Lesen nach PISA

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Dieser Fachartikel zum Thema "Lesen nach PISA" stellt grundsätzliche Überlegungen zu den Themen Lesen und schulische Leseförderung vor.

Beschreibung

Die Ergebnisse der PISA-Studie haben gezeigt, dass deutsche Schülerinnen und Schüler auch an Gymnasien in Sachen Lesekompetenz zuwenig vorzuweisen haben.

Da in unserem Land der muttersprachliche Unterricht sehr stark von der Beschäftigung mit literarischen Texten geprägt ist, hat dieses Resultat zu einer kritischen Bestandsaufnahme der Grundlagen und Ziele von Deutschunterricht geführt, sowohl bei den Praktikern vor Ort in den Schulen als auch bei den Theoretikern, also den Didaktikern des Faches. Dabei besteht wohl ein breiter Grundkonsens darüber, dass ein Konzept von literacy, wie PISA es zugrunde legt, hinter den Ansprüchen des (gymnasialen) Deutschunterrichts zurückbleibt.

Die Bedeutung des Lesens

Lesen als "Hilfe beim Aufwachsen"

Lesekompetenz ist für den Deutschunterricht mehr als die Fähigkeit, auf verschiedenen Stufen Informationen aus Texten zu entnehmen. Nach Joachim Fritzsche (1994, siehe unten) hat der Deutschunterricht, der die Begegnung mit Literatur als seinen Kern ansieht, die Aufgabe, den jungen Menschen in seinen Grundkompetenzen zu fördern, ihm bei der Ausbildung von kognitiver Kompetenz, Interaktionskompetenz, Sprachkompetenz und ästhetischer Kompetenz "Hilfe beim Aufwachsen" zu geben. Auch die Stichworte Empathie und Fremdverstehen, Ich-Entwicklung und Identitätsfindung, Enkulturation umreißen, was Deutschunterricht, insbesondere im...

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Autorin
Avatar Claudia Mutter

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