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Investition und Finanzierung: Kapitalbedarf eines Unternehmens berechnen

Unterrichtseinheit
14,99 €

Diese Unterrichtssequenz zum Thema "Kapitalbedarfsrechnung" ist ein Teil des Kompetenzbereiches "Finanzierung und Investition". Die Schülerinnen und Schüler ermitteln die unterschiedliche Kapitalbindungsdauer in den Bereichen Material, Fertigung, Verwaltung und Vertrieb. Sie berechnen den Kapitalbedarf für die Herstellung der Betriebstätigkeit, den Kapitalbedarf für die laufende Betriebstätigkeit und den gesamten Kapitalbedarf. Die Kapitalbedarfsrechnung ist eine wichtige betriebswirtschaftliche Grundlage im Kontext von Finanzierungs- und Investitionsentscheidungen. Sie ist wesentlicher Bestandteil des Kompetenzbereichs "Investition und Finanzierung" und wird auch in Prüfungen häufig verlangt. Der Unterricht sollte also auf dem Vorwissen der Schüler aufbauen, dann das Verständnis der Schülerinnen und Schüler für die Komplexität bei der Ermittlung des Kapitalbedarfs schärfen und dann prozedural an die Vorgehensweise der Berechnung heranführen. Da es sich bei dem Thema um einen recht komplexen Sachverhalt handelt, der für Schülerinnen und Schüler ohne direkten Bezug zu einem Industriebetrieb nur schwer vorstellbar ist, sollte das Thema schrittweise und stärker lehrerzentriert behandelt werden. Die Begriffe Investition und Finanzierung werden auch im Alltag häufig benutzt, daher können sicherlich einzelne Schülerinnen und Schüler zu den Begriffen einen Beitrag leisten. Die Aktivierung des Vorwissens soll dabei im Vordergrund stehen und die Schülerinnen und Schüler einstimmen, sich am Thema aktiv zu beteiligen. Die genaue Definition der Begriffe sowie die Einteilung in verschiedene Arten von Investitionen kann dann relativ schnell abgehandelt werden, da es sich hierbei um reines deklaratives Wissen handelt. Es wird von der Lehrkraft vorgestellt und die Schülerinnen und Schüler erhalten die Definitionen dann auch auf einem Informationsblatt. Die Vertiefung des Themas hin zur Kapitalbedarfsrechnung ist insofern interessant, da die Schülerinnen und Schüler hierbei wiederum ihr bereits erworbenes Wissen einbringen können, wenn es um die Frage geht, wovon die Höhe des Kapitalbedarfs bei einer Neugründung/Erweiterung eines Betriebs und während der "normalen" Betriebstätigkeit abhängt. Diesen Teil der Erarbeitung kann die Lehrkraft auch für die Bewertung nutzen, da sich bei dieser Frage herausstellt, wer bereits über fundiertes Wissen verfügt und Verknüpfungen herstellen kann. Es hat sich herausgestellt, dass diese Phase deshalb durchaus auch als Gruppenarbeit geeignet ist. Daraufhin erhalten die Schülerinnen und Schüler ein Arbeitsblatt, dass phasenweise erarbeitet wird. Zunächst wird Teil 1 bearbeitet und der Kapitalbedarf für die Herstellung der Betriebsbereitschaft ermittelt. Die genaue Berechnung der unterschiedlichen Kapitalbindungsdauern (Material, Fertigung, Verwaltung, Vertrieb) ist recht komplex und sollte zum besseren Verständnis mithilfe einer Skizze dargestellt werden. (Dabei sollte eventuell auch schon kurz auf die unterschiedliche Berechnung der Kapitalbindungsdauern der Materialkosten (Materialeinzelkosten und Materialgemeinkosten) eingegangen werden, da das die Schülerinnen und Schüler bei unterschiedlichen Aufgabenstellungen überfordert.) Daraufhin erarbeiten die Lernenden die Kapitalbindungsdauern (Teil 2 des Arbeitsblattes). Die Ergebnisse werden direkt im Anschluss von einer Schülerin/einem Schüler präsentiert (hieran sollte nochmals die Präsentation einer Schülerin/eines Schülers der unterschiedlichen Kapitalbindungsdauern erfolgen, um das Verständnis zu sichern). Die weitere Erarbeitung der Kapitalbindungskosten der laufenden Betriebstätigkeit und die gesamten Kapitalbindungskosten dürften dann kein Problem mehr darstellen und können von den Schülern erarbeitet werden. Im Anschluss daran sollten weitere Aufgaben der gleichen Art (zum Beispiel aus dem Schülerbuch) gelöst werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler … erläutern die Begriffe Investition, Finanzierung und Kapitalbedarf sowie deren betriebswirtschaftliche Zusammenhänge. ermitteln die Kapitalbindungsdauer in den Bereichen Material, Fertigung, Verwaltung und Vertrieb und erklären deren Einfluss auf den Kapitalbedarf. berechnen den Kapitalbedarf für die Herstellung der Betriebsbereitschaft, den Kapitalbedarf der laufenden Betriebstätigkeit sowie den Gesamtkapitalbedarf eines Industrieunternehmens. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler … entnehmen Schaubildern, Informationsblättern und Aufgabenstellungen relevante Daten und Informationen zur Kapitalbedarfsrechnung. nutzen grafische Darstellungen, um Kapitalbindungsdauern und betriebliche Abläufe nachzuvollziehen. präsentieren und erläutern ihre Berechnungsergebnisse und Lösungswege mithilfe geeigneter Darstellungen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler … arbeiten bei der Bearbeitung betriebswirtschaftlicher Problemstellungen kooperativ in Partner- und Gruppenarbeit zusammen. tauschen sich über unterschiedliche Lösungswege und Berechnungsergebnisse aus und begründen ihre Vorgehensweise. präsentieren Arbeitsergebnisse verständlich und geben sich konstruktives Feedback.

