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Wie lebten die Neandertaler?

Kopiervorlage

Auf dem Arbeitsblatt "Wie lebten die Neandertaler?" dreht sich alles um die Steinzeit. In einem Rätsel erweitern die Kinder der Grundschule ihr Wissen über die früheste Epoche der Menschheitsgeschichte. Immer wieder fragen Kinder bereits im Kindergarten: Wie haben die Menschen früher gelebt? Fasziniert sind sie von der Vorstellung, dass es bereits ein Leben vor ihnen gab und dieses keineswegs geprägt war von Konsum und Technik. Für viele ist ein Alltag ohne Internet, Auto oder Fernsehen unvorstellbar. Erst nach und nach können sie begreifen, dass auch wir Menschen uns erst entwickelt haben und auf eine lange Geschichte zurückblicken. In der Grundschule schließlich kann diese Neugier für historisches Lernen genutzt werden, um Hintergründe zurückliegender Epochen zu erarbeiten und ein Geschichtsbewusstsein zu entwickeln beziehungsweise zu stärken. Zu diesem Wissenserwerb gehört ohne Zweifel auch die Auseinandersetzung mit der Steinzeit sowie mit den Urmenschen. Genau darum geht es auf diesem Arbeitsblatt: Spielerisch werden die Lernenden in einem Rätsel dazu angeregt, Aussagen über die Neandertaler in der frühestes Epoche der Menschheitsgeschichte auf Richtigkeit zu prüfen. Dabei geht es zum Beispiel um das Aussahen, die Kleidung sowie die Nahrungsmittel der Urmenschen. Unterstützend stehen ihnen dabei Buchstaben zur Verfügung, die zusammen ein Lösungswort ergeben. Besondere Vorkenntnisse über die Altsteinzeit sind dafür nicht notwendig, sondern können durch Kombinieren, Ausschluss oder Raten erarbeitet werden. In dieser Form kann das Arbeitsblatt auch als Einstieg in eine Unterrichtseinheit zur Steinzeit genutzt werden. Es empfiehlt sich, dass die Lernenden je nach Leistungsniveau und Jahrgangsstufe das Arbeitsblatt in Einzel- oder Partnerarbeit lösen. Abschließend können sie sich selbst überprüfen, da die Lösung zur Selbstkontrolle im Sinne der Eigenverantwortlichkeit versteckt ist.

  • Geschichte / Früher & Heute
  • Primarstufe

Meilensteine des Bildhauerhandwerks

Fachartikel

Dieser Fachartikel für das Fach Kunst der Klassenstufen 11–13 erläutert die Geschichte der Bildhauerei von der Steinzeit bis zur Gegenwart. Anhand typischer Beispiele von menschlichen Figuren lernen Schülerinnen und Schüler die Merkmale wichtiger Kunstepochen kennen und erfahren, anhand welcher Merkmale sich Werke ihrer Zeit zuordnen lassen. Die Bildhauerei als Spiegel der Zeit Die ersten bildhauerischen Zeugnisse stammen aus der Altsteinzeit. Schon damals formten Menschen kleine Statuetten aus Stein, Knochen oder Ton. Entscheidend war dabei das handwerkliche Können: der sichere Umgang mit Material, Werkzeug und Form – und das gilt bis heute, nur deutlich professionalisierter. In der Urzeit nutzten die Menschen einfache Steine, die sie in der Hand hielten und zum Schlagen oder Ritzen verwendeten. Später entstanden Schlaggeräte wie Hammer und Meißel – Werkzeuge, die im Grunde bis heute gebraucht werden. Hinzu kamen vor ca. 100 Jahren moderne Maschinen, die mit Dampfkraft, Druckluft und später mit elektrischem Strom betrieben wurden. Inzwischen kommen auch computergesteuerte Fräsen oder 3D-Drucker zum Einsatz. Über die Jahrtausende bleibt das Grundprinzip gleich: Um Figuren im Raum sichtbar zu machen, werden Materialien handwerklich bearbeitet und zu dreidimensionalen (Kunst-)Werken gemacht. Betrachtet man Figuren aus verschiedenen (kunst-) geschichtlichen Epochen, erfährt man viel darüber, wie Menschen gelebt und gedacht haben und welche gesellschaftlichen, kulturellen oder religiösen Weltanschauungen vorherrschten.

