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Jesus Christus: Herkunft und Geburt

Unterrichtseinheit
14,99 €

In der Unterrichtseinheit geht es um Fragen der Herkunft Jesu Christi. Ausgehend von biblischen, neutestamentlichen Texten werden die Umstände der Geburt Jesu Christi und sein Wesen in einigen Schwerpunkten erarbeitet. Die Weihnachtserzählungen der Synoptiker Matthäus und Lukas enthalten verschiedene Schwerpunkte der Herkunft und Kindheit des Erlösers Jesus Christus. Der Evangelist Johannes bietet demgegenüber eine theologische Einführung in die Menschwerdung. Das Dogma von der Gottesmutterschaft Mariens zeigt, dass Jesus wahrer Gott ist. Mit dem Begriff Kindheitsevangelium wird konkret eine apokryphe Schrift bezeichnet, die Ende des 2. Jahrhunderts entstand. Während diese Schrift nicht zum Kanon des Neuen Testaments gehört, werden die Geburt und erste Tage Jesu nur in den kanonischen Evangelien nach Matthäus und Lukas erzählt. In diesen sogenannten Weihnachtsevangelien wird die Menschwerdung Gottes in vielerlei Hinsicht veranschaulicht. Die Vorrede des Johannesevangeliums, der sogenannte Johannes-Prolog, ist keine Weihnachtsgeschichte wie in den beiden synoptischen Evangelien nach Matthäus oder Lukas. Es ist vielmehr ein strophisch gegliederter Hymnus, der das Geheimnis der Menschwerdung Jesu Christi theologisch umschreibt. Der sprachlich und inhaltlich sehr anspruchsvolle Text kann im schulischen Zusammenhang nur in wenigen Schwerpunkten erfasst und dargestellt werden. Zum Ablauf der Unterrichtseinheit In der ersten Stunde vergleichen die Lernenden wesentliche Inhalte der beiden Weihnachtsevangelien mit dem Ergebnis, dass beide Erzählungen stark voneinander abweichen. Es sollte als Lernergebnis festgehalten werden, dass es bei den Unterschieden nicht um eine Verdrehung oder Fälschung von Tatsachen geht, sondern um eine verständliche Erklärung der Menschwerdung Gottes. Den Kern der zweiten Stunde bildet der Johannes-Prolog. Beim lauten Vorlesen werden sprachlicher Rhythmus und inhaltliche Wucht des Hymnus spürbar. Im geführten Lehrer-Schüler-Gespräch werden einige Phänomene der Textgestalt erläutert: die hymnische Form, erkennbar an der Gliederung in Versen. die redaktionellen Einschübe, die nicht in Versen formuliert sind (Verse 6-8, 15, 18). die Ähnlichkeit mit dem Schöpfungsbericht des Alten Testaments (Vers 1). die stringente Hinführung auf "Jesus Christus", das letzte Wort in Vers 17, der letzten Zeile des Hymnus. (Vers 18 ist lediglich eine Überleitung zum Folgenden.) den inhaltlichen Höhepunkt in Vers 14: "Und das Wort ist Fleisch geworden". Die formal-inhaltliche Erarbeitung des Hymnus kann bewusst in Einzel- oder Gruppenarbeit und mit den unterschiedlich differenzierten Arbeitsblättern geschehen. In der dritten Stunde widmen sich die Lernenden der Figur Maria. Selbstverständlich spielt Maria bei der Geburt Jesu eine entscheidende Rolle. In dieser Unterrichtseinheit geht es jedoch weniger um die Frau und Mutter, sondern um das Wesen des Kindes, das sie zur Welt gebracht hat: Das Jesuskind ist Gottes Sohn, mithin selbst Gott. Um dies zu bekräftigen, wird Maria seit frühester Zeit als Gottesmutter verehrt. Da diese Thematik nicht leicht begreiflich ist, wird sie auf zwei unterschiedlichen Anspruchsniveaus erarbeitet: Einmal mit einfacheren, haptisch und meditativ orientierten Methoden, und einmal mit anspruchsvolleren kognitiven, textorientierten Methoden. Die einfachere Version ist eher für Sekundarstufe I (5./6. Klasse) geeignet, die anspruchsvollere eher für Sekundarstufe II (9./10. Klasse). Mithilfe der Arbeitsblätter erschließen sich die Lernenden Aussagen über Maria, die einerseits ihre Gottesmutterschaft bekräftigen, andererseits jedoch unchristliche Irrlehren enthalten. Wenn am Ende der Stunde noch Zeit bleibt, kann gemeinsam mit der Klasse die Lauretanische Litanei gebetet werden. Litaneien gehören heute zu den unbekannteren Gebetsformen. Daher ist es nicht verkehrt, im Religionsunterricht dieses meditativ wirkende Gebet im Wechsel aus Vorbeter (Lehrkraft) und gemeinsamer Antwort der Schüler wirken zu lassen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben den fachgerechten Umgang mit der Bibel, indem sie bestimmte Textstellen mithilfe der traditionellen Kapitel- und Versangaben auffinden und bearbeiten. erhalten einen Überblick über verschiedene Versionen der neutestamentlichen Weihnachtserzählungen und vertiefen ihr Verständnis dafür ansatzweise. vertiefen ihr Verständnis von Jesus Christus, wie es in den Weihnachtserzählungen seinen Ausdruck findet. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben den Umgang mit der Bibel (online und offline). lernen ausgewählte Inhalte als Quellen für theologische Studien kennen. wiederholen und vertiefen verschiedene Arbeitsformen auf Arbeitsblättern (z.B. freie Textproduktion, Lückentext, Zuordnungsübung). Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in Gruppen zusammen, in denen sie sich mit Respekt und Verständnis begegnen sollen. erkennen ihre Eigenverantwortlichkeit, mit der sie sorgfältig erarbeitete Gruppenergebnisse teilen müssen. erhalten Einblick in bestimmte Aspekte des Glaubens der eigenen Glaubensgemeinschaft.

  • Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Erfolgreich bewerben mit individuellem Bewerbungsschreiben und Lebenslauf

Unterrichtseinheit
14,99 €

Die Unterrichtseinheit "Erfolgreich bewerben mit individuellem Bewerbungsschreiben und Lebenslauf" zum Thema Berufsorientierung fokussiert den ersten Teil eines Bewerbungsverfahrens: Die Lernenden fertigen anwendungsorientiert ein individuelles Bewerbungsschreiben mit Lebenslauf zu einer fiktiven Stellenanzeige an und lernen, wie sie ihre Stärken und die Anforderungen einer Stelle überzeugend verbinden. Sie ermitteln inhaltliche, formale und sprachliche Kriterien für eine gute Bewerbung. Diese Unterrichtseinheit bietet als erstes von zwei Modulen zum Rahmenthema Bewerbung schüleraktivierendes praxisnahes Material zur Auswertung von Stellenanzeigen sowie zur aussagekräftigen Formulierung eines individuellen Bewerbungsschreibens mit Lebenslauf. Im Mittelpunkt steht in diesem Bewerbungstraining eindeutig die Überzeugungskraft der schriftlichen Bewerbung im Sinne einer persönlichen Visitenkarte als erster Schritt in den Traumberuf, denn nur an ein erfolgreiches Bewerbungsschreiben mit ansprechendem Lebenslauf schließt sich ein Vorstellungsgespräch sowie ein Auswahlverfahren an. Das Unterrichtsmaterial regt die Lernenden dazu an, in kooperativen Arbeitsphasen inhaltliche, formale und sprachliche Kriterien für eine gute Bewerbung zu ermitteln. Sie analysieren dafür eine Stellenanzeige, nehmen die Perspektive eines Unternehmens ein und schlüpfen in die Rolle eines Jugendlichen in der Berufsvorbereitung. Dabei geht es sowohl um die Online-Bewerbung als auch um die Bewerbungsmappe, die per Post verschickt wird. Die Schülerinnen und Schüler erkennen mit diesem Material, welche Informationen für ein Unternehmen im Rahmen einer Bewerbung relevant sind wie sie ihre Stärken durch entsprechende Formulierungen geschickt mit den Anforderungen einer Stelle verbinden. Das Material eignet sich für den Unterricht in Deutsch oder Kommunikation der berufsbildenden Schulen ebenso wie in den Sekundarstufen. Für jedes Arbeitsblatt steht der Lehrkraft unterstützend eine Musterlösung als Erwartungshorizont zur Verfügung. Ergänzt wird die Einheit durch Bewerbung: im Vorstellungsgespräch überzeugen . Das Thema "Bewerbung: Lebenslauf und Anschreiben" im Unterricht Bei kaum einem Thema des Deutschunterrichts ist der Lebenswelt- und Praxisbezug größer als beim Unterrichtsgegenstand Bewerbung. Bereits in der Sekundarstufe I und vor allem in weiterführenden Berufsfachschulen sollen Jugendliche in die Lage versetzt werden, eine individuelle Bewerbung als optimale persönliche Visitenkarte zu gestalten und eine Arbeitgeberin oder einen Arbeitgeber von den eigenen Fähigkeiten zu überzeugen. Dies ist nicht einfach und erfordert Übung, zumal die spezifischen Anforderungen der jeweiligen Stellenanzeige und generelle formale Vorgaben unbedingt beachtet werden müssen. Somit lautet das vorrangige Lernziel bei der Behandlung der schriftlichen Bewerbung, individuelle Stärken mit den konkreten Anforderungen des Arbeitgebers inhaltlich überzeugend und sprachlich geschickt zu verbinden. Die Sachkompetenz der durchführenden Lehrkraft umfasst demnach sowohl die Kenntnis formaler Bewerbungskriterien als auch die Fähigkeit, situationsgerecht und zielgerichtet zu formulieren. Vorkenntnisse Die Schülerinnen und Schüler sollten zumindest einen groben Überblick über gängige Ausbildungsberufe haben und im Idealfall die Schritte eines üblichen Bewerbungsverfahrens kennen. Vorteilhaft ist auch ein Bewusstsein für eigene Stärken, Schwächen und Berufsziele – möglicherweise durch ein Schulpraktikum. Fachlich wird für die Unterrichtseinheit die im Deutschunterricht gelernte Anfertigung eines geschäftlichen Schreibens vorausgesetzt. Didaktische Analyse Wie präsentiere ich mich bei einem Arbeitgeber als die ideale Kandidatin beziehungsweise der ideale Kandidat für eine ausgeschriebene Stelle mit maßgeschneiderten Anforderungen? Die grundsätzliche Antwort auf diese Leitfrage lautet: Meine schriftliche Bewerbung muss überzeugend wirken. Diese Unterrichtseinheit beginnt mit dem ersten Schritt auf dem Weg zu diesem Ziel, indem die Schülerinnen und Schüler lernen, die Anforderungen einer Stellenanzeige strukturiert auszuwerten. Daraufhin beurteilen sie anhand von Fallbeispielen kriteriengeleitet die Bewerbungsunterlagen von zwei fiktiven Jugendlichen. Sie stellen dabei sowohl Stärken als auch Schwächen auf den Ebenen Inhalt, Form und Sprache fest. Anschließend erarbeiten sie auf der Grundlage eines konkreten Bewerberprofils eine authentische, individuelle, seriöse sowie auch sprachlich und formal korrekte schriftliche Bewerbung. Die dabei erworbenen Fähigkeiten und Fertigkeiten nutzen die Schülerinnen und Schüler für eigene Bewerbungen. Methodische Analyse Zu Beginn der Unterrichtseinheit nehmen die Schülerinnen und Schüler die Perspektive eines Arbeitgebers ein und entwickeln aus dessen Sicht Kriterien für die Einstellung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Blickwinkel wird nach der strukturierten Auswertung einer Stellenanzeige beibehalten, indem sich die Lernenden in die Lage von Personalentscheidern versetzen, die zwei Bewerbungen zu beurteilen haben. Hierbei bietet sich eine arbeitsteilige Partnerarbeit an, sodass sich alle intensiv an dem Bewertungsprozess beteiligen können, bevor ein Austausch im Plenum stattfindet. Im weiteren Verlauf der Unterrichtsreihe diskutieren die Schülerinnen und Schüler zuerst in Kleingruppen und dann im Klassenverband über die Relevanz persönlicher Eigenschaften und Erfahrungen für eine Bewerbung. Die Erarbeitung eines Lebenslaufs und eines Anschreibens aus der Sicht eines fiktiven Jugendlichen erfolgt schrittweise in Einzelarbeit. Anschließend ermöglicht die gegenseitige Kontrolle der Bewerbungsschreiben im Team ein fundiertes Feedback nach verbindlichen Kriterien, bevor die Auswertung sowie die Ergebnissicherung im Plenum stattfinden. Fachkompetenz: Die Schülerinnen und Schüler werten eine Stellenanzeige kriteriengeleitet aus. gestalten eine schriftliche Bewerbung inhaltlich überzeugend, formal korrekt und sprachlich angemessen. verbinden persönliche Fähigkeiten mit den Anforderungen des Arbeitgebers zu einem Bewerbungsschreiben mit individuellem Charakter. Medienkompetenz: Die Schülerinnen und Schüler finden im Internet und in Zeitungen passende Stellenangebote. fertigen am Computer oder Tablet ein formgerechtes Bewerbungsschreiben mit Lebenslauf an. Sozialkompetenz: Die Schülerinnen und Schüler nehmen im Rahmen von Simulationsaufgaben andere Perspektiven ein. übernehmen bei arbeitsteiliger Partnerarbeit Verantwortung für das Teamergebnis. vertreten Standpunkte und präsentieren Arbeitsergebnisse in Kleingruppen sowie im Plenum.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Pop-Art-Weihnachten mit Keith Haring

