Kennen Sie diese Situation? Die (Gruppen-)Arbeitsphase hat prima geklappt, selten war die Klasse so intensiv bei der Sache; und auch die Ergebnisse auf dem Papier sind in Ordnung. Zwei Gruppen haben sogar Folien hergestellt. Dennoch will bei den Vorträgen keine rechte Stimmung aufkommen. Die Motivation der Einstiegs- und Arbeitsphase ist verpufft. An eine Diskussion der Arbeitsergebnisse ist eigentlich schon gar nicht mehr zu denken. Ihnen ist das noch nie passiert? Mir schon! Ich hatte mir zu wenige Gedanken über die Präsentation der Ergebnisse gemacht. Richtig präsentieren - aber wie?
Eine Präsentation ist ganz einfach eine Darstellung. Ursprünglich kommt der Begriff aus dem Lateinischen ('Vorstellung'). Ziel einer Präsentation ist es, Sachverhalte so darzustellen, dass sie
Auf den Unterricht bezogen kann mit einer Präsentation nicht nur ein Vortrag illustriert werden, um die Sachverhalte besser zu vermitteln. Aufgabe einer Präsentation ist es darüber hinaus zu motivieren, zum Mitdenken anzuregen, zu problematisieren und zur Diskussion aufzufordern.
Unterricht lebt von der Vielseitigkeit. Im Unterricht nur eine Präsentationsform zu verwenden, führt zu Ermüdungserscheinungen. Deshalb: Abwechslung muss her! Zunächst einmal gibt es zwei Grundtypen von Präsentationen: Präsentationen, die einen Vortrag visualisieren, und Stand-Alone-Präsentationen. Für beide gelten gewisse Grundregeln, und beide lassen sich durch den Einsatz verschiedener Präsentationsprogramme optisch sehr ansprechend gestalten. Die Vortragsart und Anschaulichkeit der Präsentation haben direkten Einfluss auf die Lernergebnisse der Schülerinnen und Schüler, sind also wichtige Faktoren im Unterricht. Mehr Informationen finden Sie in den folgenden Unterkapiteln:
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ist Lehrer für Geschichte, evangelische Religion und Russisch am Gymnasium Odenkirchen in Mönchengladbach. Dort ist er außerdem als Systemadministrator und Multimediadidaktiker tätig. Seit 1997 beschäftigt er sich mit dem Einsatz und der Integration der modernen Informationstechnologien vornehmlich im Geschichtsunterricht.