Unterrichtsmaterialien → Fächerübergreifender Unterricht in den Sekundarstufen I und II

Tipp der Redaktion

Pubertät und Sexualität

In diesem Online-Kurs testen die Lernenden ihr Wissen rund ums erste Mal und erhalten Tipps für einen unbefangenen Umgang mit dem eigenen Körper und der eigenen Sexualität.

Tipp der Redaktion

Fächerübergreifend

Dieser Ratgeber gibt praktische Ratschläge für eine lernförderliche Hausaufgabenkultur.

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Sprachsensible Methoden für Lernende mit gravierenden sprachlichen Problemen

Fachartikel

Dieser Fachartikel stellt "sprachsensible" Methoden vor, die Lernenden mit gravierenden sprachlichen Problemen im Unterricht konkrete "Soforthilfen" bieten. Er richtet sich an Lehrkräfte an weiterführenden Schulen, die Jugendliche mit Deutsch als Zweitsprache und beziehungsweise oder erheblichen Bildungsdefiziten unterrichten.Dieser Artikel bietet eine Ergänzung zu den beiden Fachartikeln "Sprachbarrieren im Unterricht – und wie sie beseitigt werden können" sowie "Sprachsensibilität im Unterricht – Methoden in der Praxis" von Lars Fedeler über Sprachbarrieren, Sprachbildung und Sprachsensibilität im Allgemeinen. Gravierende sprachliche Probleme im Fachunterricht In allen Schulformen und Jahrgangsstufen kann der Sprachgebrauch im Unterricht für Schülerinnen und Schüler eine Herausforderung darstellen. In diesem Fachartikel geht es allerdings nicht um die Gymnasiastin, die in einer Leistungskursklausur mit einem lateinischen Fremdwort überfordert ist. Die folgenden Ausführungen beziehen sich auf Lernende, die der Fachunterricht an weiterführenden Schulen vor viel größere und grundsätzlichere sprachliche Probleme stellt, da sie Deutsch erst als Zweitsprache gelernt haben oder – nach bundesdeutschen Maßstäben – erhebliche Bildungsdefizite aufweisen, deren Ursachen äußerst vielfältig sein können. Die Schwierigkeiten dieser sprachlich benachteiligten Jugendlichen betreffen das Verstehen , das Sprechen und das Schreiben . In vielen Fällen ist damit eine Angst vor dem Sprachgebrauch verbunden, manchmal zeigen sich aber auch (verständlicherweise) Frustration und Ungeduld – zum Beispiel bei der Auseinandersetzung mit längeren Texten. Fehlende Sprech- und Leseerfahrungen , eine mangelnde Regelkenntnis sowie ein begrenzter Wortschatz sind die "Wurzeln" für Folgeprobleme, die sich daraus entwickeln: Die damit belasteten Schülerinnen und Schüler verstehen die Ausdrucksweise der Lehrkraft nur mit Mühe und sind mit Fachtexten schnell überfordert. Verständnisschwierigkeiten zeigen sich auch beim Umgang mit Tabellen, Schaubildern und Grafiken. Ihre Sprechweise ist meist stockend und unstrukturiert; zudem neigen sie dazu, "Ein-Wort-Antworten" zu geben. Einfachste Satzstrukturen werden auch auf der Ebene des Schreibens verwendet. Beim Formulieren erreichen sie nur selten ein fachsprachlich angemessenes Niveau. Vor dem Hintergrund dieser Problematik stelle ich im Folgenden auf der Grundlage meiner Praxiserfahrungen konkrete Maßnahmen und Methoden vor, die im Fachunterricht in Klassen mit sprachlich benachteiligten Lernenden als "Soforthilfen" nützlich sind.

  • Fächerübergreifend / Mathematik / Rechnen & Logik / Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co. / Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Ernährung & Gesundheit / Gesundheitsschutz / Pflege, Therapie, Medizin / Chemie / Natur & Umwelt / Geographie / Jahreszeiten / Physik / Astronomie / Technik / Sache & Technik / Elektrotechnik / Informationstechnik / Metalltechnik / Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi / Religion / Ethik / Pädagogik / Kunst / Kultur / Musik / Sport / Bewegung / DaF / DaZ / Englisch / Französisch / Italienisch / Latein / Polnisch / Spanisch / Arbeitsschutz / Arbeitssicherheit / Berufsvorbereitung /Berufsalltag / Arbeitsrecht / Orga / Bürowirtschaft / Rechnungswesen / Wirtschaft
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Spezieller Förderbedarf, Berufliche Bildung

