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KI oder echt - kioderecht.de prüft es

Tool-Tipp

KI oder echt? Auf kioderecht.de können Bilder und Videos auf Hinweise für KI-Erzeugung oder KI-Bearbeitung geprüft werden. Ideal für eine kurze Challenge im Unterricht: Erst selbst entscheiden, dann die Analyse vergleichen. Kostenlos und ohne Registrierung. Mit kioderecht.de lassen sich Bilder und Videos daraufhin untersuchen, ob es Hinweise auf eine Erstellung oder Bearbeitung durch künstliche Intelligenz gibt. Im Unterricht kann das Tool unkompliziert als kleine "KI oder echt?"-Challenge eingesetzt werden: Die Schülerinnen und Schüler geben zunächst ihre eigene Einschätzung ab und vergleichen diese anschließend mit der Analyse des Tools. So lässt sich das Thema KI-generierte Medien anschaulich und praxisnah behandeln. Eine Registrierung ist nicht erforderlich, die Nutzung ist kostenlos.

  • Fächerübergreifend

Lernen an Stationen: Vorsicht vor der Zecke!

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit lernen die Schülerinnen und Schüler die Lebensweise und den Lebensraum von Zecken kennen. Aufgrund dieser Kenntnisse erwerben die Lernenden sachlich fundierte Handlungskompetenz in Bezug auf Prophylaxe, Schutz und Erste Hilfe Maßnahmen bei Zeckenbissen. Als Einstieg berichtet die Lehrkraft von der Vorfreude auf einen Waldspaziergang bei sommerlichem, warmen Wetter. Parallel zur Erzählung heftet sie passende Abbildungen an die Tafel. Die erlebnishafte Erzählung sollte die Kleidung betonen, den Weg durch Gestrüpp und Unterholz sowie den Biss der Zecke, der zunächst gar nicht bemerkt wird. Je nach Erfahrungs- und Wissensstand setzen die Schülerinnen und Schüler die Erzählung fort. Zur Vorbereitung des Stationenlernens richtet die Lehrkraft eine " Lerntheke " ein, an der die Arbeitsblätter zu den einzelnen Stationen ausliegen. Die verschiedenen Arbeitsblätter sollen in chronologischer Reihenfolge von den Lernenden bearbeitet werden. Zur Differenzierung und zum erweiterten Angebot bietet es sich an, eine Bücherkiste zum Thema für die Schülerinnen und Schüler bereitzustellen. Die einzelnen Themenstationen werden von den Schülerinnen und Schülern im individuellen Tempo in Einzel- oder auch Partnerarbeit durchgeführt: Die Zi-, die Za-, die Zecke: ein Gedicht über die Zecke Die Zecke: Spinne oder Insekt? Anatomie der Zecke Weibliche und männliche Zecken – wer frisst sich hier so voll? Entwicklungsstufen: Larve, Nymphe, Zecke Bilderraten und Textstreifen zur Wissensfestigung Suchsel: Begriffe rund um die Zecke Vorsicht vor der Zecke! Kinder sind in ihrer Freizeit oftmals der Gefahr ausgesetzt, mit Zecken in Berührung zu kommen und von diesen gebissen zu werden. Das Risiko und die Folgen eines solchen Bisses können die meisten in diesem Alter noch nicht einschätzen. Das Thema Zecken im Sachunterricht vermittelt daher den Schülerinnen und Schülern Informationen über die Lebensweise der Spinnentiere. Aufgrund dieses Basiswissens können sie Handlungskompetenz aufbauen und sich vor Zeckenbissen schützen. Vorkenntnisse Die Schülerinnen und Schüler sollten bereits durch private Erfahrungen erste Berührungspunkte mit dem Thema Zecken haben. Vertiefendes Wissen wird für die Unterrichtseinheit nicht vorausgesetzt. Alle weiteren Informationen werden anschaulich durch die Stationenarbeit vermittelt. Didaktische Analyse Die Schülerinnen und Schüler lernen das richtige Verhalten bei Waldspaziergängen und können bei erfolgtem Biss Erste Hilfe Maßnahmen sachgerecht durchführen. Die Lehrkraft sollte über den aktuellen Stand einer möglichen Zeckenplage informiert sein und Auskunft geben können über die Folgen einer Infektion. Methodische Analyse Das Lernen an Stationen kommt den Bedürfnissen der Lernenden entgegen, in einem eigenen Lerntempo zu arbeiten. Es entfällt der Druck, zeitgleich mit anderen fertig zu werden. Eine Differenzierung und die Möglichkeit zur Zusammenarbeit bieten sich an, wenn sich Schülerinnen und Schüler mit der gleichen Station beschäftigen. Ebenfalls motivieren "verrätselte" Arbeitsaufgaben zum konzentrierten Nachdenken nachhaltiger als das textlastige Informationen und Arbeitsblätter tun könnten. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler … beschreiben wesentliche Merkmale, Lebensräume und Entwicklungsstadien der Zecke und ordnen sie den Spinnentieren zu. erklären, wie Zecken als Parasiten leben und auf welchem Weg Krankheitserreger durch einen Zeckenstich übertragen werden können. benennen geeignete Schutzmaßnahmen vor Zeckenstichen und beschreiben das sachgerechte Vorgehen beim Auffinden einer Zecke am Körper. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler … entnehmen Gedichten, Sachtexten und Abbildungen gezielt Informationen über Zecken und geben diese in eigenen Worten wieder. ordnen Textinformationen passenden Bildern und Darstellungen zu und nutzen diese zur Sicherung ihres Wissens. bearbeiten unterschiedliche analoge Lernmedien wie Arbeitsblätter, Bildmaterial, Textstreifen und Suchrätsel selbstständig und aufgabenbezogen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler … arbeiten beim Stationenlernen selbstständig sowie bei Bedarf kooperativ mit einer Partnerin oder einem Partner zusammen. bringen eigene Erfahrungen und ihr Vorwissen zum Thema Zecken in gemeinsame Unterrichtsgespräche ein und hören anderen aufmerksam zu. übernehmen Verantwortung für das eigene Lernen, indem sie Arbeitsaufträge in ihrem individuellen Tempo sorgfältig bearbeiten und gemeinsame Regeln der Stationenarbeit einhalten.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Primarstufe

