Geschichte der Russlanddeutschen ab Mitte der 1980er Jahre

  • Geisteswissenschaften
  • Geschichte / Politik / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II
  • Internetressource

Der Bericht beschreibt die Situation der Russlanddeutschen als Teil der bundesdeutschen Migrationsgesellschaft von den 1980er Jahren bis zur Gegenwart.

Beschreibung

Seit Mitte der 1980er Jahre kamen gut 2,3 Millionen russlanddeutsche (Spät-)Aussiedler aus der ehemaligen Sowjetunion nach Deutschland. Jannis Panagiotidis beschreibt in in diesem Artikel, der auf der Webseite der Bundeszentrale für politische Bildung einsehbar ist, die Emigration aus der späten UdSSR, die rechtlichen Grundlagen der Aussiedlung nach Deutschland und die Situation der Russlanddeutschen als heterogene Großgruppe in der Bundesrepublik.

Die Materialien sind in keinen methodisch-didaktisch Kontext eingebettet. Deshalb sollten sie seitens der Lehrkraft vor- und nachbereitet werden.

Vermittelte Kompetenzen

Sachkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler 

  • setzen sich grundlegend mit der Geschichte der Russlanddeutschen in der jüngeren Geschichte auseinander.
  • kennen die rechtlichen Grundlagen der Aussiedlung nach Deutschland.
  • lernen, dass die Russlanddeutschen keine homogene, sondern eine heterogene Großgruppe ist. 
  • erfahren etwas über die Lebens- und Arbeitssituation der Russlanddeutschen in Deutschland.
  • erkennen das Spannungsverhältnis zwischen Tradition und Assimilation von Russlanddeutschen der zweiten und dritten Generation.

Methodenkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler

  • wenden elementare Schritte der Interpretation von Textquellen und der Analyse von Sekundärliteratur sach- und themengerecht an.
  • benennen den Hauptgedanken eines Textes, stellen gedankliche Verknüpfungen dar und erschließen die Bedeutung von Aussagen.
  • vergleichen Informationen, stellen Verbindungen zwischen ihnen her und erklären Zusammenhänge.

Urteilskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler

  • analysieren, vergleichen, unterscheiden und gewichten in Ansätzen das Handeln von Menschen im Kontext ihrer zeitgenössischen Wertvorstellungen und im Spannungsfeld von Offenheit und Bedingtheit.
  • prüfen, ob der erreichte Wissenstand als Basis für ein Urteil zureichend ist.
  • formulieren in Ansätzen begründete Werturteile bzw. revidieren bestehende Werturteile aufgrund neu gewonnener Informationen.

In Kooperation mit

Bundeszentrale für politische Bildung

Die Bundeszentrale für politische Bildung unterstützt interessierte Bürgerinnen und Bürger dabei, sich mit Politik zu befassen. Ihre Aufgabe ist es, das Verständnis für politische Sachverhalte zu fördern, das demokratische Bewusstsein zu festigen und die Bereitschaft zur politischen Partizipation zu stärken.

Gefördert von

Bundesstiftung Aufarbeitung

Dieser Beitrag wurde gefördert von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.