Strategien zum Umgang mit Unterrichtsstörungen

Fachartikel

Dieser Fachartikel zeigt praxiserprobte und wirkungsvolle Interventions- und Präventionsstrategien zum Umgang mit Unterrichtsstörungen auf, die im Schulalltag im Sinne eines proaktiven Classroom-Managements eingesetzt werden können. Unterrichtsstörungen als unterschätzter Belastungsfaktor Kaum eine andere Berufsgruppe wird bei der Ausübung ihrer Profession derart stark durch Störungen belastet wie Lehrerinnen und Lehrer. Dabei handelt es sich in der Regel um Disziplinprobleme der Schülerinnen und Schüler von Ablenkung über Leistungsverweigerung bis hin zu Respektlosigkeit, wodurch der "Flow" des Unterrichts behindert wird. Auch der Zeitverlust durch Gegenmaßnahmen der Lehrkraft ist Teil der Störung. Das Ausmaß dieser Problematik ist angehenden Lehrkräften häufig nicht bewusst. Nach wie vor wird die Vorbereitung auf das Lehramt von einem breiten Angebot an Didaktik und Methodik geprägt, während der Umgang mit Unterrichtsstörungen (im Rahmen eines Classroom-Managements ) eher beiläufig behandelt wird. Der "Praxisschock", von dem Referendarinnen und Referendare oft berichten, ist zu einem großen Teil auf die unterschätzte Herausforderung durch Störungen seitens der Schülerinnen und Schüler zurückzuführen. Auch ich selbst erlebte meinen Berufseinstieg vor diesem Hintergrund als unerwartet hart. Zu meinem Glück bekam ich durch gestandene Ausbildungslehrerinnen und -lehrer im Laufe der Zeit handfeste Tipps, die mich dazu befähigten, souverän auf Unterrichtsstörungen zu reagieren. Mittlerweile bin ich fast zwei Jahrzehnte als Lehrer tätig und möchte in diesem Fachartikel aufgrund meiner Berufserfahrung insbesondere jungen Kolleginnen und Kollegen wirkungsvolle Interventions- und Präventionsstrategien zum Umgang mit Störungen des Unterrichts aufzeigen, die sich im Schulalltag bewährt haben.

  • Fächerübergreifend / Mathematik / Rechnen & Logik / Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co. / Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Ernährung & Gesundheit / Gesundheitsschutz / Pflege, Therapie, Medizin / Chemie / Natur & Umwelt / Geographie / Jahreszeiten / Physik / Astronomie / Technik / Sache & Technik / Elektrotechnik / Informationstechnik / Metalltechnik / Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi / Religion / Ethik / Pädagogik / Kunst / Kultur / Musik / Sport / Bewegung / Ich und meine Welt / DaF / DaZ / Englisch / Französisch / Italienisch / Latein / Polnisch / Spanisch / Arbeitsschutz / Arbeitssicherheit / Berufsvorbereitung /Berufsalltag / Arbeitsrecht / Orga / Bürowirtschaft / Rechnungswesen / Wirtschaft
  • Primarstufe, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Spezieller Förderbedarf, Berufliche Bildung

Klassenfahrten planen: zeitsparende Tipps

Fachartikel

Dieser Ratgeber zeigt verschiedene Wege auf, wie bei der Klassenfahrtenplanung Zeit, Geld und Nerven gespart werden können. Der Klassenfahrtenanbieter alpetour stellt hilfreiche Tipps zusammen.

  • Fächerübergreifend
  • Fort- und Weiterbildung, Sekundarstufe II, Sekundarstufe I

Generation Corona? – Die Schulzeit während der Pandemie reflektieren

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit ist die letzte von fünf Unterrichtseinheiten zum Thema "Mentale Gesundheit von Kindern und Jugendlichen". Ziel der fünften Unterrichtseinheit ist es, gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern die Schulzeit während der Pandemie zu reflektieren.In der Themenreihe "Mentale Gesundheit von Kindern und Jugendlichen" sind außerdem diese Unterrichtseinheiten erschienen: "Generation Corona? – Wie hast du die Pandemiezeit erlebt?" "Generation Corona? – Was tut dir gut?" zum Thema Resilienz, "Generation Corona? – Achte auf dich und andere!" zum Thema psychische Belastungen und "Generation Corona? – Du bist nicht allein!" , die seriöse Hilfsangebote vorstellt. Schulschließungen, plötzlich wegfallende soziale Kontakte, Distanzunterricht: Für Schülerinnen und Schüler hatten die Pandemiezeit und insbesondere die Lockdowns eine starke Veränderung des täglichen Lebens zufolge. Wie sind Schülerinnen und Schüler damit umgegangen? Die Unterrichtseinheit wirft einen Blick zurück auf die Erlebnisse und Gefühle von jungen Menschen während dieser Zeit. Sie blickt aber auch auf die Rolle der Lehrerinnen und Lehrer – und sie fokussiert auf das Thema der sozialen Kontakte, die von zahlreichen jungen Menschen nach den Erlebnissen in der Pandemie heute bewusster wahrgenommen werden. Diese Unterrichtseinheit beschäftigt sich mit dem Thema Schule während der Pandemie. Vor allem kommen Schülerinnen und Schüler aus dem Podcast "Generation Corona?" zu Wort, die berichten, wie sie selbst den Distanzunterricht, die Strukturierung ihres eigenen Alltags sowie Freundschaften erlebt haben. Es soll aber auch thematisiert werden, wie der Distanzunterricht aus Sicht der Lehrkraft verlaufen ist. Vorkenntnisse sind in diesem Fall nicht notwendig, da es in dieser Unterrichtseinheit um persönliche Erlebnisse der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrkraft geht. Notwendig ist eine Offenheit, mit subjektiven Ansichten umzugehen. Vor allem sollen Schülerinnen und Schüler aktiviert werden, sich selbst zu ihren Erlebnissen während der Pandemiezeit zu äußern und diese in Worte zu fassen. Als Impulse werden mehrere Audio-Ausschnitte gemeinsam angehört, die aus der Podcastreihe "Generation Corona?" stammen. Hier ist es notwendig, die Möglichkeit zum Abspielen dieser Audios vorzubereiten. Des Weiteren werden verschiedene Arbeitsblätter ausgeteilt, die die Schülerinnen und Schüler selbst bearbeiten sollen. In dieser Unterrichtseinheit ist auch vorgesehen, dass die Lehrkraft persönlich über ihre Erlebnisse während der Coronazeit berichtet. Dazu sollen die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit haben, der Lehrkraft Fragen zu stellen. Ist dies nicht gewünscht, so kann diese Erarbeitung weggelassen werden. Alternativ ist es auch möglich, dass die Lehrkraft selbst über Herausforderungen und Erlebnisse während der Pandemiezeit berichtet. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler reflektieren und differenzieren persönliche Erfahrungen. stärken ihr Reflexions- und Empathievermögen. setzen sich mit Statistiken und Veränderungen im Zeitverlauf auseinander. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler trainieren den Umgang mit Infografiken und Statistik . Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler praktizieren das kreative Entwickeln und Ausformulieren eigener Ideen. notieren Stichworte zu ihren Gefühlen. lernen, einander zuzuhören und eigene Ergebnisse zu präsentieren. lernen, gezielte Fragen zu formulieren.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Pädagogik / Religion / Ethik / Politik / WiSo / SoWi / Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Generation Corona? – Anzeichen von psychischen Belastungen bei sich und anderen erkennen

