Unterrichtsmaterialien zum Thema "Kosten"

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Dispokredit als mögliche Schuldenfalle

Unterrichtseinheit

Für viele Schülerinnen und Schüler dürfte das Thema der Vermeidung von Schulden eine hohe Alltagsrelevanz haben. Die Behandlung dieses Stoffes im Unterricht soll auch dazu führen, dass die Jugendlichen das eigene Konsumverhalten reflektieren.Als Voraussetzung für das Stundenthema, mit dem Fokus auf die fallorientierte Ermittlung von Kontobewegungen, sollte das Girokonnto, der Kontoauszug und die Berechnung von Guthabenzinsen bei den Lernenden bekannt sein. Zudem sind Vorkenntnisse im Umgang mit einer Tabellenkalkulationssoftware notwendig. Aus ihrem Lebensumfeld dürfte bei den Lernenden ein Vorwissen in Bezug auf den Dispokredit vorhanden sein. Einige von ihnen werden zumindest durch Erzählungen von Freunden und Bekannten erste Erfahrungen damit gemacht haben.Die Lerneinheit soll durch impulsgebende Gespräche und Diskussionen sowie eigenständiges Erarbeiten das binnendifferenzierte Vorgehen unterstützen. So kann auf unterschiedliche Lerngeschwindigkeiten reagiert werden. Der Computer wird vor allem eingesetzt, um die Kontobewegungen und die Berechnung der Zinsen in einem Diagramm darzustellen. Unterrichtsablauf Der Ablauf der Unterrichtsstunde mit dem Einsatz der Materialien und der Mediennutzung wird hier beschrieben. Die Schülerinnen und Schüler sollen intuitiv zur dargestellten Ausgangssituation ihr Vorwissen einbringen. entsprechend des in den Materialen dargestellten Falles die Kontobewegungen unter Verwendung der Möglichkeiten eines Tabellenkalkulationsprogramms grafisch darstellen. die mit den festgestellten Kontobewegungen verbundenen Zinsen in der Tabellenkalkulation berechnen. ihre Ergebnisse präsentieren und erläutern. die Risiken des Dispokredits als möglichen Einstieg in eine Schuldenfalle diskutieren. Anknüpfend an einen mithilfe einer Präsentationssoftware gestützten stillen Impuls erhalten die Schülerinnen und Schüler im Rahmen eines impulssetzenden Unterrichtsgesprächs die Möglichkeit, sich zunächst spontan und intuitiv zur Ausgangssituation zu äußern. Didaktisches Vorgehen Der methodische Schwerpunkt der zweiten Phase ist die Partnerarbeit, wodurch die Lernenden die Gelegenheit zur gegenseitigen Unterstützung erhalten. Hierdurch sollen sie zunehmend an eine eigenständige und eigenverantwortliche Erarbeitung beziehungsweise Anwendung von Lerninhalten herangeführt werden. Gleichzeitig ermöglicht dieses Vorgehen bei unterschiedlichen Lerngeschwindigkeiten binnendifferenziertes Arbeiten in dem Sinne, dass die schnelleren Lernenden bei der Unterstützung ihrer Mitschülerinnen und -schüler eingebunden werden. Fachlicher Schwerpunkt Der unterrichtliche Schwerpunkt der Stunde liegt auf der Erarbeitung der zentralen Merkmale des Dispokredits. Hierzu zählen die Gewährung und Rückzahlung dieses Kredits sowie der Zusammensetzung und Berechnung der Zinsen. Die Lernenden ermitteln die Kontobewegungen, stellen diese grafisch dar und berechnen die damit verbundenen Zinsen. Dieses Wissen dient als Ausgangspunkt für die Beurteilung eines Dispokredits als mögliche Schuldenfalle. Die gegenwärtige und zukünftige Bedeutung des Unterrichtsthemas ist in der alltäglichen Relevanz von bargeldlosen Zahlungsvorgängen zu sehen. Der Dispokredit ermöglicht zum einen ein Mehr an finanzieller Freiheit, zum anderen birgt er insbesondere für junge unerfahrene Verbraucher leicht die Gefahr der Überschuldung. In den abschließenden Schritten werden die Lernergebnisse von den Schülerinnen und Schülern im Plenum präsentiert, kommentiert und diskutiert. Dies dient einerseits der Sicherung und Festigung der erlernten Inhalte und andererseits werden dadurch den Lernenden Gelegenheiten zur Beteiligung am Gespräch in und vor einer Gruppe gegeben. Ihnen werden durch die intensive Auseinandersetzung mit der Situation des fast Gleichaltrigen Phillip die Möglichkeit gegeben, sich ein differenziertes Fachwissen zum Unterrichtsthema anzueignen, welches sie dann in der abschließenden Diskussion sowie in der Hausaufgabe üben und anwenden sollen. Dabei wird ein scheinbarer Gegensatz zwischen der dargestellten Anfangssituation und dem von den Lernenden erarbeiteten Ergebnis erzeugt. Zinsbelastung und der verbleibende Sollbetrag könnten auf den ersten Blick den Eindruck erwecken, dass das Gefährdungspotential in der dargestellten Situation nicht gravierend ist. Die damit verbundenen Gefahren, aber auch die Möglichkeiten eines Dispokredits, gilt es im anschließenden Unterrichtsgespräch sowie durch die Formulierung eines Forumbeitrags herauszuarbeiten.

