Rund um Snapchat: Der Handysektor-Themenmonat

veröffentlicht am 13.04.2016

Die App Snapchat verzeichnet seit Jahresbeginn in Deutschland einen rasanten Zuwachs an Nutzerinnen und Nutzern. Vor allem Jugendliche lassen sich von dem Foto-Messenger begeistern und "snappen", was das Zeug hält.

Wie funktioniert die App? Was macht den Reiz aus? Welche Gefahren lauern? Das Jugendportal www.handysektor.de berichtet in einem Themen-Spezial über alles Wissenswerte rund um Snapchat - inklusive ausführlichem App-Test und Tipps zur sicheren Nutzung.

Der Themenmonat

Eine App, die über 30-Jährige in den Wahnsinn treibt
Während in Deutschland die App unter jungen Menschen noch als "hip" und "neu" gefeiert wird, nutzen weltweit bereits 200 Millionen Anwender den Dienst und versenden darüber 400 Millionen Snaps pro Tag. 80 Prozent der Nutzerinnen und Nutzer sind zwischen 16 und 34 Jahre (Quelle: www.statista.com: Snapchat: age distribtion of global audiences 2015). Ältere Nutzerinnen und Nutzer hingegen treibt die App schnell in den Wahnsinn - ihre Funktionsweise erscheint einfach zu simpel. Texte, Fotos, Kurzvideos oder Sprachnachrichten werden mit der App verschickt. Zudem gibt es mehrere Spaßfunktionen. So kann man seinem Gesicht eine virtuelle Maske aufsetzen oder das Bild mit Emojis, Schrift, Malstift und Filtern verfremden. Seit neuestem ist auch ein Live-Videochat möglich. Der Clou: Die Texte, Bilder und Videos verschwinden - je nach Einstellung - nach wenigen Sekunden oder spätestens nach 24 Stunden vom Gerät des Empfängers.

Der unbedachte Schnappschuss
Wie der Name schon sagt, handelt es sich um einen "Snap" (deutsch "Schnappschuss"). Es geht somit nicht um ein ausgewähltes, professionell ausgeleuchtetes, nachbearbeitetes Portraitfoto, sondern um ein Foto mitten aus dem Leben. Nicht selten wird die App auch für Sexting, das Versenden von Nacktaufnahmen, verwendet. Da die Inhalte auf dem Gerät der Empfängerin beziehungsweise des Empfängers schnell wieder verschwinden (bei Direktnachrichten nach maximal zehn Sekunden), scheint es nicht schlimm zu sein, auch mal ein peinliches oder freizügiges Bild zu verschicken. Doch Vorsicht: Die vermeintlich kurze Sichtbarkeit pro Bild ist trügerisch. Das Bild verschwindet nach Betrachtung zwar, kann aber währenddessen per Screenshot gespeichert werden. Handysektor gibt daher praktische Verhaltenstipps, damit die eigenen Fotos später nicht zum Problem werden.

App-Test inklusive Screencast und Infografik
Wer jetzt neugierig geworden ist, der kann sich ausführlich im Themen-Spezial auf www.handysektor.de über die App informieren. In einem Screencast werden die Bedienung sowie Funktionen erklärt, im App-Test vor allem der Datenschutz und Meldemöglichkeiten genau unter die Lupe genommen. Eine Infografik gibt Tipps zur sicheren Nutzung.


Dossier "Vertretungsstunden sind kein Hexenwerk"