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Berufsschule digital

Dossier

Über das Projekt "Berufsschule digital" Wie können der digitale Wandel und seine Herausforderungen auch im berufsschulischen Sektor gemeistert werden? Was müssen berufliche Schulen jungen Menschen für ein Leben und Arbeiten in der digitalisierten Welt vermitteln? Wie kann ihnen das möglichst gut gelingen und welche Fortbildungsmaßnahmen benötigen Lehrkräfte dafür? Fragen wie diesen ging die Deutsche Telekom Stiftung mit einem Netzwerk bestehend aus zehn berufsbildenden Schulen nach. Besonderes Augenmerk lag dabei auf Aspekten, die verallgemeinerbar sind und von anderen Schulen für die eigene digitale Schulentwicklung übernommen werden können. Das Vorhaben wurde wissenschaftlich begleitet vom Institut für Informationsmanagement Bremen GmbH (ifib) in Kooperation mit dem Institut Technik und Bildung an der Universität Bremen (ITB). Konzepte für digitales Lehren, Lernen und Arbeiten Welche berufsübergreifenden und berufsspezifischen digitalen Kompetenzen müssen Berufsschülerinnen und -schüler ewerben? Welche Bedingungen benötigen berufliche Schulen und deren Lehrkräfte, um digitale Medien gewinnbringend in ihren Unterricht und ihren Schulalltag einbinden zu können? Antworten finden Sie in den Fachartikeln in diesem Themendossier, das die Ergebnisse des Projekts "Berufsschule digital" zusammenfasst und veranschaulicht. Die Schulen des Netzwerks haben die hier zur Verfügung stehenden Materialien in einem Peerreview-Prozess im Hinblick auf ihren Gebrauchswert begutachtet. Auch Schulen, Schulleitungen und Lehrkräfte, die nicht Teil des Schulnetzwerkes aus dem Projekt sind, sollen durch die Materialien befähigt werden, die Projektergebnisse in ihre Prozesse der Schulentwicklung und Schulorganisation zu übertragen und gewinnbringend in ihren eigenen Schulalltag zu integrieren.

  • Fächerübergreifend
  • Lehrerbildung und Schulentwicklung

Kritische Medienreflexion in Schule und Unterricht

Dossier

Ein Medienkompetenz-Bereich der KMK-Strategie Bildung in der digitalen Welt besteht darin, Schülerinnen und Schüler zu einer kritischen und reflektierten Analyse und Bewertung von Medien in der digitalen Welt zu befähigen. Die Lernenden sollen Gestaltungsmittel von digitalen Medien kennen und bewerten, Wirkungen von Medien in der digitalen Welt analysieren sowie Chancen und Risiken des Mediengebrauchs in unterschiedlichen Lebensbereichen reflektieren. Sie sollen weiterhin die wirtschaftliche und politische Bedeutung von digitalen Medien kennen und Potenziale der Digitalisierung wie zum Beispiel soziale Teilhabe und Integration erarbeiten. In vielen Lehrplänen spielt das Thema "Kritische Medienreflexion" schon lange eine Rolle, vor allem in geisteswissenschaftlichen Fächern wie Deutsch, Ethik und Religion, aber zum Beispiel auch in den Fremdsprachen und im Informatik-Unterricht finden sich Lehrplanbezüge . Doch wie kann die kritische Analyse und Reflexion von Medien konkret in den Fachunterricht eingebunden werden? In dieser Themensammlung bündeln wir für Sie praxisorientierte Experten-Tipps, Unterrichtsprojekte und Arbeitsmaterialien zum Thema "Kritische Medienreflexion". So analysieren die Schülerinnen und Schüler beispielsweise auf Basis der bei jungen Mädchen sehr beliebten Casting-Show Germany's Next Topmodel (GNTM) kritisch das Thema Casting-Shows und damit verbundene Schönheitsideale. Sie gehen der Frage nach, wie soziale Medien ihre individuelle Lebenswelt prägen und nähern sich dem Wahrheitsgehalt in Zeiten von Social Media, Fake News und Bildbearbeitungsprogrammen. Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler fächer- und schulformübergreifend zu kritischen, mündigen Medienrezipientinnen und -rezipienten zu machen. Sie sollen in die Lage versetzt werden, sich im Hinblick auf digitale Medien eine eigene reflektierte Meinung zu bilden und Medienangebote gezielt und bedarfsgerecht aus einer komplexen Medienlandschaft auszuwählen.

  • Fächerübergreifend
  • Mediennutzung und Medienkompetenz: Analysieren und Reflektieren

Passive voice: grammar exercises

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit vertieft das Grammatik-Thema "Passiv" im Englisch-Unterricht. Nachdem in einer vorausgegangenen Unterrichtseinheit die Verwendung und die Bildung des Passivs im Englischen bereits erarbeitet wurde, soll das Passiv in dieser Unterrichtseinheit geübt und gefestigt werden. Als Möglichkeit zur Differenzierung gibt es dazu 16 unterschiedliche Übungen in drei Schwierigkeitsstufen, die in abwechslungsreiche Themen verpackt sind, sodass für jede Schülerin und jeden Schüler die Chance besteht, das Passiv im eigenen Tempo vertiefend zu üben.Die Verwendung des Passivs geschieht bei Sprecherinnen und Sprechern mit der Muttersprache Deutsch oft automatisch. Der Gebrauch des Passivs im Englischen hingegen ist nicht ganz so simpel, da neben einem Wissen und Verständnisses für den Satzbau ebenso der Gebrauch der verschiedenen Zeitstufen als Grundlage sehr vorteilhaft ist. Die Übungen in dieser Unterrichtseinheit können je nach Belieben und Zeit gemeinsam oder individuell - etwa in Form einer Lerntheke - im Unterricht bearbeitet werden. Die Lösungen können im Klassenzimmer zur Selbstkontrolle ausgelegt werden. Die Lehrkraft gibt einen Zeitrahmen vor, in dem eine bestimmte Anzahl an Übungen bearbeitet werden soll, beantwortet etwaige Fragen, macht auf Schwierigkeiten aufmerksam und klärt mögliche Probleme im Plenum. Eine Einführung in das Thema "Passive voice" mit ersten Übungsaufgaben finden Sie hier . Vorkenntnisse Diese Unterrichtseinheit eignet sich nicht als komplett neuer Einstieg in diese Thematik. Aus einer vorangegangenen Unterrichtseinheit sollte bereits die Verwendung und Bildung des Passivs in den unterschiedlichen Zeitstufen bekannt sein. Die Lernenden sollten es zudem prinzipiell gewohnt sein, Arbeitsaufträge selbstständig und verantwortungsvoll auszuführen. Didaktische Analyse Wo im Deutschen oft ein Automatismus greift, ist im Englischen ein großes Maß an Übung notwendig, um erst durch immer wiederkehrende Wiederholungseinheiten den Gebrauch des Passivs in den verschiedenen Zeitstufen zu erlernen und zu festigen. Diese Einheit beinhaltet zahlreiche Übungsblätter in drei verschiedenen Schwierigkeitsstufen, die entweder gemeinsam im Plenum oder in Partner- und Einzelarbeit, auch in Freiarbeit bearbeitet werden können. Zum Abschluss der Unterrichtseinheit könnte man zur Kontrolle des Lernfortschritts einen kleinen unbenoteten Test schreiben lassen. Je nach Ergebnis könnten die Schülerinnen und Schüler noch einmal eine Übung im passenden Schwierigkeitsgrad erhalten. Methodische Analyse Durch unterschiedliche Schwierigkeitsgrade der Übungen, durch Differenzierung und Abwechslung der Unterrichtsformen kann die Motivation der Schülerinnen und Schüler auf einem relativ hohen Niveau gehalten werden. Dies geschieht ebenso durch abwechslungsreiche Übungen zu unterschiedlichen Themen. Eine gewisse Disziplin eines jeden Schülers und jeder Schülerin ist jedoch zwingend erforderlich, damit ein stilles, geordnetes und verantwortungsvolles Arbeiten an den Übungen möglich ist. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wiederholen bereits bekannte Satzstrukturen und Zeitstufen im Englischen. lernen und üben den Gebrauch des Passivs in unterschiedlichen Übungen. üben eigenständiges Arbeiten. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen den Umgang mit der Dokumentenkamera, beziehungsweise als Alternative mit dem Tageslichtprojektor und der Tafel. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler halten sich an Gesprächsregeln im Unterrichtsgespräch. arbeiten eigenständig und verantwortungsvoll mit großer Disziplin.

  • Englisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Pretérito Imperfecto: cuando era joven

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Pretérito Imperfecto" entdecken die Schülerinnen und Schüler anhand der eigenen Kindheit Bildung und Gebrauch der neuen Vergangenheitsform.In der vorliegenden Unterrichtseinheit zur Einführung des Pretérito Imperfecto erkennen die Lernenden anhand eines Berichts aus der Vergangenheit der Lehrkraft den Gebrauch der neuen Vergangenheit und erarbeiten die Bildung der Formen. Sie erstellen eine Regel und erproben die neue Zeitform allein sowie zu zweit mithilfe eines Tandembogens. In der Hausaufgabe verfassen sie einen Aufsatz über ihre Zeit im Kleinkindalter. Das Thema "Pretérito Imperfecto" im Unterricht Die vorliegende Unterrichtseinheit soll eine motivierende Einführung in die neue Zeitform geben. Als Vorentlastung kann man die Bildung der Verben im Präsens wiederholen. Dies erleichtert den Lernenden das Erkennen der Bildung der neuen Formen. Da es sich lediglich um drei unregelmäßige Verben handelt, ist es empfehlenswert, diese direkt mit anzusprechen und zu notieren. Vorkenntnisse Die Lernenden sollten die Bildung der regelmäßigen Verben auf -ar, -er und -ir im Präsens kennen und wissen, wie sie sich herleiten. Dies vereinfacht ihnen, die Bildung des Imperfecto schneller zu erkennen. Didaktisch-methodische Analyse Die Grammatik der Stunde ist zwar didaktisch reduziert, kann aber in ihrer gesamten Komplexität eingeführt werden, da die unregelmäßigen Verben nur ir, ser und ver sind. Die Verwendung des Imperfecto kann ebenfalls angesprochen und der Regelfindung hinzugefügt werden. Bei der Stunde bezieht sie sich lediglich auf regelmäßige Handlungen/ Gewohnheiten in der Vergangenheit. Das Kinderfoto der Lehrkraft als Einstieg wirkt äußerst motivierend auf die Schülerinnen und Schüler. Nachdem es beschrieben wurde, können Sie zur Überleitung zur Erarbeitung des Imperfecto fragen, wer wohl auf dem Foto zu sehen ist. Zuerst präsentiert die Lehrkraft den Text zu ihrer Kindheit mündlich. Durch die Verständnisfragen zum Text verwenden die Lernenden imitativ bereits die neue Zeitform. Zur genaueren Erarbeitung wird ihnen der Text auf OHP präsentiert, sodass sie die neuen Verbformen heraussuchen können. Die Bildung der neuen Zeit wird nun an der Tafel festgehalten und eine Regel formuliert. In den Erarbeitungsphasen üben die Schülerinnen und Schüler mithilfe der Arbeitsblätter sowohl einzeln als auch zu zweit die Bildung der neuen Zeitform. Die Fragen und Antworten bereiten die Lernenden auf den nächsten Schritt, die mündliche Anwendung vor. An dieser Stelle bieten sich unterschiedliche Möglichkeiten an: Fishbowl, Sprechmühle, Speeddating... In der Hausaufgabe verfassen die Schülerinnen und Schüler einen kurzen Text zu ihrer eigenen Kindheit, der zur weiteren Vertiefung des Imperfecto dient. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erlernen die Bildung sowie eine Möglichkeit für den Gebrauch des Pretérito Imperfecto. wenden die neuen Verbformen eigenständig an. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler agieren in einem Gespräch über das Pretérito Imperfecto miteinander. korrigieren und unterstützen sich gegenseitig bei der Arbeit mit einem Tandembogen.

  • Spanisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Hochschule, Erwachsenenbildung, Berufliche Bildung

Grammatik-Merkhilfen selbst erstellen

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema Grammatik erstellen die Lernenden eine individuelle Grammatik-Merkhilfe, die sie bei Bedarf schnell und sicher anwenden können.Den Lernenden wird der einfache Gebrauch dieser Grammatik-Merkhilfe erklärt. Die Grammatik-Merkhilfe kann fertig bedruckt zum sofortigen Gebrauch ausgehändigt werden oder aber von den Lernenden selbst gefaltet, geschnitten und sukzessive beschriftet werden. Sie kann somit auch als Vorlage für andere Zwecke als zur Unterstützung bei Grammatik-Fragen hergestellt und entsprechend dem eigenen Bedarf und Unterrichtsfach beschriftet werden. Ergänzend können die Schülerinnen und Schüler auch Merkhilfen für Rechtschreibregeln selbst erstellen .Neu eingeführte Grammatik-Regeln festigen sich durch häufigen Gebrauch. In der Anfangsphase jedoch bedürfen die Lernenden oftmals der Rückversicherung zur richtigen Anwendung der gerade erst eingeführten Regel. Sie finden diese meist irgendwo im Sprachbuch; also schauen sie im Inhaltsverzeichnis nach, auf welcher Seite zum Beispiel die Regeln zur Großschreibung von Nomen stehen. Dann müssen sie sich durch eine Menge Text lesen, der im Kontext der erfragten Information weder zielführend noch relevant ist. Das ist besonders für jüngere Lernende in der Grundschule und der beginnenden Sekundarstufe I (Klassen 5-6) oft schwierig und braucht lange Zeit. Die Grammatik-Merkhilfe bietet eine Übersicht, die die Lernenden ohne Lesen und Verarbeiten von überflüssigen Textstellen zum sofortigen Ergebnis führt. Sie kann in den inneren Buchdeckel geklebt werden und steht den Lernenden somit jederzeit zum schnellen Nachschlagen zur Verfügung. Die angewendeten Farben der Vorlage beziehen sich auf die üblicherweise benutzten Farben der Schulbuchverlage, mit denen die unterschiedlichen Wortarten gekennzeichnet sind: Nomen sind rot, Verben blau und Adjektive grün gekennzeichnet.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Weg mit den Plastiktüten

Unterrichtseinheit

Die EU hat kürzlich neue strenge Maßnahmen zur drastischen Einschränkung des Gebrauchs von Plastiktüten beschlossen. In dieser Unterrichtseinheit prüfen die Schülerinnen und Schüler, ob abbaubare Plastiktüten eine mögliche Alternative zu gewöhnlichen Plastiktüten darstellen.Um den Verbrauch von Plastiktüten einzuschränken, sehen neue Zielvereinbarungen der EU vor, dass jedes Land zur Reduzierung der Nutzung von Plastiktüten um bis zu 80 Prozent bis 2019 gezwungen wird. In dieser Unterrichtseinheit beurteilen die Schülerinnen und Schüler, ob abbaubare Plastiktüten eine mögliche Alternative zu gewöhnlichen Plastiktüten darstellen. Dazu stellen sie den zuvor ausgewählten Experten Fragen und treffen eine begründete Entscheidung zur Beantwortung der folgenden Frage: Können abbaubare Plastiktüten die durch gewöhnliche Plastiktüten entstandenen Probleme lösen? Bezug zum Lehrplan Wissenschaftliches Arbeiten Entwicklung wissenschaftlichen Denkens: Erklärung alltäglicher und technologischer Anwendung von Wissenschaft Chemische Bindung Beschreiben und Vergleichen der Art und Anordnung chemischer Bindungen in Polymeren. Ablauf Ablauf der Unterrichtseinheit "Weg mit den Plastiktüten" Der Ablauf der Unterrichtssequenz "Weg mit den Plastiktüten" ist auf dieser Seite übersichtlich für Sie zusammengestellt. Die Schülerinnen und Schüler entscheiden, ob gewöhnliche Plastiktüten durch abbaubare Tüten ersetzt werden können. lernen die Eigenschaften von Polymeren kennen. bewerten die Auswirkungen einer Lösung eines real existierenden Problems. Über das Projekt Das Projekt ENGAGE ist Teil der EU Agenda "Wissenschaft in der Gesellschaft zur Förderung verantwortungsbewusster Forschung und Innovation" (Responsible Research and Innovation, RRI). ENGAGE Materialien werden durch das von der Europäischen Kommission durchgeführte Projekt ENGAGE als Open Educational Resources herausgegeben. Einführung Zeigen Sie Folie 2 der PowerPoint-Präsentation um zu verdeutlichen, dass weggeworfene Plastiktüten Tiere töten können und die Umwelt verschmutzen. Weisen Sie darauf hin, dass die EU den Gebrauch von Plastiktüten einschränken will. Zeigen Sie Folie 3 und bitten Sie Schülerpaare, mögliche Alternativen zu Plastiktüten zu erarbeiten. Mögliche Antworten wären Papiertüten, Pappkartons, Stofftaschen und sogenannte "Taschen fürs Leben" aus extra haltbarem wiederverwendbarem Plastik. Anschließend zeigen Sie Folie 4 und teilen Ihren Schülerinnen und Schülern mit, dass sich diese Unterrichtslektion nur auf eine Alternative konzentriert - abbaubare Tüten. Betonen Sie die schwierige Frage: Können abbaubare Plastiktüten die durch gewöhnliche Plastiktüten entstandenen Probleme lösen? Zeigen Sie ihnen die Ziele (Folie 5 der PPT). Teil 1 Zeigen Sie Folie 6 der PPT, um die Schülerinnen und Schüler an die Struktur von Polyethylen zu erinnern. Betonen Sie, dass die Struktur und Bindung des Polyethylens die Eigenschaften des Materials ausmachen. Die Lernenden sollen über die folgende Frage am Ende der Folie diskutieren: Welche weiteren Eigenschaften machen Polyethylen für Tüten so geeignet? Zeigen Sie Folie 7 der PPT. Darauf wird der wichtigste Unterschied zwischen gewöhnlichen und abbaubaren Tüten aufgezeigt. Teil 2 Zeigen Sie als Hinweis auf die Kernaufgabe Folie 8 der PPT. Wählen Sie vier Lernende aus, die als Experten agieren. Geben Sie jedem Experten ein Exemplar von SI2 a, b, c oder d auf Folie 12 bis 15 der PPT. Sie sollen die ersten beiden Aufgaben auf dem SI bearbeiten. Verteilen Sie gleichzeitig an den Rest der Klasse SI1 auf Folie 11 der PPT. Paarweise sollen die Schülerinnen und Schüler den Anweisungen folgen und die Fragen nacheinander ordnen. Organisieren Sie anschließend ein Treffen, bei dem jedes Schülerpaar seine ausgewählten Fragen der Expertengruppe stellt und die Experten wiederum ihre Antworten geben. Danach bearbeitet jede Schülerin und jeder Schüler für sich allein die dritte Aufgabe auf Folie 8 der PPT. Sind biologisch abbaubare Plastiktüten die Lösung? Wenn die Lernenden mit der Aufgabe begonnen haben, zeigen Sie ihnen Folie 9 als Strukturierungshilfe für ihre Antworten. Zeigen Sie Folie 9 der PPT. Die Schülerinnen und Schüler bewerten gegenseitig ihre Antworten mit den vorgegeben Kriterien. Führen Sie eine Diskussion durch, damit alle Lernenden gemeinsam die Antworten reflektieren können. Dabei soll die Frage beantwortet werden, ob abbaubare Tüten insgesamt betrachtet eine gute Lösung für das Problem sind? Falls ja, welche Art: oxo-abbaubare oder biologisch abbaubare Tüten? Welche Gründe bekräftigen am besten die getroffenen Entscheidungen? Das Projekt ENGAGE ist Teil der EU Agenda "Wissenschaft in der Gesellschaft zur Förderung verantwortungsbewusster Forschung und Innovation" (Responsible Research and Innovation, RRI). ENGAGE Materialien werden durch das von der Europäischen Kommission durchgeführte Projekt ENGAGE als Open Educational Resources herausgegeben.