Rallye zur Einschulung: neue Personen und Orte kennenlernen

Kopiervorlage

Den Kindern sollte früh in der Einschulungsphase die Gelegenheit gegeben werden, sich in ihrer Schule zurechtzufinden, um Unsicherheit zu vermeiden. Gefühle von Vertrautheit und Identifikation entstehen dann, wenn sie die Orte und Personen kennen, die sie nun jeden Tag sehen werden. Diesem Ziel ist die Schulrallye gewidmet. Mit der Schulrallye erhalten die Kinder Gelegenheit, sich in ihrer neuen Schule zurechtzufinden und Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen kennenzulernen. Das trägt schon früh zur Vertrautheit und Identifikation mit der neuen Schule bei. Vorbereitung Da die Schülerinnen und Schüler während der Rallye verschiedene Orte ersuchen, müssen entsprechend die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingewiesen werden. Sie sollten zum vereinbarten Zeitraum in ihren Räumen anwesend und auf den Besuch vorbereitet sein. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schule sollten bereit sein, die Fragen der Kinder zu beantworten, sich mit ihrem Namen vorzustellen und ihre Funktion in der Schule bekannt zu geben und zu erklären. Schülerinnen und Schüler einer höheren Klassenstufe sollten als "Paten" zur Verfügung stehen (Absprache mit der entsprechenden Lehrperson). Durchführung der Rallye Jedes Kind erhält einen "Rallyepass" (Deckblatt und Arbeitsblatt 01). In diesem Pass sind die Stationen aufgeführt, die von den Kindern aufgesucht werden müssen. Haben sie eine Station erfolgreich gefunden, wird im "Rallyepass" der entsprechende Smiley von den Kolleginnen und Kollegen oder den älteren Schülerinnen und Schülern, die diese Station betreuen, (die Paten) gelb ausgemalt. An den Stationen sollen die Namen erfragt werden sowie die Funktion, die diese Person im Schulbetrieb ausführt (Rektor oder Rektorin, Konrektor und Konrektorin - falls vorhanden, Sekretärin, Hausmeister, ...). Da die Kinder der 1. Klasse noch nicht lesen können, können die Zielorte als Foto oder als Piktogramm dargestellt werden oder zur jeweils nächsten Station von den Paten geschickt werden. Dabei muss darauf geachtet werden, dass sich nicht alle Kinder zur gleichen Zeit an einer Station versammeln. Um einen Andrang an den Stationen zu vermeiden, sollte die Lehrperson zu Beginn der Rallye die Klasse in Gruppen einteilen und zu unterschiedlichen Zielorten schicken. Die Stationen müssen nicht in der Reihenfolge aufgesucht werden, in der sie im Rallyepass aufgeführt sind. Da jede Schule andere Räumlichkeiten und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat, muss der "Rallyepass" den gegebenen Bedingungen vor Ort angepasst werden. Der "Rallyepass" kann somit nur als Anregung dienen.

