Ganz zu schweigen von den - aus Schülersicht - gelungenen Unterrichtsstunden, in denen die Fotos unter den Tischen hin- und herwandern. Doch in Zeiten von Internet und Digitalkameras bieten sich ganz andere Möglichkeiten. An dieser Stelle möchte ich Ihnen eine Klassenfahrt-Dokumentation mal anders, auch in den technischen Einzelheiten vorstellen.
Stellen Sie sich vor, Sie dokumentieren in Bild und Text tagesaktuell die Klassenfahrt auf einer Web-Seite und lassen somit die Daheimgebliebenen teilhaben. Die Eltern können jeden Abend sehen, was ihre Lieben tagsüber erlebt haben. Stellen Sie sich vor, Sie ergänzen das Ganze mit einer E-Mail-Adresse, unter der Schülerinnen und Schüler erreichbar sind und mit einem Gästebuch, wo die Daheimgeliebenen ihrerseits Kommentare und Grüße hinterlassen können. Die Fahrt erhält eine neue Qualität in der Kommunikation und eine intensivere Aufarbeitung. Die Eltern und auch die Schülerinnen und Schüler werden sich über diese Art der Dokumentation freuen.
Ideal für unterwegs ist ein Laptop, der mobil einsetzbar und für das Schreiben der Texte und Bearbeiten der Fotos benutzt werden kann. Aber inzwischen besitzen auch die Jugendherbergen, auf jeden Fall in der Verwaltung, einen Computer. Hier muss im Vorfeld geklärt werden, ob und wann er von den Schülerinnen und Schülern benutzt werden kann und ob ein Internet-Zugang besteht. Vielleicht findet sich in der Nähe ein Internet-Café, mit dem man Vereinbarungen über die Benutzung treffen kann.
Beim eigenem Laptop müssen sie daran denken, wie eine Internet-Verbindung hergestellt werden kann: Hat die Jugendherberge einen analogen oder ISDN-Anschluss? Darf er benutzt werden? Hier bietet sich der Zugang über einen Internet-by-call-Anbieter an, wo die Zeit des Telefonats gut abgerechnet werden kann. Wie sie im weiteren sehen werden, kann die eigentliche Online-Zeit auf wenige Minuten des Uploads der Dateien reduziert werden, so dass keine hohen Kosten entstehen.
An erster Stelle einer Dokumentation von Schülerinnen und Schülern steht selbstverständlich das Fotografieren, das mit einer Digitalkamera ohne chemische Entwicklung und ohne Wartezeit auskommt. Digitalkameras arbeiten mit einem eigenen Speichermedium (je nach Modell Flash-Card, Memory-Stick, Diskette oder interne Chips ...), die meist nicht soviel Speicherplatz bieten, um eine mehrtägige Fahrt festhalten zu können. D.h. man braucht unterwegs eine Möglichkeit, die geschossenen Fotos von der Kamera auf eine Festplatte oder Diskette zu bekommen, damit der interne Kamera-Speicher geleert werden kann und für neue Fotos zur Verfügung steht. Auch hier ist ein Laptop ideal, das auf seiner Festplatte die Fotos aufnehmen kann.
Benutzt man einen fremden PC sollten Sie an die Möglichkeit denken, die Fotos mitzunehmen, d.h. auf Disketten oder einem ZIP-Speichermedium. Wichtig hierbei ist, die entsprechende Software (oft inklusive beim Kauf einer Digitalkamera) und die passenden Kabel nicht zu vergessen. Und noch ein Tipp: Digitalkameras haben einen relativ hohen Stromverbrauch, denken Sie an Batterien oder Akkus und Ladegerät!
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