  • Rechnungswesen
  • Sekundarstufe II

Dienstherr darf sich nicht auf Verzicht der Reisekostenvergütung berufen

Schulrechtsfall

... seiner Klasse durch die Schulleitung gefragt, ob er auf die Reisekostenvergütung verzichten würde. Daraufhin wurde ihm nur ein Teil der Kosten erstattet. Der Lehrer widersprach erfolglos und ging vor Gericht ...

  • Fächerübergreifend

Verzicht auf Reisekostenerstattung rechtmäßig - Fall des Monats 08/2016

Schulrechtsfall

... Verzichtet eine Lehrkraft teilweise auf die Reisekostenerstattung für eine Klassenfahrt, so kann sie nicht im Nachhinein doch die kompletten Kosten geltend machen. Denn sie hat wirksam darauf verzichtet ...

  • Fächerübergreifend

Klassenfahrten: Kostenerstattung - Fall des Monats 11/2013

Schulrechtsfall

... Anspruch, die Reisekosten vom Dienstherrn erstattet zu bekommen. Das entschied das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen und erklärte einen systematisch angefragten Verzicht auf Reisekosten für unwirksam ...

  • Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe II

Schulbuch-Kosten: Wer zahlt? Fall des Monats Juli 2013

Schulrechtsfall

... und schlug lediglich vor, die Kosten mit der Steuererklärung als Werbungskosten geltend zu machen. Die Gemeinde aber ist der Meinung, dass Schulbücher "persönliche Kosten des Landespersonals seien". Der ...

  • Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe II

Wer bezahlt den Computer für die Hausaufgaben?

Schulrechtsfall

... Da dieser einem Sechstklässler aus Berlin jedoch nicht zur Verfügung steht, beantragt er die Kostenübernahme beim Jobcenter. Das lehnt ab und verweist an die zuständige Schule. Das Sozialgericht muss e ...

  • Fächerübergreifend

Den Schulhund von der Steuer absetzen? - Fall des Monats 05/2018

Schulrechtsfall

... In ihrer jährlichen Einkommenssteuererklärung machte eine Lehrerin aus Rheinland-Pfalz die Kosten für ihren Hund zu 50 Prozent steuerlich geltend. Diese beliefen sich auf über 250 Euro, zu denen noch einmal ...

  • Fächerübergreifend

Schulbücher sind Mehrbedarfsleistung - Fall des Monats 02/2018

Schulrechtsfall

... Die Kosten für Schulbücher sind eine Mehrbedarfsleistung, die das Jobcenter übernehmen muss. So entschied das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen. Für Taschenrechner gilt dies allerdings nicht (Az ...

  • Fächerübergreifend

16,50 Euro für Übernachtungen auf Klassenfahrt zu wenig - Fall des Monats 07/2017

Schulrechtsfall

... 2013 eine mehrtägige Reise nach Hamburg angetreten. Das Hotel stellte der Lehrerin für jede Nacht Kosten in Höhe von 36,50 Euro in Rechnung. Der niedersächsische Schulfahrtenerlass von 2006 besagt allerdings ...

  • Fächerübergreifend

Fall des Monats: Mehr Schein als Sein

Schulrechtsfall

... der Vorstellung des Anbieters ein Vertrag mit 24-monatiger Laufzeit zustande, bei dem monatliche Kosten von 7 Euro netto entstehen. Abgerechnet werden soll für 12 Monate im Voraus, sodass mit Vertragsschluss ...

  • Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe I