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WhatsApp – Kommunikation zwischen Alltag, Verantwortung und Kritik

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit für die Klassen 7-10 setzen sich Schülerinnen und Schüler mit WhatsApp als alltäglichem Kommunikationsmedium auseinander. Sie untersuchen Nutzungsmotive, Chancen und Risiken, reflektieren ihr eigenes Kommunikationsverhalten und bewerten, wie digitale Kommunikation Beziehungen, Sprache und Privatsphäre beeinflusst. WhatsApp ist für viele Jugendliche ein zentraler Bestandteil des Alltags: Nachrichten werden schnell verschickt, Gruppen organisiert und Fotos, Sprachnachrichten oder Emojis genutzt. Die App erleichtert Kommunikation, kann aber auch zu Missverständnissen, sozialem Druck, Ablenkung, Datenschutzproblemen oder problematischem Nutzungsverhalten führen. In der Einheit lernen die Schülerinnen und Schüler, WhatsApp differenziert zu betrachten. Sie recherchieren Funktionen und Nutzungsweisen, analysieren eigene Erfahrungen, diskutieren Chancen und Risiken und entwickeln eine reflektierte Haltung zur digitalen Kommunikation. Dabei werden auch Themen wie Netiquette, Datenschutz, Gruppenchats, Bildrechte, Bildschirmzeit und die Wirkung von Emojis und Sprachnachrichten aufgegriffen. Die Unterrichtseinheit "WhatsApp – Fluch oder Segen?" setzt bei einem Medium an, das für viele Schülerinnen und Schüler Teil ihres Alltags ist. Gerade dieser enge Lebensweltbezug macht das Thema didaktisch besonders geeignet: Die Lernenden bringen eigene Erfahrungen, Routinen und Einschätzungen mit, die im Unterricht aufgegriffen, reflektiert und weiterentwickelt werden können. Dadurch entsteht ein motivierender Zugang zu Fragen digitaler Kommunikation und Mediennutzung. Im Mittelpunkt der Einheit steht nicht nur die Funktionsweise von WhatsApp, sondern vor allem der bewusste Umgang mit digitaler Kommunikation. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit Nutzungsmotiven, Vor- und Nachteilen, Datenschutz, Privatsphäre, Gruppenchats, Sprachverhalten und der Wirkung von Emojis und Kurzformen auseinander. Ergänzend wird mit Meta AI auch eine aktuelle Entwicklung aufgegriffen, sodass die Einheit den Wandel von Messenger-Diensten als Plattformen mit zusätzlichen KI-Funktionen berücksichtigt. Die Arbeitsblätter sind thematisch klar voneinander abgegrenzt und bauen zugleich inhaltlich aufeinander auf. Dadurch eignet sich die Einheit besonders gut für offene Lernformen. Sie kann entweder als Stationsarbeit oder als Wochenplanarbeit durchgeführt werden. Beide Varianten eröffnen die Möglichkeit, Pflicht- und Wahlaufgaben zu kombinieren: Zentrale Themen können von allen bearbeitet werden, während vertiefende Aufgaben zur digitalen Balance, zu Konflikten, zu alternativen Kommunikationswegen oder zu Meta AI ergänzend zur Verfügung stehen. So wird eine innere Differenzierung ermöglicht, ohne den gemeinsamen thematischen Kern zu verlieren. Die Stationsarbeit eignet sich vor allem dann, wenn kooperatives und handlungsorientiertes Lernen im Vordergrund stehen soll. Die Lernenden arbeiten in wechselnden Sozialformen, tauschen sich aus und erschließen sich die Inhalte schrittweise. Die Wochenplanarbeit bietet sich an, wenn selbstständiges Arbeiten, individuelle Zeiteinteilung und eine klare Dokumentation der Bearbeitung gewünscht sind. Beide Varianten fördern eigenverantwortliches Lernen und unterstützen die Entwicklung von Medienkompetenz und Urteilsfähigkeit. Didaktisch verfolgt die Einheit das Ziel, die Schülerinnen und Schüler zu einem reflektierten, verantwortungsvollen und sozial sensiblen Umgang mit digitalen Kommunikationsräumen zu befähigen. Sie sollen WhatsApp nicht nur als alltägliches Werkzeug nutzen, sondern auch kritisch einordnen, bewerten und in seiner Wirkung auf Kommunikation, Sprache und zwischenmenschliches Verhalten verstehen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen, unabhängig von der eigenen Meinung zu argumentieren. arbeiten im Team und kommen zu gemeinsamen Ergebnissen. setzen sich kritisch mit dem Thema Mediennutzung auseinander. recherchieren und bewerten Informationen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erlernen einen kritischen Umgang mit dem Smartphone. lernen, mit einer App umzugehen. nutzen das Internet, um Informationen zu sammeln. visualisieren Ergebnisse. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen den vernünftigen Umgang mit Chats. lernen die Kommunikation anderer kennen und verstehen. lernen, einen sorgfältigen Umgang mit der deutschen Sprache in Chats.

  • Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe I

Wie funktioniert die EU? Unterrichtsangebote der EU-Institutionen

Fachartikel

Von sechs auf 27 – seit 1951 ist die EU um einiges gewachsen. Aber wie funktioniert der Staatenverbund der Europäischen Union (EU) genau und mit welcher Zielsetzung? Kann ich eigentlich bei der Gesetzgebung mitreden? Auf dieser Seite finden Sie ausgewählte Angebote, wie Sie die EU in Ihrem Unterricht behandeln können – fachübergreifend, altersgerecht aufbereitet und kostenlos.

  • Politik / WiSo / SoWi

10 Tipps für das Referendariat

Fachartikel

Dein Referendariat startet durch – aber wie meisterst du diese intensive Phase? Von bewährten Unterrichtsritualen über Binnendifferenzierung bis hin zu Stressmanagement: Wir haben 10 praktische Tipps für dich zusammengestellt, die dir in den wichtigsten Bereichen deiner Arbeit helfen. Jeder Tipp führt dich zu vertiefenden Artikeln, praktischen Checklisten und erprobten Strategien – damit du diese Zeit erfolgreich und erfüllend meistern kannst.

  • Fächerübergreifend
  • Fort- und Weiterbildung

Max und Moritz

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zu "Max und Moritz" werden die Lernenden dazu angeregt, Wilhelm Buschs scheinbar lustige Geschichte aus einer anderen Perspektive zu betrachten und zu bewerten. Die Schülerinnen und Schüler begegnen dem Klassiker "Max und Moritz" zunächst über das Konterfei Wilhelm Buschs in Form eines Puzzles, gefolgt von ersten Informationen über den Autor und sein Werk. Durch die Arbeitsblätter zum Vorwissensstand informiert sich die Lehrkraft über die Lernausgangslage der Schülerinnen und Schüler und bereitet sie auf die folgende Arbeit mit dem Text vor. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt dabei auf dem Hinterfragen des Verhaltens der Protagonisten und der Suche nach möglichen Gründen dafür. Die Schülerinnen und Schüler lernen dadurch, auch ihr eigenes Verhalten zu reflektieren und über mögliche Ursachen und Begründungen nachzudenken. Anmerkungen zur Didaktik Max und Moritz ist eine scheinbar lustige "Lausbubengeschichte", die Generationen von Leserinnen und Lesern zum Schmunzeln brachte und die in aller Welt bekannt wurde. Aber wollte Wilhelm Busch uns mit seiner Geschichte wirklich nur gut unterhalten? Das sieht ihm gar nicht ähnlich, wenn man sich seine weiteren Geschichten anguckt, in denen auch gemordet, gequält, geärgert und gemobbt wird. Hinter der spaßigen und unterhaltsamen Fassade verbirgt sich gallige satirische Gesellschaftskritik an der damaligen Zeit. Durch seine Protagonisten wie Max und Moritz, die fromme Helene oder auch Hans Huckebein hält er dem autoritätshörigen, verlogenen und spießigen Bürgertum den Spiegel vor. Wir aber sehen uns nicht in dem Spiegel - oder wie sonst lässt sich erklären, dass es zu Max und Moritz bisher kaum kritische Aufarbeitungen gibt? In dieser Unterrichtseinheit werden die Schülerinnen und Schüler dazu angeleitet, sich nicht nur an der Lektüre zu erheitern, sondern auch und gerade über die Motive nachzudenken, aus denen heraus Max und Moritz ihre Mitmenschen ärgern und sogar ihren Tod dabei in Kauf nehmen. Die beiden Protagonisten, einmal aus einer anderen Perspektive betrachtet, werden so auf einmal von Tätern zu Opfern, und ihre "Streiche" haben möglicherweise andere und ernstzunehmende Hintergründe. Darüber nachzudenken erschließt eine veränderte Sichtweise und Bewertung. Dies eröffnet