Rechtssichere Unterrichtsmaterialien: Neues Urheberrecht für den Filmeinsatz im Unterricht

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Dieser Fachartikel fasst Neuerungen im Urheberrecht zusammen, um Lehrkräften den rechtssicheren Einsatz audiovisueller Medien im Unterricht zu erleichtern.

Beschreibung

Viele Lehrkräfte sind unsicher, ob sie Medienformate wie beispielsweise Dokumentarfilme, Lehrvideos oder Werbevideos rechtssicher in ihrem Fachunterricht einsetzen können. Seit dem 01. März 2018 können Lehrende aufatmen, denn ein neues Gesetz soll einen unkomplizierteren Umgang mit audiovisuellen Medien im Unterricht gewährleisten.

Warum bedurfte es einer Gesetzesänderung?

Da bei privaten Vorführungen kein Urheberrechtsproblem besteht, bei öffentlichen aber schon, ist der schulische Filmeinsatz mit erheblichen rechtlichen Unsicherheiten verbunden, sofern die Medien nicht von einer lizenzierten Quelle wie den Medienzentren und Bildstellen oder von spezialisierten Filmanbietern stammen. Weil die Nutzung von audiovisuellen Medien im Unterricht aber essentiell ist, wurde eine Lockerung der Rechtssicherheit in Bezug auf Urheberrechte für den schulischen Gebrauch erwirkt.

Was ist neu?

Seit dem 01. März 2018 gilt das "Gesetz zur Angleichung des Urheberrechts an die aktuellen Erfordernisse der Wissensgesellschaft" (UrhWissG). Mit §60a des Urheberrechtsgesetzes gilt die sogenannte "Bildungs- und Wissenschaftsschranke", womit Lehrerinnen und Lehrern sowie Wissenschaftspersonal für zunächst vier Jahre ein unkomplizierter Basiszugang für den Medieneinsatz ermöglicht wird....

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