Kopiervorlage

In diesem Unterrichtsmaterial zu "Pop-Art-Weihnachten mit Keith Haring" lernen die Schülerinnen und Schüler den bekannten Künstler Keith Haring und seine Pop Art-Kunst kennen. Anschließend zeichnen sie ein Bild von Josef, Maria und Jesus in der Krippe mit den für Haring typischen Linienführungen nach. In diesem Unterrichtsmaterial für den Kunst-Unterricht wird es bunt! Die Schülerinnen und Schüler lernen den Künstler Keith Haring und den Pop-Art-Stil kennen und versuchen sich selbst an einem weihnachtlichen Pop-Art-Kunstwerk Keith Haring lernen die Schülerinnen und Schüler anhand einer PowerPoint-Präsentation kennen. Dabei führen sie exemplarisch eine Werkanalyse durch und erarbeiten die besonderen Merkmale des Künstlers. Anschließend wenden sie seinen speziellen Malstil selbst an, indem sie die weihnachtliche Krippenszene von Josef, Maria und Jesus in der Krippe mit den für Haring typischen Linienführungen nachzeichnen. Ein Arbeitsblatt für leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler ergänzt im Sinne der Binnendifferenzierung zur individuellen Förderung die Auseinandersetzung. Die Auswahl der Farben erschließen sich die Lernenden anhand der Beispielbilder und des Informationstextes. Das Material eignet sich aufgrund der Motivauswahl auch für den fächerverbindenden Unterricht mit Religion. Vorkenntnisse Die Schülerinnen und Schüler benötigen keine Vorkenntnisse zu Keith Haring. Da der Künstler eine leicht zu erkennende und beschreibende Darstellungsform hat, kann die Bildanalyse mündlich und recht zügig erfolgen. Im praktischen Bereich sollten die Lernenden eine Bildergänzung bereits kennengelernt oder sogar schon einmal durchgeführt haben. Methodisch-didaktische Analyse Die PowerPoint-Präsentation führt als Anleitung durch die Stunde und kann gemäß dem individuellen Lerntempo der Klasse gezeigt werden. Dadurch, dass die Lernenden einem Informationstext gezielt Informationen über den Künstler Keith Haring entnehmen, wenden sie selektive Lesestrategien an. Das Beispielbild auf dem Arbeitsblatt dient lediglich als Anregung für die Lernenden, sodass leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler die Vorlage ergänzen können. Geübtere Schülerinnen und Schülerinnen können hingegen ohne Hilfe auf einem weißen Blatt arbeiten. Auf diese Weise wird dem Prinzip der Binnendifferenzierung Rechnung getragen. Kreative Ideen für die Weiterarbeit mit Pop-Art zu Weihnachten: Bild auf einem weißen DIN A5 Karton als Weihnachtskarte Arbeit auf einer DIN A4 oder DIN A3 Leinwand als Weihnachtsgeschenk Arbeit auf einem großen Bogen Butterbrotpapier als Geschenkpapier für Weihnachten Entwurf eines Logos beispielweise für Weihnachtskarten Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen den Maler Keith Haring und seine Pop-Art Kunst an Beispielwerken kennen. führen eine kurze Bildbetrachtung und Analyse durch. setzen den comicartigen Malstil Harings im Bild um. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler folgen der PowerPoint-Präsentation konzentriert und entnehmen die wesentlichen Informationen zum Künstler. setzen die Aufgaben weitgehend selbstständig um. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler führen die Bildbetrachtung im Klassengespräch durch.