  • Kunst
  • Sekundarstufe II

Gestaltungsmerkmale von Epochen analysieren

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit für das Fach Kunst der Klassenstufen 11-13 vermittelt Schülerinnen und Schüler die zentralen Merkmale der Bildhauerei verschiedener Epochen der Kunstgeschichte. Neben typischen Gestaltungsmerkmalen werden auch die Techniken des Bildhauerhandwerks in den Blick genommen. Die Lernenden erstellen einen kommentierten Zeitstrahl, analysieren bedeutsame Bildhauerarbeiten und gestalten schließlich eine eigene Figur nach dem Vorbild des Bildhauers Giacometti. Die Unterrichtseinheit thematisiert die Geschichte der Bildhauerei von der Altsteinzeit bis zur Moderne. Ausgangspunkt der Einheit ist der Fachartikel " Meilensteine des Bildhauerhandwerks ", der als Lesetext einen Überblick über Bildhauerei im Laufe verschiedener Kunstepochen verschafft. Im ersten Abschnitt der Unterrichtseinheit ( Arbeitsblatt 1 ) machen die Lernenden die kaum vorstellbare Zeitspanne von rund 37.000 Jahren Bildhauerei durch die Gestaltung eines Zeitstrahls anschaulich erfahrbar. Sie ordnen Epochen und exemplarische Werke der Bildhauerei chronologisch, erarbeiten typische Epochenmerkmale und setzen diese in einen historischen Zusammenhang. In einer arbeitsteiligen Gruppenarbeit (Gruppenpuzzle) übernehmen die Lernenden unterschiedliche Rollen: Während einige zu Künstlerinnen und Künstlern sowie deren Werken recherchieren, ermitteln andere zentrale Merkmale der Bildhauerarbeiten ihrer Epoche, ergänzen den historischen Kontext, beschreiben handwerkliche Aspekte oder koordinieren die Gestaltung des Zeitstrahls. Im zweiten Abschnitt der Unterrichtseinheit ( Arbeitsblatt 2 ) analysieren die Schülerinnen und Schüler ein ausgewähltes Werk der Bildhauerei. Ein Bewertungsraster unterstützt Lehrkräfte bei der Auswertung der Analysen der Lernenden. Im letzten Abschnitt der Unterrichtseinheit ( Arbeitsblatt 3 ) werden die zuvor gewonnenen Erkenntnisse praktisch umgesetzt. Die Lernenden sind aufgefordert, eine eigene Bildhauerarbeit nach dem Vorbild des Schweizer Künstlers Giacometti zu gestalten, ihr Vorgehen zu dokumentieren und den Einfluss handwerklicher Aspekte auf die Wirkung ihrer Figur zu erläutern. Abschließend werden alle Schülerprodukte in einem Galerierundgang präsentiert. Die Unterrichtseinheit vermittelt Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe II einen umfassenden Überblick über die Entwicklung der Bildhauerei und führt sie zugleich schrittweise zu einer eigenen künstlerischen Position. Sie verbindet kunsthistorisches Wissen, analytische Kompetenz und praktisches Gestalten zu einer durchgängigen Lernspirale in drei Phasen. Geschichte der Bildhauerei und Zeitstrahl (Arbeitsblatt 1) Im ersten Teil der Unterrichtseinheit setzen sich die Lernenden mit der historischen Dimension der Bildhauerei auseinander, indem sie Epochen, Materialien und Techniken in einen chronologischen Zusammenhang bringen. Arbeitsblatt 1 legt das Fundament der Einheit. Das handlungsorientierte Medium des Zeitstrahls fördert nicht nur Orientierung und Überblick, sondern auch die Erkenntnis, dass jede Form der Geschichtsdarstellung eine Interpretation darstellt. Zentral ist der Umgang mit Maßstäben: Die Schülerinnen und Schüler erfahren, dass jede Darstellung von Geschichte eine Interpretation darstellt. Das führt zu einer kritischen Reflexion über die Möglichkeiten und Grenzen von Zeitdarstellungen. Der Zeitstrahl macht damit nicht nur kunstgeschichtliche Inhalte sichtbar, sondern fördert auch methodische und Urteilskompetenzen. Die arbeitsteilige Gruppenarbeit ermöglicht der Lehrkraft eine Differenzierung nach Interessen und Leistungsniveaus. Ein Expertentreffen fungiert als zentrales Element des Gruppenpuzzles: Es ermöglicht epochenübergreifende Vergleiche und vertieft das Verständnis für technische und stilistische Entwicklungen. Am Ende entsteht ein Produkt, das im Klassenraum sichtbar bleibt und als Grundlage für weitere Stunden (z. B. vertiefte Epochenarbeit, Analyse einzelner Werke) genutzt werden kann. Die Präsentation des Zeitstrahls schließt die Phase mit einer ersten gemeinsamen Reflexion ab. Diese arbeitsteilige Vorgehensweise fördert Kooperation, Verantwortungsübernahme und selbstständiges Arbeiten. Hinweise zur Gruppenbildung und zum Expertentreffen Für die Umsetzung der arbeitsteiligen Gruppenphase ( Arbeitsblatt 1 ) empfiehlt sich eine bewusste Steuerung der Gruppenbildung. Je nach Klassenzusammensetzung und Lernvoraussetzungen sind unterschiedliche Vorgehensweisen denkbar: Gezielte Zuordnung durch die Lehrkraft ermöglicht eine ausgewogene Zusammensetzung nach Leistungsniveau, Arbeitstypen und Geschlecht. Vorteil: klare Struktur und gleichmäßige Beteiligung. Selbstwahl nach Interesse fördert Motivation und Identifikation mit der gewählten Epoche. Vorteil: hohes Engagement, jedoch Risiko ungleicher Gruppenverteilung. Zufallsprinzip (z. B. Kärtchen mit Epochenbegriffen) sorgt für neue Arbeitskonstellationen und Durchmischung. Vorteil: schnell und unkompliziert. Empfehlung: Bei heterogenen Lerngruppen ist eine gezielte Zuordnung oft am effektivsten – die Lehrkraft kann dabei Interessen berücksichtigen, aber zugleich Ausgleich schaffen. Das Expertentreffen innerhalb des Gruppenpuzzles ist ein zentraler didaktischer Baustein. Es ermöglicht einen Perspektivwechsel und stärkt die Fähigkeit, Ergebnisse strukturiert zu kommunizieren. Lernende mit derselben Rolle (z. B. "Material-Expertinnen/-Experten") vergleichen epochenübergreifend ihre Erkenntnisse, erkennen Gemeinsamkeiten und Unterschiede und bereiten den Wissenstransfer in ihre Ausgangsgruppen vor. Dadurch werden Wiederholungen vermieden, Verständnislücken geschlossen und Verantwortungsbewusstsein gefördert. Das Expertentreffen schafft somit eine Brücke zwischen kooperativem Arbeiten, individueller Verantwortung und vertiefter Reflexion über künstlerische Prozesse. Analyse einer Bildhauerarbeit (Arbeitsblatt 2) Aufbauend auf dem Überblick der ersten Phase führt Arbeitsblatt 2 in die gezielte Werkbetrachtung ein. Die Lernenden wenden ihre Kenntnisse nun auf ein konkretes Beispiel an – etwa eine Skulptur aus Antike, Renaissance oder Moderne. Durch die Leitfragen zu Form, Raum, Material, Werkstattkontext, Inhalt und Wirkung üben sie, gestalterische Entscheidungen zu erkennen und deren Bedeutung zu deuten. Hier rückt das Verhältnis von Kunst und Handwerk in den Fokus: Wie beeinflussen Material und Technik