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Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit zum Thema "Achte auf dich und andere" sensibilisiert die Schüler und Schülerinnen dafür, bei sich selbst und anderen erste Anzeichen von psychischen Belastungen – insbesondere von Depressionen – zu erkennen.Diese Einheit ist die dritte von fünf Unterrichtseinheiten zum Thema "Mentale Gesundheit von Kindern und Jugendlichen"; zuvor erschienen sind: "Generation Corona? – Wie hast du die Pandemiezeit erlebt?" und "Generation Corona? – Resilienz bei Jugendlichen stärken" . Dass Menschen manchmal traurig sind, auch für etwas längere Zeit, ist vollkommen normal und eine wichtige Emotion. Wann aber gibt es erste Anzeichen für eine tatsächliche psychische Belastung? Für eine Depression, die weit mehr ist als Traurigkeit? In dieser Unterrichtseinheit werden die Schülerinnen und Schüler sensibilisiert, ihre eigenen Gefühle besser einschätzen zu lernen. Sie erfahren, dass Traurigkeit wichtig ist und zugelassen werden sollte. Sie bekommen jedoch auch erste Kriterien an die Hand, wie sie eine psychische Belastung erkennen können und welche Anzeichen dafür sprechen, sich professionelle Hilfe zu suchen. Sie lernen außerdem, wie sie andere in belastenden Situationen unterstützen können. Als Hintergrundinformation zu der Gesamtthematik sowie zum Thema der dritten Folge des Podcasts "Generation Corona?" steht Lehrkräften eine ausführliche Hintergrundinformation zur Verfügung. Es ist auch möglich, ganze Podcast-Folgen für den Unterricht einzusetzen. Die Zahl von jungen Menschen mit verschiedenen psychischen Belastungen ist während der Corona-Pandemie und den Lockdowns weiter angestiegen. Daher ist es wichtig für junge Menschen, bei sich selbst und bei anderen Anzeichen zu erkennen, wann eine normale Traurigkeit vorliegt und wann sie sich professionelle Hilfe suchen sollten, weil sie möglicherweise mit einer Depression zu kämpfen haben. In Audioeinspielungen erklären Experten, wie wichtig das Zulassen von Gefühlen wie Trauer ist, wie man Traurigkeit von einer Depression unterscheiden kann, wann man professionelle Hilfe benötigt und wie junge Menschen Freundinnen und Freunden helfen können, die sich psychisch belastet fühlen. Für diese Unterrichtseinheit sind keine Vorkenntnisse der Schülerinnen und Schüler notwendig. Durch verschiedene Arbeitsformen wie Einzelarbeit, Gruppenarbeit, die Bearbeitung von Arbeitsblättern sowie Diskussionen werden die Schülerinnen und Schülerinnen auf verschiedene Arten angeregt, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Wichtiges Element sind Audio-Einspielungen, die die Lehrkraft zwischendurch als Impulse einsetzt und wichtige Informationen vermittelt. Sie stammen aus dem Podcast "Generation Corona?" , der auch als Ganzes im Unterricht eingesetzt werden kann. Dabei muss sichergestellt werden, dass die Abspielung technisch möglich ist. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können den Unterschied zwischen temporärer Traurigkeit und einer anhaltenden psychischen Belastung erklären. können Anzeichnen für psychische Belastungen und Depressionen benennen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler trainieren den Umgang mit Statistiken. recherchieren Hilfsangebote im Internet. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten kooperativ. praktizieren das kreative Entwickeln und Ausformulieren eigener Ideen. lernen, einander zuzuhören und eigene Meinungen zu thematisieren.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Pädagogik / Politik / WiSo / SoWi / Religion / Ethik / Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Generation Corona? – Mentale Gesundheit von Jugendlichen: Hilfe suchen und annehmen