  • Wirtschaft / Rechnungswesen
  • Berufliche Bildung

KI oder echt - kioderecht.de prüft es

Tool-Tipp

KI oder echt? Auf kioderecht.de können Bilder und Videos auf Hinweise für KI-Erzeugung oder KI-Bearbeitung geprüft werden. Ideal für eine kurze Challenge im Unterricht: Erst selbst entscheiden, dann die Analyse vergleichen. Kostenlos und ohne Registrierung. Mit kioderecht.de lassen sich Bilder und Videos daraufhin untersuchen, ob es Hinweise auf eine Erstellung oder Bearbeitung durch künstliche Intelligenz gibt. Im Unterricht kann das Tool unkompliziert als kleine "KI oder echt?"-Challenge eingesetzt werden: Die Schülerinnen und Schüler geben zunächst ihre eigene Einschätzung ab und vergleichen diese anschließend mit der Analyse des Tools. So lässt sich das Thema KI-generierte Medien anschaulich und praxisnah behandeln. Eine Registrierung ist nicht erforderlich, die Nutzung ist kostenlos.

  • Fächerübergreifend

Lernen an Stationen: Vorsicht vor der Zecke!

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit lernen die Schülerinnen und Schüler die Lebensweise und den Lebensraum von Zecken kennen. Aufgrund dieser Kenntnisse erwerben die Lernenden sachlich fundierte Handlungskompetenz in Bezug auf Prophylaxe, Schutz und Erste Hilfe Maßnahmen bei Zeckenbissen. Als Einstieg berichtet die Lehrkraft von der Vorfreude auf einen Waldspaziergang bei sommerlichem, warmen Wetter. Parallel zur Erzählung heftet sie passende Abbildungen an die Tafel. Die erlebnishafte Erzählung sollte die Kleidung betonen, den Weg durch Gestrüpp und Unterholz sowie den Biss der Zecke, der zunächst gar nicht bemerkt wird. Je nach Erfahrungs- und Wissensstand setzen die Schülerinnen und Schüler die Erzählung fort. Zur Vorbereitung des Stationenlernens richtet die Lehrkraft eine " Lerntheke " ein, an der die Arbeitsblätter zu den einzelnen Stationen ausliegen. Die verschiedenen Arbeitsblätter sollen in chronologischer Reihenfolge von den Lernenden bearbeitet werden. Zur Differenzierung und zum erweiterten Angebot bietet es sich an, eine Bücherkiste zum Thema für die Schülerinnen und Schüler bereitzustellen. Die einzelnen Themenstationen werden von den Schülerinnen und Schülern im individuellen Tempo in Einzel- oder auch Partnerarbeit durchgeführt: Die Zi-, die Za-, die Zecke: ein Gedicht über die Zecke Die Zecke: Spinne oder Insekt? Anatomie der Zecke Weibliche und männliche Zecken – wer frisst sich hier so voll? Entwicklungsstufen: Larve, Nymphe, Zecke Bilderraten und Textstreifen zur Wissensfestigung Suchsel: Begriffe rund um die Zecke Vorsicht vor der Zecke! Kinder sind in ihrer Freizeit oftmals der Gefahr ausgesetzt, mit Zecken in Berührung zu kommen und von diesen gebissen zu werden. Das Risiko und die Folgen eines solchen Bisses können die meisten in diesem Alter noch nicht