die Wirkung? Eine kurze Vergleichs- und Feedbackphase stärkt kommunikatives Lernen, ohne die individuelle Analyse zu überlagern. Optional kann ein Plakat oder eine Ausstellungsarbeit gestaltet werden. Das fördert Präsentations- und Urteilskompetenz. Giacometti: Eine Figur im Raum gestalten (Arbeitsblatt 3) In der dritten Phase werden die zuvor gewonnenen Erkenntnisse praktisch umgesetzt . Die Lernenden übertragen zentrale Gestaltungsprinzipien Giacomettis – Reduktion, Proportion, Materialwirkung – auf eine eigene Figur. Zugleich erweitern sie den Auftrag um eine konzeptuelle Ebene: Der Schritt als Symbol für Bewegung, Entwicklung oder Übergang eröffnet Raum für persönliche Deutung und künstlerische Eigenständigkeit. Damit wird der handwerklich-praktische Prozess zum Mittel der Reflexion über das menschliche Dasein im Raum – ein zentrales Thema der modernen Bildhauerei. Das begleitende Statement ("Welchen Schritt zeigt meine Figur?") schult sprachlich-reflexive Kompetenz und sichert die inhaltliche Tiefe. Eine abschließende Ausstellung der Figuren schafft einen gemeinsamen Reflexionsraum über Ausdruck, Materialität und Symbolik. Gesamtziel der Einheit Die Einheit verbindet fachliche, methodische und gestalterische Kompetenzen. Sie ermöglicht ein Lernen vom Überblick zur eigenen Position und fördert dabei die Einsicht, dass Kunstgeschichte keine Abfolge isolierter Stile ist, sondern eine fortlaufende Auseinandersetzung mit Mensch, Raum und Material. Der Wechsel von historischer Einordnung, analytischer Untersuchung und eigenständiger Gestaltung stärkt Fachwissen, Urteilskraft und kreative Selbsttätigkeit – zentrale Ziele kunstpädagogischer Arbeit in der Oberstufe. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler ordnen zentrale Werke und Epochen der Bildhauerei zeitlich ein. beschreiben typische Merkmale der Bildhauerei unterschiedlicher Epochen und vergleichen Unterschiede. erkennen den Zusammenhang von Kunst, Handwerk, Gesellschaft und historischen Ereignissen. lernen, handwerklich-technische Aspekte mit inhaltlicher Deutung zu verbinden. verbessern ihr handwerkliches Können bei der Gestaltung einer Plastik. üben konzeptuelles Denken und Reflexion über künstlerische Ausdrucksformen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren in digitalen und analogen Quellen. wählen geeignete Bilder und Informationen aus und bereiten diese für die Visualisierung des Zeitstrahls auf. reflektieren Möglichkeiten und Grenzen digitaler und analoger Darstellungsformen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten arbeitsteilig in Gruppen zusammen. übernehmen Verantwortung für unterschiedliche Aufgaben (Recherche, Gestaltung, Koordination, Präsentation). führen die Ergebnisse zu einem gemeinsamen Produkt zusammen. präsentieren Ergebnisse in einer Ausstellung. Weiterführende Literatur Boardman, John (1991). Greek Sculpture. The Classical Period. London: Thames and Hudson. Demus, Otto (1968). Romanische Kunst. München: Beck. Gombrich, Ernst H. (1996). Die Geschichte der Kunst. München: Phaidon. Panofsky, Erwin (1975). Renaissance and Renascences in Western Art. New York: Harper & Row.

  • Kunst
  • Sekundarstufe II
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