Die Einheit verknüpft die Lehrplanthemen "Wechselwirkungen und Dynamik in Lebensgemeinschaften" sowie "Stoff- und Energiefluss durch Ökosysteme und menschliche Einflüsse". Sie macht ökologische Prozesse ganzheitlich sichtbar – von der inneren Dynamik biologischer Systeme bis zu realen Eingriffen und beispielhaften Lösungsansätzen der Organisation Marine Conservation Cambodia (MCC) auf der Insel Koh Ach Seh in Kambodscha. Herausgeberin dieser Lehreinheit ist Engagement Global mit ihrer Koordinierungsstelle weltwärts. weltwärts ist ein entwicklungspolitischer Freiwilligendienst, gefördert vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Die Einheit basiert auf authentischem Material aus lokalen Projekten von MCC sowie der deutschen Freiwilligen-Entsendeorganisation VIA e.V..
Am Beispiel von Seegraswiesen und deren Gefährdung durch anthropogene Einflüsse führt die vorliegende Unterrichtseinheit die Lernenden über authentische Impulse in die ökologische Bedeutung von Ökosystemen ein. Berichterstattungen über die deutsche Freiwillige Nora, Teilnehmerin des weltwärts-Freiwilligendienstes, und ihr Engagement bei MCC auf Koh Ach Seh Island bilden zusammen mit einem authentischen Video einen motivierenden Einstieg und eröffnen die Leitfrage, warum Meeresverschmutzung für jede und jeden relevant ist. Die Lernenden erwerben mithilfe von Arbeitsblatt 1 die Grundlagen des Ökosystems Seegraswiese. Sie betrachten Seegras als Primärproduzent sowie dessen Bedeutung für Biodiversität, Küsten- und Bodenschutz. Auf Arbeitsblatt 2 analysieren sie anhand der Think-Pair-Share-Methode zentrale anthropogene Belastungsfaktoren, Versauerung und Fischerei und reflektieren anschließend lokale Lösungsansätze. Arbeitsblatt 3 ist optional einsetzbar und erweitert die Perspektive auf Handlungsmöglichkeiten im Kontext der Agenda 2030. Die Lernenden erschließen Grundzüge des Nachhaltigkeitsziels 14 (Sustainable Development Goal SDG 14), entwickeln eine Maßnahmen-Checkliste und formulieren ein gemeinsames Klassenziel. Die Einheit verbindet ökologische Fachinhalte mit globalen Bezügen und handlungsorientierten Elementen. Nora als Freiwillige vor Ort in Kambodscha schafft dabei einen lebensnahen Zugang zu den Themen Meeresschutz und globales Engagement. Ergänzend unterstützt das Material Lehrkräfte, die Agenda 2030 sowie globales Lernen zu integrieren. Die Einheit erleichtert den Zugang zur Thematik, führt die Lernenden fachlich wie emotional an globale Fragen heran und kann ihr Interesse an eigenem Engagement wecken.
Marine Ökosysteme im Wandel: Seegraswiesen, Belastungsfaktoren und nachhaltige Perspektiven (SDG 14)
Am Beispiel von Seegraswiesen in Kambodscha untersuchen Schülerinnen und Schüler Wechselwirkungen in Lebensgemeinschaften sowie Stoff- und Energieflüsse in Ökosystemen. Authentische Einblicke in ein Meeresschutzprojekt der Organisation Marine Conservation Cambodia (MCC) und den Einsatz einer deutschen Freiwilligen vor Ort im Rahmen ihres weltwärts-Freiwilligendienstes verbinden biologische Fachinhalte mit Globalem Lernen. Mithilfe kooperativer Methoden analysieren die Lernenden Umweltprobleme und entwickeln eigene Handlungsmöglichkeiten im Sinne des Nachhaltigkeitsziels SDG 14 "Leben unter Wasser".
- Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
- Sekundarstufe II
- 5 Unterrichtsstunden
- Arbeitsblatt, Lehrerhandreichung, Recherche-Auftrag
- 3 Arbeitsmaterialien

Beschreibung der Unterrichtseinheit
Unterrichtsablauf
Arbeitsblatt 1: Einstieg
Zu Beginn erhalten die Lernenden eine kurze Berichterstattung über die Freiwillige Nora, die im Rahmen eines weltwärts-Freiwilligendienstes ein Jahr lang auf Koh Ach Seh Island (Kambodscha) Projekte der Marine Conservation Cambodia (MCC) unterstützt. Der Text thematisiert grundlegende Herausforderungen des Meeresschutzes und eröffnet die Leitfrage nach den Auswirkungen anthropogener Belastungsfaktoren auf marine Ökosysteme am Beispiel Seegraswiesen sowie möglichen Schutzmaßnahmen. Ein kurzes Video über Noras Einsatz und die Arbeit von MCC rundet den emotionalen und thematischen Einstieg ab. Die Lernenden erhalten einen Einblick in die Arbeit der Organisation MCC, sowie deren Maßnahmen gegen lokale Umweltprobleme. Gleichzeitig lernen sie Nora als wiederkehrende Bezugsperson des Materials und weitere MCC Mitarbeitende kennen. Sie notieren ihre Beobachtungen zu zentralen Problemen vor Ort und möglichen Lösungsansätzen des lokalen Meeresschutzes.
8 MinutenÜberleitung
Die Lehrkraft leitet zur fachlichen Erarbeitung über, indem sie die Relevanz biologischen Fachwissens zur Einordnung der Berichtserstattung betont: "Wie Faktoren wie die Fischerei oder der Klimawandel auf Seegraswiesen einwirken, können wir erst beurteilen, wenn wir wissen, welche Rolle Seegras in marinen Ökosystemen spielt. Bevor wir über Folgen menschlicher Eingriffe sprechen, klären wir daher, welche Bedeutung Seegraswiesen für ein Ökosystem haben, warum dort so viele Arten leben und welche Funktionen diese Lebensgemeinschaft erfüllt."
2 MinutenErarbeitung
Die Lernenden nähern sich dem Thema über das Beispiel Seegraswiese und den Realbezug nach Kambodscha. Dadurch wird die ökologische Bedeutung des Lebensraums unter Wasser unmittelbar verständlich.
Im ersten Teil des Arbeitsblatts setzen sich die Lernenden in Dreiergruppen mithilfe der Think-Pair-Share-Methode mit jeweils einem Thema (Klimaschutz, Biodiversität oder Küstenschutz) auseinander. Dabei erarbeiten sie sich den grundlegenden Aufbau und die Funktionen von Seegraswiesen und schaffen so eine fachliche Basis für den weiteren Verlauf der Unterrichtseinheit. Daraufhin bearbeiten sie zu dritt die vertiefenden Aufgaben und richten anschließend den Blick auf ökologische Wechselwirkungen und typische Lebensgemeinschaften innerhalb des Ökosystems.
Auf dieser Grundlage erstellen die Lernenden ein vereinfachtes Nahrungsnetz, um Rollen, Abhängigkeiten und dynamische Beziehungen innerhalb des Ökosystems sichtbar zu machen. Dadurch wird nachvollziehbar, wie empfindlich das Gleichgewicht der Seegraswiese auf äußere Einflüsse reagiert.70 MinutenAbschluss
Zum Abschluss der Stunde reflektiert die Lerngruppe die Bedeutung von Seegraswiesen für marine Ökosysteme. Die Lernenden ordnen die zu Beginn thematisierten Beobachtungen aus der Berichterstattung und dem Einstiegsvideo mithilfe ihres neu erworbenen Fachwissens ein. Die Lehrkraft knüpft dabei gezielt an den Einstieg an und unterstützt darin, die im Video angedeuteten Probleme zu spezifizieren und in ihren ökologischen Zusammenhang zu setzen. So wird deutlich, dass die eingangs erarbeiteten Schäden komplexe, miteinander vernetzte Systeme betreffen. Die gemeinsame Diskussion dient der Ergebnissicherung und bereitet zugleich die folgende Unterrichtsstunde vor.
10 MinutenArbeitsblatt 2: Einstieg
Die Stunde beginnt mit einer kurzen Berichterstattung über aktuelle Beobachtungen aus der Küstenregion Kambodschas. Diese lokalen Eindrücke dienen als Beispiel der globalen Belastungen der Meere und verdeutlichen, wie verschiedene menschliche Einflüsse zusammenwirken. Der Einstieg schafft eine anschauliche Grundlage, um die folgenden fachlichen Inhalte einzuordnen.