den Schülerinnen und Schülern auch die Möglichkeit der selbstkritischen Reflexion: Sie lernen, die Motive eigenen Handelns zu hinterfragen und über verborgene Beweggründe nachzudenken. Anmerkungen zu den ausgewählten Arbeitsmethoden Zu Recht nehmen Arbeitsmethoden in den neuen Curricula einen besonderen Stellenwert ein. Sie müssen jedoch in einen sinnvollen Anwendungsbereich eingebettet und inhaltlich darauf abgestimmt sein. Außerdem müssen sie sich in angemessener Weise wiederholen, damit sie verinnerlicht werden und weitgehend automatisiert angewendet werden können. Die für diese Unterrichtseinheit ausgewählten Arbeitsmethoden sind auch fächerübergreifend anzuwenden. Sie bieten den Schülerinnen und Schülern an, sich in unterschiedlichen Ausdrucksformen zu üben und durch Kreativität in Sprache und bildlicher Darstellung eigene Gedanken zu generieren und bewusst zu machen. Dies gilt als Voraussetzung zur selbstkritischen Auseinandersetzung auch mit sich selbst. Die Aufgabenstellungen sind oftmals "rätselhaft" verpackt und motivieren nicht nur zu aktiver Mitarbeit, sondern fordern auch zu mehr Konzentration auf das Thema heraus, als es ein oberflächliches Lesen von Informationen mit anschließender linearer Abfragerei tun würde. Das Angebot gut überlegter Arbeitsmethoden und Aufgabenstellungen muss Denkprozesse initiieren und über die bloße Fokussierung auf richtige oder falsche Ergebnisse hinausgehen. Der Prozess der Lösungsfindung, die Reflexion derselben und die Ausbildung individueller Lernstrategien samt den dazu erforderlichen Kompetenzen stehen im Vordergrund der Methodenwahl. Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeitsmethoden orientiert sich an der Initiierung von Kommunikations- und Denkprozessen. Die Schülerinnen und Schülern sollen unter anderem über den Austausch miteinander zu ihren Ergebnissen kommen, denn Unterricht ist immer auf Sprache und deren differenzierter und fachspezifischer Anwendung aufgebaut. Eigenständiges und selbstständiges Lernen ist mit allen Implikationen unerlässlich für die erfolgreiche Weiterentwicklung individuellen Lernens und ein erwünschtes und zentrales Anliegen für den Unterricht in jeder Klassen- und Altersstufe. Durch den Austausch finden Identitätsbildung und die Ausbildung eines kritisch-reflektierten Bewusstseins statt. Diesem Prozess muss Raum und Möglichkeit zur Entäußerung gegeben werden durch gemeinsame Gespräche im Plenum, im Stuhlkreis, durch Aufgabenstellung und Methodenwahl. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben und festigen ihre Lesefähigkeiten und -fertigkeiten im Umgang mit der Geschichte "Max und Moritz". erschließen sich Textinhalte und stellen sie in nachvollziehbare Begründungszusammenhänge. üben den Perspektivwechsel und kommen so zu differenzierten Bewertungen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten selbstständig ein Themenheft zur ausgewählten Lektüre. üben sich in kommunikativen Arbeitsformen in der Partner- und Gruppenarbeit sowie im Plenum. recherchieren im Internet weitere Werke von Wilhelm Busch. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben sich im Zuhören und Argumentieren. nehmen die Argumente ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler auf und beziehen sie in die eigenen Gedanken mit ein. reflektieren ihr eigenes Verhalten und ihre eigenen Vorlieben und formulieren Begründungen.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Primarstufe

