Die Reduzierung von Ressourcenverbrauch, Abfallmengen und CO?-Emissionen zählt zu den zentralen Herausforderungen im Kampf gegen den Klimawandel. Das Europäische Parlament sieht einen wichtigen Lösungsansatz in der Einführung der Kreislaufwirtschaft (Circular Economy). Dieses Wirtschaftsmodell soll die bisher dominierende lineare Wirtschaftsweise – produzieren, konsumieren, wegwerfen – schrittweise ablösen. Ziel der Kreislaufwirtschaft ist es, Produkte, Materialien und Rohstoffe möglichst lange im Wirtschaftskreislauf zu halten. Ressourcen werden wiederverwendet, repariert, recycelt oder neu genutzt, sodass möglichst wenig Abfall entsteht. In Europa unterstützen inzwischen auch Initiativen europäischer Förderbanken Unternehmen und Kommunen dabei, Projekte zur nachhaltigen Nutzung von Ressourcen und zur Förderung der Kreislaufwirtschaft umzusetzen.
Die Unterrichtseinheit vermittelt Schülerinnen und Schülern die Grundprinzipien der Kreislaufwirtschaft und stellt deren Vorteile gegenüber der linearen Wirtschaft heraus. Die Materialien fördern eigenverantwortliches Lernen und selbstständige Wissensaneignung. Dadurch eignet sich die Unterrichtseinheit besonders für Offenen Unterricht oder projektorientierte Lernphasen. Schülerinnen und Schüler entwickeln ein grundlegendes Verständnis dafür, wie nachhaltiges Wirtschaften zur Ressourcenschonung, Abfallvermeidung und zum Klimaschutz beitragen kann.
