Praktisch lernen, wie Wissenschaft funktioniert – mit der Forschungsbörse

veröffentlicht am 23.10.2019

Mit der Forschungsbörse können sich Lehrkräfte Wissenschaft aus der Praxis direkt in den Unterricht holen: Einfach Schulfach oder Thema auswählen, Expertin oder Experten aussuchen und Praxis hautnah erleben!

Forschungsbörse Logo

Theoretischer Unterricht ist wichtig – praktische Inhalte können den Lerneffekt aber noch steigern, wenn sie ergänzend zu theoretischen Grundlagen eingesetzt werden. Um den Unterricht aktiver zu gestalten und Schülerinnen und Schülern zu zeigen, dass Wissenschaft richtig Spaß machen kann, ist die Forschungsbörse die Lösung: Auf der Online-Plattform können sich Lehrkräfte – passend zu ihrem Schulfach und zum Unterrichtsthema – Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus unterschiedlichen Disziplinen aussuchen und kostenlos zu sich in die Schule einladen. Für den Unterrichtsbesuch in Mathematik, Deutsch, Biologie, Philosophie, Physik, Politik oder vielen anderen Fächern stehen mehr als 1.000 Forschende in ganz Deutschland zur Verfügung. Das Angebot richtet sich sowohl an Grund- als auch an weiterführende Schulen und außerschulische Bildungseinrichtungen.

Der persönliche Austausch mit den Forscherinnen und Forschern soll bei den Schülerinnen und Schülern die Neugier auf die Wissenschaft wecken – und vielleicht die Lust darauf, später einmal selbst einen Beruf in diesem Bereich zu ergreifen. Außerdem erhalten sie durch den exklusiven Einblick ein Gespür dafür, wie wichtig Wissenschaft und Forschung für sie und ihre Zukunft sind.

Die Forschungsbörse wird seit 2010 im Rahmen des Wissenschaftsjahres angeboten und wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) initiiert. Mit Beginn des aktuellen Wissenschaftsjahres 2019 – Künstliche Intelligenz haben sich in der Forschungsbörse zahlreiche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler registriert, die sich mit spannenden Zukunftsthemen wie Robotik, Maschinellem Lernen oder Digitalisierung beschäftigen. Die bisherige Bilanz der Aktion: Rund 30.000 Schülerinnen und Schüler aller Altersgruppen und Schulformen konnten bereits vom Besuch einer Forscherin bzw. eines Forschers im Unterricht profitieren.