  • Kunst / Kultur
  • Sekundarstufe I

Weihnachtsbingo: Begriffe sammeln und spielerisch festigen

Kopiervorlage

Bei dieser Spielidee eines Weihnachtsbingos für die Vorweihnachtszeit werden Weihnachtsbegriffe gesammelt und anschließend in einem Spielfeld notiert. Wer die richtigen Begriffe aufschreibt, gewinnt mit etwas Glück das Klassen-Bingo! Die Kopiervorlage bietet Lehrkräften ein flexibel einsetzbares Lernspiel für die Vorweihnachtszeit . Die Schülerinnen und Schüler sammeln zunächst Weihnachtsbegriffe und tragen diese anschließend in ein Bingo-Spielfeld ein. Je nach Schwierigkeitsstufe stehen Vorlagen mit 9 oder 16 Bingo-Feldern zur Verfügung. Gewonnen wird, wenn passende Begriffe aufgerufen oder über Bildkarten eingebunden werden und sich daraus ein vollständiges Bingo ergibt. Das Material ist fächerübergreifend angelegt und für Primarstufe, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II und berufliche Bildung ausgewiesen. Besonders geeignet ist es für Klassenleiterstunden, Vertretungsstunden oder den Unterricht kurz vor Weihnachten, wenn eine aktivierende, kommunikative und zugleich strukturierte Lernphase gefragt ist. Auch im Fremdsprachen-Unterricht lässt sich die Spielidee nutzen, etwa zur Wiederholung thematischer Wortfelder oder zur Festigung von Vokabeln. Neben der weihnachtlichen Variante eröffnet das Bingo weitere Einsatzmöglichkeiten: Die Spielidee kann mit anderen Bildkarten zu Festen und Feiertagen wie Karneval, Ostern oder Halloween umgesetzt werden. Ebenso sind fachliche Anpassungen denkbar, etwa mit Tierarten im Biologie- oder Sachkunde-Unterricht oder mit Wortfeldern wie Lebensmitteln in Englisch, Spanisch oder Französisch. Lehrkräfte erhalten mit dem Weihnachtsbingo ein niedrigschwelliges Material, das Wortschatzarbeit , Kommunikation, Konzentration und spielerische Wiederholung verbindet. Die ausgedruckten Bingo-Vorlagen, Bildkarten sowie einfache Zusatzmaterialien wie Magnete oder Klebeknete ermöglichen einen schnellen Einsatz im Unterricht. Vorbereitung des Bingospiels Kleben Sie die Bildkarten mit etwas Platz an die Tafel. Lassen Sie die Schülerinnen und Schüler im Anschluss alle Bilder beschriften. Ideal ist diese Übung im Fremdsprachen-Unterricht, da man hier die Begriffe und damit neues Vokabular in der Fremdsprache sammeln kann. Aber ebenso gut lassen sich damit auch in anderen Fächern beispielsweise Fachbegriffe üben. Spielanleitung Erklären Sie der Klasse anschließend die Spielregeln des Weihnachtsbingos: Jeder Lernende muss in sein Bingo-Feld 9 oder 16 Begriffe von der Tafel eintragen. Kein Begriff darf doppelt vorkommen. In der ersten Runde ist die Lehrkraft die Spielleitung und nennt einen ersten Begriff. Alle Lernenden, die den Begriff auf ihrem Bingo-Feld notiert hatten, dürfen diesen nun mit einem Kreuz durchstreichen. Im Anschluss folgt ein zweiter Begriff. Wieder dürfen alle Schülerinnen und Schüler ihr Kreuz setzen, wenn Sie den Begriff notiert hatten. Dies wird solange fortgesetzt, bis ein Lernender drei Begriffe in einer Reihe -entweder horizontal, vertikal oder diagonal - durchstreichen konnte. Dieser Lernende ruft nun laut "BINGO!" und zeigt der Lehrkraft das ausgefüllte Bingo-Feld. Ist das Blatt richtig ausgefüllt, so kürt die Lehrkraft den Gewinner. Der Lernende darf nun entweder neuer Spielleiter beziehungsweise neue Spielleiterin werden oder sich einen Gewinn aussuchen. Fachkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler sammeln thematisch passende Weihnachtsbegriffe und ordnen sie einem Bingo-Spielfeld zu. festigen bekannten Wortschatz durch spielerische Wiederholung und gezielte Auswahl. übertragen die Bingo-Spielidee auf weitere Themenfelder, Feste, Fachinhalte oder Fremdsprachen. Medienkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler nutzen Bingo-Vorlagen und Bildkarten strukturiert für ein regelgeleitetes Lernspiel. entnehmen Bildkarten oder aufgerufenen Begriffen relevante Informationen für das eigene Spielfeld. dokumentieren ausgewählte Begriffe übersichtlich in einem 9er- oder 16er-Bingo-Raster. Sozialkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler spielen nach vereinbarten Regeln fair und aufmerksam in der Lerngruppe. vergleichen eigene Begriffsauswahlen mit denen anderer Lernender. stärken durch gemeinsames Spielen, Zuhören und Mitfiebern die Klassengemeinschaft in der Adventszeit.

