Susanne Herzog
21.05.2004

Unterrichtsprojekt Symmetrie

In der Grundschule werden die Schülerinnen und Schüler durch aktives Handeln an den Symmetriebegriff herangeführt. Sie sollen achsensymmetrische Figuren in ihrer Umwelt entdecken, sie nachbauen und bildlich darstellen. Allerdings: die wenigsten Dinge sind im mathematischen Sinne symmetrisch.
 

Die Kinder sollen zum Beispiel symmetrische Figuren (Sterne, Gebäude, Hampelmänner, ...) durch Ausschneiden aus gefaltetem Papier oder mit Klecksbildern herstellen. In einem nächsten Schritt werden auf Abbildungen von achsensymmetrischen Gegenständen die Symmetrieachsen durch Falten oder mithilfe eines Spiegels gefunden. Schließlich sollen die Schülerinnen und Schüler unvollständige symmetrische Figuren vollenden und ergänzen können. Bei allem wird immer großer Wert darauf gelegt, dass die Kinder in ihrer Umwelt Symmetrien erkennen. Nun sind aber die wenigsten Dinge in der Umwelt im mathematischen Sinne symmetrisch. In diesem Projekt geht es darum, "natürliche Dinge" (hier unsere Gesichter) auf Symmetrie zu untersuchen. Das Projekt basiert auf Arbeit an Lernstationen.

Kompetenzen

Inhaltliche, fachbezogene Lernziele
Die Schülerinnen und Schüler sollen

  • mithilfe symmetrischer Figuren an den Symmetriebegriff herangeführt werden.
  • Symmetrie in Form und Farbe kennen lernen.
  • Symmetrien in ihrer Umwelt entdecken und benennen.
  • Teilfiguren symmetrisch ergänzen (legen und spiegeln).
  • menschliche Gesichter mithilfe des Computers auf Symmetrie untersuchen.
  • weitere Lernziele

Im Bereich Medienkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler sollen

  • den Computer als Hilfs- und Arbeitsmittel erkennen.
  • das Programm Publisher aus der Office-Reihe von Microsoft kennen lernen.
  • die Funktionen "Ausschneiden", "Einfügen", "Spiegeln" nutzen.

Kurzinformation zum Unterrichtsmaterial

ThemaSymmetrie
AutorinSusanne Herzog
FächerMathematik
ZielgruppeKlasse 3
ZeitraumJe nach Anzahl vorhandener Rechner circa 5 Doppelstunden
Technische VoraussetzungenMehrere Computer, Digitalkamera oder Scanner, Software Publisher von Microsoft
Sonstige VoraussetzungenErste Computerkenntnisse bei den Kindern, Kenntnisse im Umgang mit dem Programm MS Publisher bei den Lehrkräften.

Didaktisch-Methodischer Kommentar

Was wäre Fußball ohne Symmetrie?
Die Kinder hantieren ganz selbstverständlich mit Gegenständen des alltäglichen Lebens, die ohne ihre symmetrischen Eigenschaften unzweckmäßig wären. Eine Leiter mit schrägen Sprossen ist ebenso unpraktisch wie ein Stuhl mit ungleichen Beinen oder ein Drachen mit verschieden großen Hälften. Die Gewinnchancen beim Fußball wären ungleich verteilt, wenn die Felder nicht symmetrisch angelegt wären. Auch die Natur bietet viele symmetrische Formen (Schneeflocken, Blätter, Blüten, Insekten, ...). Das Hauptthema dieser Unterrichtseinheit ist das Spiegeln des eigenen Gesichtes mithilfe des Computers. Daraus lässt sich die Erkenntnis ableiten, dass nicht alles im mathematischen Sinne symmetrisch ist.

Download

Projektbeschreibung_Symmetrie.pdf
 

Internetadressen

Informationen zur Autorin

Susanne Herzog ist Lehrerin an der Schloss-Schule in Heppenheim und dort auch für das SIEQU@-Projekt zuständig.

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