Die Urheberrechtsreform der Europäischen Union im Unterricht

Unterrichtseinheit / Interaktives
14,99 €

Bilder posten, Videos teilen und Texte übernehmen gehört zum digitalen Alltag. Doch was ist erlaubt? Die Lernenden setzen sich mit den Grundlagen des Urheberrechts auseinander, lernen Möglichkeiten der rechtmäßigen Nutzung kennen und diskutieren das Spannungsfeld zwischen dem Schutz kreativer Leistungen und der Freiheit im Internet. Das Hochladen, Teilen und Weiterverwenden von Bildern, Videos, Musik und anderen Inhalten gehört für viele Lernende selbstverständlich zum digitalen Alltag. Dabei ist häufig nicht unmittelbar klar, welche Inhalte urheberrechtlich geschützt sind, wie sie rechtmäßig genutzt werden dürfen und welche Rechte Urheberinnen und Urheber an ihren Werken besitzen. Die Unterrichtseinheit greift diese Fragen auf und vermittelt grundlegende Kenntnisse zum Urheberrecht im digitalen Raum. Soziale Netzwerke, Video-Plattformen und andere digitale Angebote sind ein fester Bestandteil der Lebenswelt vieler Jugendlicher. Ausgehend von lebensnahen Beispielen setzen sich die Lernenden damit auseinander, was das Urheberrecht schützt und unter welchen Voraussetzungen fremde Inhalte genutzt werden dürfen. Dabei beschäftigen sie sich unter anderem mit Lizenzen und gesetzlichen Nutzungserlaubnissen und reflektieren ihr eigenes Verhalten im Umgang mit Bildern, Texten, Musik und Videos. Auf diese Weise erweitern sie zugleich ihre Medienkompetenz. Darüber hinaus lernen die Schülerinnen und Schüler das Leistungsschutzrecht kennen und arbeiten Unterschiede zum Urheberrecht heraus. Am Beispiel des Leistungsschutzrechts für Presseverlage untersuchen sie unterschiedliche Interessen von Verlagen sowie Suchmaschinen und anderen Internetdiensten. Dabei wird deutlich, dass urheberrechtliche Regelungen unterschiedliche Interessen miteinander in Ausgleich bringen müssen. Zum Abschluss wenden die Lernenden ihr erworbenes Wissen praktisch an, indem sie einen Internetauftritt auf mögliche urheberrechtliche Probleme untersuchen und Empfehlungen für eine rechtmäßige Gestaltung entwickeln. Anschließend diskutieren sie, inwieweit urheberrechtliche Regeln die Freiheit im Internet einschränken und inwieweit sie einen fairen Schutz für kreative Leistungen ermöglichen. Ziel der Unterrichtseinheit ist es, die Lernenden dazu zu befähigen, urheberrechtlich relevante Situationen im digitalen Alltag zu erkennen und einzuschätzen, unterschiedliche Interessen und Positionen nachzuvollziehen sowie Informationen kritisch zu prüfen. Auf dieser Grundlage sollen sie einen eigenen begründeten Standpunkt entwickeln und digitale Inhalte verantwortungsbewusst und rechtssicher nutzen. Das Unterrichtsmaterial eignet sich für den Einsatz in den berufsbildenden Schulen und wir durch EU-Urheberrechtsreform: Arbeitsblätter für die Sekundarstufen ergänzt. Das Thema "Urheberrechtsreform der Europäischen Union" im Unterricht Das Hochladen und Teilen von Inhalten ist ein fester Bestandteil der Internetkultur und kaum ein Schulreferat kommt heute noch ohne Bilder aus dem Internet aus. Ob und welche Verwendungszwecke erlaubt sind, spielt meist nur eine zweitrangige Rolle. Während Facebook, Youtube und weitere soziale Netzwerke mit diesen fremden Inhalten Millionen verdienen, sehen die Urheber meist keinen Cent. Dies zu ändern und das Urheberrecht an die Bedingungen im Internet anzupassen, ist Ziel der Europäischen Urheberrechtsreform. Allerdings ist die Reform bei den Internetusern und auch bei Teilen der Urheber auf heftige Kritik gestoßen. Die Unterrichtseinheit soll Ihren Schülerinnen und Schülern einen Einblick in das umstrittene Gesetz ermöglichen und sie dazu befähigen, die Reform kritisch zu betrachten. Vorkenntnisse Die Unterrichtsreihe orientiert sich an der Lebenswelt der Jugendlichen und ist so angelegt, dass Sie als Lehrkraft keine besonderen Vorkenntnisse benötigen. Wenn Sie sich bisher bereits in den Medien über das Thema informiert haben, sind Sie ebenso wie Ihre Lernenden ausreichend vorbereitet. Es ist davon auszugehen, dass die Schülerinnen und Schüler bereits von der Diskussion um die Urheberrechtsreform und ihre möglichen Folgen für das Internet gehört haben, andernfalls bietet Arbeitsblatt 1 die Möglichkeit, sie zunächst in die Problematik einzuführen. Didaktische Analyse Die vorliegende Unterrichtseinheit soll dazu beitragen, dass die Schülerinnen und Schüler sich kritisch mit der Urheberrechtsreform auseinandersetzen. Die Lernenden erarbeiten sich wichtige Hintergrundinformationen, die sie dazu befähigen, sich eine eigene Meinung zum Thema zu bilden und diese zu vertreten. Methodische Analyse Die Urheberrechtsreform ist ein sehr komplexes Thema, und für Laien sind die Gesetzestexte kaum verständlich. Ziel der Unterrichtsreihe ist es daher im Sinne der Schüleraktivität, die wesentlichen Punkte, die auch den Alltag der Jugendlichen betreffen, aufzugreifen und allgemeinverständlich zu vermitteln. Die Einheit soll den Jugendlichen durch die entsprechende didaktische Reduktion die Möglichkeit geben, sich ein eigenes Bild zu der Problematik zu machen und zum Nachdenken anregen. Je nach technischer Ausstattung wird ein Quiz zum Urheberrecht im Alltag in motivierender interaktiver Form sowie alternativ auf einem Arbeitsblatt angeboten. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich kritisch mit der Urheberrechtsreform der Europäischen Union auseinander und prüfen, was sich die Neuerungen verändert. hinterfragen ihren eigenen Umgang mit dem Urheberrecht kritisch. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler analysieren unterschiedliche Internetauftritte auf ihren Umgang mit dem Urheberrecht. arbeiten Informationen auf und setzen diese um. informieren sich selbstständig zu einem Thema. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich am Beispiel der Urheberrechtsreform mit einem in der Gesellschaft kontrovers diskutierten Thema auseinander hinterfragen ihren eigenen Standpunkt und bilden sich eine eigene Meinung. arbeiten zielorientiert in Gruppen zusammen.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Politik / WiSo / SoWi
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Anforderungen an Online-Prüfungen im Alltag

