Getrennte Welten? Migranten in Deutschland

  • Geisteswissenschaften
  • Geschichte / Politik / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Welche Probleme entstehen, wenn die Integration von Zugewanderten verbesserungswürdig ist? Was sollten Mehrheitsgesellschaft und Politik, was die Migranten selbst dazu beitragen, "getrennte Welten" zu verhindern?

Beschreibung

Seit einiger Zeit ist das Schlagwort der "Parallelgesellschaften" in aller Munde. Dieser Begriff macht einerseits deutlich, dass die Integration von Zugewanderten nicht immer gelingt, trägt andererseits jedoch auch zu einer Dramatisierung vorhandener Probleme bei.

Das Themenblatt der Bundeszentrale für politische Bildung nennt Ghettobildung sowie Schul- und Sprachdefizite von Migranten als zentrale Problemfelder, mit denen sich die Schülerinnen und Schüler auseinandersetzen sollen. Welche Folgen hat eine mangelnde Integration für beide Seiten? Wo liegen Lösungsmöglichkeiten? Was sind Bedingungen für eine erfolgreiche Integration?

Ein Auszug aus der 63-seitigen Broschüre kann unter dem unten aufgeführten Link kostenlos eingensehen und heruntergeladen werden.

Vermittelte Kompetenzen

Sachkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler

  • setzen sich mit dem Phänomen der "getrennten Welten" auseinander.
  • erkennen, dass vor allem in Großstädten solche "Parallelgesellschaften" existieren.
  • kennen Probleme für alle Beteiligten die aus diesen "Parallelgesellschaften" erwachsen.
  • verstehen und beurteilen integrationspolitische Maßnahmen.
  • nehmen die Schule als ein Ort zur Förderung von Toleranz und Integration wahr und arbeiten an der Umsetzung.
  • erkennen und hinterfragen (rechts-)populistische Meinungsmache. 

Methodenkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler

  • nutzen grundlegende Arbeitsschritte zur sach- und fachgerechten Informationsentnahme und Erkenntnisgewinnung aus Bildquellen.
  • benennen die Hauptgedanken eines Textes.
  • stellen Verbindungen zwischen Informationen her, erkennen und erklären Zusammenhänge.
  • lernen, Diskussionen argumentativ und rational zu führen.
  • schulen in Diskussionen und Präsentationen die eigene Ausdrucksfähigkeit und aktives Zuhören. 

Urteilskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler

  • analysieren, vergleichen, unterscheiden und gewichten in Ansätzen das Handeln von Menschen im Kontext ihrer zeitgenössischen Wertvorstellungen.
  • erkennen, hinterfragen und revidieren eigene Vorurteile und Stereotype.
  • formulieren in Ansätzen begründete Werturteile und revidieren dieses gegebenenfalls zugunsten besser begründbarer Werturteile.

In Kooperation mit

Bundeszentrale für politische Bildung

Die Bundeszentrale für politische Bildung unterstützt interessierte Bürgerinnen und Bürger dabei, sich mit Politik zu befassen. Ihre Aufgabe ist es, das Verständnis für politische Sachverhalte zu fördern, das demokratische Bewusstsein zu festigen und die Bereitschaft zur politischen Partizipation zu stärken.

Gefördert von

Bundesstiftung Aufarbeitung

Dieser Beitrag wurde gefördert von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.