  • Chemie / Natur & Umwelt
  • Sekundarstufe II

Röntgenkristallographie: Aufbau und Funktionsweise komplexer biochemischer Moleküle

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtssequenz zum Thema Röntgenkristallographie erarbeiten die Schülerinnen und Schüler anhand eines Videos und eigener Internetrecherchen den Nutzen und das Prinzip der Röntgenkristallographie. Die Unterrichtsmaterialien können auf Deutsch und auf Englisch (für den englisch-bilingualen Unterricht) heruntergeladen werden. Dieses Unterrichtsmaterial leitet die Schülerinnen und Schüler zur Erarbeitung wesentlicher Informationen über die Röntgenkristallographie an. Dazu werden zwei zentrale Fragen an die Lernenden gestellt, deren Beantwortung anhand eines Lehrvideos und einer selbstständigen Recherchearbeit erfolgen soll. Für die Recherchearbeit werden hilfreiche Internetadressen angeboten. Diese Unterrichtseinheit ist in Zusammenarbeit mit dem Kuratorium für die Tagungen der Nobelpreisträger in Lindau entstanden, das mit dem Nobelpreis ausgezeichnete Forschung Schülerinnen und Schülern, Studierenden sowie dem wissenschaftlichen Nachwuchs näherbringen möchte. Die Unterrichtseinheit ergänzt dabei das Materialangebot der Mediathek der Lindauer Nobelpreisträgertagungen um konkrete Umsetzungsvorschläge für die Unterrichtspraxis in den Sekundarstufen. Weitere Unterrichtseinheiten aus diesem Projekt finden Sie im Themendossier "Die Forschung der Nobelpreisträger im Unterricht" . Das Thema Röntgenkristallographie im Unterricht Die "Röntgenkristallographie" oder auch "(Röntgen-)Strukturanalyse" kann im Zusammenhang mit verschiedensten Themen im naturwissenschaftlichen Unterricht angesprochen werden. Durch die Behandlung dieses Themas gewinnen die Schülerinnen und Schüler einen Einblick in naturwissenschaftliche Arbeitsmethoden sowie ein realistisches Verständnis über die mühsame Aufklärung von Molekülstrukturen, die im Unterricht ganz selbstverständlich genutzt werden. Vorkenntnisse Da dieses Thema in mehreren Unterrichtsreihen der naturwissenschaftlichen Fächer eingegliedert werden kann, wird für das Unterrichtsmaterial kein spezielles Vorwissen vorausgesetzt. Die Konzipierung der Unterrichtsstunde ermöglicht den Lernenden eine Recherche entsprechend ihrem individuellen Leistungsstand und Vorwissen. Somit kann diese Unterrichtsstunde – im Biologie-, Chemie- oder Physik-Unterricht der Sekundarstufen – in jeder Klassenstufe und Schulart eingesetzt werden. Es wird allerdings eine hohe Kompetenz im Umgang mit dem Internet vorausgesetzt. Didaktische Analyse Das Interesse der Schülerinnen und Schüler an der Röntgenkristallographie kann anhand einer einführenden Frage über die Aufklärung von Strukturen (bio-)chemischer Moleküle – wie beispielsweise ein Molekül, das in der Vorstunde besprochen wurde – geweckt werden. In der anschließenden Erarbeitungsphase fokussieren sich die Schülerinnen und Schüler auf die Beantwortung zwei wesentlicher Fragen, um das Thema in seiner Komplexität einzugrenzen. Die Sicherungsphase kann entsprechend der Klassenstufe oder dem Leistungsniveau durchgeführt werden, hierzu macht das Material keine Vorgaben. Methodische Analyse Durch die methodische Aufbereitung der Unterrichtsstunde zur Röntgenkristallographie wird eine hohe Schüleraktivität erreicht. Die selbstständige Recherchearbeit und das Medium Video erhöhen die Lernbereitschaft und das Interesse am Thema. Die Erarbeitungsphase soll möglichen heterogenen Vorkenntnissen und Leistungen gerecht werden: Durch selbstständige Recherchearbeiten können die Aufgaben entsprechend der individuellen Leistung bearbeitet werden. Hierfür bietet sich Einzelarbeit an, jedoch kann eine Partnerarbeit aufgrund der Komplexität des Themas durchaus sinnvoller sein. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten den Nutzen und das Prinzip der Röntgenkristallographie. stellen ihre Ergebnisse schlüssig und unter Gebrauch der Fachsprache dar. erhalten einen Einblick in naturwissenschaftliche Arbeitsweisen und reflektieren den selbstverständlichen Gebrauch naturwissenschaftlicher Ergebnisse. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können das in einem Video dargestellte Wissen nach Relevanz filtern und strukturiert wiedergeben. üben sich darin, aus komplexen und informationsreichen Internetquellen wesentliche Sachverhalte herauszuschreiben. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten konstruktiv und kooperativ in Paararbeit. stärken ihr Selbstkonzept durch die geschützte Atmosphäre in der Paararbeitsphase. Hier können Sie sich das Video zur Unterrichtseinheit anschauen.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Chemie / Natur & Umwelt / Physik / Astronomie
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

¡Vamos a leer en voz alt@!