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit zum Thema "Mentale Gesundheit" sensibilisiert die Schülerinnen und Schüler dafür, Anzeichen von mentaler Belastung bei sich selbst oder bei anderen zu erkennen und zeigt auf, welche seriösen Hilfsangebote es gibt, wie sie zu finden sind und wie solche Angebote funktionieren können.Diese Unterrichtseinheit ist die vierte von fünf Unterrichtseinheiten zum Thema "Mentale Gesundheit von Kindern und Jugendlichen"; zuvor erschienen sind: "Generation Corona? – Wie hast du die Pandemiezeit erlebt?" , "Generation Corona? – Resilienz bei Jugendlichen stärken" und "Generation Corona? – Anzeichen von psychischen Belastungen bei sich und anderen erkennen" . Diese Einheit beschäftigt sich im Schwerpunkt exemplarisch mit dem Hilfsangebot "Krisenchat", das mit WhatsApp und SMS arbeitet und rund um die Uhr für die jungen Menschen erreichbar ist. Es werden aber auch zahlreiche andere Angebote vorgestellt, und es wird thematisiert, wie junge Menschen seriöse Angebote finden können. Außerdem wird aufgezeigt, aus welchen Gründen junge Menschen keine Hilfen suchen – damit sollen die Schülerinnen und Schüler für mögliche Stigmatisierungen sensibilisiert werden. Schließlich zeigt die Unterrichtseinheit auch, wie junge Menschen anderen helfen können, die möglicherweise Unterstützung benötigen. Wenn Kinder und Jugendliche Probleme haben, sich seelisch angespannt oder stark belastet fühlen, wissen sie oft nicht, woher oder durch wen sie Hilfe bekommen können. Oft ist es nicht immer einfach, sich in dem großen Angebot von Hilfsmöglichkeiten zurechtzufinden. Ein seriöses Angebot für Kinder und Jugendliche ist der "Krisenchat", eine Einrichtung, in der Jugendliche mit Expertinnen und Experten per WhatsApp oder SMS schreiben können. Darüber können sie ihre Probleme schildern und bekommen im gegenseitigen Dialog Hinweise, wie sie Probleme angehen können, Lösungen oder passende Hilfen finden. Die Unterrichtseinheit zeigt auf, welche seriösen Hilfsangebote für Kinder und Jugendliche zur Verfügung stehen. Und es wird eingeordnet, nach welchen Begriffen gesucht werden kann, um erfahrene Therapeutinnen und Therapeuten zu finden. Die Einheit sensibilisiert die Schülerinnen und Schüler gegenüber Stigmatisierungen und gibt erste Anhaltspunkte, wie man selbst andere unterstützen kann. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler untersuchen anhand von Beispielen wie man seriöse psychologische Hilfsangebote erkennt. verstehen, welche negativen Konsequenzen die Stigmatisierung von psychischen Krisen für Betroffene hat. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler trainieren die Recherche im Internet nach Hilfsangeboten. lernen ein mediengestütztes Hilfsangebot kennen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten kooperativ. praktizieren das kreative Entwickeln und Ausformulieren eigener Ideen. lernen, einander zuzuhören und eigene Ergebnisse zu präsentieren.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Pädagogik / Politik / WiSo / SoWi / Religion / Ethik / Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Generation Corona? – Resilienz bei Jugendlichen stärken

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit ist die zweite von fünf Unterrichtseinheiten zum Thema "Mentale Gesundheit von Kindern und Jugendlichen". Ziel ist es, den Schülerinnen und Schülern zu zeigen, wie sie sich für und in Krisen stärken können. Im Fokus steht der Begriff "Resilienz" – so sollen verschiedene Ansätze thematisiert werden, um die eigene Resilienz zu stärken. Vor allem geht es dabei um soziale Kontakte, Freizeit und Hobbys sowie um kreative Strategien während der Pandemie.Die Unterrichtseinheit setzt die Reihe zum Thema "Mentale Gesundheit von Kindern und Jugendlichen" fort, zu der bereits die erste Einheit " Generation Corona? – Wie hast du die Pandemiezeit erlebt? " erschienen ist. Fehlende soziale Kontakte, wegbrechende Hobbys, Sorgen und Ängste, Zusammenleben mit der Familie auf engem Raum: Während der Pandemie-bedingten Lockdowns gab es viele Herausforderungen für junge Menschen Die vorliegende Unterrichtseinheit soll Jugendlichen das Thema "Resilienz" näherbringen. Wie kann man die eigene mentale Widerstandskraft stärken? Was kann man tun, um Krisen besser zu überstehen ? In der Unterrichtseinheit geht es einerseits um den Begriff der Resilienz , andererseits um konkrete Ausprägungen, Inhalte und Maßnahmen. Dabei wird nicht nur thematisiert, wie die eigene Resilienz gestärkt werden kann, sondern auch die Möglichkeit, andere Menschen zu unterstützen, ihnen Mut zu machen und positive Gedanken zu fördern. Ein wichtiger Faktor dabei sind die sozialen Kontakte, die viele junge Menschen während der Coronazeit möglicherweise nicht in dem Maße pflegen konnten, wie sie es gerne gehabt hätten. Die Unterrichtseinheit zeigt in Audio-Einspielungen auf, welche Strategien junge Menschen entwickelt haben, Kontakte trotz der Lockdowns zu halten. In weiteren Audio-Einspielungen geht es um Möglichkeiten, anderen Menschen zu helfen sowie um die Wichtigkeit von Freundschaften gerade in Krisenzeiten. Die Unterrichtseinheit will die Schülerinnen und Schüler für die Wichtigkeit von Resilienz sensibilisieren – und Wege aufzeigen, die eigene Resilienz zu stärken. Ziel ist es zudem auch, die Schülerinnen und Schüler dafür zu sensibilisieren, wie sie anderen Menschen helfen können, besser durch (künftige) Krisen zu kommen. Wichtig sind dabei ganz konkrete Ansätze und Beispiele, wie Schülerinnen und Schüler selbst mit der Pandemie umgegangen sind und wie sie durch konkrete Änderungen des eigenen Verhaltens die eigene Krisenfestigkeit und Widerstandsfähigkeit stärken können. Drei Arbeitsblätter begleiten die Unterrichtseinheit. Auf dem ersten Blatt notieren die Schülerinnen und Schüler, welche Strategien sie selbst entwickelt und kennengelernt haben, um Kontakte trotz Lockdown zu halten. Auf dem zweiten Arbeitsblatt zum Thema "Resilienz" füllen sie den theoretischen Begriff mit konkreten Inhalten. Auf dem dritten Arbeitsblatt findet sich die Anleitung für das Rollenspiel zu den Themen soziale Kontakte, Mut und positive Gedanken. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen, was sich hinter dem Begriff "Resilienz" verbirgt. kennen unterschiedliche Definitionen für den Begriff "Resilienz". Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen unterschiedliche Medien (Text, Audio, Bild) zum Wissenserwerb einzusetzen. trainieren die Recherche im Internet. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten kooperativ. entwickeln ein Rollenspiel. lernen, einander zuzuhören und präsentieren eigene Ergebnisse.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Pädagogik / Fächerübergreifend / Religion / Ethik / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Generation Corona? – Wie hast du die Pandemiezeit erlebt?