einschätzen. Das Thema Zecken im Sachunterricht vermittelt daher den Schülerinnen und Schülern Informationen über die Lebensweise der Spinnentiere. Aufgrund dieses Basiswissens können sie Handlungskompetenz aufbauen und sich vor Zeckenbissen schützen. Vorkenntnisse Die Schülerinnen und Schüler sollten bereits durch private Erfahrungen erste Berührungspunkte mit dem Thema Zecken haben. Vertiefendes Wissen wird für die Unterrichtseinheit nicht vorausgesetzt. Alle weiteren Informationen werden anschaulich durch die Stationenarbeit vermittelt. Didaktische Analyse Die Schülerinnen und Schüler lernen das richtige Verhalten bei Waldspaziergängen und können bei erfolgtem Biss Erste Hilfe Maßnahmen sachgerecht durchführen. Die Lehrkraft sollte über den aktuellen Stand einer möglichen Zeckenplage informiert sein und Auskunft geben können über die Folgen einer Infektion. Methodische Analyse Das Lernen an Stationen kommt den Bedürfnissen der Lernenden entgegen, in einem eigenen Lerntempo zu arbeiten. Es entfällt der Druck, zeitgleich mit anderen fertig zu werden. Eine Differenzierung und die Möglichkeit zur Zusammenarbeit bieten sich an, wenn sich Schülerinnen und Schüler mit der gleichen Station beschäftigen. Ebenfalls motivieren "verrätselte" Arbeitsaufgaben zum konzentrierten Nachdenken nachhaltiger als das textlastige Informationen und Arbeitsblätter tun könnten. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler … beschreiben wesentliche Merkmale, Lebensräume und Entwicklungsstadien der Zecke und ordnen sie den Spinnentieren zu. erklären, wie Zecken als Parasiten leben und auf welchem Weg Krankheitserreger durch einen Zeckenstich übertragen werden können. benennen geeignete Schutzmaßnahmen vor Zeckenstichen und beschreiben das sachgerechte Vorgehen beim Auffinden einer Zecke am Körper. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler … entnehmen Gedichten, Sachtexten und Abbildungen gezielt Informationen über Zecken und geben diese in eigenen Worten wieder. ordnen Textinformationen passenden Bildern und Darstellungen zu und nutzen diese zur Sicherung ihres Wissens. bearbeiten unterschiedliche analoge Lernmedien wie Arbeitsblätter, Bildmaterial, Textstreifen und Suchrätsel selbstständig und aufgabenbezogen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler … arbeiten beim Stationenlernen selbstständig sowie bei Bedarf kooperativ mit einer Partnerin oder einem Partner zusammen. bringen eigene Erfahrungen und ihr Vorwissen zum Thema Zecken in gemeinsame Unterrichtsgespräche ein und hören anderen aufmerksam zu. übernehmen Verantwortung für das eigene Lernen, indem sie Arbeitsaufträge in ihrem individuellen Tempo sorgfältig bearbeiten und gemeinsame Regeln der Stationenarbeit einhalten.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Primarstufe

