Die Grenzsperranlagen: der Todesstreifen in Berlin

  • Geisteswissenschaften
  • Geschichte / Politik / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II
  • Arbeitsblatt

Am Beispiel der Grenzanlage zwischen Ost- und West-Berlin befassen sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Aufbau der Grenzsperranlagen. Dabei halten sie Unterschiede im geschichtlichen Zeitverlauf fest.

Beschreibung

Gleich ob an der Grenze zu West-Berlin oder an der innerdeutschen Grenze: die direkte Flucht über Mauer war risikoreich und gefährlich. Ihr war ein sogenannter "Todesstreifen" vorgelagert, der unter anderem streng von Grenzsoldaten bewacht wurde. Dennoch versuchten Menschen immer wieder, die Grenzsperranlagen zu überwinden. Am Beispiel der Grenzanlage zwischen Ost- und West-Berlin befassen sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Aufbau der Grenzsperranlagen. Mithilfe einer online verfügbaren schematischen Zeichnung und von Fotografien des sogenannten "Todesstreifens" beschriften sie dessen wichtigste Bestandteile. Durch einen Bildvergleich halten sie auch Unterschiede im Aufbau der Grenzanlagen im geschichtlichen Zeitverlauf fest.

Arbeitsmaterial

Vermittelte Kompetenzen

Sachkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler 

  • kennen den Aufbau der Grenzanlagen und wissen um die zentralen Bestandteile.
  • beschreiben wesentliche Entwicklungen, Umbrüche und Kontinuitäten im Zusammenhang mit der Errichtung des Grenzstreifens.
  • ordnen den Auf- und Ausbau der Grenzanlage grob chronologisch sowie räumlich ein.

Methodenkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler

  • nutzen grundlegende Arbeitsschritte zur Sach- und fachgerechten Informationsentnahme und Erkenntnisgewinnung aus Bildquellen. 
  • vergleichen Informationen, stellen Verbindungen zwischen ihnen her und erklären Zusammenhänge.
  • erschließen selbstständig die Kernaussagen von Bildquellen.
  • wenden elementare Schritte der Interpretation von Quellen sach- und themengerecht an.

Urteilskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler 

  • nehmen Veränderungen im Geschichtsverlauf wahr. 
  • beschreiben historische Sachverhalte sprachlich angemessen.

In Kooperation mit

Bundeszentrale für politische Bildung

Die Bundeszentrale für politische Bildung unterstützt interessierte Bürgerinnen und Bürger dabei, sich mit Politik zu befassen. Ihre Aufgabe ist es, das Verständnis für politische Sachverhalte zu fördern, das demokratische Bewusstsein zu festigen und die Bereitschaft zur politischen Partizipation zu stärken.

Deutschlandradio

Die Unterrichtsmaterialien wurden im Rahmen des gemeinsamen Projekts "Chronik der Mauer" (www.chronik-der-mauer.de) der Bundeszentrale für politische Bildung, des Deutschlandradios sowie des Zentrums für Zeithistorische Forschung e.V. erstellt.

Zentrum für Zeithistorische Forschung e.V.

Die Unterrichtsmaterialien wurden im Rahmen des gemeinsamen Projekts "Chronik der Mauer" (www.chronik-der-mauer.de) der Bundeszentrale für politische Bildung, des Deutschlandradios sowie des Zentrums für Zeithistorische Forschung e.V. erstellt.

Gefördert von

Bundesstiftung Aufarbeitung

Dieser Beitrag wurde gefördert von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.