2 MinutenErarbeitung I
Die Methode Think-Pair-Share unterstützt die Lernenden dabei, komplexe menschliche Einflussfaktoren auf Seegraswiesen strukturiert zu erschließen. In der Einzelarbeitsphase bearbeiten sie jeweils einen Aspekt (Klimawandel oder Fischerei) und entwickeln dadurch erste fachliche Zugänge. Durch die Paararbeit kommen unterschiedliche Perspektiven zusammen, wodurch das inhaltliche Verständnis der Thematik vertieft wird. In der anschließenden Austauschphase im Plenum werden zentrale Ergebnisse gebündelt, verglichen und gegebenenfalls korrigiert.
45 MinutenErarbeitung II
Am Beispiel des MCC-Projekts arbeiten die Lernenden heraus, wie Maßnahmen zur Wiederherstellung mariner Lebensräume geplant und umgesetzt werden. Das Beispiel ermöglicht es, ökologische Prinzipien anschaulich zu thematisieren. In der Einzelarbeit setzen sich die Lernenden mit einer konkreten Maßnahme auseinander und analysieren deren ökologische Funktion. Die Sicherung im Plenum dient dazu, zentrale fachliche Aspekte zu festigen. Darauf aufbauend werden in Paararbeit die Wirksamkeit und Herausforderungen solcher Schutz- und Rehabilitierungsansätze diskutiert.
30 MinutenSicherung
Zum Abschluss formulieren die Lernenden ein Statement zur globalen Belastung mariner Ökosysteme und wenden dabei ihr Wissen zu ökologischen Zusammenhängen und menschlichen Eingriffen an. Die Aufgabe knüpft an den Stundeneinstieg an, zeigt den Lernerfolg und fördert die Fähigkeit, lokale Beobachtungen in größere ökologische Zusammenhänge einzuordnen.
10 MinutenArbeitsblatt 3: Einstieg
Der Einstieg über Noras Strandfotos macht menschliche Belastungen in marinen Lebensräumen sichtbar und erleichtert den Zugang zur Problemstellung, bevor die fachliche Vertiefung folgt.
5 MinutenErarbeitung
Zur Vertiefung des Bewusstseins der Lernenden über Bedeutung mariner Ökosysteme setzt die Lehrkraft kurze Schätzaufgaben ein, die zentrale Aspekte des SDG 14 "Leben unter Wasser" aufgreifen. Die anschließende Auflösung sensibilisiert die Lernenden für globale Entwicklungen und die Dringlichkeit des Meeresschutzes. Darauf aufbauend erschließen sich die Lernenden grundlegende Informationen zur Agenda 2030. Eine kurze Recherchephase dient dazu, zentrale Begriffe und Strukturen zu klären und das Thema in die globalen Nachhaltigkeitsziele einzuordnen. Anschließend entwickeln die Lernenden eine Checkliste mit möglichen Beiträgen zum Schutz der Ozeane. Durch die Gliederung in verschiedene Nachhaltigkeitsdimensionen erkennen sie die Vielschichtigkeit des Themas und übertragen ihr Wissen auf den Alltag.
Optional können die Aufgaben zum Themenblock "Eigene Verantwortung übernehmen" bearbeitet werden. Hier setzen sich die Lernenden mit dem individuellen Engagement in ökologischen Freiwilligendiensten auseinander.25 MinutenSicherung
Die im Arbeitsblatt erarbeiteten Maßnahmen werden zunächst im Plenum gesammelt und anschließend hinsichtlich ihrer Umsetzbarkeit und Wirkung diskutiert. Das dabei entstehende Maßnahmen-Ranking unterstützt zugleich die Weiterentwicklung der Urteilskompetenz der Lernenden. Anschließend formuliert die Klasse ein gemeinsames nachhaltiges Ziel für ihr zukünftiges Handeln. Diese Phase stärkt die Fähigkeit zur Partizipation und Verantwortungsübernahme und verdeutlicht, dass nachhaltiges Engagement auch im schulischen Kontext möglich ist.
10 MinutenAbschluss
Zum Abschluss der Einheit verfassen die Lernenden eine kurze schriftliche Rückmeldung zur anfänglichen Berichterstattung. Dabei nutzen sie ihr erworbenes Wissen, um darzustellen, welche Möglichkeiten sie im Alltag sehen, zur Verringerung von Meeresverschmutzung oder ähnlichen Umweltbelastungen beizutragen.
5 Minuten
Didaktisch-methodischer Kommentar
Die didaktischen Prinzipien der Einheit fördern ein aktives, eigenständiges und reflexives Lernen. So regt das Prinzip der Problemorientierung die Lernenden dazu an, sich mit realen ökologischen Fragestellungen auseinanderzusetzen und ihre eigene Verantwortung im Kontext globaler Herausforderungen zu erkennen. Die wiederholte Anwendung der Think-Pair-Share-Methode fördert die kooperative Reflexion und Diskussion der Lerninhalte, was zu einem besseren Verständnis und einer stärkeren Verankerung des Gelernten führt.
Durch die Verbindung von Fachinhalten mit realen, lokalen Beispielen werden die theoretischen Konzepte der Einheit unmittelbar greifbar gemacht, was zur Förderung des Interesses und der Motivation der Lernenden beiträgt. Diese Praxisorientierung hilft, den Lernenden die Alltagsrelevanz der Thematik zu vermitteln und ihr Umweltbewusstsein zu steigern. Zudem zeigt die Auseinandersetzung mit lokalen Renaturierungsprojekten konkrete Handlungsmöglichkeiten auf und fördert das Verständnis für praktische Lösungsansätze.
Das Prinzip des Globalen Lernens wird durch die Auseinandersetzung mit den globalen Nachhaltigkeitszielen (am Beispiel des SDG 14) verstärkt, wodurch die Lernenden ein Bewusstsein für globale Zusammenhänge entwickeln. Die Reflexion individueller Handlungsoptionen stärkt ihre Selbstwirksamkeit und ihr Verantwortungsbewusstsein im Hinblick auf den Meeresschutz. Die wiederkehrende Figur Nora dient als verbindendes Element der Einheit und schafft Kohärenz. Zudem bietet sie den Lernenden einen realen Bezugspunkt, ohne dabei die fachlichen Inhalte zu überlagern. Dies trägt dazu bei, dass die Lernenden die komplexen ökologischen Zusammenhänge besser begreifen und ihre eigenen Handlungsoptionen in diesem Kontext erkennen. Durch diese didaktischen Prinzipien erlangen sie ein vertieftes Verständnis für ökologische Zusammenhänge und werden für globale Herausforderungen sensibilisiert. Gleichzeitig werden sie motiviert, ihr eigenes Handeln im Sinne des Meeresschutzes nachhaltiger zu gestalten. Für die Vorbereitung der Einheit und zur Unterstützung können Informationen herangezogen werden, welche bei den externen Links weiter unten zu finden sind.
Unterrichtsmaterial "Marine Ökosysteme im Wandel" zum Download (PDF)
- marine-ökosysteme-im-wandel-arbeitsblatt-01.pdf
Arbeitsblatt 1 eröffnet mit einer Berichterstattung und einem Video und leitet zur fachlichen Erarbeitung des Ökosystems Seegraswiesen über. Hierbei beschäftigen sich die Lernenden mit dem Aufbau von Seegraswiesen und thematisieren diese als Lebensraum hoher Biodiversität.
Vorschau - marine-ökosysteme-im-wandel-arbeitsblatt-02.pdf
Arbeitsblatt 2 enthält die Informationstexte für die Paararbeit, in der die Lernenden anthropogene Belastungsfaktoren erarbeiten und Lösungsansätze aus dem MCC-Projekt diskutieren.
Vorschau - marine-ökosysteme-im-wandel-arbeitsblatt-03.pdf
Arbeitsblatt 3 fokussiert Aspekte des Globalen Lernens. Es werden Elemente der Agenda 2030 mit Fokus auf das SDG 14 geklärt und eigene Handlungsmöglichkeiten reflektiert.
Vorschau - Alle-Materialien.pdf
Hier finden Sie die Lehrerhandreichung und alle Arbeitsblätter gebündelt in einer Datei. Diese enthält außerdem das Impressum mit Informationen zur Erstellung der Materialien und zur Zusammenarbeit.
Vorschau
Vermittelte Kompetenzen
Fachkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler
- können Aufbau, Funktion und ökologische Bedeutung von Seegraswiesen erklären.
