Love has no labels: Wenn "Skelette" sich küssen

Ein Video mit zwei sich küssenden Skeletten und einem erstaunten Publikum macht momentan im Netz die Runde und wurde bereits millionenfach aufgerufen. Was dahinter steckt und was das ganze mit Toleranz zu tun hat, erfahren Sie im Fundstück.

Beschreibung

Eine Menschenmenge steht vor einer Videoleinwand. Auf dieser sind zwei Skelette zu sehen, die sich küssen. Wer steckt wohl dahinter? Das erfahren die Zuschauerinnen und Zuschauer, als sich das Paar hinter der Leinwand voneinander löst. Links lugt eine Frau hervor und tritt vor die Videowand und das Publikum. Alle Augen sind jetzt auf die zweite "Röntgenaufnahme" gerichtet und darauf, wer rechts hinter der Videoleinwand hervorkommen wird. Es ist: eine zweite Frau. Im Hintergrund ist der Schriftzug "love has no gender" zu lesen.

Vorurteile überdenken

Liebe kennt keine Grenzen

Nacheinander erscheinen weitere Skelette tanzend, sich umarmend oder küssend auf der Leinwand und treten anschließend vor das applaudierende Publikum: ein älteres Paar, Paare unterschiedlicher Herkunft und Hautfarbe oder etwa zwei Mädchen, eines davon mit Down-Syndrom. Die Botschaften: love has no age, love has no race und love has no disability.

Hintergrund

Hinter der Aktion "Love has no labels" steckt die US-amerikanische Non-Profit Organisation "Ad Council". Das Ziel: unbewusste Vorurteile zu erkennen und abzubauen. Denn noch immer berichten viele Menschen in den USA, dass sie sich diskriminiert fühlen, heißt es auf der Kampagnen-Website. Die Website lovehasnolabels.com lässt Betroffene zu Wort kommen, gibt Tipps und hilft in einem Test, unbewusste Vorurteile zu erkennen.

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