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit leitet eine Folge von Unterrichtseinheiten zum Thema "Mentale Gesundheit von Kindern und Jugendlichen" ein. Ziel der ersten Unterrichtseinheit ist es, den Schülerinnen und Schülern zu zeigen, dass sie mit ihren Problemen während der Lockdowns nicht allein waren, ihnen erste mögliche Resilienzstrategien an die Hand zu geben und ihnen ein Grundverständnis zu vermitteln, was eine temporäre Verstimmung von einer psychischen Belastung unterscheidet.Die Corona-Pandemie brachte bis dahin unbekannte Herausforderungen für jede und jeden, auch für junge Menschen. Die Schülerinnen und Schüler haben mehrfache Schulschließungen erlebt, einhergehend mit dem – zumindest vorübergehenden Verlust – sozialer Kontakte sowie Freizeit- und Sportaktivitäten. Die Unterrichtseinheit soll Jugendliche dabei unterstützen, diese Zeit aufzuarbeiten. Die Schülerinnen und Schüler gehen dabei einerseits auf ihre persönlichen Erlebnisse und Gefühle während der Pandemiezeit ein – die Unterrichtseinheit schlägt andererseits aber auch einen größeren Bogen, indem sie die Situation der jungen Menschen insgesamt beleuchtet, untermauert durch Studienergebnisse. Impulse für Gespräche und Diskussionen werden immer wieder durch Ausschnitte aus dem Podcast "Generation Corona?" gegeben, in dem sowohl Jugendliche als auch Expertinnen und Experten über Erlebnisse, über mentale Belastungen und Gesundheit sowie über Hilfsstrategien und Resilienz berichten. Als Hintergrundinformation zu der Gesamtthematik sowie zum Thema der ersten Folge des Podcasts steht den Lehrkräften eine ausführliche Hintergrundinformation zur Verfügung. Es ist auch möglich, ganze Podcast-Folgen für den Unterricht einzusetzen. Die Unterrichtseinheit geht vor allem auf die persönlichen Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler ein. Ziel ist es, den Schülerinnen und Schülern eine Einschätzung zu ermöglichen, wie andere Menschen ihrer Altersgruppe mit Herausforderungen umgegangen sind. Durch Einzelarbeit, Gruppenarbeit und Rollenspiele werden die Schülerinnen und Schülerinnen auf verschiedene Arten angeregt, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Wichtiges Element sind vier O-Töne des Podcasts, die die Lehrkraft als Impulse einsetzt. Es muss sichergestellt werden, dass die Abspielung technisch möglich ist. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen Faktoren kennen, die die mentale Gesundheit beeinflussen. stärken ihr Reflexions- und Empathievermögen. setzen sich mit Statistiken und Veränderungen im Zeitverlauf auseinander. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen unterschiedliche Medien (Text, Audio, Bild) zum Wissenserwerb einzusetzen. trainieren den Umgang mit statistischen Informationen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler trainieren im Rahmen von Paar- beziehungsweise Gruppenarbeit ihre Zusammenarbeit mit anderen Personen. praktizieren das kreative Entwickeln und Ausformulieren eigener Ideen. lernen einander zuzuhören und eigene Ergebnisse zu präsentieren.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Pädagogik / Religion / Ethik / Politik / WiSo / SoWi / Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Selbstwertgefühl bei jungen Menschen stärken — der Einfluss von Medien