  • Fächerübergreifend
  • Primarstufe

Gruppenarbeit mit Padlet am Beispiel "Hinduismus"

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zum kooperativen Lernen mit Padlet setzen sich die Schülerinnen und Schüler gemeinsam und zielgerichtet mit einem Thema auseinander, bearbeiten und strukturieren es in Gruppenarbeit mithilfe der Präsentationssoftware Padlet und können ihre Ergebnisse abschließend mediengestützt präsentieren. Die Arbeit mit Padlet wird exemplarisch am Beispiel eines Religionsprojektes zum Thema "Hinduismus" für die Sekundarstufe I erklärt und dokumentiert. Das beschriebene Vorgehen ist aber natürlich auch auf andere Fächer und Themen übertragbar. "T oll E in A nderer M achts" ist sowohl bei Schülerinnen und Schülern wie auch Lehrkräften ein weitverbreiteter Slogan und die Abkürzung für TEAM . Bei Gruppenarbeiten sieht man häufig einzelne Schülerinnen und Schüler, die mit Engelsgeduld die Überschrift eines Plakates ausmalen oder Bilder ausschneiden. Der Rest der Gruppe schaut häufig mehr oder weniger gelangweilt zu und beschäftigt sich anderweitig. Dies ist auch nicht verwunderlich, da es schwer ist, als Gruppe gemeinsam an einem Plakat zu arbeiten. Gleichzeitig macht es wenig Sinn, 30 Plakate pro Klasse erstellen zu lassen. Die Software "Padlet" eröffnet hier völlig neue Möglichkeiten . So können die einzelnen Gruppenmitglieder zeitgleich mit verschiedenen Computern an einem Projekt arbeiten. Sie sehen alle dieselbe grafische Oberfläche. Jede Veränderung wird simultan an allen Bildschirmen angezeigt, sodass ein wirklich gemeinsames Arbeiten möglich ist. Durch die verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten setzen sich die Gruppenmitglieder kontrovers und produktiv mit Inhalt und Form auseinander und arbeiten zielgerichtet auf ein Ergebnis hin. Ein "Padlet" hat keine natürlichen Grenzen und kann beliebig erweitert werden, sodass es sich auch hervorragend für komplexere Themen und für die am Ende stehende Präsentation eignet. Für diese Unterrichtseinheit wurde das Thema "Hinduismus" in der Mittelstufe gewählt. Das Arbeitsprinzip kann jedoch beliebig auf jedes andere Sachthema in unterschiedlichen Jahrgangsstufen übertragen werden. Im Downloadbereich finden Sie ein Beispiel eines Padlets aus der Einheit “Hinduismus”. Didaktische Analyse Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten gemeinsam ein Thema und präsentieren dieses. Im Vordergrund stehen die selbständige kooperative Planung und Durchführung des Projekts. Welche Inhalte mit diesem Projekt erkannt werden können, hängt wiederum von der konkreten Themenwahl ab. Methodische Analyse Die Arbeit in der Gruppe ist immer eine Herausforderung für Schülerinnen und Schüler. Nicht alle Gruppen sind homogen und nicht alle Themen gleich einfach zu bearbeiten. Auch die Bereitschaft, sich in die Gruppe einzubringen, kann sehr unterschiedlich sein. Sehr schnell sind gruppendynamische Prozesse sichtbar und es kann zu Spannungen innerhalb der Gruppe kommen, weil jedes einzelne Gruppenmitglied die eigene Rolle finden und gleichzeitig die angenommene Rolle der anderen akzeptieren lernen muss. Die gemeinsame Arbeit am Padlet erfordert zwingend, dass sich die Gruppe über alle Einzelheiten (Layout, Inhalte, Bilder, usw.) austauscht und einigt. Das gleichzeitige Arbeiten am Dokument erfordert Rücksichtnahme und Absprache. Die Lehrkraft kann im Vorfeld die Gruppen frei einteilen oder die Schülerinnen und Schüler selbst über die Gruppenzusammensetzung bestimmen lassen. Während die meisten Schülerinnen und Schüler eine eigene Einteilung bevorzugen, hat die Einteilung im Vorfeld den Vorteil, dass bestimmte Gruppenprozesse bereits in dieser Phase beeinflusst werden können. Eine ausführliche Beschreibung der Vor- und Nachteile des Einsatzes von Padlet im Unterricht finden sich im Download "Padlet als Präsentationssoftware". Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten Teilbereiche eines größeren Themas und stellen dieses detailliert vor. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen die Software padlet.com kennen und erstellen eigene Padlets. präsentieren ihre Ergebnisse vor der Klasse mithilfe der zuvor erstellten Padlets. recherchieren eigenständig im Internet, wählen aus, wägen ab und bereiten gewählte Inhalte logisch auf. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten kooperativ in Gruppen, tauschen sich aus und lernen Differenzen gemeinschaftlich zu lösen. präsentieren selbst erarbeitete Ergebnisse vor der Klasse. arbeiten verantwortungsvoll an einem gemeinsamen Projekt.

  • Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I

ABC mit Yeti – Schreiben lernen mit Spaß

Tool-Tipp

Buchstaben kennenlernen und Schreiben üben leicht gemacht. Mit der App "ABC mit Yeti" können sich Kindergarten-, Vorschul- und Grundschulkinder an ihrer Feinmotorik ausprobieren. ABC mit Yeti ist eine preisgekrönte Lern-App für Kindergarten, Vorschule und Grundschule. Kinder lernen spielerisch Buchstaben kennen, üben das Schreiben, entdecken erste Wörter und trainieren dabei ihre Feinmotorik. Die App bietet über acht Lernbereiche, 80 liebevoll gestaltete Tiere, neun Schulschriften sowie sieben Sprachen. Kinder lernen Buchstaben nachzuspuren, entdecken Anlaute und die phonetische Aussprache, üben Groß- und Kleinbuchstaben, schreiben erste Wörter und lernen die Zahlen von 1 bis 10 kennen. Besonderen Wert legt die App auf Barrierefreiheit: Sie ist werbefrei, enthält keine In-App-Käufe und bietet unter anderem einen Dyslexie-Modus. Für ihre Qualität wurde sie unter anderem mit dem Dyslexia Quality Award ausgezeichnet. Die App entstand ursprünglich als kleines Familienprojekt und wird heute von vielen Familien sowie in Kindergärten und Grundschulen im In- und Ausland eingesetzt.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben

Schwarzer Freitag und Weltwirtschaftskrise 1929/1930

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Schwarzer Freitag" recherchieren die Schülerinnen und Schüler ausgehend von der Analyse des Dow-Jones-Charts die Gründe und den Verlauf des New Yorker Börsenkrachs vom Oktober 1929. Seit im Herbst 2008 die Weltwirtschaft durch eine neue Rezession erschüttert wurde, sahen viele Beobachter Parallelen zur großen Wirtschaftskrise von 1929, obwohl das weltwirtschaftliche Gefüge damals noch ganz anderes aussah. Die politischen Folgen des Börsencrashs in den USA und der sich daraus ergebende Einbruch der ohnehin auf wackeligen Beinen stehenden deutschen Wirtschaft waren schwerwiegend. Sie gehören mit zu den Gründen, welche die Radikalisierung weiter Teile des Bürgertums der Weimarer Republik verursachte und letztlich deren Ende einläuteten. Die Schülerinnen und Schüler recherchieren ausgehend von der Analyse des Dow-Jones-Charts die Gründe und den Verlauf des New Yorker Börsenkrachs vom Oktober 1929. Sie lernen dabei die wirtschaftlichen Auswirkungen auf Deutschland kennen und sollen dabei unter anderem die Zusammenhänge visualisieren. Die politischen Folgen und insbesondere die Radikalisierung infolge des wirtschaftlichen Zusammenbruchs werden anhand von Statistiken, Bild-, Text- und Audioquellen erarbeitet. Zur Abrundung und Vertiefung dient ein Vergleich der Situationen von 1929 und 2008. Zudem besteht die Möglichkeit, die Thematik anhand ausgewählter Internetseiten weitergehend zu behandeln (Oberstufe). Die Ergebnisse der Recherche können im Heft festgehalten oder als Kurzpräsentation umgesetzt werden. Hier bietet sich auch die Chance fächerübergreifenden Unterrichts mit dem Fach Wirtschaft. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen Ursachen und Ablauf des Schwarzen Freitags kennen. erarbeiten die finanztechnischen Zusammenhänge, die die massiven Auswirkungen des Börsencrashs auf das Deutsche Reich bedingten. nehmen die Wirtschaftskrise als Ursache zunehmender politischer Radikalisierung wahr. lernen die historischen Geschehnisse anhand unterschiedlicher Quellen kennen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren im Internet nach Informationen. werten Statistiken und Grafiken aus. werten unterschiedliche Quellen aus. visualisieren Texte. erproben Textarbeit am Bildschirm zielgerichtet.

  • Geschichte / Früher & Heute
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Struktur und Eigenschaften von Kunststoffen