Rallye zur Einschulung: neue Personen und Orte kennenlernen

Kopiervorlage

Den Kindern sollte früh in der Einschulungsphase die Gelegenheit gegeben werden, sich in ihrer Schule zurechtzufinden, um Unsicherheit zu vermeiden. Gefühle von Vertrautheit und Identifikation entstehen dann, wenn sie die Orte und Personen kennen, die sie nun jeden Tag sehen werden. Diesem Ziel ist die Schulrallye gewidmet. Mit der Schulrallye erhalten die Kinder Gelegenheit, sich in ihrer neuen Schule zurechtzufinden und Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen kennenzulernen. Das trägt schon früh zur Vertrautheit und Identifikation mit der neuen Schule bei. Vorbereitung Da die Schülerinnen und Schüler während der Rallye verschiedene Orte ersuchen, müssen entsprechend die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingewiesen werden. Sie sollten zum vereinbarten Zeitraum in ihren Räumen anwesend und auf den Besuch vorbereitet sein. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schule sollten bereit sein, die Fragen der Kinder zu beantworten, sich mit ihrem Namen vorzustellen und ihre Funktion in der Schule bekannt zu geben und zu erklären. Schülerinnen und Schüler einer höheren Klassenstufe sollten als "Paten" zur Verfügung stehen (Absprache mit der entsprechenden Lehrperson). Durchführung der Rallye Jedes Kind erhält einen "Rallyepass" (Deckblatt und Arbeitsblatt 01). In diesem Pass sind die Stationen aufgeführt, die von den Kindern aufgesucht werden müssen. Haben sie eine Station erfolgreich gefunden, wird im "Rallyepass" der entsprechende Smiley von den Kolleginnen und Kollegen oder den älteren Schülerinnen und Schülern, die diese Station betreuen, (die Paten) gelb ausgemalt. An den Stationen sollen die Namen erfragt werden sowie die Funktion, die diese Person im Schulbetrieb ausführt (Rektor oder Rektorin, Konrektor und Konrektorin - falls vorhanden, Sekretärin, Hausmeister, ...). Da die Kinder der 1. Klasse noch nicht lesen können, können die Zielorte als Foto oder als Piktogramm dargestellt werden oder zur jeweils nächsten Station von den Paten geschickt werden. Dabei muss darauf geachtet werden, dass sich nicht alle Kinder zur gleichen Zeit an einer Station versammeln. Um einen Andrang an den Stationen zu vermeiden, sollte die Lehrperson zu Beginn der Rallye die Klasse in Gruppen einteilen und zu unterschiedlichen Zielorten schicken. Die Stationen müssen nicht in der Reihenfolge aufgesucht werden, in der sie im Rallyepass aufgeführt sind. Da jede Schule andere Räumlichkeiten und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat, muss der "Rallyepass" den gegebenen Bedingungen vor Ort angepasst werden. Der "Rallyepass" kann somit nur als Anregung dienen.

  • Fächerübergreifend
  • Primarstufe

Gruppenarbeit mit Padlet am Beispiel "Hinduismus"

