Nationaldenkmäler

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  • Geschichte
  • Sekundarstufe I
  • 2-3 Stunden
  • Ablaufplan

Denkmäler sind Zeugen wichtiger historischer Geschehnisse. Sie vermitteln etliches über die Zeit, zu der sie entstanden. Was historische Monumente zu erzählen haben, erfahren Schülerinnen und Schüler in zwei bis drei Unterrichtsstunden.

Beschreibung der Unterrichtseinheit

Im 19. Jahrhundert kommt es in Europa zu einer Reihe von Nationalstaatsbildungen (Deutsches Reich, Italien). Das damit entstehende Nationalbewusstsein und die Identitätsfindung der jungen Nationen manifestierten sich unter anderem in einer Reihe von Symbolen, deren augenfälligste die Nationaldenkmäler sind. Zu ihnen zählen beispielsweise das Niederwald-Denkmal über Rüdesheim oder das Monumento Nazionale a Vittorio Emanuele II in Rom. In solchen Denkmälern, die Bezug nehmen auf bedeutende historische Ereignisse, wichtige Persönlichkeiten oder traditionsreiche, historisch relevante Orte, wird die Geschichte der eigenen Nation im Monument versinnbildlicht. Sie wird dabei meist mythisch überhöht und emotionalisiert, um die nationale Zusammengehörigkeit für Besucher, die zum Denkmal "pilgern", fassbar zu machen.

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Vermittelte Kompetenzen

Die Schülerinnen und Schüler sollen

  • das Nationaldenkmal als historische Quelle kennen lernen.
  • sich mit den Grundelementen der politischen Ikonographie vertraut machen.
  • unterschiedliche Denkmaltypen kennen lernen.
  • praktisch im Umgang mit der Quellengattung geschult werden.
  • die Bedeutung der Nationaldenkmäler für Zeitraum und Nationalbewusstsein erkennen.
  • Informationen aus dem Internet kritisch zu hinterfragen lernen.
Autor
Avatar Stefan Schuch

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