Unterrichtseinheit

“Mi ordenador habla castellano“ – der sprechende Computer ist im Spanischunterricht angekommen. Schülerinnen und Schüler lassen sich im Internet spanische Texte vorlesen und nutzen die digitalen Medien, um das laute Lesen zu üben. Häufig stehen fortgeschrittene Spanischlernende vor einer ungeahnten Herausforderung, wenn sie vor der Klasse einen Text laut vorlesen und dabei ins Strudeln geraten. Während im Anfangsunterricht das laute Lesen geübt wird, um Sicherheit in Aussprache und Betonung zu erlangen und ein flüssiges Lesen zu lernen, gerät es im fortgeschrittenen Unterricht leider in Vergessenheit. Es bereitet den Lernenden größere Schwierigkeiten als erwartet. Im Internet trainieren Schülerinnen und Schüler selbstständig und systematisch das Vorlesen mit nur ein paar Mausklicks und eignen sich zusätzlich Medienkompetenz an. Der Computer kann für das Trainig der Aussprache in fortgeschrittenen Spanisch- oder überhaupt Fremdsprachen-Kursen sehr nützlich sein. Beliebige Texte können mithilfe bestimmter Internetseiten laut und fehlerfrei vorgelesen werden. Die digitalen Medien, die den Schüleralltag prägen, kommen dann zum Einsatz, wenn selbst Gelesenes bewertet werden soll. Computer-Unterstützung beim Aussprachetraining Wie Sprache aus dem Computer kommt, und was solche sprachproduzierenden Systeme leisten können lesen Sie hier. Ablauf der Unterrichtseinheit Nach einer Wiederholung der Ausspracheregeln nutzen die Lernenden eine Website mit "Text to Speech"-Funktion. Dann lesen sie laut vor und nehmen ihre Texte als MP3-Dateien auf, um die eigene Aussprache zu bewerten. Die Schülerinnen und Schüler sollen eine Internetseite mit einem Programm zur Sprachgenerierung nutzen. einen unbekannten Text phonetisch und intonatorisch korrekt und flüssig vorlesen. Kriterien zur Bewertung der Vorleseleistung auf eigene mündliche Beiträge anwenden (Selbstbewertung). Sprachsynthese Die künstliche Generierung von Sprache mithilfe eines Computers nennt man Sprachsynthese. Da durch die Sprachsynthese längere Texte vorgelesen werden können, wird dieser Vorgang auch Text-to-Speech (TTS) genannt. Moderne TTS-Systeme kommen der menschlichen Stimme sehr nahe. Die generierten Stimmen sind gut verständlich und klingen sehr natürlich. Sie unterscheiden sich qualitativ deutlich von den scheppernden Sprachausgaben früherer Computer. Internetbasierte Text-to-Speech Systeme Viele TTS-Systeme können im Handel als Softwarepaket gekauft werden und müssen vor dem Gebrauch zunächst auf einem Rechner installiert werden. Für den Einsatz in der Schule oder zu Hause sind hiermit Kosten verbunden, die sich durch freie Web 2.0 Dienste vermeiden lassen. Online finden sich zahlreiche TTS-Systeme, meistens Ableger von Kaufsoftware und somit mit eingeschränktem Leistungsumfang. Dennoch sind sie für den schulischen und heimischen Gebrauch voll ausreichend. Der Vorteil webbasierter Programme besteht darin, dass keine Softwareinstallation erforderlich ist. Sie können vielmehr direkt aus dem Browserfenster heraus von jedem Rechner, der mit dem Internet verbunden ist, genutzt werden. Sprachsynthese im Spanischunterricht Im Fremdsprachenunterricht kann die Sprachsynthese vielseitig eingesetzt werden, zum Beispiel um eigene Textproduktionen oder Texte aus anderen Quellen in Sprache umzuwandeln. Schülerinnen und Schüler können die Tondateien nutzen, um selbst geschriebene Texte auf Fehler und Verständlichkeit hin zu prüfen. Bei unbekannten Texten schult das Vorlesen die korrekte Aussprache. Text-to-Speech fördert auf diese Weise die Hörverstehens- und Sprechkompetenz der Lernenden. Selbsteinschätzung der Leseleistung Die Korrektur der Leseleistung soll nicht mehr wie im Anfangsunterricht durch die Lehrperson erfolgen. Fortgeschrittenen Fremdsprachenlernende sollen vielmehr selbstständig an die Bewertung ihrer Leseleistung herangeführt werden. Zu diesem Zweck werden ihnen Kriterien zur Bewertung der Aussprache, Gestaltung und des Sprachflusses an die Hand gegeben. Selbstverantwortliches und autonomes Lernen werden auf diesem Weg gefördert. Wiederholung mithilfe eines Arbeitsblatts Die Lernenden wiederholen zunächst die wichtigsten Regeln zur Aussprache, Betonung und Akzentsetzung und korrigieren das Arbeitsblatt in Partnerarbeit mithilfe eines Lösungsschlüssels (Arbeitsblatt 1 mit Lösungen). Nachrichtentexte recherchieren und vorlesen lassen Die Lernenden suchen sich anschließend im Internet eine Kurznachricht aus und machen sich mit dem Programm "Text to Speech" vertraut. Sie lassen sich von diesem Programm den ausgesuchten Text vorsprechen und üben systematisch das Lesen (Arbeitsblatt 2). Lesetraining Im letzten Teil der Arbeit mit den Funktionen von "Text To Speech" lesen die Lernenden den ausgewählten Text laut mit. Die Lernenden nehmen ihren Vorlesetext mit dem Handy, einem MP3-Player, dem Audiorecorder des Computers oder mithilfe eines anderen Aufnahmegeräts auf und evaluieren abschließend ihre Leseleistung.

