die Schülerinnen und Schüler bereits mit den meisten Begriffen rund ums Wasser vertraut sind - auch aufgrund der Vorarbeiten in anderen Fächern. Die Bearbeitung der Arbeitsblätter kann in Einzel- oder Partnerarbeit erfolgen. Ablauf der Unterrichtseinheit "Globaler Wasserverbrauch" Die Lernenden setzen sich intensiv mit den Themen Wasserverbrauch, Wasserknappheit und Wasserverschwendung im nationalen und globalen Kontext auseinander. Die Schülerinnen und Schüler sollen erkennen, dass die Erde als Ganzes ein geschlossener Wasserkreislauf ist, die Ressource Wasser aber ungleich verteilt und ungleich genutzt/verschwendet wird. den Begriff des "virtuellen Wassers" kennen und anwenden können. die größten Wasserverschwender in Form des Wasser-Fußabdrucks begründet benennen können. lernen, dass nur "nachhaltige" Wassernutzung zur Bekämpfung des Problems der (zukünftigen) Trinkwasserknappheit führt. anhand des Beispiels der baden-württembergischen Stadt Knittlingen eine mögliche Form der Wassernutzung kennenlernen und das hier vorgestellte Konzept erklären können. die Vor- und Nachteile des Landgewinnungsprojektes nahe der Stadt Turbajal benennen und dessen Nutzen kritisch reflektieren können. die Aussage, dass das Wassersparen in Deutschland nichts bringt außer Rohrverstopfungen, erörtern können. Diese Unterrichtseinheit entstand im Rahmen von MS Wissenschaft 2012 - Zukunftsprojekt ERDE. Im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) schickt Wissenschaft im Dialog (WiD) das schwimmende Science Center auf Tour durch Deutschland und Österreich. Die interaktive Ausstellung an Bord des Schiffes steht im Wissenschaftsjahr 2012 ganz im Zeichen der Nachhaltigkeitsforschung. Die Ausstellung zum Ausprobieren, Mitmachen und Mitforschen wendet sich an Besucherinnen und Besucher ab zehn Jahren. Unter www.ms-wissenschaft.de steht der Tourplan zur Verfügung und Schulklassen und größere Gruppen können Termine für einen Besuch auf dem Ausstellungsschiff buchen. Zum Einstieg in die Thematik bietet sich das Gespräch über verschiedene Schlagzeilen an, wie zum Beispiel: Auf die Energiekrise folgt die Wasserkrise Die Welt ist hungrig, weil sie durstig ist Zukünftig wird es nicht mehr Kriege um Öl geben, sondern Kriege ums "blaue Gold" Die Schülerinnen und Schüler können zu diesen Schlagzeilen in einem Brainstorming ihre Vermutungen äußern und Hypothesen aufstellen, die am Ende der Unterrichtseinheit widerlegt oder aber verifiziert werden. Mithilfe von Arbeitsblatt 1 lernen die Schülerinnen und Schüler den Wasserkreislauf auf Basis ihres Vorwissens detaillierter kennen und erkennen zudem, dass nur ein geringer Teil des Wassers für den Menschen nutzbar ist. Im Zusammenhang mit dem Wasserkreislauf sollen die Begriffe Niederschlag, Verdunstung und Grundwasserbildung fallen. Des Weiteren sollen die Lernenden erfahren, dass Wasser in den Ländern Europas und in den Industrieländern ganz unterschiedlich verwendet und zuweilen verschwendet wird. Video zum Weltwassertag Zur Bearbeitung von Arbeitsblatt 2 können die Schülerinnen und Schüler ein Video auf YouTube nutzen, das anlässlich des Weltwassertages am 22. März 2012 von der Food and Agriculture Organization (FAO) veröffentlicht wurde. Hier soll im Wesentlichen deutlich werden, dass die Landwirtschaft den höchsten Wasserverbrauch aufweist. Woran dies liegt, zeigt dann wiederum der sogenannte Wasser-Fußabdruck. Virtuelles Wasser und Wasser-Fußabdruck In diesem Zusammenhang sollte der Begriff des "virtuellen