(Spät-)Aussiedler in Deutschland

  • Geisteswissenschaften
  • Geschichte / Politik / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II
  • Internetressource

Der Grundlagentext liefert Daten, Zahlen und Fakten zum Thema Spätaussiedler in Deutschland und benennt politische Hintergründe.

Beschreibung

Wie viele (Spät-)Aussiedler kamen nach Deutschland? Was sind die Vorausetzungen für eine Aufnahme? Was bedeutet "Kontingentierung"? Was sind die Wünsche der Spätaussiedler für ihr Leben in Deutschland? Wie gestaltete sich die Eingliederung und welche Schwierigkeiten waren damit verbunden? Diese und weitere Fragen beantwortet der Autor Alfred Eisfeld in diesem Bericht mithilfe von Zahlen-, Daten- und Faktenmaterial. Der Beitrag ist auf der Webseite der Bundeszentrale für politische Bildung einsehbar.

Die Materialien sind jedoch in keinen methodisch-didaktisch Kontext eingebettet. Deshalb sollten sie seitens der Lehrkraft vor- und nachbereitet werden.

Vermittelte Kompetenzen

Sachkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler

  • wissen, wie viele (Spät-)Aussiedler nach Deutschland kamen. 
  • kennen die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Eingliederung der Aussiedler in der Bundesrepublik. 
  • setzen sich mit der Frage der Integration und Beheimatung von Russlanddeutschen und Spätaussiedlern auseinander.
  • beschreiben politische und gesellschaftliche Herausforderungen, die mit der Integration von Russlanddeutschen und Spätaussiedlern verbunden sind.
  • setzen sich mit dem Bild der Aussiedler in der Öffentlichkeit und dessen Wahrheitsgehalt auseinander.

Methodenkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler

  • üben sich im eigenständigen Analysieren und Interpretieren von Textmaterial.
  • benennen den Hauptgedanken eines Textes, stellen gedankliche Verknüpfungen dar und erschließen die Bedeutung von Aussagen.
  • erfassen unterschiedliche Perspektiven sowie kontroverse Standpunkte und geben sie zutreffend wider.

Urteilskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler

  • berücksichtigen in ihrem Urteil die historische Bedingtheit der eigenen Lebenswelt und entwickeln aus ihrem Wissen und ihren Einsichten über die Vergangenheit Konsequenzen für die Gegenwart.
  • prüfen, ob der erreichte Wissenstand als Basis für ein Urteil zureichend ist.
  • formulieren in Ansätzen begründete Werturteile bzw. revidieren bestehende Werturteile aufgrund neu gewonnener Informationen.

In Kooperation mit

Bundeszentrale für politische Bildung

Die Bundeszentrale für politische Bildung unterstützt interessierte Bürgerinnen und Bürger dabei, sich mit Politik zu befassen. Ihre Aufgabe ist es, das Verständnis für politische Sachverhalte zu fördern, das demokratische Bewusstsein zu festigen und die Bereitschaft zur politischen Partizipation zu stärken.

Gefördert von

Bundesstiftung Aufarbeitung

Dieser Beitrag wurde gefördert von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.