  • Fächerübergreifend
  • Primarstufe, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

In dulci iubilo – Weihnachten im Lateinunterricht

Unterrichtseinheit
14,99 €

Diese Unterrichtseinheit zum Thema Weihnachten enthält zahlreiche Vorschläge für einen gewinnbringenden Einsatz weihnachtlicher Arbeitsmaterialien im Lateinunterricht. Alle Jahre wieder wächst mit Beginn der Adventszeit die Vorfreude auf das schönste Fest des Jahres: Weihnachten . Adventskalender, Adventskranz, Weihnachtsmärkte, Lieder, Kerzen stimmen ein auf dieses weltweit gefeierte christliche Fest. Auch im Lateinunterricht kann das Thema Weihnachten gewinnbringend aufgegriffen und auf vielfältige Weise ausführlich oder in Form kleiner Unterrichtsbausteine individuell je nach zur Verfügung stehender Zeit und Alter der Lernenden multimedial behandelt werden. Historische Weihnachten Das Fest der Wintersonnenwende am 21./22. Dezember und das Fest des Sonnengottes Mithras , spätrömisch des Sol Invictus, am 25. Dezember wurden zur Römerzeit in vorchristlicher Zeit gefeiert. Papst Julius (336–352 n. Chr.) beschloss per Dekret diese Feierlichkeiten durch ein christliches Fest zu ersetzen: den 25. Dezember als den Tag der Geburt Christi. Das erste Weihnachtsfest wurde 336 in Rom gefeiert. Mit einer Predigt von Johannes Chrysostomos am 25. Dezember in 386 beginnt die schriftliche Überlieferung als christliches Weihnachtsfest. Ganz sicher wurde der Termin des Heiligen Abend erst unter dem heiligen Bonifatius (673–754/55), der das heidnische Germanien missionierte. Weil der 24. Dezember der erste, wieder längere Tag ist und die längste Nacht vorüber war, feierten die Germanen das Fest der Sonnenwende. Bonifatius wollte die Geburt Christi mit diesem Ereignis als Fest zusammenführen. Der fächerübergreifende Ansatz einer multimedialen Unterrichtseinheit zum Thema Weihnachten wird im Fach Latein in eindrucksvoller Weise in der weltweiten Bedeutung des Geburtsfestes Jesu deutlich. Schon der Begriff Advent (latein . adventus, us m. – die Ankunft ) – die Vorbereitungszeit auf das Weihnachtsfest – zeigt lateinische Wurzeln. Das Weihnachtsevangelium nach Lukas in der Vulgata-Fassung ist der grundlegende Text der Weihnachtsbotschaft. Der Wunsch "Frohe Weihnachten" kann international in nahezu allen modernen Sprachen ausgedrückt werden. Auch das Lateinische steht hier nicht zurück und stellt damit seine bleibende Aktualität unter Beweis: "Natale hilare!" oder "Bonum festum nativitatis Iesu Christi!" Obwohl das Thema Weihnachten in den meisten Lateinlehrbüchern nicht auftaucht, finden sich auch im Lateinunterricht Anknüpfungspunkte, die eine Einbettung in den kontextuellen Zusammenhang erleichtern. Da der Entstehung und Entwicklung des Christentums in der Regel mehrere Lektionen gewidmet sind, bietet sich dort die ideale Ausgangsbasis für eine Unterrichtseinheit mit adventlich-weihnachtlicher Schwerpunktsetzung. Aber auch ohne Lehrbuchbezug können die in unterschiedlicher Reihenfolge variabel