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Täuschung mit KI in Prüfungen: Rechtliche Maßstäbe und Folgen

Fall des Monats

Digitale Werkzeuge wie ChatGPT, Online-Lernplattformen oder automatische Rechen-Apps haben längst den Schulalltag erreicht. Viele Schülerinnen und Schüler nutzen sie bewusst oder unbewusst – sei es zur Vorbereitung, zur Vertiefung oder auch, um sich eine Abkürzung zu verschaffen. Für Lehrkräfte stellt das eine enorme Herausforderung dar: Wie lässt sich noch sicher feststellen, ob eine Prüfungsleistung wirklich eigenständig erbracht wurde? Und welche rechtlichen Maßstäbe gelten, wenn ein Täuschungsverdacht besteht? Das Oberverwaltungsgericht NRW hat am 18. November 2025 (AZ: 19 B 881/25) entschieden, dass die Bewertung einer Mathematikarbeit als "ungenügend" wegen eines umfangreichen Täuschungsversuchs rechtmäßig war. Die Schülerin hatte nach Auffassung des Gerichts unerlaubte Hilfsmittel, unter anderem ChatGPT zur Lösung genutzt, so das Rechtsportal anwaltauskunft.de. Im Rahmen des sogenannten Anscheinsbeweises konnte das Gericht aus objektiven Umständen auf eine Täuschung schließen, obwohl die Schülerin nicht unmittelbar beim Spicken "erwischt" worden war. Das Gericht wies damit die Beschwerde einer Schülerin zurück, die im Wege einer einstweiligen Anordnung den Erwerb der Fachoberschulreife festgestellt haben wollte. Note 6 in Mathe wegen ChatGPT - keine Fachoberschulreife Eine Zehntklässlerin wollte gegen die Bewertung ihrer Mathematikabschlussarbeit vorgehen. Ihre Arbeit war mit "ungenügend" bewertet worden, weil die Lehrkraft den Verdacht hatte, dass sie unerlaubte Hilfsmittel benutzt hatte. Die Schülerin bestritt dies und verwies darauf, dass sie sich mit Hilfe eines Nachhilfelehrers sowie ChatGPT intensiv vorbereitet habe. Doch mehrere Auffälligkeiten ließen erhebliche Zweifel an einer eigenständigen Bearbeitung aufkommen: Die Schülerin nutzte Lösungswege, die nicht im Unterricht vermittelt worden waren. Trotz vorher eher schwacher Leistungen erzielte sie auffallend präzise Ergebnisse, etwa auf zwei Nachkommastellen – obwohl laut Aufgabenstellung keine Hilfsmittel erlaubt waren. Bei der Nachbesprechung konnte sie entscheidende Rechenschritte nicht erklären. Sie wusste trotz angeblich intensiver Vorbereitung nicht mehr, wie bestimmte Grundfunktionen des Taschenrechners für trigonometrische Aufgaben eingegeben werden, obwohl genau diese für die richtige Lösung ihrer Arbeit notwendig gewesen wären. Die vom Lehrer über ChatGPT eingeholte Musterlösung zeigte eine auffällige Ähnlichkeit zu den Antworten der Schülerin. Die Schülerin legte eidesstattliche Versicherungen vor, blieb jedoch den Nachweis konkreter Lernmaterialien schuldig. Ihr Antrag auf einstweiligen Rechtsschutz sollte bewirken, dass die Schule feststellt, sie habe dennoch die Fachoberschulreife erworben. Das Verwaltungsgericht lehnte dies ab und das Oberverwaltungsgericht (OVG) bestätigte die Entscheidung vollständig. Täuschungshandlung und rechtliche Grundlage Das OVG NRW bestätigte die Entscheidung der Vorinstanz und sah die Voraussetzungen für die Nichtbewertung der gesamten Leistung als ungenügend (nach § 6 Abs. 7 Nr. 3 APO-S I NRW) als gegeben an: 1. Täuschungshandlung Eine Täuschung liegt vor, wenn der Prüfling eine eigenständige Leistung vorspiegelt, sich aber unerlaubter Hilfe bedient hat. Die Beweislast liegt zwar grundsätzlich bei der Schule, jedoch… 2. Anwendung des Anscheinsbeweises ...kommen hier die Grundsätze des Beweises des ersten Anscheins zum Tragen. Entgegen der Auffassung der Schülerin ist es nicht erforderlich, beim Nutzen des unerlaubten Hilfsmittels "erwischt" worden zu sein. Der Anscheinsbeweis greift, wenn die nachzuweisende Tatsache auf einen typischen Sachverhalt gestützt werden kann, der aufgrund allgemeinen Erfahrungswissens zu dem Schluss berechtigt, dass die Tatsache vorliegt. Das Gericht wertete die oben genannten Umstände (atypische Lösungswege, fehlende Rechenschritte, korrekte, aber unerklärliche Eingaben in der Nachbesprechung) als einen solchen typischen Sachverhalt, der auf einen Täuschungsversuch hindeutet. Die Erklärung der Schülerin, sie hätte sich die Lösungswege vorbereitet, konnte sie aber eine Woche später unter "Druck" nicht erklären, konnte diesen Anscheinsbeweis nicht erschüttern. 3. Umfangreiche Täuschung Die Täuschung war zudem als umfangreich anzusehen, da sie sich auf mehr als die Hälfte der geforderten Leistung bezog. In diesem Fall erfüllt die erbrachte Leistung nicht mehr den Sinn und Zweck der Leistungsbewertung: eine aufschlussreiche Aussage über den Stand des Lernprozesses der Schülerin oder des Schülers zu geben. Die Bewertung mit "ungenügend" wurde als nicht unverhältnismäßig bestätigt, da auch die Rechte der Mitschülerinnen und Mitschüler auf Chancengleichheit (Art. 3 Abs. 1 GG) zu wahren sind. Fazit für die Praxis Dieses Urteil ist ein wichtiges Signal an alle Lehrenden: Der Nachweis eines Täuschungsversuchs ist auch ohne direktes Erwischen möglich. Ungewöhnliche, vom Unterricht abweichende Lösungen, unvollständige Rechenwege bei korrekten Ergebnissen oder die Unfähigkeit, das eigene Ergebnis im Nachhinein zu erklären, können den Anscheinsbeweis begründen. Atypische Sachverhalte müssen von der Schülerin oder dem Schüler plausibel erklärt und idealerweise belegt werden. Das bloße Bestreiten oder der Verweis auf "Druck" in einer Nachbesprechung genügt nicht. Dokumentieren Sie auffällige Abweichungen von den erwarteten Lösungswegen präzise. Das OVG NRW stärkt die Schulen im Umgang mit modernen Täuschungsmöglichkeiten. Gleichzeitig zeigt der Fall: Eltern sollten mit ihren Kindern offen über die Nutzung digitaler Hilfsmittel sprechen. KI kann ein wertvolles Lernwerkzeug sein, aber nicht dann, wenn es eine echte Prüfungsleistung ersetzen soll. Informationen: www.anwaltauskunft.de

  • Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Akustik, Dynamik und Raumklang

Unterrichtseinheit

In der Unterrichtseinheit für das Fach Musik der Klassen 5–6 erkunden die Schülerinnen und Schüler, wie Akustik, Dynamik und Raumklang das Hören und Erleben von Musik prägen. Sie lernen, Schall und Klang zu unterscheiden, experimentieren mit Aufnahmen in verschiedenen Räumen und analysieren Dynamik anhand klassischer Musikbeispiele. Praktische Übungen und Experimente verdeutlichen zudem, wie wichtig der Schutz des Gehörs ist und wie Hörgeräte das Hörvermögen unterstützen können. Die Unterrichtseinheit verbindet musikalische Praxis mit grundlegender Akustik sowie Dynamik und greift das Lernfeld der Hörakustik auf. Dabei werden die Lernenden neben fachlichen Anforderungen auch für den Schutz des eigenen Gehörs sensibilisiert und erfahren, wie das Hörvermögen bei Einschränkungen verbessert werden kann. Zu Beginn der Unterrichtseinheit wird der zentrale Begriff der Akustik geklärt und anhand von Beispielen wird die Unterscheidung von Stille, Geräusch, Klang und Lärm thematisiert. Die Lernenden erfahren, in welchen Situationen sie ihr Gehör schützen müssen und welche Maßnahmen sie dazu ergreifen können. Zudem wird thematisiert, wie sich Hörminderungen auswirken und wie man ihnen begegnen kann. Arbeitsblatt 2 widmet sich dem Thema Dynamik. Anhand eines Hörbeispiels – Haydns "Paukenschlag-Sinfonie" – wird thematisiert, wie verschiedene Dynamiken das Hörerlebnis beeinflussen und welche Gefühle dadurch hervorgerufen werden können. Durch Zuordnungsaufgaben vertiefen die Lernenden die Anwendung der Dynamikzeichen. Mithilfe eines Klangtheaters erfahren die Schülerinnen und Schüler, wie Lautstärke und Ausdruck in der Musik wirken. Die Raumakustik wird in Arbeitsblatt 3 näher untersucht. Mithilfe von Smartphone-Aufnahmen in unterschiedlichen Schulräumen erkunden die Lernenden, wie Schall, Reflexion und Absorption das Klangerlebnis verändern. Ein Beobachtungsbogen und ein Zusatzexperiment zur Schallabsorption unterstützen die Auswertung. Die Unterrichtseinheit verbindet musikalisch-ästhetische Praxis mit Grundlagen der Akustik und leistet durch einen kleinen physikalischen Exkurs einen Beitrag zur musikalischen Grundbildung. Sie fördert das Verständnis dafür, dass Musik nicht nur künstlerisches Ausdrucksmittel, sondern zugleich physikalisches Phänomen ist. Die Einheit folgt dem Prinzip des entdeckenden Lernens. Durch die Abfolge von Hören, Erproben, Analysieren und Reflektieren werden die Lernenden aktiv in den Erkenntnisprozess einbezogen. Dabei wechseln sich reproduktive Aufgaben mit kreativen und experimentellen Aufgaben ab, sodass Abwechslung in Form verschiedener Wege der Wissenserschließung gewährleistet wird. Im Fokus der Einheit steht die Erkenntnis, dass Hören ein Prozess ist, der sowohl von der Beschaffenheit des Schalls als auch von der individuellen Hörfähigkeit und der akustischen Umgebung abhängt. Damit wird die Einheit nicht nur fachlich, sondern auch durch den Einbezug des Lernfelds der Hörakustik gesundheitspädagogisch relevant: Sie sensibilisiert die Lernenden für den Wert und Schutz des eigenen Gehörs. Das Thema ist besonders geeignet für die Klassenstufen 5–6, da Kinder in diesem Alter ein hohes Bedürfnis nach praktischem Erleben, Hören und Ausprobieren zeigen. Durch Hörbeispiele, Bewegungsübungen und akustische Experimente wird ein handlungsorientierter Zugang geschaffen, der sowohl kognitive als auch emotionale Lernprozesse anspricht. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler unterscheiden Stille, Geräusch, Klang, Lärm an Beispielen und ordnen Geräuschquellen zu. benennen und deuten Dynamikzeichen an Hörbeispielen. beschreiben Raumakustik-Phänomene und deren Wirkung auf Verständlichkeit. erläutern Grundlagen von Hörschäden/Hörschutz und Maßnahmen/Funktionen der Hörakustik. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler verwenden kurze Hör-/Videoclips zielgerichtet. erstellen eigene Audioaufnahmen, werten sie mithilfe von Beobachtungskriterien aus und dokumentieren Ergebnisse adressatengerecht. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten kooperativ in Hör-/Experimentgruppen und übernehmen Rollen. geben konstruktives Feedback. reflektieren Rücksicht auf Hörgesundheit und zeigen Empathie für Personen mit Hörbeeinträchtigung.