Fachartikel

Dieser Fachartikel ist ein Erfahrungsbericht. Es geht um die Anforderungen an ein Online-Prüfungstool aus der Sicht des humanistischen Bildungsideals. Die Arbeit der Lehrperson wird als gesellschaftlich zentrales Kunsthandwerk begriffen. Dafür braucht die Lehrperson ein didaktisch ausgereiftes Werkzeug.

  • Fächerübergreifend

Fachkräftemangel und Arbeitsmarkt­politik ​diskutieren​

Das Arbeitsblatt für das Fach Politik / Wirtschaft der Klassen 11–13 erschließt anhand eines Fallbeispiels, wie Anerkennungsverfahren über Arbeitsmarktchancen zugewanderter Fachkräfte entscheiden. Die Schülerinnen und Schüler analysieren, wie Fachkräftemangel und Migration zusammenhängen, und diskutieren, ob bestehende Regelungen der Arbeitsmarktpolitik Lösungsansätze bieten oder Hürden aufbauen. Der demografische Wandel stellt Deutschland vor strukturelle Herausforderungen: Mehr erfahrene Fachkräfte gehen in Rente, als Jüngere nachrücken. Gleichzeitig steigen die Qualifikationsanforderungen in vielen Berufsfeldern. Zuwanderung qualifizierter Arbeitskräfte wird damit zur arbeitsmarktpolitischen Notwendigkeit – wirft aber zugleich Fragen nach fairer Integration und der Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse auf. Das Gerüstbauer-Handwerk dient als konkreter, lebensweltnaher Anknüpfungspunkt, um diese gesellschaftlich relevante Debatte im Unterricht im Fach Politik und Wirtschaft zu erschließen. Insbesondere die Handwerksberufe, wie das Gerüstbauer-Handwerk sind stark vom Fachkräftemangel betroffen und deshalb auf Arbeitskräfte aus dem Ausland angewiesen. Zugleich ist das Niveau der Ausbildung nirgends so hoch wie in Deutschland, weshalb die Anerkennung ausländischer Qualifikationen insbesondere mit Blick auf die im Gerüstbau besonders wichtige Arbeitssicherheit sorgfältig geprüft werden muss. Das Arbeitsmaterial führt in die Thematik des Fachkräftemangels und der Berufsanerkennung ausländischer Qualifikationen ein. Am Beispiel des Gerüstbauer-Handwerks analysieren die Schülerinnen und Schüler, wie demografischer Wandel und Zuwanderung den deutschen Arbeitsmarkt beeinflussen, und setzen sich mit dem gesetzlichen Anerkennungsverfahren auseinander. Das Material verbindet ein konkretes Fallbeispiel mit einem Informationstext sowie einer Statistik und fördert so die Fähigkeit zur Quellenanalyse, zur Urteilsbildung und zur politischen Diskussion. Das Material kann als Ergänzung zur Unterrichtseinheit „ Globalisierte Arbeitsmärkte – Chancen und Risiken am Beispiel des Gerüstbaus bewerten “ eingesetzt werden – und ist außerdem anschlussfähig zu den Lehrplanthemen Arbeitsmarktpolitik, Entwicklung von Beschäftigung und Beschäftigungsstrukturen, demografischer Wandel, Fachkräftemangel sowie Migration: Chancen und Herausforderungen für die bundesdeutsche Gesellschaft, Folgen und Lösungsansätze zum Thema Fachkräftemangel und Ausbildung und Berufswahl in einer sich verändernden Gesellschafts- und Wirtschaftswelt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen zentrale Fachbegriffe kennen und verstehen deren Bedeutung: Fachkräftemangel, Mismatch, Anerkennungsverfahren, Gleichwertigkeitsfeststellung, reglementierter Beruf. verstehen die Ursachen des Fachkräftemangels und erkennen den demografischen Wandel als einen zentralen Treiber struktureller Arbeitsmarktveränderungen. beschreiben das gesetzliche Anerkennungsverfahren für ausländische Berufsqualifikationen und erklären dessen Bedeutung für Fachkräfte und den Arbeitsmarkt. erkennen, dass Berufsanerkennung je nach Berufsfeld unterschiedlich geregelt ist, und unterscheiden zwischen reglementierten und nicht-reglementierten Berufen. analysieren Herausforderungen der Fachkräftezuwanderung aus verschiedenen Perspektiven – der betroffenen Fachkräfte, der Unternehmen und der Politik. beurteilen konkurrierende politische Positionen zur Gestaltung von Anerkennungsverfahren und entwickeln eigene begründete Urteile. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erschließen und analysieren unterschiedliche Quellengattungen: Fallbeispiel, Informationstext und Statistik. werten eine Grafik zu Anerkennungsverfahren aus, setzen die Daten in Beziehung zu Textaussagen und ziehen fundierte Schlussfolgerungen. fassen Informationen strukturiert zusammen und bereiten Ergebnisse für Diskussionen auf. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nehmen unterschiedliche Perspektiven ein – z. B. die einer zugewanderten Fachkraft, eines Unternehmens oder der Politik – und reflektieren diese kritisch. entwickeln Empathie für die Lebenssituation von Menschen mit Migrationserfahrung auf dem Arbeitsmarkt. geben begründete Sach- und Werturteile ab und setzen sich konstruktiv mit gegensätzlichen Positionen auseinander. beteiligen sich aktiv an Diskussionen und vertreten eigene Standpunkte tolerant und argumentativ.

  • Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe II
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