Unterrichtsmaterialien zum Thema "Generationskonflikt"

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Kinderalltag in Deutschland - heute und früher

Unterrichtseinheit

In diesem Unterrichtsentwurf zum Thema "Kinderalltag in Deutschland" sollen die Schülerinnen und Schüler ihre eigene Lebenssituation reflektieren und mit der anderer Kinder in Beziehung setzen. Wie leben Kinder in Deutschland? Was ist heute anders als in früheren Zeiten? Welche Alltagssorgen haben Jungen und Mädchen, welche Spiele spielen sie, was ist ihnen wichtig?Ob ich ein Junge oder ein Mädchen bin, heute lebe oder vor fünfzig Jahren, hier wohne oder in einem afrikanischen Land, all das hat entscheidende Auswirkungen auf meinen Alltag. Internetquellen mit Berichten aus früheren Zeiten werden zur Auseinandersetzung mit dieser Frage herangezogen, die Schülerinnen und Schüler erhalten Anregungen und Arbeitshinweise zur Gestaltung eines Interviews mit älteren Menschen und zur Analyse der heutigen Lebensbedingungen von Kindern. Dabei geht es darum, den eigenen Alltag zu beschreiben und die Rahmenbedingungen dieses Alltags zu reflektieren.Im Mittelpunkt des Unterrichtsprojekts steht die kritische Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Informationsquellen, vor allem der Internetrecherche, zum Thema Kinderalltag früher und heute. Das Thema eignet sich als fächerübergreifendes Projekt zum Beispiel in Kombination mit Religion, Geschichte und Deutsch. Die Schwerpunkte des Zugangs zum Thema können variieren. Allgemeine Hinweise zur Projektarbeit Auf dieser Seite finden Sie allgemeine Informationen zu wichtigen Aspekten für die Projektarbeit. Themen zur Erarbeitung Die Themenvorschläge und Arbeitsaufträge können je nach Schwerpunktsetzung, Lerngruppe und Stundenumfang variiert werden. Gender-Analyse nach der 3-R-Methode Für die realistische Betrachtung der unterschiedlichen Lebensbedingungen von Jungen und Mädchen ist die 3-R-Methode der Gender-Analyse hilfreich. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nehmen den eigenen Alltag bewusst wahr. reflektieren die verschiedenen Lebensbedingungen von Kindern in Deutschland. betrachten die unterschiedlichen Jungen- und Mädchenwelten. erforschen den Kinderalltag in früheren Zeiten. erfahren am Beispiel der Nachkriegszeit den Einfluss von äußeren Rahmenbedingungen auf das Leben von Kindern. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen das Internet als Medium zur Recherche ein. lernen Möglichkeiten des Internet-Projektes LeMO/kollektives Gedächtnis kennen. Das Thema Kinderalltag eignet sich gut für eine Projektwoche, vor allem, wenn verschiedene Aspekte miteinander verknüpft werden: Kinderalltag in Deutschland Mein persönlicher Alltag Typisch Junge - typisch Mädchen Kinderalltag in früheren Zeiten Kinderalltag in Afrika (oder anderen Ländern/Kontinenten) Ideal wäre es, fächerverbindend mit Kolleginnen und Kollegen aus den Bereichen Geschichte, Politik oder Deutsch zu arbeiten und eine gemeinsame Präsentation der Ergebnisse am Ende der Projektarbeit zu planen. Natürlich ist es auch möglich, einzelne Arbeitsblätter auszuwählen und im Fachunterricht in Sozialwissenschaften, Politik oder Religion/Ethik einzusetzen. Im Sinne des Globalen Lernens weitet es den Horizont der Schülerinnen und Schüler, wenn Sie die Auseinandersetzung mit dem Alltag von Kindern in anderen Teilen der Welt in dieses Thema integrieren. Im Zusammenhang mit der vorliegenden Unterrichtseinheit wurde eine Unterrichtseinheit zum Thema "Kinderalltag in Afrika" konzipiert, die viele Anregungen für die weiterführende Bearbeitung bietet. Kinderalltag in Afrika Diese Einheit ist ebenfalls von Frau Riepe und ähnlich modular aufgebaut. Internetrecherche Was wird im Internet über den Alltag von Kindern berichtet? In welchen Zusammenhängen und Problemstellungen wird berichtet? Google (oder andere Suchmaschinen wie Blinde Kuh) zeichnen einen überraschenden Ausschnitt aus dem Kinderalltag. Die Artikel reizen zum Nachfragen und Weiterrecherchieren (auch in den Internetarchiven der großen Zeitungen). Wie passen die Berichte zum eigenen Alltag Ihrer Schülerinnen und Schüler? Zur Annäherung an diese Frage lernen die Schülerinnen und Schüler unterschiedliche Methoden kennen: Interviews mit Erwachsenen Ein Interview-Leitfaden und Handlungsanweisungen zur Durchführung von Interviews sollen dazu anregen, verschiedene Menschen nach ihrer Kindheit zu fragen. Das können die Eltern sein, Nachbarn oder Bekannte der Familie. Die Genderaspekte werden in den Fragen explizit berücksichtigt und sind ein wichtiger Punkt bei der Auswertung der Gespräche. Bei der Befragung der Personen soll immer auch die Perspektive des anderen Geschlechts erschlossen werden. Frauen berichten zum Beispiel von ihrer Kindheit und erzählen gleichzeitig was ihre von denen der Jungen unterschieden hat. Ein alter Bilderbogen mit Kinderspielen vor hundert Jahren Anhand der Zeichnungen eines alten Bilderbogens werden Jungen- und Mädchenspiele analysiert. Die Ergebnisse sind ein guter Einstieg für die Frage nach den heutigen