Sabine Naumann
28.03.2002

Vielfalt und Gegensätze afrikanischer Länder

Die Schülerinnen und Schüler recherchieren im Internet Informationen zu afrikanischen Staaten. Aus den Informationen erstellen sie ein Länderquartett und wenden durch das Spielen ihre erworbenen Kenntnisse über einzelne afrikanische Länder an und vertiefen diese zugleich.
 

Die Sequenz kann am Anfang oder am Ende einer Unterrichtsreihe zu Afrika stehen. Sinnvoll wäre, wenn die SchülerInnen schon einige Kenntnisse über die Geschichte Afrikas und die Kolonialherrschaft durch die Europäer besitzen. Die Unterrichtssequenz soll dazu anregen, sich intensiver mit einzelnen afrikanischen Staaten zu beschäftigen und dabei die Vielfalt zu erkennen. Beispielsweise ist Südafrika aufgrund seiner Rohstoffvorkommen und trotz Apartheid, ein - relativ gesehen - reiches Land. Mosambik zählt, laut UN-Statistik, zu den vier ärmsten Ländern der Erde. Durch diesen Gegensatz bieten sich Ansatzpunkte einer differenzierten Betrachtung Afrikas.

Kompetenzen

Die Schülerinnen und Schüler sollen

  • die Vielfalt und die Gegensätze afrikanischer Länder kennen lernen.
  • sich durch eine Internetrecherche Informationen zu einzelnen afrikanischen Staaten beschaffen.
  • ihre Ergebnisse in Form eines selbsthergestellten Quartetts präsentieren.
  • das erworbene Wissen anwenden und vertiefen, indem sie das Quartett spielen.

Kurzinformationen

TitelVielfalt und Gegensätze afrikanischer Länder
AutorinSabine Naumann
FachbereichGeschichte, Geographie, Politik
ZielgruppeKlasse 7 bis 8
Stundenzahlca. 3 Unterrichtsstunden
Technische VoraussetzungenPC mit Internetzugang und 25 leere Karteikarten, ein Würfel

Didaktisch-methodischer Kommentar

Richtlininenbezug
Der Unterrichtsvorschlag kann in die Thematik "Dritte Welt", im Rahmenplan Geschichte/Politik für die Sek. I in Nordrhein-Westfalen (Hauptschule) in der Jahrgangsstufe 7/8 als Themeneinheit "Arme Welt, reiche Welt" bezeichnet, eingebunden werden. Einer Verbindung der Nutzung der digitalen Medien im Unterricht und einer handlungsorientierten Umsetzung der gewonnenen Erkenntnisse soll Rechnung getragen werden.

Einsatz des Internets
Voraussetzung für die Nutzung des Internets als Informationsmediums ist, dass die SchülerInnen den PC in Grundzügen bedienen können. Des Weiteren sollten sie vorab mit den wichtigsten Rechercheinstrumenten z.B. den verschiednen Suchwerkzeugen wie Suchmaschinen vertraut gemacht werden. Dazu müssen die SchülerInnen für das zu recherchierende Thema (hier das von ihnen ausgewählte afrikanische Land) möglichst präzise Stichpunkte finden, um den Einsatz der Internet-Suchmaschinen vorzubereiten. Während der eigenständigen Recherche lernen die SchülerInnen dann die für ihr Thema besonders geeigneten Seiten auszuwählen und diese zu speichern und ggf. auszudrucken. Anschließend werden die gewonnen Informationen bei der Herstellung eines Quartetts weiterverarbeitet (die Herstellung der Karten könnte natürlich auch mit Hilfe eines Textverarbeitungs- oder Layoutprogramms geschehen).

Möglicher Unterrichtsverlauf

Erarbeitung

Es werden Gruppen zu max. fünf bis sechs SchülerInnen gebildet, alle erhalten fünf leere Karteikarten. Gemeinsam in der Klasse wird entschieden, welche Gruppe welche Länder bearbeitet. Jede Gruppe sucht zu den von ihr ausgewählten Ländern Informationen im Internet (siehe unten: Informationen im Internet). Mit Hilfe der Informationen werden dann die Karten hergestellt. Dabei bietet sich die für alle verbindliche Ausarbeitung von sechs Stichpunkten (Hauptstadt, Sprache etc.) sowie die Zeichnung der jeweiligen Landesflagge an. Ein Kartensatz wird  5 x kopiert, so dass jeder Gruppe 25 Karten zur Verfügung stehen.

Anwendung, Festigung: Das Spiel

Ein/e SchülerIn wählt einen/eine MitschülerIn aus, dem/der er/sie Fragen stellen möchte. Der/die Ausgesuchte würfelt einmal, die erwürfelte Zahl entscheidet darüber, welche Frage gestellt wird (Wie heißt die Hauptstadt von ...? Wie heißt die Landessprache von ...?). Kann der/die Befragte die Frage richtig beantworten, erhält er/sie die Karte seines/ihres Mitspielers, auf der die Frage stand. Kann der/die befragte SchülerIn die Frage nicht richtig beantworten, muss die erste Karte abgeben werden. Der/die fragende SchülerIn setzt dann die Befragung mit einem/einer anderen MitschülerIn fort.

Zusatzinformationen

Informationen zur Autorin

Sabine Naumann
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