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtsmaterialien zum Thema Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen greifen gesellschaftlich relevante Themen wie Schönheits- und Geschlechterideale, Diskriminierung aufgrund von Äußerlichkeiten sowie Bildmanipulation und Schönheitsdruck auf. Die Inhalte unterstützen junge Menschen darin, sich mit diesen Themen auseinanderzusetzen und ihre eigenen Sichtweisen zu reflektieren. Zudem sollen sie ihnen dabei helfen, einen wertschätzenden Umgang mit sich selbst und anderen gegenüber zu entwickeln und stärken.Ziel der Workshops ist das Erlernen und Entwickeln von Strategien, mit denen Jugendliche ihr positives Körpergefühl künftig stärken und sich vor negativen Einflüssen schützen können sowie sich für eine Gesellschaft ohne Diskriminierung einsetzen können. Je nach gewünschtem Zeitrahmen können Lehrkräfte zwischen Materialien für einen Kurzworkshop (circa eine Unterrichtsstunde) oder der 6-teiligen Workshopreihe (circa sechs Unterrichtsstunden) wählen. Beide Formate behandeln die gleichen Themenfelder, wobei die verschiedenen Themenschwerpunkte im Rahmen der Workshopreihe detaillierter ausgeführt werden und durch die sechste Einheit "Diskriminierung aufgrund von Äußerlichkeiten" ergänzt wird. Beide Workshops setzen sich aus folgenden Materialien zusammen: Präsentationen, Arbeitsblätter, Videos sowie je einem Leitfaden für Lehrkräfte, der Hinweise zur Gestaltung und Zeiteinteilung gibt. Alle Präsentationen und Arbeitsblätter für die Schülerinnen und Schüler stehen jeweils in einer mit dem Dove Projekt für mehr Selbstwertgefühl Logo gebrandeten und einer ungebrandeten Version zur Verfügung. Lehrkräften wird somit die Wahl gelassen, welche Version sie ihren Schülerinnen und Schülern vorstellen möchten. Anhand von Diskussionen, Kurzfilmen, Rollenspielen und der Analyse von Werbung wird die Sensibilität der Jugendlichen für den Druck geschärft, der von dem Streben nach gängigen Schönheitsidealen und Ansprüchen an das eigene Aussehen ausgeht. Sie erfahren, dass Abbildungen von Menschen in kommerziellen Massenmedien (wie Zeitschriften, Plakaten, Fernsehen oder digitalen Medien) oft visuell manipuliert sind und ein verfälschtes Bild der Realität wiedergeben – mit dem Ziel, Produkte oder Dienstleistungen zu verkaufen. Sie beschäftigen sich außerdem mit der Frage, in welchem Umfang auch private und soziale Netzwerke diese unrealistischen Schönheitsideale etablieren und welche negativen Auswirkungen dies auf sie selbst und ihr Umfeld haben kann. Zum Schluss thematisieren die Jugendlichen Handlungsmöglichkeiten bei Diskriminierung aufgrund von Äußerlichkeiten. Bei der Zusammenstellung des kompakten 45-minütigen Kurzworkshops und der 6-teiligen Workshopreihe wurde sorgfältig darauf geachtet, die wichtigsten Konzepte, die zur Stärkung eines positiven Körpergefühls und Selbstbewusstseins beitragen, zu berücksichtigen. Deren Relevanz und aktuelle Anknüpfungspunkte ergeben sich zum Beispiel aus den in den (sozialen) Medien diskutierten Themen zu Body Positivity oder aus den auf Plattformen wie Instagram vorherrschenden Bildwelten. Hinweise zur Durchführung der Workshops Für die Umsetzung der Workshops sollten technische Möglichkeiten (technische Geräte und Internetanschluss) gegeben sein, die das Abspielen der Videos ermöglichen. Die Videos sind direkt in den Materialien auf YouTube aufrufbar oder separat über die Videodateien abspielbar (siehe Download-Ordner). Alle Arbeitsmaterialien sind in den zum Download zur Verfügung stehenden Workshopmaterialien enthalten; Arbeitsblätter müssen ausgedruckt werden. Weitere Materialien und Informationen zum Dove Projekt für mehr Selbstwertgefühl finden Sie auf selbstwertgefuehl.dove.de . Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erfahren, was unter Schönheitsidealen zu verstehen ist und woher der Druck kommt, diesen Idealen entsprechen zu müssen. beschreiben, wie Schönheitsideale zu Diskriminierung beitragen. definieren, welche Formen von Diskriminierung es in der Gesellschaft gibt und wie sich diese auf die Gesundheit auswirken können. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erwerben Medienkompetenz und erforschen, in welchem Umfang Abbildungen und Nachrichten in der Werbung, im Kino und in den sozialen Medien oftmals ein manipuliertes Bild der Realität wiedergeben. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entwickeln Strategien, um dem Schönheitsdruck zu widerstehen, Vergleiche mit anderen zu vermeiden, Schönheitsideale zu hinterfragen und ein positives Körpergefühl zu entwickeln. Workshop 1 – Schönheitsideale Die Schüler und Schülerinnen lernen, was unter Schönheitsidealen zu verstehen ist, woher der Druck kommt, diesen entsprechen zu müssen und wie sich dies auf ihren Alltag auswirkt. Dieser Workshop besteht aus einem Leitfaden, der Hinweise zur Gestaltung und Zeiteinteilung gibt, einer Präsentation und Arbeitsblättern. Workshop 2 – Medienbotschaften Die Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler wird ausgebaut, und sie lernen, in welchem Umfang Bilder und Botschaften in kommerziellen Massenmedien oftmals ein manipuliertes Bild der Realität sind. Dieser Workshop besteht aus einem Leitfaden, der Hinweise zur Gestaltung und Zeiteinteilung gibt, einer Präsentation, Arbeitsblättern und Videos. Workshop 3 – Vergleiche über das Aussehen relativieren Die Schülerinnen und Schüler lernen, dass es in der menschlichen Natur liegt, unser Aussehen mit anderen Personen und Bildern in den Medien zu vergleichen. Hierbei identifizieren sie, wie sich dies auf sie selbst und ihre Freundinnen und Freunde auswirken kann. Dieser Workshop besteht aus einem Leitfaden, der Hinweise zur Gestaltung und Zeiteinteilung gibt, einer Präsentation, Arbeitsblättern und Videos. Workshop 4 – Beende den Bodytalk In diesem Kapitel wird deutlich, was unter "Bodytalk" verstanden wird und warum Menschen in Gesprächen häufig das Aussehen thematisieren. Schülerinnen und Schülern wird vermittelt, welche Probleme durch Bodytalk entstehen können. Dieser Workshop besteht aus einem Leitfaden, der Hinweise zur Gestaltung und Zeiteinteilung gibt, einer Präsentation, Arbeitsblättern und Videos. Workshop 5 – Setze dich für Veränderungen ein In diesem Workshop werden die wichtigsten Erkenntnisse von den Schülerinnen und Schülern selbst zusammengefasst. Sie sollen sich als Vorreiter für ein positives Körpergefühl verpflichten, aktiv werden und Veränderungen bei sich selbst umsetzen. Dieser Workshop besteht aus einem Leitfaden, der Hinweise zur Gestaltung und Zeiteinteilung gibt, einer Präsentation, Arbeitsblättern und Videos. Workshop 6 – Diskriminierung aufgrund von Äußerlichkeiten Die Schüler und Schülerinnen lernen, anhand von Fallbeispielen, welche Diskriminierungsformen es in der Gesellschaft gibt und wie sich diese auf die mentale Gesundheit auswirken. Sie werden dazu angeregt, sich für eine Gesellschaft einzusetzen, in der sich alle zugehörig fühlen. Dieser Workshop besteht aus einem Leitfaden, der Hinweise zur Gestaltung und Zeiteinteilung gibt, einer Präsentation und Arbeitsblättern.

  • Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe I

Gendern als gesellschaftlich kontroverses Thema im Unterricht

Fachartikel

Der Fachartikel beschäftigt sich mit dem Gendern als gesellschaftlich relevantem Thema, welches an Schulen behandelt werden sollte. Gendern ist ein relevanter Lerngegenstand, der Schülerinnen und Schüler dazu befähigt, sich an aktuellen gesellschaftlichen Debatten zu beteiligen. Inhalt Gendern: Ein Definitionsversuch Gendern – eine umstrittene gesellschaftliche Praxis Gendern – was spricht dafür, was dagegen? Was sagt die Forschung? Anregungen für den Unterricht Literaturverzeichnis Gendern: Ein Definitionsversuch Gendern bedeutet die Anwendung einer gendersensiblen oder geschlechtergerechten Sprache . Dafür werden unterschiedliche sprachliche Mittel genutzt, um alle Menschen sprachlich sichtbar zu machen. Dazu gehört etwa die Sichtbarmachung von Männern und Frauen (zum Beispiel Lehrer und Lehrerinnen), die Verwendung von diversen Schreibweisen (zum Beispiel Lehrer*innen) oder der Gebrauch geschlechtsneutraler Bezeichnungen (zum Beispiel Lehrende) und Umformulierungen (zum Beispiel Person, die an einer Schule unterrichtet). Gendern – eine umstrittene gesellschaftliche Praxis Gendern ist im öffentlichen Diskurs oft ein Kampfbegriff. Beispielsweise nutzen rechtspopulistische und demokratiefeindliche Akteure das Thema für ihre eigenen politischen Anliegen (Lobin 2021). Die Rede ist vom "Genderwahn", "Genderunfug" oder der "Genderpolizei". Das Thema ist dabei Mittel zum Zweck, um Aufmerksamkeit zu generieren und politisch zu mobilisieren. Aber auch im demokratischen Spektrum gibt es affektiv aufgeladene Auseinandersetzungen um das Gendern. So geben zum Beispiel immer mehr Institutionen und Organisationen eigene Empfehlungen heraus, wie in der internen oder öffentlichen Kommunikation mit Sprache gendersensibel umgegangen werden sollte. Das erzeugt bei anderen Menschen Verunsicherungen. Sie empfinden das Gendern sowie die Leitfäden und Handlungsempfehlungen als Herausforderung und mitunter als Bevormundung. Es entsteht das Gefühl, ihnen werde eine neue Sprache vorgeschrieben, die sie vielleicht gar nicht umsetzen können – oder möchten. Gendern – was spricht dafür, was dagegen? Die gesellschaftlichen und politischen Diskussionen zum Thema Gendern sind vielfältig. Mit dem Heft "Geschlechtergerechte Sprache" liefert zum Beispiel die Zeitschrift "Aus Politik und Zeitgeschichte" der Bundeszentrale für politische Bildung einen aktuellen Einblick in diese ambivalente Debatte (APuZ 2022). Einige Gründe, die gegen das Gendern angeführt werden: Das generische Maskulinum schließt alle Geschlechter ein. Formen wie Schüler sind in der Lage, ihre männlichen Konnotationen abzulegen. Gendern führt zu unverständlichen, schlecht lesbaren Texten und einer schwer verständlichen Sprache. Insbesondere die Gender-Zeichen (wie Schüler*innen) sind schwer umsetzbar, sie können irritieren und das Erlernen der deutschen Sprache erschweren. Gender-Zeichen sind nicht barrierefrei. Screenreader können diese meist nicht lesen. Daher rät der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband von Sonderzeichen beim Gendern ab (wobei er gleichzeitig für eine gendersensible Sprache plädiert). Einige Gründe, die für das Gendern angeführt werden: Gendern ermöglicht es, alle Menschen so anzusprechen, wie diese es sich wünschen. Durch gendersensible Sprache können alle Menschen wertschätzend, gleichwertig und anerkennend adressiert, benannt und sichtbar gemacht werden. Durch gendersensible Sprache lassen sich Geschlechterstereotype aufbrechen.

  • Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Arbeitsblatt: Wie nachhaltig ist die Digitalisierung?