  • Musik
  • Sekundarstufe I

Umweltschutz in der Grundschule: Mülltrennung, Recycling und Upcycling

Unterrichtseinheit
14,99 €

In der Unterrichtseinheit "Umweltschutz in der Grundschule: Mülltrennung, Recycling und Upcycling" erkennen die Lernenden handlungs- und produktionsorientiert die Bedeutung der achtsamen Müllentsorgung für Mensch, Natur und Umwelt. Sie lernen, wie man Müll angemessen entsorgt und recycelt. Wir alle produzieren täglich Müll: die Müsli-Verpackung, die Kartoffelschalen, die Saftflasche. Um im Alltag nicht achtlos Dinge in irgendeinen Mülleimer oder sogar in die Landschaft zu werfen, werden die Schülerinnen und Schüler mit diesem Unterrichtsmaterial zum Umweltschutz dafür sensibilisiert, welche Konsequenzen sich aus der riesigen Menge an Verpackungsmüll für das Klima ergeben und warum Mülltrennung wichtig für die Umwelt ist. Verschiedene Ausschnitte der "Sendung mit der Maus" sowie passende Arbeitsblätter schaffen Grundlagen für das Verständnis von Recycling, Müllvermeidung, Nachhaltigkeit und Klimaschutz un regen die Lernenden zu verantwortungsvollem Umgang mit der Natur sowie zu mehr Nachhaltigkeit an. Im Anschluss entdecken die Lernenden handlungs- und produktionsorientiert, wie sie durch Upcycling scheinbar nutzlosen Abfall in neuwertige Produkte umwandeln können und so ihren ganz persönlichen Beitrag zum Schutz der Umwelt leisten können. Interaktive Übungen schließen die Einheit ab. Das Thema "Umweltschutz durch Mülltrennung und Müllvermeidung" im Unterricht Müll umgibt schon die Kleinsten. In den Zeiten von Klimawandel und unbegrenztem Konsum sollten auch die Schülerinnen und Schüler der Grundschule schon wissen, wie sie Müll richtig trennen, recyceln oder besser noch gleich vermeiden. Wie viel Müll produziert der Deutsche? Wie lange braucht Plastik, bis es verrottet? Wie viele Meerestiere sterben an Müll? Fragen, deren Ausmaß einem oft nicht bewusst ist. Mit dieser Unterrichtseinheit werden die Lernenden für den Umweltschutz sensibilisiert und zu Nachhaltigkeit angeregt. Didaktisch-methodische Analyse Zunächst schauen die Schülerinnen und Schüler in dieser Unterrichtseinheit mehrere Videos der "Sendung mit der Maus" über Müllentstehung, Müllvermeidung und Mülldeponien. Das Gelernte wird in verschiedenen Arbeitsblättern vertieft und schließlich auf einem Plakat zusammengefasst, um das neue Wissen auch mit den Mitschülerinnen und Mitschülern zu teilen. Über das Schätzen zu den Mengen an Abfällen erfahren die Lernenden, warum das Thema Müll derzeit so präsent ist. Dabei ergeben sich wesentliche Erkenntnisse für den persönlichen Beitrag jedes Einzelnen im Kampf gegen den Klimawandel. Die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass Müll durch Upcycling vermieden werden kann, indem sie einen Stiftehalter oder Sparschweine anfertigen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler schätzen, wie viel Müll wir produzieren. lernen, wie Müll vermieden werden kann. setzen sich mit Recycling auseinander. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entnehmen Videos im Internet wesentliche Informationen. recherchieren gezielt im Internet. lösen interaktive Übungen zum Thema. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler diskutieren konstruktiv im Plenum. arbeiten konzentriert und zielorientiert in der Gruppe. erstellen für andere Plakate und vermitteln ihnen wichtige Informationen.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Ich und meine Welt
  • Primarstufe

Teilhabe und Empathie im Unterricht fördern

Fachartikel

Der Fachartikel zeigt Lehrkräften aller Schulstufen, wie das Thema Hören im Unterricht genutzt werden kann, um Inklusion, Teilhabe und Empathie zu fördern. Mit Bezug zum Hörakustiker-Handwerk werden Unterrichtsideen vorgestellt – von Hörratespielen für die Grundschule bis zu Projekten zur Physik des Hörens in der Sekundarstufe. Das menschliche Gehör ist ständig im Einsatz und spielt eine zentrale Rolle für Kommunikation, Lernen und Teilhabe. Gerade Schülerinnen und Schüler sind tagtäglich zahlreichen Umweltgeräuschen und Lärm ausgesetzt, die das Gehör beanspruchen. Deshalb ist das Thema Hören in vielen schulischen Situationen präsent – sei es beim genauen Zuhören, beim Verstehen oder bei Störgeräuschen im Unterricht. Dieser Fachartikel beschäftigt sich daher mit dem Hörsinn im schulischen Kontext. Dabei werden besondere Eigenschaften des Gehörs, die Einzigartigkeit jedes Ohrs sowie wichtige Aspekte wie Hörhygiene und Inklusion betrachtet. Außerdem zeigt der Artikel auf, wie Teilhabe für hörbeeinträchtigte Schülerinnen und Schüler gefördert werden kann. Zur Vertiefung und für die Unterrichtsgestaltung eignet sich das Lernfeld des Hörakustiker-Handwerks, das praxistaugliche Anregungen bietet, um das Thema mit den Lernenden altersgerecht zu erarbeiten.

  • Fächerübergreifend
  • Primarstufe, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Die vier Fälle der Nomen: Nominativ, Genitiv, Dativ und Akkusativ bestimmen

Unterrichtseinheit

In der Unterrichtseinheit "Die vier Fälle der Nomen: Nominativ, Genitiv, Dativ und Akkusativ bestimmen" üben die Lernenden die Deklination der deutschen Sprache und ermitteln den Kasus durch Fragetechnik. Anhand von szenischen Umsetzungen begreifen sie die neue Grammatik zunächst spielerisch und vertiefen ihre Sprachkompetenz zur Bestimmung der Satzglieder. In dieser Unterrichtseinheit werden die vier Fälle in der deutschen Grammatik erarbeitet und auch im Hinblick auf den weiteren Fremdsprachenunterricht zum Beispiel in Latein tiefgreifend geübt. Die Fragen für Nominativ, Genitiv, Akkusativ und Dativ können sich die Schülerinnen und Schüler häufig nicht leicht merken. Daher dienen in dieser Einheit kleine Schauspiele dazu, die Grammatik rund um den Kasus nachhaltig zu erinnern. Die Lernenden erkennen als Schauspielende oder auch als Zuschauerinnen und Zuschauer das Objekt des Satzes und verbinden es mit der passenden Frage. So kann Grammatik nicht nur mehr Spaß machen, sondern auch besser im Gehirn verankert werden. Mit diesem Material wird der Deutschunterricht aufgelockert und die anschließende Stillarbeit bei der Bearbeitung der Aufgaben in Stationen erleichtert. Das Thema "Die vier Fälle der Nomen" im Unterricht Diese Unterrichtseinheit dient als Einstieg für die Bestimmung der Satzglieder im Deutsch-Unterricht und kann sowohl in der Grundschule als auch zu Beginn der Sekundarstufe I eingesetzt werden. Ergänzt werden kann das Wissen im Vorfeld oder im Anschluss mit der Bestimmung von Subjekt und Prädikat. Didaktisch-methodische Analyse In dieser Unterrichtseinheit üben die Schülerinnen und Schüler mit Nominativ, Genitiv, Dativ und Akkusativ die vier Fälle durch Fragetechniken. Darüber hinaus spielen sie in Gruppen vorgegebene Situationen darstellerisch nach. Auf diese Weise können die Lernenden jeden einzelnen Fall mit einem Bild im Kopf verbinden. Die Schülerinnen und Schüler wenden in dieser Unterrichtseinheit demnach die Verknüpfung von theoretischem Wissen mit darstellerischem Spiel an, um das neu erlernte Wissen gemäß dem Prinzip der Handlungsorientierung leichter abzuspeichern. Die Arbeit an Stationen dient dann im Folgenden dazu, die Inhalte zu üben und zu festigen. Eine interaktive Übung als Abschlusstest ergänzt die Unterrichtseinheit. Hier können die Schülerinnen und Schüler ihre Kenntnisse schließlich selbstständig im Unterricht oder auch zu Hause prüfen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen die vier Fälle der Nomen im Deutschen kennen. üben die Bestimmung von Nominativ, Genitiv, Dativ und Akkusativ und erstellen eigene Aufgaben. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben das freie Sprechen in kleinen Schauspielen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in der Gruppe.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / DaF / DaZ
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Meine Sinne

