Rosetta Stone: Immersion und selbstgesteuertes Lernen

Veröffentlicht am 19.09.2012

Die Rosetta Stone Methode, auch Dynamic Immersion Methode, hilft dabei, eine Sprache ohne direkte Übersetzungen in die eigene Muttersprache und somit ganz intuitiv zu erlernen.

Spracherwerbsansatz von Rosetta Stone

Vergleichbarer Erfolg wie bei Auslandsaufenthalt

Der Spracherwerbsansatz, der diesem Programm zugrunde liegt, geht davon aus, dass das Erlernen einer Fremdsprache mit Rosetta Stone ebenso gut funktioniert wie die Aneignung fremdsprachlicher Wendungen bei einem Aufenthalt im Land der Zielsprache. Dies ist sicherlich eine mutige Annahme, die allerdings nicht ganz unrealistisch ist. Nach intensiver Auseinandersetzung mit dem Programm kann man sogar fast sagen, dass der Fremdsprachenerwerb mit Rosetta Stone zu einer besseren Beherrschung der Zielsprache führen kann als ein Auslandsaufenthalt. Im Land der Zielsprache reicht es möglicherweise aus, sich auf ein Minimum an Redewendungen und ein eingeschränktes Vokabular zu begrenzen, vorausgesetzt, man kommt damit zurecht. Zusätzliche Hilfe bietet das integrierte Speech Lab, welches den 1:1-Vergleich mit der Stimme eines Muttersprachlers ermöglicht. Dadurch entwickelt sich das Gehör des Lernenden für die Zielsprache, was entscheidend ist für das erfolgreiche Lernen einer neuen Sprache.

Weitere Pluspunkte der Rosetta-Stone-Methode

Das Sprachlernprogramm ist so konzipiert, dass man als Lernerin oder Lerner sofort eine Rückmeldung im Sinne von "richtig" oder "falsch" und außerdem jederzeit Auskunft über den eigenen Gesamtlernerfolg erhält. Diese Form des Feedbacks wird aus Gründen der Höflichkeit bei einem Auslandsaufenthalt nicht so konsequent durch Muttersprachler gegeben. Ein weiterer großer Pluspunkt der Rosetta Stone-Methode liegt darin, dass sich der Spracherwerb ausschließlich an der Zielsprache orientiert und nicht mit der Ausgangssprache der Lernenden kontrastiert wird. Somit wird auf die Dauer in zielsprachlichen Strukturen gedacht, und es tritt kein negativer Transfer aus der Sprache der Lernenden auf.

Orientierung in Richtung der Zielsprache

Trotz des offensichtlich konstruktivistischen Lernansatzes wird die Individualität der Lernenden in Bezug auf bereits vorhandene unterschiedliche Ausgangssprachen ausgeklammert. Gemäß der Ergebnisse der Spracherwerbsforschung sowie der Erkenntnisse aus der Lern- und Entwicklungspsychologie hat die Individualität der Lernenden, was Herkunftssprache und kulturellen Hintergrund angeht, natürlich Einfluss auf den Erwerb weiterer Sprachen. Diese Aspekte können allerdings durch eine intensive Beschäftigung mit dem Programm kompensiert werden.

Fazit

Insgesamt lässt sich feststellen, dass das Sprachlernprogramm Rosetta Stone durch die vielfältigen Themenbereiche und den spiralförmigen Aufbau der Kurse (bestimmte Inhalte werden immer wieder in neuen Kontexten wiederholt) eine sehr gute Methode ist, eine Sprache entweder von Null ausgehend zu lernen oder bereits Bekanntes aufzufrischen und zu erweitern. Zur Attraktivität des Programms tragen sicherlich nicht nur die bunte und übersichtliche Darbietung bei, sondern auch die interaktive Anlage des Programms, was fast einem spielerischen Charakter gleichkommt. Hierdurch hat die Nutzerin, der Nutzer eine hohe Motivation, sich intensiv mit dem Programm zu beschäftigen.


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