einsetzbaren Sequenzen einer solch saisonal motivierten Unterrichtseinheit sehr abwechslungsreich sein und den Bezug zu den modernen Schulfremdsprachen stärken. Eine fächerübergreifende Kooperation mit Religion, Musik und Kunst ist zudem bei einem derartigen multimedial orientierten Unterrichtsvorhaben sehr wünschenswert. Je nach Zeitumfang, Alter und Lernniveau der Lernenden eröffnen sich diverse didaktische Möglichkeiten zur Umsetzung der Weihnachtsthematik im Lateinunterricht: Weihnachtliches Latein Gibt es überhaupt im Lateinischen ein Wort für Weihnachten, Christkind oder Ähnliches? Ausgehend von dieser Fragestellung gehen die Lernenden mithilfe von Online-Lexika auf Vokabelsuche und erstellen ein Weihnachtsglossar . Wo lateinische Entsprechungen fehlen, ist eigene Kreativität gefragt. Als positiver Nebeneffekt werden dadurch grammatische Fähigkeiten geübt und das Vokabular spielerisch erweitert. Weihnachtsevangelium Kern weihnachtlicher Unterrichtsstunden im Fach Latein sollte die Vulgata-Übersetzung des Weihnachtsevangeliums nach Lukas sein. Biblisches Spezial-Vokabular kann aus Zeitgründen vorgegeben oder durch Aufspüren in online-Wörterbüchern erschlossen werden. Ratsam ist dabei eine Einteilung der Weihnachtsgeschichte in drei Textteile , so dass bei arbeitsteiliger Gruppen- oder Paararbeit ein zügiges Übersetzen möglich ist. Weihnachtliches Gestalten Bilder zum Thema Weihnachten hält das Internet in großem Umfang bereit. Denkbar ist beispielsweise die Zuordnung einzelner Stationen der biblischen Weihnachtsgeschichte zu jeweils von der Lehrperson vorgegebenen kurzen lateinischen Sätzen. Oder auch die Gestaltung einer lateinischen Wandzeitung beziehungsweise Collage . Eine lateinische Bastelanleitung für einen Engel erweitert das Vokabular, trainiert die Übersetzung und bringt zudem noch eine schöne Weihnachts-Deko hervor. Weihnachtslieder Darüber hinaus ermöglichen die verschiedenen Sprachversionen weltbekannter Weihnachtslieder einen multilingualen Vergleich der klassischen und modernen Sprachen (zum Beispiel In dulci Iubilo , Sancta nox ; Adeste Fideles ). Weihnachtsquiz Ein beliebig erweiterbares Weihnachtsquiz mit je drei Antwortmöglichkeiten testet auf kurzweilige Art das Wissen der Lernenden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erweitern und festigen ihr Wissen rund um Advent und Weihnachten. übersetzen das lateinische Weihnachtsevangelium. lernen ein deutsch-lateinisches Weihnachtslied kennen und übersetzen es. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler spüren im Internet lateinische Entsprechungen zu modernen Begriffen rund um Advent und Weihnachten im Internet auf beziehungsweise kreieren sie selbst. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erweitern Dank eines lateinischen Weihnachtsquiz in Paar- oder Gruppenarbeit beziehungsweise im Plenum ihr Weihnachtswissen. erfahren beim Basteln eines Weihnachtsengels nach lateinischer Anleitung gemeinsam das vorweihnachtliche Herstellen von Geschenken.