Unterrichtseinheit
14,99 €

Unsere Sinne sind das Tor zur Umwelt. Mit den Augen, den Ohren, der Nase, der Zunge und mit der Haut nehmen wir die Schönheiten und angenehmen Dinge unserer Umgebung wahr, aber ebenso warnen sie uns vor Gefahren. Wie funktionieren die Sinne? Was geschieht, wenn einer dieser Sinne ausfällt? Da die meisten Kinder keine Beeinträchtigungen haben, sind Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Fühlen für sie selbstverständlich. Die Unterrichtseinheit lässt sie bekannte Aufgaben unserer Sinne bewusst wahrnehmen und lenkt die Aufmerksamkeit außerdem auf weniger bekannte Tatsachen, wie den Zusammenhang von Riechen und Schmecken und die Haut als größtes und sensibles Organ. Die interaktive Lernumgebung dient als Plattform für die Internetrecherche, von der aus gezielt kindgemäßen Webseiten zur Lösung der Arbeitsaufträge angeklickt werden können. Verschiedene interaktive Übungen runden die Arbeit ab. Beschreibung zu den Arbeitsblättern Arbeitsblatt 1: Überblick über die Namen der fünf Sinne und ihre unmittelbaren Funktionen. Arbeitsblatt 2: Die Kinder lernen die einzelnen Teile des Auges kennen und identifizieren sie in der Abbildung. Mit den Augen kann man Farben, Formen, Helligkeit und Bewegungen wahrnehmen. Arbeitsblatt 3: Hier geht es um Beeinträchtigung des Sehvermögens durch Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit oder Blindheit und wie man sie meistern kann. Arbeitsblatt 4: Die Kinder lernen die Teile des Ohres und ihre Funktionen kennen und erfahren seine Bedeutung für das Gleichgewicht. Arbeitsblatt 5: Hier gibt es verschiedenen Übungen zum Hören und um Beeinträchtigung der Hörleistung durch Krankheit. Arbeitsblatt 6: Die Zunge braucht man zum Kauen, Schlucken und Sprechen, aber auch zum Schmecken. Die Geschmackszellen liegen auf der Zunge verteilt und lassen uns süß, sauer, salzig, bitter und umami unterscheiden. Arbeitsblatt 7: Die Kinder lernen die Teile der Nase kennen und ordnen ihre Bezeichnungen der Abbildung zu. Außerdem wird die Funktion des Riechens erklärt. Arbeitsblatt 8: Das Arbeitsblatt befasst sich mit einem Vergleich der Riechfähigkeit von Menschen und Hunden. In einem Experiment lernen sie, was Schnupfen mit Riechen und Schmecken zu tun hat. Arbeitsblatt 9: Die Haut, unser größtes Organ, besteht aus verschiedenen Schichten, deren Namen und Funktionen erarbeitet werden. In einem Experiment versuchen sie, drei unbekannte Dinge zu ertasten. Arbeitsblatt 10: Hier geht es um Redensarten rund um die Sinne. Die richtige Zuordnung von Redensart und Bedeutung ergibt ein Lösungswort. Arbeitsblatt 11: Adjektive und ihre Gegensätze im Zusammenhang mit den Sinnesorganen Nase und Haut. Arbeitsblatt 12: Die Kinder lesen die Geschichte von Helen Keller online und beantworten Fragen dazu. Arbeitsblatt 13: Ein Diktattext zum Thema Helen Keller wird auf verschiedene Art und Weise (analog und digital) bearbeitet, um Wörter zu üben. Arbeitsblatt 14: Die Kinder unterscheiden die Wortfelder sehen, hören, riechen, schmecken und tasten und ordnen entsprechende Verben richtig in eine Tabelle ein. Arbeitsblatt 15: Nach der Übung am PC werden englische Wörter zum Thema Sinne als Domino gelegt. Ablauf der Unterrichtseinheit Organisation des Unterrichts und Zeitraum der Arbeit hängen von der Anzahl der jeweils vorhandenen PC-Arbeitsplätze/Tablets ab. Sinnvoll hat sich auf jeden Fall Paararbeit erwiesen, da sich zum einen so die Zahl der eventuell auf einen Computer wartenden Kinder halbiert und zum anderen die Paare sich gegenseitig unterstützen können. Als zusätzliches Angebot können im Bedarfsfall weitere Arbeitsaufträge gestellt werden, die die in der Lerneinheit angesprochenen Themen vertiefen: zum Beispiel Sachbücher zum Thema anschauen, weitere Aufgaben zu den Adjektiven (Steigerungen), Sätze mit den zum Thema passenden Verben und Adjektiven bilden. Die Unterrichtseinheit ist fächerübergreifend angelegt, als Fachlehrkraft haben Sie aber auch die Möglichkeit, nur die Sachthemen zu behandeln und die Fächer Deutsch und Englisch auszuklammern, wenn der fächerübergreifende Ansatz aus stundenplantechnischen Gründen nicht oder nur sehr schwer durchführbar ist. Die meisten Kinder sind heutzutage sehr geübt im Umgang mit digitalen Medien. Es ist trotzdem klug, "PC-Expertinnen und Experten" zu wählen, die bei eventuellen Schwierigkeiten mit dem Medium als ansprechende Person fungieren sollen. So können die Kinder viele der etwaigen Fragen unter sich klären und selbstständig arbeiten. In jeder wachen Minute stürzen Millionen von Sinneseindrücken auf uns ein, von denen wir die meisten nur unbewusst wahrnehmen. Wäre es anders, würden wir uns in der Flut der Informationen nicht mehr zurechtfinden. Zum Glück gelangen nur die wirklich wichtigen Eindrücke ins Bewusstsein. Über die fünf Sinnesorgane nehmen wir die Umwelt wahr. Sie empfangen Reize, wandeln sie in Nervenimpulse um und leiten sie an das Gehirn weiter. Dort werden sie in bestimmten Hirnregionen verarbeitet, um dann von uns zum Beispiel als Bilder, Klänge, Bewegungen, Berührungen oder Gerüche wahrgenommen zu werden. 70% aller Wahrnehmungen empfangen wir über das Auge, das damit unser wichtigstes Sinnesorgan ist. Ohr, Nase, Haut und Zunge runden unsere Empfindungsspektrum ab und lassen uns die Umwelt ganzheitlich wahrnehmen. Gleichwohl lässt es sich aber auch mit einer Beeinträchtigung der Sinnesorgane gut leben, da fehlende Fähigkeiten durch andere dafür stärker ausgebildete und so kompensiert werden, was am Beispiel von Helen Keller mehr als deutlich wird. Zur theoretischen und virtuellen Aufarbeitung des Themas ist das Internet ein ideales Medium. Es gibt eine Reihe kindgemäßer Seiten, die den Kindern Gelegenheit zum selbstständigen Erforschen geben. Die interaktive Lernumgebung bietet eine sichere Plattform für die Recherche im Internet. Die Kinder werden durch Links gezielt zu den Informationen geführt, die sie für die Lösung der Arbeitsaufträge auf den Arbeitsblättern benötigen. Die Kinder sollten an offene Unterrichtsformen gewöhnt sein, da sie bei vielen Aufgaben miteinander agieren. Der Umgang mit der interaktiven Lernumgebung ist denkbar einfach, denn durch gezielte Klicks gelangt man zur erforderlichen Seite im Internet oder zu den Offline-Übungen. Durch den Zurück-Button des Browsers kommt man wieder zur Lernumgebung. Paar- oder Gruppenarbeit hat sich hier bewährt, vor allem, wenn die Anzahl der Computer/Tablets geringer ist als die Anzahl der Schülerinnen und Schüler. Jedes Kind heftet seine fertigen Arbeitsblätter und gelösten Aufgaben in einem Hefter ab, der nach Abschluss des Projekts eingesammelt und von der Lehrkraft überprüft werden kann. Die Lehrkräfte sollten in der Lage sein, digitale Medien zu nutzen und Anweisungen zur Nutzung zu transportieren. Da das Internet ein schnelllebiges Medium ist, in dem Adressen geändert oder Seiten ganz aus dem Netz genommen werden, ist es sinnvoll, die in der Lernumgebung aufgezeigten Links vor Projektbeginn zu überprüfen und gegebenenfalls Ersatz zu suchen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen die fünf Sinne und ihre Funktionen. wissen, dass die Sinne durch Krankheit oder von Geburt beeinträchtigt sein können. wissen, dass man beeinträchtigte Sinnesleistungen kompensieren kann (s. Helen Keller). Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler führen gezielte Recherchen im Internet und nutzen es als Informationsquelle. bearbeiten eine interaktive Lerneinheit am Computer. führen interaktive Übungen durch. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler treffen Absprachen zur Benutzung der Computer-Arbeitsplätze. einigen sich als Partnerinnen und Partner über die Reihenfolge der Aufgaben. helfen sich gegenseitig.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Ich und meine Welt / Englisch / Fächerübergreifend
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Daniell-Element - Aufbau und Funktion

