Die Schülerinnen und Schüler lernen, sich auf internationalen Geschäftsreisen professionell und kultursensibel zu verhalten. Sie setzen sich mit Dos and Don’ts verschiedener Länder auseinander, reflektieren kulturelle Unterschiede und üben angemessene verbale sowie nonverbale Kommunikation in realistischen Business-Situationen.
Beschreibung der Unterrichtseinheit
Die Unterrichtseinheit vermittelt grundlegende Regeln der Business Travel Etiquette und legt den Fokus auf interkulturelle Kompetenz, professionelle Kommunikation und situationsangemessenes Verhalten im internationalen Geschäftskontext. Die Schülerinnen und Schüler analysieren typische Verhaltensregeln verschiedener Länder, reflektieren eigene kulturelle Prägungen und wenden das Gelernte in praxisnahen Szenarien und Rollenspielen an.
Im Zentrum stehen dabei der erste Eindruck im internationalen Business, angemessenes Verhalten bei Geschäftstreffen und Einladungen, Essens- und Geschenk-Etikette sowie kulturell sensible Körpersprache. Die Lernenden entwickeln ein Bewusstsein dafür, dass kulturelle Unterschiede einen entscheidenden Einfluss auf Geschäftsbeziehungen haben können.
Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler zu befähigen, sich auf internationalen Geschäftsreisen sicher, respektvoll und professionell zu bewegen, kulturelle Missverständnisse zu vermeiden und erfolgreich mit internationalen Geschäftspartnerinnen und Geschäftspartnern zu kommunizieren. Durch die Verbindung aus Textarbeit, kooperativen Lernformen, mündlicher Kommunikation, Reflexion und Rollenspielen entsteht ein handlungsorientiertes Lernsetting, das berufliche Handlungskompetenz nachhaltig stärkt.
Didaktisch-methodischer Kommentar
Internationale Geschäftsreisen sind für viele Ausbildungsberufe, insbesondere in Industrie, Handel, Logistik, Tourismus und in kaufmännischen Berufen, von hoher Relevanz. Professionelles und kultursensibles Verhalten trägt wesentlich zum Erfolg internationaler Geschäftsbeziehungen bei und stellt eine zentrale berufliche Schlüsselkompetenz dar.
Die Einheit knüpft an vorhandene Englischkenntnisse sowie an erste berufliche Vorerfahrungen der Lernenden an und erweitert diese gezielt um interkulturelle Aspekte. Der Einstieg aktiviert Vorwissen und fördert sprachliche Beteiligung. Durch die Kombination aus Vokabelarbeit, Leseverstehen, kooperativen Aufgaben und Rollenspielen werden unterschiedliche Lernkanäle angesprochen.
Die Aufgaben sind bewusst offen gestaltet und ermöglichen Binnendifferenzierung: Lernende mit geringeren Sprachkenntnissen können auf Stichworte und vorgegebene Strukturen zurückgreifen, während fortgeschrittene Schülerinnen und Schüler komplexere Reflexionen und sprachlich anspruchsvollere Beiträge leisten. Die Rollenspiele fördern neben Sprachkompetenz auch Selbstbewusstsein, Perspektivwechsel und soziale Kompetenz.
Für die Durchführung werden das Arbeitsblatt, der Lesetext (per QR-Code) und gegebenenfalls digitale Präsentationsmittel eingesetzt. Die Lehrkraft begleitet den Lernprozess moderierend und gibt sprachliches sowie inhaltliches Feedback.
Vermittelte Kompetenzen
Fachkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler
- wenden Regeln der Business Travel Etiquette an.
- kommunizieren angemessen in internationalen Geschäftssituationen.
- vermeiden kulturelle Missverständnisse im Berufsalltag.
Medienkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler
- nutzen digitale Texte, Videos und Online-Quizformate.
- reflektieren Inhalte mithilfe digitaler Medien.
Sozialkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler
- arbeiten kooperativ in Paar- und Gruppenarbeit.
- übernehmen Rollen in simulierten Geschäftssituationen.
- reflektieren eigenes und fremdes Verhalten respektvoll.