Das Arbeitsblatt unterstützt Lehrkräfte dabei, den Übergang aus der unterrichtsfreien Zeit zurück in den Schulalltag bewusst zu gestalten. Nach den Ferien haben viele Lernende das Bedürfnis, von Urlaub, Erlebnissen zu Hause oder besonderen Momenten zu erzählen. Das Arbeitsmaterial greift diesen Gesprächsanlass auf und macht ihn für ein positives Ankommen in der Lerngruppe nutzbar.
Die Schülerinnen und Schüler werden aufgefordert, drei kleine Dinge aus den Ferien mitzubringen: etwas Rundes, etwas Rotes und etwas Weiches. Diese persönliche "Beute" dient als konkreter Sprechanlass. Die Lernenden stellen ihre Gegenstände vor, berichten von dazugehörigen Erinnerungen und vergleichen ihre Fundstücke mit denen ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler. So verbindet das Material Kommunikation, Reflexion, soziales Lernen und fächerübergreifende Zugänge auf niedrigschwellige Weise.
Das Arbeitsblatt eignet sich für die Primarstufe und die Sekundarstufe I und ist fachlich unter anderem bei Deutsch, Kunst sowie Fächerübergreifend verortet. Es kann besonders gut in den ersten Stunden nach den Ferien eingesetzt werden, um Gesprächsbedarf aufzugreifen, gegenseitiges Zuhören zu fördern und die Klassengemeinschaft zu stärken.
Durch den spielerischen Charakter der Schatzsuche wird der Schulstart aktivierend, persönlich und wertschätzend gestaltet. Lehrkräfte erhalten ein unkompliziert einsetzbares Material, das Erzählfreude, Wahrnehmung, Vergleichskompetenz und Austausch über individuelle Ferienerfahrungen miteinander verbindet.