Kopiervorlage / Interaktives
0,00 €

Wie funktioniert eigentlich ein galvanisches Element – und warum beginnt eine Glühlampe zu leuchten, sobald Zink und Kupfer miteinander "stromtechnisch" ins Gespräch kommen? Die Animation zum Daniell-Element macht genau das sichtbar: Schülerinnen und Schüler erleben Schritt für Schritt, wie Oxidation und Reduktion räumlich getrennt ablaufen, Elektronen vom unedleren Zink zur Kupferhalbzelle wandern und dabei elektrische Energie entsteht. Im Verlauf des Arbeitsmaterials " Elektrochemsiche Spannungsreihe - virtuelle Ermittlung " haben Schülerinnen und Schülern mit Tauchversuchen die Einordnung verschiedener Metalle nach steigendem Reduktions- bzw. Oxidationsvermögen kennengelernt. Reduktion und Oxidation und damit der Elektronenübergang laufen direkt beim Kontakt der Reaktionspartner ab. Die energetische Nutzung der Elektronenübergänge zwischen Reduktionsmittel und Oxidationsmittel gelingt durch eine räumliche Trennung der Oxidation und Reduktion in einer galvanischen Zelle oder galvanischem Element. Die in der Animation dargestellte galvanische Zelle (galvanisches Element) geht auf das nach John Frederic Daniell in 1836 entwickelte und nach ihm benannte Daniell-Element zurück. In der Animation wird ein Box-Modell verwendet, um die Elektrodenvorgänge nebeneinander und möglichst groß animiert darstellen zu können. Zum alternativen Versuchsaufbau mit U-Rohr und Glasfritte existiert eine weitere Animation. Im Startbild zeigt die Animation den Aufbau eines galvanischen Elements aus einer Zink- und Kupfer-Halbzelle integriert in einen Stromkreis mit einer Glühlampe als Verbraucher. Das zentrale Anliegen der Animation ist das Veranschaulichen der chemischen Vorgänge an den Elektroden mit Teilchenmodellen beim Schließen des Schalters (Stromkreis geschlossen) und der Elektronenfluss von der Zink- zur Kupferhalbzelle. Um allen Schülerinnen und Schülern vor dem Starten der Animation den Aufbau und die verwendeten Stoffe klar mit Namen und Formeln bewusst zu machen, kann über das Menü (rechts außen) eine Beschriftung eingeblendet und der Aufbau des galvanischen Elements besprochen werden. Beim Schließen des Stromkreises durch Anklicken des Schalters startet die Teilchenmodellanimation. In der linken Halbzelle werden auf der Zinkelektrode Zinkatome eingeblendet und zu Zinkionen oxidiert. Zinkionen gehen in Lösung (Auflösung). Elektronen bewegen sich über den außen angelegten elektrischen Leiter zur Glühlampe und von dort zur Kupferelektrode in der rechten Halbzelle. An der Kupferelektrode werden Kupferionen aus der Lösung zu Kupfer reduziert. Entstandene Kupferatome werden auf der Kupferelektrode ausgeblendet (Abscheidung). Technische Information zur Animation: Als Voraussetzung für den Einsatz der Animation im Unterricht benötigt man einen Computer oder ein Tablet sowie einen Internetzugang. Bei einer Präsentation ist die Steuerung über die Space-Taste zum Starten und Anhalten der Animation sehr praktisch. Über die Pfeiltasten nach rechts bzw. nach links können jeweils einige Bilder vor- bzw. zurückgesprungen werden. So können Oxidations- und Reduktionsvorgang langsam abgespielt werden und im Sinne des Arbeitsblattes in Reaktionsgleichungen übertragen werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beschreiben den Aufbau einer galvanischen Zelle aus zwei Halbzellen mit unterschiedlichen Metallelektroden (Zink bzw. Kupfer), die in entsprechende Metallsalzlösungen (Zinksalz-Lösung bzw. Kupfersalz-Lösung) eintauchen. erkennen anhand der Animation zur galvanischen Zelle, dass beim Verbinden beider Halbzellen mittels eines elektrischen Leiters zeitgleich und kontinuierlich in der einen Halbzelle ein Oxidations- und in der anderen ein Reduktionsvorgang an der jeweiligen Metallelektrode abläuft. setzen die dynamischen Teilchenmodellszenarien an den Elektroden in Reaktionsgleichungen um. leiten aus der Animation ab, dass in Systemen mit räumlicher Trennung von Reduktions- und Oxidationsmittel chemische Energie speichert und beim Anschluss eines Verbrauchers in elektrische Energie umgewandelt werden kann. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können nach Linkvorgabe eine Online-Animation aufrufen und starten. steuern und wiederholen die Online-Animation über übliche Steuerbuttons. setzen die Animation zielgerichtet ein. zeigen Grenzen der eingesetzten Modellanimation auf. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten konstruktiv beim Analysieren der Teilchenvorgänge zusammen und leiten gemeinsam unter Beachtung der Fachsprache und formal-chemischen Gesichtspunkten Teilgleichungen ab.

