Vom Zettelfalten zur ersten freien Wahl in der DDR

  • Geisteswissenschaften
  • Geschichte
  • Sekundarstufe I
  • Arbeitsblatt

Dieses Arbeitsblatt thematisiert das undemokratische Wahlsystem in der DDR und die Veränderungen, die das neu eingeführte Wahlgesetz 1900 mit sich brachte.

Beschreibung

Am 18. März 1990 fand zum ersten Mal eine freie und geheime Volkskammerwahl in der DDR statt. Die Parteien traten dabei mit unterschiedlichen Vorstellungen für die Zukunft der DDR und ihr Verhältnis zur Bundesrepublik an. Durch die Auseinandersetzung mit diesen Vorstellungen erfahren die Schülerinnen und Schüler, dass die Wiedervereinigung nur eine von mehreren Ideen war, die in der Wendezeit diskutiert wurde.

Das Arbeitsblatt lässt die Schülerinnen und Schüler die Veränderungen des Wahlsystems der DDR und die wichtigsten demokratischen Grundprinzipien erarbeiten, bevor sie sich mit den Vorstellungen der Parteien auseinandersetzen.

Vermittelte Kompetenzen

Sachkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler

  • benennen die Merkmale einer Demokratie.
  • kennen das Wahlsystem in der DDR und seine Reform, die zur ersten demokratischen Wahl in der DDR führte.
  • kennen die unterschiedlichen Positionen der Parteien zur Zukunft der DDR.

Methodenkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler

  • entnehmen gezielt Informationen aus einem Sachtext über das Wahlsystem der DDR und seine Reformierung.
  • recherchieren eigenständig die Positionen der Parteien, die zur Volkskammerwahl im März 1990 antraten.
  • vergleichen die unterschiedlichen Positionen der Parteien miteinander.
  • erstellen ein eigenes Wahlplakat.

Urteilskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler

  • beurteilen, wie demokratisch die Wahlen vor der Reform von 1990 in der DDR waren.
  • reflektieren eigene politische Wünsche und Forderungen.
Arbeitsmaterial "Erste freie Wahl der DDR" zum Download

In Kooperation mit

Der Zeitbild Verlag entwickelt Bildungsmaterialien zu Themen aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Umwelt und Gesundheit.