  • Spanisch
  • Sekundarstufe II, Sekundarstufe I

An internet research on the London Eye – auch für Vertretungsstunden

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit "An internet research on the London Eye" recherchieren die Schülerinnen und Schüler im Internet fragenorientiert zu dem berühmten Wahrzeichen Großbritanniens, dem 'Millennium Wheel', und eignen sich so ein Überblickswissen über das Riesenrad an. Dies geschieht über einen audiovisuellen Einstieg und eine sich anschließende, fragengeleitete Internet-Recherche, deren Ergebnisse präsentiert werden. Diese Unterrichtseinheit eignet sich hervorragend auch für Vertretungsstunden.Nach einem audio-visuellen Einstieg per Kurzvideo zum " London Eye" erhalten die Schülerinnen und Schüler ein Arbeitsblatt mit verschiedenen Fragen zu Londons Wahrzeichen und tragen die gesuchten Informationen mit Hilfe einer Internet-Recherche stichwortartig zusammen. Die recherchierten Ergebnisse werden anschließend im Plenum präsentiert – ob per PowerPoint, Galerie-Rundgang, mündlicher formloser Präsentation oder klassischem Poster; dies ist an die individuelle Lerngruppe anzupassen – und die eigenen Notizen selbstständig vervollständigt. Die Aufgaben stellen eine in sich gebrauchsfertige und geschlossene Unterrichtseinheit dar. Sie eignen sich daher auch hervorragend für Vertretungsstunden . Für die Recherche nutzen die Schülerinnen und Schüler ausgewählte englischsprachige Internetseiten, auf denen sie fragenorientiert zum Thema " London Eye" recherchieren und so eigenständig Informationen erarbeiten. Die insgesamt siebenundzwanzig Fragen sind dafür sachgerecht in einzelne Themengebiete unterteilt und beziehen sich direkt auf die jeweilige angegebene Webseite. Die Bearbeitung des Arbeitsblattes kann daher auch als Gruppen- oder Partnerarbeit gestaltet werden, indem die Themengebiete auf verschiedene Lernende aufgeteilt werden. Die Recherche ist durch im Arbeitsblatt enthaltene Web-Adressen gelenkt, kann aber hinsichtlich binnendifferenzierender Möglichkeiten selbstverständlich auch durch eine offene Internet-Recherche ersetzt werden. Die Auseinandersetzung mit "echten" Texten motiviert die Lernenden. Für das Verständnis der fremdsprachigen Texte sollten die Lernenden versuchen, über unbekanntes Vokabular hinwegzulesen und auf den Kontext zu achten. Auch kann die Lehrkraft ein Online-Wörterbuch empfehlen. Während der Informationssuche kann sich die Lehrkraft auf eine Beaufsichtigung der Lerngruppe beschränken und für die Lernenden beratend zur Verfügung stehen. Die Notizen zu den Fragen, die anschließend in der Klasse besprochen und ergänzt werden, können als Grundlage für eine Hausaufgabe dienen. Die offizielle Webseite des " London Eye " bietet umfassende "tourist information" wie etwa die konstruktive Beschaffenheit des Riesenrades, Öffnungszeiten, Anreiseweg, Eintrittsgelder und Buchungsmodalitäten; ebenso werden auch die erstaunliche Ingenieursleistung und die symbolische Bedeutung des Wahrzeichens im Rahmen der Unterrichtseinheit thematisiert, die somit eine geeignete Grundlage für ein Detailverstehen des Riesenrads und seiner Geschichte bietet. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten umfassende Informationen über das britische Wahrzeichen. lernen, sich unbekannte Wörter aus dem Kontext zu erschließen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren gezielt Informationen auf englischsprachigen Internetseiten. lernen, Informationen zu verarbeiten, einzuordnen und geeignet zu verschriftlichen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten kooperativ. arbeiten selbstständig. Millenium Während der Millenium Dome in Greenwich zum Flop wurde, beflügelt das "Millenium Wheel" den Tourismussektor der Inselmetropole. Website London Eye Die sehr übersichtliche Struktur der Site erleichtert den Lernenden die Navigation. Darüber hinaus bieten die sprachlich gelungenen Erklärungen eine geeignete Grundlage für ein gelenktes Detailverstehen. Die Lehrperson verteilt die heruntergeladenen und fotokopierten Arbeitsblätter mit dem Auftrag, die gesuchten Informationen zusammenzutragen und lediglich in Stichworten zu notieren. [Die SchülerInnen sollen dabei gezielt relevante Informationen erarbeiten und über unbekanntes Vokabular hinweglesen]. Die in Partnerarbeit recherchierten Ergebnisse werden anschließend im Plenum verglichen. Hierbei vervollständigen die SchülerInnen lückenhafte Notizen als Grundlage für die Hausaufgabe. Während der Informationssuche kann sich die Lehrkraft auf eine Beaufsichtigung der Lerngruppe beschränken, steht allerdings jederzeit beratend zur Verfügung. WebQuests stellen gebrauchsfertige, in sich abgeschlossene Unterrichtseinheiten dar. Sie eignen sich daher auch hervorragend für Vertretungsstunden. Die jeweiligen Questionnaires können von der WebQuest-Site heruntergeladen, ausgedruckt und (auf Vorrat) fotokopiert werden. Besteht keine Möglichkeit zum Ausdrucken, kann alternativ mit der Mehr-Fenster-Technik gearbeitet werden: Die SchülerInnen öffnen Fenster 1, den WebQuest-Fragenkatalog; anschließend öffnen sie mit der rechten Maustaste die London Eye Site in einem separaten Fenster 2. Die Integration mehrerer Online-Wörterbücher, die in einem eigenen Fenster 3 geöffnet werden, ermöglicht die ein- oder mehrsprachige Vokabel-Recherche. Die London Eye-Einheit eignet sich vortrefflich zur Vorbereitung einer Klassenfahrt nach London. Er kann auch eine von allen Standardlehrwerken vorgesehene landeskundliche Unterrichtsreihe zu London ergänzend bereichern.

  • Englisch
  • Sekundarstufe I

Die Namen der Wochentage

Unterrichtseinheit
14,99 €

Mit diesem Arbeitsmaterial zu den Wochentagen erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler anhand eines Lernens an Stationen die Bedeutung der Namen sowie die richtige Reihenfolge der Tage in der Woche. Mit diesem Arbeitsmaterial werden die Wochentage als zeitliche Ordnungsbegriffe erarbeitet, bildlich dargestellt und im Gesamtzusammenhang gedeutet und interpretiert. Für die Erarbeitung der Bezeichnungen der Wochentage und ihre Einordnung in einen kulturellen und historischen Gesamtzusammenhang bietet sich als Methode das Lernen an Stationen an. Klar verständliche Arbeitsanweisungen statt linearer Abfragen regen die Schülerinnen und Schüler zu eigenem Nachdenken an und führen sie sukzessive zum richtigen Ergebnis. Der kommunikative Austausch untereinander erweitert die kognitiven Möglichkeiten und schult das kooperative Arbeiten. Mithilfe des Merkblatts "Mein Wochentagebuch oder was ich mir sonst noch merken muss" wird das aktuelle Thema "Die Wochentage" wiederholt und handlungsorientiert angewendet. Das Arbeitsblatt wird entsprechend der Vorlage gefaltet und aufgeschnitten. Die Schülerinnen und Schüler notieren sich zu jedem Wochentag ein für sie besonderes oder wichtiges Ereignis. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen die Bezeichnungen und die Reihenfolge der Wochentage. können die Namen der Wochentage in einen historischen / kulturellen Kontext einordnen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler verstehen und deuten Texte und Abbildungen. verstehen die Arbeitsanweisungen und setzen sie selbstständig um. lernen den Gebrauch einer vielseitigen Merkhilfe kennen und benutzen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kooperieren themenzentriert untereinander. beziehen Gedanken und Überlegungen anderer mit ein. gehen würdigend mit den Beiträgen anderer um.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Primarstufe

