Gestik - die 'versteckte Dimension' des Französischen

Es ist bekannt, dass die nonverbalen Anteile der Kommunikation mindestens ebenso wichtig sind wie die verbalen. Bestimmte Elemente der nonverbalen Kommunikation sind kulturspezifisch, insbesondere die so genannten konventionalisierten Gesten oder Embleme. In dieser Sequenz lernen die Schülerinnen und Schüler französische Alltagsgesten näher kennen.
 

Je näher sich zwei Sprach- und Kulturräume sind, desto ähnlicher ist im Allgemeinen die Gestik. Jedoch lassen sich selbst zwischen Deutschland und Frankreich kleine, aber feine Unterschiede feststellen. Selbst die jüngste Lehrwerkgeneration geht darauf aber bisher kaum ein. Das Internet bietet Lernenden die Möglichkeit, sich diesen Phänomenen auf entdeckende Art und Weise anzunähern.

Kompetenzen

Die Schülerinnen und Schüler sollen

  • Reflexionen über Sprache anstellen, auch kontrastiv.
  • sich des Zusammenspiels verschiedener Komponenten der Kommunikation (der Multimodalität der Kommunikation) und der Bedeutung der nonverbalen Kommunikation bewusst werden.
  • wichtige französische Gesten (Embleme) im Hinblick auf das Fremdverstehen kennen lernen, auch kontrastiv zum Deutschen.
  • bestimmten Gesten entsprechende idiomatische Ausdrücke des Französischen zuordnen.
  • Registerunterschiede im Gebrauch von Gesten verstehen.
  • ausgewählte französische Gesten anwenden können.

Kurzinformation zum Unterrichtsmaterial

ThemaGestik - die 'versteckte Dimension' des Französischen
AutorDr. Daniel Reimann
FachFranzösisch
Zielgruppeab dem 3. Lernjahr; in der 3. Fremdsprache ab dem 2. Lernjahr
Referenzniveauab A2
Technische Voraussetzungenein Computer mit Internetzugang für je 2 Personen
Zeitlicher Rahmen2-3 Unterrichtsstunden
Einsatzmöglichkeitenlehrwerkunabhängig zu beliebigen Zeitpunkten im Lehrgang, etwa vor einem Schüleraustausch, vor der Behandlung eines Filmes oder zur Vorbereitung einer mündlichen Prüfung (Rollenspiel)

Didaktisch-methodischer Kommentar

Im Lehrbuchunterricht bleibt für viele unserer Schülerinnen und Schüler nicht nur die in der klassischen Studie von Edward T. Hall betrachtete Proxemik, sondern die nonverbale Kommunikation in ihrer Gesamtheit eine ‚versteckte Dimension'. Doch wäre es gerade im Zusammenhang mit der neuerlichen Betonung der mündlichen kommunikativen Kompetenzen erstrebenswert, dass auch die nonverbalen Eigenheiten der Fremdsprachen vermittelt und eventuell in den entsprechenden Prüfungsformen, wie etwa dem Rollenspiel, eingefordert werden.

  • Kommentierter Ablauf der Sequenz
    Über die Aktivierung von Bekanntem tauchen die Lernenden schnell in die Welt der französischen Gestik ein, die sich ihnen via Web erschließt.

Download

gestes_arbeitsmaterial.zip
gestes_projektbeschreibung.pdf
 

Internetadressen

Zusatzinformationen

Informationen zum Autor

Dr. Daniel Reimann unterrichtet Latein, Französisch und Italienisch an einem staatlichen Gymnasium in Bamberg.

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