  • Latein
  • Sekundarstufe I

Rudolph the red-nosed reindeer: weihnachtlicher Englisch-Unterricht

Kopiervorlage

Dieses Arbeitsmaterial für die Weihnachtszeit beinhaltet fächerübergreifende Unterrichtsideen zum Weihnachtslied "Rudolph the red-nosed reindeer". Durch Singen, Malen und Rätseln findet eine intensive Auseinandersetzung mit dem Liedtext und der Geschichte von Rudolph statt. Diese weihnachtliche Unterrichtseinheit für den Englisch-Unterricht in der Grundschule oder der Unterstufe beschäftigt sich mit dem Weihnachtslied "Rudolph the red-nosed reindeer". Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten den englischen Liedtext musikalisch und künstlerisch , sodass sie sich spielerisch mit der englischen Sprache vertraut machen. Durch das gemeinsame Singen werden Hemmungen, sich in der Fremdsprache auszudrücken, abgebaut und die Aussprache trainiert. So werden Sprachanfängerinnen und -anfänger sanft an den Klang der Fremdsprache und neuen Wortschatz herangeführt. Auch das Thema Weihnachten im Englisch-Unterricht kann mit diesem Arbeitsmaterial eingeführt werden. Mithilfe der musikalischen und kreativen Herangehensweise zum Weihnachtslied "Rudolph the red-nosed reindeer" lernen die Schülerinnen und Schüler nicht nur den Inhalt des Stücks, sondern auch das darin enthaltene Vokabular auf vielfältige Weise kennen. Kreativität, Zeichnen und Spaß am gemeinsamen Musizieren stehen dabei im Vordergrund. Der Einstieg in das Thema "Rudolph" bildet ein kindgerechtes YouTube-Video. Die Lernenden hören das Lied das erste Mal und malen ein Bild dazu. Danach kann das Stück gemeinsam musiziert werden. Es bietet sich an, dass die Lehrkraft den Gesang der Klasse mit Klavier oder der Gitarre begleitet. Das Ergänzen des Liedtextes ist eine erste Übung, in der sich die Schülerinnen und Schüler mit der Vokabel-Recherche auseinandersetzen. Die Arbeitsblätter 3 und 4 bieten sich für den Einsatz im Sprachunterricht an. Mithilfe des englischen Liedes sollen die Lernenden die deutsche Übersetzung des Liedtextes in die richtige Reihenfolge bringen. Mithilfe eines Kreuzworträtsels werden schließlich vorgegebene Vokabeln aus dem Liedtext übersetzt und ins Rätsel eingefügt. Damit wird zugleich der Inhalt des Stücks wiederholt und vertieft. In einem weiteren Schritt werden die Schülerinnen und Schüler künstlerisch-kreativ tätig, indem sie zu jedem inhaltlichen Abschnitt des Stücks eine kleine passende Szene zeichnen. Zuletzt können die Schülerinnen und Schüler ein Ausmalbild gestalten. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler hören ein englischsprachiges Weihnachtslied. üben spielerisch die englische Aussprache beim Singen des Weihnachtslied. lernen einfache Vokabeln aus dem Liedtext. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren das Lied und den Liedtext mithilfe von QR-Codes.

  • Fächerübergreifend / Englisch / Musik / Kunst / Kultur
  • Primarstufe, Sekundarstufe I
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