  • Chemie / Natur & Umwelt
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Trade fair booth etiquette: How to behave professionally at a trade fair – The Dos and Don’ts

Unterrichtseinheit
14,99 €

Die Schülerinnen und Schüler lernen, sich auf Messen professionell zu verhalten. Sie üben richtige Körperhaltung, höfliche Kommunikation, offene Fragen und entwickeln ein Bewusstsein für professionelle Etikette beim Umgang mit Besucherinnen, Besuchern und ausstellenden Personen. Die Unterrichtseinheit vermittelt professionelles Verhalten an Messeständen und legt den Fokus auf Kommunikationsfähigkeiten, Körpersprache und Etikette. Schülerinnen und Schüler analysieren Beispiele aus der Praxis, reflektieren Best Practices und wenden das Gelernte in Rollenspielen sowie kreativen Aufgaben an. Im Zentrum stehen der sichere Umgang auf Messen, eine professionelle Kommunikation und Präsentation, eine bewusste Körperhaltung und Körpersprache, der Einsatz offener Fragetechniken sowie die Dos and Don’ts der Messestand-Etikette. Ziel ist es, ein professionelles Verhalten und Bewusstsein in Messe-Situationen zu entwickeln, angemessene verbale und nonverbale Kommunikation zu erkennen und gezielt zu üben, eigene Gewohnheiten kritisch zu reflektieren und das relevante Fachvokabular rund um Messeauftritte anzuwenden. Die Lernenden erweitern ihre Fachkompetenz, indem sie professionelle Kommunikation trainieren, ihr Messeverständnis vertiefen und Produkte beziehungsweise Dienstleistungen adressatengerecht präsentieren. Durch die Verbindung aus Analyse, praxisnahen Übungen und strukturiertem Feedback entsteht ein handlungsorientiertes Lernsetting, das Sicherheit in typischen Messesituationen schafft und nachhaltige Kommunikationsroutinen etabliert. Messen sind für Berufsanfängerinnen und Berufsanfänger besonders in Verkauf, Marketing, Logistik und Industrie relevant; professionelles Verhalten in Messesituationen erhöht die Berufs- und Handlungskompetenz. Die Lernenden bringen Grundkenntnisse in Englisch, ein Basisvokabular für Geschäftskontexte sowie Erfahrungen mit Teamarbeit und Präsentationen mit – darauf baut die Einheit passgenau auf. Zu Beginn werden Vorwissen und Sprache aktiviert: Die Klasse analysiert das Bild eines Messestands, formuliert Vorhersagen zu typischen Gesprächssituationen und arbeitet gezielt am Vokabular. Daran schließen sich methodisch abwechslungsreiche Arbeitsaufträge an: Ein Leseverständnis zu Messekommunikation bereitet Rollenspiele zu Stand- und Kundengesprächen vor; reflektierende Phasen sichern Gelerntes und münden in eine kreative Posterarbeit, welche zentrale Botschaften sichtbar macht. Die Binnendifferenzierung ist durchgängig angelegt: Aufgaben eröffnen verschiedene Einstiegsmöglichkeiten – kurze, einfache Antworten für Anfängerinnen und Anfänger sowie vertiefende Reflexionsaufgaben für fortgeschrittene Lernende, etwa zu Sprachregister, Interkulturalität und Argumentationsstrategien. Für die Vorbereitung werden ein Bild eines Messestands, der Text und Vokabellisten in Druckform, die Worksheets 1–5 samt Lösungsvorschlägen sowie Materialien für Poster oder digitale Slides bereitgestellt. Lehrkräfte nutzen für die visuelle Aufbereitung Slides oder geeignete digitale Tools und unterstützen die Lernenden bei Bedarf digital, beispielsweise während der Recherche oder bei der Präsentation. Die Einheit verbindet einen authentischen Einstieg mit klarer Sprachförderung und handlungsorientierter Praxis. So wird sichere Messekommunikation aufgebaut, methodische Vielfalt gewährleistet und die professionelle Handlungskompetenz der Lernenden nachhaltig gestärkt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler präsentieren sich professionell auf Messen. kommunizieren fachlich korrekt mit Besucherinnen und Besuchern. wenden angemessene Körpersprache an. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erstellen digitale Slides oder Poster. nutzen digitale Tools für Recherche und Präsentation. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in Paar- oder Gruppenarbeit zusammen. beobachten und reflektieren das Verhalten von Mitschülerinnen und Mitschülern. reflektieren ihre eigene Professionalität.