Teekesselchen: Doppeldeutige Wörter spielerisch entdecken

Unterrichtseinheit
14,99 €

Diese Unterrichtseinheit für Deutsch in Primarstufe und Sekundarstufe I führt Lernende spielerisch an Teekesselchen, also gleichlautende Wörter mit unterschiedlicher Bedeutung, heran. Über Rätsel, Wortpaare und kooperative Aufgaben fördern die Materialien Sprachreflexion, Wortschatzarbeit und mündliche Kommunikation. Diese Unterrichtseinheit zum Thema Teekesselchen eröffnet einen motivierenden Zugang zu Sprachreflexion , Wortschatzarbeit und Bedeutungserschließung im Deutschunterricht. Ausgehend von alltagsnahen Gegenständen wie Löffel , Maus oder Fliege erleben die Lernenden, dass ein Wort mehrere Bedeutungen tragen kann. Die irritierende Einstiegssituation schafft einen sprech- und denkaktiven Lernanlass: Die Klasse entschlüsselt doppeldeutige Wörter, tauscht Deutungen aus und entwickelt ein erstes Verständnis für gleichlautende Wörter mit unterschiedlicher Bedeutung. Im weiteren Verlauf erarbeiten die Lernenden den Begriff Teekesselchen und übertragen das Prinzip auf eigene Beispiele. Die Unterrichtseinheit verbindet entdeckendes Lernen , kooperatives Arbeiten und spielerische Sprachbildung . In Gruppen präsentieren die Schülerinnen und Schüler ihre Wortbeispiele in Rätselform, hören einander zu und erraten die jeweiligen Lösungen. So werden sprachliche Präzision, aktives Zuhören und mündliche Ausdrucksfähigkeit gezielt gefördert. Die begleitenden Arbeitsblätter steigern den Anspruch schrittweise: von ersten Zuordnungen über Bild-Wort-Beziehungen bis hin zu Dialogen und sprachlichen Umschreibungen „um die Ecke gedacht“. Dadurch eignet sich das Material sowohl zur Einführung als auch zur Vertiefung und Differenzierung. Lehrkräfte können die Einheit flexibel in Einzelarbeit , Partnerarbeit , Gruppenarbeit und im Plenum einsetzen; für die Sicherung stehen zudem Lösungen zur Verfügung. Die Anlage auf 5 bis 6 Unterrichtsstunden unterstützt eine planbare Umsetzung im Unterrichtsalltag. Die Kombination aus Rätsel, Austausch und Lernkontrolle hält die Motivation hoch und macht sprachliche Unterschiede konkret erfahrbar. Die Unterrichtseinheit ermöglicht es, Sprachbewusstheit handlungsorientiert aufzubauen und den kreativen Umgang mit Mehrdeutigkeit nachhaltig zu fördern. Gleichzeitig unterstützt sie Leseverstehen , Kommunikation , regelgeleitetes Arbeiten und den reflektierten Gebrauch von Alltagssprache. Da keine Vorkenntnisse vorausgesetzt werden, lässt sich das Material niedrigschwellig einsetzen und in Primarstufe sowie Sekundarstufe I gewinnbringend nutzen. Die Unterrichtseinheit " Teekesselchen: Alles doppelt oder was?" eröffnet einen motivierenden Zugang zu Mehrdeutigkeit , Wortbedeutung und reflexivem Sprachgebrauch . Die Lernenden setzen sich mit gleichlautenden Wörtern auseinander, deren Bedeutung sich erst aus dem Kontext erschließt. Dadurch wird Sprache nicht nur als Mittel der Verständigung, sondern auch als Gegenstand bewusster Beobachtung erfahrbar. Der spielerische Umgang mit Teekesselchen stärkt Sprachbewusstheit , erweitert den Wortschatz und fördert die Fähigkeit, Bedeutungen zu unterscheiden, zu beschreiben und sprachlich präzise zu formulieren. Methodisch überzeugt das Material durch einen handlungsorientierten, niedrigschwelligen Einstieg und durch Aufgabenformate mit klarer Progression. Die irritierende Anfangssituation aktiviert Vorwissen, erzeugt Gesprächsanlässe und führt direkt in das Unterrichtsthema ein. Daran anschließend ermöglichen die Arbeitsblätter eine schrittweise Vertiefung: von ersten Zuordnungen über Bild- und Wortimpulse bis hin zu anspruchsvolleren Rätsel- und Umschreibungsaufgaben. Die visuelle Unterstützung erleichtert die Bearbeitung, während Gruppenphasen, Präsentationen und gemeinsame Ergebnissicherung kooperatives Lernen fördern. Da keine Vorkenntnisse erforderlich sind, eignet sich die Einheit auch für heterogene Lerngruppen und lässt sich flexibel in unterschiedlich stark gelenkten Unterrichtssettings einsetzen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler fördern und erweitern ihre Sprachkompetenz durch den kreativen Umgang mit der Doppeldeutigkeit von Sprache. lernen die Bedeutungsinhalte von Bildern und Wörtern als Kommunikationsmittel kennen und lernen diese zu benennen, zu deuten und voneinander zu unterscheiden. gebrauchen gleichlautende Wörter mit unterschiedlicher Bedeutung und werden zu reflexivem Sprachhandeln angeleitet. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben und festigen den gezielten Umgang mit dem Internet. führen themenbezogene Befragungen aus. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kooperieren miteinander. vergleichen und korrigieren gegenseitig ihre Ergebnisse. halten bei einem themenorientierten Spiel die Regeln ein und gehen wertschätzend miteinander um.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Smartphones im Unterricht