- können zentrale anthropogene Belastungsfaktoren und deren Auswirkungen erläutern.
- können Maßnahmen zum Meeresschutz im Kontext der Agenda 2030 (SDG 14) beschreiben.
Medienkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler
- können digitale Informationen (zum Beispiel aus einem Video) gezielt erschließen.
- können fachliche Inhalte adressatengerecht schriftlich darstellen.
- können Online-Informationen kritisch bewerten.
Sozialkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler
- können in kooperativen Lernformen konstruktiv zusammenarbeiten.
- können unterschiedliche Standpunkte respektieren und begründet einordnen.
- können eigene Handlungsmöglichkeiten zum Meeresschutz reflektieren und begründen.
Weiterführende Links
- Einstiegsvideo
Das Video stellt Projekte von MCC sowie Nora als Freiwillige vor Ort vor und wird zum Einstieg der Unterrichtseinheit genutzt.
- Seegraswiesen
Die Website erklärt, welche ökologische Bedeutung Seegraswiesen haben und informiert über wissenschaftliche Projekte zur Wiederansiedlung und Erhaltung dieser marinen Ökosysteme.
- Agenda 2030
Die Website gibt einen Überblick über die 17 globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs) und informiert darüber, wofür sie stehen, warum sie wichtig sind und wie daran gearbeitet wird.
- SDG 14
Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) bietet einen kompakten Überblick über Ziele, Herausforderungen und Maßnahmen zum Schutz der Meere sowie über das entwicklungspolitische Engagement Deutschlands in diesem Bereich.
- Portal Globales Lernen
Die Website bietet Materialien und Informationen zum Globalen Lernen und zeigt, wie nachhaltige Entwicklung in der Bildung umgesetzt werden kann.
- Orientierungsrahmen Globale Entwicklung – Bildung für nachhaltige Entwicklung in der gymnasialen Oberstufe
Die Webseite zum Orientierungsrahmen Globale Entwicklung – Bildung für nachhaltige Entwicklung in der gymnasialen Oberstufe zeigt, wie Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) als feste Komponente in Lehrpläne, Schulprogramme und Unterricht integriert werden kann. Er bietet didaktische Anregungen für die Umsetzung von BNE in 17 Unterrichtsfächern der gymnasialen Oberstufe und unterstützt Lehrkräfte dabei, globale Perspektiven in den Fachunterricht einzubinden. Im Fachkapitel Biologie finden sich spezifische Unterrichtsskizzen sowie ein ausgearbeitetes Unterrichtsbeispiel für die gymnasiale Oberstufe. In: KMK/BMZ 2025, Orientierungsrahmen Globale Entwicklung – Bildung für nachhaltige Entwicklung in der gymnasialen Oberstufe, herausgegeben von Engagement Global gGmbH, Bonn, K. Kremer et al. (2025), S. 619 – 646
- weltwärts
Die Website informiert über das entwicklungspolitische Freiwilligenprogramm weltwärts von Engagement Global gGmbH und erklärt, wie junge Menschen sich in über 60 Ländern des Globalen Süden engagieren können, wo sie eingesetzt werden, was sie erwartet und wie Deutschland auf diese Weise globale Verantwortung übernimmt. Das Programm wird gefördert vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).
- Verein für internationalen und interkulturellen Austausch VIA e.V.
VIA e. V. ist eine deutsche Organisation für Freiwilligendienste im Ausland. MCC Kambodscha ist eine von verschiedenen Einsatzstellen, in die VIA weltwärts-Freiwillige vermittelt.
- MCC Kambodscha
Die Website informiert über das Engagement der Organisation zum Schutz und zur Wiederherstellung der Meeres- und Küstenökosysteme Kambodschas.
- Engagement Global gGmbH
Die Webseite von Engagement Global gGmbH informiert und berät Einzelpersonen, Organisationen der Zivilgesellschaft, Kommunen, Schulen, Unternehmen und Stiftungen zu entwicklungspolitischen Vorhaben und deren mögliche Förderung. Die gemeinnützige Organisation bietet bedarfsgerechte Qualifizierung, vernetzt Menschen und Institutionen und unterstützt zivilgesellschaftliches sowie kommunales Engagement. Engagement Global arbeitet im Auftrag der Bundesregierung und wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanziert.

