In America - der Film im Unterricht

Veröffentlicht am 19.07.2005
  • Englisch
  • Sekundarstufe II
  • variabel
  • Ablaufplan

"In America" ist der wohl persönlichste Film des Drehbuchautors und Regisseurs Jim Sheridan. Er erzählt die Geschichte einer illegalen Immigration nach New York: Die junge irische Familie Sullivan – Vater Johnny, Mutter Sarah und die Töchter Ariel und Christy – will mit diesem Neuanfang über den Tod des Sohnes Frankie hinwegkommen.

Der Film

Die irische Familie Sullivan will mit dem Neuanfang in New York über den Tod des Sohnes Frankie hinwegkommen. Frankies Tod bleibt jedoch bei allen Beteiligten präsent - keiner kann wirklich vergessen.

Unterrichtsansätze

Da "In America" ein in hohem Grade persönlicher, fast intimer autobiografischer Film mit intensiver emotionaler Wirkung ist, würde ich in jedem Falle dazu raten, ihn zunächst im Ganzen, am besten im Kino, zu sehen und wirken zu lassen. Eine wie auch immer geartete Behandlung des Films sollte dann nachgeordnet sein und vom Film ausgehen. Kontraproduktiv und dem Film nicht angemessen scheint ein Einsatz des Films als nachträgliche "Illustration" eines behandelten Sachthemas wie etwa Immigration. Denkbar ist aber sicher, nach einer Auseinandersetzung mit dem Film und seiner künstlerischen Dimension Sachthemen aufzugreifen.


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Avatar Uwe Klemm

ist Lehrer für Deutsch und Englisch am Angergymnasium Jena, gleichzeitig medienpädagogischer Fachberater.

Er interessiert sich für den Einsatz von Medien im Unterricht (vor allem in den Sprachen), für die Filmarbeit und kooperative netzgestützte Arbeitsformen (wie Wiki und die Plattform Moodle).

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