Spielen von Jungen und Mädchen und der Sensibilisierung für die damit verbundenen gesellschaftlichen Zuschreibungen. Ein Brief nach Westafrika Wie sieht eigentlich mein Alltag aus? Schule, Familie, Wohnung, Freunde - mein Zimmer, Freizeitaktivitäten, Engagement im Verein, Haustiere - mein Tagesablauf, meine Träume und Probleme? "Bei mir ist alles ganz normal, was gibt es da schon zu erzählen ..." Wer sich vorstellt, das alles einem fremden Jungen oder Mädchen zu schreiben, findet die Frage nach dem eigenen Alltag gar nicht mehr banal. Anonymisierte Briefe Ein Gespräch über die unterschiedlichen Lebensverhältnisse der Kinder in der Klasse erfordert eine sensible Gesprächsführung, um niemanden bloßzustellen. Die Arbeit mit anonymisierten Briefen kann in diesem Zusammenhang Schutz bieten und trotzdem die Frage nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden im Leben von Kindern in Deutschland beleuchten. Berichte von Jungen und Mädchen aus Afrika Die Texte von Sidi Touré und Fatoumata Diallo können ein Einstieg sein, um unterschiedliche Lebenssituationen in den Blick zu bekommen. Sie sind auch Bestandteil des Unterrichtsentwurfs zum Kinderalltag in Afrika. Hier sollen sie in Beziehung gesetzt werden zu den eigenen Briefen der Schülerinnen und Schüler. Die Berichte stammen aus den Unterrichtmaterialien "Sag mir, wie ist Afrika? - Didaktisches Material für die Grundschule", erschienen im Peter Hammer Verlag. Bei der Betrachtung der unterschiedlichen Lebensbedingungen von Jungen und Mädchen kann die Beleuchtung nach der 3-R-Methode (Repräsentation, Ressourcen und Realität) der Gender-Analyse hilfreich sein. In dieser Unterrichtseinheit steht der qualitative Aspekt, nämlich die Analyse der Realität, im Vordergrund. 3-R-Methode Weiterführende Informationen als PDF-Download zur Gender-Analyse mit der 3-R-Methode finden Sie im Themenschwerpunkt "Genderaspekte im Unterricht". Die Auseinandersetzung mit dem Alltags von Kindern schließt den Blick auf den Genderaspekt als Querschnittsthema mit ein: Was ist anders, wenn ich ein Junge beziehungsweise ein Mädchen bin? Welche Spiele haben Jungen und Mädchen früher gespielt? Gab es unterschiedliche Geschlechterrollen? Wie ist das Rollenverhältnis heute? Wie wird in Geschichtsbüchern aus früheren Zeiten berichtet? Ist das Verhältnis der Berichte über Jungen und Mädchen gleich verteilt? Auch in den Arbeitsblättern wird der Blick auf die Unterschiede gelenkt wie sie früher und heute bestehen. Beim Interview der Schülerinnen und Schüler mit älteren Menschen soll bei den Fragen auf unterschiedliche Rollenbilder eingegangen werden. Wie erzählen Frauen über die Geschichte der Männer und wie die Männer über die Geschichte der Frauen? Die Personen sollten auch gefragt werden, was sich aus Ihrer Sicht bezüglich der Rollenverhältnisse heute verändert hat? In der Klasse werden diese Aussagen mit den Schülerinnen und Schülern reflektiert und mit Darstellungen zum Beispiel in Geschichtsbüchern oder Filmen verglichen.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I

Lektürearbeit mit Foren: "Anne ici - Sélima là-bas"

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit für den Französisch-Unterricht wird aufbauend auf das Jugendbuch "Anne ici - Sélima là-bas" die Geschichte von Sélima Jelloud, Tochter algerischer Eltern, betrachtet. Ein Rollenspiel verhilft zum vertieften Verständnis der Lektüre.Aus der Ich-Perspektive beschreibt Sélima ihr Leben in der Cité in Pierrefont, einem arabisch geprägten Viertel von Marseille, und ihre Versuche, sich zwischen französischer und algerischer Gesellschaft zurechtzufinden. Nach einer anfänglichen Verdrängung ihrer algerischen Identität begibt Sélima sich in Algier auf die Suche nach ihren Wurzeln. Dabei macht sie die schmerzhafte Erfahrung, zwischen zwei Kulturen zu leben und sich weder als Teil der einen noch der anderen zu fühlen.Der Roman eignet sich zur Behandlung ab dem 3. oder 4. Lehrjahr in Zusammenhang mit Themen wie "Immigration", "Société" und "Racisme". "Anne ici - Sélima là-bas" ermöglicht aufgrund seiner inhaltlichen Struktur die Einbindung einer großen Zahl von Methoden in den Unterricht. Hier wird ein Vorschlag für die Einbindung des Internets beschrieben. Alle Seitenangaben beziehen sich auf die folgende Ausgabe: Marie Féraud: Anne ici - Sélima là-bas. Stuttgart: Klett, 1989. Einbindung des Internets Die Schülerinnen uns Schüler erarbeiten Charakterisierungen und Visualisierungen der Personen und Orte. Arbeit mit dem Forum Bei der Arbeit im Forum versetzen sich die Schülerinnen und Schüler in die Rollen der handelnden Figuren. Lektürearbeit mit Foren Anmerkungen sowie stichwortartige Überlegungen zum Einsatz des Gesprächsforums sind auf dieser Seite vorgestellt. Technische Hilfen Hier finden Sie Informationen und ein Basis-Layout für eine Website, die Sie mit Ihren Schülerinnen und Schüler als Ergebnissicherung erstellen können. Die Schülerinnen und Schüler lernen ein literarisches Werk kennen. vertiefen und erweitern durch die Anwendung produktiver und kreativer Methoden die Inhalte mit Unterstützung des Internets. erweitern ihre Kommunikationsfähigkeit. präsentieren Ergebnisse. Eine attraktive Vorgehensweise, bei der nicht nur die Recherche im Internet eine Rolle spielt, sondern auch die unterschiedlichen Kommunikationsmöglichkeiten des WWW genutzt werden, wird im Folgenden vorgestellt. Der Arbeit im Internet geht die Lektüre der ersten Kapitel des Werkes voraus. Anschließend kann der die Lehrperson mit den Schülerinnen und Schüler an jeder beliebigen Stelle die Arbeit an der Homepage und die Einbindung eines Gesprächsforums beginnen. Fotos der Personen Die Fotos, die für die Romanfiguren stehen, können im Internet gesucht und gefunden werden (bitte beachten Sie unsere FAQ Urheberrechtlich geschützte Inhalte - Ausführliche Antwort ). Bei der Auswahl sollen die Schülerinnen und Schüler in der Fremdsprache begründen, weshalb sie sich für das jeweilige Foto entschieden haben. Sollte man auf Fotos verzichten wollen, können Steckbriefe verfasst werden. Kurzvorstellungen der beteiligten Personen Die Kurzvorstellungen enthalten die aus dem Romantext zu entnehmenden Angaben zu Alter, Lebenslauf, Wohnort, Herkunft und so weiter. Beziehungen Der dritte Teil besteht aus einem Text, in dem die Personen ihre Beziehung zu Sélima/Anne beschreiben. Text In diesem Bereich könnten die Lernenden Informationen über die Handlungsorte Algier und Marseille beziehungsweise Pierrefont zusammentragen, die sie in Kurztexten in einem von der Lehrperson vorgegebenen Umfang präsentieren. Natürlich sollte auch dieser Teil aus der Perspektive Sélimas konzipiert sein, um das Grundprinzip der Webseite zu wahren. Hier können die Schülerinnen und Schüler Informationen präsentieren, die sie bei Internetrecherchen gefunden haben. Es sollte darauf geachtet werden, dass die Texte von den Lernenden selbst formuliert (und nicht nur aus dem Netz kopiert!) werden. Bilder Auch hier können nur Fotos veröffentlicht werden, wenn die Genehmigung des Bildautors vorliegt. Gesprächsforum im Internet In einem für die Behandlung des Romans eingerichteten Gesprächsforum treten die Romanfiguren in imaginären Dialogen miteinander in Kontakt. Die Kommunikationsanlässe und -situationen werden an die Romanhandlung angelehnt und können von wechselnden Figuren vorgegeben werden. Forumnutzung als Rollenspiel Mithilfe eines Gesprächsforums können die Schülerinnen und Schüler in fremde Rollen schlüpfen. Die Übernahme einer solchen Rolle ist deshalb besonders attraktiv, da die Kommunikation nur schriftlich erfolgt und somit eine Übernahme der fremden Identität sicherlich leichter fällt als bei einem Rollenspiel im Plenum der Klasse. Beteiligte Personen Als Beteiligte kommen alle wichtigen Figuren des Romans in Frage. Die insgesamt 16 Personen können auf die Schülerinnen und Schüler der Klasse verteilt werden, wobei bedacht werden sollte, dass die Gesprächsanteile von einigen Figuren (Sélima/Anne, Djawed, Martine, Kamel) sicherlich besonders hoch sein werden, so dass die Rollen mit zwei bis drei Lernenden besetzt werden könnten. Nach der Einrichtung des Gesprächsforums muss den Schülerinnen und Schülern kurz die Funktionsweise des Forums erklärt werden. Auch die wichtigsten Gesprächs- und Verhaltensregeln sollten noch einmal angesprochen werden: Das Gespräch im Forum betrifft nur die Romanhandlung. Metakommunikation zum Beispiel über Organisatorisches sollte vermieden werden, um die Kommunikationssituation zu wahren. In einem Gesprächsforum sollten die Lernenden nur unter Verwendung von Pseudonymen kommunizieren und persönliche Daten wie E-Mail-Adressen, Familiennamen, Telefonnummern keinesfalls preisgeben, da es meist öffentlich einsehbar ist. Die Forensprache ist ausschließlich Französisch. Wörterbücher stehen online zur Verfügung, Hauptziel ist die Verständigung. Außerhalb des Unterrichts Es bietet sich an, die Diskussion in den häuslichen Bereich zu verlegen, wenn alle Schülerinnen und Schüler Zugang zum Internet haben. Für die Lernenden hat ein Gesprächsforum erfahrungsgemäß einen großen Reiz. Der oder die Lehrende sollte allerdings ebenfalls (zumindest zeitweise) online sein, um das Gespräch verfolgen und gegebenenfalls eingreifen zu können. Im Unterricht Wenn das Forengespräch im Computerraum der Schule stattfindet, könnte es sein, dass die Unterrichtssituation gewöhnungsbedürftig und künstlich erscheint: Die Schülerinnen und Schüler kommunizieren von Bildschirm zu Bildschirm statt sich - wie im Unterricht in diesen Fällen üblich - mündlich zu unterhalten. Es sollte daher darauf hingewiesen werden, wo die Vorteile dieser Art von Kommunikation liegen. Im Anschluss an diese Vorbereitungsphase kann ein Gespräch initiiert werden, indem eine der Romanfiguren einen Kommunikationsauftrag erhält, zu dem sich alle anderen Beteiligten äußern können. Ist die Diskussion beendet, kann entweder ein neuer Auftrag erteilt werden, oder aber es hat sich ein neues Thema aus der Diskussion ergeben. Beispiele für Kommunikationsanlässe: Sélimas Gedanken vor und nach dem Ausreißen (Kapitel 11) Sélimas erster Schultag und der Namenswechsel(Kapitel 2) Dominiques Frage an der Bushaltestelle (Kapitel 2) Djamilas geplante Eheschließung in der Diskussion: Was ist davon zu halten und wie hätte Anne reagieren können? (Kapitel 3) Die Erfahrung hat gezeigt, dass das Gespräch zunächst etwas schleppend anlaufen kann, da die Schülerinnen und Schüler sich zunächst mit den Funktionen eines Forums vertraut machen müssen und auch die neuartige Kommunikationssituation kennen lernen müssen. Es wird aber in den meisten Fällen nicht lange dauern, bis die Gesprächsgeschwindigkeit ein beeindruckendes Tempo erreicht. Die Kommunikation verläuft sehr rasch und spontan, wenn sie synchron, also zeitgleich stattfindet. Wenn sie asynchron, also zeitversetzt (etwa nachmittags von zuhause) stattfindet, können Schülerinnen und Schüler ihre Beiträge gut vorbereiten. Das Gespräch ist dokumentiert. Im weiteren Verlauf des Unterrichts können bestimmte Äußerungen einzelner Mitglieder noch einmal aufgenommen, beurteilt und kommentiert werden. Alle Lernenden können sich zu jeder Zeit äußern. Die Kommunikation findet im Idealfall innerhalb der ganzen Klasse statt und der Gesprächsanteil pro Schülerin oder Schüler ist beträchtlich höher als in der normalen Unterrichtssituation: Beim Unterrichtsgespräch kann im Normalfall ja nur eine Schülerin oder ein Schüler sprechen. Die Lehrperson kann einzelne Schülerinnen und Schüler individuell betreuen und ihnen beim Formulieren helfen. Bei der Arbeit mit lo-net² kann über kurze Mitteilungen, "Quickmessages", direkt mit einem einzelnen Schüler oder einer Schülerin Kontakt aufgenommen werden. In jedem Fall wirkt die im Unterricht eher ungewohnte Arbeit motivierend. Bei der Arbeit mit Foren soll bedacht werden, dass das Thema "Fehler" möglichst offen angegangen werden sollte. Rasche und spontane Antworten implizieren Tippfehler - eine übergenaue Korrektur könnte SchülerInnen entmutigen und ihre Kommunikationsbereitschaft bremsen. Gegebenenfalls könnte die Lehrperson auf online abrufbare zweisprachige Wörterbücher hinweisen (etwa bei Pons ). dass die Kommunikation im Forum schriftlich ist. Um die mündliche Kommunikation nicht zu vernachlässigen und allen Schülerinnen und Schülern gerecht zu werden, sollten Gesprächsforen im Unterricht wohldosiert eingesetzt werden. dass die Kommunikation unter Umständen schleppend anlaufen könnte. In diesem Fall sollte die Lehrperson ebenfalls (unbemerkt) eine Rolle übernehmen und durch geeignete Beiträge die Diskussion ins Laufen bringen. Die Lehrperson sollte die Lernenden gegebenenfalls darauf hinweisen, dass die Internetseite regelmäßig aktualisiert werden muss, damit die jeweils neuesten Beiträge sofort sichtbar werden. Die Schülerinnen und Schüler sollten bei einem hierarchisch aufgebauten Forum wie dem im Beispiel gezeigten Forum darauf achten, dass sie auch tatsächlich auf einen Beitrag antworten und nicht für jede Äußerung einen neuen Baum eröffnen. Die Diskussion wird dadurch nämlich unübersichtlich. Die Downloads enthalten das Grundgerüst für eine kleine Homepage, die nach der Lektüre bearbeitet werden könnte. Mithilfe eines HTML-Editors (zum Beispiel Microsoft Frontpage) können die Schülerinnen und Schüler die Seiten mit den Texten füllen und nach den jeweiligen Bedürfnissen abändern. Die Seiten müssen anschließend mit einem FTP-Programm ins Internet geladen werden. Idealerweise lädt der oder die Lehrende sie entweder auf die Internetseiten der Schule oder auf eine eigene Homepage. Den Link zur Einstiegsseite können Sie auf einer Internetseite Ihrer Wahl angeben, beispielweise auf der Fachseite Französisch der eigenen Schule. Bei diesem Modell handelt es sich nicht um eine fertige Homepage. Die Dateien sind nur als Beispiel für eine mögliche inhaltliche Gliederung zu sehen! Die inhaltliche Füllung bleibt Ihnen selbst überlassen. Dateien Beschreibung rahmeneinstiegsseite.htm übergeordneter Frame banner.htm Banner inhalt.htm Linke Inhaltsleiste. Der Link zu einem Forum kann erst nach der Eröffnung eines Forums aktiviert werden. lieux.htm Seite mit möglichen Informationen zu den Orten personnages.htm Tabelle mit Kurzvorstellungen und Bildern beziehungsweise Steckbriefen Links Es versteht sich, dass die in die Seiten integrierten Links angepasst werden müssen, wenn weitere Seiten hinzu kommen. Auch der Hintergrund ist nur ein Vorschlag und kann / sollte verändert werden. Der Link zu dem eröffneten Forum kann auf der Inhaltsseite eingefügt werden. Eigenes Forum Wird der Link nicht abgeändert, so führt er auf das bereits eröffnete Forum auf dem Bayerischen Schulserver. Es wäre denkbar, dass SchülerInnen die dort angefangene Diskussion weiterführen und die Rollen übernehmen. Da dies aber langfristig nicht sinnvoll ist und auch von der Autorin keine langfristige Pflege des Forums garantiert werden kann, sollte jede Klasse ein eigenes Gesprächsforum eröffnen und das bestehende Forum nur als ein Beispiel ansehen. Möglichkeiten Gesprächsforen können bei zahlreichen Anbietern unproblematisch eingerichtet werden. In der Regel wird der Nutzer Schritt für Schritt angeleitet. Problem Kommerzielle Anbieter haben oft den für Lehrer entscheidenden Nachteil, dass Werbebanner eingeblendet werden, auf deren Inhalt man keinen Einfluss hat. Da bei einigen Anbietern zu bestimmten Tageszeiten auch Werbung für erotische Angebote erscheint, muss von diesen Angeboten größtenteils abgeraten werden, auch wenn ein Forum mit französischen Bedienungselementen natürlich reizvoll erscheint. Lösung Aus diesem Grund seien die seriösen Foren der ZUM (Zentralstelle für Unterrichtsmedien) empfohlen, wo Lehrerinnen und Lehrer eigene Themen eröffnen können. Zudem stellen auch die meisten Schulserver der einzelnen Bundesländer Foren zur Verfügung. Durch die Verlinkung des Forums mit der Homepage der Schule können anschließend auch SchülerInnen anderer Klassen sehen, was ihre MitschülerInnen im Unterricht schreiben. Die einfache Alternative Mit lo-net² lassen sich Websites sehr leicht generieren und verlinken. Hier können Sie auch ohne html-Kenntnisse Web-sites erstellen und organisieren. Zudem wird in der ein Forum angeboten, das für Unbefugte nicht zugänglich ist. Die geschlossene Benutzergruppe gewährleistet die Datensicherheit.

  • Französisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Unterrichtsmaterial zum Thema "Rentenreform reformieren"

Unterrichtseinheit

Dieses Unterrichtsmaterial behandelt die Frage, wie die zwei widersprüchlichen Ziele der Rentenpolitik unter einen Hut gebracht werden können: die Beiträge für die Rentenversicherungen niedrig halten und zugleich einen Anstieg der Altersarmut verhindern. Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten verschiedene Arbeitsblätter und formulieren ein fundiertes Konzept zur Reform der Rentenreform.Das Ziel der Rentenpolitik ist von einem Widerspruch geprägt. Rentenpolitiker befinden sich stets in einem nur schwer zu lösenden Dilemma: Einerseits zielt Rentenpolitik darauf ab, durch niedrige Beiträge die Konkurrenz- und Profitfähigkeit der Wirtschaftsunternehmen zu stärken, um Arbeitsplätze zu schützen und das Wirtschaftswachstum zu erhöhen. Andererseits ist der Anspruch der Gesellschaft an die Rentenpolitik, dass sie angemessene Leistungen garantiert, um Altersarmut zu verhindern.Der Kern der Unterrichtseinheit besteht aus zwei gegensätzlichen, sich widersprechenden Konzepten zur Reform der Rentenreform (ein gewerkschaftsnaher und ein liberaler Reformvorschlag). Aus diesen wählen die Lernenden begründet Elemente aus, um eine eigene Reformidee zu konkretisieren. Diese Reformidee soll im Sinne einer Öffnung des Politikunterrichts zur Lebenswelt einer politischen Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Die Schülerinnen und Schüler sollen ihre Konzepte nicht nur in der Lerngruppe vorstellen und diskutieren, sondern auch in ihrem persönlichen Lebensumfeld und sie zudem an einen Abgeordneten ihrer Wahl mit der Bitte um eine Antwort schicken. Rentenreform: Vorüberlegungen und Hintergrundinfos Einige Hintergrundinformationen zum Thema Rentenpolitik und Hinweise zur Erarbeitung eines eigenen Renten-Reformvorschlages sind hier zu finden. Rentenreform: Arbeitsblätter und Ablauf Der detaillierte Ablauf der Unterrichtseinheit sowie die dazugehörigen Arbeitsmaterialien sind hier zusammengestellt. Die Schüler und Schülerinnen können vier Kernfragen der Rentenpolitik benennen. zu den vier Kernfragen der Rentenpolitik begründet Stellung beziehen. in einem selbstständig erarbeiteten Reformkonzept eine Lösung der Rentenreformproblematik vorstellen. die Reaktionen auf ihr Konzept vorstellen und auswerten. Text- und Internetquellen sowie Grafiken nutzen, um Informationen über kontrovers diskutierte Sachfragen zu recherchieren. Eine nachhaltige, in der Bevölkerung akzeptierte Rentenpolitik muss die folgenden vier Aufgaben lösen: durch ein angemessenes Rentenniveau die Altersarmut verhindern, für angemessene Beitragssätze sorgen, die die arbeitende Bevölkerung und die Arbeitgeber nicht zu stark belasten, die Beiträge für die Altersvorsorge so effizient wie möglich für diese Ziele einsetzen, eine Lösung für die durch den demografischen Wandel entstehenden Probleme finden. Kontrovers diskutierte Kernfragen Die richtige Strategie ist jedoch nicht leicht zu finden, denn in der politischen Debatte herrscht große Uneinigkeit. Kontrovers diskutiert werden unter anderem die folgenden Kernfragen: Wie hoch soll das Rentenniveau sein? Wie sollen sich die Beitragssätze für die staatliche Rentenversicherung entwickeln? Kann die private kapitalgedeckte Rentenversicherung die Rente wirklich effizienter und sicherer machen? Oder müssen nicht auch die kapitalgedeckten Rentenansprüche durch eine immer kleinere Zahl an Menschen erarbeitet werden? Wie besorgniserregend ist der demografische Wandel wirklich? Gefährdet er die Funktionsfähigkeit des Umlagesystems? Oder werden seine Folgen übertrieben dargestellt? Bei der Erarbeitung eines eigenen Renten-Reformvorschlages helfen die lehrgangsartig zu bearbeitenden Zusatzmaterialien: ein Einleitungstext, mit dem nach dem didaktischen Modell des Politikzyklus das der Rentenformdebatte zugrunde liegende Problem erarbeitet wird (Material 2) eine Sammlung von in der Öffentlichkeit kontrovers diskutierten Kommentaren zur Rentendebatte (Material 9) ein zu Fragen der Rentenpolitik konkretisiertes politisches Urteilsraster, das die Schülerinnen und Schüler einsetzen, um die gegensätzlichen bereits vorliegenden Reformkonzepte mithilfe von ausgewählten Kategorien der politischen Urteilsbildung zu analysieren (Material 8) Materialien zur Erarbeitung von Antworten auf die vier Kernfragen der Rentenpolitik (Material 4 bis 7, Material 9) Die Lernenden diskutieren zur Vorentlastung und Einstimmung auf das Thema einige Fragen, die sie vor dem Hintergrund ihres Wissensstandes beantworten sollen. Im Anschluss werden ausgewählte Fragen im Plenum diskutiert und einige grundsätzliche Sachfragen geklärt sowie offene Fragen gesammelt und wenn möglich bereits an dieser Stelle beantwortet. Meinungsbild-Abfrage Die Reformvorschläge stehen stellvertretend für die Position linker Gewerkschaftler und Sozialdemokraten, die zurzeit nicht mehrheitsfähig ist, sowie für eine regierungsnahe liberale Sichtweise. Nach der Erarbeitung der Unterschiede wird in einer Blitzlichtrunde und einer folgenden Diskussion ein erstes Meinungsbild abgefragt. Diese Meinungsbild-Abfrage sollte am Ende der Einheit wiederholt werden, um zu klären, in welch unterschiedlicher Weise Lernprozesse angeregt worden sind. Kernfragen der Rentenpolitik Um die vier Kernfragen der Rentenpolitik zu klären, erarbeiten die Lernenden die notwendigen Sachinformationen. Dies kann ganz oder teilweise in arbeitsteiliger Gruppenarbeit mit Präsentationen geschehen, zum Beispiel als Gruppenpuzzle oder Kugellager. Die ARD-Reportage " Das Riester-Dilemma. Bilanz einer Jahrhundertreform " sollte als Einstieg in diese Phase gemeinsam angesehen und ausgewertet werden, da sie grundsätzliche Fragen aufwirft, die einen hohen Diskussionsbedarf auslösen. Die Lernenden erarbeiten in dieser Phase Argumente und Elemente für ihr zu erstellendes Reformkonzept. Wichtig dabei ist, dass sie zu jeder Kernfrage Notizen anlegen, die sie am Ende in das Reformkonzept einarbeiten. Durch den stärkeren Ich-Bezug dieser Phase wird die persönliche Betroffenheit der Schülerinnen und Schüler nochmals unterstrichen. Wie zuvor notieren sie neue und für sie wichtige Argumente, die sie in ihren Reformentwurf einarbeiten wollen. Nach der Bearbeitung von Material 9 erstellen die Lernenden anschließend ihr eigenes Reformkonzept. Es ist sinnvoll, den Schülerinnen und Schülern die Materialien digital zur Verfügung zu stellen, da sie einen längeren Text schreiben und publizieren sollen und ihnen so ein zeitraubendes Abtippen erspart wird. Reformschritte nennen und begründen Die Lernenden verfassen auf der Basis ihrer Sachkenntnis ein begründetes Reformkonzept, das 1. die Reformschritte nennt und 2. eine Begründung für die Auswahl der Schritte erläutert. Vorlage für die Lernenden Sinnvoll kann es sein, dass die Lehrkraft eine unvollständige Vorlage zur Orientierung für die Schülerinnen und Schüler erstellt und mit der Lerngruppe bespricht. Eine solche Vorlage sollte in der Struktur wie folgt aufgebaut sein (und damit angelehnt an die Struktur von Gesetzesentwürfen, wie sie für den Bundestag formuliert werden): A. Beschreibung des mit dem Reformkonzept zu lösenden Problems Trotz der Rentenreform der rot-grünen Bundesregierung aus dem Jahr 2001 (Altersvermögensgesetz) steht die Rentenpolitik weiterhin vor vielen Problemen: das Armutsrisiko für heute junge Menschen hat zugenommen, es ist unklar, ob die privaten Rentenversicherungen die aus der Kapitaldeckung finanzierten Rentenerträge werden auszahlen können et cetera. B. Erläuterung der verschiedenen Elemente des Reformkonzepts Um die Rente sicherer und gerechter zu machen, müssen die folgenden Entscheidungen getroffen werden: 1. ... 2. ... 3. ... C. Begründung für die Auswahl der einzelnen Elemente. 1. ist notwendig, weil ... 2. ist notwendig, weil ... 3. ist notwendig, weil ... Name, Anschrift, Datum Die Entwürfe werden mit der Bitte um Antwort an eine Bundestagsabgeordnete oder einen Bundestagsabgeordneten, möglichst aus dem Wahlkreis oder dem Bundesland der Schülerinnen und Schüler, verschickt und die Antworten dann zu einem späteren Zeitpunkt in der Lerngruppe vorgestellt. Sinnvoll ist es, darauf zu achten, dass alle im Bundestag vertretenen Parteien kontaktiert werden, um die unterschiedlichen Reaktionen miteinander vergleichen zu können. Die Lernenden sollen ihre Entwürfe zudem in der Lerngruppe und in ihrem persönlichen Umfeld zur Diskussion stellen. In einer späteren Stunde berichten die Lernenden über die Reaktionen auf ihre Versuche, für ein fundiertes Konzept einer Rentenreform zu werben. Der Politikunterricht öffnet sich auf diese Weise dem Umfeld der Schule und die Lernenden machen die Erfahrung, dass sie im Unterricht Wissen und Fähigkeiten erwerben, die es ihnen nicht nur ermöglichen, politische Vorgänge besser zu verstehen, sondern möglicherweise auch aktiv beeinflussen zu können.

  • Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe II

Unterrichtsprojekt demografischer Wandel: Ideenreporter

Unterrichtseinheit

Wir werden älter, wir werden weniger, wir werden vielfältiger: Im Unterrichtsprojekt "Ideenreporter" zum demografischen Wandel berichten die Schülerinnen und Schüler als Blogger über die Chancen des demografischen Wandels und stellen in ihren Reportagen und Interviews zukunftsweisende Projekte vor.Die Menschen in Deutschland leben länger, während die Geburtenrate seit den 1970er Jahren stark gesunken ist. Selbst eine vermehrte Zuwanderung wird voraussichtlich nicht verhindern können, dass die Gesellschaft in Deutschland älter wird und die Bevölkerungszahl sinkt. Die Schülerinnen und Schüler von heute werden als zukünftige Erwerbstätige von den Folgen des demografischen Wandels direkt betroffen sein. Für sie gilt es, diese Entwicklungen als Potenzial einer sich ändernden Gesellschaft zu entdecken. Welchen Veränderungen muss sich eine älter werdende Gesellschaft stellen? Welche Vorteile bieten altersgemischte Lern-, Wohn- und Arbeitskontexte? In der Unterrichtseinheit "Ideenreporter demografischer Wandel" bloggen die Schülerinnen und Schüler über generationenübergreifende Mentorenprogramme, Wohninitiativen sowie Bildungs- und Forschungsprojekte und berichten über neue Formen des Zusammenlebens über Alters- und Kulturgrenzen hinweg. Chancen Der demografische Wandel bringt zahlreiche Chancen mit sich: zugewanderte Fachkräfte und ältere Menschen können unsere Gesellschaft bereichern, der Wandel der Gesellschaft ist eine Möglichkeit, positive Impulse für das Zusammenleben in der Zukunft zu setzen. Aber wie gestalten wir diese? Wie werden wir zusammen leben, arbeiten, lernen und unsere Freizeit verbringen? Als Ideenreporter dokumentieren die Schülerinnen und Schüler Projekte in altersgemischten oder multikulturellen Kontexten, die einen Lösungsansatz für die aufgeworfenen Fragen bieten. Ablauf Demografischer Wandel: Arbeitsblätter und Ablauf Die Schülerinnen und Schüler erstellen Webblogs, die über zukunftsweisende Projekte zum demografischen Wandel informieren. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können die wichtigsten Folgen des demografischen Wandels darstellen und Daten und Fakten zur Bevölkerungsentwicklung analysieren. Chancen und Herausforderungen des demografischen Wandels benennen sowie Handlungsfelder für Gesellschaft, Wirtschaft und Politik identifizieren. Initiativen und Projekte recherchieren, die generationen- oder kulturübergreifende Lösungsansätze für die Auswirkungen des demografischen Wandels bieten. Fragen für die gewählten Interviewpartner vorbereiten, die Befragung durchführen und die Ergebnisse als Blogbeitrag dokumentieren. Grundlagen journalistischen Arbeitens und Publizierens anwenden, indem sie Reportagen und Interviews verfassen und veröffentlichen. aus Internetquellen für ihr Projekt relevante Informationen entnehmen und weiterverarbeiten. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können einen themenbezogenen Weblog einrichten sowie Inhalte einpflegen und publizieren. Web 2.0-Angebote wie soziale Netzwerke und Diskussionsforen nutzen, um sich mit Betroffenen, Projektteilnehmern oder Experten auszutauschen und Informationen einzuholen. Fotos und Videos auf den Computer übertragen und in einem Bildbearbeitungsprogramm nachbearbeiten, um die Arbeitsergebnisse von Reportagen, Interviews und Recherchen zu dokumentieren. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können in einem Team ein Konzept für einen kollaborativen Blog entwerfen und umsetzen. mit Menschen aus einer anderen Generation oder Kultur ins Gespräch kommen, um verschiedene Standpunkte, Meinungen, Wünsche und Vorstellungen zu erfragen. Bei Reportagen Projekte vor Ort kennenlernen, Eindrücke sammeln und sich gezielt nach Konzepten, Erfahrungswerten und Zielen erkundigen. Folgen des demografischen Wandels Das Video zu den Folgen des demografischen Wandels sollen die Schülerinnen und Schüler dafür sensibilisieren, unterschiedliche Interpretationen der gesellschaftlichen Zukunft wahrzunehmen. Da in den Medien oft ein negativ besetztes Zukunftsszenario geschildert wird (zum Beispiel "Die Deutschen sterben aus!", "Greisenrepublik") sind die Wortspiele im Video "Die demografische Chance" zum Wissenschaftsjahr 2013 geeignet, auch die positiven Seiten dieser Entwicklung zu sehen. Grundkenntnisse zum Thema Zunächst erarbeiten die Schülerinnen und Schüler mithilfe der Linkliste in Material 2 Grundkenntnisse zum demografischen Wandel, den absehbaren Folgen dieser gesellschaftlichen Entwicklung und den Herausforderungen und Handlungsfeldern, die sich hieraus ergeben. Es sollte für das anschließende Projekt ausreichend sein, die groben Züge der Entwicklung zu kennen und ein Verständnis für die Ursache-Wirkungs-Beziehung zu entwickeln. Ergebnissicherung als MindMap Nach einer eigenständigen Internetrecherche tragen die Lernenden ihr Wissen im Plenum zusammen und strukturieren ihre Stichpunkte in Form einer MindMap. Es bietet sich an, die MindMap so aufzubauen, dass die einzelnen Themenfelder der Projektgruppen gespiegelt werden. Aufgabenstellung Am Ende des Unterrichtsprojekts sollte ein themenbezogener, kollaborativ erstellter Weblog stehen, in dem die Schülerinnen und Schüler unterschiedliche, eigenständig erstellte Beiträge zu Projekten rund um den demografischen Wandel veröffentlicht haben. Dabei liegt der Fokus der Unterrichtseinheit stark im Prozess und im altersgemischten Dialog: Der Blog soll in seiner wörtlichen Funktion als Projekttagebuch dienen, in dem die Schülerinnen und Schüler auch Zwischenschritte ihrer Arbeit dokumentieren. Darüber hinaus erhalten die Lernenden den Auftrag, mit unterschiedlichen Menschen ins Gespräch zu kommen. Themenfelder für Projekte Die Gruppen bearbeiten hierbei vier unterschiedliche Themenfelder für Projekte: Arbeiten im Zeichen des demografischen Wandels Lernen im Zeichen des demografischen Wandels Wohnen im Zeichen des demografischen Wandels Freizeit/Lebensqualität im Zeichen des demografischen Wandels Inhalte und Darstellungsformen Die Blogbeiträge sollten folgende Inhalte und Darstellungsformen abdecken: Interview mit älteren Menschen, Experten, Teilnehmern oder Initiatoren von Leuchtturmprojekten Reportage: Bericht über einen Besuch einer oder mehrerer Initiativen vor Ort Sammlung von Kommentaren zum Thema, die die Wünsche, Ängste und Standpunkte anderer Menschen widerspiegeln: Ergebnisse von Befragungen, Auswertung von Forendiskussionen et cetera Hinweise, Tipps oder Links, die den Schülerinnen und Schülern bei ihrer Recherche begegnen und die für Leserinnen und Leser interessant sein könnten Themenfindung und Konzepterstellung In dieser Phase arbeiten die vier Gruppen noch als Einheit. Die Lernenden recherchieren auf verschiedenen Internetseiten, um Ideen für Themen, Inhalte und Projekte für ihren Blog zu finden. Hierbei strukturieren sie sich selbst, indem sie ein Konzept erstellen und dieses in einem Exposé festhalten. Hilfestellung durch die Lehrkraft In dieser Unterrichtsphase kann die Lehrperson wichtige Unterstützung leisten, indem sie berät, inwiefern die gesetzten Ziele realistisch sind und sich in der gegebenen Zeit umsetzen lassen. Dann bilden die Gruppen Teams, die die Einzelbeiträge für den Blog ausarbeiten. Es bietet sich an, sich über einen gemeinsam Bloganbieter zu verständigen. Dies hat den Vorteil, dass alle Gruppen mit den gleichen technischen Voraussetzungen und der gleichen Handhabung konfrontiert sind und sich gegenseitig helfen können. Die Gruppenmitglieder tauschen sich untereinander über Gestaltung, Inhalte, Überschriften und mögliche Navigationspunkte ihres Blogs aus und setzen ihre Vorstellungen um. In dieser Unterrichtsphase haben sich die Gruppen in Kleinteams aufgeteilt, die eigenständig ihren Artikel für den Blog ausarbeiten. Es gilt, sich über ein ausgewähltes Projekt zu informieren, Kontakte zu knüpfen, vor Ort zu recherchieren sowie Interviews zu führen. Am Ende wird der fertige Beitrag formuliert. Wer Fotos oder Videos vor Ort gemacht hat, kann diese mit einer entsprechenden Software aufbereiten. Sobald die Gruppe wieder zusammenkommt, korrigieren sich die Teams gegenseitig, geben sich Tipps und überarbeiten die Texte, bevor diese online gestellt werden. Die Gruppen stellen ihre Blogs mittels eines Beamers oder am interaktiven Whiteboard vor. Die Blogs können untereinander verlinkt werden und, falls gewünscht, in einem gemeinsamen Blog zusammengeführt werden. Nach Abschluss des Projekts können die Arbeitsergebnisse einem größeren Publikum zugänglich gemacht werden, indem Links an Interviewpartner, Kommunalpolitiker, andere Blogger oder Foren und an die lokale Presse verschickt werden.

  • Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I