Vom Kolonisten in Russland zum Bundesbürger

  • Geisteswissenschaften
  • Geschichte / Politik / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II
  • Internetressource

Der Bericht gibt einen Überblick zur Geschichte der Russlanddeutschen von der Anwerbung in der Zeit Katharina II bis zur Übersiedlung nach Deutschland nach dem Fall des Eisernen Vorhangs.

Beschreibung

Sie kamen als gerufene Kolonisten nach Russland, gelockt mit Vorteilen wie Selbstverwaltung, Glaubensfreiheit un anderem mehr - und erlebten im 20. Jahrhundert eine Zeit der Unterdrückung, Verfolgung, Ermordung und Zwangsumsiedlung. Diejenigen Russlanddeutschen, die nach dem Fall des Eisernen Vorhangs nach Deutschland übersiedelten, mussten um ihre gesellschaftliche Akzeptanz kämpfen. Viktor Krieger zeichnet in diesem Artikel, der auf der Webseite der Bundeszentrale für politische Bildung einsehbar ist, die Grundzüge ihrer Geschichte nach. Quellentexte unterstreichen dabei die Aussagen des Autors.

Die Materialien sind in keinen methodisch-didaktisch Kontext eingebettet. Deshalb sollten sie seitens der Lehrkraft vor- und nachbereitet werden.

Vermittelte Kompetenzen

Sachkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler

  • setzen sich grundlegend mit der Geschichte der Russlanddeutschen auseinander.
  • befassen sich mit der Situation der Russlanddeutschen nach dem Zweiten Weltkrieg. 
  • erfahren etwas über die Demokratisierungspolitik seit 1985. 
  • setzen sich mit dem Leben der Russlanddeutschen nach der Übersiedlung nach Deutschland und ihrer gesellschaftlichen Akzeptanz auseinander.

Methodenkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler

  • wenden elementare Schritte der Interpretation von Textquellen und der Analyse von Sekundärliteratur sach- und themengerecht an.
  • nutzen grundlegende Arbeitsschritte zur sach- und fachgerechten Informationsentnahme und Erkenntnisgewinnung aus Bildquellen, Karten, Statistiken, Schemata und Schaubildern.
  • benennen den Hauptgedanken eines Textes, stellen gedankliche Verknüpfungen dar und erschließen die Bedeutung von Aussagen.

Urteilskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler

  • analysieren, vergleichen, unterscheiden und gewichten in Ansätzen das Handeln von Menschen im Kontext ihrer zeitgenössischen Wertvorstellungen und im Spannungsfeld von Offenheit und Bedingtheit.
  • prüfen, ob der erreichte Wissenstand als Basis für ein Urteil zureichend ist.
  • formulieren in Ansätzen begründete Werturteile bzw. revidieren bestehende Werturteile aufgrund neu gewonnener Informationen.

In Kooperation mit

Bundeszentrale für politische Bildung

Die Bundeszentrale für politische Bildung unterstützt interessierte Bürgerinnen und Bürger dabei, sich mit Politik zu befassen. Ihre Aufgabe ist es, das Verständnis für politische Sachverhalte zu fördern, das demokratische Bewusstsein zu festigen und die Bereitschaft zur politischen Partizipation zu stärken.

Gefördert von

Bundesstiftung Aufarbeitung

Dieser Beitrag wurde gefördert von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.