Kopiervorlage

Wie viel Strom verbraucht eine einzige Suchmaschinen-Anfrage? Wie nachhaltig sind Streaming- oder Clouddienste? Deutschland befindet sich in einer Energiekrise. Die Preise für Benzin, Gas und Strom schnellen nach oben. Das Arbeitsblatt sensibilisiert die Schülerinnen und Schüler für ihren digitalen Energieverbrauch und stellt die Frage, wie digitale Prozesse im Privatleben, aber auch im Berufsleben nachhaltiger gestaltet werden können.Wieviel Strom verbraucht eigentlich eine Suchmaschinen-Anfrage, und wie nachhaltig sind Streaming- oder Clouddienste? Mithilfe digitaler Geräte und Dienste können zwar auf der einen Seite Ressourcen eingespart werden, auf der anderen Seite verschlingt die Digitalisierung jedoch auch viel Energie. Und Deutschland befindet sich in einer Energiekrise. Die Preise für Benzin, Gas und Strom schnellen nach oben. Deshalb stellt sich die Frage, wie wir sowohl privat als auch im Berufsleben digitale (Arbeits-)Prozesse nachhaltig gestalten und Strom sparen können und ob eine nachhaltige Digitalisierung überhaupt möglich ist. Zum Einstieg in das Thema nehmen die Schülerinnen und Schüler zunächst eine Einschätzung vor, wie intensiv sie selbst digitale Geräte im Alltag nutzen. Anschließend beobachten sie ihre Mediennutzung über einen bestimmten Zeitraum, gleichen ihre Einschätzung und ihre Beobachtung miteinander ab und analysieren die Gründe für mögliche Abweichungen zwischen vorheriger Einschätzung und tatsächlichem Ergebnis. Mithilfe einer Tabelle eignen sich die Schülerinnen und Schüler Grundwissen über den Energieverbrauch von unterschiedlichen digitalen Diensten und setzen ihn in Relation zum Energieverbrauch in anderen Sparten. Sie diskutieren die Möglichkeit einer nachhaltigen Digitalisierung und sammeln Tipps für die energiesparende Nutzung digitaler Geräte und Dienste. Vertiefend stellen sie die Frage nach den Möglichkeiten der Digitalisierung in der Berufswelt, hier beispielhaft in Bezug auf das Berufsfeld Steuerberatung . Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beobachten ihr Nutzungsverhalten von digitalen Geräten. werden für den Stromverbrauch von digitalen Diensten sensibilisiert. erhalten einen Einblick in die Möglichkeiten der Digitalisierung in der Berufswelt und insbesondere im Berufsfeld Steuerberatung. analysieren die Vor- und Nachteile der Digitalisierung in Bezug auf den Energieverbrauch. lernen die Bedeutung von nachhaltiger Digitalisierung kennen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren gezielt nach Informationen anhand von vorgegebenen möglichen Internetquellen. arbeiten in Zitaten die Argumentation von Fachexpertinnen und -experten zur Frage der nachhaltigen Digitalisierung heraus. fassen ihre Arbeitsergebnisse strukturiert in einem handlungsorientierten Handout mit Stromspartipps zusammen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler organisieren sich in Lerngruppen, um komplexe Sachverhalte zu bearbeiten. trainieren im Rahmen einer Diskussion aktives Zuhören und bringen eigene Argumente strukturiert und überzeugend ein. präsentieren ihre Arbeitsergebnisse strukturiert und verständlich dem Plenum.

  • Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Hausaufgaben differenziert stellen

Fachartikel

Dieser Fachartikel zum Thema "Hausaufgaben differenziert stellen" gibt praktische Ratschläge für eine lernförderliche Hausaufgabenkultur, die einen wichtigen Baustein professioneller Unterrichtsführung darstellt. Hausaufgaben – eine Selbstverständlichkeit? Muss man eigentlich in jeder Stunde eine Hausaufgabe stellen? Diese Frage treibt nicht nur Referendarinnen und Referendare, sondern auch gestandene Lehrkräfte um. Denn alle wissen: Hausaufgaben gehören nicht zu den Hits des Schullebens. Für Kinder und Jugendliche sind sie oft eine lästige Pflicht, der sie sich auf viele Arten zu entziehen wissen, für Eltern manchmal eine Belastung, die Nerven rauben kann. Und haben nicht auch Sie als Lehrperson immer wieder Zweifel, ob sich der ständige Ärger über nicht gemachte, abgeschriebene oder aus dem Internet kopierte Hausaufgaben lohnt? Wann Hausaufgaben sinnvoll sind Vermutlich haben Sie die folgende Situation schon einmal erlebt: Ihre Schülerinnen und Schüler oder deren Eltern weisen Sie auf irgendwelche Studien hin, die zum Schluss kommen, dass Hausaufgaben nichts bringen. In der Tat wird über die Sinnhaftigkeit von Hausaufgaben kontrovers diskutiert. Eindeutige Ergebnisse der Unterrichtsforschung gibt es hierzu nicht. Aber wir alle wissen: Bestimmte Arten von Lernen, zum Beispiel etwas üben, aus Texten lernen, einen Sachverhalt oder ein Problem gründlich durchdenken, das muss jede und jeder für sich alleine bewerkstelligen. Für die Lernforscherin Elsbeth Stern sind Hausaufgaben "unverzichtbar, wenn es um sinnstiftendes und verstehendes Lernen geht" (2014: 53). Aber auch für das Einüben kooperativer Arbeitsformen, sei es analog oder digital, bieten sich Hausaufgaben an.

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