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit für das Fach Chemie der Klassen 12–13 vermittelt den Schülerinnen und Schülern grundlegendes Wissen über Kunststoffklassen, Materialeigenschaften und Struktur-Eigenschafts-Beziehungen. Sie unterscheiden Thermoplaste, Duroplaste und Elastomere und erklären, wie strukturelle Merkmale die Eignung von Kunststoffen für verschiedene Anwendungen beeinflussen. Die Unterrichtseinheit liefert einen Einblick in die Welt der Kunststoffe und vermittelt dabei ein weitreichendes Wissen über die Klassifizierung der Kunststoffe sowie deren Eigenschaften. Es wird hierbei zwischen Thermoplasten, Duroplasten und Elastomeren unterschieden ( Arbeitsblatt 1 ). Die Schülerinnen und Schüler befassen sich mit der Leitfrage, warum sich unterschiedliche Kunststoffe für verschiedene Anwendungsbereiche, insbesondere für Aufgaben im Flachdach, eignen und thematisieren hierfür das Struktur-Eigenschafts-Prinzip im Detail. Sie beschäftigen sich mit dem Einfluss verschiedener struktureller Merkmale wie der Kettenlänge, dem Vernetzungsgrad oder der Polarität der Bindungen auf die Materialeigenschaften ( Arbeitsblatt 2 ). Darüber hinaus kann ergänzend auf die Besonderheiten des Polymers Polyurethan eingegangen werden. Im weiteren Verlauf der Unterrichtseinheit wird dann die Synthese dieser organischen Makromoleküle besprochen. Es wird zunächst auf die verschiedenen Reaktionstypen der Polymerisation eingegangen und daraufhin der Reaktionsmechanismus der radikalischen Polymerisation von Polyethylen eingehend betrachtet ( Arbeitsblatt 3 ). Im Anschluss an die einzelnen Unterrichtsstunden können optional fächerübergreifende Aufgabenstellungen eingebaut und dadurch ein Bezug zur gegenwärtig immer relevanter werdenden Nachhaltigkeitsthematik geschaffen werden. Dabei werden die Schülerinnen und Schüler zum Nachdenken angeregt und für einen verantwortungsbewussten Umgang mit Kunststoffen sowie der Wertschätzung von Werkstoffen im Allgemeinen sensibilisiert. Da Kunststoffe aus dem Alltag eines jeden Menschen nicht mehr wegzudenken sind, ist dieses Thema äußerst relevant. Insbesondere in Hinblick auf einen gesellschaftlichen Wunsch nach mehr Nachhaltigkeit, ist es auch deshalb wichtig, die Lernenden mit diesem Thema zu konfrontieren und bewertende Aspekte einzubauen. Die Unterrichtseinheit ist Teil der bundesweiten Rahmenlehrpläne und lässt sich für die Qualifikationsphase der gymnasialen Oberstufe im Fach Chemie nutzen. Mit Hilfe dieses Unterrichtsmaterials erhalten die Schülerinnen und Schüler ein weitreichendes Verständnis der Struktur-Eigenschafts-Beziehungen von Kunststoffen und wenden dieses auf ein reales Anwendungsfeld – das Flachdach – an. Das Material besitzt dabei fächerübergreifende Aspekte und ermöglicht so das Konzept Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in den Unterricht zu integrieren. Bei der radikalischen Polymerisation auf Teilchenebene handelt es sich um eine Thematik auf fortgeschrittenem Niveau und könnte bei Bedarf durch das Zeigen eines erklärenden Videos vertieft werden. Der komplexe Sachverhalt könnte dadurch vereinfacht und das Verständnis für chemische Reaktionsmechanismen verbessert werden. Ein gewisses Basiswissen in Bezug auf die organische Chemie ( funktionelle Gruppen , Kohlenwasserstoffe, dreidimensionale Struktur von Molekülen) wird vorausgesetzt. Erste in der Sekundarstufe I vermittelte Kenntnisse über die Struktur-Eigenschafts-Beziehungen sind hilfreich, können bei Bedarf und als Vorbereitung auf die Bearbeitung des zweiten Arbeitsblattes aber kurz wiederholt werden. Die Wahl verschiedener Sozialformen und Methoden erlaubt es den Unterricht interessant zu gestalten, sodass eine höhere Schülerzentrierung und -aktivität erreicht werden kann. So bietet beispielsweise das Gruppenpuzzle (Arbeitsblatt 2) die Möglichkeit die eigene Recherche- und Kommunikationsfähigkeit zu verbessern, indem die Informationen zunächst selbstständig erarbeitet und dann mittels Think-Pair-Share in Expertengruppen sowie anschließend im Plenum weitergegeben werden. Um das Thema zu vertiefen, kann im Anschluss die gemeinsame Bearbeitung von Anwendungsaufgaben erfolgen. Auch das Durchführen eines Lehrerversuchs zur Demonstrierung der Synthese eines Kunststoffs vertieft das zuvor erlernte Wissen und steigert außerdem das Interesse der Lernenden. Zudem wird das genaue Beobachten geschult und eine Verbindung zur Theorie geschaffen, was wiederum das tiefere Verständnis fördert. Um den Unterricht darüber hinaus abwechslungsreicher zu gestalten und die Medienkompetenz sowie einen kritisch-reflektierten Umgang mit Medien zu fördern, muss in einigen Aufgaben eigenständig recherchiert werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler… definieren Kunststoffe fachlich korrekt und unterscheiden zwischen Thermoplasten, Duroplasten und Elastomeren. ordnen den drei Kunststoffklassen charakteristische Eigenschaften zu. erhalten einen Überblick über die charakteristischen Merkmale verschiedener Polymerisationsreaktionen. beschreiben das Prinzip der radikalischen Polymerisation anhand des Reaktionsmechanismus auf Teilchenebene. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler… nutzen verschiedene Medien für ihre Recherche. wählen digitale Inhalte und Informationen selbständig aus. hinterfragen verschiedene Medien kritisch-reflektiert. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler… wenden verschiedene Lerntechniken selbstständig an. planen die Erarbeitungsphase einer Aufgabe selbstständig. präsentieren ihre Ergebnisse strukturiert. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler… kommunizieren sachlich. bearbeiten Aufgaben in Zusammenarbeit mit anderen Lernenden. teilen ihr zuvor erarbeitetes Wissen und geben dieses an ihre Mitschüler/innen weiter

  • Chemie
  • Sekundarstufe II
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