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zum kooperativen Lernen mit Padlet setzen sich die Schülerinnen und Schüler gemeinsam und zielgerichtet mit einem Thema auseinander, bearbeiten und strukturieren es in Gruppenarbeit mithilfe der Präsentationssoftware Padlet und können ihre Ergebnisse abschließend mediengestützt präsentieren. Die Arbeit mit Padlet wird exemplarisch am Beispiel eines Religionsprojektes zum Thema "Hinduismus" für die Sekundarstufe I erklärt und dokumentiert. Das beschriebene Vorgehen ist aber natürlich auch auf andere Fächer und Themen übertragbar. "T oll E in A nderer M achts" ist sowohl bei Schülerinnen und Schülern wie auch Lehrkräften ein weitverbreiteter Slogan und die Abkürzung für TEAM . Bei Gruppenarbeiten sieht man häufig einzelne Schülerinnen und Schüler, die mit Engelsgeduld die Überschrift eines Plakates ausmalen oder Bilder ausschneiden. Der Rest der Gruppe schaut häufig mehr oder weniger gelangweilt zu und beschäftigt sich anderweitig. Dies ist auch nicht verwunderlich, da es schwer ist, als Gruppe gemeinsam an einem Plakat zu arbeiten. Gleichzeitig macht es wenig Sinn, 30 Plakate pro Klasse erstellen zu lassen. Die Software "Padlet" eröffnet hier völlig neue Möglichkeiten . So können die einzelnen Gruppenmitglieder zeitgleich mit verschiedenen Computern an einem Projekt arbeiten. Sie sehen alle dieselbe grafische Oberfläche. Jede Veränderung wird simultan an allen Bildschirmen angezeigt, sodass ein wirklich gemeinsames Arbeiten möglich ist. Durch die verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten setzen sich die Gruppenmitglieder kontrovers und produktiv mit Inhalt und Form auseinander und arbeiten zielgerichtet auf ein Ergebnis hin. Ein "Padlet" hat keine natürlichen Grenzen und kann beliebig erweitert werden, sodass es sich auch hervorragend für komplexere Themen und für die am Ende stehende Präsentation eignet. Für diese Unterrichtseinheit wurde das Thema "Hinduismus" in der Mittelstufe gewählt. Das Arbeitsprinzip kann jedoch beliebig auf jedes andere Sachthema in unterschiedlichen Jahrgangsstufen übertragen werden. Im Downloadbereich finden Sie ein Beispiel eines Padlets aus der Einheit “Hinduismus”. Didaktische Analyse Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten gemeinsam ein Thema und präsentieren dieses. Im Vordergrund stehen die selbständige kooperative Planung und Durchführung des Projekts. Welche Inhalte mit diesem Projekt erkannt werden können, hängt wiederum von der konkreten Themenwahl ab. Methodische Analyse Die Arbeit in der Gruppe ist immer eine Herausforderung für Schülerinnen und Schüler. Nicht alle Gruppen sind homogen und nicht alle Themen gleich einfach zu bearbeiten. Auch die Bereitschaft, sich in die Gruppe einzubringen, kann sehr unterschiedlich sein. Sehr schnell sind gruppendynamische Prozesse sichtbar und es kann zu Spannungen innerhalb der Gruppe kommen, weil jedes einzelne Gruppenmitglied die eigene Rolle finden und gleichzeitig die angenommene Rolle der anderen akzeptieren lernen muss. Die gemeinsame Arbeit am Padlet erfordert zwingend, dass sich die Gruppe über alle Einzelheiten (Layout, Inhalte, Bilder, usw.) austauscht und einigt. Das gleichzeitige Arbeiten am Dokument erfordert Rücksichtnahme und Absprache. Die Lehrkraft kann im Vorfeld die Gruppen frei einteilen oder die Schülerinnen und Schüler selbst über die Gruppenzusammensetzung bestimmen lassen. Während die meisten Schülerinnen und Schüler eine eigene Einteilung bevorzugen, hat die Einteilung im Vorfeld den Vorteil, dass bestimmte Gruppenprozesse bereits in dieser Phase beeinflusst werden können. Eine ausführliche Beschreibung der Vor- und Nachteile des Einsatzes von Padlet im Unterricht finden sich im Download "Padlet als Präsentationssoftware". Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten Teilbereiche eines größeren Themas und stellen dieses detailliert vor. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen die Software padlet.com kennen und erstellen eigene Padlets. präsentieren ihre Ergebnisse vor der Klasse mithilfe der zuvor erstellten Padlets. recherchieren eigenständig im Internet, wählen aus, wägen ab und bereiten gewählte Inhalte logisch auf. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten kooperativ in Gruppen, tauschen sich aus und lernen Differenzen gemeinschaftlich zu lösen. präsentieren selbst erarbeitete Ergebnisse vor der Klasse. arbeiten verantwortungsvoll an einem gemeinsamen Projekt.

  • Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I

ABC mit Yeti – Schreiben lernen mit Spaß

Tool-Tipp

Buchstaben kennenlernen und Schreiben üben leicht gemacht. Mit der App "ABC mit Yeti" können sich Kindergarten-, Vorschul- und Grundschulkinder an ihrer Feinmotorik ausprobieren. ABC mit Yeti ist eine preisgekrönte Lern-App für Kindergarten, Vorschule und Grundschule. Kinder lernen spielerisch Buchstaben kennen, üben das Schreiben, entdecken erste Wörter und trainieren dabei ihre Feinmotorik. Die App bietet über acht Lernbereiche, 80 liebevoll gestaltete Tiere, neun Schulschriften sowie sieben Sprachen. Kinder lernen Buchstaben nachzuspuren, entdecken Anlaute und die phonetische Aussprache, üben Groß- und Kleinbuchstaben, schreiben erste Wörter und lernen die Zahlen von 1 bis 10 kennen. Besonderen Wert legt die App auf Barrierefreiheit: Sie ist werbefrei, enthält keine In-App-Käufe und bietet unter anderem einen Dyslexie-Modus. Für ihre Qualität wurde sie unter anderem mit dem Dyslexia Quality Award ausgezeichnet. Die App entstand ursprünglich als kleines Familienprojekt und wird heute von vielen Familien sowie in Kindergärten und Grundschulen im In- und Ausland eingesetzt.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
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