Merkur - Beobachtung des flinken Planeten

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  • Astronomie / Physik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II
  • variabel, eine bis mehrere Beobachtungen im Zeitraum von etwa einer Woche

Der innerste Planet des Sonnensystems versteckt sich die meiste Zeit in der Nähe der Sonne und entzieht sich so unserem Blick. Nur an wenigen Tagen eines Jahres hat man Gelegenheit, ihn mit bloßem Auge als auffälliges Objekt zu sehen.

Beschreibung der Unterrichtseinheit

Die Beobachtung der Merkurphasen ist recht schwierig. Das Planetenscheibchen erscheint wesentlich kleiner als das der Venus und die Sichtbedingungen in Horizontnähe, in der sich Merkur in der Dämmerung aufhält, sind nicht die besten. Unter sehr günstigen Voraussetzungen - also bei kalter und klarer Luft - können Merkursichel und Halbmerkur jedoch bereits bei sechzigfacher Vergrößerung in einem guten Spektiv, wie es von Ornithologen verwendet wird, erkannt werden. Für die reizvolle Beobachtung des sich verändernden Erscheinungsbilds eines inneren Planeten um dessen untere Konjunktion herum ist jedoch Venus der Planet der Wahl und Merkur ein Objekt für Fortgeschrittene. Informationen zur Sichtbarkeit des Planeten am Abendhimmel finden Sie unter Links und Literatur. Zur Vorbereitung der Beobachtung können mithilfe kostenfreier Planetarium-Software (z.B. Stellarium) Simulationen durchgeführt und Sternkarten ausgedruckt werden.

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Avatar Dr. André Diesel

Dr. André Diesel ist Diplom-Biologe und Fachredakteur für Naturwissenschaften im Projekt Naturwissenschaften entdecken.

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