Die Kinder sollen zum Beispiel symmetrische Figuren (Sterne, Gebäude, Hampelmänner, ...) durch Ausschneiden aus gefaltetem Papier oder mit Klecksbildern herstellen. In einem nächsten Schritt werden auf Abbildungen von achsensymmetrischen Gegenständen die Symmetrieachsen durch Falten oder mithilfe eines Spiegels gefunden. Schließlich sollen die Schülerinnen und Schüler unvollständige symmetrische Figuren vollenden und ergänzen können. Bei allem wird immer großer Wert darauf gelegt, dass die Kinder in ihrer Umwelt Symmetrien erkennen. Nun sind aber die wenigsten Dinge in der Umwelt im mathematischen Sinne symmetrisch. In diesem Projekt geht es darum, "natürliche Dinge" (hier unsere Gesichter) auf Symmetrie zu untersuchen. Das Projekt basiert auf Arbeit an Lernstationen.
Inhaltliche, fachbezogene LernzieleDie Schülerinnen und Schüler sollen
Im Bereich MedienkompetenzDie Schülerinnen und Schüler sollen
Was wäre Fußball ohne Symmetrie?Die Kinder hantieren ganz selbstverständlich mit Gegenständen des alltäglichen Lebens, die ohne ihre symmetrischen Eigenschaften unzweckmäßig wären. Eine Leiter mit schrägen Sprossen ist ebenso unpraktisch wie ein Stuhl mit ungleichen Beinen oder ein Drachen mit verschieden großen Hälften. Die Gewinnchancen beim Fußball wären ungleich verteilt, wenn die Felder nicht symmetrisch angelegt wären. Auch die Natur bietet viele symmetrische Formen (Schneeflocken, Blätter, Blüten, Insekten, ...). Das Hauptthema dieser Unterrichtseinheit ist das Spiegeln des eigenen Gesichtes mithilfe des Computers. Daraus lässt sich die Erkenntnis ableiten, dass nicht alles im mathematischen Sinne symmetrisch ist.
Laden Sie diesen Beitrag als PDF-Datei herunter. Sie können den Beitrag ausdrucken und an interessierte Kolleginnen und Kollegen weitergeben.Dateigröße: 95 KB
Susanne Herzog ist Lehrerin an der Schloss-Schule in Heppenheim und dort auch für das SIEQU@-Projekt zuständig.
Lebenswelt, Geometrie, Sachkunde