Unterrichtseinheit

Heutzutage besitzt fast jede Schülerin und jeder Schüler ein Mobiltelefon, in den meisten Fällen handelt es sich um ein Smartphone. Im Unterricht ist deren Nutzung oftmals verboten. Folgender Beitrag soll verdeutlichen, dass der Einsatz von Smartphones das unterrichtliche Geschehen aber durchaus auch positiv beeinflussen kann.Smartphones spielen im Leben der Lernenden eine wichtige Rolle. So nutzen sie die mobilen und internetfähigen Geräte unter anderem zur alltäglichen Kommunikation und Organisation. Dieser Unterrichtsvorschlag zeigt, dass ein Verbot nicht der einzige Weg ist, wie Lehrkräfte mit Smartphones im Unterricht umgehen können. Über Risiken und Chancen aufklären Smartphones gehören zur Lebenswelt von Schülerinnen und Schülern und sind fest in deren Alltag integriert. Für Lehrkräfte stellt sich nicht nur die Aufgabe, Jugendliche über das Missbrauchs- und Gefahrenpotenzial von Smartphones aufzuklären und sie in ihrer Medienkompetenz zu schulen, es gilt auch, das Potenzial der Geräte für den Unterricht zu erkennen und zu nutzen. Wie dies gelingen kann, zeigt diese Unterrichtseinheit. Ablauf Einsatz von Smartphones im Unterricht Einige allgemeine Informationen zu Smartphones sowie konkrete Tipps für den Einsatz der Geräte im Unterricht stehen Ihnen auf dieser Seite zur Verfügung. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wissen, was Applikationen sind und wissen, wie man sie nutzt. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler suchen mithilfe des Smartphones nach Informationen. notieren sich Termine im Kalender ihres Mobiltelefons. erlernen, wie sie verschiedene Apps sinnvoll im Schullalltag anwenden können (zum Beispiel Fremdsprachen-Lexika, das Periodensystem, Stundenpläne). Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler halten sich an die Regel, ihre Smartphones nur für schulische Zwecke zu nutzen und nicht für private Angelegenheiten. sind sich darüber bewusst, dass ein Schummeln in Prüfungen mithilfe eines Smartphones untersagt ist. schaden keinem anderen durch die Nutzung ihres Smartphones (zum Beispiel Unterlassen bloßstellender Aufnahmen von Mitschülerinnen und Mitschülern im Unterricht). Was ist ein Smartphone? Im Gegensatz zu älteren Modellen agieren Smartphones eher wie ein Computer. Über sie hat man die Möglichkeit, im Internet zu surfen und verschiedene Applikationen , Softwareprogramme und Anwendungen auf das Gerät herunterzuladen. Nutzungsgewohnheiten von Jugendlichen 96 Prozent aller 12- bis 19-jährigen besitzen nach der aktuellen JIM-Studie inzwischen ein eigenes Mobiltelefon (Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest/JIM-Studie 2013). Auch der Zugang zu mobilem Internet hat sich weiter verbreitet - und damit die Nutzung von Apps. Vorteile, die sich aus der Nutzung für den Unterricht ergeben Gerade weil das Smartphone als fester Bestandteil der Lebenswelt der Lernenden gelten kann und sich viele Schülerinnen und Schüler sowieso über dessen Verbot an Schulen hinwegsetzen, sollte über einen produktiven Gebrauch der mobilen Geräte im Unterricht nachgedacht werden. Zum einen kommen Sie so den Lernenden entgegen, zum anderen können Sie die mobilen Endgeräte sehr vielfältig ins unterrichtliche Geschehen integrieren. Für kleinere Recherchen im Internet reichen Smartphones zum Beispiel vollkommen aus. Praktisch kann das vor allem dann sein, wenn nicht für jede Schülerin und jeden Schüler ein Laptop oder ein Computer zur Verfügung steht. Auch Termine und Hausaufgaben können einfach und übersichtlich im Smartphone abgespeichert werden, was den jugendlichen Nutzungsgewohnheiten oft stärker entspricht als das schriftliche Eintragen in einem Hausaufgabenheft. Nachteile, die sich aus der Nutzung für den Unterricht ergeben Natürlich hat die Nutzung von Smartphones im Unterricht nicht nur positive Seiten. Während Klassenarbeiten erleichtern sie das Spicken und auch die Aufnahme von Videos oder Fotos von Mitschülerinnen und Mitschülern, aber auch von Lehrkräften, kann zu erheblichen Problemen führen. Generell erfolgt die Arbeit mit dem Smartphone im Unterricht auf Vertrauensbasis, die Lehrkraft hat kaum eine Möglichkeit, wirklich zu kontrollieren, für welchen Zweck die Lernenden ihr Smartphone im Unterricht nutzen. Dennoch scheint es der bessere Weg zu sein, Smartphones zu akzeptieren und sie sinnvoll einzusetzen, anstatt sie gänzlich zu verbieten. Unterrichtsbeispiel 1: Nutzung eines Kalenders Machen Sie Ihren Schülerinnen und Schülern das Angebot, dass sie ihr Smartphone im Unterricht einsetzen dürfen, solange sie damit zuverlässig arbeiten und es nicht als Ablenkung gebrauchen. So können sie beispielsweise ihre Termine in der Kalender-Anwendung ihres Smartphones notieren statt einen Papier-Kalender dafür zu benutzen. Vereinbaren sie gemeinsam einen Zeitraum, in dem die Lernenden unter Beweis stellen können, dass sie Ihr Vertrauen nicht missbrauchen und die mobilen Geräte nur zu schulischen Zwecken verwenden. Funktioniert der Einsatz von Smartphones im Unterricht, gibt es eigentlich keinen Grund, sie zu verbieten. Natürlich muss ein solches Vorhaben mit dem Kollegium und der Schulleitung abgesprochen werden. Unterrichtsbeispiel 2: Anwendung nützlicher Applikationen Sammeln Sie zusammen mit Ihrer Klasse Beispiele für nützliche Applikationen - kurz Apps - für den Schulalltag. Das können zum Beispiel Fremdsprachen-Lexika, das Periodensystem oder Stundenplan-Apps sein. Die Mehrzahl der Schülerinnen und Schüler wird sich besser auskennen als Sie selbst. Sie sollten demnach bereit sein, auch Hilfe von den Lernenden anzunehmen. Es gibt viele nützliche Programme, die sich gut im Unterricht einsetzen lassen. Die Liste lässt sich von Zeit zu Zeit ergänzen. Es bietet sich an, eine verbindliche Vereinbarung mit den Lernenden zu treffen. Sie können mit den Schülerinnen und Schülern gemeinsam festlegen, für welche Zwecke sie ihr Smartphone im Unterricht nutzen dürfen. Zum Beispiel kann die Nutzung bestimmter Apps im Unterricht erlaubt sein, das Schreiben von Nachrichten oder das Nutzen von sozialen Netzwerken jedoch nicht. Alle diese vorgestellten Argumente scheinen dafür zu sprechen, dass die Erlaubnis von Smartphones im Unterricht zumindest einen Versuch wert ist. Missbrauchen die Lernenden die Erlaubnis, ist ein Verbot schnell wieder eingeführt. Versuchen Sie also, Handys durch die Nutzung von sinnvollen Apps in den Unterricht einzubinden. Wenn Sie sich vorher selbst über geeignete Applikationen informieren wollen, können Sie im Internet eine ganze Menge Informationen finden. Wenn Sie ein eigenes Smartphone besitzen, bietet es sich an, die Apps vorher auszuprobieren, um aus eigener Erfahrung sprechen zu können.

  • Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co. / Technik / Sache & Technik / Informationstechnik / Pädagogik / Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II
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