Multimediales Lernen

Moderne Schülerinnen und Schüler bewegen sich alltäglich in einer multimedialen Globalshow.
 

"Der Schüler des kommenden Jahrtausends", so Kleinschroth (1996:16), "wird sich durch fächerübergreifende Hyper-media-Lernumgebungen klicken. Der Student wird nicht mehr in Nachschlagewerken blättern müssen, er wird browsen und scannen dürfen; er wird nicht mehr exzerpieren, sondern flaggen und die geflaggten Passagen per Mausklick direkt von der CD-ROM in seinen Wordprozessor downloaden. Die silberne Scheibe, die er in das Laufwerk seines CD geschoben hat, faßt alle Bände der Encyclopedia Britannica..."
Die Idee der multimedialen Didaktik

 

Themenübersicht

  • Multimedialität
  • Lernende und lernen in einer multimodalen Lernumgebung
  • Die neue Rolle der LehrerInnen
  • Dekonstruktion des Lehrwerks und neue Perspektiven
  • Kritik und Forderungen
 

Multimedialität

Multimedialität und Zusammenwirken verschiedener Medien

Schon in den 70-er Jahren wurden die traditionellen Unterrichtsmittel chalk and talk, also Wandtafelkreide und mündlicher Vortrag, durch die Kombination mehrerer Medien erweitert: als Tageslichtprojektoren, Audio- und Videokassetten, Dias und Fernsehen in die Klassenzimmer einzogen. Aber erst die digitale Multimedialität erlaubt das Zusammenwirken verschiedener Medientypen in einem System, das Animationen, Töne, Filmsequenzen oder Graphiken als elektronische Informationen nicht nur speichert und präsentiert, sondern auch veränderbar macht.
Multimodalität und Interaktivität

Lernende und lernen in einer multimodalen Lernumgebung

Das Lernen als selbstverantwortlicher Konstruktionsprozess

Die kognitionspsychologische Lernforschung hat in den letzten Jahren immer wieder unterstrichen, dass das Lernen ein selbstverantwortlicher Konstruktionsprozess ist, den die Lernenden in eigener Selbstverantwortung weitgehend selber bestimmen müssen.
Die multimodale Lernumgebung

 

Die neue Rolle der LehrerInnen

Das Internet wird den Schulalltag im Klassenzimmer bereichern, aber die LehrerInnen nicht abschaffen. Die Rolle und das Selbstverständnis der tradierten LehrerInnen wird sich allerdings weiter wandeln, da Lehrende immer weniger Besitzer von Kenntnissen und immer mehr der Vermittler von Informationen, Fähigkeiten und Fertigkeiten sein werden.
Anreizstrukturen für die Lernenden

Dekonstruktion des Lehrwerks und neue Perspektiven

Wie sieht die Zukunft des Lehrwerks aus?

Wir müssen uns schließlich fragen, wie die Schulbuchverlage auf diese neuen Herausforderungen reagieren werden? Welche Rolle werden die zukünftigen Lehrbücher spielen? Wie werden sie sich verändern müssen? Welche Online-Materialen stehen bereits zur Verfügung?
Die Unterrichtsmaterialien der Zukunft

Kritik und Forderungen

Pathologisierung des Individuums?

Werden  bald virtuelle Un-Personen im Moorhuhn-Fieber des Cyberespace neue Ich- und Beziehungsstrukturen aufbauen und auch eine hypothetische Realität definitiv in Frage stellen?
Digitalisierung und kognitives System

Bibliographie

Bibliographie
Hier finden Sie die Quellen zu diesem Aufsatz.

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Informationen zum Autor

Dr. Manfred Overmann ist Studienrat an der Pädagogischen Hochschule in Ludwigsburg.

  • Mehr im Autorenverzeichnis
    Hier können Sie Kontakt mit Dr. Manfred Overmann aufnehmen. Zudem finden Sie hier eine Liste mit allen Lehrer-Online-Beiträgen des Autors.
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