  • Englisch
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe II

Emotionale Gewalt

Unterrichtseinheit
14,99 €

Diese Unterrichtseinheit konzentriert sich auf die Anzeichen und Ursachen emotionaler Gewalt und die Erarbeitung sinnvoller Schritte, im Ernstfall des pädagogischen Alltags. Die Unterrichtseinheit wird von zwei Arbeitsblättern und einer Handreichung unterstützt. Anhand dieses Materials ist es den Lernenden möglich, sich über die vielfältigen Anzeichen auszutauschen, Lerninhalte selbstständig zu erarbeiten, Fallbeispiele zu bearbeiten, sowie zu vertiefen. Gewalt hat viele Gesichter. Da sich emotionale Gewalt nicht auf den ersten Blick erkennen lässt, ist es für pädagogische Fachkräfte umso wichtiger, sich frühzeitig mit der Thematik auseinanderzusetzen. Somit können bei Früherkennung hilfreiche Maßnahmen ergriffen und seelische Schäden vermieden werden. Die Zahl an Kindern, die täglich emotionale Gewalt erfährt, steigt stetig. Die pädagogischen Fachkräfte, sind die Stimmen der Kinder und somit auch Vertreterinnen und Vertreter der Kinderrechte. Eines der UNESCO – Kinderrechte, ist das Recht auf "Gewaltfreie Erziehung". Ein "Wegsehen" oder "Nicht erkennen" von Gewalt, stellt eine Verletzung der Aufsichts- und Fürsorgepflicht dar. Fehlen uns Menschen Informationen zu einem bestimmten Thema, sind wir schnell geneigt uns mit dem Satz "Das wusste ich nicht", zu verteidigen. Das ist eine Erklärung, mindert jedoch den seelischen Schaden eines misshandelten Menschen nicht. Nicht erkannte Gewalt, zieht weitreichende negative Konsequenzen nach sich. Mit der frühzeitigen und professionellen Unterstützung durch Fachkräfte und Institutionen, kann allen Beteiligten geholfen werden. Die Lerneinheit beschäftigt sich mit den Anzeichen, Ursachen, sowie der Erarbeitung hilfreicher Maßnahmen bei Verdacht. Im Rahmen der Unterrichtseinheit setzen sich die Lernenden mit den Anzeichen in Form von Falleinschätzungen aktiv auseinander. Die Basis für die Lerneinheit bildet eine Handreichung. Auf dieser Grundlage bearbeiten die Lernenden weitere Inhalte, anhand der Arbeitsblätter zwei und drei. Der Inhalt der Unterrichtseinheit fokussiert sich auf das Ziel, dass die Lernenden die vielfältigen Formen von emotionaler Gewalt kennen – und einschätzen lernen, um in der Praxis bei Verdacht frühzeitig handeln zu können. Bei einem Verdacht ist die Situation für alle Betroffenen belastend und unangenehm. Daher ist Feingefühl und Empathie, die Basis für weiteres Vorgehen. Die Lerneinheit ist in drei Teile aufgeteilt: Der erste Teil soll durch fundiertes Fachwissen, über die Thematik informieren. Der zweite Teil vertieft das frühzeitige Erkennen von emotionaler Gewalt im pädagogischen Alltag. Im letzten Teil wird das zuvor erworbene Fachwissen verankert. In dieser Unterrichtseinheit wechseln sich die Aktionsformen ausgewogen ab. Sie bieten eine Balance zwischen Einzel- und Gruppenarbeiten. Der zeitliche Rahmen liegt bei 2-3 Unterrichtsstunden. Je nach Lerngruppe ist es ratsam, einen zeitlichen Puffer einzuplanen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen verschiedene Anzeichen emotionaler Gewalt und können diese benennen. geben mögliche Ursachen, welche zur emotionalen Gewalt führen wieder. sind in der Lage, Fälle emotionaler Gewalt einzuschätzen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler überprüfen und erweitern ihre Kenntnisse selbstständig anhand von Arbeitsblättern und dazugehörigen Lösungen. reflektieren eigenständig erarbeitete Inhalte. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler tauschen sich im Plenum aus und geben sich konstruktives Feedback. arbeiten effektiv und kooperativ in Kleinteams zusammen.

  • Ernährung & Gesundheit / Gesundheitsschutz / Pflege, Therapie, Medizin / Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Berufliche Bildung, Erwachsenenbildung, Fort- und Weiterbildung
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