Wassers" fallen, der wahrscheinlich einigen Schülerinnen und Schülern bekannt vorkommt. Wenn wir beispielsweise heute in den Supermarkt gehen und Produkte aus südlichen Ländern oder beispielsweise eine Jeans kaufen, ist uns vielfach nicht klar, dass für die Produktion dieser Güter Unmengen an Wasser verwendet werden. An dieser Stelle ist es besonders wichtig, bei der Besprechung des Arbeitsblatts den Focus darauf zu lenken, dass gerade die Produktionsländer (vor allem Billiglohnländer) hier ihr äußerst knappes Wasser verschwenden. Den Schülerinnen und Schülern fällt es erfahrungsgemäß nicht schwer, Lösungsstrategien zur Senkung des Wasserverbrauchs anzugeben. Konflikte aufgrund von Wassermangel Das Konfliktpotenzial des "blauen Goldes" in den trockenen Regionen der Erde soll ebenfalls verdeutlicht werden. Hier kann auf Konflikte im Nahen Osten oder aber als ein konkretes Beispiel auf den Grenzfluss Lauca in Südamerika eingegangen werden. Sinnvoll ist bei der Präsentation der Ergebnisse natürlich auch eine kurze Darstellung des Konflikts und der dazugehörigen Konfliktparteien. Das Projekt DEUS 21 in Deutschland Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekt DEUS 21 ist ein beispielhaft nachhaltiges Konzept zur kommunalen Wasserwirtschaft. Derzeit wird das Projekt in einem Neubaugebiet in der baden-württembergischen Stadt Knittlingen realisiert. Die Schülerinnen und Schüler informieren sich im Internet über das Projekt. Anschließend sollen sie die Funktionsweise von DEUS 21 darstellen und erkennen, dass es sich dabei um eine Art "Wasserkreislaufwirtschaft" handelt. Das Pilotprojekt DEUS 21 ist zudem auf Effizienz und allgemeine Durchsetzungsfähigkeit innerhalb Deutschlands uns Europa zu prüfen. Moderne Landgewinnung in der Wüste Syriens Ein krasses Gegenbeispiel zu DEUS 21 stellt ein Bewässerungskonzept in der syrischen Wüste dar. Hier wird der Erde quasi der letzte Tropfen Wasser abgerungen, um erfolgreich Landwirtschaft zu betreiben. Bei der Benennung der Vor- und Nachteile dieser Form der Wassernutzung (siehe Arbeitsblatt 3) können die Schülerinnen und Schüler ihr gesamtes (Vor-)Wissen einbringen. Es sollte beim Vergleich der Lösungen aber auch darauf geachtet werden, dass in dem Zusammenhang Begriffe wie Versalzung, Überdüngung, Verdunstung, Tröpfchenbewässerung und Absenken des Grundwasserspiegels fallen. Auch ist es möglich, noch einmal auf die bereits bekannten Formen der Wasserförderung in der Wüste einzugehen, wie beispielsweise Oasen mit artesischem Brunnen , Flussoasen und Grundwasseroasen. Am Schluss der Sequenz steht eine Aussage zum Thema Wassersparen des Leiters des Hannoveraner Umwelt-Instituts Ecolog, Hans-Jürgen Leist, im krassen Gegensatz zu allem vorweg behandelten. Im Artikel " Schluss mit dem Wassersparen! " (ZEIT ONLINE vom April 2012) sagte Leist, dass Wassersparen in Deutschland gar nichts bringe und den Menschen in den wasserarmen Regionen der Erde damit nicht geholfen werde. Die Schülerinnen und Schüler sollen sich kritisch mit dieser Aussage auseinandersetzen und sinnvoll Stellung dazu beziehen (siehe Arbeitsbaltt 3). Dabei ist es sinnvoll, die Lernenden diese Aufgabe in Einzelarbeit erledigen zu lassen, da die Argumentation jeder einzelnen Schülerin und jedes einzelnen Schülers zugleich auch eine Möglichkeit ist, den Lernzuwachs zu prüfen. Die Stellungnahmen der Schülerinnen und Schüler werden abschließend kurz diskutiert.

  • Biologie / Chemie / Geographie
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II